Indiana Tribüne, Volume 7, Number 194, Indianapolis, Marion County, 2 April 1884 — Page 3
Politische AiMlidigullgeli i5 u t Sheriff. Marion Connty : Iamcö R. Roß, unterworfen der SntZcheidunz der repubUkan.schen Sonnty'Tonvkntion. Für Sheriff: Wm. Q. Pattersvli, unterworfen der Entsckeldung der republikanischen i.'ominatisnz, Convention.
FürShcrisf : Henry 4. Vcvlllr, "nterroorsen der Sntschkiö:,nz der revublikanischcn Coxnt? Gonoention. 12. ApUl 134. ür Anwalt von M lrio-' und endricks County : CbarlcS F. NobbinS, untertDOifen der Entscheidung der rexub'.ikanischen ttminattonk-Convention. :ür Ä NW alt von Marion und HendrickZ County. W. N. Harding. unterworfen der nticheldung der rexbl:kznis4n Zcsmini0nZTonvenNon. Germania Garten, N.'W.'lZcke Wartet u. Noblestr. vübscbeS i?ofnl, Nttsgczeicbttctc Getränke, nterLnncl), 'Anfmerksamc Bedienung. VS Um zhlreickttn Zuspruch bittet Koinricli fsoinaun. gJir garantircn, daß alle WWaarcn, wclcde auS nn k'-rn Stores bezogen werden, erster Qualität und sv billig -vie irgendwo sonst sind. iiScmi de,n nicbt so ist. so bringe man dieWaaren zurück ,tttd daS cld wird zurücke' stattet. imil Mueller, 200 Ost Washington Straße. 380 Bellefontaine Straße. Gster- Artikel"! Gartengerätbe sür Kinder! Neue Spiele snr'ö Freie ! Kinderwagen nnd die neuesten Pariser Spiclwaarrn empfehlen Qhas. Mayer &Co. 2S und sn U Washington Straßr. stail Roa! Hat St ore, Gorbft-Hütr ! e u e st e r ffacon soeben anaekommen. Billige Preise! Gntc Bedienung ! SJlslu dksichti, die grobe Änöwahl von Vcrrcii-ii.Kllalicli-Hiltcn. Po. 7K st VasSints Str. 4.SEIUECKE,jr., i5l0pöisch?S n... c - m .fi üi u w I Hfiuap - 'ÄczlZMi : Ö Cliiolunnll. !Z Vollmachte l ach Deutschland, Oesterreich und der Schweiz gefertigt. . Sonsttlarische Beglaubigungen besorgt. Erbschaften u. s. r?. xromxt und stcher eir.!assirt. Wechseknnd oäanszaylnngen flg V.an wende sich in Indtanavoli an : Philip Rappaport, Tio. 120 Ost Marizland Straße. Knchcnocfcn. Ranges, Mantels and Grates, Zllaöka Nefrigcrators, Eisbehälter, Pctrolculil-Ocscn, Gasolin-Ocfcn. n0 :r MirivwrTT JlVAVll g 02 Ost Washington Str.
3rn Zeitenwechsel.
Roman von Joskphine Gröfia Schwer!?. lFortstdung j u- er mit jemcni iamenszu.q den Brief beendet hatte, athmete er erleicktcrt auf, es war ja der erste Schritt zur Freihcit. Cccile gegenüber fühlt; er sich voll ständig vorwurfsfrei; er hatte nach seiner Überzeugung keine anderePsticht gegen sie. als die, buchstäblich zu erfüllen, was sein T'atcr von ihm verlangt hatte, das war geschehen, ihm fiel es nicht ein, daß er durch diesen seinen Schritt ihr Glück sie einträchtigen könnte. Sie hatte eine Heimath, ein Vermögen mehr konnt? er ihr nicht geben. Dann nahm er einen neuen Boaen. T er zweite Brief dünkte ibm noch schwerer als der erste. (rr sollte an Hertha gerichtet werden ; er meinte ihr erst schriftlich Alles sagen und die Erlaubniß erbittert zu müssen, sie trotz Allem wiedersehen zu dürfen. Die Erzählung des Geschebenen kleidete er in so knappe Worre als nur möglich, und bat sie, ihm zu glauben, daß die Gründe seines Vaters zu zwingend auch für ihn gewesen seien, um leine Forderung nicht zu erfüllen. Er theilte ihr mit, daß er bereits die ersten Schritte zur Wiedererlangung seiner Freiheit gethan habe und schloß dann mit der leidenschaftlich innigen Bit' te, ihm zu vergeben,daß er gethan,was er gemußt, ihm die Hoffnung mit einem gütevollenWort zu geben,daß er,wenn er erst wieder das Recht gewonnen habe, von den sehnsüchtigsten Wünschen seines Herzens zu reden, einen Widerhall derselben m dem ihren sinden werde, und ihm zu gestatten, daß er in den schweren Monden des Wartens Trost und Ruhe in ihrer beglückenden Rah? suchen, in dem Strahl ihres