Indiana Tribüne, Volume 7, Number 190, Indianapolis, Marion County, 29 March 1884 — Page 3

Pvlitischr Anlündlguttgctt r S b e r i s f. Marion Couniy : Jameö R. Noß, verworfen tft Entscheidung der republikanischen e.tntq?gnvention. Für Sheriff: Wm- O. Patterson, vrftrcortn der Entsleidvng der rexudlikanischen o',: natio sTonvkntton. Für Eher Ys: Henry H. Äcvlllc, U" kiworstn dr Entscheidung der kkpublikanijchen Conty Convention. 12. Äp,il !S4. iir ?! n w a l t von SDlirio? unst Hen drickZ Couniy : CbarleS F. Nobbins. ,..,kkkVorfn der Entscheidung der rerublikanischen - nnnittonS-Conventton. Viu Anwalt von Marion und Hen drickZ Courily. W. N. Harding. iitcrroorfen der Entscheidung der rerublikanischen '' inationS-Eonvention.

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Im Zcitcnwcchsel.

Roman von Zoskphtue Gräsin Schwüle. lFortsedung. vergingen Wvcyen, rann vcranocrte die Ankunft jenes anderen 3keffcn meine Onkels plötzlich die ganze Situation. Ls war Otto von Gcrsheim, der Sohn seiner verstorbenen Schwester ; ich hatte vielfach seinen Namen nennen hören, wußte daft cr sich der Musik widmen wollte und gleich mir von Onkel ftortien reichliche Unterstützung erfuhr. Als cr nun plöhlich erschien, jung, schön, licbcn5würdig, durch und durch eine Kunstlernaiur, mit seinem strahlenden, gcnialen Wesen alle Herzen erobernd, durch sein Violinspiel alle 'Welt entzückend, war er mir sofort unsympatisch. Ich glaube, ich empfand in ihm instinktiv den Rivalen. Bald mußte lch erkennen, in wie umfassendem Sinne er es war, nicht nur, daß mir klar wurde, wie mein Onkel zu mir g .tig war, ihn aber wie einen Sohn liebte, ich entdeckte auch rasch, daß er Ceeile liebte und von ihr wieder geliebl wurde. Meine wahnsinnige Eifersucht, machte mich zu Stunden fast sinnlos, wurde für mich zu einer um so namenloseren, fast unerträglichen Qual, je mehr ich empfand, daß, wenn ich nicht Alles verlieren wollte. ich mich beherrschen mußte. Einige hingeworfeneWotte, in welchen der Onke. sein Mißsallen ausdrückte, als ich einmal meinen leidenschaftlichen Empfindungen nicht Zügel angelegt hatte, hießen mich auf der Hut sein. Diese konzentrirter sich in einem maßlosen Haß gegen Gers hcim. Er erschien mir als der Räuber meines Glückes, alles dessen, was ich erstrebt zu besitzen gemeint hatte. Daß sein geniales Spiel und sein ebenso künstlerisch geniales Wesen ihn schnell zum Liebling des ganzen Kreises machten, in dem wir uns gesellschaftlich bewegten,tru nur dazu bei, ihn mir noch verhaßter zu machen. Meine Zeit ist gemessen, meine Krast schwach, so kann ich Dir die Kämpfe und Leiden jener Tage nicht des Näheren schildern, vielleicht begreifst Du, wohin sie einen maßlos leidenschaftlichen Menschen führen, welche Folgen sie in Haß und Verstöruna des Gefühls haben können. Der Sommer kam ; ich mußte es dul-. den. dak 5Wnm ncine verwandten nach Sentenberg begleitete, während mi der Dienst in der Garnisott festhielt. I ritt, so oft ,ch konnte, hinaus, nahm au Wohl auf einige Tage Urlaub, aber jeder Besuch vermehrte meine Qualen und meinen wahnsinniaen Groll auf Gersheim, denn jeder machte es mir klarer, daß er dort Kind des Hauses war, daß sein Verhaltniß zu Eecile- immer inniger wurde, und daß mein Onkel darum wußte und gern darein willigte. Ja, einige hinge worfene Worte, die ich aufgefangen, gaben mir die Sicherheit, daß Gersheim die Künstlerlaüfbahn aufgeben werde) so weit sie ihm zugleich ein Eristenzmittel hätte sein sollen, daß er nur hier und da zurFreude und Genuß eine Kunstreise machen wollte er hatte es ja nicht anders uothlg, mit Cecile s Hand wurde em Vermögen, ein glänzender Besitz sein. Alle Dämonen der Hölle hatten damals Gewalt über mich, so erfüllte es mich mit einer wahrhaft teuflischen Freude, daß er, V V. j fti rl . i!. jnfüri. trt r rrm vie ipiuicmien saoen in den Schooß warf, eine Scywäche hatte, die dem Onkel und Cecile Sorge machte. Er berühtte wochenlang keine Harte, lieb