Indiana Tribüne, Volume 7, Number 193, Indianapolis, Marion County, 1 April 1884 — Page 3
Politische AilliittdigliMl! I u r Sheriff. Marion County : JameS N. Okoß, untkrn?orfn der Entscheidung Uz ttpublikanischen Eonnty-Tonvention. Für Sheriff: SSm. O. Vatterson, untervonen ter Entscheidung der repubUkanischen ).'ommationz.Conven:ion. FürSherifs Henry H. Bevillr, unterworfen der Entscheidung der re?ubli!anisjen Contz Convention. 12. Axlii I8S4. Für A nw al t von Mario und Hen dricks County : Charles F. NobblnS, unterworfen der Entscheidung der rexublikanifchen Äominattoni-Convention. Für Anwalt von Marion und Hen drickZ County. W. N. Hardittg. unterworfen tr Entscheldunc, der rerublikanischen omtnations'Sonvention.
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Roman von Josehhlne Grasin Schwerin. lFortsetzung ) er prcs'.te die Kippen zusammen, lioch ein tiefer Athemzug, dann begann cr von Neuem : So ungeeignet es im Hause des Todes, fast noch in der Stunde der Beerdigung erscheinen mag. so glaube ich doch am besten im Sinne des uns Beiden so nabestel'enden Verstorbenen zu handeln, lvemi ich Sie beute jetzt schon frage, ob Sie geneigt sind, seinenWunsch zu erfüllen und mir Jbre Hand zu reichcn?" Sie öffnete die Lippen und wie ein Hauch ging es darüber hin : Ja." Er fuhr mit der Hand über die Stirn. .Ich halte es für meine Pflicht, Ihnen so seltsam das sein mag ?ock zu sagen," fuhr cr immer mit derselben, ibm selbst so fremd klingenden Stimme, fort, daß ich Ihnen mit meiner Hand nur meinen Namen, die alte, Ihnen theure Heimath in Sentenberz bieten kann, doch nicht, wie sonst ?in Mann in solcbem Augenblick, auch meine Liebe." Jetzt bob sie den Kopf und etwas wie ein leises, schmerzliches Lächeln zuckte um ibre Lippen. .Wie sollten Sie?" sagte sie ruhig. Halten Sie mich für so eitel, daß ich es glauben könnte, da Sie mich doch garnicht kennen? Ich will Ihnen dankbar sein, Sie " sie stockte und fuhr dann fort: versuchen, Ihnen durch mein ganzes Leben zu lobnen, daß Sie mich nicht einsam und heimathlos lassen. Wollen Tie gut zu mir sein V' Sie reichte ihm die Hand, er legte die seine widerstrebend hinein und ehe er es hindern konnte, hatte sie ihre Lippen darauf gedrückt. Er cg seine Hand rasch fort. Was thun Sie?" rief er beinahe zornig. Er fühlte sich dieser Art gegenüber verwirrt und doch machtlos. War das ein kindlich unschuldiger Sinn, wie er sich gab, oder war es schlaue Berechnung, was er nur zu geneigt war anzunehmen. Wollte sie um jeden Preis Gräsin Hagen und Besitzerin von Sentenberg werden und spielte deshalb die kluge Rolle der Unschuldigen, die das Seltsame, Beleidigende in der Art seiner Werbung nicht begreift? Gleichviel er war gefangen, sie war feirn Braut. Da Sie unter den geaenwärtigenVerhältnissen schwerlich allem in Sentenberg bleiben könnten," begann er noch um einen Ton kälter , wird, denke ich, meines Vaters und auch wohl Ihren eigenen Wünschen am besten ölechnung getragen, wenn unsereTrauung schon am nach- . r. . - 1. a n. t r er jten onmag uansmoek. cn gtauve, oan dies kaum noch die Seltsamkeit der Situation erhöhen kann." Alles, wie Sie wollen," antwortete sie beklommen, doch " die Kälte feines Tones, die schroffe Zurühhalwng seines ööesens legte sich eisig auf ihr Herz, eine Frage drängte sich auf ihre Lippen, sie fand nur nicht das rechte Wort, und wie sie ihn ansah und der kühlen, festen Abgcschlossenheit in seinen Zügen und seiner Haltung begegnete, verstummte sie vollends. Sie hatten einen Einwand ?" fragte er. Nicht, wenn es Ihnen so recht ist," sagte sie. Ich möchte nur, daß Sie zufrieden wären." Ich habe keinen andern Wunsch, als die letzten Bestimmungen meines Vaters zu erfüllen," erwiderte er. Die nothwendigen Papiere werden ja vorhanden sein, und der alte Pfarrer hier, der sich seit einem Menschenalter als der Untergebene unserer Familie betrachtet hat, wird sich keine Schwierigkeit machen, meinem Wunsche zu genügen." Er erhob sich. Sie verzeihen, wenn ich Sie bitte, mich zu beurlauben, eine Fülle der Geschäfte drängt auf mich ein, ich habe mich in allen, mir völlig fremden Verhältnisse zu orientiren." Sie hatte ihn so gerne gebeten zu bleiben, ihr Herz war so schwer, aber das Wort kam nicht über, ihre Lippen, so sagte sie nur noch einmal schüchtern wie ein Kind: Seien Sie gütig, wie es der Vater mir versprochen hat." Der Vater ! wie es ihn erbitterte, dies Wort aus ihrem Munde zu hören, und von diesen Versprechungen, die er für ibn. über sein Herz und Glück hinweg, gemacht hatte. Dennoch war es ein Gefühl des Mitleids, das sich in ihm mit dem armen Kinde regte, war es die unwillkürliche, -ritterliche Galanterie, die ihn zwang, genug, er zog ihre Hand an seine Lippen. Die Tour hatte sich längst hinter ihm geschloffen, als sie. noch auf