Auges lesen dürfe, daß sie ihm verziehen habe. Die Worte waren glühender geworden, als er selbst gewollt hatte, eine Liebeserklärung, wie man s5e nicht heißer und stürMischer denken kann. Doch ließ cr den Brief unverändert, mochte er ihr Alles sagen, was in seinem Herzen lebte. Er wartete voll Sehnsucht auf die Antwort; sie kam erst am nächsten Tage, und nicht von Hertha, sondern von der Baronin. Mein lieber Graf!" schrieb sie. Ihre Mittheilungen haben uns sehr überrascht. Ich zweifelte nicht, bat) ie gehandelt haben, wie Ihr Ehrgefühl, Ihre Sohnesliebe Sie zwangen, und zürne Ihnen deshalb nicht. Daß Hertha aw ders empfindet, werden Sie dem' Stolz und der Eitelkeit eines jungen Mädchens verzeihen, das meint, wohl die Qualitäten zu besitzen, die eines Mannes Herz und Sinn so umgarnen können, daß er um keinen Preis das Retz zerreißen kann und will. Ja, ja, mein lieber Graf, mit 18 Jahren baut man sehr sicher aus seine Macht und seine Erfolge. Was nun Ihre Wünsche und die Versprechungen betrifft, die Sie erbitten, so wird es mir, als Hertha's Mutter und als Ihre alte. treue Freundin sck'wer, darauf zu ant Worten. Sie werden selbst zugeben, daß der Moment für Ihre recht stürmische Liebeserklärung ziemlich seltsam gewählt ist t hrnTsm 9srfrfiititttrtrt trt fiinStt j. iVI W V WV' V ljvlvjv, V viiviides Äöort für die Zukunft mein lieber Graf, Sie müssen doch Rücksicht auf Her tha s augenoliallche Stimmung, nennen wir es ehrlich Verstimmung, nehmen, und dann haben Sie es ja soeben selbst er lebt, welche seltsamen Fügungen, gleich sam in der zwölften Stunde, unsere Ent schlüsse bestimmen. Also haben Sie Ge duld, jetzt sind Sie Gatte, warten Sie, bis Sie frei sind, dann wollen wir weiter reden, vorher darf ich Ihnen um Hertha's, ja um Ihrer selbst willen, nichts versprechen. Sie fragen endlich, afr Sie zu mir kommen dürfen; daß es Hertha, ja selbst mir unter den veränderten Verhältniffen nicht leicht wird, Sie wiederzusehen, begreifen Sie, natürlich aber müssen Sie kommen und wir müssen Sie empfangen. Alles in der früheren, leichben, harmlosen Weise; der schlichte Vürger mag sich seinen Gefühlen hingeben, wir, die wir zu den oberen Zehntausend gehören, haben andere Pflichten, wir dürv sen unser Inneres nicht der Gesellschaft preisgeben. Ich fürchte aber, es wird Ihnen selbst jetzt nicht so gemüthlich in meiner Plaudcrccke sein, und deshalb um Ihretwillen, um Hertha's und meinetwillen, lassen Sie sich versetzen, nehmen Sie Urlaub, gehen Sie auf Reisen, es ist besser so, wozu nutzlose Emotionen für uns Alle herbeiführen, wozu der Welt Stoff zu KombiNationen geben ! Sie vergißt schnell, und ist nach einigen Monaten Alles arran girt, so überraschen wir sie dann vielleicht mit einer Verlobung. Halten Sie mich nicht für grausam, lieber Graf, sondern glauben Sie mir, daß ich auch heute noch Hertha's Verbindung mit Ihnen lebhaft wünsche und meinem erzürnten Töchteren gegenüber herzlich befürworten werde, ötuf Wiedersehen also, und mündlich kein ?ort mehr über das abscheuliche Ereigniß, das uns unsern liebsten Freund hoffentlich nicht auf lange entzieht. Es grüßt ie herzlich vhre Agathe von Werthem." Lothar war es wählend des Durch leeas dieser Worte, als ob sich ein Eistrom über ihn ergösse: er fühlte siä' ge rankt, gedemüthigt, elend. Erjt allmäyicn qewann er ic Herrschaft -über sich ,'dbst zurück, und mit der größeren Ruhe kam ibm auch der Gedanke, daß er vielIcicht zarter. ri:cks:ck'lsvo!ler gegen Hertha gehandelt yabcn würd', wenn er jetzt von seiner Liebe geschwiegen hätte. Ihm erschic.i nun selbst das häufige und doch nothwendig in die kühlen Zonncn gesellschaftlicher Höflichkeit gefesselte Begegnen mit ibr unmöglich, und der von der Baronin vorgeschlagene Ausweg der einzig .richtige und gebotene. Er fand jetzt die leichte Art, mit der sie über Fragen, die sich in diesem Augenblick nicht entscheiden ließen, hinwegging, taktvoll und zart, war ihr dantöar, .daß sie ihm keinen Vorwurf machte und meinte, zwischen den Zeilen verborgen die süße Gewißheit zu lesen, das; Hertha ihn. liebte. So fand er den Muth hinzugehen, und als er bleich und zittc.i.d ror Aufregung in den wohlbekannten alon trat, hals ihm die leichte Gewandtheit der Baronin schnell über die Beklommenheit der ersten
