Indiana Tribüne, Volume 7, Number 193, Indianapolis, Marion County, 1 April 1884 — Page 2
Sndiana Tribüne. E r sch e i n t Füglich, Wöchentttch u. Sonntags.
Öfffcf? 120 Ö Marhlandstr. ik tZa!iche .Tribüne kostet durch den TrZger tt ?r Woche, die Sonnt, g .Tribüne Stnii per o)t. Veide ,ufmn 15 Cent. $cr PoA zugeschickt in Vorausbezahlung 5 per Jahr. Indianapolis, Ind., l. April 1631. Die Last des NeichthumS. Wir erinnern uns eines alten Lehrers in Teu:fchland, eines gelehtten Herrn mit dein wohlwollendsten Johannesher ;en, das jemals in einer Brust geschlazen hat. Dieser Mann hatte eine ein ;iae Schwäche, wenn es rncht vielmehr .ine Tugend war : er war ein Fanatiker hx Armutb. Nicht nur, daß er drei Liertel seines mäßigen Einkommens an Leute gab, die weniger hatten, als er, er war auch fest überzeugt, daß nur Arme wirklich glücklich seien und sem können. Dies trat besonders während der Ferienreisen hervor, die der Treffliche in jedem Sommer mit einer Anzahl von Schülern veranstattete. Wenn wir da an staubigen Bergen im Sonnenbrande hinaufmarschiNen, frisch natürlich und froh, wie sich's für die Jugend ziemt, und es fuhr eine öquipage mit Damen und Herren vorbei, da konnte unser Lehrer und Freund unmöglich die Bemerkung unterdrücken, daß doch nur die ganze Herrlichkeit der schönen Gotteswelt empfinde und genieße, wer dieselbe zu Fuße durchzieht. Saßen wir im Garten unter schattigen Bäumen, sättigten und labten wir uns an Milch und kräftigem Schwarzbrod, und ließen in der 9!achbarschaft andere weisende auftragen, was Küche und Keller des Wirthshauses nur irgend boten, so konnte ' unser Subrectox fast Thränen weinen, wenn ;r das lukullische Mahl unserer Nachbarn von Weitem beobachtete und an die den' letzteren - nach seiner Ansicht mit Nothwendigkeit drohenden Magenbeschwerden dachte. Und wenn wir am Abend im Tanzsaale des Dorfwirthshauses aus' weicher Streu uns zur Ruhe legten, da ließ der wackere Mann unserer Zugendtpllheit die Zügel schießen, sagte ibtx schließlich : Jungens, wieJhr wißt, beten wir weder gemeinschaftlich noch laut, aber bete ein Jeder von Euch für iich, und so, wie es ihn die Mutter geleyrt hat. Eine Schlußbetrachtung jezoch Wälzte er sich noch von seinem groj nrr r zen Herzen : Wie rerrucy roeroen wir, so Gott will, schlafen, viel besser als )ie Reichen auf ihren schwellenden Pfühlen." Wir alle dachten, daß sich doch )ie Welt vom Wagen aus gerade so gut ansehe, als zu Fuße, 'daß ein saftiges -rück Braten und ein Kirschkuchen doch loch besser schmecke als Milch und Brot, ind daß ein weiches Bett docheben auch .'ein Unglück sei, doch wir widersprachen, so muthwillig wir sonst waren, dem öehrer nicht und hänselten ihn auch nicht, z?as er, dem alles heiliger Ernst war, kaum bemerkt haben würde. Man braucht nicht gerade selbst unter öer Bürde des Reichthums zu seufzen und macht docb, je älter' man wird, um so mehr die Erfahrung, daß der Besitz des Nammons wirklich auch seine Schattenfeiten hat. Zu ihnen gehört, daß der Reiche fortwährend das Ziel zahlloser Bettelbriefe und Schnorrereien ist. Jay Iould äußerte neulich, wenn er für jeden Dollar, um den er in den verschiedensten Formen, angegangen werde, nur ll) Cents zeben wollte, so würde er in zwei Iahren keinen Cent mehr sein eigen nennen. Landerbilt konnte hinter Gould nicht zu rückbleiben und bemerkte, jede Änmel)unz eines Fremden mache ihn nervös, denn er müsse in Jedem einen Bettler vermuthen. Letzterer AuZspruch erinnert saran, fcafj der flüchtige Verbrecher in ;ebem entfernten Busche einen Gendar.nen sieht, und dem 3!eichsten der Reichen srgebt es wahrscheinlich ähnlich, wenn er schließlich in jedem Menschen einen Bettler erkennen zu müssen, glaubt. Schöpfen wir, um den Reichthum als Plage nachzuweisen, aus reinerer Quelle, und zwar selbst auf die Gefahr hin, daß sich Jemand hierdurch verleiten lassen sollte, in der Jagd nach dem allmächtigen Dollar eine etwas langsamere Gangart anzunehmen. Herrn George W. Ehilds, demHeraus zcber des Phil. Ledger", wirft diese Zeitung mindestens $1,000 täglich ab. Zs ist dies zwar einem Banderbilt'.schen Einkommen gegenüber recht bescheiden. Doch gibt es Zcitunaen, die nicht ganz so viel abwerfen. 