Indiana Tribüne, Volume 7, Number 192, Indianapolis, Marion County, 31 March 1884 — Page 3

"iolitischc Attlülidigungcn a r S ü e r Z f f. Marion County : JamcS N. Roß. v'rrroorftn d,r Enlseidunz der rexubl'5anischen c JinitCor.centur.i Für S h e r i s f : Wm. . Pattersoz:, i'n'trnjpiTtrt ler SntsSeidvnz der re publJanlf-itn ? 'ittnatisS.Eonver'tion, F ü ? S h e r if f : Henry &. Vcvllle, ""ikrworsen der Entscheid-in? der x?r",bli?an:schen Geant? Csnoentio,,. 1344. rür Anwalt VON B!;rio'.- und trief 5 Counly : Cbarles F. MvbbknS. u''tkru?oistn der Entschettung der rerublilaiiischrn J ''inattonS-Conrntion. .Mir Anmalt von Marion und Hen driSZ County. W. 3fc. Harding. .-msorfen ter entfielen der renidlirantf-hen - "minatt0nSEonven:isn.

Germania arten, )k.'W..Fckc Mattet u. Noblestr. ..ttbsäzes Lvk.il. Ausgezeichnete (Yetranke, ttterLttncb, 3lnfnter faiii? Bedienung. Um ablrciitsn Zuspruch bittet ioinrirh iscmann. vir garanlircn, daß alle Waaren, welcbe auS un isvn StvrcS bezogen werden, ersterQnalität nnd so blttlg n?ke irgendwo sonst sind. :icmi dem nickt so ist. so dringe man dlcWaarcttzurttck :id daS Geld wird zurnckerflattet. mil Mueller, 2 mi Ost Washington Straße. 380 Vcllefontame Straße. Gjker-ArtiKek! )artengerätlie fnr Kinder ! Neue Spiel cfür S Freie! Ltinderwngen nnd die neuesten Pariser Spielwaaren empfeblen Ökas. Mayer & Go. 2V lZnd 3 8 k Washington Sttaßi'. Kail Roari Hat Store, Gerbst -Hute ! li t u st e r Facrn iDkdkn nge k o m in e 1. Billige Breise! Gute Bedicnnng ! Man besichtige die große Auswahl von Herren-u.Knalicn-Hlttcn. Po. ?t 0st ?5alölNit Str. "J I A.SEiNECKEJr., j ö,opäis ! Znkaffo Geschäft ! ! oiiioiiiuHti. i Volimaehten :,ach Teutschla:,d. Desimei. und der Schwell 4s fertigt. Sonsu!ed?isHe eglaubignngen besorgt. Erbschaften u. f.. xromrt u?d sicher ei.-Zkasst:t. ?5eHl,5unö oöusjaslungen VCB ifian end sich in Jndlansrolii an : Pliilip Rappuport, No. 120 Ost Maryland Straße. -JlZt:Zryii Jotaston nnd Bennett, 02 Ost Washington Str. Ocfen, Kuchcuocfcn. Simse und HauscwrichtungsGegenstände.

Zm Zeitenwechstl.

Roman von Joskphinc Grafin Schwerin. lFortsetzung ) Es waren keine klaren Mlitycilungen seiner Schicksale, nur abgerissene, tief melancholische Bruchstücke. Spät, krank an Körper und Sccle, fort: er gcheirathet, als die lcyt.' und schlimmste Untreue an sich selbst, denn cr lulv nur einmal geliebt, und werde sie cn?ui lieben, bis zur letzten Stunde (Secilo. Sein gutes, brave-5 Weib habe iym cmKind geschenkt, das ihren, der Geliebten, Name trage, und sei dann gestorben. Jetzt, da er fühle, das; es. Gottlob, mit seinem unseligen Leben ZU Ende ginge, wolle cr das ftinb in die Heimatb bringen, selbst noch einmal, wenn es ifcm vttgönnt sei. Teutschland wiederzusehen. Er habe erfahren, es s?i gleichgiltiz wie, daß ich das hohe Glück gewonnen, das er sich leichtsinnig derscherzt, und er zweifle nicbt, daß ich und Cecile uns des armen, verlassenen Kindcs annehmen würden, daß er an unsere Herzen lege. Der Brief war tief erschütternd, aber ui mir erweckte er heilige Gefühle des Dankes; jetzt konnte ich einen Theil meiner Schuld sühnen, an seinem Kinde gut machen, was ich an ihm verbrochen hatte. Ich reiste nach Hambürg und holte mir Cecile, und was ich damals als Sühnopfer für eine fchuldbeladene Zeraanaenbeit tbat, ist aurn reinsten Gluck für micy geworden, beeile il mir durch acht Jahre eine zärtliche Toch ter gewesen und durch ihre Liebe, ihr reincs Gemüth diesen Liest meines Lebens reich gesegnet. Ich bin am Ende mit der Geschichte meines Lebens. Ich habe'ost die Absicht gehabt, sie dir mitzutheilen, doch wenn ich Tir gegenüberstand, blieb mein Mund geschlossen. Jetzt bereite ich es ; vielleicht hätte ich von Mund zu Mund Manches richtiger schildern könn?n, doch da ich keine Hoffnung mehr haben darf, Dich, mein Sohn, noch wiederzusehen, so durfte ich nicht davor zurückschrecken, den Mann, der