derselben Stelle stand und ihm nachsah ; Alles das war wie ein Traum : sie war Braut, seine Braut, und rioch ;wci Tage, dann war sie seine Gattin. Aber er war nicht mehr der strahlende, schöne Jüngling, dem sie durch acht Jahre einen Altar in ihrem Herzen erbaut hatte, er war sehr ernst und verschlossen geivorden, so sehr, daß sie beinahe Angst vor ihm hatte. Aber sie würde es lernen ihn zu verstcben und sich sein Herz zu erschließen, er glich ja so sehr seinem Vater in jedem Zuge, in Haltung und Bewegung, und sie wußte noch genau, wie dieser, als er sie von Hamburg geholt hatte, kühl und unnahbar gewesen war. Auf der ganzen Reise hatte er zwar gesorgt, daß sie es warm und bequem habe, aber er hatte kaum ein Wort mit ihr gesprochen, dann, erst in Sentenberg War' er allmählich freundlicher geworden, so gut, so unaussprechlich gut und dann hatte er sie lieb gewonnen, sehr lieb, das wußte sie. Der Prediger kam zu ihr, seine alte Frau, der Verwalter, den sie sebon in Sentenberg gefunden hatte. Alle sprachen von ihrem Glück, und wenn es auch eine seltsame Gestalt batte, so glaubte sie doch selbst an dies Glück. Nur der Doktor war ernst und schweigsam, und dieWotte, mit denen er ihre Klage, daß Graf Lothar 0 beschäftigt sei und keinen Augenblick ür sie übrig habe, beantwortete, klangen cbr gezwungen. 4 . et t c Auw an dlezem uno oem svtgenoen Tage speiste Lothar auf seinem Zimmer; er ließ sich durch den Diener nach ihrem Befinden erkundigen und sich mit der Vkane der Geschäfte entschuldigen ; so
hatte sifön seit' der sonderbaren Verlobung nkchr gesehen. Sie fühlte sich geistig und körperlich elend ; am nächsten Tage sollte ihre Hochzeit sein, so hatte Lothar ja gesagt und sie war allein. Niemand bei ihr, dem sie ihr von den entgegengesetzten Gesühlen bewegtes Herz hätte öffnen können. Der Schmerz um den Verlust, der noch so neu war, daß sie ihn kaum gefaßt und begreifen gelernt hatte, daneben das für ihr noch ganz kindliches und an völlige Abhängigkeit gewöhntes Gemüth unsagbar beruhigende, sichere Gefühl daß sie eine Heimath in Senten erg behielt und in Lothar's Schutz trat, -ugleich aber auch ein Bangen und Zc 1 gen vor dem Neuen und Fremden ; der Lothar, dessen Bild sie in der Seele ge tragen, dein sie vertrauend ihr ganzes Leben hätte hingeben mögen, den hatte sie jetzt nicht gefunden, vor diesem, der so
kühl und vornehm vor ihr gestanden um ibre Eheschließung wie eine geschäftSmäßige Sache mit ihr verhandelt hatte, vor dem hatte sie eine, ihrer kindlich offenen Natur sonst völlig fremde Scheu. Da, während sie so einsam und traurig auf ihrem Zimmer saß, klang plötzlich Musik zu ihr herauf. Sie sprang auf ulld eilte in das Nebenzimmer, das unmittelbar über dem Saal lag, in welchem der Flügel stand, und lauschte mit verhalt.nem Athem. Es waren mächtige stürmische, wilde, und dann wieder tief trauriges wunderbar zum Herzen drin--gende Melodien, das mußte Lothar sein Sie liebte Musik von ganzer Seele unv erkennte ja nichts dagegen haben, daß sie zuhörte, es war ihr selbst nicht be wußt, aber Instinktiv fühlte sie sich ihm,' der so beseelt spielte, näher, vertrauender. Sie warf schnell ein Tuch über und ging die Treppe hinunter, in den Saal. Aus dem weichen Tepfich war ihr Schritt nicht zu hören. Lothar saß mit dem Nü cken nach der in das Nebenzimmer führenden Thür, so daß er ihren Eintritt nichk bemerkte. Die Lampe stand in einiger Entfernung von ihm, cr selbst saß im Dämmerlicht und spielte ohneNoten. Eccile setzte sich in eine dunkle Ecke; ihre ganze Seele fühlte sich wundersam berührt von der Macht der Töne, die über sie hinbrausten, und Alles, was sie in diesen Tagen an Wehe und Bangen erlebte hatte, löste sich auf in heiße Thränen. ' Wie lange sie so gesessen hatte, wußte sie selbst nicht, als er mit einem mächtigen Akkord schloß. Auch auf ihn hatte die Musik wie immer, so auch dies Mal, befreiend gewirkt, cr fühlte sein schwer , bedrücktes Gemüth erleichtert und erhob sich mit einem tiefen Athemzuge. In demselben Augenblick tauchte Eecile aus dem Äunkel auf und trat ihm einen Schritt entgegen. Sie bier?" fragte cr, sichtlich nicht angenehm überrascht. Ihn dünkte es, als hätte er sein tiefstes Wesen preisgegeben. Verzeihen Sie", sagte sie, Sie bemerkten meinen Eintritt nicht und ich mochte Sie nicht stören. Ich horte Sie spielen und die Musik lockte mich, sie thut so wohl, wenn man traurig ist, und ich war so allein." Obgleich ihm die Thränen, die er auf ihren Wangen sah und in ihrer Stimme hörte, von -Neuem den Eindruck einer, ihm unshmpatischen Sentimentalität machten, empfand er doch ein gewies Mitleid mit dem kleinen, zarten Wesen, das ihm in diesem Augenblick völlig wie ein Kind erschien. Sind Sie selbst musikalisch ?" fragte er freundlicher. Ein wenig ; ich singe gern und der