3!edacteure aber, die von sem Reichthum?, wenn ne ihn hätten, :inen edleren Gebrauch macken würden. als Herr Ehilds giebt cs nicht. Der letztere ist kinderlos, behandelt aber nicht nur die Angestellten seines riesigen Geschäfts bis zum letzten Druckerteufel hinab, wie seine Kinder, sondern giebt auch oen allergrößten Theil seines Geldes für wohltbätige und aemeinnütziae Zwecke äuS. Und nicht nur fein Geld widmet der großherzige Ulcann der leidenden Menschheit, sondern auch einen großen Theil seiner Zeit, die, solange er wenigstens in Pbiladelphia weilt, außerordentlich in Anspruch genommen ist. Er sieht Xi : .v. cn rx ai.nf liiui in jynjaen einen meiner, aber er giebt, wenn er sich davon überzeugt hat, daß es gilt, wirtlich vorhanvene 'coty zu lmdern, mit vollcnHauden. Wie der Privatsekretar des Herrn Ehilds dieser Tage einem Freunde mitgetheilt hat, beträgt die Zahl der taglich m der Erpedition des Ledger" einlausenden, an dessen Herausgeber Personlich" adressirten Unterstützunas- und Darlehensgesuche 200 im Durchschnitt und die Gesammtsumme der täglich erbe tenen Summen 520,000. Daß außerdem noch völlig unbekannte Personen, namentlich Damen, vorsprechen und mir nichts Dir nichts um Darlehen von $1,000 bis 55,000 bitten, um sich aus einer schauderhasten La?e retten zu kön- . nen", kommt in jeder Woche 2 bis 4mal vor. Aus Entfernungen bis zu 500 Meilen eilen Spekulanten herbei, die von der großartigen Freigebigkeit jenes Zeitungs
menschen gehört havcn. Junge Ätädchen, Die pyramidales Genie für Äcusik haben, wollen auf seine Kosten in Europa ausgebildet sein, alle versprechen Rückerstattunz der Auslagen, wenn sie erst die rühm- und goldreiche Laufbahn eines unststerns erster Größe betreten haben, Dutzende hat der Menschenfreund schon ausbilden lassen, aber nicht eine Einzige hat die Zkückerstattung jener Auslagen auch nur anbieten können ; gewollt hätte es, wie Herr Ehilds überzeugt ist, aewiß tanche. Für musikalische Ausbildung werden die Mittel am häufigsten nachgesucht, doch giebt es keine Kunst und keine Wissenschaft, in der das Geld des Philanthropcn nicht unbedeutende Anfänger in Heroen verwandeln soll. Erst in ncuererZeit kommt cs häusig vor, vaß sich, angeblich aus Kindesmund oder mit kindlichen Schriftzügen, die naiv und rührend abgefaßte Bitte um Hilfe an das Herz des Wohlthäters wendet. Bor Kur;em erst schrieb ein Mann aus dem großen und reichen London an den reichen Mann in Philadelphia, derselbe wolle ihm die Mrttel gewähren, seinen drei Kindern eine sorgfältige Erziehung angedeihen zu lassen ; an demselben Tage ging der Brief eines Landwirths ein, der Herrn Ehilds bat, er möge doch eine auf seiner Farm lastende gute Hypothek über 85000 kaufen, der gegenwärtige Inhaber nehme es mit der pünktlichen Zinszahlung so genau, und das werde doch der -.gute Herr in Philadelphia" gewiß nicht thun. Sind solche und ähnliche Briefe nach einmaliger Erinnerung nicht beantwortet worden, so werden die Schreiber in der zweiten Erinnerung sehr häusig grob. Bon Eomites wohlthätiger und gemeinnütziger Vereine giebt das eirtv dem anderen in dem Privatbi'rcau dev Herrn Ehilds die Thürklinke in oie Hand. " Wo ist doch auch eine Last, reich zu fein, und dennoch möchten wir es so gern sein. m , r Technische Prüfungen.
Im Bundesdienste sind viele Beamte angestellt und erforderlich, die eine technifche und wissenschaftliche Ausbildung haben. Die Auswahl dieser Kräfte stand bisher einzig und ollein den Obcrhäuptern der betreffenden Berwaltungszweige zu, doch baben sich diese neuerdings an die Eivildienst'Eommission gewendet. In Folge deffen stnd ln jüngster Zeit fünf Sorten von Prüfungen vorgenommen worden, die einen Begriff von den Anfordenmgen geben, welche der Bund zetzt an diese Classe von Beamten stellt. Telegraphisten, topographische Zeichner für das Kriegsamt, gesetzeskundige Gehilfen im Eomptrollers-Bureau, Vteteoroloaen und Untersucher im Patentamte mußten ick über ihre Fanigkelten vor einem aus Sachverständigen zusammengesetzten Prüfungsratbe auswellen, ftür das Patentamt allein wurden in den letzten Wochen 59 Bewerber in fünf Gruppen geprüft. Tiefe Prüfungen waren die ausgedehnesten und vielseitigsten von allen. Die Bewerber um Stellen im Patent amte mußten Kenntnisse in der Matbematik bis binauf zur Trigonometrie beNtzen, ferner solche m der Ehemie,Phvstk und Technik und injber Auslegung mechanncrer Zeichnungen. Dieieniaen, die Teutsch und ,5ranzvstjV verstanden, faw den dafür besondere Anerkennung. Je dem wurde die Zeichnuna einer Maschine vorgelegt, deren Zusammensetzung und Tbätigkeit er zu beschreiben batte. Die Prüfung im Deutschen und Französischen deita::d aus uebersetzungen von 'patentbesti'reloungen in der betreuenden Sprache. Desgleichen bezogen sicl'die vraen 9 V J J in der Mathematik, Ebemie und Pbvsik nur aus Gegenstande, mit denen Patent untasucber in Berührung kommen, d. b ste hatten einen vollständig krattiitKn Charakter. Die mechanischen Zeichner mußten nach der Nator, nämlich naw einem dem Patentamte entnommenen Modell eme genaue Zeicbnunq anferti gen, die Maschine im Einzelnen beschreiden, ihre Thätigkeit und die Clane angeben, n der sie gebort. Sie batten ferner die verschiedenen Schattirunasmetboden anzugeben, die zur Ändcutung converer .. c s . ' (li i v. unu wvnvwvci iuwcu ui nivNvung