Indiana Tribüne, Volume 7, Number 193, Indianapolis, Marion County, 1 April 1884 — Page 4

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rti Rl m im ') g WWS P Ist das beste Heilmittel gegen die dersckiedcncn Leiden der Lunge und Kehle, wie Husten. Heiserkeit. Bräune. Erkalt. ung. Engbrüstigkeit. Influenza, Luft röhren - (zntzündunz. sowie gegen die ersten Grade der Schwindsucht und zur Erleichterung schwindsüchtiger Kranken, fcerrn die Krankheit schon tiefe Einschritte gemacht hat. PreiZ. 25 Ceniö. irir-m:mLST?s&,mm T--, Geo. F. Borst, Deutsche Apotheke. Nekeptk werden uach Vorschrift gefertigt. Chemikaliea. Arzneien, Parfümene.Waarea, Karden, Cigarren, uud alle in' Apothtkerfach einfchlzz?ndt Artikel. w den billizstm Prechn. ZUO Süd Meridian Straße. Indianapolis, Ind., 1. April 1834. Hiesiges. ?ivilstandSregier. 3 r l Tu ji;fvann -.Rainen find d ofcir luUii. Joseph Simon, Knabe. 29. MZr,. Boß, Knabe, 20. März. Jejse Edmonslon, Mädchen, 2.'.. Mär,. H. Alömeyer, Mädchen, 59. März. -Clark McPheters. 5knabe. 20. März. Jshn ClementZ. Knabe, 29. März. JameZ Newport. Mädchen. 19. Mär,. Thomas Nnle, Mädchen. 30. Mär,. Heiratlze. Albert K. WiUiason Mit yssie Ellington. Todesfälle. Eleonore I. Ferguson. 55 Jahre, 30. M. Freddie Davis. 1 Jahr. 31. März. Eddie Otto, 1 Jahr, 30. März. Mary Smith, 81 Jahre. 1. April. Nannie Olscn, 29 Jahre, 1. April. Walter R. Darborn, 10 Monate, 30. M. Lerlant Mucho's "M.av.ina Best Cigars." tST Scharlachfieber No. 19 Buchanan Straße. No. AÜH MasfuchettS Ave. und No. 825 Nord Delaware Straße. So viel steht fest. Dr. Aull'ö Husten Syrup laut Gebrauchsanweisung eingenommen, vertreibt den heftigsten Husten. Heute Abend 3 Uhr Jahres-Ver sammlung des Gilij Brauerei 23er lln-terflübungZ'VereinZ.-Beim Jndustrial Spar und Leihverein in Mlch.Hosmann's Lokal sin den heute Abend die ersten Ein,ahwngen statt. DoZpzvne. an welcher so vUU Menschen leiden, wird du ich den Gebrauch von Dr. August König's Hamburger Tropfen geheilt. t&r Cüallrs Verb? lies; b.?nt den WlrlZchafzsdesit.'.?? 'Jllben K lveis ween thätlichen Angriffs einstecken Werbe wollte eine Rechung von Keever kolltktnen, was diesem nicht gefallen wollte. I Andrew Smith klagte heute auf Scheidung von Amanda tt. Smith. Die Leute sind seit 1506 verheirathet, die Frau hat aber schon vor 2 Jahren ihren Mann zum StrohJittwer gemacht. Rauche Mucho'Z "Rest IlaTana Cigara." S- Dem Männerchor gebührt An erkennung dafür, daß er sein Lokal sowohl für den Schütz'fchen Vortraa, sowie Frl. Wagner und Hrn. Dr. Bcehm imentgeltlich überließ. Einer der best-n Uhrmacher in der Stadt, der namentlich vtepzraturen ver steht, ist der kleine Deutsche, welcher eben fö Gestern Nachmittag brannte es in dem .Stalle hinter dem Hause No. 3C0 Prospekt Straße. Schaden 5200. Herr Bogardus ist Eigenthümer deZ Stalles. T" George Brunde No. ''.2 Yandes Straße ist an den Blattern erkrankt. Die über Poggemeierö Haus No. 116 N. Pine Straße verhängte Quarantäne wurde heute aufgihoben. Kaufe Mucho'S "Best llavana Cigars." iT Herr Peter Leser No. 20 Nord Delaware Straße wird heute Abend die von ihm jüngst übernommene Wirthschaft eröffnen. Er wird bei diefer Gelegenheit seinen Gästen nur daö Beste aus Küche und Keller vorsetzen. Natürlich