Indiana Tribüne, Volume 7, Number 194, Indianapolis, Marion County, 2 April 1884 — Page 2

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ndiana Hriöüne.

- E r sch e i n t FSgllkZ, WöchentttH u. Sonntags. Offlcr: ILvO Marylandstr. ersit tZglich fftnt i )C .xruunc roiici ouiü? ccn ,iagxi i - - . M. K - . 1 O Ent per Woche, die sonn,,g xn&une- ? Jenil per Äoche. Veid ,usamn 15 Eent. Per Post ,uaeschlZt in orau?l.,ahwng $6 per Jahr. Indianapolis, Ind., 2. April 1834. Daö neue Bleichverfahren. Die v?n Herm Charles Tappan h Boston erfundene Parafsinscife hat nach den neuesten mit ihr angestellten Aersuchen ihren merkwürdigen Einfluß aus die verschiedensten Fasern, Game und Gewebe in böchst zufriedensiellenderWeis bewährt. Das Bleiben ist bekanntlich eine technische Operation, welche die Zerftorung vcn gefärbten Substanzen Uzweckt, die als Verunreinigungen in und aus verschiedenen ansich farblosenKörperr vorkommen. Man bleicht thierische und pflanzliche Gespinnstfasern, Stroh, Holz. Federn, Schwämme, Elfenbein, Knochen. Wachs, Fette und dergl. Die zu bleichenden Gespinnstfasern enthalten auße, den färbenden, auch harz- und wachsartige Stoffe, welche dieFasern einhüllen und die Wirkungen der Bleichmittel erschweren. Aus diesem Grunde mußte bisher dem Bleichungsverfabren ein Neinigungsproceß vorausgehen und beidc verliefen nicht, ohne der Haltbarkeit bet Fasern zu schaden. Die bei der Bleiche am meisten ver-. wendeten Stosse warm bisher Chlorkalk, Thonerde und Zinkorvd und mit der künstlichen oder sogenannten Schnellbleiche wurde wenigstens bei dem Flachse und den aus ihm hergestellten Geweben die Nasenbleiche verbunden. Der neue Proceß beruht auf der völlig festgestellten und nachgewiesenen, aber chemisch noch nicht'erklärten Einwirkung des ParafsinZ, jenes aus dem Petroleum gewönnenen Stoffes, auf die Fasern. Daß das Paraffin bei dem Flachse speciell statt 10 Tagen nur 1 bis H Stunde in Anspruch nimmt und den mit dem alten Verfahren verbundenen Gewichtverlust nicht verurfacht, haben wir bereits erwähnt, dasselbe leistet bei allen Fasern,' Garnen und Geweben gleich gute Dienste, scheint aber, speciell dazu berufen zu sem, in der Flachsindustrie einen höchst erfreulichen Umschwung herbeizuführen. Gegenwärtia wird der Ertraa eines mit Flachs bestellten Ackers auf durch schnittlich 10 veranschlagt : in denVer. Staaten wird Flachs nur seines Samens wegen gebaut und dieses Product hat im ganzen Lande einen Werth von durcbschnlttlich 915,000,000 zährlich. Durck die Benuplng der Flachsaser wird sich der Ertrag des Ackers auf S100 jährlich steigern. Die neue Metyode liefert bei 3- bis 4stündic;er Behandlung Faser, die jede bis jetzt m Deutschland gewonnene an Reinheit, Weiße und Stärke übertrifft. Selbst in Deutschland ist die Verarbeitung der Flachsstcngel zu Geweben nur noch in Folge der billigen Arheitslöbne möglich. Von der Crnte des Flachses bis dahin, wo das Leinen fix und fettig aus dem Ladentische liegt, müssen unter den günstigsten Verhältnissen 6 sv!onate vergehen. Der Flachs muß verrotten, wird ge brechen, gebleicht? gesponnen, gewebt, die Leinwand wird gekocht, blanchirt, kurz 33 verschiedene Äkanipulationen sind mischen Ernte und fertiger Leinwand erforderlich, von denen 'mir seh? wenig? mittels Maschinenarbeit verrichtet werden können. Die Verrichtungen, die zunächst nach der Ernte vorgenommen werden müssen, fallen in eine Zeit, in welcher alle Arbeitskräfte des Landwirths in hohem Grade in Anspruch genommen ind. In Zukunft werden' die Flachstcngel mit Hilfe der Parafsinscife in besere Fasern verwandelt und damit wird ein Erzcugniß werthvoll werden, das bei uns bisher höchstens zu Polsterzwecken verwendet werden konnte und einen Preis brachte, der viele Farmer veranlaßte, die ihres Samens wegen gebauten Pflanzen lieber zu verbrennen, als zu verkaufen. Dak das neue Verfahren es auch ermöa licht, die Stengel der Baumwoll-Pflanze in Fasern zu verwandeln, habe.: wir beretts sruber erwabnt. In Canton, Akass., hat sich eine Actiengesellschaft gebildet, ' welche bereits eine Fabrik angekauft hat und solche in ein Etablissement zur Zluöbeutung des neuen Bleichversahrens umwandelt. Zahlreiche Agenten sind namentlich nach dem Westen geschickt worden, um den dort