m. -t r fi r-rf er ic9 aoer einmal, vieueiwr zusauig, xnm Spiel verleiten, so raubte ihm bald sein heißes Blut ' jede Überlegung, er konnte nicht aufhören, setzte immer wilder und unbesonnener und verlor oft in wenigen Stunden enorme Summen. Ich wußte, daß der Onkel ihm oft ernste Vorstellungen darüber gemacht, daß es Eecile Thränen gekostet hatte, daß er dann völlig zerknirscht war und versprach, nie mehr eine Karte anzurühren. Einigt Wochen ging dann Alles gut, dann, m irgend einem unbewachten Augenblick gewann das Hazard wieder seine Macht über ihn. Wir standen uns, obgleich unsere Ver: toandtschaft kaum mehr eine solche war, doch auf des Onkels Wunsch äußerlich sehr nahe, und Gersheim's offene, unbefangcneNatur, die Jedem vertrauend entgegenkam, schien auch von meinem oft mühsam verborgenen Haß gegen ihn kelne Ähnung zu haben. So erfuhr icb meistens aus seinem eigenen Munde, wenn er seinen Versprechungen wie der einmal untreu geworden rcarj und der Onkel wieder große Sum men für ihn bezahlt hatte. Die Art, wie er zu mir von des Onkels BetrübNij und Zorn und von Cecile's Kummerun! Thränen über seine Unzuverlässigkeit sprach, ließen mir keinenZweifel, wie iw nig das Verhältniß war, in dem er zu ihnen stand. Im Herbst zogen Kortien's wieder nach der Stadt, Gersheim mit ihnen. Es Wal jctzt vielfach die Äede davon, daß er in diesem Winter eine Kunstreise machen und in mehreren großen Städten konzertiren sollte. Eecile war ganz in Feuer bei dieser Aussicht und feierte schon in de: Phantasie alle seine Triumphe hii. Wi: mir dabei zu Muthe war, vermag ich nicht zu schildern; es waren Höllenaualen. Gersheim sollte indeß erst nach ?!eujahr reisen, das Weihnachtsfcst soll er noch mit uns verleben, sagte der Onkel. Daß am 30. Dezember Eecile's Geburtstag war, und daß dieser dabei vorzugsweise in'? Auge gefaßt wurde, wußte ich cnau, ja, ein Ahnen sagte mir, daß an diesem Tage die Verlobung stattfinden sollte. Troß all dieser Glückaussichten war Gersheim doch wieder der Versuchung erlegen : er hatte gespielt und eine große Summe verloren. Es hatte eine ernste Auseinandersetzung zwischen ihm und dem Onkel gegeben, die damit endete, daß Gersheim sein Ehrenwort verpfändete, nie meb: eine Karte zu berühren. Ich wollte ge rade zu Kortien's, als er das Haus ver ließ: er sah sehr erregt aus und hatte Thränen in den Augen. Halb wider memen Willen zwang er mich mit ihm zu aeben,um mir sein volles Hen ausmschütten. Er erzählte mit beredten Worten von des Onkels dies Mal wirklich großem Zorn, und seine? Drohung, ihm, wenn er dem bösen , Laster nicht entsage, das köstliche Glück, das er ihm verheißen.

mqi ia;cmcn zu rönnen. Wenn Gersheim auch nicht mit Namen nannte, so wußte ich aus der Liebe und Ergriffenheit, mit der cr sprach, doch, was damit gemeint war. Der Onkel habe ja auch vollkommen recht, sagte cr, er verstehe, daß er nicht anders handeln könne, und so ha-, be er Gersheim ihm denn auch crklärt, daß cr einSchurke sei, wenn er noch einmal einen Pfennig für Spielschulden von ihm verlange, und ihm sein Ehrenwort gegeben, nie wieder eineKarte zu berühren. Er sei glücklich, sich auf diese Weise selbst gezwungen zu haben. Ich antwortete ihm irgend etwas, was ziemlich kühl und zusammenhanglos gewescnsein mag,was er indeß in seiner eigenen Erregung nicht zu bemerken schien, cntschuldigte mich mit dienstlicher Veschäftigung und riß mich von ihm loö. Welche qualvollen Tage ich, von allen