kommen, und ve: iedem einzelnen Maschinentheile die verhältnißmäßige Größe desselben zu markiren, gerade wie es m dem amtlichen Blatte des Patentamtes gejchlcbt. Andere Bewerber wiederum, die sich nur als Nachzeichner anstellen lasten wollcn,hatten Zeichnungen,die mit chinesischer Tusche schattlrt waren, in der ?!achzeichnung mit Linien zu schattiren. Buchstaben zu malen, die verschiedenen Ansichten zu beschreiben, die durch die Schattirung dargestellt werden. Noch andere, die in der wissenschaftlichen Bi bliothek zur Verwendung kommen, also z. B. nachsehen sollen, ob eme Ernndung, auf die ein Patent verlangt wird, nicht bereits im Auslande patentirt worden ist, batten französische und deutsche Pa tentbcschrcibungen zu übersetzen, Abkürzungen anzugeben, Register herzustellen, dieselben Patente nach Künsten zu classisiciren und den Gebrauch des Kartenkatalogs zu erklären. Die fünfte Gruppe bestand aus Leuten, welche die Eorrecturbogen lesen sollen, in der Grammatik und Punktirungslehre beschlagen sein !.. . c . r . r . ' .'r r t und iyre nesayigung aucy praillscy nacy weisen müssen. Das Ergebniß dieser Prüfungen war r r . r r l - leyr resneoigeno. meldeten sich Leute von großem Talente und gedieaenen Kenntnissen, die aus weiten Entfernungen kamen und sich nie dem Bunde zur Verfügung gestellt hätten, wenn cs auf politischen Einfluß angekommen wäre. Die Commission versichert, daß der Bund gerade für die Stellen, die eine technische und wissenschaftliche Vorbildung erbeischen, wesentlich bessere Leute erhalten wird, als je zuvor. Solche Stellen aber giebt es nicht nur im Patentamte, sondern in jedem einzelnen Regierungszweige. Es ist ein gewaltiger Fortschritt, daß sie nur noch mit - zuständigen Leuten vesetzt werden. Der gefährliche Fernsprecher. Als ein Spion allerbedenklichster Ar hat sich in neuester Zeit das bisher für si unschuldig gehaltene Telephon entpuppt, und Ehemänner, die sich nicht allerwegen des felsenfesten Vertrauens ihrer Gattinnenerfreuen.. mögen sich vor demselben
gar sehr in Acht nehmen"! Geht z. V. so ein armer, unschuldiger Mann in der Abendstunde von Hause fort und sagt der liebenden Gattin, er ginge in den Elub. Ob er wirklich sich dorthin begiebt, oder ob cs ein bedauerlicher Jrrpfad ist, auf den er unterwegs geräth wer weiß cs? Wir nicht ! Die Gattin aber auch nicht. Und wie nun eines Weibes Köpfchen voller Muckm und Tücken steckt, so fährt es ihr plötzlich durch den Sinn, über den Verbleib ihres Ätannes Nachforschungen anzustellen. Sie läßt also ein Stündchen
verstreichen, dann nimmt sie Hut und Mantel und geht in ein Colonialwaarengeschäft, von dem sie weip, daß es'clephonanschlus; hat. Ein kleiner Einkauf ist schnell besorgt, dann fragt sie ganz harmlos : Sie sind ja Wohl auch an's Telephon angeschlossen ? Könnte ich da vielleicht cmcn Augenblick mit Jemand sprechen V Natürlich wird ihr das sofort erlaubt. Sie tritt an den Apparat und fordert Anscbluß an No. 5040 das be treffende Elublokal. Ist Herr Krause dort ? fragt sie nach Erledigung der Präammanen. Ach, ' es ist schrecklich, in welche Verlegenheiten ein Ehemann, der nun zufällig nicht im Elub, auf so perside Weise gebracht - werden kann Z ms 1-f 1 Cir '7- - r f s uuuauatr gicvi in üiu;eu Clubs Diener, die nicht so leicht aus der Fassung zu bringen sind. Und so ertönt denn auch aus die obige ?vrage sofort die Antwort zurück: Jawohl, Herr Krause ist hier ! Aber, wer da glaubt, die besorgte Gattin sei nunmehr beruhigt, der irrd sich leider sehr. Schnell ruft sie zurück : Herr Krause möchte doch so gut em, selbst an den Apparat zu kommen, eine Frau wolle mit ihm sprechen ! Und der schwarze Verratb würde seine schrecklichsten Früchte zeitigen, wennClubdiener nicht glücklicher Weise mit allen Hunden gehetzt waren. Qso antwortet auch hier das 'sindige Telephon nach kurzern Bedenken : Eben ist Herr Krause weggegangen.-- Vi. Wald und Negen. Der achte topographische Jahresbericht des Staates New Jork enthält höchst interessante Angaben über den Regenfall im westlichen Theile des Staates. Der letztere ist der Bezirk am Ontario- und rle-See, welcher dereinst mit dichten Waldungen bestanden war, aber seitdem Jahre 1U70 von Wald fast gänzlich entbloßt ist. n diesem Bezirke betrug der Regenfall in den Jahren von 1630 bis 1880 alliäbrlich 34 Zoll im Durchschnitt. Der Regenfall hat nicht ab,- sondern im Gegentbeile zugenommen und betrug z. B. im Jahre 1830 nur 37.7, im Jahre 1830 aber 38 Zoll. Diese Zunahme ist jedoch eine scheinbare und beruht wenigstens im Großen und Ganzen lediglich auf dem verbesserten Verfahren, den Regenfall zu messen. Würden aber auch die meteorologischen Verhältnisse zufäl1 s i iig eine Zunanme ves !negensaues m oer angegebenen Periode veranlaßt haben, so würde