Vater meinte, meine Stimme sei gut," antwortete sie. Haben Sie Unterricbt im Gesänge ?" fragte er weiter, um doch eben etwas zu sagen. . Ja wohl, eine Lehrerin aus der Stadt kam wöchentlich zwei Mal zu mir; der Vatcr wünschte es und ich selbst hatte Freude daran." So müssen Sie das fortsetzen." Wenn Sie es erlauben gern." Dann fügte sie schnell hinzu: Darf ick Sie um etwas bitten V Gewiß." Spielen Sie noch das schöne Nocturne in -mo I von Chopin. Ich liebe es so sehr und Sie spielten es damals, vor acht Jahren, sehr schön." Er fuhr mit der Hand über die Stirn. Gerade dies Nocturne liebte auch die Baronin besonders, er hatte es oft in ihrem Salon gespielt, noch an dem letzten Abend bei ihr, rnd da war Hertha an das Klavier getreten und er hatte in ihre blauen Augen gesehen und in die Tönc alle die glühenden Worte gelegt, die seine Lippen noch nicht ausgesprochen hatten. ,,ch bitte um Entschuldigung." sagte er plötzlich wieder ganz eisig, ich bin au ße? Stande heute noch zu spielen." Eecile schwieg, und eben dieses Sckweiaen rc iUe ibn von Neuem, war diese kind liche Demuth eine Akaske, oder war sie ihr natürlich ? In beiden Fällen gleich widerwärtig für ihn. ..Sie gestalten," fubr cr fort, daß ich mich in mein Zimmer zurückziehe, eine ,vülle von Arbeit wartet dort auf mick Ich habe mit dem Pfarrer verabredet, daß cr morgen, gleich nach Beendigung des Gottesdienstes hierherkommt, um unsere Trauung zu vollziehen. Ich werde dafür sorgen, daß die nothigen Vorbcreituiigcn dazu getrosten werden. Ter AugenMies nucbt Sie werden das selbstverstand lich finden die größte Stille und Einfachheit nöthig, jede Festlichkeit ist vornhinein ausgeschlossen, der Doktor und der Verwalter werden die Trauzeugen sein. Ick werde. mir erlauben, Sie zur Zeit also etwa um :l Uhr aus Ihrem Zim mer ab',ubolen. Eecile empfayd eine unsägliche Beklom.nenoett, ue fühlte. iten verwirrt, beäna stigt. Muß es denn jetzt, so rasch, in diesen ersten Trauertagen sein V fragte sie schücdtern. Ich machte Sie gestern schon darauf aufmerksam," erwiderte er, daß nur auf solche Weise .das Verweilen in Sentenberg für Sie möglich bleibt und daß eben so der Wille meines Vaters, der über uns Leide bestimmt hat, am besten erfüllt wird." 1 o ninn tv si 5 fr rVrrssf ?" wiv itvwtvii, v y vv V jjvivv fragte sie rasch. Seine emziae Absicht war, Ihnen Sentenberg und die 'Heimath hier zu sichern.
Sie verstand nicht die Bitterkeit, die in diesen Worten lag, sie hörte nur, daß es der Wille des Verstorbenen sei, und damit war jede Weigerung für sie unmöglich geworden, sie war ihm stets unbedingt gehorsam gewesen, und was er wollte, womit cr, über das Leben hinaus, für sie gesorgt hatte, das mußte das Rechte sein. Dann also morgen," sagte sie leise, verzeihen Sie mir, ich bin von alle dem so benommen, ich konnte mich nicht darin sinden." Auf morgen," wiederholte er und ging. Er verbrachte eine schlaflose Nacht, in der neue Gedanken und Hoffnungen in ihm rangen. Er erfüllte getreu, bis aus den Buchstaben, den letzten Wunsch fci nes Vaters, er sühnte dcffen Schuld, in
dem er der Tochter des uiannes, gegen den er gesündigt hatte, das gab. was et in einem vielleicht zu weit getriebenen Schuldgefühl als ihm und ihr genommen betrachtete. Sentenberg und ein Theil seines Ver: mögens sollte ihr Eigenthum sein und bleiben; mußte er aber auch sein ganzes Glück und Leben ihr zum Opfer bringen, war er gezwungen, an ein schüchternes, unreifes Kind, oder ein schlau berechnen des Weib noch wußte er nicht, wofür er sie halten sollte gekettet zi bleiben, hatte sein Vater das Recht über ihn selbst, ihn, den er kaum kannte, des' sen eigentliches,tiefstes Wesen kennen zu lernen er sich nie dle Mühe genommen hatte, zu verfügen, und ihn zu einem glücklosen Leben, ander Seite einer ungeliebten Gattin, zu verurthei len ? Nimmermehr! Die matte Wintersonne des nächsten Tages streifte mit ihren bleichen Strahlen, die durch die bohen Fenster des Saales in Sentenberg sielen, da Haupt des jungen Mädchens, das in einfachem schwarzen Kleide, Ml)rthenzweige im Haar, bleich und zitternd neben dem Manne stand, dem sie vertrauend ihr ganzes Selbst nheim geben wollte. Ver 80jährige Pfarrer meinte, mit dem Akt, den er soeben vollzogen, sich als der treueste Diener seines verstorbenen Patrons bewiesen zu haben, er war gewohnt gewesen, ihn mehr als 70 Jahre in seinem Bewußtsein unmittelbar neben dem himmlischen Herrn stehend zu betrachten, dessen Dienst er sich gelobt hatte, so etwa als seinen Stellvertreter auf Erden, er hätte nie gewagt, an der Unfehlbarkeit seiner Beschlüsse zu zweifeln. : Der Verwalter hielt es für ein anßerordentliches Glück für das arme junge Fräulein, dessen Schicksal bei dem plötzlichen Tode des alten Grafen sein biederes Herz mit Mitleid erfüllt hatte, daß