Indiana Tribüne, Volume 7, Number 189, Indianapolis, Marion County, 28 March 1884 — Page 2
Indium Hriöüne. E r sch eint Täglich, NöchentliH . Sonntags.
Osslce! Marylandstr. itZgttq Xrttanc kostet durch den TrZger lZ w Ttntlxer Woche, die ConntigZ ..Tndüuk'5 Xentl per Woche. Beid ,usamn IS ,t. Pr Pgfl zugtschi n VorauSbiahlung $6 xer Jahr. Indianapolis Ind.. 23. März 1834. Vom eigenen Fleisch ö. Die neuesten Nachrichten über die Nothlage der Indianer in der Nähe von Bttles City,Mont., welche der Telegraph gebracht bat, werden durch eine Corrcfpondenz 'der Cfjic. Times" ergänzt. In jener Gegend leben ungefähr 6,000 Indianer, welche dem fürchterlichsten Mangel Preis gegeben sind. Dieselben gehören zu der.Jndianer-Agenwr FoN Peck, die unter dem Agenten S. E. Snyder steht und 1,375 Assiniboine's 3,650 Aanktonnai's, 450 Santee's, 200 Ogalalla's, also zusammen 5,675 Seelen um faßt. 1 Der genannte Agent , hat bereits im vorigen Herbste das Jndianerbureau darauf aufmerksam gemacht, daß die den Indianern gewährten Rationen im Allgemeinen, namentlich aber für ben bevorstehenden Winter zu klein seien, weil tausend von den Indianern mit Weizen bestellte Acker in Folge der andauernden Dürre eine complete Mißernte ergeben hätten und jagdbares Wild absolut nicht mehr vorbanden sei. Auf jenen Bericht hin war von Washington aus bis vor acht Tagen Abhilfe nicht geschaffen worden und der Agent, die Officiere der dortigen Garnisonen, sowie . die Häuptlinge der Indianer haben sich mit den dringlichsten Vorstellungen an das Indianerbureau gewendet. " Einzelne Indianer sind bereits im wahren Sinne des Wortes Hungers ge storben. Die Verzweiflung wird die Leute antreiben, die Reservation zu verlassen, sich in die benachbarten Districte ;u begeben und sich dort an den Rinderund Schafhcerden der Viehzüchter zu verzreifen; sie werden dies thun müssen, obgleich sie recht wohl wissen, daß ihre Reservation von so zahlreichen Garnisonen umgeben ist, daß der Selbsthilfe, zu welcher die .Saumseligkeit der betreffenden Vundesbehörde sie zwingt, die ZüchtiMg auf dem Fuße folgen muß. In fort Peck stehen 2 Compagnien des 11. Jnf.-Regiments, 65 Meilen davon in Fort Buford 2 Schwadronen des 7. Ka vallerie-Regiments und je 2 Comp. des 11. und 15. Jnf.-Reg., in Fort Keogh, Dak., 3Comp. des 5. Jnf.-Reg. und 1 Schwadron des 2. Kav.-Reg. Der zuverlässigste unter den dortigen Indianern, der der Regierung schon wichtige Dienste geleistet bat, ist der schon bejahrte Häuptling der IanktonnaiS, Medicine Bear. Dieser hatte die Beamten und Ossiciere der Agentur erZucht, gemeinschaftlich mit ihm und anderen Häuptlingen der Indianer darüber zu verhandeln, welche Maßregeln zu sofortiger Verbesserung der Lage der Indianer ergriffen werden können. In einem geräumigen Waarenhause auf der Agentur fand zu diesem Zwecke eine Versammlung von Beamten, Officieren und Hauvtlinzen statt. r Die Indianer erschienen gemeinschaftlich und ließen sich im Halbkreise den Weißen gegenüber nieder.- MedicineBear that die ersten Züge aus der Friedenspfeife und diese ging dann der Reihe nach von Mann zu Mann, bis sie an den induxnischen Häuptling zurückkehrte. Dieser erhob sich , und sprach folaende Worte : Ich bin alt und mein Volk leivet Hunger. ' Die Büffel, mit welchen o Grofce Geist die Ebenen, die Hügel, oie Thäler und die Schluchten belebte, hat der weiße Jäger getödtet oder verttieben. Seht her " Bei diesen Worten riß der alte Mann ein Messer aus seinem Gürtel, machte oberhalb des rechlen Knies einen Schnitt in sein ledernes Beinkleid, zog mit Daumen und Zeige singer so viel H?ut aus dem Schlitze her oor, als er durch starkes Ziehen ' ermöglichen konnte