noch auf den Farmen vorhandenen Flachs aufzukaufen. GUichrnttg mit der Bear beitung des Flachses wird das Bleichen von Geweben betrieben werden. Das neue Material ist endlich noch geeignet, aus den Schalen der Kokosnüsse und aus den Tannenzapfen werthvolle Fasern zu gewinnen und wird die äußerst feinen, vlsyer aber sehr schwer zu beyan delnden Fasern der Bromelie, der nach ihrem Entdecker, dem schwedischen Arzte Arome! benannten Pflanzengattung Narcissenschwertcl , und der von Java stammenden Jkamie einer wohlfeilen Bearbeuuna zugänglich machen. Wir bemerkten neulich in Betreff des Steinkohlentheeres, daß aus demselben wahrscheinlich noch Stoffe werden geWonnen werden, deren Vorhandensein ur Zeit noch Niemand ahnt; ganz dasleibe scheint von dein Paraffin zu gelten. Von den Steinkohlen wissen wir, wie sie entstanden, aber nicht genau, aus was sie besteben, von dem Petroleum wissen : i. . . ?? , . ? wir, aus was es q'emijqj zui ammengesetzt ist, aber nicht, wie es entztanv. Maryland'ö Ruhm. Die Stadt ' Baltimore nahm vor 250 Jahren am 27. März auf der von der Zi m i c sii . . .1. r ihejapeaie soai uno oem oromae gevii de'ten Salbinsel ihren bescheidenen An fang. Die Erinnerungsfeste : zur Ver herrlichung dieses Ereignisses baben begonnen, 'Der D. Corr." macht darauf aufmerksam, daß Akarvland die erste Eolonie war, welche religiöse Duldung auf

diesem Eontinente eingeführt hat. AIS vor einem Vierteljahrtauscnd der Bruder und Bevollmächtigte des Lord Baltimore mit seinen Ansiedlern in dem heutigen St. 3)!ary's County landete, war die alte Welt voll von fanatischer Unduldsamkeit. Die Puritaner boten in Amerika dasselbe widerwärtigcSchauspiel der Verfolgungssucht gegen Andersdenkende. In jenen Tagen des weißglühenden Glaubenshaffes zogen die Pioniere von Maryland das Banner der allgemeinen Duldung auf und gaben damit der Welt ein glänzendes Beispiel. Hüben und drüben hat die civiliffrte Welt dieses Beispiel des kleinen V!aryland nachgeahmt, und wenn auch heute allgemeine Duldung leider noch nicht herrscht, wenn leider Deutschland gerade in den letzten Jahren durch den niederträchtigen Vcrfolgungswahn der Cultur des 11). Jahrhunderts in's Gesicht geschlagen hat, wenn hier der Puritanismus sich noch in den widerwärtigen Zuckungen des Temperenzschwindels und des Fremdenhaffes windet so bedarf es doch nur eines fluch tigen Blickes auf die Zustände vor 250 Jahren, um den gewaltigen Fortschritt zum Beffern erkennen zu laffen. Der D. Corr." hat recht, wenn er das von jenen Pionieren gegebene Beispiel der Duldsamkeit als deren größten Ruhm bezeichnet und die Dankbarkeit und Pietät, auf weiche Jene sich Anspruch erworben haben, schulden ihnen nicht blos A!aryland, sondern die Ver. Staaten." -

Zu viel Weizen. Die Thatsache, daß in Chicago du Weizenpreise bis auf 85 Cents herabgesunken sind und eine Besserung nicht in Aussicht steht, hat selbstverständlich zu den verschiedenartigsten Besprechungen Anlaß gegeben. In einem Punkte stimmen alle Beobachter überein, darin nämlich, daß die Theorie von der Unentbehrlichkeit der Ber. Staaten als Kornkammer Europa's gänzlich in die Brüche gegangen ist. Darüber hinaus yehen indessen die Meinungen weit auseinander. Die Einen geben den Spekulanten schuld, welche die Preise künstlich hinaufgeschraubt und dadurch die Absatzmärkte verschlossen hätten ; Andere erklären die Sache damit, daß die industriellen europäischeil Länder, die in Folge unserer Zollpolitik amerikanisä'en Weizen nicht mehr gegen Erzeugnisse ihrer Industrie eintauschen konnten, sondern meistens baar bezahlen mußten, sich nothgedrun gen nach anderen Bezugsquellen umsahen. Denn auf die Dauer können England, Frankreich, Deutschland oder Belgicn nur oder vorwiegend Gold an uns nicht auszahlen. Sie müen, wenn sie bei uns ihren Uebersluß nicht gegen das eintauigen können, was u brauchen, nrii nach Ländern umsehen, mit denen ein derartiger Äerkebr möalick ist. Wenn Rußland, Indien, Australien, ArgentiNien u. s. w. den europäischen Jnduztrlestaaten deren Produkte abkaufen, so nehmen letztere natürlich d-n Weizen und das Fleisch der genannten Länder lieber, als die amerikanischen Erzeugnisse. Und als dritter Erklärungszrund für das Fallen der amerikanischen Weizenpreise wird die