mir durch viele Jahre ein treuer Freund gewesen ist, mit in meine Bekenntnisse einzuweihen, die, ich weiß es, in seinem Herzen tief begraben sind, so daß Tuvseine Mitwiffenschaft nicht scheucn darfst. Ich durfte nicht zögern, diesen Weg einzuschlagen, denn meine Geschichte soll die Begründung meiner letztwilligen Bestimmung, des heißen Wunsches sein, den ich Dir, mein Sohn, ans Herz lege, und ich danke dem gütigen Geschick, das mir noch so viele Swnden des Lebens schenkte, um das Diktat dieser traurigen Geschichte zu Ende zu führen. Ich hoffe Tu wirst begreifen, daß, mehr als das Schicksal meines eigenen Sobnes,mir die Zukunft Eecile'S am Herzen liegt, an ihr meine Schuld gegen ihren Vater wieder gut zu machen, ihr gleichsam zurückzugeden, was ich ihm geraubt habe : Glück, Hcimath, Vermögen, Sentenberg Alles was ihm gehören sollte und was ich mir hinterlistig angeeignet habe, das ist das leidenschaftliche Verlangen meines Her zens,die einzige Hoffnung, welche mir die Todesstunde erleichtert. Sie kann sich aber nur durch Dich erfüllen, mein Sohn, Du kannst ihr dasAlles-nur geben und erhal ten, wenn Du sie zu Deiner Gattin machst. Es ist das heißersehnte Ziel, daß ich 8 Jahre hindurch' vor Äugen gehabt habe ; ich hoffte. Du solltest Eecile bald wiedersehen, und dann würde sich Allel ohne mein Zuthun gestalten; sie ist noch so jung, fast noch em Kind im Den ken und Empfinden, so meinte ich Thor, es hätte noch Zeit. Nun ist es anders gekommen, mir bleibt keine Zeit mehr zum Warten, und ich hätte mit meinem Zö gern eine neue Schuld zur alten gefügt, wenn ich nicht auf das stolze Rechtlich keitsgefühl meinesSohnes baute, der nicht zögern wird, zu thun, was Ehre und Pflicht von ihm fordern. Ich fühle, daß der Vater, der selbst so tief verschuldet ist, kein Recht hat, seinen Sohn an Ehre und Pflicht zu mahnen, aber heiß bitten, inbrünstig flehen darf er : Stoße das ge ti. l' r. c rr i ncvle ji;ttj niw! wleoer vertagen uno heimathlo in die Welt hinaus ; Geld und Gut würde ihr nichts nützen, sie braucht eine Heimathstätte, eine liebende Hand die sie stützt und hält. O, wis leicht würde meineTodesstunde sein, wenn ich ivüßte, daß das edle Herz, der reine, starke Sinn meines Sohnes bereit sind meine Schuld an dem Klnde des ManneS, den ich zu Grunde gerichtet, um sein Leben betrogen habe, zu tilgen. Sei Du ein Edelmann im höchsten Sinne des Wortes, Lothar, wie Dein Vater es nicht war. Ich würde diesesheiße flehen nicht auszusprechen wagen, das glaube mir, wenn ich Dein Glück nicht durch Eecile absichert wüßte. Wie sie ein Sonnenschein meines Alters war, so wird sie auch Dein Leben durch Liebe, ihre Anmuth und Holdseligkeit schmücken, und was Du heute vielleicht nur thust, um ihr zurückzugeben, was ich ihrem Vater geraubt babe, das wird zum Segen und Heil für Dich werden. Ich habe es beute Eecile gesagt, daß es mein letzter Wunsch sei. Euch vereint zu wissen ; ihr kindlicher Sinn fand kein Arg darin und sie wil: ligte ohne Besinnen ein. Sie hat Dir, von jenem ersten Begegnen in Sentenberg her, ein warmes Erinnern bewahrt und oft von Dir gesprochen, ihr lindliches Herz auch noch keinem anderen Manne geschenkt sie hat ja kaum je einen anderen gesehen. So hast Du von ihrer Seite keine, Weigerung zu fürchten, und Dir wird das Glück vorbebalten sein, die verheißungsvolle Knospe sich zu herrlichsten Blüthe entfalten zu sehen. . Tu wirst sie niemals ahnen lassen. Lothar, was zwischen mir und ihrem Vater vorgegangen ist, versprich mir das ; wenigstens in ihrem Herzen, das mich hingebend und zärtlich geliebt hat, soll mir ein reines Andenken bleiben. Daß auch Dr Bergcr zu ihr schweift, dafür bürgt rni sein Eharakter und leine Liebe für da theure Kind. ' Meine Kraft ist erschöpft; wenn Tu es vermagst, mern Sohn, so verachte Dcinen Vater nicht, und aller Segen des Himmels und der Erde mag es Dir lohnen, wenn Tu das letzte, yeiße Flehen eine Sterbenden erhörst, und cd ein würdigerer Träger eines würdigen Namcns,als ich es gewesen bin, meine Schuld sühnst,"