Teufeln derEifersücht und des, Hasses gepeinigt, durchlebte, spottet jeder Beschreib bung. Die wildesten Gedanken gegen Den, der mir Alles, was ich als mein höchstes Gut und als ein mir Gehörendes betrachtet, geraubt, tobten in mir, und mehr als einmal war. ich nahe daran, ein Duell mit ihm zu provoziren ; ich war ein auter Schütze und wußte, ich würde nicht fehlen. Das Einzige, was mich zurückhielt, ich bekenne es offen, war der Ge danke, daß ich damit meinen Haß befriedigen, aber nichts von Allem wiedergewinnen würde, was er mir entrissen hatte. Der Onkel und Cecile würden den Gestorbenen nur um so heißer lieben und seinen Mörder hassen. Cecile's Geburtstag sollte durch eine' Gesellschaft begangen werden, alle Bekannten sollten geladen und ein glänzendes Fest arrangirt werden, sagte der Onkel lächelnd, Cecile crröthete- und Gersheim faßte ihre Hand und drückte sie. Kein Zweifel, die Verlobung sollte an diesem Tage veröffentlicht werden. Einige Tage vorher waren auch Gäste bei Kortien's gewesen, als Gersheim und ich, als die Letzten, gehen wollten, bat Cecile uns, noch zu bleiben, sie möchte noch etwas Musik hören. Gersheim spielte einige seiner süßen Melodien, die er mit wunderbarer Innigkeit vorzutra gen wußte. Cecile begleitete ihn nur mit wenigen einfachen Akkorden aus dem Klavier, und ihre Augen hingen dabei mit zärtlicher, unvcrschleicrtcr Hingebung an ihm. Da stand sie auf und sagte : So, nun ist es genug, ich danke Dir, das war ein schöner Schluß dcs Tages." Wir verabschiedeten uns, Gersheim, der in der beschränkten Stadtwohnung von Kortien's auch nicht Platz gefunden hatte, war schon hinausgegangen, als mir der Onkel noch zurief ; ich sollte die Besorgung des Weins für die bevorstcbcnde Gesellschaft übernehmen, cr wollte mir jctzt noch den Zettel mit den von ihm notitten Sorten geben, den ich durchsehen sollte, da ich Kenner sei, wie er scherzend sagte. Als ich also um einige Minuten später als Gersheim das Zimmer verließ, sah ich, während ich das Nebenzimmer passirte, durch die nach dem Vorzimmcr halb geöffnete Thür, daß Gersheim Cecile im Arm hielt und sie küßte. Was ich bei diesem unerwarteten Anblick cm Pfand, läßt sich nicht in Worten ausdrückcn, vielleicht stieß ich wider Willen eine: Laut aus, genug, sie trennten sich rasch Cecile kam mit leichtbeschwingten Schritten wieder hinein und sagte, an mir vorüb?rschlüpfend: Gute Nacht, Vetter, Otto wartet auf Dich." Ich taumelt balb sinnlos hinaus, und mein erster Blick siel auf eine blaßrothe MonatSrofe, die Cecile heute vor der Brust getragen : jjefct steckte sie Gersbeim im Kncvflocb. Während ?ch dcn Mantel umwarf, sprang er schon, ein Lied vor sich hinf'..nd, und immer zwei Stufen auf im nehmend, die Treppe hinunter. Wa? ich cfi in heißerLeidenschast als das. höchste Glück ersehnt hatte, ihre Lippen küssen, eine Blume von ihr tragen zu dürfen, ihm wurde es geschenkt, und ich mußte es sehen ! Ich bcgleiteDich heute noch ein Stück," rief mir Gersheim entgegen, der nur wenige Schritte von Kortien's entfernt seine Wohnung hatte, die Nacht ist schön, sieh' nur, wie die Sterne flimmern, und schlafen könnte ich doch nicht. O, Kuno, das Leben ist schön !" Dieser, aus einem ticfbeglückten Herzen kommende Ausruf erbitterte mich noch mehr und steigerte meinen Neid und Hay gegen ihn bis zur Sinnlosigkeit, ch hatte nur einen Wunsch, ihm zu cntreißen, was ich besitzen wollte, um jeden Preis! Da zuckte ein frevelhafter Gedanke in mir auf, ich konnte mich rächen, mir wiedergewinnen, was cr mir geraubt hatte. Eine wilde Freude brauste wie ein Sturm über mich hin, ich hörte nicht, was ' er unterdeß neben mir sprach, und erklärte, auch ich fände es m früh nach Hause zu gehen und wolle noch in ein Weinhaus; er möge mich begleiten. Gersheim ließ sich ohne Besinnen mitziehen, er schlug nicht gern etwas ab und wir fanden fast alle meine Kameraden, mit einigen anderen Herren,versammelt. Wir wurden fröhlich empfangen, ich ließ Wein geben, füllte Gersheim's Glas und sah mit Genugthmlng, daß er eines nach dem andern rasch leerte. - Wollen Sie nicht Bank auflegen ?" fugte ich jetzt einen meiner Kameraden leise. - . Er ließ sich nicht lange bitten, und sein Vorschlag wurde rasch angenommen.larten waren schnell zur Hand und das Spiel begann. Gersheim stand auf und griff nach dem Hut. - Gersheim, Sie werden doch nicht gebcn," sagte Einer, jetzt kommt das Beste." Ich spiele nicht mehr," antwortete er jctzt ruhig. Gute Nacht, meine Herren." Wenn Du auch nicht spielst, so ist das doch , kein Grund züm Fortgehen !" rief ich. Du bitt heute mein Gast und mußt ein Glas Sclt mit mir trinken. Cham pzgncr vom besten !" befahl ich dem Kellner. . Laß mich," sagte Gersheim jetzt zögcmd. In keinem Falle; ich würde es als eine Beleidigung betrachten, wenn Du nicht noch eine Flasche Sekt mit Mtt trinken wolltest," erwiderte ich,, und ei blieb. Ich handelte mit Ueberlegung, ich wußte genau, was ich wollte, aber es ge-