dies nur beweisen, was noch kein Vernünftiger bestritttn hat : daß die Bewaldung eines Landes auf die Quantität des fallenden RegenS vielleicht gar keinen, jedenfalls aber keinen direeten Einfluß hat. Eine ganz andere Lehre ruf! uns' jener Bericht zu. indem er nachweist, wie sich die B e rth ei lung, die Ansammlung und der Abfluß des Regenwassers wesentlich verändert haben, seitdem der westliche Theil des Staates yceto on aus emem wald reichen in ein waldarmesLand verwandelt worden ist. Der Wasserstand der Flüsse im Sommer hat sich mit der fortschreitenden Waldverwüstung stetig verMinden, Uebersluthungen haben sich m demselben Verhältnisse vermehrt. Die gründlichsten Beobachtungen in Europa und hier haben gelehrt, daß die Strome nur ungefähr den vierten Theil desjenigen Wassers enthalten und aufnehmen, welches in ihrem Stromgebiete als Regen zur Erde fällt, daß die übrigen drei viertel verdunsten, daß aber die Menge des verdunsteten Wassers in Waldarmen Stromgebieten um 10, in Gebieten ohne Wald um 20 Procent größer ist, als in waldreichen Bezirken. Während sonach im westlichen Theile des Staates öcew vjoxl der Regenfall wenigstens nicht geringer geworden ist, wurden den dortizen Flüssen im Jahre 1830 von dem durchschnittlichen Regenfalle 8j Zoll, in and nach dem Jahre 1870 aber 20 Pro? :ent weniger zugeführt. Dies erklärt die Abnahme des Wasserstandes der Flüsse, während die häusigeren Ueberschwemmungen darin ihren Grund haben, daß mit den Wäldern dir natürlichen Wasserrcservoirs verschwunden sind. Der Bericht führt einzelne besonders schlagende Beispiele an. Der Eighteeniö!ile Creek in Niagara County fließt durch and, auf dem sich vor 1870 noch bedeutende Holzbestände befanden; bi? dahin war es unerhört, daß der Bach' icmals wasserleer gewesen Ware, seit,aber der Wald niedergeschlagen wurde, ist er. ausnahmslos in jedem Spätsommer und r tl . crn . i. r r. ' ruyycrosle vouM lang vyne einen Tropfen Wasser. Das Wassergebiet dcs Croton und dasieniqe des Sudbury in Massachusetts sind sich räumlich ganz gleich, ersterer fließt durch bewaldetes, letzterer durch fast baumloses Terrain ; der Wasserftand des Zrvton ist im Sommer um 2- bis 2mal höher, als der des Sudburv. Vundeöländereien. Der Senat hat bekanntlich den Mini ster des Innern veranlaßt, eine gründliche Untersuchung der Beschwerden anstellen zu lassen, welche behaupten, daß große Strecken der öffentlichen Ländereien oon in- und auswärtigen Capitallsten und Compagnien ohne einen Schatten von Berechtigung in Besitz genommen worden sind und benutzt werden. Das Landbureau hat in Folge dessen einen vorlausigen Bericht an den Minister erstattet, welcher nachweist, daß Dlebstahle an den Bundeslandereien m viel schäm loserer Weise beaanaen wurden und werden, als dies selbst der mißtrauischste Schwarzseher jemals geahnt hat. Wir erinnern daran, daß Teras in dieser A r t . v v Uuvjt mu;4 iiiv vüici ivmmi, va ine . if. ... r r m . oorilgen nocy nicyl m esly genommenen Landstrecken bekanntlich nicht demBunde, ondern dem Staate gehören. In Nebraska Kansas,Jdaho, Nevada,
Californien, Montana, Utah und iolorado baben spitzbübische Viehzüchter, tbeils Physische, theils juristische Personen, Vtillionen von Ackevn an Weideflächen rechtswidrig eingezäunt und in Besitz genommen. Es gehört ein großes Anlagecapital dazu, den Dicbstahl im Großen zu betreiben, und darum crscheinen im Namcnsverzeichnisse der Siäuber bedeutend mebrCompagnicn, als einzelne Spitzbuben. ' Der Bericht führt, die Schurken und das Areal der von ihnen occupirten Landstriche einzeln an; wir müssen uns darauf beschranken, einzelne der kühnsten Landhaie zu nennen. Die ölrkansas Valley Eomp. und die Prairie Cattle Comv. in Colorado haben jede über eine Million Acker eingezäunt und als Weideland für ihre Heerden im Besitze, auf die ihnen auch nicht der blässeste' Schein eine Anspruches zusteht. H. H. Metcalf und John W. Prowers )as. haben sich je über 200,000 Acker err . i n . m r r r
varmr. uor ac parier tn ttvrasra yaoen Zaune von 50 Meilen Länge errichtet, die der allgemeinen Nutzung Land entziehen, das ibnen nicht gehört '; die Fenzen von Nelson & Son m Nevada brint- ..r . - cTT,:r r ?en e nur out o winuKn uurpun öandes. So geht es in langer, langer Reihe fort. Spitzbuben, die blos 10, 000 bis 50,000 Acker gestohlen haben, muß es ganz unheimlich, werden unter diesen Matadoren der Räuber, denn sie müssen fürchten, den kleinen Dieben zugezählt zu werden,, die man hängt. Das Verfahren der aus Millionären bestehenden Räuberbande schließt nicht nur die Besitzer kleinen Heerden von der Mitbenutzung der dttentllchen Weidezründe aus, schließt nicht nur d noch nicht gestohlenen Flächen vom Wasser ab, sondern verhindert die vnederlasiung von Ansiedlern, die