und trennte mit, der andern Hand dieses Stück Haut mit raschem Schnitte vom Leibe. Dies war alles so schnell gegangen, daß keiner der Anwesenden den greisen Krieger an seinem Lorhaben hindern konnte. Dann hielt er das blutige Stück Haut, das dieGröße :ines Silberdollars hatte, in die Höhe und rief : Seht her, das ist unsere Speise, -wir sind hungrig, der große Later in Washington giebt uns vier Unjen Fleisch für den Kopf. Ist dies geaug'i Will nicht Einer von Euch Weißm mein Fleisch mit mir cssen V Der Eindruck, den der Medicinbär ourch sein drastisches Verfahren hervorbrachte, war so gewaltig, daß die Versammlung auseinander aing,ohne in eine Berathung eingetreten zu sein ; das Resultat einer solchen bätte auch kein anderes sein können, wie dasjenige, welches die Beamten der Agentur sofort ausführten, indem sie eine wiederholte Eingabe an das Jndianerbureau entwarfen und sich in solcher namentlich . auch auf die Zeugnisse der Ofsicicre über den Herrschcnden Nothstand beriefen. Als .vor wenigen Jahren noch Büffel und andcresWild im Ueberflusse m jenem Tbeile von Montana vorhanden waren, erbielten die Indianer dreimal größere Fleischrationen pro Kcpf und Tag." als jetzt. Zur Zeit sind die Nationen so beschnitten worden, da sie absolut nicht ausreichen die Leute satt zumachen.' Im vorigen Jahre wurden 150,000 Pfund 'Rindfleisch und 500,000 Pfund A!ehl an Nationen ausgegeben, wie viel hierbei bei einer Jndianerzahl von 5,675 Seelen auf jede der letzteren und an jedem der 365 Tage kam, ist leicht zu berechnen. Erlaubniß zum Selbstmord. zOer Pastor Tboiias K. Beecher in Z?ew Jork hat dieser Tage die geistreiche Bemerkung gemacht. Jeder habe das Recht, sich das Leben zu nehmen, sobald er hierzu die Genehmigung seiner Frau, seiner Kinder, seines Arztes, seines Seelsorgers, seines Advokaten und eines un-
parteiischen Bürgers erlangt hätte. Diese Aeußerung zeugt von Muth in einem Staate, der so intelligent ist, daß er den Bersuch des Selbstmordes noch mit Zuchthausstrafe bedroht und hat überhaupt etwas Bestechendes, aber nur auf den ersten Blick. Wollte man die jochwich tige Angelegenheit ihrer Bedeutung gemäß regeln, so würde man hierdurch die alten Junggesellen den Verheirateten gegenüber einseitig und zu sehr begünstigen. Ein Unverheiratbeter hat.llntcr allen Umständen keine Frau, nur sehr selten adoptirte Kinder, in den meisten Fällen wahrscheinlich einen Seelsorger, aber weder einen Arzt noch einen Advokatcn, wenn er nicht selbst eins von beiden ist. Er hätte sich datier nur nach der Entscheidung eines einzigen Mitmenschen zu richten, wenn er "in Betreff seines Lebensfadens Atropos, der Unabwendbaren, in's Handwerk pfuschen wollte. Der Berheirathete dagegen, der möglicher Weise auch noch Mormone ist, könnte unter Umständen di& Erlaubniß von 30 oder mehr Personen einzuholen haben. Da nun unter so vielen Personen, namentlich unter den' weiblichen, immer eine ist, die unter allen Unchänden Wem" sagt, so wäre der Verheiratbete factisch um ein unveräußerliches 1!enschenrecht betrogen. Es sollte daher die Erlaubniß zum Selbstmorde lieber von einer; abgestusten Licenz abhängig gemacht, werden,' damit erreichen! wir gleichzeitig das Gute, daß' die armen Teufel wenigstens keinen Selbstmord begeben, da sie auch eine niedrige Licenz nicht bezahlen könnten. Im Uebrigen wird ; mag unser Vorschlag Beachtung sinden oder nicht, beim Alten bleiben, von 100 Selbstmordfällen wird leibliche oder geistige Erkrankung in 99 das Mo:.tiv sein, und aus diesem Grunde haben wir jeden Selbstmörder zu bemitleiden blamiren unö unsterblich, wenn wn Versuch des Selbstmords strafen. Verurtheilt, freigesprochen und ffeheyt.
