Indiana Tribüne, Volume 7, Number 194, Indianapolis, Marion County, 2 April 1884 — Page 1
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Jahrgang 7. Office : No. 120 Oft Maryland Straße. Nummer 194. Indianapolis, Jndiana, Miittvoch, den v. ttptil 1884.
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Neues per Telegraph. W e t t t r a u S s i ch t e n. Washington, 2. Apiil. Stillen weise Regen, darauf kälteres, schönes Wetter. Nordwestwind. Abnahme der Bundesschuld. Washin ton, denl. April. Die BundeSschuld hat im Monat MSrz um
$14,23S,324 und Zeit Juni um $81.828.. 568 abgenommen. Tadel. London, 2. April. Der Parnell zweig der irischen Nationalliga hat Re olutionen angenommen, worin Michael Davitt getadelt wird, datz er Henry George yx einer Vorlesung in Dublin elNIUo. - Frau Anna Ottendorser. New Y o r k, 2. April. Frau Anna Ottendorser. Gattin deS Redakteurs der New Pork Staatözeitung". starb gestern Abend nach mehrmonatllichen Leiden. TU IX fl eil Hfl t ÖIUIUI. i aus dem östlichen Ohio melden, daft der Sturm letzte Nacht sehr heftig war. und überall an Häusern, Bäumen und Fenzen großen Schaden anrichtete. Mehrere Menschen wurden verletzt, Menschenleben gingen jedoch nicht verloren. D e r a e st r i a e S t u r m. Muncie, Ind.. 2. April. Gestern I Abend passirte hier ein furchtbarer Sturm, der daö Dorf Oakoille. 7 Meilen ' ' l von hier fast ganz zerstörte. Von 20 Häusern blieben nur ?. Neben. Sechs Personen fanden ihren Tod und gegen 50 wurden verletzt. Feigheit. Cincinnati, 2. April. Dr. I. N. Weaver. Arzt deS 4 Regiments be hauptet, daß das Regiment dem Befehle nach dem CourthauS zu marfchiren auS bloßer Feigheit nicht nachkam. Allerlei. Wenn die Lynchjustiz wie der heute mitgetheilte Fall aus Rock Hill be weißt sogar an Knaben verübt wird, v ? r i v. ot I I oyne oqb au nur ein amma, v,e yqi sache des Verbrechens festgestellt ist, so ist die sittliche Entrüstung über eine solche Lyncyiumz, ooer vrelmeyr gegenumr Denjenigen, die zu einer solch rohen und c: e-ci -..tt. -i v r. c.txs- I I.grnu, uuirl,rn vcr gar igen wollen, nicht minder gerechtfertigt, als uver die icyeuvnaze Thal ve? knaven haften Äerbrechers feldst. - Die ersten Berichte von Cincinnati lauteten dahin, daß die I?kiliz zuerst und zwar unnöthlger Werfe und trotz der Warnung der Pollzei, schoß. Dre Ge genbehauptunzen des Anführers der 'ciltz re,qen räum ym, vle,e Veyauptung zu entkräften. ES ist nicht un wahrscheinlich, daß der Aufruhr sich bald gelegt hätte, wenn die Milizen nicht ge schössen hätten. Wir haben unsere Milizen noch nie mal? sür etwaS Anderes als gemeinschäd liche Institute gehalten, und der Cincin notier Vorgang kann unsere Meinung nicht abschwächen. Unsere feige Presie, welche auS Allem politisches Kapital zu schlagen sucht, anstatt die wahren Ursachen aus Sudecken, trägt zum Theil die Schuld an Vorgängen, wie die in Cincinnati. Sie imar aa, ici v i uuc wwun w Jü V1 ? i ! Blatt erwähnt, welches den Republlka nern die Schuld ausbürden will. DaS Blatt ist natürlich demokratisch. Heute kommt die Timeö", ein republikamschk? Blatt, und versucht, die Schuld den Demokraten auszubinden, weil Cincin nati gegenwärtig eine demokratische Stadtverwaltung hat. DaS Eine ist so Unrecht, wie das Andere. Wir in In dianapolis hatten eine republikanische Stadtverwaltuwg, als der reiche Täte freigesprochen wurde und Jeter konnte nicht verurtheilt werden, obwohl wir eine republikanische Stadtverwaltung haben. Demagogie und Heuchelei ist eS, solche Ereignisie der einen oder der anderen Partei in die Schuhe schieben zu wollen. Geradezu lächerlich aber wird die .Times-, wenn sie die Sache den Com munisten anhesten will. Aber selbst in dieser Lächerlichkeit ist Methode. ES ist unstremg erwiesen, daß der Ausruhr von den sogenannten besseren und anständi gen Klassen direkt und indirekt veranlaßt wurde, und eS ist fo bequem, um diefe weißzuwaschen, den Commumsten, welche heutzutage überall bei der Hand sind und glerchfam überall in der Luft schweben. die Schuld zuzumessep. - ES ist traurig, diefe freiwillige Blind heit zu beobachten.