;iu;ny ... einem wilden Taumel, der Mich fortriß, so daß ich die Kraft verlor, !mich auf mich selbst zu besinnen. Ich isah mit teuflicher Freude, wie seine Au!gen immer glühender wurden, wie icin Glas Champagner nach dem anderen .'herunterstürzte und inimer näher an den 'Kreis der Spieler herantrat, dem ci sich zuerst fern gehalten hatte. Ein Viest von Scham war noch in mir, der 'mich hinderte, selbst ihn zum Spiel zu animiren, aber ich flüsterte meinem Nachbar zu: Sehen Sie doch Gersheim an." Dieser sah auf, lachte und rief: Nun, Gersheim, warum thun Sie heute so spröde ? Setzen Sie auf Coeurd'amc, ich denke, die Karte wird Ihnen Glück bringen." . Gersheim schüttelte den Kopf, ohne die

Augen von den Karten zu wenden, noch eine Minute dann griff er in die Tasche und ein Goldstück rollte auf die Karre. Ich mußte mich zusammennehmen, um nicht aufzuschreien mein Zweck war erreicht. Er verlor; ich brauche Dir nichts weiter zu sagen, Verlust häufte sich auf Verlust, er pomt irte immer höher, immer sinnlo ser, und nach kurzer Zeit hatte- er eine enorme Summe an einen jungen Gutsbesitzer verloren. Der brach fast gewaltsam das Spiel ab. Ich zahle morgen," sagte Gersheim mit bleichen Lippen. Ich sah, wie er mit verstörtem Blick und unsicherem Schritt das Lokal verließ ich hatte gesiegt, aber der Sieg machte mich nicht glücklich dennoch ließ ich dem Schicksal seinen Lauf. Am nächsten Tage fühlte ich mich von grenzenloser Unruhe hin und her getrieben, und wagte doch weder zu Kortien's noch zu Gersbeim selbst zu gehen. Ich versuchte, mich mit dem Gedanken zu beruhigen, daß ein Künstler sein Ehrenwort nicht so hoch halten werde und halten dürfe, als ein Offizier, mir hätte der Bruch desselben das Leben gekostet, bei ihm war es etwas Anderes. Am Abend wollte ich doch zu Kortien's gehen; als ich bei Gersheim's Fenstern vorüberkam und sie dunkel sah, klingelte ich an der Haus thür. Die Wirthin öffnete und sagte mir: Herr von Gersheim sei schon Vormittags fortgegangen und sei dann nicht wiedergekommen.' Ich erschrak, beruhigte mich dann aber selbst mit dem Gedanken, daß er bei Kortien's sein werde. Es war ein unbeschreibliches Chaos in meiner Brust. Die Sophismen, mit denen ich mein Gewissen zum Schweigen zu bringen suchte, halfen mir zu so viel äußerer Ruhe, daß ich zu Kortien's gehen konnte. Der On kel kam mir sehr aufgeregt mit der Mittheilung entgegen: während er seinen gewohnlichen Mittagsspaziergang gemacht habe, sei Otto hier, gewesen, in seltsamer Verstörung, sehr blelch'und erregt. Cecile habe ihn nicht halten, auch nicht ersahren können, was ihn in diese Stimmung gebracht; nach wenigen Minuten sei er wieder fortgestürzt, mit dem Versprechen, später wiederzukommen. Nun aber sei er weder gekommen noch auch i seiner Wohnung, wohin er der Onke schon zwei Mal geschickt habe, ob ich etwas von ihm wisse ? Cecile sei so voll Angst und Thränen, daß er es rathsamer. gefunden, mich vorerst allein zu sprechen. Ich antwortete, daß ich die Erklärung zu Gersheim's Wesen darin finde, daß er gestern wieder gespielt und eine große Summe verloren habe; er möge sich wohl scheuen, das dem Onkel zu bekennen. Ich verhehlte, daß ich wußte, daß er sein Ehrenwort gegeben habe, nicht mehr zu spielen er hatte es mir ja unter vier Augen gesagt. Der Onkel fuhr auf; sein strenges Ehr gefühl ging noch über seine Güte und er rief heftig. ,,So ist er ein Wortbrü chiger, pfui über ihn !O, meine arme & eile!" Noch ehe sein Zorn verraucht war, der sich in den heftigsten Aeußerungen aeaen Gersbeim Luft gemacht hatte, wurde die Glocke gezogen und gleich darauf brachte der Diener emen Bnes herein. Em kleiner Bursche, der Sohn von Ce cile's Amme, die ln einem entlegenen Stadttheil wohnte und von uns Allen aekannt war, da sie viel im Kortien'schen Hause aus und einging, habe ihn ßebracht. Es war Gersheim's Handschrift Der Onkel eilte hinaus und erfuhr ar seine eindringlichen . Fragen allmählich von dem Knaben, daß Herr von Gers heim etwa um ein Uhr bei ihnen gewesen sei, dort einen Brief geschrieben habe, ir. den er. Geld gelegt und lhn dann wieder Ziu sich gesteckt, daß cr dann diesen zweiten Brief geschrieben und ihn der Mutter, mit einem großen Goldstück als Belohnung gegeben habe, damit sie ihn Abends 8 Uhr, nicht früher, hierher besorge. i,i 1 l c f c'c. : r. I (0.. "'iiroi iruoer, l?uve et lucirninct vvl! trn eingeschärft denn es handle sich um eine Ueberraschung. Cr sei sehr blaß und ernsthaft gewesen, das habe die Mutter wohl bemerkt, aber als. sie es ihm gesagt, habe er gelacht und gemeint, es sei Nichts. . Der Onkel öffnete mit zitternden Händen das Kouvert, es enthielt einen Zettel mit wenigen, merkbar in höchster Verstörung hingeworfenen Worten, in denen er seinen Wortbruch bekannte und zugleich gestand, daß cr am Morgen, als er gekommen, um Cecile noch einmal zusehen, aus des Onkels Schreibtisch, in dem der Schlüssel gesteckt, die Summe zur Deckuna seiner Schuld genommen habe. Er nannte sich selbst einen Ehrlosen und ei nen Dieb, der nicht mehr werth sei, vor ! rr t ri t v.ri ... V vie Augen oer innen unoeoeinen censchen zu treten, und sagte ihnen Lebewohl auf Nimmerwiederfehen. Was nun folgte, wirst Du ohne Worte begreifen, ich könnte es Dir auch nicht schildern. Alle Nachforschungen nach dem Unglücklichen blieben erfolglos, wir konnten an einem Selbstmord nicht zweifeln, obgleich keine Spur von ihm sich fand. Der Schmerz meines Onkels und Cecile's zu sehen, war für mich eme unsägliche Ulcarter und den noch gewann ich nicht die Kraft, ihnen - rrt r l ein offenes Vttennmin meiner cyutv av zulegen. Ich versuchte mein Gewissen damit ur Ruhe zu sprechen, daß ich ja keine That zu bereuen hätte, daß Gedankensünden lerne Beichte verlangten, well ne sich zeder Strafe entzögen, daß ich auch meinem alten Vater und dem schon , so tief ger . i. t ' oeuglen untci einen ganz nuyioicn ummer durch ein Geständmß bereiten würde. das Gersheim nichts mehr helfen und

mtr nur schaocn lonmc. Ja, ich will es Dir bekennen, mein Sohn, daß es Swnden gab, in denen ich mich auch jetzt noch meines Sieges freute und mit berechnendem Stolz empfand, wie der Onkel mich immer gütiger irnfc väterlich liebevoller behandelte, und meine tadellose Führung, meine Sittenstrenge lobte, die ihm nach der schmerzlichen Erfahrung mit Gersheim um so wcrthvoller schien. Er ahnte nicht, daß sie nur ein äußerlich Kleid War. '. Nach zwei Jahren geschah, was ich ge wollt hatte. Der Onkel sagte mir, daß .er mich dcrcinst als den Besitzer von Sen

tcnbcrg zu wissen wünschte, und daß er, Ikn? rtnÄ sTrtsi' Qitfitnff rr finm n-. V t V s 4jf I VIIIVMt w de gesichert zu sehen, mir ihre Hand an.biete. Er wolle mir nicht verhehlen, daß f. t rwrf- w . w . v er emi.k amere Ltvncylen geyavt, oocy er danke dem Schicksal, das sein Kind vor schweren Unglück bewahrt habe. Er .wisse ja längst, daß ich Cecile liebe, er ! .selbst vertraue wir gern das Glück semes ! Kindes an, und Cecile sei mir gut und ! erir . . p c . - r .i . 