Ueberproduktion angeführt. d. h. die wirkliche oder angebliche ucht unserer Farmer, nichts al W-ien zu bauen. Es ist im höchsten Grade wabrscheinl!ch, dan keiner der angefuürten Gründe allein stichhaltig ist, sondern daß ste alle zusammen wirken. Demgemäß wird auch die "Abhilfe nach drei lichiungen hin v-.rsncht werden müssen. Der Spekulationswuth oder richtiger Bcrsengaunerei auf gesetzlichem Wege ein Ende zu machen, hat sich als vollkommen unmözllcy herauöge,t'.'Ut. Die Lehre j.'dca?. welche die er ic)rüoerichafl ier.l r,ilj.sa-..gl. wird voraussichtlich nicht- ganz fruchtlos bleiben. Jedenfalls wird die Erkenntniß sich Bähn brechen, daß durch keine Börsenkünste und Schwindeleien derPreis einer Waare sich dauernd dem Gesetze von Nachfrage und Angebot entziehen läßt. Unsere Farmer werden ihre Waaren verkaufen, wenn ihnen ein annehmbarer Preis geboten wird, statt auf die versprochene colossale Preissteigerung zu warten. Auf gesetzlichem Wege dagegen müvte der innigere Handelsverkehr mit fremden Ländern wieder angebahnt werden. wou die Handelsverträge das beste Mittel bieten. Sobald es nicht mehr heißt, daß wir sehr gut auch ohne Europa fettig werden können, Europa aber unsereWaaren durchaus haben muß ; sobald allgemein eingesehen wird, daß gegenseitige Bortheile zu erzielen sind, wird die Politik der Gegenseitigkeits-Handelsver-träge nicht mehr so hohnlachend zurückgewiesen werden. Was aber drittens die sogenannte Überproduktion anbetrifft, so ist einfach zu sagen, daß unsere Farmer, namentlich im Nordwesten, sich bisher nur deshalb vorwiegend der Weizenproduktion zuwendeten, weil diese durch die Verhältnisse geboten war und sich am besten bezahlte. Ist letzteres in Folge veränderter Behältnisse nicht mehr der Fall, so wird es dem Farmer gar nicht einfallen, dcn Raubbau" auf Weizen fortzusetzen. Er tvird sich dann ganz von selbst dem Gemüse und Obstbau, der Mehzucht und Milcherei' zuwenden, kurz, die sogenannte Wechselwitthschaft betreiben. Zum Privatvergnügen ist selten Jemand Landwirth, und gerade weil es Jeder aus Geschäftsrücksichten ist, braucht man den Bauern die Segnungen dieser oder jener. Methode nicht lange vorzupredigen. Sie sind selbst gescheidt genug und schen so schnell, als die Profesforen oder Zeitungsschreiber, welchen Weg 'sie einzuschlagen haben. Daß Europa dem amerikanischen Weizen inlmer noch einen guten Markt verspricht, ist sicher. Die Zunahme der Weizenausfuhr aus .Indien, Australien und Argentinien beweist keineswegs dis Gegentheil. Denn angenommen selbst, daß die Qualität des Weizens aus den angeführten Landern derjenigen des unsrigen vollständig gleichkommt, so bleibe wir in Bezugs auf wohlfeile Lieferung immer noch im Vortheile. Beffere Ernährung, größere Intelligenz, gute Gerathe und vollkommene Maschinen setzen den amerikanischen Bauern in denStand, trotz wesentlich höherer Arbeitslöhne gerade so billig zu produeiren, als selbst sem Mitbewerber n Indien. Der Obercommifsär der indischen.Pro

vinzen muß in einem amtlichen BriH vom 21. Juli 1833 zugeben, daß in der Nähe der Eisenbahn-Stationen die ersten Kosten nicht viel geringer sind, als im großen Nordwcsten von Amerika. Dann aber kostet es :nehr, eine Tonne Weizen auf der Eisenbahn von Delhi nach Bombay zu transporiircn, als der Gesammttransport von Chicago nach Liverpool betragt, und hierzu tritt nun noch die Auslage für die Seefrachten von Bombay nach Liverpool. Indien hat 10,000 Meilen Eisenbabn, Änicrika 100,000, wir bauen jährlich von 8X0 bis 10,000 teilen hinzu, im indischen Reiche sind

lvayrend des letzten Wahres trotz aller Aufforderungen nur 373 Äkeilcn gebaut worden. Angesichts der Thatsache aber, daß die Russen schon in Mettv stehen, wird englisches Capital schwerlich mehr als bisher dem Eiseubahn-Bau in Indien zuströmen. Unsere Farmer haben vorläufig keinen Grund, an der Zukunft zu verzagen, wenn sie auch selbstverständlich auf der Hut fein und gründlich aufpassen rnüffen. Besonders wichtig ist ts für sie, das Eisenbahn- und Eler,a:orenmonOpo! einiger Gesellschaften zu brechen. Unsere jetzige Oelregion. 