Congreß. Washington. ZI. März. Senat. Morgan legte eine Denkschrift von William Webster, einem amerikanischen Bürger, vor.' Derselbe sucht um die Hilfe des CongresseS in Besitzergreifung von 500.000 AckerLand nach, welche er in Neu seeland gekauft hat. Hill reichte eine Bill ein. SchadamtS riiRliit n!3 .ihTiintiSmittel limu
yilitft ' füdren. Die Erziehungsbill wurde eine Zeit lang diSkutirt, worauf sich der Senat.vertagte. Haus. Das Comite für Arbeit empfahl An. nähme einer Bill, welche das Vermiethen BundeSstrSflingen verbietet. ersnS sTrtmif litr hn Mrrtnniminrti del berichtete gegen die Aufstellung einer v V Zr V4tll V V i V llltf Mll Commission. DaS HauS zog die Bill zur Erziehung der Trade Dollars in Erwägung. Belford erklärte, daß die Bill ein Be trug am Volke im Interesse der Roth fifiilh sei ,.",n.,,-,r rk,sntt. ninr. di? Rill im Plenarcomite mit M gegen 113 und dann in regelmäßiger Sitzung mit 193 gegen -16 Stimmen angenom men. Drahtnachrichten. Cincinnati nach derSch l acht. rrt! , rw . , rr M n p vi in c i n a n, l. vtpni. ffiaBIlia) nicht bestreiken, daß sich die Aufregung , . rn r . m noa, mcyl gelegr yar. vuann Die suorange am Freitag und Samstag Abend r ... r w i nocy lange rni vergeben, uno namenlNark ist Die Entrüstung gegen das Militär. Nur die Ohnmacht, welche uran oen oewanneren egimeniern gegen uver fühlt, mag einen neuenAufstano ver hüten. Die Zeitungen, welche sich bisher sehr reservirt gehalten haben, schlagen nun "nen freieren Ton an. Das .Volksblatt, hält die Einmischung des Militärs am Freitag Abend für einen großen Irrthum. ES meint, daß man die Polizei hätte handeln lassen sollen, und daß dann jedes Blutvergießen vermieden worden wäre. Die .Freie Presse- sagt, daß der Sheriff, der Mavor und der Gouverneur, ihre Schuldigkeit zu thun versäumten, und hgß der Letztere unbedingt an Ort und - Stelle hätte sein sollen. Cavitän Faellaer welcker die Mili, an sühe, stellt entschieden in Abrede, daß er in schjen commandirt habe. Er saat' daß der Sheriff den euten besohlen habe " ju schießen und daß er um Unheil abzu. senden, dazwifchen gerusen habe, die ute sollen nur hoch schießen. Ihm s.; .z s... eleaen. in die Büraermenae hineinzuschZtßen. Ein Theil deS Militärs hat bereits Be fehl erhalten, sich heim zu begeben. Gouverneur Hoadley hat den Soldaten Dank gesagt, für die Tapferkeit mit wel cher sie ihr Leben in die Schanze schlugen. Die Gerichtszimmer wurden in das Bibliotbek-Gebäude verlegt. Die Liste der Getödteten und Verwun deten ist nun vollständig. Die Zahl der Ersteren betrögt 47 die der Letzteren 130. ff e u e r. . Conn elsvil!e,Pa.1. April.DaS Gebäude dS Keystone Courier, gerieth heute in Flammen und brannte bis auf den Grund nieder. Schaden $10,000. Theilweise versichert Tödtlich er Sturz. N i m n n h . nh. 1 9Ihril nnn mhttUn tin alltr mslnn r.., h,.iif üx cinm stami ausb.siert, eine Distanz von 30 Fuß hinab und war sast augenblicklich todt. Eisenbahnunglück. S t y m 0 u r. Ind. 1. April. Zwei Eisenbahnzüge der O. & M. Eisenbahn stießen heute bei ParisCrosstng zusam men, wobei der Lokomotivführer schlimme Verletzungen erlitt und ein Bremser Na mens Moran seinen Tod fand. Arbeiterelend. . PittSburg.Pa.1. April. 