der schöne, stattliche junge Herr Graf," wie er zu seiner Frau sagte, sie so schnell zur Herrin von Sentenberg machte. So war der Doktor der Einzige, der mit tiefer, schmerzlicher Sorge auf Eecile sah, in dessen bravem, rechtschaffenem Sinn zwei Gewalten in diesen Tagen gerungcn hatten. Das gegebene Wort, über das, was er durch des Grafen Mittheilungen an seinen Sohn erfahren hatte, tiefstes, unverbrüchliches Schweigen zu bewahren, mit dem heißen Wunsch, das von ihm herzlich und warm ge liebte junge Mädchen vor dem Elend einer Ehe zu bewahren, die von des Man nes Seite, das erkannte er klar, mit höchstem Widerstreben geschlossen wurde. Das Ehrgefühl siegte aber in ihm über die Liebe und er versuchte, sich damit zu beruhigen, daß Eecile's Liebreiz endlich nicht eindrucklos auf den Grafen bleiben könne. Als die Eeremonie beendet war, küßte Lothar seiner jungen Gattin schweigend die Hand, dankte dem Pfarrer für seine Bereitwilligkeit, den Trauungsackt mit Umgehung einiger sonst nothwendigen vorhergehenden Formalitäten vollzogen zu haben, und reichte den beiden Herren die Hand, ebenfalls mit der Versicherung seines Dankes für den geleisteten Dienst. Es war nicht mißzuversteh'en, daß sie damit verabschiedet waren, und so blieb das junge Paar allein. Wenn Eecile nicht auch heute ihre noch immer gegen jeden Lichtstrabl überempfindlichen Augen durch die dunkle Brille geschützt hätte, so hatte Lothar vielleicht bemerkt, daß diese Augen' jetzt mit dem Ausdru schüchternen Glückes auf ihm ruhten. Trotz der Eigenthümlichkeit der Situation und der Förmlichkeit, die auch heute in Lothar's Wesen lag, hatte sie doch jetzt ein Gesühl beruhigender Sicherheit, innerster r" m w Befriedigung, ncy rn jemen? cyutze zu wlgen. Sie hätte es ihm so gern gesagt und doch, hielt eine bange Schüchternheit ihre Zunge gefesselt es war auch nur ein Momentdenn im nächsten schon war Lo thar, der die Herren bis zur Thür beglei tet hatte, an sie herangetreten nnd sag te : Da mein Regimentschek wünsch te, daß ich den unbestimmten Urlaub, den er mir ertheilte, nicht langer aus debnen möae. als eS dringend erforder ilich,' und ich vorläufig die nöthigsten. wichtigsten Bestimmungen für Sentenverggetroffen, die Papiere meines Vaters durchgesehen, habe, so gedenke ich schon Diesen Nachmittag die Rückreise nach' der Residem amutreten. Die Anordnungen zu meiner Abreise sind bereits getros fen." ' Eecile sah ein wenig überrascht und ent täuscht aus. O, so schnell," sagte sie, darauf war ich nicht vorbereitet. Doch," fugte sie so fort, wie entschuldigend, hinzu, es läßt sich ja rasch einrichten. Ich brauche nicht viel." Er erbob abwebrend die Hand. Sie mißverstehen mich durchaus. Sie bleiben in Sentenberg. ' Ich bitte, daß Sie sich in jeder Weise hier so einrichten, wie es Ihren Wünschen und Neigungen und Ihrer Bequemlichkeit entspricht. Sie f' r . rrt . ' t r lino unumjcyranue iseotcierin, uno iq werde dafür Sorge tragen, daß allen Jh ren Befehlen pünktlich nachgekommen wird." Sie hatte von allen seinen Worten nichts weiter gehört, als : Sie bleiben in Sentenberg !" und als er nun schwieg, fragte sie erschrocken: Ich darf Sie nicht begleiten ? Ich soll ohne Sie hier bleiben ?" Ob in bewußter Absicht, ob zufällig, wählte er das wirksamste Wort, indem er ;rwldene: Hier, wo nach dem Wunsche meines nsJKre Hetmatti bleiben sollt?:"
Er halte es gewoAt sie neigte wie in stummer Ergebung den Kopf, dann sagte sie leise: Und wann komme Sie wieder?" ' Ich werde Ihnen schreiben," lautete seine ausweichende Antwort. Leben Sie wohl, Eecile." ' Lothar !" Es klang wie ein Schmerzensschrei. Bleiben Sie!" wollte sie siehen, aber sie stockte und hauchte nur kaum hörbar : Leben Sie wohl." - Er giug, sie starrte ihm nach kein Wort, kein Blick mebr: als die Thür hin
ter ihm zufiel, sank sie auf einen Stuhl und ein Thränenstrom erleichtert ihr ge quältes Herz. Aus der Riickmie süblte Lotbar's Ge müth sich nicht freier als auf der Heimreise er trug eine Kette mit sich, die ihn wund drückte; freilich war er entschlossen, sie zu zerreißen, sie konnte und sollte ihn Nicht fürs ganze Leben zu emem Gefangenen machen, aber er verheblte es sich nickt, daß ihm noch mancher Kampf und eine schwere Zeit des Wartens bevor- i stand. Als er am nächsten Tage zu Hause anlangte, zog es ihn mächtig zu Hertha ; er meinte, ihr ruhiges, harmonisches Wesen wurde alle die Sturme in seinem Innern sänftigen, ein Blick in ihre klaren, blauen Augen ihm unsäglich wohlthun. Ersehnte sich nach emer Stunde m der warmen, frischen, fröhlichen Atmosphäre in dem Salon der Barornn,wo man nur Lebens lust und Freude zu athmen schien. Dennoch ging er nicht dortbin, kaum daß er es sich daheim etwas behaglich gemacht hatte, setzte er sich nieder, um an Eecile zu schreiben. Er hatte es