395 Meilen westlich von New Aorl liegt das Städtchen Olean, ein ungemein betriebsamer Ort, mit ungefähr 3,00C Einwohnern. Der Name Olean, der offenbar dem lateinischen olenm nach: gebildet wurde, ist gewiß bezeichnend für einen Ort. in dem sich Alles um das Oe! dreht, Alles vom Oele lebt, in dem di Oelleitungen zusammenlaufen, von dem sich die Ltohrenleitungen der New ?)orl Pipe Line und der National Transit Co. abzweigen. Vkerkwürdig ist es hierbei. daß das Städtchen seinen Namen schor in einer Zeit führte, in der noch kein Mensch von amerikanischem Kohlenol" auch unr die entfernteste Ahnung' hatte. In Betreff des soeben gebrauchten Namens müssen wir übrigens einschalten, daß derselbe entschieden falsch ist. Daß das Petroleum, Erd- oder Steinöl zu großen Kohlenlagern n der Erde m Berbindung stehe unv als ein Nebenproduct. bei der Umwandlung der Holzfaser in' Steinkohle entstanden sei, ist eine An nähme, die längst als irrig erkannt ist . man kennt natürlich die chemische Zu sammensetzung der verschiedenen Arten von Petroleum ganz genau, nicht aber die Entstehung desselben. , Wahrscheinlich ist es nicht das Zersetzungsproduct vegetabilischer Substanzen, sondern auZ thierischen, mözlicherWeise aber auch aus unorganischen Stoffen entstanden. Fast 25 Jahre ist es her, daß bei Titusville, Venango Co., Pa., die historisch gewordene elquelle erschloj,en wurde, welche viele Wochen lang täglich über 1,000 Gallonen lieferte und die erste Veranlassung zu dem bekannten Oelsieber wurde, das dem kalifornischen und australischen rzt . r? . . ... r i2)oiosieoer oelnae gleiHiam. Bon den chaotischen Zuständen, die in lenen Oeldlstricten herrschten, von den colossalen Vtengen des kostbaren Oels, die bis Ende 18L0 bereits aus 2000 Vohrlöcl'ern flössen und damals wegen Mangels an Fänern und Transportmitteln nicht geborgen u. verwerthet werden konnten, von den Feuermeeren, die damals die schrecklichsten Berwüswngen anrichteten und den Fluß mit einer brennenven elschlcht bedeckten, . hat' der sogenannte neue Oeldistrict des Staates New Dort nie etwas erfahren. Schon seit Jahren ist die Oelgewinrnmg so vervollkommnet worden, daß beinahe jeder Tropfen des aus der Erde quellenden Segens ausgenutzt wird. Der New Jorker Oeldistrict grenzt an den Bradfordbezirk, erstreckt sich nach worden bis Friendsbip und Volivar und t-ch Osten bis WeilsviUe. Das Oel Wird im sogenannten dritten Sandes einer unter der Steinkohlenformation und unmittelbar über dem Grauwackengebirge befindlichen Schicht in einer Tiefe von 1200 bis 2000 Fuß gefunden. Ein Bohrloch bis zu dieser Tiefe zu bringen, kostet durchschnittlich 52000. .Häusig wird blos Gas, nlitunter werden gleich--eitig Oel und Gas gefunden und aus zinem und demselben Bobrloche gewonnen. Die Bohrer und Äpparäte sind wesentlich verbessert worden, die Arbeiten gehen schnell von statten und Unfälle kommen äußerst selten, vor. Das Gas wird in Rohren in die Städte und Dör fer jener Gegend geleitet und als Leuchtund Heizmaterial benutzt. Die Leute dort haben nicht über Uebertbeuerung durch die Gascompagnien und die Koh" lcnhändler zu klagen ; die Heizung eines Nochofens kostet monatlich 83, eines Stubenofens 2. Fabriken, welche das Gas brennen, haben Gasmesser in ihren Eta blissements anzubringen. Das Städtcben Bolivar bietet zur Nachtzeit einen Prachtvollen Anblick ; aus hohen Röhren ver breiten mächtige Gasflammen eine Hel ligkeit in den Straßen, deren keine Stadt der Welt sich rühmen kann. Früher war eine Quelle, die blos Gas lie ferte, eine Enttäuschung für denjenigen, der nach Oel gebohrt hatte, heute bezahlt sie sich sehr gut. Aohrversuche, die zu gar keinem Resultate führen, kommen selten vor, aber Erschließungen von Quellen, die auch nur annähernd so große Erträge ergeben, wie früher in Pennsylvanien, noch seltener. Eine . Quelle, die täglich 5 Faß liefert, lohnt den Betrieb und 40 Faß sind der höchste tägliche Ertrag, der im New Yorker Oelfelde vorkommt. Alles Oel wird direct nach den Behältern der Compagnien geleitet und die Producenten erhalten für dasselbe Lieferscheine, ivie dies bei Ablieferung von Getreide in die Elevatoren der Fall ist ; diese Scheine werden von jeder Bank baar honorirt. Die United Pipe Line Eo. besitzt über 1,300 Behälter ; jeder derselben bat 90 uß Durchmesser, ist 20 bis 30 Fuß hoch und bält 10,000 bis 35,000 Faß. Niemand weiß oder kann auch nur mit :inem Scheine von Wahrscheinlichkeit behaupten, wie lange die Oelvonäthc in der Tiefe der Erde vorhalten werden. Ein Umstand scheint dafür . zu' sprechen, daß wir em schnelles Versiegen nicht zu fürch ten haben. Wenn der Bohrer in einer Tiefe angelangt ist, ' daß die Bobrspähne :ine Fortsetzung der Arbeit nicht räthlich scheinen lassen, so verwandelt ein in solchen Fällen stets versuchtes Mittel das trockene Bohrloch sehr bausig in eine er-