Begegnung hinweg. (5 kamen bald mehr Gaste. Die Baronin plauderte in ihrer graziösen Weise, und seine Schweigsamkeit mochte nach dem Verlust, der ihn soeben betroffen hatte, kaum Jemand auffallen. Hertha war kühl und still, dennoch meinte er hinter den meist gesenkten Lidern hier und da einen verhängnikvollen Blick aufblitzen zu sehen. Als er schließlich mittheilte, daß er einen halbjährigen Urlaub erbeten habe, um einen längeren ölufenthal: in Paris und London zu nehmen, versicherte die Baronin, eine so vortreffliche Idee ihm gar nicht zugetraut zu haben, sie bedauere nur, nicht eine ebensolche herrliche Reise machen zu können und freue sich aus die interessantm Mittheilungen, die er von dort zurückbringen werde. Denn zurückkehren müffen Sie, Lothar," rief sie, ganz in ibrer gewohnten, intimenWeise.,'ichtwahr?" wandte sie sich an die anderen Anwesenden, wir lassen den Vogel wohl auösliegen, aber wir bal-
ten ihn am goldenen Fädchen, daß er uns nicht verloren geht." Sie kennen ' das Zauberwort, das mich zurückführt, gnädige Frau," fagte er halblaut und sie nickte ibm vertraulich zu- ' Als er dann ging und zum Abschied Hertha's Hand in der seinen hielt, zog er sie, von unwiderstehlichem Dränge getrieben, an seine Lippen ; er fühlte, wie sich ihre weichen Finger fest um die seinen schloffen und ein leises Lächeln huschte um ihre Lippen. So schied er in hoffnungsvoller Stimmung. Unterdeffen war sein Brief in Sentenberg eingetroffen. Eeeile hatte ihn mit freudigem Erröthen empfangen, so schnell hatte sie nicht auf eine Rachricht von ihm gerechnet ; dann hatte sie ihn gclesen, sie hatte -gemeint, seinen Inhalt nicht zu begreifen. War es denn möglich, konnte er wirklich das wollen ! Was hatte sie ihm gethan, daß er so grausam war ! Lieber, tausendmal lieber hilflos in die Welt gestoßen, als dies erleben müffen ! Sie war in sich zusammengesunken und ein heißer Thränenstrom brach aus ihren Augen. So, faffunzslos, in Thränen aufgelöst, fand sie der Doktor. Lesen Sie," war das Einzige, was sie zu sagen vermochte, indem sie auf den vor ihr liegenden Brief wies. Der Doktor war kaum weniger bestürzt, als sie selbst. Obgleich er kein Glück für Eecile in dieser Vermählung gesehen hatte, so war er doch auf solchen Vorgang tiicht vorbereitet gewesen. Und was denken Sie zu thun V fragte er. Was ?" rief sie, bleibt mir eine Wabl?" Sie haben es nicht nöthig, in die Scheidung zu willigen." Sie schnellte wie eine jeccr m die Höhe und ihre eben noch in Thränen schwimmenden Augen blitzten so stol; und selbstbewußt, wie der Doktor es noch nie in diesem sanften Kinderblick gesehen hatte. Sie könnten glauben, daß ich mich so entwürdigte, ihn feffeln zu wollen, wenn er frei sein will ? Was kann es mir werth sein, seine Gattin zu heißen, wenn ich es nur dem Namen nach bin '. Nein, diese Kette demüthigt mich, ich will sie zerreißen um jeden Preis, gleich, noch heute." Sie sind außer sich, Eecile," beruhigte sie der Doktor. Sie wundern sich darüber?" rief sie. Wer müßte ich sein, wenn mir in diesem Augenblick Fassung und Besinnung bliebe, wo ich so beleidigt, gedemüthigt bin, und von ihm, dem ich so fest, so freudig