ist auch für gute Musik gesorgt. T Herr Dr. Brehm, wird nicht Donnerstag, sondern nächsten Freitag den bereit? angekündigten Vortrag halten. Bei dem bekannten Weltruf des berühm ten Zoologen kann es wohl als selbstver ständlich erachtet werden, daß die Jndi anapoliser eS sich nicht entgehen lasten werden, an dem gebotenen hohen Genuß in großer Anzahl theilzunehmen. Wagenladungen über Wagenla düngen von HauSeinrichtungS gegenstSn den treffen täglich in dem Riesengeschüfte von Ralston & Co. an Ost Washington Straße ein. Zimmer, welche nahezu ei nen halben Square einnehmen stnd gefüllt Maan. welcke aeaen Raten, ablun aen verkaust werden. Die grüne Front TW9W j-hj-i- t rr . No. 275, 277, 279, 281 CC ZW.

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Schießerei in einem Fcendenhause. Ja dem berüchtigten Hause der Fannie Ro an Süd Tennessee Straße, gab es gestern Abend eine kleine Schicßaffaire. Die DamW waien eben bei Tiscke, als bet Bruder der Roß. der 17jährige Harry Nolan hinzukam. Aus dem Bus fet im Speisezimmer lagen zwei Revolver und mit diesen machte er sich zu schaffen. Er sagte, daß er einmal die Rolle des Jesfe James spielen wolle. Als eines der Mädchen Namens Ollie Martin, betheuerte, daß die Waffen nicht geladen seien, legte der junge Mann an und drückte los. Ollie Martin fiel in dem selben Augenblicke zu Boden, die Kugel war ihr in den Rücken gefahren, eine schmerzliche, wenn auch nicht gefährliche Wunde verursachend. Nolan wurde verhaftet, aber gegen Burgschaft wieder freigegeben.

Freidenkervereiu. Morgen Abend wird im Freidenker verein über ein äußerst interessantes Thema debattirt. Die Frage lautet: In welcher Verbindung steht die Tarif frage zur Lage des Arbeiters? Eröffnet wird die Debatte durch Herrn Rappaport und Jose, doch wird ge wünscht, daß sich alle Anwesenden an der Diskussion beteiligen. Die Frage spielt gerade gegenwärtig eine so große Rolle, daß womöglich Jeder sich wenigstens einigermaßen mit derselben befassen sollte. Daß Debatten vorzüglich dazu beitragen Licht in eine Sache zu bringen, ist bekannt. Die Versammlung findet in der Turn halle statt und der Eintritt ist srei für Jedermann. Mayors'Uourt Wm. Marshall wurde wegen Dieb stahlS der Grand Jury überwiesen. Nie Jackmann der bei einem Streite mit seiner Frau ein Paar Fenster zer trümmerte. wurde freigesprochen. (Es war ja sein eigener Schaden j Lynn Erawsord wurde wegen Waffen tragen? und Friedensstörung bestraft. Harry Nolan, des Mordversuchs und Rob. Smith des KleindiebflahlS angeklagt, werden Freitag prozessier. Der professionelle Faustkämpfer Lafe Shipman. wurde wegen Friedensstörung bestraft. Fred. Williams wurde wegen eines Mordversuchs aus Jsac HayeS den Großgeschworenen überwiesen Alonzo McElove wurde wegen Ein bruchS der Grand Jury überbunden. uS den Gerichtshöfen. Suptrior Court. Henry A. Murphy u. A. gegen Mary Morrison den Klägern $25,850 zugesprochen. Decree of forclosure. Jacob Hübner gegen Emma I. Losey u. A. Klage aus eine Note. Zu Gunsten der Verklagten entschieden. Henry B. Eckelmann gegen Ellison E. Kill. Schuldforderung. Kläger $375.36 zugesprochen. BauvermitS. Emma A. Poormann, Anbau an Haus No. 29 Flttcher Avenue ; 5700. William Eook, Eottage an