in gutem Glauben an die Benutzung des Landes gehen. Weiter aber sind die spitzbübischen Halunken im Besitze, und wenn der Congreß nicht schleunigst geeignete Maßregeln ergreift, so sind sie cinziz und allein aus diesem Grunde in ein paar Jahren im Rechte ; sie bereichern sich um so colossale gestohjene Werthe, daß das bestohlene Volk .chllellch ihnen gegenüber ohnmächtig f ' r . . . J lsl, sein new! zu sumen uno zu nnoen. Die Legislatur des Staates Teras hat wenigstens den guten Willen gezeigt, dem verbrecherischen reiben der Dich Monopolisten Einhalt zu thun, wenn der Congreß in dieser Angelegenyett so lange Zeit unthätig vergehen läßt, wie er es in Betreff des Widerrufs der verfallenen Landschenkungen an das Eiscnbahnmonopol gethan hat hat, so wird er zu spät kommen. Nom Inlande. Eine neue medic in ische Schule wird demnächst in's Leben treten. Ein reicher Junggeselle in Philadelphia speist seit Jahren nur in den feinsten Restaw rants der Stadt und zwar nur vom Feinen das Feinste. Er bekain Magenbeschwerden und kein Doktor konnte ihm helfen. Da sah er auf seinem Hühner-Hofe,-den er sich' aus Liebhaberei hielt, daß Hühner und Truthühner nicht nur 'chr Futter, sondern auch Sand und kleine Steine mit immer gleich gutem Appetit verzehrten. Er nahm die ?!atur zur Lehrmeisterin, verwendete fortan zu seinen Speisen statt Salz Marmorstaub, statt Pfeffer Sand und verschluckte statt Kapern kleine Steine. Ueberraschcnd schnell wurde er gesund und machte einem berühmten Arzte Mittheilung von seiner Entdeckung. ' Der sah die Wichtigkeit der Sache sofort ein und stellte durch Versuche fest, welche Sorten Sand, Staub, Dreck, Steine u. s. w. am besten gegen die einzelnen Krankheitni helfen. Es ist eine alte Erfahrung, daß. was nichts kostet, auch nichts . hilft und so wird jener Arzt in Zuh.iN üt.u-n P.Ui:nten nur noch die für sie speciell ersprießlichen neuen Medizinen verschreiben. ' - Jii Zukunft werden wir, wenn wir Arznei einnehmen, nicht mehr blos figürlich sagen können, daß wir Dreck verschlucken, und die Herren Apotheker sollten sich frühzeitig mit den neueil Droguen versorgen. JenerJamesMcCormick, der vor zwei Jahren durch die Zerstörung des von Cyrus'W. Field dem britischen Major und Spion Andre bei Tappan errichteten Denkmals eine gewisse 'Notorietät erlangte, hat dieser Tage durch seinen unter eigenthümlichen Umständen erfolgten Tod New Jork und .Vrooklyn in Aufregung versetzt. Er war ein sehr geschickte? Schriftsetzer, hat unter dem 3kamen, George Hendrir einige hübsche Sarhen in Prosa und Versform herausgegeben und war schließlich nur noch als Hendrix bekannt. Er war von der Eom munefeier in den Germania Assembly Rooms in New Jork früh gegen 3 Ubr mit seiner Braut, Frl. Hannah Smytte in Vrooklyn, per Car und Fährboot nach letzterer Stadt gefahren, wartete dort in der Nähe des Fährhauses auf einsn Straßenbahnwagen und stürzte plötzlich mit dem Hinterkopfe auf das Geleise der Bahn. Während Frl. Smythe sich bemühte, ihm aufzuhelfen, kamen zwei Polinsten, schrien, der Kerl sei besoffen, schafften einen Karren herbei, warfen den Leblosen darauf und fuhren ihn nach der Polizeistation. Die Braut folgte und versicherte, Hendrir sei unterwegs durch Knüppelhiebe, Haarraufen und Stöße in die ötippen in der brutalsten Weise miß. handelt worden. In der Station verweigerte man die von Fräul. Smythe, die' selbst irgend einen Preis" bezahlen wollte,, verlangte Herbeiholung eines Arztes, und setzte die' junge Dame an die Luft. Der Zustand des Hendrir verschlimmerte sich so, daß er nach dem Hospital" gebracht werden mußte, und dort starb er im Laufe des Tages. Die Leichenschau wies -einen Schädelbruch und ein bedeutendes Blutertravasat im Gehirn nach. Es mag sein, daß diese Verletzung eine Folge des erwähnten Sturzes und nicht der Behandlung durch die Polizisten ist, aber die New Aorker Zeitungen stimmen darir überein, daß das Verfahren der letzteren auch bei dieser Gelegenheit die unglaubliche Nohbeit . der besten Polizei der Welt" auf's Neue schmachvoll documew tirt hat. In Castroville, Tex., befin den. sich . zur Zeit 29 Angeklagte im Gefängnisse, welche wegen Zerstörung von Drahtfenzen verhaftet worden sind. Man fürchtet die gewaltsame Befreiung der
Leute durch das gegen die Großgrundbe jitzer bekanntlich auf'sAcußerste erbittert Volk und Gouverneur Jrcland droht, du Miliz aufzubieten, wenn ein Versuch zu Befreiung gemacht werden sollte. Ein Patient brachte kürzlich zu einem Apotheker in New Jork ein Recept und fragte, ob cr die Medicin gleich nutnehmen könne. Natürlich, Sie wün-. schen ja blos etwas Zinkoryd für äußerlichen Gebrauch." Ich kann doch 3!ecepie so leidlich lesen, aber von Zinksalbe steht doch nichts auf dem Dinge. Erlauben Sie einmal : Tgau icniz ox.