vertraute. ' O, wofür bält er mich denn T Sie brach von Neuem in Thrän:n aus, aber dann raffte sie sich schnell auf und sagte : Ich will nicht weinen, ich darf nicht weinen, nicht jetzt, nicht um ihn, er verdient es niä ich müßte mich ver achten. Sie werden ibm antworten, Doktor" Ich?" sagte der Doktor erstaunt, Sie müssen ihm selbst schreiben." Ich sollte ihm schreiben ? Um keinen Preis, und wenn es mein Leben kostet.'," rief sie beftig, ich könnte es nicht, es würde mich todten ! O, mein Vater, xw rum bin ich nicht mit Dir gestorben, warum mußte ich leben, um das das ui erleben, diese Scham, o, diese Tcham! )!ein, ich will stolz, sein und eisig kalt, nur das kann mich retten ! Schreiben Sie ihm, Doktor, er soll frei sein, auch ich wünsche es, ich zähle die Stunden ; aber ich will nicbt sein Geld, ich will nicht Sentenberg nichts, nichts Der Doktor erkannte die zarte, schüchterne, kindliche Eecile nicht wieder, diese eine Stunde schien sie zum Weibe gereift, ihre ganze Natur verwandelt zu haben. Sie müssen sich fassen, Eecile." sagte ersetzt, ihre Hand ergreifend, in ieser Erregung können Sie keinen Entschlu faüen. und soll ich an 'brer -tatt dem Grafen schreiben, so würden Sie mir dazu erst eine Vollmacht ertheilen müssen." ..Sie sollen-sie haben, noch heute ; stimmen Sie, wie es sein soll, nur ein Ende muß sem, dies tödtct mich. Der Doktor schüttelte erstaunt den Kopf. war er denn blind gewesen, daß er bis dahin Nie emen Schimmer dieser beidenschäft. dieses Stolzes, dieser glühenden 'mpnndung m ihr entdeckt hatte : cch Ivar es letzt nicht ,en über urovlen'.e ai qrübeln, er mußte versuchen, sie u beru higen, und einen gesammelten Entschluß herbeizuführen. Wirklich gelang es auch seiner freund-lich-ernsten Zuspräche, die hochgehenden Wögen des Gefühls zu sonstigen, sie wurde still und nun, in iäben Umschlag, fast statuenhaft ruhig; doch blieb ihr erster Entschluß unverändert, sie, erklärte fest, unter keinen Umständen selbst an Lol?ar schreiben zu können, vielmehr Alles in die .nände des Doktors legen u wol len. Lotbar süblte sich durch den Eiiltritk .: ' v v:.r. n:4.,r riner, une zumut .'.'iuivj.'ttvii auf das Unanaenebmste überrascht. Gerade mit diesem Mann, der von Allem wußte, verhandeln zu müssen, war ihm in bobem Grade läitig, und w gefchastsnäßig und kühl auch sein Brief abgefaßt vax, meinte Lothar doch in jedem Wort .'inen Vorwurf darüber zu lesen, daß er öen letzten Wunsch seines Vaters in 5o
-ein äußerlicher Wtise zu erfüllen beab stchligte. Dr. Verger theilte ihm Mi, 5üp r Frau Gräfin zwar ohne Bedenken in dte son ihm gewünschte Scheidung willige, ja bereit zu jedem Schritt sei, der eine Erleickteruna und Beschleunigung derselben
herbeiführen könne, aber auch zugleich auf das Bestimmteste erkläre, daß sie sowohl' das Verweilen aus Sentenbcrg, rsre jed znderc von ihm angedeutete Unterstützung ablehnen müffe. Lothar fühlte sich etwas verstimmter, und beunruhigter, als cr es sich selbst zu-, gestehen mochte; cr war damit rn eine Si! luation hineingedrängt, deren er sich! selbst nicht mehr Herr fühlte. t Mit der-' selben überstürzenden Hast, die sein Verfahren Eecile gegenüber überhaupt ge-. .'ennzeichnct hatte, antwortete er jedoch iuch jetzt sofort dem Doktor. Er müsse zie Erklärung der Frau Gräsin als eine Ablehnung semes Vorichlages betrachten, )a er nur wtederbolen könne, daß er sich zurch den Wunsch des Verstorbenen, ihr ?ie Heimath in Sentenberg zu erhalten, o aebunden füble, da& er, . sobald sie es oerweigere, ihren Aufenthalt auch naäV r v ,, ? f . ' r' ?er cyetoung von lym oon zu ney--inen, er von dieser zurücktrete. Viel-: lelcht liege es auch m dem Wunjch derj !vrau Gräsin, fügte er mit sarkastischer Zchärse hinzu, ihm