Wie man den Juden mitspielte, d'e auf die Anklage, ihre eigene Synagoge in Neustettin in Brand gesteckt zu haben, in Köslin verurtheilt, in einem zweiten Prozesse zu Konitz aber ehrenvoll freigesprochen wurden, haben wir bereits mitgetheilt. Eine derartige Mißachtung und Verhöhnuna eines richterlichen Urtheils ist in Preußen etwas Unerhör tes. Es ist in dem Staate der strammen Disciplin wohl noch nie vorher vorgekommen, daß Leute vom Pöbel aus Grund einer Anklage verfolgt wurden, die kurz zuvor von einem ordentlichen Gerichtshöfe und von Geschworenen als unbegründet niedergeschlagen worden war. Der Proceß !var aber auch im höchsten Grade dazu angethan, die Leidenschaften zu entflammen. Wir haben niemals daran zu glauben vermocht, schreibt die Frankfurt. Ztg.", daß Juden Feuer an ihr Heiligstes gelegt haben sollten. Es feblte an jedem natürlichen Motiv für solche ruchlose That. Inder Cultur zurückgeblieben,' sind die Juden in den kleinen Landstädten deS Ostens fanatisch nur in der Orthodoxie ihres Glaubens, und diese kennt kein größeres verbrechen, als anb zu legen an den Tempel, der bu3 Heiligtbum der Tborarollen birgt. . Biel näher lag der Gedanke, wenn man überhaupt Brandstiftung annehmen, wollte, den oder die Thäter in der durch. Wort und Schrift erregten Masse zu suchen und als erklärlich und' verzeihlich muß es gelten, daß zuerst wirklich dieser Gedanke laut wurde. Aber auch diesen Verdacht wiesen die Besonnenen bald von sich, da es an wirklichen Indizien bezüglich der Thäterschaft feblte. Um so großer war das Staunen. u!s nach Ia. gerer Zeit du Behörde Material p hqben glaubte, eine Anklage gegen die Jden erheben zu können, gegen bis dahijt unbescholtene Bürger, und zwar.eine. Anklaae auf Brandstiftung." Mehr als ein Jahr war seit dem Brande verflossen, alssich plötzlich an allen Ecken und Enden' Zeugen fanden, deren Aussagen für die Lesheim und Heidemann in hohem Graden belastend waren. War schon dieser späte' Eifer auffallend, fo noch mehr die Tbajfache, daß sich diese Zgen der geringstes Einzelheiten, die sonst kaum Wochen in dem Gedächtniß haften, mit Sicherheit erinnerten und daß diese Einzelheiten sichwie Maschen zu einem festen Netz zusam'menfügten, aus dem kein Entrinnest, möglich schien. Welche Hand hier thätig, war, toissen wir auch heute noch nicht. ' - Das Gericht' konnte sich der Wucht der belastenden Indizien nur auf diese, hatte die Staatsanwaltschaft ifc Augey-' merk gerichtet nicht entziehen, die Un tersuchung wurde beschlossen, das Schwurgericht sollte urtheilen. Die Berhand. lungen vor demselben sind wohl noch in. Aller Gedächtniß, sie schlössen mit einem Schuldig" gegen vier der Angeklagtey, nicht wegen Brandstiftung, wohl aber wegen Hilfeleistung und Mitwissenschaft an derselben. Nichts liegt uns fernef, als ein Zweifel an dem Nechtssinn und der Unbefangenheit der Kösliner Jury, und Nichter; auch in der begreiflichen Erregung, in die uns. das Urtheil vef setzte, haben wir uns jeder Andeutung eines solchen Zweifels enthalten. Wjr, sagten uns : das Berdikt brauchte nach dem Ergebniß jener Verhandlung nicht auf Schuldig zu lauten, aber es konnte so lauten, denn der Proceß war nach der Seite der Entlastung durchaus mangelhaft instruirt worden. Das Kösliner Verdikt wirkte gewaltig, auf die Gemüther. Während man aus einer Seite trotzdem an der Unschuld der Verurtheilten festhielt, erhob sich auf der andern ein frenetischer Jubel und feierte förmliche. Orgien.. Die Stöcker und Genossen waren groß ; die Scharte, die der Antisemitismus in Tisza-Eßlar erlitten batte, sollte durch Nmstettin ausgewetzt fern. Man. weiß, daß der Prozeß an das Reichsgericht.' kam daß dieses um eines Formfehlers willen das Urtheil von Kös lin für null und nichtig erklärte. Mate riell giebt es aegen das Verdikt Geschworener keinen Appell; . wie, wenn iu der i5vrm AllesMechtens befunden worden wäre.? Ein Schauder überkommt uns, wenn wir' diesen Gedanken verfolgen; wir sehen Unschuldige imZefängniß und im Zuchthause, entehrte Männer, die schwerer als unter der Strafe, unter der