Lothar hatte die Blatter ohne UnterBrechung zu Ende gelesen. Die aus eincm erschütterten Herzen kommenden Bekenntnisse seines Vaters hatten ihn tief ergriffen, cr empfand ein großes Mitleid mit dem Mann, dessen ganzes Leben unter der Last seines Schuldgefühls gelitten hatte; cr meinte sein Wesen jetzt besser denn je zu verstehen, und ein wärmeres Gefühl, als cr je für den Lebenden gehabt erfüllte sein Herz während des Lcsens für dar Todten. Tann aber kam das Ende, mit dem Wunsch, der cigcntlich mehr als ein solcher, eine lctztwittige Bestimmung war, und der nun mit einem

Schlage Lotnar s Empnndung umwandeltc. Sein Vater, der schon einmal durch 'einen unbeugsamen Willen sein Lebens.lück durchkreuzt, ihn in eine Bahn gelenkt hatte, die ihm widerstrebte, griff nun zum zweiten Mal mit eiserner Hand in sein Schicksal. Er sollte mit seinem ganzen Leben des Vaters Schuld büßen, das war grausam und hart, und der Lie?esmangel, unter dem' er stets gelitten hatte, kam ihm von Neuem in seiner ganlen Stärke und Bitterkeit um Bewußtsein. Sein Vater hatte nicht die Kraft gehabt, durch sein offenes Bekenntniß sein Glück zu opfern ; er sprach jetzt wohl von der Neue, die ihn durch sein ganzes Leben gefoltert habe, aber cr war doch im Vollbesitz alles dessen geblieben, was er erstrebt, und er, der Sohn, sollte nun die Schuld büßen als ein rechter Edelmann." Nicht einmal der Gedanke schien seinem Vater gekommen zu sein, daß sein Herz schon anderweitig gewählt haben könne und da lag seine eigene Schuld, warum hatte er so lange gezögert, warum hatte cr nicht wenigstens seinem Vater mitgetheilt, daß er Hertha liebte, warum hatte er siel) auch ihm gegenüber in ein stolzes Schweigen gehüllt Tas war nun zu spät, das Versäumte war nicht wieder gut zu machen aber mußte er denn thun, was der Vater verlangte, war c? seine Pflicht, den Wunsch des Sterbenden zu erfüllen? Lag die Schuld gegen Gersheim nicht mehr in der hochgespannten Empsindung seines Vaters, als daß sie wirklich vorhanden gewesen war? Und wenn auch, was zwang ihn, den Sohn, si; gegen Gersheim's Tochter zu sühnen, die nicht einmal ?ine Ahnungvon dem Geschehenen hatte ? Er war längst aufgesprungen und durchmaß mit stürmischen Schritten das Zimmer, ans und ab ab und auf ruhelos, verzweifelt. Tenn so sehr er sich auch bemühte, sich selbst klar zu machen, daß cr frei sei, daß keine Verpflichtung ihn binde, aus dem tiefsten Grunde seiner Seele tönte über alle diese sophistischen Auslegungen ein lautes: Tu inußt. Hätte er dem Vater nocb saan können, das; sein Her-z nrcht mehr frei war ! Nun adcr war sein Ohr für ihn verschlossen, und wollte cr sich auch der Pflicht entauszern, sem strenges Ehrgefühl, der hohe Werth, den er auf die Reinheit seines Namens legte, sie zwangen ihn mit unwiderstehlicher Gewalt. Was aber zwingender als Alles für ihn war das wardaß ein Frcmder um die Geschichte seines Vaters und seinen letzten Willen wukte. Hätte er es mit dem Verstorbenen allein auszumachen gehabt, mit ihm und seinem Gewissen dann wäre noch eine Wahl möglich gewefen. Jetzt aber sollte er diesem fremden Mann, der hier die Stelle des Vertrauten spielte, sagen: Ich kann nicht gehorchen, mein Herz ist gebunden; sollte er sich gleichsam vor ihm entschuldigen, sein Urtheil herausfordern nimmermebr ! Od x sollte er schweigen und in diesem Manne den Gedanken erwecken, daß die Grafen Hagen es Wohl nicht allzu genau im Punkt der Ehre nähmen, daß der Sohn nicht besser als der Äater sei und sich wie dieser .an dem glänzenden Schein genügen lasse ? Sollte er von der Diskretion dieses Mannes abhängen, auf dessen Zungenspitze eine Geschichte schwebte, die. wenn sie von Mund zu Mund ging, langsam aber sicher ferne Ehre, scrne Manncswürde untergrub ? Sein Blut wallte siedend heiß auf