seine Freiheit nichts alrücknizeben, er müsse ihr das Recht da-j ,u vollkommen zugestehen, doch erkläre er. nochmals, daß dadurch in ihrem Verhält-' .iiß zu einander nichts, garnichts geändert verde. Seine Worte waren schärfer geworden zls er Anfangs gewollt verkannte in! öecile's Weigerung nicht das zarte Em' finden und den verletzten Stolz, sondern! :r sand darin nur den Versuch, einen! Zwang auf ihn zu üben, und Groll und! öltterteit gegen sie wallten von Neuemi über. Als dann aber, beinahe umgehend, zie Antwort des Doktors eintraf:' die .vrau Gräsin wolle dem Herrn Grafeii licht hinderlich in der Wiedererlangung seiner Freiheit sein, sie habe überdies selbst so dringend den Wunsch, ihr Eheöand zu lösen.daß sie sich, da er auf dieser Bedingung beharre, bereit erklär m sentenberg auch nach erfolqter Scheiöung zu verbleiben. Als diese Antwort ttntraf, empfand er zwar eine tiefe Be-' snedigung, aber gleichzeitig sah er m Ee.ile's erster Weigerung nur ein wohlbe-.-echnetes Spiel, einen Versuch sich den schein der Uneigennzitzigkcit zu geben, !lm dann sicherer das Gewonnene festzuhatten. f'iri nsfi ftafitr rpifti r r Vt irtW ...V V V ffr.v VV V MV I fcv VII leitenden Schritte zu seiner Scheidung. raren gethan und er hatte die Angele-, zenheit einem ötechtsanwalt übergeben.' . l . m nv uc ttunoe von seiner leltjam schnellen ind überraschenden Verheirathung hatte, ich mit Windeseile in der Residenz verbreitet, und bereits sing man hier und da zn, von der ebenso schnell eingeleiteten Scheidung zu flüstern. Wie zeder vorichlnen Rat?, war es Lotbar bockst wiöerwärtig, seine intimsten Ängelegenhei:en so zum Gegenstande allgemeinen Geprachs und Urtheils werden zu lehen, i.ld so war er von Neuem der Baronin ?antbar, die mit seinem Takt sofort das wichtige für ihn gefunden hatte. Nicht allein, daß er durch feine Entfernung selbst diesem lästigen Geklatsch entging, eswür?e auch verstummen, sobald er abgereist ivar, die raschlebige Welt würde bald, ?in neueres unb interessanteres Themas finden. ..." Einer Aussprache, die Lothar dringen zewünscht hatte, war die Baronin ge-' schickt ausgewichen ; sie hatte einzurichten zewußt, daß auch bei seinem Abschiede von ihr und Hertha andere Personen geivärtig waren, aber ihr Wort: wenn er in dem Rausche des Pariser Lebens noch Interesse für die residenzliche Kleinstädteein behalte, solle er nur immerhin bei ihr znsragen, ste wolle ihm gern antworten, schien ihm eine Glücksverkündigung; und als Hertha ihn mit einem Auf Äiedersehen, vergeffen Sie unterwegsJhre alten Freunde nicht," entließ, meinte er das höchste gewonnen zu haben, was die gezeilwärtigen Verhältnisse ihm gewähren tonnten. Aber nicht nur in dieser äußerlichen !eisc hatte er Grund, mit feiner Reise' zufrieden zu' sein, auch innerlich that sie ihm wohl. Die Spannung des Gefühls ließ tfach, durch die Macht der interessanten Eindrücke, die aus ihn eindrangen, iourde er von sich selbst, von dem Denken in seine eigenen Verhältnisse, von dem Wünschen, Hoffen und' Verlangen einerseits, und dem erbitterten Groll andererseits abgezogen, und seine Stimmung wurde eine beruhigtere, gleichmäßigere. 'Lon Zeit zu Zeit berichtete ihm sein Sachwalter über den Stand feiner Scheidungsangelegenheit, die, da beide Bethet ligten den gleichen Wunsch der Trennung hegten, und Eecile auf alle von Lothar, ?der vielmehr dessen Sachwalter getnachten Vorschläge einging, einen raschen Verlauf nahm. Auä' von der Baronin batte Lotbar in den ersten Monaten seiner Abwesenheit einige Briefe erhalten. Sie plauderte in ihrer leichten, eleganten Weise über öies, w w fr'. i c.. ww oao, swiale wm aueriei ieuigietttnder Saison mit, streifte mit einem Scherz ivort diesen und jenen