1 iMir'Auem zusrieoen. yane rcy, roofach ich, gestrebt, es fehlte nichts von 'Dem, was-ichbegehrt'hatte, und dennoch war ich nicht glücklich, keinen Tag, keine Swnde. Deine Mutter war nie anders I r- e fi f ir' r . c r r . . . rr r ,ai5 lanji, sreunoucy uno ueoevou; es tag das in ihrem edlen Wesen tief begründet, dennoch fühlte ich in jedem Moment, 'daß sie nicht glücklich war ; Gersheim's Namen hat sie nie mehr mir genannt, dennoch wußte ich, daß sie ihn, und nur ihn geliebt hatte und liebte, daß ihr Gefühl für mich nichts war, als ein freundliches Wohlwollen. Das warmeineStrafe, die dafür sorgte, daß mein Gewissen nie zur Ruhe kam. Drei Kinder starben uns nacheinander, und mit jedem ging ein Stück ihres Herzens mit, sie wurde immer ernster und stiller. Dann wurdest Du endlich geboren, und die heiße Zärtlichkeit, die Deine Mutter für Sich hatte, war einr Quelle neuer Schmerzen für mich; ja, mein Sohn, ich war eifersüchtig auf Dich, weil ich entdeckte, daß die Liebesfähigkeit in Cecile's Herzen nicht erstorbcn war, daß ich sie nur nicht zu erwecken vermocht hatte. So wurde mir auch das Glück nicht zu Theil, daß einem Vater Wohl sonst in dem Besitze ei? nes Sohnes erblühen mag wir können es uns nicht verhehlen, daß wir uns fremd geblieben sind. Dann starb Dei ne Mutter, ich war grenzenlos einsam und verlassen. Vielleicht begreifst Du jetzt, weshalb ich damals DeinemWunsch, die Musik als Lebensberuf zu erwählen, ein entschiedenes Nein entgegensetzen mußte, vielleicht vergiebst Du mir es auch jetzt damals hat es Dein Herz noch mehr von mir gewandt. Da, mitten in meine verbitternde und erkältende Einsamkeit hinein, bekam ich einen Vrie, aus Hamburg von fremder Hand.- Er war von dem Kapitän eines amerikanischen Dampfers, der mir mittheilte, daß er unter seinen Passagieren einen Herrn von Gersheim gehabt, den er schon am ersten Tage, als im letzten Stadium eines Brustleidens befindlich, erkannt ha be. Er habe Theilnahm: für den Kranken gewonnen, der eine leidenschaftliche Sehnsucht gehabt, Europa, Deutschland vor Allem, noch wiederzusehen, mehr noch für dessen kleines Töchterchen, das in Begleitung des Schwerleidenden übel berathen gewesen sei. So sei es gekommen, daß der Kranke, dessen Zustand sich immer mehr verschlimmert habe, ihn gebeten, falls er unterwegs sterben sollte, einen Brief an einen Verwandten eben mich zu besorgen, und sich so lange seines Töchterchens anzunehmen, bis dieser über sie bestimmen werde. Er entledige sich nun dieses Aufttages. Gersheim, der, wie ich aus seinem Briefe entnahm, keine Ahnung davon hatte, daß meiue Abficht ihn ins Verderben geführt, schrieb als ein gebrochener Mann. Er habe damals, an jenem unseligen Tage, . Selbstmordgedanken gehabt, dann aber sei es ihm feige erschienen, aus dem Elend des Lebens zu fliehen und die Geliebtesten vor Allem sie Cecile u dem ganzen Jammer des Daseins zu überlaßen. Das Leben hätte seine Schuld rächen sollen nnd es hatte seine Aufgabe erfüllt. Anfangs habe er noch den göttlichen Gedanken gehabt, daß er dereinst dem OnkeldaS genommene Geld zurückerstatten und als ein anderer,bessererMensch wiederkehren könne. Aber er habe drüben keinen Halt, keine Stütze, keine ihm mögliche Thätigkeit gefunden ; gebrochen, elend, an sich und der Welt verzweifelnd, sei cr von Ort zu Ort gezogen, zuletzt habe nur seine Geige ihn vor Hunger bewahrt, aber cr habe die heilige Kunst entwürdigen müssen zu gemeiner Arbeit. (Fortsetzung folgt.) Von Bremen nach New Jork oder Baltimore, S20.00. Von Bremen nach Jndianapolis, via New Jork 32.30 via Baltimorc $30.50. OebVübsV FnmZel, S. W. Ecke Washington u. Meridianstr. Dr. Mo O. Yantzer Uxtt, Wundarzt n. Oe&nri' belfer, Office: 07 0. Dolawaro St. Svnchstund: 1011 Uhr Bonn; 3-4 NhrNach. Qohnnng: 483 Modluoii Are., Dr. Kaz cheler'S frühere Office. Sprechstunden: S gNhr vor.; 12 Uhr Räch: 78 mr send, C7- TelhonVrdidna. 1 Henry Spielhoss Lirnmermann und . Baumeister. Alle Auftrage werden prompt nnd zufrieden stellend aulgeführt. Job Ar betten eine SpeziaMSt. ' ' Werkstätte und Wohnung: No. 191 Gobutn Straße.