nein, nein, kein Opfer war zu groß, um das zu verhüten ! War Eecile Gränn Hagen, rm Bentz Aller Ey rcn und Güter dieses Mannes dann mochte er reden, dann hatte er Lothar nicbts mebr zu fürcb'ten. Es blieb ibm keine Wahl ! hm dünkte es wie ein Fatum, dak eben an jenem Abend, als er um Hertha S Hand werben wollte, gleichsam in der zwölften Stundender Ruf an seines Vaters Sterbebett an ihn ergangen war, hätte c? nur einen Tag früher das entscheidende Wort zu .nertba gciprock'en. ja, nur eine Stunde früher dann rann! Er deckte d.'e Hand über die Augen und ein banges Stöhnen entrang sich seiner Brust; die Alte?! sprachen vom Fatum, für unser modernes Geschecht ist der Zufall der Herr der Welt, der blinde, gedankenlose, thörichte Zufall, der giebt und nimmt und lern grausames Schwert über den j)auv lern der Maisch? hält und sie vernichtet und wm Himmel erhebt, wie es ihm gesällt. Der Klang einer hellen Glocke weckte ibn aus seiner Beklommenheit, es war die Hofglocke, welche die Leute zum Mittagcssen rief. So spät war es, und cr noch immer hier auf seinem Zimmer! Die Diencnchast mocvte aus seine Befehle war ten, die Llnordnungcn zum Begräbnis mußten getrosten werden. Er raffte sich auf, den Leuten durfte nichts ausfallen, kn ,lüitern, kein VerNmndern sollte da auf kommen, er hüllte sich in den Panzer seincr Vorncbmbeit, der ihn vor jedem Mitleid, ja i'elbst vor jedem Urtheil schützen tcute und schützte. Er traf ruhig und gemessen, mit kühler Würde und Umsicht seine Bestimmungen. Vor dem Begräbniß durfte er mit Eecile über ihre Zukunft nicht sprechen- es wäre ihm aber unmöglich gewesen, ihr vorhel zu beaeancn, w ordnete cr an, dan c? die Mahlzeiten auf seinem Zimmer einneh men wolle, und schickte Ludwig hinüber, sich nach dem Befinden des gnädigen Fräuleins zu erkundigen. Das gnädige xvraulem laue danken, sie ser sehr müde und angegriffen," lautete die Antwort. Lothar biß sich auf die Lippen : wie ihm diese nervösen Frauen verbaßt waren ! Bei einem Griff in die Brusttasche seines Rockes war ihm der Brief der Baronin in die Hand gekommen. Er sah ihn mit einem schmerzlichen Blick an und Thränen traten ihm in die Augen; in welchen Taumel des Entzückens hatte ihn das kleine duftige Blättchen versetzt und jetzt ! Er hatte der Baronin antworten

wollen, nun aber war es ihm unmoglich, welchen Ton sollte er anschlagen, welches Wort wählen ! Unter all dem Druck bittersten, schmerzlichsten Empsindcns gab es nur einen aufleuchtenden Hoffnungsstrahl: vielleicht willigte Eecile nicht ein, vielleicht hatte der Vater sich getäuscht. Uirterdeß saß Eecile selbst in dem verdunkelten Zimmer, bleich und elend, in einen Sessel geschmiegt. Die schwere Krankheit hatte ihren zarten Körper sehr geschwächt; als ihre Kraft noch fcmmwic dergekehrt war, kam die böse Lungenent zündung und dann der Tod des Grafen, der in seiner erschütternden Plötzlichkeit

sie so benommen, ihr Herz und rnn so verstört hatte, daß sie sich von Neuem auch könerlich krank fühlte. Gestem war der Doktor doch noch hrer gewesen, der sie mit semer liebevollen borge, ferner zarten Theilnahme gestützt und getröstet hatte. nun aber war er ton und Ne suhlte sich so allein, so grenzenlos verlassen. Lothar warum er nur nicht kam, warum er so fremd und kühl den Diener geschickt hatte, sich naw ryrem Vennden zu erlun diaen? Das Blut schoß ihr heiß ins Gesicht ! Damals vor acht Jahren hatte der schöne, stolze Jüngling einen mactic ? r . r r ' . . gen vrrnoiua aus gemacyr, ne yane stundenlang sitzen und ihn ansehen, seiner wohltönenden Stimme lauschen können. Und erst, wenn er am Klavier saß und spielte, wie dann sein Auge leuchtete und weltverloren ins Weite blickte, welche Melodien zauberte cr hervor, ahnlich jenen, die ihr Vater aus der Violine manchmal, in einsamer AoendMnde gespielt hatte. Nur daß der Vater dann immer traurig gewesen war, während Lothar's Augen in freudigster Begeisterung