vertrauten Bekannten und ließ auch Hertha's Namen nicht' unerwähnt. Hertha tanzt viel und läßt sich widerstandslos in den Wirbelwind der Ver gnügungen hineinziehen. Wer sich auch noch an dem Ehampagnerschaum in dem Lecher des Lebens berauschen könnte, ich beneide nichts als die Jugend !" schrieb sie,' oder : Hertha wird täglich schöner, ihre köstliche, gleichmäßige Rübe, die ibr we- ... ' r ' 1 fT-.'i i ' r . ver aunere, nocy innere rieonie zu veeinträchtigen vermögen, giebt ihr eine, sich immer schöner entwickelnde' Frische", oder : Wenn Hertha nicht meine Tochter wäre, würde ich eifersüchtig sein, daß sie unbestritten die Reizendue m der Gesellschaft ist, jetzt bin ich stolz darauf", und mm Schluß' kam dann wohl auch - die kurze Notiz: Hertha grüßt Sie." Dann hatte er lange keinen Brief von ihr er- ' halten, er selbst hatte bereits- zwei Mal geschrieben, doch die Antwort war ausgeblieben. Es war mittlerweile Frühling geworden, er war noch immer in Paris und gedachte auch jetzt noch nicht, es ;u verlassen: einesteils kleidete der isrühlingsschmuck es so gut, daß es ihm jchwer geworden Ware, nch loszureißen, anderntheils belebte ihn die süße Hoff-
nung, das die Baronin vielleicht 'ihre alljährliche Badereise mit Hertha dazu be nutzen würde, das lange gehegte Projekt eines kurzen Aufenthalts in Paris zur Ausfühmng zu bringen. Vielleicht wollte sie ihn mit diesem entzückenden Wiedersehen überraschen, vielleicht deshalb ihr langes Schweigen. Er trug in seinem Notizbuch stets eine kleine Photographie Hertha's bei sich, die cr einmal tzn dem Schreibtisch der Baronin gekommen hatte; sie war damalö gütig genug gewesen, diesen Raub scheinbar nicht zu bemerken, und in den Anblick der schö-
nen, geuevten Zuge verkenn, versuchte er, es sich vorzustellen, tvie es sein möchte, wenn sie plötzlich vor ihm stände, wenn er ihr begegnete, sie in der Loge eines Theaters,fähe schon der Gedanke versetzte r m. Pf. t.K i. - c . lyn lnetnenNauscyoes i2Nlzuaens, uno er drückte einen beißen Kuß auf das kleine Bild. Da, an einem herrlichen Frühlingsta . -r eben von ?:nem Spazierrkt si. , baS Bois de Bouloane sehr erfrischt va rückgekehrt war, fand er einen Brief 'von semem Sachwalter, der die ausgefertigte Scheidungsakte enthielt. Ein tiefer Athemzug, es war als ob cm Gewicht sich von seinen Sohlen löste, als ob ihm chwmgen wuchsen und er sich doch in die Luft heben könne, frei und glücklich. Er meinte, sich jetzt voll bewußt zu sein, daß er eines Mannes würdig gehandelt dabe; er batte dem Willen seines Vaters genügt, dem armen, heimathlosen Mädchen Reichthumund Heimath geschenkt, und sich dann seine persönliche Freiheit zurückgewonnen so konnte, so mußte ein echter Edelmann bandeln. Er schwankte, ob er nun sofort die Ziückreise antreten, oder erst an die Baronin schreiben sollte. Vielleicht fand er ue nicht mehr in der Residenz, vielleicht konnte er sich mit den Damen ein Rendezvous in einem Vadeott geben, wo da die Form es doch forderte, daß feine öffentliche Verlobung mit Hertha noch einige Zeit vinausaedrückt wurde, die Veaeanuna zedenfalls eine zwanglosere war. Ebe er noch zu einer Entscheidung darüber gekommen war, welchen Weg er einschlagen sollte, traf em Brief der Baronin ein. Er betrachtete es als ein günstiges Zeichen, daß dieser lange, erwartete, lange ausgebliebene, eben heute mit der Votschaft von feiner wiedererlangten Freiheit gleichzeitig eintraf. Er hielt das elegante, mattgraue Kouvert mit dem großen, gekrönten Monogramm die Baronin bediente sich stets nur des elc- . r c r. - pp rj ganicsien Briefpapiers ran zaguasi Inder Hand. Wenn es etwa die Kunde enthielte, daß sie hiehe'r kämen bald morgen? Er öffnete es, entfaltete das gleichfarbige