sich so leicht gedacht, ihr schriftlich dienothwendigen Erossnungen zu macyen, und nun wurde es ihm doch schwer, das rechte Wort in fin den. Endlich schrieb er: Obaleich wir seit gestern äußerlich in dem nächsten Verhältniß zu einander stehen, das es für Menschen glebt, schernt es mir doch unter den absonderlichen Umstanden, die über uns bestimmt haben, richtiger und zarter, die Auseinandersetzungen, mein Herz,mein Verstand und mein Ehrgefühl unerläßlich fordern, hnen schriftlich zu machen, assen Sie mich ohne weitere Einleitung damit beginnen. Mein Vater war während der großeren Hälfte seines Lebens, zuerst durch die sanfte Fügsamkeit meiner Mutter, später ourch jahrelange völlige Einsamkeit, an eine unumschränkte Herrschaft gewöhnt ; so hat cr nicht gezögert, noch in den letzten Stunden seines Lebens über Ihr und mein Schicksal zu verfügen, ohne dabei unseren Willen, vor Allem unsere Herzen zu Rathe zu ziehen. Er mochte es rn seinem Alter vielleicht auch vergessen ha ben, daß für die Jugend das Herz eben der Hauptfaktor ist, der über Glück und Wohlergehen entscheidet, und daß man nicht ohne Weiteres dies Glück und Wohlergehen schafft, indem man zwei Menichen, die sich nicht kennen, zu dem inniglen Miteinanderleben, das es überhaupt ür Menschen giebt, bestimmt. Diese Ueoerzeugung wird Ihnen ebenso unwiderleglich als mir sein, -denn ich habe auch in Loren Auaen Nickts von .dem Gück gesehen, daß mein Vater "doch zunächst ja allein für Sie erstrebte. Dennoch glaubten Siesich seinem Willen fügen zu müssen. Ich war derselben Meinung, obgleich für mich die Entscheidung wohl noch schwerer wog, da ich darf nicht zögern, Ihnen das zu bekennen mein Herz nicht mehr frei war und mich die Depesche an das Krankenbett meines Vaters in dem Augenblick rief, als ich im Begriff stand, mir das höchste Glück, nach dem ich strebte, zu gewinnen. Mein Vater t'atte Sie wie eine Tochter geliebt, mehr als seinen eigenen Sohn, ich darf mir das nicht verhehlen ; er war Ihnen dankbar dafür, daß Sie ihm durch Ihre Liebe die letzten Jahre feines Lebens reich geschmückt hatten, er sah Ihre Jugenh halt- und hilflos und wünschte, Ihnen für Ihr ferneres Leben eine gesicherte Heimathstätte zu bereiten.' Er glaube das am besten dadurch zu thun, daß ' er Sie zu meiner Gattin machte. Daß er mit dieser Bestimmung über unsere Herzen hinwegging, war eben der Fehler in dem Exempel. In meiner Hand lag es, den Willen meines Vaters insoweit zu erfüllen, als ich Ihre Zukunft durch den Namen der Gräsin Hagen und die damit gewonnene Heimath in Sentenberg sicherstellte. Nehmen Sie diese Gaben, die einzigen, die ich zu bieten vermag, gütig an, Eecile, ich habe reiflich geprüft und bin zu der Ueberzeugung gelangt, daß ich mein Herz und mein Leben nicht dem Wunsche eines Sterbenden zum Opfer bringen darf und will. Liebe und Glück läßt sich nicht erzwingen und gebieten, sie sind ein freies Eigenthum, und ich will die Freiheit wiedergewinnen, sie verschenken zu dürfen. Sie verlieren dadurch nichts, denn Ihnen gehörte mein Herz nicht, könnte es nie mehr gehören. Sie behalten, was mein Vater für Sie wünschte, was ich als gehorsamer Sohn Ihnen gern geboten : den Frauennamen und Sentenberg, es bleibt Ihr dauerndes, unbestrittenes Eigenthum Ich kann nicht annehmen, daß Sie nach dem, was ichJhnen mitgetheilt habe,zögern werden, die Einwilligung zu unserer sofortigen Scheidung,da unser Verhältniß zu einan der sich dadurch in Nichts änderte, es aber schwerlich in Ihrem Wunsch liegen kann, nur mein Glück zu zerstören. Auch Sie gewinnen ja dadurch die Freiheit, sich ein Herzensgluck zu schaffen, und ich will auf richtig wünschen, daß Sie dasselbe bald und vollkommen sinden. Lotbar.GrafHaaen." (Fortsetzung folgt.) Aufvnf ! LitztlNrsu'a, geb. Holland von Zuömaröhauskn, Bayern. Litze! Seorg, von ZuSmarlhaufen, Bayern. Holland Sertrand, von Zusmaröhausen, Bayern. Suggenheimer.Mar, von Regentburg, Bayern. ' Hetmbrand Johanna, on Regenburg, Bayern. Stähle Johann, von ZiSwingen, Bayern. Hettinaer .Michael, von Kerchingen, Baden. Beck Michael, von Hugtweter, Baden. Lichtenberger Johann, von Diedeiheim, Baien. Weber Bernhard, von OenSbach, Baden. raft Philipp Jacob, von Dosienheim, Baden. Höß ndrea, von OtterSweter, Baden. Zndolin Jacob, von ErünwetterSbach, Laden. lbie, Josef, von Unteralrsen, Baden. ; shlerStosina, geb. Ktentz von Orrenan, Baden. Braun LZilh. von Oppenan. Baten. Rieser Slloil, von ltfchmeier. Baden. Stricker Sarolina, geb. Beile, von Baden, Baden. WaUer Gebrüder, ,o Ranenberg. Baden. Reinschmtdt. Geschwister, von üdlertial, Baden. erbltnger ftarl von Karlsruhe, Baden. Lt.Kl, von Karlsruhe, Baden. Die Obengenannte ollen sich wegen Erbschaft! AngklkgenhkUtn wenden an Herrn Philip Bappaport, 130 Ost Maryland Straße, JndianavoliS, Ind.