glühten. Er hatte sich freilich wenig um sie geküm? mert, aber doch hatte sie, äls er abgereist war, in einem Winke! des Gartens, dort unter der Tarushecke, bitterlich geweint, heimlich, Niemand durfte es sehen. Acht Jahre waren seitdem vergangen, aber sein Bild war ihr unvergessen geblieben, er war ihr Held, ihr Ideal geworden,das ste sich mit allem Zauber ihrer jungen Phantasie geschmückt hatte, und wenn sie einmal zu seinem Vater von ihm gesprochen hatte, so warm und innig, wie es in ihrem Herzen lebte, dann hatte er gelächelt und hatte gesagt : sie sollte nur oft und freundlich an ihn denken, wenn cr selbst einmal kommen werde, dann werde es ihn freuen, wenn die kleine Eecile ihn lieb habe. Doch er war nicht gekommen. Da, an enem letzten Schreckenstage, als sie unter heißen Thränen an dem Bett des Sterbenden gekniet, seine Hände geküßt und ihn beschworen hatte, nicht von ihr zu gehen, sie könne ihn nicht lauen, ohn ihn nicht leben, da hatte er sanft ihr Haar gestreichelt und gesagt: Weine niät,meine Eecile, Lothar wird Dich an sein Herz nehmen, er wird Dich schützen und stützen, vertraue ibm. Ich hätte gern noch Eure Hände in einander gelegt, das ist mir nun nicht mehr beserneden, aber nicht wahr. mein geliebtes Kind, Du willst Lothar's Gattin werden r . Sie hatte 'oAes Blut zum Venen inm gen gefühlt und gezittert in Bangen und einem fremden, namenlosen Glück. Ich will," hatte sie gesagt, aber wird er denn wollen r Er wird es, mem Lleblma," hatte der Vater geantwortet, ich habe es so bestimmt, und es wird zu Eurem Glück sein, meine geliebten Kinder." Sie hatte esocrtrauend und mit heiligem Wonneschauer in allem namenlosen Schmerz hingenommen. Der Vater hatte bisher über ryr ganzes Leben bestimmt, es wäre ihr nie eingefallen, daß sie anders wollen tonnte als er : und nun war Lo thar gekommen, und die kühle Formlichkeit in seiner Begrüßung hatte sie überrascht und ihr wehe gethan. Ab.er er war wohl selbst so Ues ergriffen von dem plötzlichen Verlust, davon, daß er den Vater nicht mehr am Leben gefunden hatte, da durste sie mit ihm nicht rechten, Männer scheuten sich wohl, rhrcn Schmerz zu jci gen. Nun sah sie heute und sann, und konnte es nicht verhüten, daß ihre Gedanken wieder und wieder von dem tyeu ren Verstorbenen und all' dem tiefen Wehe ihres Herzens zu ihm, zu Lothar zurück'kehrten. Der Tag verging, ohne daß sie ihn gesehen hätte. Am nächsten Vormittag war das Begräbniß. Doktor Berger war schon früh gekommen, und als er in Eecile's Zimmer trat, rief sie ihm entgegen: O, Gott sei Dank, daß Sie da sind, wie habe ich mich nach einem verstehenden, theilnehmenden Menschen acsehnt, ich war ae stcrn so furchtbar einsam, und die hcutigen schweren Stunden hatte ich Nicht er tragen können ohne der Nähe eines Freun des." War Graf Lothar gestern nicht bei Ihnen ?" fragte der Doktor. Sie schüttelte den Kopf. Nein." Der Doktor scbwiea. Fräulein Eecile " begann er nach einer Weile, wollen Sie mir versprechen, heute stark und ruhig zu sein, nicht zu weinen? Sie wissen, wie es Ihren Augen chadet." Ich will cS versuchen," antwortete sit leise. O.mcin Gott, ich kann es nicht fasscn, daß ich jetzt so allein bin, ohne des Katers Liebe und Stutze, warum mußte er so sruh sterben !" Der Doktor versuchte, sie mit liebevollen Worten zu beruhigen, während ihm selbst das Herz recht schwer war. Er sing an zu zweifeln, daßder Graf durch seine Bestimmungen für Eecile's Zukunft gut gesorgt habe. Unterdcß stand Lothar unten in dem Saale und empsing die Gäste, die in rascher Auremanderfolae zu der Trauersei erlichkcit eintrafen. Er hatte die ganze viaan durchwacht und in diesen Stunden war unter schweren Kämpfen ein Entschluß in ihm gereift. Gleich, noch heute mußte Älles zu Ende gesuhtt werden, er tonnte wollte Hertha vorher nicht wiedersehen. was geschehen mußte, sollte wenigstens gleich sem. Er war sehr ernst und bleich, aber 3! jemand hätte abncn können. daß er eben mit seinem Glück abgerechnet yatte. Um 11 Uhr sollte die Feier beainnen : dre Anwesenden hatten sich um den Sarg geschaart und Lothar sah unruhig und nicht ohne geheimen Aerger nach der hür, durch welche Eecile eintreten mukte. Warum sie nicht rechtzeitig kam ! Er