Süd New Jersey Straße, zwischen McEarty und Birfiru Straße; $2000. Maria Snyder. Eottage an Minerra Straße ; $250. Mathew Perry, Eottage an Earloßstr.; $350. Georg Heidt, Geschäftshaus. Nordost. Ecke College Avenue und 7. Str.; $1800. Gerade zur rechten Zeit. Heute Morgen um lUhr hörten die Polizisten Meek und Walker aus einem Hause an West Straße, nahe dem Kanal Hülseruse dringen. Sie traten ein, und sahen, wie Frank Crockett mit einem Beile auf seine bessere HSlste losschlug. Erockett war sehr aufgeregt, und schwor, seine Frau umzubringen, weil sie auf Abwege gerathen ist. Die Polizisten verhafteten Crockett, der nun Gelegenheit hat seine Nerven etwa? abzukühlen. Durch Neberansirengnng Für überangestrengte Stimmmuskeln ist der große Schmerzenbefreier, St. Ja kobs Oel. ein anerkanntes Heilmittel. Leute wie Achtb. Milton G. Urner. Achtb. Hart A. Holton. Repräsentanten von Maryland, emfpehlen eS. Verunglückt. AlS David Keßler gestern Nachmittag die CrawfordSville Pike entlang über die White River.Brücke fuhr, wurde sein Pferd plötzlich scheu, und in Folge dessen stürzte daS Buggy um und eine Höhe von 15 Fuß hinab. Keßler brach das rechte Schulterblatt und den Arm, und man befürchtet, daß er auch innerliche Verletzungen erlitten hat. Mucho'S Cigarrenladen befindet sich in No. 209 Ost Washington Straße. Die Advokaten A. Körner'S werden wahrscheinlich Ende dieser Woche um Be willigung eineS neuen Prozesses für ihren Clienten einkommen. CS Frl. Helene Wagner deklamirte gestern Abend in der Männerchorhalle die Baumbach'sche Dichtung Frau Holde" und die ESstein'sche Humoreske, .der Be such im Carcer." DaS Publikum gei,te nicht mit BeisallSsptnden. DaS Geheimnis des Erfolges von Dr. Bull'S Husten Syrup liegt in seiner wunderbaren Heilkrast. Taufende haben ihn erprobt und Taufenden hat er Hei lung gebracht. In jeder Apotheke zu haben.

Der (?inclnnattr Aufruhr und die Presse.

Wie sehr ein Theil der Presse, ihrer Aufaabe. aufklärend, belehrend und sittlich veiedelnd auf daö Volk zu wirken, nicht gewachsen ist. das haf die Art und Weile. t die jüngsten beklagenSwerthen Ereignisse inCincinnati, vonPreßorganen besprochen und behandelt werden, zur Evidenz gezeigt. Zunächst muß noch einmal die angebliche Ursache des Auf ruhrs in Cincinnati, daß ein Mörder, statt zum Tode durch den Strang, nur zu 20 jähriger Zuchthausstrafe verurtheilt wurde. festgenagelt werden. Selbst für Diejenigen, die unbedingte Besür worter der Todesstrafe sind, hat die sitt liche Entrüstung über jenes Verdikt nur dann einen Sinn, wenn als festgestellt erachtet werden kann, daß die Geschwo renen im Berner Prozeß bestochen, der Vertheidiger des Mörders aus unedlen Motiven die Vertheidigung des Ange klagten übernommen und geführt hat. Gesetzt aber, die wäre hier der Fall ge Wesen, wie kommt es, daß in tausend schlimmeren Fällen, nicht .eine solche Reinigung der verdorbenen Atmosphäre unseres Gerichtswesen? in welcher Staat und Gesellschaft der Auszehrung entge gen gehen-. wie sich eine Zeitung ausdrückt, befürwortet worden ist? Dasselbe Blatt versuchte, die von ihm so bezeichnete .Justiz.Rcvolution- aus die Coruption unter der Präsidentschaft Grant zuriickzusühren ; es fiel ihm aber der viel näher stehende