gie'öige Quelle. Eine Blechrinne von 20 bis 30 Fuß Länge, welche die Gestalt ciner gewöhnlichen Dachrinne hat, wird mit 0 bis 100 Pfund Dynamit gefüllt, auf den Boden des Bohrloches hinabgelassen und dort mittels einer Drathlei-

tung und des elektrischen Funkens entündct. Die Erplosion richtet natürlich im Innern der Erde eine heillose Wirthfchaft an, und das Oel beginnt zu fließen. Es beweist dies, , daß in der Nähe des Bohrloches ein Oelbehälter vorhanden sein muß, daß der Bohrer denselben nicht getroffen, daß aber die Erplosion die Berbindung zwischen dem Bohrloche Uid vem Behälter durch W.'gräumung der Scheidewand hergestellt hat. Ueberflüssige Gesandte. Der N. ?). Sun" giebt das Verhältniß mehrerer unserer Gesandten zu den Negierungen, bei denen sie beglaubigt sind, das Signal zur erneuten Agitation für Abschaffung des gesammten Gesandtensl)stems. Sie führt aus, daß die Zeit gekommen sei, das ganze System unseres diplomatischen Verkehrs mit dem Auslande umzugestallen und es mit den Thatsachen der Jetztzeit in Einklang zu bringen. In der That muffen Berichte der Gesandten, die einige Wocben später einlaufen, als der Telegraph uns Alles, was an fremden Höfen geschieht, ugetragen hat, ziemlich überflüssig erscheinen. Selbst in den Taen ' der Postkutschen und Segelschiffe ist die ?!othwenvigkeit der Gesandtschaften nicht allgemein zugestanden worden. - Schon vor e3 Jahren haben bedeutende Staatsmänner die Gesandtschaften nur als nothiven dige Uebel gelten lassen. Im fünften Eongreffe, 1798, wurde die Frage über Abschassung der Gesandten besprochen und Älbert Gallatin sprach sich entschieden für Aushebung aus. Er meinte, daß die Ausdehnung unseres politischen Verkehrs mit fremden Mächten höchst gefährlich für unsere Nepublik . Alle unsere Verträge seien durch Special-Bevollmäch-tigt abgeschlossen worden, und er sehe daher nicht den geringsten Grund dafür, Geszr.dte zu halten. 'orattVsichtlich wird die Angelegenheit bti B.raibu'ir der diplomatischen und Eo:.salai-c.w l!i,',u:'g:' dcs Weiteten im 'rngieiie ;ur Sp:.:che lommen. Vom Inlande. Flöhe sind schon häufig dres xt und zu allerhand erstaunlichen els' tungcn abgerichtet werden. Dem Localredacteur des Philadel, ötecord", Herrn ForeNal, war es vorbebalten, die itubenftiegen, d. h. nicht etwa die bedenklichen snouche8 volante3, sondern die wirklichen mu cns uomesücas m zah men. Er singt nicht mehr : Ei Du verdammte Fliege, Warte nur, wenn ich Dich kriege", sondern : Meine süße. holde Fliege, Dich auf meiner Nase wiege" und dann kommen sämmtliche im Zimmer vorhandenen Fliegen und setzen sich auf seine zum Glück ziemlich große Nase notabene, ohne zu stechen. Wenn sein Verfahren auch in den Hundstagen Stich halt, will es Herr z)orejtal patentiren lassen. DasStäd t chenM iamis bürg. v , veslndet sich tn ungeheurer Aufregung, welche durch den allerhand nächt lichen Unfug treibenden Geist" einer vor mehreren Jabren ermordeten Dame verursacht wird. Dieser bdse Geist, der auf l . rv u ,r t .' (n t . i r i f?i p 1. oem ivneopof nn Lveien xreioi, lanr na) durch Nichts aus dem Gleichgewichte bringen: Wursaeschone, jelb't aeweibte Ku geln haben absolut keinen anderen Effekt, L l L . . . ais oen, oer aemolvelen wmt" ein heiseres Lachen" abzunöthigen. Hunderte von Freien besuchen die Stadt, um den ?puu zu iede.i, .aujende von Menschen bilden des Nachts um den Kirch Hof Spalier. Vorige Woche begannen die Bewohner des Städtchens, die aus dem Friedhofe bestatteten Leichen auszugraben, um solche nach einem andernFried - Hofe zu überführen. . Ein gewaltiges Geschütz, eine vierzöllige Dynamit-Kanone, ist som. M . even aus etamaier s i2ijensaorll in . hs . t new woxt yervoraeaangen uno einer Probe unterzogen worden. Wie gewal tia die Kraft der eomprimirten Luft, wel che bei'm Geschütz die Stelle des Pulvers