hatte ein ungefähres Gefühl, als ov cs wohl seine Sache gewesen wäre, sie zu lwlcn und in den Kreis der Herren hineinzuführen; dennoch that cr es nicht, was aber nicht verhinderte, daß cs ihn mit Groll erfüllte, als sie jetzt endlich an der Seite des Doktors eintrat. Sie zitterte so, ihre Angcgriffenhcit war so augcnfällig, daß Herr von Turlach, der nächste Nachbar des Grafen, der sie seit ihrer Kindheit kannte, ihr mit einen Sessel hinschob. Während der ziemlich langen Nede des Pfarrers konnte der Doktor nicht umhin, zu beobachten, daß Lothar's Au

gen wiederholt zu Eecile zurückkehrten, mit einem' prüfenden, aber keineswegs wohlgefälligen Blick, und fern altes ycrz, ! das mit zärtlicher xievc an dem Mädchen hing, ärgerte sich, datz sie eben heute io wenig von dem Liebreiz hatte, der ihr sonst eignete. Tas bleiche, schmerzllch verzogene Gesicht, die bethränten Wairgen, die blaue Brille, durch welche sie auch heute ihre Augen vor dem grellen Licbt des großen,hellen Zimmers schützen mußte, Alles wirrte zusammen, um sie zu entstttten. Sie durfte den Leichenzug nicht bis ur Gruft geleiten, und sah ihm vom Fenster aus mit tief ..-aurigen Blicken nach. Als er die breite Allee verlassen hatte und ihrcn Augen entschwunden war, kebrte sie wieder m ihr Zimmer zurück. Sie wollte ' vttemand von den Fremden mehr begegn nen, die vielleicht noch in das Haus znrückkehren mochten. Sie hörte dann ach das Geräusch vonSchrittenund Stimmen, und dann allmählich fuhr ein Wagen nach dem andern fort und es wurde still, ganz still. Ein leises Klopfen weckte sie aus ihrem traurigen Sinnen. Es war Ludwig, der mit der Meldung kam : der Herr Graf wünsche das gnädige Fräulein zu sprechen, und lasse fragen, ob sie ihn empfangen möchte. Eecile empfand einen freudigen Schreck. Gewiß, gern," antwortete sie rasch. Endlich also wolltccr kommen ; cr würde ihr nun ein freundlich tröstendes Wort agen, ihr sagen, daß cr sie nicht verlasen werde sie fühlte plötzlich ih? Herz tärkcr schlagen, denn ihr sielen die letzen Worte des Verstorbenen ein ob er jetzt schon? sie konnte den Gedenken nicht zu Ende führen, denn ein rascher Schritt näherte sich ihrer Thür, ein cnergisches Klopfen und Lothar trat ein. Sie erhob sich und kam ihm einen Schritt cnt-. gegen.. Er blieb an der Thür stehen; das völlig verdunkelte Zimmer machte auf ihn einen unangenehmen, beklemmenden Eindruck, er konnte für den Augenblick Eecile nicht einmal sehen. Sie hatte sich erhoben und war ihm einige Schritte entgegengekommen. Hjc.! bin ich," sagte sie leise. Sie werden sidj allmählich an die Dunkelheit gewöhnen die der Doktor noch immer für meine Augen verlangt." Wir haben Beide schwere Tage durchlebt Eoüsine"; das Wort kam etwas zögernd über seine Lippen, es schien dieser Name ihm am leichtesten über die Schwu rigkeit der Anrede hinwegzuhelfen. Bitte, setzen Sie sich,Sie sind, wie es scheint, sehr angegriffen." Sie bemerkte nicht die leise Ungeduld, die in seinem Ton lag, sondern ließ sih ruhig nieder, und cr nabm ibr gegenüber Play. Glauben Sie, daß ich es vollkommen begreife, dj$ Sie viel, sehr viel verlöre haben, thatsächlich mehr als ich," führet fort. Ich war s eit meiner frühesten In: gend von'meinem Vater getrennt, habt ihn seit acht Jahren nicht gesehen nb'Su bat er wie seine Tochter betrachtet unk sehr geliebt." Ja wohl, sehr," entgegnete Geeilt leise. Ich hätte Ihnen schon früher meim Theilnahme und meinen" er stockte einen Augenblick meinen Willen, Ihnen o viel als möglich Ihren Verlust zu er etzen, ausgesprochen, doch ich selbst wa: so 'ermüdet und aizfaeregt, von den au mich