Blatt und las : Mein lieber Graf! Sie werden erStaunen über die Nachricht, die Sie heute empfangen, aber Sie erinnern sich, daß rch Ihnen schon einmal in einem entscheidenden Augenblick schrieb: Wer kann über die Zukunft bestimmen, wer weiß es, wie die Schicksalsaöttinnen ihr Gewebe fleckten ! Also ich habe Sie y ... ' r Ti voroerener yo yoren : eriva ist Verlobt." Ein unwillkürlicher Schreckenslaut entrang sich Lothar's Brüst, die Hand mit dem Blatt sank herab, cr starrte in dumpfer Betäubung vor sich bin. Erst nach einer Weile vermochte er weiterzulesen, aber auch jetzt noch schien es ihm, als ob er nur die Worte lese, ohne ihren Sinn zu verstehen: verlobt mit dem Fürsten Bardekln, der seit einigen Monaten der ruffischen Gesandtschaft hier attachirt ist ; er ist schön, liebenswürdig, immens reich er mißt seine Güternach Quadratmeilen und zählt sein Vermogen nach Millionen und sterblich in Hertha verliebt. Er hat ihr vom ersten Tage an die Cour gemacht, das thaten Andere auch, und so ahnte ich nichts fernstes, Sie kennen Hertha's kühles, verschlossenes Wesen, so verrieth auch sie mir nichts; als er nun, mir ganz überraschend, bei mir um Hertha warb, und sie mir . erklärte, daß sie ihm die Erlaubniß dazu gegeben habe, was sollte ich da thun ? Sie werden zugeben, lieber Gras, daß ich keinen Grund hatte. Nein zu sagen, obgleich ich mit schwerem Herttn meine Einwilligung gab. Ich hätte Ihnen Hertha gern erhalten, Lothar, es war mein Lieblingswunsch, Sie an uns an mich zu feffeln. Aber das Schickfal erfüllt uns gerade dieliebstenWünsche nicht gern, und Bardekin gefällt mir gut, er ist ein Gentleman. Wer weiß es auch, ob Sie noch an Hertha denken, ob wenn Sie endlich frei sind, Ihnen eine schöne Pariserin nicht begehrenswerther erscheint als sie? In jedem Falle: trösten Sie sich, die Welt ist groß, schöne Frauen giebt es unzählige, ,'chönere als Hertha, und Graf Hagen wird nicht leicht "vergebens werben. Leben Sie wohl, lieber Freund, vergeben Sie mir, daß ich Ihnen Hertha nicht besser behütet habe, aber die Mutter einer schönen Tochter ist übel daran was kann sie thun? Ich wage trotzdem zu sagen: aus Wiedersehen! Hertha wird sich bald vermählen, Bardekin ist ungeduldig, der feurigste Liebhaber, den Ste sich denken können, und wenn ich dann allein bin, eine einsame alte Frau, ganz auf die Tröstungen meiner Freunde m der Plauderecke angewiesen, dann kehren Sie doch vielleicht wieder zurück zu Ihrer alten, unverändert treuen Freun din' Agathe von Werthern." (Fortsetzung folgt.) Von Bremen nach New Jork oder Baltimore, $20.00. Bon Bremen nach Jndianapolis, via New Jork $32.30 - via Baltimore $30.50. OebvüDcv Fvenzel, S. W. Ecke Washington u. Meridianstr. UüllLWM TR&y be srrnna on at Gex. F. K0WELL k. CO'S Kewspapw Aslyertltlng Bureau 10 Spruce CslMcwlxct5iaayT1F5r7 oe.a&ae.sor.fc ialUllJ Ulbdf
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CiscilSahtt-Zctt-Taöcllc. Ankunst und Abgang der Eisenbahnzüge in Indianapolis, an und nach Sonn tag, den 16. Dez'br 188Z. Eleveland, ColnnibLk, Cinclnnati nnd Jndia, napolit Eisenbahn (Vee Line. Abgang: Ankunft: !BftiH.. i.ir r 3t Ct 8 j 2 6.40 Ko 8 ? 1 .10.53; Anderson e... 2.) V..JStLrI d.5m 119 Ctü i.lj.55in Anderson sc. .. 11.00 Cm n Sl r. itt.iovm Ct 7.00 2 3 & oshen C:5.25 Na Lrightvood Division, E. C.C.uud I. Szan, täglich. 46. ttzlich. .,9m 10.34 m . . ... 19 Rm ZLj N 45 n t glich. 5.49 m 10.10 m 10.45 M ....... 2.10k! 3.30 M taalii. 5.39 N k ,a an, i W gtM I !agttch.l0.R PttUburg, Cinkinuati & Et. Louis Elseniab y v ) v I tqm ee u. r tagllch 4.ZZ vm (jenem ccnni. 9.IJ Cn f a (im n an ui 3i Ad Ur ,,, NU BW ffl noBimcnSonnt.10.42 Cm 9t D See aul j. Sonntag 3.57 Sin 9t f) 3! tot $ j glich I h.. 4.02 M Da?ton rauig agut? 117 6 in tt 2) Cr aul. Sonntag .... 