Vergleich nicht ein. daß Payne. der Vertreter der Standard Oil Company, des größten Monopols im Lande, als Senator von Ohio von der Legislatur in den Senat geschwindelt wurde, während sein Rivale Pendleton der Vater der Civildienst Reform Bill der sich alsein tüchtiger und ehrenhafter Senator bewährt hatte, mit tels der fchmähligsten Mittel beseitigt worden ist, ohne daß in Cincinnati und in solchen Preßorganen. in gleich sittlicher Entrüstung, wie bei dem Berner Verdikt, .gemacht wurde Eine Cincinnati Zeitung hat in ihrer gestrig Nummer, über die be klagenSwerthcn Vorgänge daselbst, unter andern die cinische Bemerkung gemacht : .ES werden hier in Zukunst weniger Morde und mehr Hinrichtungen stattfin den. Der Effekt kann nach den jüngsten Demonstration nicht ausbleiben.- Dann ein paar Zeilen weiter : .Die infamen Geschworenen deS Berner PrazeffeS sind über die Krawalle der letzten Tage noch am Besten hinweggekommen. Und sie hatten den Strick doch vor Allen' verdient Ist das etwa anders, als eine direkte Aufforderung der Wiederholung der Gräuelscenen der letzten Tage ? Sehen wir einmal, wie Richter Van WagonerS von St. Louis über die Un ruhen in Cincinnati. bezw. über die sitt liche Entrüstung des des Geschworenen Verdikts im Prozeffe Berner. urtheilt. Als gestern im Kriminalgericht in St. Louis die Klage gegen zwei Angeschul dlgte wegen Ermordung eine Polizeisergeanten aufgerufen wurde, versuchte der Vertheidiger unter Hinweisung der Ein cinnatier Vorgänge eine Vertagung her beizuführen, weil in einer dk'artigen Stimmung kein unparteiistzer Pro,eß erwartet werden könne. Nachdem genann ter Richter zunächst erklärt hatte: Der Cincinnatier Ausstand gehe ihn gär nichts an, er werde sich dadurch in seinen Hand lungen nicht beeinflussen lasten, sprach Derselbe dann unter Anderm folgendes aus : .Wer sind diejenigen Leute, welche am meisten über mangelhafte Gesetze und falsche Auffassung dieser Gesetze von Sei ten der Jury raisonniren und daö Volt aufwiegeln? ES sind Manner aus der sogenannten besseren Gesell schaft, dieselben Leute, die sich, wenn sie nur irgend können, darum herum drücken, Geschworenendienst zu thun, die alle nur denkbaren Entschuldigungen her vorsuchen, nur um nicht an die Jury zu kommen, und die Verhandlung der Pro zeffe dann anderen Leuten überlassen, um gegen deren Entscheidung spater in der gesetzlosesten Weise zu Felde zu ziehen." Richter Wagner hat den Nagel auf den Kopf getroffen. Hier ist eine wunde Stelle, welche der Heilung bedarf. Aber sie ist nicht die einzige, und wenn man sich nur nicht absichtlich abwendet, so sind die übrigen leicht zu finden. ' Vom Auslande. Wasser in Wein verwandeln soll heutzutageMancher können, aber Wein in Dinte, das mag docr) wohl nur ein Kölner Wirth fertig bringen, das heißt, er hat's einmal gemacht und thut's sein Lebtag nicht mehr wieder. Dieser Herr nämlich dachte für den Fall, daß seine Karnevalsgäste ein exquisiter Appetit auf Champagner anwandeln sollte, diesen eine Sorte vorzusetzen, die sich gewaschen" hätte. Er lieh sich deshalb von einem mit der Fabrikation des edlen Schaumweines bekannten Gaste das nöthige Recept geben und machte aus einer Lotte Mosel- oder Rheinwein einen Sekt, der, wie er meinte, nicht