vertritt, ist, geht daraus hervor, daß, als ein Arbeiter die Kanone scherzweise mit ktnem Baumwollpfropsen lud und alsdann abschoß, der Pfropfen durch das iwenolllge Hosthor der Äcaschinenwerk jtätte drang, trotzdem der angewandte Luftdruck nur ein kleiner Bruchtbeu von dem war, welcher bei'm wirklichen Gebrauch der Kanone in Anwendung kommt. I n I o u n g St o w n, )., ha b e n die Republikaner einen Blinden als Ma-Yors-Eandidaten aufgestellt. Derselbe, Walter L. Eampbell mit Namen, ist nämlich schon seit seinem fünften Lebensiahre blind. Er absolvirte aber trotzdem das Harvard-Eollege," gilt als tüchtiger Orgelspieler, gewandter Schachspiele? und hat viele Jahre hindurch eine tag liche Zeitung herausgegeben. Unter die Un Umständen würde er auch wohl das Mayorsamt erfolgreich verwalten können, wenn er auch geen Vieles, was 'ihm dabei vorkäme, blmd sein müßte; andere Bürgermeister sind das sehr hausig auch, obgleich sie sehen. Die Inschrift des delphischen Tempels: Erkenne Dich selbst'' hat noch Niemand so genau befolgt, als vorige Woche ein Dienstmädchen in New Z)ork, die einen Mann geheirathet hat, den sie erst seit 15 Minuten kannte. Aber Karline, wie konntest Du nach so kurzer Bekanntschaft heirathen?" fragte sieeme Bekannte. ..Ja, Christel, wenn er mich länger gekannt hätte, hätte er mich doch r . ii re i ' nicht genommen." Eine andere Ge hilfin der Hausfrau erhielt ebenfalls in voriger Woche und in derselben Weltstadt von ihrer Gebieterin -eine Ohrfeige. Sie war stolzer, als ebenfalls in vor. W. und in selber Dcetropole der Crank Freddie", der abgesetzte Verehrer der Lilie von Jersev", der die ihm in dem hoch aristokratischen -Unionclub vor versammeltem Kriegsvolke an den Kopf geworfenen Beschimpfungen : Lügner" und Feialina" ruhlg einsteckte. Das DienstMädchen forderte seinen Lohn, packte dann die Madame am $ofend jgab ihr die

Ohrfeige mit Zmsen uno meszinsen ZUNick. Kürzlich wurde auf dem Eise des Winnebago-Sce in einer Entfernung von 6 Meilen von Oshkosh, Wisc., die Leiche des Halbblutindmners Henry. Porter aus der Gegend von Prothertown, in Ealumct Eounty, gefunden. Der Verunglücktc hatte vier Tage vorher Oshkosh verlassen, um übcr's Eis nach seiner Heimath zu fahren, sich 'im Schnecsturm verirrt, lvar im Kreise umhergelaufen und schließlich erfroren. Schlitten und

eitseil waren an's Eis festgcfroren und die armen Pferde hatten vier Nacht? und drei Tage auf dem Eise zugcbracht, dem Hunger, Durst und UnWetter preisgegeben. Als die Hilfe für sie kam, hatten sie einen Theil ihres Kummete und das vordere Ende der Wagendeichsel zerkaut und gefressen. Sowie sie losgespannt waren, rannten sie wie toll aus eine Pelzdecke zu, um dleie aufzufressen. Man brachte die Tbiere schließlich nach Holmes' Leibstall in Ösbkosb, wo man ihnen warme Kleie gab, weiche sie mit Heißhunger verzehrten. In Buffalo, N.A., bat .man eine sonderbare Feier ausgeheckt, um da5 Lolk anzuziehen. Seit Künem ist die dortige historische Gesellschaft in den Ber:. St.-ii .t. . n.. v.a w cii r . t. .v.i.1 iiy vci rvrrrezie oev in oer caye oer?iaoi begrabenen Jndianer-Häuptlings Red Jacket" gelangt. Nun will man auch die Ueberreste einer Menge anderer In-dianer-Häuptlinge ausgraben und schließlich zur Feier der Beisetzung auf Forest Lawn" einen Congreß aller sechs Nationen", der Irokesen, der Mohawks, Tuscaroras, Onondagas, Eavugas und Oneidas berufen. Das vorige Woche von San Francisco gemeldete Erdbeben, welches dort früh Morgens stattfand,soll das heftigste gewesen sein, welches seit 1808 die Küste des stillen Meeres, resp. San Irancisco, heimgesucht hat. Dasselbedauerte gegen 13 20 Sekunden und rief, da die meisten Personen noch in ihren Betten lagen, die größte Bestürzung bervor. Ans allen Häusern stürzten halonackte aufge-. regte Akenschen, Hunderte von geängstigt ten und weinenden Frauen und Kindern sammelten sich auf den Straßen an, und namentlich im Ehinesenvicrtcl spottete die Scene jeder Beschreibung. Entlang d'r Wasiersront sind 50 Häuser, die auf aufgefülltem Grunde stehen, zum Thcil demolirt. Bis jetzt t kein Verlust an Menschenleben berichtet, 'doch ist es nicht unmöglich, daß Menschen von den einstürzenden Häusern erschlagen worden sind. Zwanzig Äcinuten nach dem ersten Stoß folgte