eindringenden Geschäften in Anspruch genommen, daß Sie mir vcrzethen müssen." rj Sie senkte den Kops und ichwieg. Es )f;at eine Pause sin, die bald ansing. Beiden drückend zu werden. Lothar athmete lief auf cs mußte ja sein. Ihnen ist der Wunsch meines VaterS 'm Bezug auf uns Beide bekannt," sagte rr mit Anstrengung; seine Stimme klang ihm selbst fremd. Ohne ihn anzuschm, ohne auch nur ?en Kopf zu erbeben, hauckte sie : . Ja." (Fortsetzt!;; folgt.) Gesegnete Wobltbäter. Alt ein aus berühmten Aerzten nnd Chemi kern bestehender Rath die Entdeckung machte, daß durch Mischung einiger wohlbekannter werthvoller Heilmittel die allerwundervollste Arznei erzeugt wurde, welche eine solche Menge verschiedener Krankheiten zu heilen im Stande sei, daß beinahe alle anderen Anneien überflüs. sig würden, bezweifelten dies Viele, aber der Beweis ihres Werthe durch thatsächliche An. Wendung zerstreute jeden Zweifel, und heute sind die Entdecker jener großen Arznei, Hopfen Bitters, att Wohlthäter von Allen geehrt. Diese Bitter ist zusammengesetzt au Hopfen, Buchn, Malz, WolfStusche, Löwenzahn und anderen ältesten und besten Heilmitteln der Welt, und ist der größte Blutreiniger, Nieren und Leber-Regulator und Leben und (Gesundheit Wiederbrmger. Kein Leiden, wo dieses Bitter gebraucht wird. Wa auch immer die Symptome sein mögen, welcher Art auch die Krankheit und beiden sind, gebrauchen Sie Hopfeu.BitterS. . ES rettet Ihnen da Leben. Hunderte sind auf diese Weise gerettet worden. G7 $500 3 werden für jeden Fall bezahlt, wo da Bitters nicht hllst oder heilt. Ich litt lange Jahre an schweren Nieren, und Leberbeschwerden, be.kam dünnes Blut, war schläfrig und matt, konnte kaum herumkriechen, war mit einem Wort ein aller gebrechlicher Mann und konnte nicht finde, da mir half, bi5 ich Hopfen-Bittert gebrauchte, und mich jetzt wie neu geboren finde. Mein Blut ist rein, die Nieren sind recht, nnd ich bin wieder so kräs. rig die ein Dreißigjähriger, obschon ich 72 Jahre zähle. Vater." Zehn Jahre lang war meine Frau an's Bett gefesselt, sie litt an einer solchen Meng. Leiden, daß kein Dotter wußte, wa ihr fehlte, und ich warf ei kleine Vermögen für alle mögliche Humbug und Stoff weg. Vor circa C Mona, ten sah ich eiue Ver. Staaten Flagge mit Hopfen. Bitter darauf, und ich beschloß noch, mal zwei Flaschen zu kaufen, nnd jetzt ist sie so rnohl und kräftig, al irgend eine ManneS Fran und die wurde mit wenigen zwei Dollar erreicht H. W. - Detroit, Mich.

Wir seyerr, Ihr öenützt die VMI LINE! tS" W a r ,k m ? LScil sie die kürzeste und beste Linie über fc$t. X-.oiiI, Mlssouirl, X3Zo.ilsa, Iowa, IVotjraslca, Texas, Arkansas, Colorado, Nctt RXoxioo, Xccot mtd California ist. DaS Bahnbett ist von Stein und die Schie. uen sind cui Stahl. Die Wögen haben die neuesten Verbesserungen. Jeder Zug hat Cchlafwap.en. Passagiere, od sie nun Billete erster lila'ze oder Emigranten.Villete haben kerden durch unsere Passagierzüge erster Klasse b:fö:dert. Ob Sie nun ein Billet zu ermäßigten Prei. fen, ein Excurs.rnöbiLet rder irgend eiue Sorte Eisknbühnöillcte 'sollen, kommen Sie, ode? schreiben Sie an H. It. Der in er, ssiftent Ocactal yllffagierSlgnt. .'dtU'Ci Washington und Jllir.riZ Ct?.,Znd'xlZ G. H ill, Een'l Supt. St. Loui,, Mo. k .Ford. Sen'l Pass.'Agt., St. Loui, Mo Chicago, Ht. Louis and IMttstmrsr Rallroad.