25Ac beiterfamilien haben heute die Stadt ver laffen, um sich in Seattle, W. T. anzu siedeln. Die Einwanderung, welche die Löhne herabdrückte, soll Schuld daran lern, Daß Die ueule nicht mehr zu halten vermochten. Lynch-Justiz. Rock Hill, S. C.. 1. April. Iran Elliott. ein farbiger Knabe, verübte heute Nachmittag ein schamloses Verbrechen an der sechsjährigen Tochter eines Farmer W. A. Fewell. Als dieser von seinem Kind von dem Verbrechen in Kenntniß gefetzt war, machte er sich zur Verfolgung des Burschen aus, erwischte ihn auch rich tig und überlieferte ihn dem Gefängniß Die entrüstete Bevölkerung aber dami nicht zufrieden, erbrach die Thüren, führte den Verbrecher vor die Stadt und knüpfte ihn an einem Baum auf. An der Leiche
wurde ein Plakat befestigt mit der In schrist: Wir werden unsere Töchter schützen.-j-f Br üahtU Zum deutschen Cultur kämpf. B e r l i n. 1. April. Im preußischen Landtage gab der Cultusminister Goßler die Erklärung ab, daß die Regierung
nicht in der Lage sei, die Gehältersperre ür die katholische Geistlichkeit in den Diöcesen' Posen und Gnesen aufzuheben. Polizeiliche Beschuldig n gen. W l e n, 1. April. Ein so eben publi cirter amtlicher Polize'bericht enthält die Beschuldigung, daß die Meuchelmörder Kammerer und Stellmacher unter Befehl eines CentralComite'S von Anarchi sten in New Vork handelten, an dessen Spitze Herr Most steht. Pie Gesänge neu werden auch mit der Ermordung deS Apothekers in Straßburg und des Ban kiers Hellbronn in Stuttgart in Verbin dung gebracht. Aus dem Sudan. C h a r t u m, 1. April. Bewaffnete Dampfer veranlassen tägliche Kämpfe mit den Rebellen, wobei Letztere schwere Ver uste erleiden sollen. General Gordon hat Krupp'sche Geschütze aus eiserneLeich erschiffe untergebracht um das feindliche Lager vom Flusse aus, bestreichen zu können. C a i r 0, 1. April. General Gordon soll entschlossen sein, seine Versöhnung? Politik in Bezug auf die Eingeborenen aufzugeben. Der Befehl, daß die :gyp tischen Soldaten, die als Escorte für die die Stadt Khartum Verlassenden dienten. sofort nach der belagerten Citadelle zu rückzukehren haben, wird alZ erster Schritt der neuen Politik betrachtet. Minderung der Staatsein nahmen. L 0 n d 0 n. 1. April. DaS jährliche Budget zeigt eine Abnahme in den Re venuen der vereinigten Königreiche für das am 31. März endende Fiskaljahr von 61.799.272. Die Abnahme in Zö! len betrug 6109.000 im vergangenen Quartal. In Jnlandsteuern für denfel ben Zeitraum 6165.009. Dagegen Zu nähme in den Einkünften des Post-Dc partementS von 6430,000. Zur türkischen Frage. London, 1. April. Der ' türkische Botschafter hat dem Staatssekretär deS Aeußern, Carl Greenville mitgetheilt, daß die Pforte die Machte durch Circu laie aufzufordern gedenkt, die Conferenz bezüglich der türkischen Frage wieder aufzunehmen. Das türkische Cabinet will jedoch mit der Absenkung genannten Circulars noch zurückhalten, wenn Eng land mit der Türkei allein über die Erle digung der Sudanfrage unterhandelt. Die französischen Truppen sollen zurückkehren. Paris, 1. April. General Mellot telegravhirt, daß nach der Einnahme von Hunghoar die Truppen nach Frankreich zurückkehren werden. Es sollen einge borene Regimenter