ein zweiter, aber schwächerer, dem zehn Minuten darauf noch ein britter, von rollendem Geräusch begleiteter nachfolgte. In New Jork sind italienische Arbeiter klagbar gegen zwei der dortigen Arbeiter-Bureaur geworden, welche sie beschuldigen, 100 Italiener zur Reise nach Volusia, Fla., beredet zu haben, um dort gegen $1.25 Tazelohn 'an einer Eisenbabn beschäftigt ni werden. Man werde iynen die Halste der Reisekosten bezahlen und des Weiteren bestens für sie sorgen. Die Kläger haben sich nach New Äork zurück gebettelt und bebaupten. daß man sie nicht nur um den größten Theil ihres Lohnes betrogen, sondern auch noch anderweitig schlecht behandelt habe. Ihre Klage scbwebt jetzt' gegen die Agenten I. O. Vaitano und H. Zander & Eo. Ein Witzbold schlägt vor, Ochiltree als Nachfolger Sargent'S nach Berlin zu schicken. - Vom Auslande. Nach der neuesten Statistick des Weltdurstes stellt sich der Vierconsum per Kopf und Jahr in den einzelnen Staaten folgendermaßen : Bayern 240' 6 Liter, Württemberg 154, Belgien 145, Großbritannien 116, Baden 63, Sachsen 0,5, Elsaß Lothringen 43, Preußen 39,5, Niederlande 37, Oesterreich 34,5, Nordamerika 29, Frankreich 19,5, Norwegen 14,5, Schweden 12,5, Nußland 1.75 Liter. Oesterreich nimmt in dieser Rangliste den zehnten Platz ein, Bayern den ersten. Ueber Bayern 'steht aber dessen Hauptstadt München, wo jährlich nicht weniger als 445 Liter aus den Kopf kommen, mehr, als ein Liter täglich auf jeden Einwohner, Mann oder Frau, Grejs oder Säugling. Beiläusig berechnet, trinkt ganz Oesterreich nur neunmal so viel als München, Frank: reich nur fünfmal so viel, und wenn einmal das Hosbräuhaus ein gutes Jahr hat und der Durst der Münchener sich ein Uebriges erlaubt, dann consumirt die einzige Stadt in einem Jahr fast ebenso viel Vier als Slußland, das Achtzig Mil-uonen-Neich. Man schreibt aus Athen: Obwohl schwächer geworden, dauern die Erdstöße in Tschesme und Ehios noch immer fort, wobei das Rollen und sonstige Getöse nach jedem Stoße zuninnnt. Seit dem Unglückstage am 3.April 1831 sind im Laufe der Jabre 1882 und 1883 !n Chios 3416 steinerne Häuser, 5445 Holzbaraken,215 Schulen und Anstalten, 30 Kirchen und 20 öffentliche Brrmner. neu erbaut worden." In Swanetien wendet die russische Regierung noch jetzt gelegentlich Dragonaden an, wie aus folgender Notiz des Kawkas" hervorgeht. Daselbst berrscht nämlich noch jett die Sitte, Wetver zu rauben. Vor einem Jahre etwa wußte der örtliche Pristaw es dahin zv bringen, daß die Bevölkerung einen Beschlup faßte, traft welchem die alte Unsitte allgemein abaeschafft sein und jederSwa, nete, der im Besitz einer geraubten Frau gefunden würde, gezwungen sein sollte, sich von derselben zu . scheiden und zum Besten der Gemeindekasse eine Strafe von 200 Rbl. zu zahlen. Im Verlaufe eines einzigen Monats (Dezember vor.Jahres) hatte der Pristaw etwa 150 solcher Sachen auszutragen. Als der Bischof von Jmeretien, Gawril, in Swanetien war. befahl er einem Einwohner d?s Dorfes Zwirmissa, sich von seiner Frau zu scheu den. Da der Swancte dies aber nicht gutwillig thun wollte, mußte Gewalt ge: braucht werden. Eine ganze Compagnie Soldaten lag einige Zeit in seinenchausi und Hofe, aber Alles half nichts, de, Swancte behielt sein geraubtes Weib. D i e unsinnigen Frei' sprechunaen seitens russischer Geschwore-

ncngcr'lchte sindcn nicht selten ihre Erklä rung in der unzulänglichen Zusammensetzung der Jury. Die Rukija Wedomosti" veröffentlicht nun, anläßlich bei seit dem Jahre 1873 so oft angeregten Frage, unbemittelten Personen, welche zu 0 Geschworenen gewählt werden. Diäten zu gewähren, folgende Mittheilungen : In diesem Jahre wurde von der Kasaufchen Gouvcrncine7.ts-Landschaftsversammluno darauf aufmerksam gemacht, das; die zum Bauernstände gehörigen Geschworenen während der Ausführung ihrer Pflichten in der Stadt Tfchcbotssarin um Almösen