Schande für immer unter em entsetzlk chen Bewußtsein zu leiden haben, Opfer auf der einen Seite des lügnerischen Hasses, auf der anderen Seite des menschllchen Irrthums geworden zu sein. Zum zweiten Male gelangte diesmal in Komi) der Proceß vor das Schwurgericht. Wieder traten die alten Zeugen auf, aber die Vertheidigung war besser gerüstet, sie wußte durch Krcuzfragen. durch Gegenzeugen die Glaubwürdigkeit derselben nicht nur zu erschüttern, sondern aeradu u verrückten. iX" das Gewebe
I von Lug und Trug, von ibn und Vor witz griff eine kräftige vand zerttorenv ein, die Hand der Wahrheit, und zerriß seine A!aschen. Hier 11111.5 ein Meineid geschworen sein," . constatirte wiederholt der Präsident des Gerichtshofes; der Jurv, blieb es überlassen, durch ihren Spruch den Meineidigen zu kennzeichnen. Der Staatsanwalt hielt zwar die Anklage aufrecht, aber er"gab jene Zeugen, deren Aussagen für das Kösliner Vorbild entscheidend gewesen waren offen preis.' Auch das Urtheil der Süchverständigen war diesmal ein ganz anderes und mußte wesentlich' mit in's - Gewicht, fallen, zu Gunsten -der. Angeklagten. ti Der Regie-, rungsrath Benoit, der bedeutendste, derselben, kam zu dem Schluß, er habe das Urtheil gewonnen, daß eine f a h r l ä f-. sige, nicht eine vorsätzliche Brandstitung vorliege, er konnte mit Gewißheit behaupten, daß das Petroleum keine Rolle bei dem Brande gespielt habe. Und welche Rolle hatte es bei den Kösliner Verhandlungen gespielt ! Das Verdikt der Geschworenen lautete, wie nach diisem Gange und Ergebniß der Verhandlungen nicht anders zu erwarten war, aus Nichtschuldig gegen alle Angeklagte, die jetzt endlich mit reinem Namen den Ihrigen ir der Welt wiedergegeben sind. Im 7 icser That fachen erscheint der i. rs PoH doppelt niederträcl : ? Der verlorene Sohn. In einer Dorfkirche unweit Nichmond, Va., predigte am vorigen Sönntage der Pastor über das Gleichniß vom verlorn nen Sohne ; kaum hatte er die Verlesung des Textes mit den Worten: er , war verloren und ist wiedergefunden" beendet, als eine ehrwürdige Matrone mit leisem Aufschrei m ihren Kirchenstuhl wie todt zurücksank Sie a inoesien nur ohnmächtig geworden und bald im Stande, am Arme ihres Gatten die Kirche zu verlassen. Die ganze Gemeinde kannte dic Begebenheit, welche die Dame tiefschmerzlich erregt und ihrem Gatten durch eine einsame Thräne den stolzen und sinsteren Blick getrübt hatte. Col. D gehört einer der reichsten und angesehensten Familien des Staates Lirginia an. Er war im letzten Kriege einer der tapfersten Officiere der conföde rirten Armee und wird, wegen seiner vie len vortrefflichen Eigenschaften in der weiten Umgebung seines Landgutes form lich verehrt. Früher war er jedoch aucb wegen seines unbändigen JahjorneS gefürchtet, und diese Leidenschaft hat ihn zu einer raschen That gefühtt, die sein und seiner Gattin Lebensglück vernichtete. t Bor 15 Jahren besaß das Ehepaar einen Sohn, 21 Jahre alt, stattlich und stolz wie der Vater, aber auch heftia wie dieser. Ein langjähriger Proceß um eine Waldparcelle hatte den letzteren mit grimmigem Hasse gegen den Besitzer der benachbarten Plantage erfüllt und er hatte seiner Gattin und seinem einziaen Sohne streng verboten, irgend welchen Umgang mit dem Nachbar oder dessen ramme zu pflegen. Zur tzteren geörte eine liebenswürdige Tochter, diese alte zur fteter i&res 13. Geburtstages ein Fest veranstaltet