zi. öijr. ext. uz?." via, Sie sind ja kein Reporter, Ihnen kann ich das Ding schon verrathen ; aber ganz unter uns. Lesen Sie einmal von hinten." Hm : ox zinci unt. Das stimmt, aber wozu denn der Hoeuspocus ?" Damit ein anderer Apotheker die Ver ordnung nicht lesen und mir den mir bestimmten Verdienst vor der Nase wegschnappen kann." Ah so, der Ant ist also ein intimer Freund von Ihnen Gewiß, sehr intim." Nie Sensation des Tages tft in Washington das Vaby" des chinesischen Gesandten. Täglich besuchen zahlreich die Damen der Bundeshauptstadt das Haus des Gesandten, um da5 Baby" zu bewuudern. Der Papa ist über diese Aufmerksamkeit, sowie über du Wochensuppen, welche die Frauen bei übrigen Gesandten schicken, sehr erfreut. Einen Zopf hat das Baby noch nicht. In Paris selbst wird di SumMe, welche Amerikaner in den letzten 20 Jahren für die Gemälde französischer Meister ausgegeben haben, aus 200,000,000 Francs oder 80,000,000 geschätzt. In der Umgegend von Eedarville, Kansas, hausen zur Zeit herrenlose Hunde viel toller, als jemals hungrige Wölfe. In den letzten 14 Tagen haben sie 2 kräftige Stiere, -eine Anzahl Schweine und beinahe 3 ganze Schafheerden an- und aufgefressen. Nur, daß sie Tischlermeister mitsammt dem Ww kelmaße verspeist haben, wie dies die Wölfe in Polen thun, kann man ihnen bis jetzt noch nicht nachsagen. Eine Anz ahl Polizisten in New Jork geleitete dieser Tage neun Italiener nach den Tombs, welche in der Nacht zuvor wegen einer solcnnm Keilerei mit einer Schaar Italiener verhaftet worden waren. Der Richter eröffnete das Verhör und sprach' seine Verwunderung aus, daß nicht ein einziger Jrländer mitverhaftet worden sei. Da erhob sich einer der, Arrestanten und sagte : ,1'utti i )"leece Iiishuian". Der Richter wußte, woran er war. Bei einer k ü r z l i ch e n E r ö ffnung der Assembly in Albany, N. ?) , war der reguläre Kaplan, welcher da-5 Eröffnungsgebet zu sprechen hat, abwesend. Rev. Olin von Broome Co., ein Abgeordneter, übernahm die Function desselben und flebte vor Allem Weisheit und Ehrlichkeit auf die Versammlung herab ; cr gab hierdurch einem außerordentlich richtigen Gedanken Aus druck, denn was man hat, braucht man nicht zu erbitten. Die Sonnenfinsterniß, die am 27. d.M. stattfand, war in Nordamerika bekanntlich nicht , sichtbar ; dagegen ( wird dies die am 10. April stattfindende Mondfinsterniß sein und dieselbe beklagt sich schon jetzt, daß das Signalbureau noch keine Anstalten getroffen hat, die uns einen klaren Himmel garantiren. In PennsylvaniaCo. N.Y.,ist eine reizende jungeDame zumDeputy-She-riff ernannt worden. Acußerst praktisch, denn wer wollte sich von einer auch nur hübschen Dame nicht gerne gefangen nehmen lassen. Deutsche Lokal - Nachrichten. UkUMklZ. Der große Rath von Bern sprach sich für die Beibehaltung des Impfzwanges aus. In Aargau wurde Oberst Künzli zum Präsidenten des Verfassungsraths gewählt. Der ungetreue Gemeindeverwalter und frühere'Landrath C.Brunner von Wald, flt Zürich, wurde Wege Fälschung und Unterschlagung zu 2 Iahrett Zuchtbaus verurtheilt. In Baselstadt beschloß der Große Rath, die unentzeitliche Beerdigung einzuführen. Die Trajektbahn in Bregcnz wird bis zum August fertig. Auf dem Kirchhof in Plainpalais sott ein Leichenverbrennungsinstitut errichtet werden. Die Orte Travers und St. Sulpicc im Tra versthal sind durch eine Rcgionalbahn verbunden und nun soll auch die Ortschaft Buttes an der Straße nach dem waadtländischen Fabrikstädtchcn St. Croiz durch eine Bahn nach Flrurier mit dem übrigen Netz verbunden werden. f In Solothurn Landammann Baumgartner. In Sementina (Tcs'sin) ist ein acwisser Pictro V!orisoli von seinem Neffen ermordet worden. I. Mohr von Salm sach, welcher den einjährigen unehelichen Lobn seine? Frau getödtct hat, winde u 4i Jahren Zuchthaus v:rnnheilt. In Plctcrlingcn ivur: a. TtecUsanwalt P. j.riod io'eg-.i V.. .!.''nöm'.ßbrauchs vtrhastet. dnigrekck Württemberg. In Stuttgart herrscht das Rinakampfslcber. Der ehemalige Metzaer Grönnewein wird jetzt'.als schwäbischer Chstin pion" und als der stärkste Mann Württembergs" angesehen. Der Gasthof zur Krone in Bartenstein ging um 17,200 M. in den Besitz des Herrn Haas aus Wkergentheim über. Kettnacker, der vormalige Postmeister in Bopsingen, wurde in Ellwangen wegen 6 weiterer Fälschungen zu einer Zusatzstrafe von 2 Jahren Zuchthaus, im Ganzen also zu 8 Jahren verurthcilt. Fuhrmann Joh. Dcttling 3o Altheim wurde von seinen Pferden m Tode geschleift. In Hcilbronn würd der Kaufmann Beruh. Guttmann Wege. Betrugs und Bankerotts zu. 2 Jahren und 2 Monaten Gefängniß verurtheilt. In Hausen siel der Ausdingbauer Hanselmann einen Stock hoch .rücklings zum Fenster hinaus und starb. Weißbach erhält eine neue Kocherbrücke. Die Heilanstalt Winnentbal feierte ihr 15jähriges Bestehen t Zu Stuttgart Schriftsteller Dr. Karl.TH. Griesinger und Maler Herm. Teffner. In Söhnstetten der res. Schultheiß Melckior Maier, zu Geislingen Pfarrer a. D. Breitschwerdt, zu Buch'au Bicrbrauereibesitze? Gust. Men-