zur Vertheidigung Tonkingö organisirt werden.Gen. Mellot halt dasür, daß 0000 französischeSoldaten und die eingeborenen HilsStruppen für ganz Tonkin genügen werden. . Parlaments Beschlüsse. L 0 n d 0 n 1. April. Beide Häuser deS Parlaments haben Trauerbeschlusse an die Königin und Herzogin von Albany über den Tod deS Prinzen Leopold ae faßt. Der Premier Herr Gladstone war im Hause anwesend. Im Hause der Ge meinen machte der Kanzler deS Herzog thumSLancasterdie Mittheilung, daßdaS auswärtige Amt muruirt worden fei, sich in Amerika vetrenS der AuSmbr von verfaischlerButter und attnachljngland Informationen zu verschallen. SchissSuaSriSte. New York, 1. April. Angel. : Der Dampfer .Ruaia" von Hamburg. London, 1. April. Angekommen : .Amsterdam- von New yoix. Marktpreise. Wt,,n-No. 1 3: 1X7: 9lo. 2 rotfc tlM. Korn 9(0.2 mctft d3e: elb Mc; emtjch. 52e. Hafer No. weiß 27c. emtfcht So 'je. Roggen 59. itiftc 113.50. Hu SU.00. 55tn len l;c. Schultern 9.e. Speck 12X6. Selten ii't. . Sch ein schmal, !UZj11e. Reh l Famll, k.iX-t.ö: Jane, Zl.b0-S.01 SltraN.oU-.Z.oI t xlZc ; im Store 16c. Butter Sreamer, 31 40c; 2a(7f 22 Uc ffountt? 15 16c. Süljnet loc. a r t o f f l n fl.io 1.20 di el. fpfei-Äochapftl2.dO-3.60; Xaff-lipfCl lD11.75. per kl. J.G. Parsons, V. D. Qafynavit, 30 Z?esl Z?astZinglon Uafa, beU testet vnaliltt annehmbar Prellt. Jndiana, ltk.
Vom Auslande. Jules Elaretie erzählt in semer Wochmrevue über Pariser Leben, daßer.Sviritismus, den man seit einigeri Wschen losgeworden zusein glaubte, wieder ' Modeartikel geworden ist. In jenen Kreisen,- welche Dumas in seinem DemiMonde" skiirte, werden jetzt große Diners mit geisterseherischem Nachtisch gegeben. Mit dem Thee werden die Geister d;r Verstorbenen servitt ; die Frage : ),ist ein Zwiegespräch mit Beaumarchais oder Racine aefällig?" ist 1Yifs tofttff.t is3" 9lti?it4pn PtniS
VVVIV VVM 3' VV VMV VlVfrVV V V Gläschen Rums . oder einer ..Wolke" Schlagsahne. Herr Clarctie bemerkt, daß diese spiritistischen Liebhabereien, welchen die verschiedensten Beweggründe zu Boden liegen, mit den Predigten d Heilsarmee und mit den wiffenschastlicyen Studien großer 'aiyoiogen, ivie Herr Richet und Eharcot, zusammentressen. (rs ist em neuer Ausdnia) der krankbasten Sucht nach Ueberirdischem und es ist ein Glück, daß sich die Gelehr, ten ebenso damit besagen, wie die Lied-, baber. Allerdings giebt es spiritistische Ausbeuter, aus ihrem Verkehr mit den Drehtischen Nutzen zu ziehen verstehen. Zum Beispiel wird eine Unglückliche Atutter in eine Spiritiltenversammlung hineingelockt; man beschwört vor ih das Kind, welches sie verlor, herauf, und wenn sie, tief erschüttert durch ihr Gcsprcch mit dem kleinen Wesen, eine RervenkrisiS ode? den Weintrampf glücklich überstanden hat, dann siichet sich ein mitleidiges Medium, welches ihr klar legt, daß, wenn sie das Andenken dieser rührenden Scene behalten wolle, sie blos das Blatt, worauf die Konversation ste-. nographirt wurde, zu kaufen braucht. Nicht theuer, etwa nur 10 Francs. In Frankreich eröffnet die radikale Presie eine neue, auf die AusWeisung des Grafen von Paris gerichtete Agitation, den man beschuldigt, republikanische Deputirte und Senatoren durch allerhand Mittel für