Wir seyen, Fyr benützt die VFvI LINE ! -Warum? Weil sie die kürzeste und beste Linie über tät.. Uouis, Missouri, Hausas, Iowa, Nobraslia, Toxas, Arliansas, Colorado, Now Mexico, Dccota und Callsornirt ist. Da Vahnbett Ift don Stein und die Schie. neu sind au Stahl. Die Wageu haben die neuesten Verbesserungen. Jeder Zug ha! Schlafwagen. Passagiere, ob sie nun Billete erster blasse oder (Zmigranten.Billete haben derben durch unsere Passagierzüge erster Klasse befördert. Ob Sie nun ein Billet zu ermäßigten Prei sen, ein Ereursiönkbillet eder irgend eine Sorte Eisenbahnbillete wallen, kommen Sie, oder schreiben Sie au ü. Doring, Assistent Ventral Passagier-Agent. Nordo?,Eck Washington und Jllir.oiz Ctr.,Jnd'xlZ . HUI, Een'l Sndt. St.Loni,,Mo. S .Ford, en'l Pass.'Agt., St. Loni. Mo Gliiciieo, St. JLiOuts und Pittsl)iiiagr In.Ilroml. ZeitTabeUe für durchgehende und LokalZuge. Vom 17. Febr. 1883 an: Lüg rlassen daS Nnion.Devot.Jndpl., wt fe'.gt:
Station. iSchnllzg Postzug. iTchnvjg lAccom. 9h,t wMrttiBT)PI B1) " r Ank.Samb'gSity m Richmond .... Dayton Piaua m Urbana ...... , Eolumdul.... . SUmxl SteubNVill. Whelig , ZlttttUIg.... , HarriSburg... Baltimore . Washington.. . Vbiladelryla. Ren, Aork ... Boston j 4:26 8m f 10: 8 1Z:5?Nm l'flfin si:2ü . ü:5i , 8:57 , h:i8 ( , 6:41 , 7:1? , 8:57 , 8:59 . 9:52 . 11:20 , vvlli T4.00JI 6:13. 6U0. u:n 3:3J , 3:47 , 4:M 6'AQ li:303:m 12:52 S:9 . :3 m T.)'i , !2:Z7vlN 4:24 , 8:0-4 to:u . 4:15öm 2:203irn 7:40 8:50 7:50 . ll:2j . S.-25NM :!, 6:21 5:15 w 7:3ö - ! 7:!vSm Täglich, -f TäsUö. ausgenommen Sonntag. Pullmann' a'.aft. chlaf. und HotlWagn durch bi Ptttöbvra, Harriöburg, Philadelphia und Nero Nork. ohne Achsel, BloZ ein Waaenwechsel nach Baltimore, Washington und Boston. tZS Fah'karten nach allen Oestlichen Städten sind in allen HauvtZ?ahrkartenBureaui deZ Weftent und in dem tadtBureau, ES der Jllinoi und Washington Straße und im Union Depot Bureau, JvdianaroliS, zu haben. Schlafwagen.Karten tön nen im Boraus gesichert werden durch Applikation bei den Agenten ira Stadt'Bureau oder im Union Depot zu Indianapolis, Ind. H. R. Derlng, A. V. P. Nordost.Ecke Washiug. ton und Jllinoi Ctraß. Jnd'xlS. Zamet OkcSrea, Managet, Solumbu, Ohio . A. I o r d, Eenl. Pagsgier und Ticket.,Ägkk:t Vittbu,a. Fenr-Alarm-Signale. 4 Pennsylvania uud Mattet. b Hauptquartier des Feuer Dexattemenrs. 5 Ost.Straße und New York. 7 Nebel und Aichigan Strasze. 8 Nc Jersey-Straße und Massachusetts , 9 Winston und Nord-Straße. 12 assachuffett Ave. nahe Nble Etr. 13 Telaroare Etr, und Fort Wayne Ave. . 14 Nero Jersey und rt Wavn Avenue, Iö.Peru Etr. und Massachusetts ve 16 Christian Ave. und Ash Str. 17 Park Ave. und Butter Str. 18 BarrovS 5tr. und Malott Ivt. 19 Archer und John Str. 122 College Ave. und Siebente Str. 124 Alabama und Siebente Str. IA Meridian und Siebente Str. 126 Landes Str.undLmcoln Äxe 127 !iil2ung.Gebäud. 125 Centra! Ave. und Achte Stl 131 Alabama und Morrison St, 132 Rotzamxton und Achte Str. 131 College Ave. und Zehnte Str. 135 Home Ave. und Delamar 6ti 136 Dklaroare und Michigan Str. 21 St. Joe Str., nahe Jllinoi. 23 Pennsylvania und Pratt Str. 2S No. 5. Engine House Sechste, uv 2G Mississtpri und St. Clair Str. 27 JllinoiZ.und Michigan Str. 28 Pennsylvania Str. und Home Ave 29 Mississippi und Vierte Str. 212 Tennefse und William Str. 213 Pennsylvania und Michigan Stk. 214 Jllinoii und Herbert Str. 21 JndianaAve. undMichigan Str. $2 Meridian und Walnut Str. il California und Vermont Str. 33 Blake und Nes Dork Str. SS Jndiana Ave. und Lt. Slatr Ltr 7 Stadt.Hvsxital. 