nct, zu Bönnigbcim Forstmeister a. D. Ra:ß, zu Ulm der Major Paul Erhard v. Marchthalcr und der Stabsauditeur a. D. Louis Lang, zu Gicngcn Bäcker Höpflingcr, ein Veteran aus den Freihcitskriegcn. - ElsaS-?otkrtng,n. Der Männcrgcsangvcrcin in Straßbürg beabsichtigt eine Eorncrttour nach Berlin zu machen. Der Mühlcnbcsitzcr Joses Wunderlich in Hindishcim hat sich erschossen, weil ihm eingeredet wurde, daß seine Schwester verhcrt sei und daß darauf unbedingt ein Selbstmord folgen
wird. on der Gemeinde Dcutsch-Rum-bach bei Marlirch erstach dcr .Holzhändler Josef Treiber seinen 20jährigen liessen Nikolaus Treiber, weil ihm dasclb; eine
r- r . r r i r t . . . . Aia ne mir -amavs vorenivieit. im December in Waldighofcn ausgebiochcnc Ti'phuscpidcmie " ist in Abnabme begriffen. Im Ganzen sind 70 Personen von der Krankheit befallen worden, 10 von diesen starben und 30 liegen noch krank darnieder. Provinz Posen. Die Polen inPosen sind sehr entrüstet, weil viele der ihrigen das gute deutsche Theater besuchen, während das schlechte polnische lecrstcht. Stadtsecretär Kawecki wurde zum Bürgermeister von Pudewitz gewählt. Äo'n drei Candidaten, welche alle die gleiche Stimmenzahl rhielten, wurde dcr bisherige Kämmerer Lehningcr durch das Loos zum Bürgermeister von Ostrowo gewählt. Wegen Erhöhung der Wohnungsmiethe stritt der Sohn der Wittwe Schwensel in Wladislawa mit seinem Vetter Hohnke und ermordete denselben mittels eines Messerstick. Hessen.Vkassau. In Kassel soll ein Verein zur Bekämpfung des Stromerthums" - nach Art der Wilhelmsdorfer Colonie bei Bielefeld gegründet werden. Die Eröffnung der Strecke Königsplatz-Friedbof (Kassel, Stadtbahn) soll im Monat Mai stattfinden. In Hanau : Sammlung von Beiträgen zu einem dort zu errichtenden Denkmal der Gebrüder Grimm ; 10,000 Mk. bereits eingegangen ; Legung des Grundsteins am 1. Januar 1834, (dem hundertsten Geburiö!ag: Iac. Grimm's). In Hersfeld soll der Schnapsausschank und -Handel u:ik ca. 00 Mark besteuert, dieselbe Maßregel auch aus den ganzen Kreis ausgedehnt werden. Wiesbaden : Vornahme . von Abholzungen im Forstbezirk Hisselborn" aus ästhetischen ttründen-. Lcrch : Bewilligung eines Beitrags von W00 5)!. zum Zwecke ioeiterer Vorsichtsmaßregeln geigen drohenden Bergrutsch. Rüdesheim: ownssichlliche Eröffnung der Zahnradbahn iin Mal. Frankfurt a. M.: Für das 1887 vier proiectirte deutsche Bundesschicßen ist als Festhalle das Hl. Gcist-Spital in Aussicht genomme. Einleitung einer Untersuchung wegen Meineids und Betrugs gegen den aus dem Hospital entlassen Mar Fulda als Antwort auf dessen bei dcr Staatsanwaltschast erhobene Beschwerde wegen Ehrcnkrankung." Anstellung von Erhebungen über den Schnapsgenuß seitens dcr n.tiscben Ofsizianten. 'Camp'- eozy Place ! 476 Ost Washington Strasje. Obiger Platz ist aus'S Schönste eingerichtet, und ver tsitzer deiselben wnd stet dafür sorgen, daß nur die anständigern Bürger der Stadt denselben srequen ihn:. Die b flen WHiikie bet der Gallone, riuart uud Pint zu Wbolksale Preisen. Pool und Billardtische. Die besten Okträuke sietS an Hand. . Prompte, aufmerksame Bedienung. EMIL CAMPHATJSir,l, Etgenthüraer. MKaun'tt WlttüII ! Ho. 57 & 39 Süd Deladare Ottatzr. Das größte,schSnste und älteste Lokal iu derTtadt t3 Skträn! alle? n. Uvii fält Crtiier vorzügliche Bedienung. Die xrachrvoll ingerichiete Hall steht Be: inen, Logen und Privaten zur SdhaNung von B2l le, Eonzerten und Lerscmmlunjien unter liberalen Bedingungen zur Verfügung. .joiitv orarciv u.a. .rrr, EiaentbSmkr. G.NuSelshans' OROCEll Y. 17 Pfund hellbrauner Zu5er $1.00. 2 Kannrn beste Pfirsiche zu L5 CeutS, Eingemachte Bohnen per Buchse 10 Cents. Brombeeren und Erdbeeren per Büchse Iv Cenls. C ICu.clcolslin.uSy Vo. 277 Zlord Vovle Straße. Bon Bremen nach New Dork oder Baltimore, $20.00. Von Bremen nach Indianapolis, via New Jork S32.30 via Baltimore $30.50. Oebvübev Fvenzet, S. W. Ecke Washington u. Meridianstr. Henry Spielhoss Zimmermann und Baumeister. Alle Auftrage werden prompt und zufrieden stellend aus geführt. Job-Arbeiten eine Spezialität. Werkstätte und Wohnung: No. 191 Soburn Strafte.