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Febr. 1883 an: Mg tcrlaffen da UntonDkV0t, Jndxli t folgt: Stationen. iLchnllzg ,Poft,ug.Schnll,g ILecom. ba.Jndtanavi' 4:26 Cm tlO:45B 4:5iNm 54.00 6:13. 6:10. nk.amb'ait? 6:2a , 6:52 , 8:67 . 9:56 ' i2:55tm 6:41 7:12 , 8:57 , 8:i9 , 9:52 . ii:20 , m TiiCQmono ... Dayton Piaua ,m Nrbana Columdul... , Reroark , SteubenVille . Whkkiing.... , Pttt'svurg... . arriSoura.. 1:37 J:3I , 3:47 , 4:5 t 6:40 ll:3U9tm 12:52 5:i9 6:32 , 7:02 (2:378m 4:24 , 8:v2 , 6:17 4:l5m 2:20Nm , altimo.... 7:40 , 8:50 . 7:50 . 5:lOJim . Washington.. . Philadelphia. New York.... . Boston 6:2i , 5:15 , 7:30 . 7:08m ll:2j . 8:2592m Täglich. Taglich, genommen Sonntag. Pullmann'S Valast, Lchlaf. und HotelWagen durch bi Ptttöbvrg. HgrriSburg. 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Fener-Alarm-Signale. 4 Pennsylvania uud Staltet. 6 Hauptquartier deS Feuer Departement, ö Ost'TtrZbe und Nem York. 7 Nobel und Michigan Straß. 5 Nem Jersey-Straße und aflachusen -9 Winfton und Nord'Straße. 12 assachufsettS Ave. nahe Noble Etr. 13 Delaware Str, und Fort LLavne Ave. 14 New Jersey und Fort Wavn Avenue , IS Peru Ltr. und Massachusetts Ave 16 Christian Ave. und Ash Str. 17 Park Ave. und Butler Str. 18 Barrow? Str. und Malott Av. 19 Archer und John Str. 123 College Ave. und Siebente Str, 124 Alabama und Siebente Str. 12 Meridian und EiebenteStr. 126 Landes Str.und Lrncoln Äp 137 uSilkllungS.Gkvaudt. 123 Eentral Ave. und Achte Et, 131 Alabama und Morrison Etr 122 Rohampton und Achte Stt. 134 College Ave. und Zehnte Str. 133 Home Ave. und Delaware Ltl 136 Delaware und Wtchigan Str. . 21 St. Joe Str., nahe Illinois. 23 Pennsylvania und Pratt Str. 25 Ro. 5. Engine House Sechste, n4b 26 Mississippi und et. Slair Str. 27 JllinoiS und Michigan Str. 28 Pennsylvania Str. und Home 29 Mississippi und Vierte Ctr. 212 Tennessee und William Str. 213 Pennsylvania und Michigan Str, 214 JllinoiS und Herbert Str. 81 Jndiana Ave. und Michigan Str. 82 Meridian und Walnut Str. 84 California und Vermont Str. 35 Blake uud Nem Jork Str. 36 Jndiana Zvt. und St. Slair Str 37 Ltadt.HoZpital. . 38 Blake und Nord Str. Zg Michigan und AgneS Str 812 West und Walnut Str. - 81? West und Dritte Str. 814 Etebente und Howard Str. 41 Washington, nahe West Str. 42 Seißendorf und Washington St, 43 Missouri und New Bork Str. 45 Mertdtau und Washington Str. 4S JSmoil und Ohto Str. 47 Tennefsee und Washington Str, 43 ingan'S Pvrk House. 49 Jndtanola. 412 Missouri und Maryland Str. 413 Mississippi und Wabash Str. 415 Ferguson'S Port House. ' 421 I. . 5 W. Round House. 423 Jnsane Asylum. 51 JÜittoiund Merrill Str. 52 JllinoiS und Louistana Str. 52 West und McTartv Str. 54 West nnd South Str. 56 Tennessee und Seorgta Str. 57 Meridian und Ray Str. 58 Madtson Ave. und Morrt Str. 59 Madtson Ave. un Dnnlop Str 512 West und Nockroood Str. 512 entuckn Ave. und Merrill ? 514 Union und Morrt Str 516 JllinoiS und ansaS S 517 Morril und Daeotah Str. 61 South nahe Delaware Str. 62 Pennsylvania und Louistana Str. 62 Delaware und MeTart? Str. 64 Oft. und NcTart? Str, 65 Alabama und Lirgiana Av. 67 Virginia Slve. und Lradsha Str 63 Ost und Svburn tr. 69 Pennsylvania Str. und Madison Are, 612 Mckervan und Doughertu Ltr. 71 Virginia Ave. nah Huron Str, 72 Ost und Georgia Str. 72 Washington und Benton Str.74 Benton und Seorgia Str. 75 Forest Ave. und Pin. 76 Dillon und BateS Str. 73 Virginia Ave. und Dillon. 79 Fletcher Ave. und Dillon. 712 Spruce und Prospekt Etr. 712 English Av und Laurel Str. 714 Orang und Oliv Str. 715 Ehelby und Brecher Str. 81 a;t,t ., Jerse, Str. 82 Washington und Delaware Str. 82 Ost und 4Zearl Str. , 84 Ne So und Daidson Str. 83 Taublummn,Anftalt. 86 Ler. Staate Arsenal. 87 Orient! und Washington Str. 89 Frauen-Sefangniß. 812 No. 8 Schlauch'HauS, Ost Sashtngtonftraße. 815 V artet und?! Str. 814 Ohto und Harvey Str, 91 Maryland nahe Meridian Str. 92 Meridian uud Seorgia Ctraje. 1-2-1 PrivatSignal. 1-2-1 Und aste iderhoU,,Vkiier Alarm. 3-3 Signal für Feuer-Dru. Zwei Schlag, Feuer. Drei Schläge, Druck ab. Zwöls Schläge. 12 Uhr Mittag. T