von schlechten Eltern war": Er hatte eine gute Anzahl Flaschen fertig und berechnete bereits imStillen die Summe, welche ihm diese hausmacherne" Marke einbringen sollte. Da stellt sich der 'erste Feinschmecker ein. Ich will heute ein mal etwas an mich legen",Lmeinte!er, ein Mann in rosafarbener Karnevalslaune-. c?; STOitftA. rr- orimizAm tj-'V UUtl 4tUtWU(IUVt, UV ölasche sekt !" . Die Flasche kommt Sollen Sie mal 'ne Marke kosten", sagt schmunzelnd der Ganymed. Puff ! springt der Pfropfen gegen die Decke. Was das knallt!" Und" doch das Gesicht des Mundschenks wird immer länger, denn der perlende Sorgenbrecher fließt schwarz wie Dinte in das Glas. I, sollt'.ich mich denn vergriffenabevZ QX MMezweFlSche

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herbei. Derselbe Knall, dasselbe Aufspringen des Pfropfens, dieselbe schwarze Dinte. Man kann sich den Jubel der Gäste und die Verlegenheit des Restaurateurs denken. Wie ein Anwesender, der sich mit Chemie in seinen Mußesrunden abgiebt, erklärte, soll die Weinsteinsäure bei der Fabrikation des SchaumWeines, wozu geschwefelter Wein genommen worden war, bleihaltig gewesen sein, wodurch sich Schwefelblei gebildet und dem feinen Champagner die hübsche" schwarze Farbe gegeben hat. Dem Wirthe ist von seinen heiteren Gästen der Vorschlag gemacht worden, die sonderbare Sorte als carte noire aufzuführen. Ueber die Excesse in Neustettin wird vom 10. März berichtet : Es' ist Thatsache, daß die Ercedenten in dem Geschäft von Freundlich eine Jalousie in die Höhe hoben, das Schaufenster zer trümmerten, dann in den Laden eindrangen, hier die Tageskasse ausraubten und sich schließlich noch zwei'Fässer Schnaps zur Aufmunterung' für ihre weitere ThätiAeit mitnahmen. (Die in dem an'den Laden anstoßenden Comptoir von der Straße aus vorgenommenen Verwüswn gen spotten jeder Beschreibung. Ferner ist das Haus des Pferdehändlers We.dell grauenhaft zugerichtet. Es ist in diesem Hause thatsächlich keine aanze Scheibe mehr vorhanden ; aber nicht an der VerWüstung der von der Familie Wedell bewohnten Räumlichkeiten haben sich die Unholde genügen lassen auch der Hof, Stall zc. zeigen Spuren ibrer unseligen Thätigkeit auf. Erschlagenes Geflügel, zertrümmertes Geschirr, zerschnittene Wagenpolster und Decken bieten sich in einem wirren Durcheinander dem Auce des Beschauers dar ein Bild des scheußlichsten.? Wandalismus. Daß aber ein im Sterben liegender alter Jude hat aus seinem Hause gebracht werden müssen, um bei einer mitleidigen Christenfrau Aufnahme zu finden das sträubt sich meine Feder niederzuschreiben, und dodh laßt sich die Thatsache nicht wegdisputiren. In dem Handgemenge zwischen Tumultuanten und Gendarmen haben letztere sich genöthigt gesehen, von der blanken Waffe Gebrauch zu machen ; es sind einige nicht ganz unwesentliche VerMündungen dabei vorgekommen. Dynamit an allen Enden. Eine ergötzliche Dynamitgeschichte erzählt der Kemptener Anzeiger" aus Kempten'(Algau) wie folgt : Durch die gegenwärtig an allen Ecken und Enden vorkommenden Dynamit - Katastrophen wurde auch am 7. März der Besitzer der Bierbrauerei zur Stadt" dahier in nicht geringe Aufregung verseht. Mit dem Morgenzuge nahmen nämllchdrei MusterReisende, welche u. A. auch