5.27 Rn vi i) oia e ltigtich lOiN Danton 9: aul. Sonntag 10-21 fim onnrag oisin Chicago Route via Zlokomo. qicago qnkk ,ug lZz 11.09 Nm hicaggnreß.l0.4Nm Ind' Lou. Schnell,... S.!9 vm Jnopt' L0U. Ersrei 3.3 i lerr Haute, Bandalia & St.Lauis Eisenbahn. ffaUrrai .... 7.15V Tag 9fV,V 11.55 92 Terr Haut See. IM St Paeisie C: 10.45 Schnell, 3.63 0 arl undee...l0.lm Xaa Erpreß ... 2.10 R 1 an undAce... 1.40 Cinrinnati, Indlanapolit, St. Lonis n. Chicago Vl,kuoazJ. .incinnan Vivision. ,ckLouiv.?L. 4.0Z l Jndiana ec. 14.8 m ffincinnati rt TI ns rt &'lillf firn. 11 Xslttm .! C. Z..45 ine. cc tj.5J m ektern Ex.... 5.00 ; c g a ttgllch I cc.10.il Cm Chicago Division. ve Ml 6. e.iLL hieag Mail p.:i.45 N Lestern r 5.15 Rm I täglich r e 11.30 Nm hie So 8 . täglich eul.. 3.35 K Lfatt ee ..10.40 Cm L MaU x e.. s.sofm Ttncinnatt Are. 8 35 9im Jeffersonville, Madison und Jndlevadolik tlkUVUN. Südr ttg... 4.09 m I JndMadail. 8.44 8 ad..'. 74 V r . tr li.m- . . . ... J?d !ttad Motl 3.49 Rm JI4JI 9,1 tr. . ; ytiw agii.uF ca end j 9 täg. v.:'4 Nm eiÜJt EFLtZg 10L9 m Wabash, Ct. Louis & Vacifie. etd Ehie Mail 7.14 m Z 8j Z.V4 Kn hiMtch Cj c C 11.29 N CM&Q m rta 2 OK m tc-i w er.. 10.35 rja Dkt u Eh Mail. iJL0 3tn Jndiana, Sloomingloa UAdWefteru Eisenbahn V r vtau.. anTer F L ck 5.10 Rm Eastern 5 6 St. ransordv.ce. Nm Bn!fl.Ur 911.10 Nm glich 3 55 Tmc Lxec 10J5 m VlllanHe ff. . ui &i. COttll JVIVI ION, oresteldSce... S.N vm l Nacht Sr 3.55 Ba U u flg. j. 8)5 Cm Mail u Tag v.t m cht r 11.v5ml Mr.si.ld IlO Oesiliche Division. Oestl.rMail....4.2;Vm I Dacifie rrreß... 7 wBm Tögi. Scxreß....lll.m 3t 3 r 35Kn Atlantic El.... 6 4sNm Western ?r? .... 4 45 Indianapolis nnd St. Lonis Eisenbahn. ö "T. 4 . t?pub c. K u r tZ tSalich 7.1 n r. oft utL Sx. 6.30 5t N v t d Ex taglich s u cc.ll.lUKm CC LocalPassenger. 9.51; R Da flr t c tiol. S.lMn Sndianapolts Ae 3.15N. lincinnatt,HamiltonZ:JndlZnapoliseisknbahn Indv L StLoui 4.00 ftrn 5onr.ersvi2eAee .ÄZ V onervilleee 4.?0 Nm AndplSt. . K.40N Stn., D.D.N-1 1J.5 m Uail. 11.50 V ?lnd, etfisnU 10.40 9tm viincinnaunrc 5m) Nn Indianapolis nnd Vineennes Sisenbabn. Mail 3t leiro Br 7.04 i in n Binnnnes ee . 3.39 Nm KaU itroö! 4.29 b Louisville,New Albanh & Chicago. Air.Line. shicaao tr tat. . nxaxn Ch cago Sr.tgl.. 3.10V Mono Are 5.01N Mich Sitv Ehicag. Er Nail 1?.45Nm .onon Ac 13.308 ttich.Tit r hi:. r a:i 40L Rüac mit r. c. firanfeffcMT mit Schlaf.Wag,K. itü . titr-x. tt l . lel.fttr GÄSlich. JM&IRB Tle.körlkßkZuudlbkilklVahuluach Louisvillc, Nashvillcrcmpliis, Chattanooga, Atlanta, Savannah, Jacksonvillc, Mobilo and New Orleans, ist borthellhast für Passagiere nach dem Süden, eine direkte Route zu nehmen. Palast, Schlaf, und Parlor-Wagen zdischen Chicago und LouiSdille und St. Loui und Lonisdille ohne Wagentoechsel. Comfort, Schnelligkeit nnd Sicherheit bietet die .Jess" die alte zuverlässige B. M. &, V. M. M. H. TZ. Doriiic, Assistent General Paffagier.Agevt, Nvrdost-Ecke Washington und Jllinoi Str., Jndxl E. W. McKexna, Superintendent. E. üDfiettz's -OJJ SSa. 315 NassachuskttS Vvennr. 0HV7ni' L t. 7 r O f!"'lV 1 fll.l. ut Wurste, Schme in schmal,, te. Indem ich meinen Freunden und eZönner ante enung garantire. bitt, ich m geneigten ju. AufirSge ßnntn rer Delexhon ertheilt erden, und all Bestellungen erden xromxt besorgt. Achtungloollst IHlliliriiicl Dlctz, Ärifittl euft ?f.i(A ... .v.. t.. Court Houso Neffch-MlSM von Rudolph Böttcher Vo. 147 SS NastZingtosstk. ?0.uä6r8 reinNlZer 7S r?ortd VeunsglvAnla traße, 32 Oft asbkngton Ctrofe, i70 Vellesentalne erraff, und Stand 1 3 Oft arketZHsus. INDIANATOLIS IND.
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