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Eiscaöahn-Zclt-TaWc. Ankunft und Abgang der Eisenbahnzilge in Indianapolis, an und nach Sonn tag. den 16. Dez'br 1883. Eleveland, Colnmbns, Cincinnati und Jndia. napoli Eisenbahn (Bee Line., Abgang: Ankunft: vCH-.. 4.15 v Anderio e...i.i rt Lr täg 6.40 a a ( .10.53 Tnderson Ae... 2.0üKb .. a StL 0rl Dvtnl l.ltt.10 9i V " 7.UU 2 3 Eoshen Gr55 N V5 St 1.105 Km Vrightwood Division, C. C.C.und I. Abgang täglich. 4.SCCM. tägltch. 6.39 Cm 104 m 19 85 m 45 Km täglich. 5.49 Km tSclifft .in.at)m liuu m 10.45 2.10 ' 3.20 m " tialtch. 5.83 9! 9 M VltUbUkg, Eiukiuuati & St. Loui Eisenbahn VVWSV , 6r tflaliifi a.s? n I ich ee au. DckEEraulgk eno Sonnt. 9.42 m SPWBP r täglich 117 cn ) Ci aus Sonntags .... 5.27 UV SB P Jtt tägl'ch 10LZ rn Dayton 9t aus. Sonntags 10.22 vm via Kotorno. Jnd'S Lon. :svm JndLl'S Lou. nomrnensonnt.10.42 Um RDceaug. Sor.ntagS 3.57 9tn V V W P l täglich b.. 4.52 Dayton auSg Sonntags 42 Chicago Ront, hteago Schnell . )g rag ii.09 m hicago rvrez.10.44 R Nr, 5.34 Terre Haute, Vandalia & St.LvLi Eisenbahn. Mail Trat .... 7.15 ag 9p, p 11.55 Ztm Haut cc. 4.00 R Paetftc Ci 10.45 Schnell,, 3.60 C ?ail undce...w.vom Taa ff irret sin Mtll n.Tr . . ' incwnati,2ndianapoli,, St. Louis .'ktteaso e?tr.ik tr -i i.i . unhKrr a ai isuvuyu. lananan Zvtvlston. LLoutSv.F 8. 4.00 l Jndiana ee 11 00 Km Zlncwnati äcc.11.01 VL'vt!i SU'. HZ . 2 i p C. 3. 45 I Nestern r 5 00 ? w. Aee e.5JU t i, g L i täglich l n ee. 10.45 5m Chicago Division. Peo url k 6.45B hte Lou . hteago Mail p.:i.45 tdgltch e c z , Mru'L.i,LL s ü taglich L satl it wv Nm weinn. ee. 1 3? Iefferfondille, Madison nnd Jndlavoposi, Lisenbahn. ? &St:f" ZÄ 5 I Zda,.il. 9.41 M ad ee... 74 v ' Ad5Tbte5kt, rn Jd ab Mail 3.49 N I w tl tfivlsl Ü d,d I V täg. 64 Nm I SÄ la&iSS & Wabash, St. Loui, & Pacisic. Det Ihte Mail 7.1, m 6 iCJ rtäg 2.05 R Toi tWr.. 103 B Det EH MaU. 80 2.04 Km hiMich c C&6 11.20 Nrn Ludiana, Lloomington nudWeftern Siseubabn Wiae 0 Wttatt w 9n m , - - - - ' BeI Mail.. 70 anxer Fce 5.10 kawsordv.. Nm USt?!r tSatl.10 anern 5 r. täaltch 5' pee lojj Atlantte,. ö5a St. Louis oreflkld... 6.30 vm. JU101IDV. ailuTaL.;' 805 Ma?l DagÄ' L it l -.115 MireftelZV' !Ä S euucye Division. Otftl. Qi Mail. . . .4L!Vm I Pacisic rvrek " nmm Tagt. Scpr.ß....t,vm 0 W $ r '10 Si2 ant 8IP.... 6 40NM I Srn c!-;;;:,4 rS Juvianapoi und t Lonis Sisenbaba. i Tag rrrefi, cc täglich 7.10 v Bofttt6t2 ffx. 6.30 R V u et b 9t XHnR0( is e e.. 70 Bn Loeal Passen gr. 90 Ro Da,r e tlgl. e.AMm Indianapolis e 3.1HN. lag u e e.ilg W-wm W kinekati,HamillonZoJndianapolisSisenbahn Jndv St StPouiS l rt mm, Jndp StLouil 4.00 B onnerloilleAee 8.30 Bm atl. 11 JOB Jnd, n StoUl0.43 K wnHiOlUCCC .20 ÄdlUt. S . in., D.r.N.Itt).SOL , " Wv vvy , Indianavolis und Vin, ßt,itti(innaim;c v.vv M mnhif.?,? I' SM I lneenne, Aee..l0 34 B BinenneS ce . 8.39 j all atr. 4.39 S Louisville,New Albany & Chicago.-Air.Liue. hieago Ertgl..t,.v01km , Chicago tgl.. 2.10V L.V-4.' 'a I ""on Ae......l0.3ULm IUIm II trn ff hirni I aiti ru. . , , o I i4uuo s tifli&r fl3ntf l I 1 . . 7 ...iii 5 ix au. g it r. c. Lehnsessel,, mit l Echlaf-WaaeA. it v. $arwrC. d. Ulr 4MLm JI'&IRR Dle.küNtSelukdkökstekIäiuZuach Louisvillc, NashvUlc.Mcmphis, Chatt&nooga, Atlanta. Savannah, Jacksonvillc, Mobile and New Orleans. Ss ist dortheilhast für Passagiere uach dem Süden, eine direkt: Route zu nehmen. Palast, Schlaf, und Parlor.Wageu zwischen Chicago und Louisdille und St. Louis nnd Lonisdill ohne Wagenwechsel. Eomsort, Schnelligkeit und Sicherheit bietet die .Ich" die alte zuverlässige D. M. &r M. M. II. IX. Dorirlc, sststent General Pafsagter-Agent. Nordost.Scke Washington no J?iniS Str., JnoxlS L. W. IIcKenna, Superintendent. Court House FMfO-MttM ton Rudolph Böttcher Äo. 147 Sk! MasSwgtöLlÄ. kouüsr'8 reinNHer E ''WfH-MMW, (0 ?8 orth vensylvla träte, 8? Ost Oasbkngton Cttatt ?6 VeUes,ntakn etrac tno land 1 3 Oft arketZS-ns. INDIANAPOLIS IND. IE. E)iieS QQ'kmQ 315 EzZUzlttll c:

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