feine ache gewonnen zu haben. Auch seitens der Regierung wird die Agitation der Noyalilten mit Aufmerkiamkett verfolgt: daraus weist das bekannte Rundschreiben Schnerb's,' des Direktors der allgemeinen Sicherheit, an die Präfecten hin, worin dieselben aufgefordert werden, über die Organisation der Monarchisten Auskunft rv v . t r rvi i e zu geven. can legt oieem munocyrei' den vielfach eme ernite Bedeutung bei und betrachtet es als einen Vorläufer für einen Beschluß der Regierung auf Aus' Weisung des Prinzen von Orleans. Ein schreckliches Unglück ereignete sich dieser Tage auf der Zeche Ver. Hafenwinkel" im Bochumer zne viere. Aus allen Pechen, also auch auf der genannten, ist den Bergleuten das Fahren auf dem Bremökorve in den Bremsbergen verboten, doch wird das Verbot leider vielfach übertreten. Aus Hasenwinkel" haben nun vier Arbeiter ' r r i. rt t r i r 1. 1 ic .ugieioy vie ueiegenyelr oenur, nur oem öremskorbe an ihre Strecken zu aelangen und haben es mit dem Leben büßen müssen, denn als sie beinahe oben anaekommen waren, riß das Seil und die Leute stürzten mitsammt dem Fördergestelle in den Sumpf, wo sie ihren Tod fanden. Aus.Wi.en wird. geschrieben : Rublristein's Abschiedßconcert hattc hier ein interessantes Nachspiel. Mehr als hundert Künstler und Kunstfreunde !atten -sicy im Foyer des'Äcusilveremsaales versammelt, um Rubinsteln Lebewohl zu sagen. Als der von Beifall überschüttete Künstler erschien, entdeckte unter den Anwesenden emen llemen Knaben. Sofcrt stellte Rubinstein denselben allen Anwisende.'r als seinen neuesten Freund", den neunjährigen Wundervianisten Julius Prüwcr, vor. Daraus setzte Rubinstein den Knaben an das im Foyer stehende Klavier und ließ ihn eine halbe Stunde lang Stücke von Bach, Chovin u. s. w. fpielcn. Der Knabe spielte Alles auswendig. Auf das Geheiß Rubinstein's transponirte er die Stücke in die verschiedensten Tonarten. Bei einer besonders gelungenen Ausführung rief ibm Rubinstein ui : Das ist in wirkliches Talent, welches eine Zuinst hat Alle schaarten sich um den Knaben. Auch Liszt hat sich schon für denselben interessirt. Er schenkte ihm seine Photographie mit der Widmung: Dem kleinen Wunderpianisten Julius Pnlwer, der in seinem neunten Jahre Bach'sche .Fugen auswendig spielt und transvonirt." Einer i n der Nähe von Klein-Krotzenburg lagernden Zigeunerbände wurde vor einig? Tagen durch die Gensdarmeric ein Geschwisterpaar abgenommen, d.is sich den braunen Pußtabewohnern freiwillig angeschlossen hatte. Das 10jährige Mädchen ist bereits im Juni vorigen Jahres'ihren zu Okriftel bei Wiesbaden wohnenden Ellern entlaufen. Ihr folgte im December desselben Jahres der ?Z.jährize Bruder, der seine Schwester bei den Zigeunern fand und sofort sich ihrem )!omadcnlebcn anschloß. Alle nach den beiden dem Elternhause Entflohenen angestellten Re' cherchen blieben bis jet erfolglos. Das Mädchen, das als die rau eines Zigeuners ausgegeben wurde, ist bereits . in ihre Heimath escortirt worden, wahrend der ältere Bruder feine erlangte Selbstständigkeit mittels eines MilitärW nachzuweisen vermochte. Mucho'S Cigarrenladen befindet sich in No. 209 Ost Washington Straße.
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