AteWliW.
ö'.MK r. W . L' ' 1 , p.vf -Tivvi imr iiv v.' 54 I (h. - . U. 'i .? '1. MWM''MW mr I mm-. r.cr L S der große chmerzenstiller -heilt Rheumatismus, RückensÄmenen. --yjrwy Osl Brrrrulungen, Kopfschmerzen, Zahuschmerzen, Gliederreißen.Neurnkgi, eoMeusen, riillungen, Gesciiwulst, : ißevenfeftuf), Brandwunden,Schnittlvnnden, BerttaMnnaen. - , I' iJ Quetschungen, Süstenleiden. Gelenkschmerzen. Jakobs Oel heilt alle Tctmkrzrn, wlcke ein Suberlichkb Mttel bknötyigkn. warmer und Nicbiuckter - " ' j binden in dem S t. I a k o b O l ein unüber:resslichei Heilmittel gegen die Gebrechen dei iedstande. Jeder Flasche ZU J,kott Oel ist eine gen'e?e. rauchskÄnweisuna in deutscher, englischer, framösischer, spanischer, schwedischer, bolländiscber, dönischer. -böhmischer, portugiesischer und italienischer Sprach Zeigegeben. IV F , tMW fVVV I' . . . w fünf Flaschen für U.W) ist in jeder Apotheke zu haben oder wird bei Bestellungen den nitft weniger als 5.00 frei nach allen Tdeilen der Vereinigten Staaten versandt. Man adrcfsire : Tlxe Charles A. Vogeler Co., (Nachfolger ton A. SJcgtler 4 Co.) Baltimore, Md. isrtm 'Ci.ii.-ti ! 'lAfnhl ,1 rniT uu n rnii BilligeHeimstattcn ,rkäU8 null ?0XU8. Die Ct. Lou!s, Jron Mounlüin und Cou thern Eisenbahn eutlang, sowie die Texas und PacificEisenbahn und die Jutcrnatinal und Ereat Northern Eisenbahn sind Tausende von Ackern deö gewähltesten Farm, und Weidelandes in der Welt, hn Preise von $2, f3 und $4 per. $sfv Asii nK ttili trefflichen Klima, für Gesundheit und Lebens genuß. Man schreibe an den Unterzeichneten um einen statistischen Ernttbericht don Arkan sas und Texaö für 1832 und man entschließe sich zn gehen und sich selbst zu überzeugen, daß die Ernte don 1883 um 50 Prozent grö-' her war als 1882. Denjenigen, welche Land von diesen Gesell schaften kaufen, und ein Viertel, die Hälfte oder Alles baar bezahlen, wird ein verdältnibmaßiger Nachlaß 'an 'Fahrpreis oder Fracht über diese Eisenbahnlinien erlaubt. illl I . 1 11 LL 1 11 UULL l 1U V kLi I1UI1 I 11 I IX. ?. Townsciid, Sen'lPass.Agent. St. LoniS, Mo. F. Pfilmor, Distrikt . Land . Pass. . Agent, Na. 40 West Washington Straße, Indianapelis. ' Dr. Bf. 8. Cunningharn (ES blrd Teutsch gesprochen.) s?sn?..! No. 354 Süd Meridian Straße. I,1I,iiaz1l, Ossi , Etundk : 8 9 Uhr or?., 17 Z Nam. 7-9 Uhr Zbtnl. Tklephonire nach George F. Vorst's ÄpolheZe. lSS2k.S im-kiw, Etablirt seit 1859. Charles iMeycn & Co., 39 und 41 Par Uov, New York, besorgen iu Alten xon GesclitLflsaazeigen, PersonalacffcrdenireB etc für diese Zeitnng, sowie für alle deutschn Blatter in den Ver. Staaten und Europa. f&rnmtlicb. DcTttBcb'Aznerikttciflrhe Zeitungen liegen ln unserem Ueschitsts-Lok&I mr mlen ElatJcht det rulliksm ur. Die -geehrten neniiBgebcr dentscher Bliltr werden cLtnncoToIl ersucht, uns Ihr l'ubhktioaeo für uuaers Kcsibtntnr zu Übersenden ) t
wmm mm mimmhn v: . .- ä K--SM vi mrsmUtzW mmßit. sAyjJ j'-
m&ä&r-
KgXp
m