55 Blake und Nord Str. 3) Michigan und Signet Str. 812 West und Walnut Str. 31Z West und Tritte Str. 314 Siebente und Howard Str. 41 Washington, nahe West Str. 4? Geißendorf und Washington St, 43 Missouri und New Z)ork Str. 43 Mertdiau und Washington Str. 48 Jllmoi! und Ohio Str. 47 Tennesse und Washington Sir, 48 Singan's Pork House. 49 Jndianola. 412 Missouri und Bkaryland Str. 413 Mississippi und Wabash Str. 41 Fergusor 'i Port Hvuse. ' 421 Z. B. !. Round House. 422 Jnsan Zlsylum. 51 Jllinoi und Merrill Str. 52 Jllinoi und Louisiana St:. 53 West und McTarty Str. 54 West und South Str. 56 Tennefsee und Keorgia Str. 57 Meridian und Nay Ctr. 58 Wadison Ave. und Morri Str. 59 Madison Ave. UN Dunlcx Str 512 West und Rockwood Str. 513 entuck, Ave. und Merrill 514 Union und Morn Ctr 51 Jllinoi und ansa S b17 Morril und Tacotah Str. 61 South nah Delamar Str. 62 Pennsylvania und Louisiana Str 63 Delaware und McCarty Str. 64 Oft und McCarty Str, 65 Alabama und Lirgiana Ave. 67 Virginia Ave. und Bradshaw Stk 68 Ost und Coburn Str. 69 Pennsylvania Str. und Madtson re. 612 McKernan und Dougherty 2tr. 71 Virginia Ave. nahe Huron Str. 72 Oft und Gtvrgia Str. 73 Washington und Benton Str. 74 Benton und Seorgia Str. 75 Fönst Ave. und Pine. 76 Tillen und Bäte Str. 78 Virginia Ave. und Dillon. 79 Fletcher Ave. und Dillon. 712 Exruce und Prospekt Str. 713 Snglish Ave und Laurei Str. 714 Orange und Oliv Ctr. 715 Shelb? und Beecher Str. 81 Mr.et , ew Jersey Str. 82 Washington und Delaware Str. 83 Ost und 4!carl St?. 84 New k)ork und Davidson St? 83 Taubiiummen'Anftalt. 6 er. Staate Arsenal. 87 Oriental und Washington Str. 89 Frauktl'Jefängntß. 812 No.8 Schlauch.Hau, Ost Washtngtonftrak. öid Marie t und RoU Str. 814 Ohio und Harvey Str. 91 Maryland nahe Meridian Str. 92 Meridian nnd Eeorgia Strafe. t-2-1 Prtvat'Skgnal. t-2-1 Und Kasten wiederholt, zweiier Alarm. 2-2 Signal für Feuer-Drück. Zwei Schläge, Feuer au. Drei Schläge, Druck ab. Zwölf. Schläge. 12 Uhr MittugS.
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. - zxjmz ÄrjmÄij - ! ' . . - j -. j jt ; . ., 1 i. Vi'r ;?-!... .v-. : i Jr '--i izzi Tn P'--rt ,i ' 7 r?" :VV Eisenbahn -Zeit -Tabelle. Ankunft und Abgang der Eisendahnzüge in Indianapolis, an und nach Senntag, den 16. Dez'br 1583. Cleveland, Colrmbnl, Cinciuneti und Zndiasn . . s navou, Vlser-.vayil vtc eine. Abgang: Ankunft: SB8rt .. 4.15 vm nderson c... 11.00 Iflcton CHj. 10.101? 3t ?)fJt.... 7.00 9lm 2J ?oshen Gi5.25 N 8 St S fft tag 6.4(1 m M 5 I 5 .10.53 N Andersen e... 2.l .. I St xs 11 V StLi.l0ä5H Lrightwood Division, C. C.C.und I. Avaana tlalich. 4SL. tZz'.'.ch. e.zz 10.10 M - 10.45 2.10 91 - S.ZONm tllalich. 5.33 N 10.31 85n 19 a 3 Jü w 45 n t glich. 5.49 R 69 3lm I ragttch.io. PiUtburg, ewciunati & Et. Louis Eisenbahn ?k V V W B P Skichm ee au r ttaltch 4.22 Bn eenom Sonnt. 9.12 Cm NVVW BP ägltch 117 Cm 6 5D Cr au. Sonntag .... 5.27 NB 3 täglich 10.22 Km Dayton 1 au. Sonntag 10.23 vra bia Kokomo. Jnd' Lo. Schnell,... s.!9 0 Dckk üt aulge ommenEonnt.10.42 vm R Dceaug. Sonntag 3.57 9lm BVWB5P l täglich h.. 4.KZ S! Dayton Gz aug Sonntag 4.53 Cm Chicago Rout, khicago Schnell ,ua Ha 11.09 Vv, dhicago jrrei. 