gebeten haben. Der Gehilfe des Präsi-! dentcn des Bezirksgerichts in Woronesh, Terzukasiow, mcldcr in seinem Bericht cn den ersten Jurislcn-Eongrcß, das; sich du Geschworenen in Rußland häufig g zwungen sähen, zur Bestreitung chres Lebensunterhaltes die Mildthätigkeit ihrer Mitbürger in Anspruch zu nehmen, und von Haus zu Haus zu wandern, um Almosen einzusammeln. Von einem Aeltesten der Geschworenen in Odessa stammt aus dem Jahre 1875 folgende charakteristische Erklärung : Unsere Geschworenen aus dem Bauernstande haben nichts mehr zu essen, was sie an Vrot von Hause mitgenommen hatten, ist voll ständig aufgezehrt ; eine Unterbrechung der Sitzungen uf zwei Tage hat einet der Geschworenen benutzt, um aus seinem Gesinde, das 90 Werst von Odessa entfernt ist, einen neuen Vorrath von Brot mitzubringen ; keiner von uns weiß, wr er die nächste Nacht zubringen soll." Das Bo7.'.tscharsche Kreisamt bemerkt in einem Bericht unter Anderem: Dem Landschaftsamt sind Falle bekannt, we sich die Geschworenen an die von der Anklage Freigesprochenen mit der Bitte gewandt hatten, ihnen eine Unterstützung zukommen zu lassen. In Folge dessen war sogar einmal eine Untersuchung ein-, geleitet worden, da der Verdacht vorlag, daß die Geschworenen bestochen feien. Während der Mai -Session hatten sich zwei Geschworene an dem Eingang des Gerichts aufgestellt, um Almosen zu erbitten. Gesegnete Wobltbater. Als ein aus berühmten Aerzten und Chemi kern bestehender Nath kie Entdeckung machte, daß durch Mischung einiger wohlbekannter werlhvoller Heilmittel die allertvundervollste Arznei erzeugt wurde, welche eine solche Menge verschiedener Krankheiten zu heilen im Stande sei, daß beinahe alle anderen ?!rineien übeislüs sig würden, bezweifelten dies Viele, aber der Beweis ihres Werthes durch thatsächliche An. Wendung zerstreute jeden Zweifel, und heute sind die Entdecker jener grosen Arznei, Hopfen Bitters, als Wohlthäter von Allen geehrt. Diks.'s BittcrS ist zusammengesetzt aus Hopfen, Buchn, Malz, Wolfskirschc, Löwenzahn und an. deren ältesten und besten Heilmitteln der Welt, und ist der größte BlutreinZger, Nieren und Lcber'!?l?qulator und Leben und Gesundheit Wieder! liqer. Kein Leiden, wo dieses BittcrS gebraucht Uürt. WaZ auch immer die Symptome sein mögen, welcher Art auch die .ffrankheit und Veiden sind, gebrauchen Sie Hopfen-Bitterö. Es rettet Ihnen das Leben. Hunderte sind auf diese Weise gerettet worden. ST $ß00 werden für jkden Fall bezahlt, fco daS VitterS nicht hilft oder heilt. 3ch litt langt Jahre an schweren Nierenund Leberbcschwerden, bekam dünneS Blut, war schläfr! und matt, konnte kaum herumkriechen, war mit einem Wort ein alter gebrechlicher Mann und konnte nichts finden, daö mir half, bis ich HopscN'BitterS g:brauchte, und mich jetzt wie neu geboren finde. Me'n Blut ist rein, die Nieren sind recht, und ich bin wieder so kräf tia wie ein Drkißigjühriger,obschon ich 72 Jahre zahle. Sätet." .Zehn Jahre lang war meine grau an's Bclt gefesselt, sie litt an einer solchen Mengc Leiden, daö kein Dotter wußte, wa ihr fehlte, und ich warf ein kleine Vermögen für allen mögllchen Humbug und Stoff weg. Vor circa G Monaten sah ich ewe Ver. Staaten Flagge mit Hopfen.Bitter darauf, und ich beschloß nochma'.ö zwei Flaschen zu kaufen, und jest ist sie so mohl und' kräftig, als irgend eineö Mannes Fran und dirs wurde mit wenigen zwei Dollai erreicht H. W. Detroit, Mich. Camp' eozy Placo ! 476 Ost Washington Straße. Obiger Plh ist aus's Schönste eingerichtet, und der Besitzer detselben wird stet dafür sorgen, dafc nur die enüändigften Bürger der Stadt denselben frequen tUen. Die besten Mitt'.e bei der SaZlone, Quart uud Pint ,u Wholesale Preisen Pool und illardtische. Die besten Getrauke stet) an Hand. Prompte, aufmerksame Bedienung. cvipiia.usit.iv, Eiaenidümer ML5N'l! Mö!I ! Ko. 37 & 39 Süd Delavare Straße. Da größte,schSnste ui.d ltesie Lokal in derStadt Ekitänkk sl:r Z:t. Icnii kalt rtsn vorzügliche Bedienung. Di xrachtvol eingerichltt Halle steht ver. inen, Logen und Privaten zur Lldhaltung von 581! Un, Konzerten und VersaAlungn unter liberalen Bedingungen zur Verfügung. JOIXIV OID1ZTVHA.JR.DT, Eigenthümer. G.NnSelshelNs' ÖßOCERY. 17 Pfund hellbrauner Zucker $1.00. 2 Kannen beste Pfirsiche zu L5 Cents. Eingemachte Bohnen per Buchse 10 Cent. Brombeeren und Erdbeere?' per Buchse 10 Cents. RuckelBhauH, Ao. 277 Flord Zlsöle Straße. Henrh Spielhoff Zimmermann nd Baumelster. Alle Aufträge werden prompt und zufrieden stellend aulgefuhrt. Job. Arbeiten eine Spezialität. Werkstätte und Wohnung: No. 191 Coburn Straße

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