Weckeruhren führten, in betreffender Wirthschaft ihr Absteigequartier und übergaben dem Wirthe die Koffer mit dem Bemerken, daß er für sorgfältige Aufbewahrung derselben Sorge tragen möge. t Nichts Böses ahnend, gingen nun die Reisenden ihren Geschäften in der hiesigen Stadt nach. Nach kurzer Zeit vernahm der Be sitzer ein gehendes Werk in dem betr. Koffer und dachte alsbald, es könnte sich vielleicht in demselben eine sogenannte Höllenmaschine befinden. Zur Sicherheit verbrachte man dieselben an einen abgelegenen Platz, nämlich auf die Kegelbahn, und ließ dann sofort die PolittiCommission behufs Oeffnung derselben rufen. Mit lächelndem Munde zwar bemerkte der Herr PolizeiOffiziant dem ängstlichen Gemüthe, daß sich in den Koffern jedenfalls nichts Anderes wie ReiseWecker befänden. Nach erfolgte? Rückkunft der unglücklichen Kofferbesitzer wurden diefelben nun gebeten, sofort ihre Koffer m öffnen und siehe da, man fand wirklich gehende Reise-Wccker in denselben sorgfältig verpackt. Verblüfft zog der Besitzer von bannen und unversehrt, ohne jedwede Erplosion, steht.nun heute noch die Bierbrauerei zur Stadt" da Von den Annehmlichkeiten eines Aufenthaltes in Afrika. Die

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Rloclc. ja WeyySche 9 Tribuna" veröffentlicht einen intercssanten Brief des jungen italienischen Afritarcisenden Attilio Pecile, welcher sich jetzt in Nghimi, Südafrika, aushält. Die sieben Plagen Afrikas find nach jenem Briefe folgende : 1) Stechmücken, gegen die man sich in der Nacht durch Vorhänge einigermaßen schützt. 2) kleine, ast unsichtbare Fliegen, welche den N!enchen am Morgen und Abend durch chmerzhafte Stiche plagen. Diese Heb nen Ungethüme heißen Furu. 3) Scabies, eine Plage, die man sich durch Z?..sammensein mitNegern zuzieht. 4) Kleine lCpringungeziefer, welche sich in die Haut, um liebsten unter den Nägeln der Füße hineinbohren und dort Eier legen. Jeden Abend muß man seine Füße besehen und diese Brutnester herausziehen. 5) Lästiger Hautausschlag der Wunden verursacht und oft am Gehen hindert, tt) Das Fieber, welches leicht wiederkehrt, trotz Chinin und anderer Mittel. 7) Giftige Schlangen, Tausendfüßler, Scorpione k., dazu endlich rothe Ameisen, die oft des Nachts in's Haus kriechen und die annen Bewohner sofort zur Flucht nötbiaen. Männerchorhalle ! Freitag Abend, den 4. April, V t n a ff ttt Dr.MreäIrellm, Verfasser von .Vrthm'i Thierltben. - über - Zug- und Wandervögel! Eintritt 50 Cents, ufang 8 tthr. Neuer Bmwerein! Im Lokale des Herrn ITnDn un nBnieOn Den9 Ccke Vkc(5arty und Telkware Strafe, dird ein neuer Bauverein gegründet. Diejenigen, welche sich demselben anzuschließen roün schen, sind ersucht, sich der in dem genannten Lokale anfliegenden Liste anzuschließen. Gas - Maschinen ! von i Pferdekraft auswärts. ERICSSON'S (I Wm Calosic" Pump Maschine. Qa$-&efenl Alle Sorten zur Ansicht und zum Verkauf in der Ofsice der Indianapolis Gas Light & Coke Co. 49 Süd Fennsylvania Slr. ZWir verlausen nur an Gas-Consumenten. A. SCHMIDTS Buch- u. ZeiwngsAgentur. Sfo. 113 Groor Strasso. 3ntattapoltl. U st?Zge rdeu schnell und xünttlich disorgt. . l?iüer billig und sc)ön gebunden. ,

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