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Eisenbahn -Zeit -Tabelle. Ankunst und Abgang derisenbahnzüge in Indianapolis, an und nach Sonntag. den IG. Dez'br 1853. Kledeland, Columbui, dincinncti und Intia. . r , rmte r tw r v uepou v-vicnoaoa riNk.i Abgang: Lnkunft Di3e4 1.. l.iüßn StfiffrtBg 6.40 Cm 9 9 VI j .10.53 N Andersen e... 2.0U N .,JStLrl r.m nbetfon at . llJkl Itrn aat:lon6lj.lii.li)Bn S ?.... 7.U0Ä 3 & lZsshen Ci5.24 N 91 v k wj.iu.05 Km VrigZtwood Division, C. C.C.un I. Abgang täglich. 4ZZm. täglich. 6.39 Tm ....... iv.iv 10.45 M 2.10 M 3.30 91m tZsliS. 5.39 N 1U.3 z U9&BI glich'. Ju49 5m v.i9 Nn I "glich. 10.545! PitUdurg, Kineinnati So St. Lonl Siseubatzn NPWA ich Akt au. r täaltch 4.22 fin enom Sonnt. 9.42 vm NVVO BV 9t täglich 117 c0 2) Cr au. Sonntag .... 5.Z? N Y P U 8 5 1 täglich 10.2JRM Davton 9t au. Dckk raulgt nommnsonnt.lv.4? vm NDLeeaukg. Sormtag 3.67 VVWVP j täglich I 6.. 4.61 9m Taijton j aulg onnrag, 4.51 m conntofli iü.23 vm Chicago Route dia Kotomo. Chicago chneu Jnd' Los. Schnl!,ua... 8.:9L Jndpl' Lou. ß g tZg 11.09 icago nirct.10.44 :rn SJIKm Terr Haute, Vaudalia & St.Loui ifeubahu. Mail Train 7.15 Bm Schnelliug 3.53 Cn Mail undee...i".v0Bn Tag rxreß.... Z.ta ati undce... l.Wiin Tag Orp, 9 11.55 St Zttrt Haut ccc. 4.(10 Rm Pactfte ( iu.45 Nm Cwciunati, Zudianedsli, Et.Louii u. Chieazs .rusuzu. ,inciuuait ivinou. chLouiv.Z?L. i.OOKm ?Indianav Cec. iinslRn Civeinnatt Äccll.Ob r 6.Ct BC. Z..45 Rm Eine, kk m EchL'vill x p. 11.30 Km n L... S.N Ct 45 2 täglich tt cc. 10.45 Chicago Division. Ceo url Cr. si.&ECct Ch!e5LoF . tlalich e e u4 iHRn Ebikaas Mall v l.4Sßm Keftern er 5.15 Nm Lafavett äcc ..10.40 Cm L Sat! p e.. 350 9tm Sincir.natt Acc. 6.35 Nm TJ L täglich r c 11.20 N Jefferfonville, Madifon uud Judlt'vapolie lzenvaizu. Südr tlz. ,.. 4.09 Bm, k Ned See... 7.24 öm 1 ndckNadRail. 9.44 nh Thiels r tu r'i lh r Jd5ad Matt 3 Abend Sr x tig. V - T - - . M " St Sr. 5.8t n RmiStL EFtäg 109 Wabafh, St. LouiZ & Pacisie. kete Chie Mail 7 X Gt 2 11 .0191 Cbig R SrtZ I.ssn Toi S8 0x.. 10.35 C et Eh Mail. L.:o?km Th!zlch m t C I1.2S Rm Judiana, Jloouiiogton undWeftera Eisenbahn äs Er u suflir 7 m anTez F L 5.10 Nn rarofordv.. Nm iu3t n ffr tüfl 11.1(1 tlm asiern S r täglich 3 55 Cm Ctnc Sxee 10.3i Ätlanttc 6J5;a St. gslCtl Tlihisiftn ' Reresicli See... ..30 vm j Nacht S? 3.55 Bm Mail Tag.Sr. 8.05 Bm statt u Tag tfj. 8.00 a acht i 115 Nm l MorkKeld &!. 6.10 N Oestliche Dibision. Oestl.Sx.Uail....4;Vm I acisie rrreß... 7 VvBm Tögl. Scxreß... .11 iin 3 C.....10 2dm tlantic Skp.... 6 4sNmj Western Er?.... 4 4iN Jndianapolit und St. Lcuii ifeubahn. Tag rrrek, ce. täglich 7.10 Bm I c c 7X0 0a cit u St 2 V.Z0 N Lseel Laffenaer. S 11 St br rr ' r . Dao k,e e tägl. 6.3 Jn tagitct) u cc. 11.10 Na ,'Ndianapoii Ae 3.1551a. liueinuati,Hamilton5:INdiakapolisSiseubaHu. 3udp loui 4.00 Bn SonntrloilltAlk 8.30 m onncrcviucxcc 4.0 57m .NdvlU Lt. L. fi.lil ?m 5lnd, u e'&ouiimm im au. ujtO Bm ff in., 2).T.N.giJ.düS3m tttnctnnailKrc BORm Jndianapoli uud Vincenne iseubain. Mail Eairo 5j 7.04 B I Binetnn, Acc.10 34 tn Btnetnr. Ace . 8.Z9 Nm ! Mail atr,. 4.29 a Louisville,??eiV Albany & Chicazo.-Zlir.Liue. ?dieaao x tgl. .12.w)!m , h'eag r. tgl.. Z.10 Mnn cc 5.0 N j Monon c 10.3UBM ich City Shicag. Mich. Eit, Shi ail ll.UNm Qt Ma.l 4.0CBai Lüg it r. e. Lehnsessel,? mit Echlaf-Wage. mit p. Parior-Ear. "it 5.. tcUSr GSdUich. JI&IRR Tle.rürzchkZuudkbkptlVahLZuach Louisville, Naslivillc, Mcrnphis, ChatUnooga, Atlanta, Savannah, Jacksonvillc, Mobilo and New Orleans. 6 ist bortheilhaft für Passagiere uach dem Südeu, eiue dlrette Noute zu uehmeu. Palast-, Schlaf, uud Parlor-Wagen zwischen Chicago und Louisville und Ct. Louis und Lonisdille ohne Wagenweck sei. Corufort, Schnelligkeit zud Sicherheit bietet die .Jeff die alte zuverlässige V. M. & 35. M. M. H. Dcrinff, Mstent eneral Pafsagier.Sgtnt, Rordofl.Ecke Washington und Jlinolk Str., Jntxl L. McKknjja, Superintendent. IE. UMete5 MeM-M 9 315 NalsachnsettS Admne. Ms Fleisch ,u jeder Leu. lr rsurut, chweine schmalz, c. Indem ich mtlnen Freunden und Gönnern aute 8arcntire' bitt, tch gentigt?n W unhanXZJtv Ztltrt ertheilt erden, und alle tUkllungen erden xromxt besorgt. Achtungkoollft Z2ininiili nictz. Court House Nö5sch-MiWW von Rudolph Böttcher Vo. 147 Oft Masgingtonstr. Pouder's inNchcr p (Qk ummw 19 vrth Vennsgivanla ZtraZe, 5? Ost TZashlngton träte, t? illksontaine Ltrate, r.nd tand U3CU arkeH,re. INDIANAPOLIS INV.