10.41 Sin iZnox' ou. rrres SJlKai Terre Haute, Vandalia Sc etConil isrniahu. RaUtrain .... 7.1513a Zag xp, v 11.55 N Xciic iaul cc 4.()0 9lm echncCicg 3.53 Ba Mail nd ce...lot oa nrß.... 3.10 Ha llail undAee... 1.40 Ka Paciftc es lv.tt Einnnnati, Jndiauapoli, St. Loni u. Ckuo.ce M C t fr 1 a . . rzerivaArl. -intianail iviNSN, ssuiig.Ai. t.VKI tum KinfinnnM iire 1 sl ltM E ckLouiv.L. 4.00 85m ndianap e. 11.00 3tS.'aiU.t ttr b. si iiBt. . Ji?j p C..' 3..45 91a linc. Lcc 6.5J9:m mra (i etu s s täattch u c c.io.4& km Chicago DidPou. Beo utl r. C&SCm khle A ou F . tagltch etul.. 3.35 m 2afoyttt ck.. 10.40 8 L 1Jls.il nt 5k, ? hicago Vlail x.:i.45 m Western 9x 5.15 Nm F L täglich rc 11.30 S! Eincinnati Are. 6 Zö Jessersonville, Vadison und Jndkevapolit iieuoallu. 5? m,F lJ' " i'S? I 3. 9.44 8 adee... 7.24 m ' Zndhicertögii.w Jnd Mad Mail Z.4J Nm y 4 Ssfi? " b.nd r v tag. tt.2 N ct ä SLtSg i.W Wabash, St. Loni, & Pacific. Det 5 hie Statt 7.1, m hl5S Sk ex.t5 55 Kb lol SB i.. 10.35 , Det u Eh Kau'. 8.ii X j 2.04 Nm hi Mich 6 c C8 11.23 3Irn Jndiana, Sloomingn ndWeftern Eisenbahn Pae r u Matl.. 7 30 Km nTer F L kk 5.10 Nm Erawsordv.See. Lastern & 6 r täglich 3 65 8m fftne Sxee 10.35 rn ntici. 6S N fOü j agll.10 Nm St. Louii DiklN ' oresield... 6.30 m I Nacht 9t 3.53 Brn Wail uTag.r.5 Brn Mail u Tag Qx. acht l 115m l äorenld .. 6'l0,: Oeflliche Division. Oestl.SxMil....4L:Vm I Vacifie rrreß... 7 009m Tögl. cxreb....ltli0Bm R J Ex.....ig zzZ tlant.e Ezp.... 6 4oNm Gestern Erp .... 4 4öNm Indianapolis nnd St. LoniZ Eisenbahn. täglich 7.10 Bm ?.5rrev, e e. A r tS Best u 6t 2 5i. 6.30 91a 9t V u et U j ttglich l u cc. 11.10 Kra c c 7X0 Ba Local Paffen ger. 9 50 Km Day,r e e tägl. ?.3a Indianapolis Ac Z.ISNo. kincwuati,HamlltonZ:JdlanavolisisnlbKu. Z!55.-? n l ConneriviLeZlcc 8LlZ Sonnerlv'lle 4.?0 Nm ail. ,to Brn nbpl ttSt. 8. 0.40 Nm ?lnd, u tLot10.40 w.. D.r.N.?)ls.d0Bm i E.ncinnatt :e v.oo Sndianapoli und Vinceunes isenbai. ail airo j 7.04 ineenne, ..1021 Km Bmeennel Kcc . L.R Nm V.ail air,. 4.S3 S LoulSvllIe,Nrw Albany & Chicago. Air.Line. Cöicaao Srtal..l?.Mi? Chicago ?r.)zl.. 3.109b Mono e lO. ich. Cito hi Monon Ace S.OJNn ich Sity Ehicag. tt ii'ioti lUWvx Iall Kslae Mit r. C. f hnfRr.ffn mit f., echiaf.28agt. nit v. ruror. il b.. 5tel,ka? L" ff rr" w$Uy JI&IRR Die kü?.kfte.ukdZbkflr!VaSnInach Louisville, NasUville, 2Iemphis, Chattanooga, Atlanta, Savannah, jacksonvillc, Mobile anil New Orleans. 6 ist dorthkilhast für Passagiere nach dem Süden, eine direkte Route zn nehmen. Palast.,' Schlaf, nnd Parlor'Wagkn zkischkn Shieago nnd LoniSdllle und St. Louik und Loniidille ohne Wagenwechsel. Comfort, Schnelligkeit nnd Sicherheit bietet die .Jeff die alte znderlässige B. Ml. & I. M. M. IX. R. Dorliiff, Assistent General Valer.Zlgent, Rordost.LZe Washington und Jllinoi Cx, Jdxl E. Vf. IIcKexna, Superintendent. E. UDfietz's Möffch-VM, 5o. 315 NossachusettZ Admue. ii owuni i Q n a 1 1 je, 3nbw ich meinen Freunden und Gönnern eett sprach" 8 fi"antlre' bUt. ich um knetgten u. Telexhon ertheilt erden, nnd alle Äeftellungen roen.n prompt tesorgt. Lchtungloollst HÄ4lITT4l DictZ. ra,rrronov w r. risck rvitä s-,f ... i. v .. Court Houso N6ksO-M6wW don Rudolph Böttcher Zlo. 147 gst Waffingtosstr. Ponder's reinlicher WeM-MMW, 13 Korth Vensy?vnla Crrae, S? Oft Oashlngton eerale, i? Vellksgntzl e2trale. t.nd Ttand K'J O'crketlHKure. INOINl?OI,lS lv.