und zu diesem alle .1 V m m . zungen eute der iicachvaricyast'uno omit auch den jungen D - einaeladen. Der Oberst hatte die Karte gesehen und einem Sohne auf's Strengste einecharft, daß er das Haus seines Todfem )es nicht betrete. Am Tage des. Festes hatte der junge D in Abwesenheit des Vaters seine prachtvollen Grauschimmel einssannen lassen und war in der Richtung, m web cher.der Feind seines Vaters wohnte, davongefahren. Kurz darauf kehrte der Alte, von einem Ritte zurück,-erfuhr von dem Reitknechte, der ihm das Pferd abnehmen wollte, daß sem Söhn ausgefahren fei und welche Richtung derselbe eingeschlagen habe und sprengte , sofort, wieder. aus dem Hofe", dir ihm von dem Diener. bezeichnete Straße einschlagend Bor dem Landbause - seines - Feindes erblickte er das Gefährt seines Sobnes und im Wartenden letzteren selbst mit der Tochter des, Hauses ins Gespräche. Das . Paar stand.unmittelbar an dem niederen Staktte,W Oberst svrengte vorüber, versetzte seinem Sohne 'einen. heftigenHieb mit der Reitpeitsche über Kops . und Gestüt und schrie : ,tzünd, komme mir nicht wieder unter die Augen !" ,' Dann sprengte der Alte nach seinem Hause zurück, bald folgte ihm der Kutscher -mir dem Gefährte seines Sohnes, dieser aber war und bliet Verschwunden. Am nächsten Tage erfuhren die Eltern, ihr Sohn habe sich zu einem Freunde in Geschäften begeben wollen, nach dessen. Wohnung der Weg am Hause des gehaßten Nachbars vorbeiführt, an der Gartenthüre habe die Tochter des' letzteren nach den eingeladenen Gästen ausgeschaut, dieselbe habe den jungen D-, der die Einladung schon Tages, zuvor schriftlich, abgelehnt hatte, ersucht, auf dem Ztückwege wenigstens, im Hause' ihrer - Eltern vorzusprechen, aber dieser, der natürlich aus Höflichkeit aus dem Wagen gesprungen und entblößten Hauptes in die Gartenthür getreten war, hatte bedauert, dringender Geschäfte we'gen auch diesem Ersuchen nicht entsprechen zu können. Nachdem er den Schlag empfangen hatte der junge D seinem Kutscher zugerufen, nach Hause zu fahren und hatte-sich' leichenblaß und Zitternd vor Erregung entfernt. Col. hat Tausende von Dollars auf. Nachförschungen nach seinem Söhne verwendet, aber man hat noch bis. heüte nicht die kisepe Spur von ihm ermitteln können. . Hühner und Diamanten. Frau Nora Mchane ' in Virginia, ev.,' erhielt, dieser. Tage, von ihrem Manne, der in den Diamantenfeldern ... - von Südafrika arbeitet einen Brief und
em Paket Zeitungen. Sie kann Geschnebencs nicht lesen und ging daher mit solchem zu einem Bekannten, der ihr schon fo manchen Brief des in der Ferne weilenden Gatten vorgelesen hat. Zeitungen hatte sie vorher noch nie erhalten und sie begrisf nicht recht, was ihr Mann mit der Sendung beabsichtige, nahm' aber dieselbe ebenfalls zu dem ihr befreundeten Schriftkundigen mit. Die Ncugicrde trieb sie unterwegs an, das Paket u offnen, eine Partie kleine und unscheinbare Steine sielen heraus auf das Trottoir, im Uebrigen aber enthielt das Paket nichts als Zeitungen. Frau Shane ver' suchte vergeblich, in denselben zu lesen. Der befreundete Schriftgeleyrte hatte bald die Brille geputzt und las : Endlich babc ich etwas mehr Glück gehabt, wie bisher und ich schicke Di? 15 Diamanten, die bei der letzten Vcrtheiluna auf meinen Antheil' gefallen sind. Die Steine sind natürlich ungeschliffen und in diesem Zustande hier . L20 bis 8150 pro Stück werth, Du wirst sie aber dort viel besser oerkaufen können. Frage nur den alten Harv'ev dort, wie Du es anzufangen hast ver we;ß Bescheid und bctrügt Dich nicht. Außer diesen Diamanten habe ich bisher nur so viel gefunden, daß ich von dem Erlöse' leben konnte und hier ist Alles furchtbar theuer. Jetzt haben wir zu Viert eine ziemlich gute Grube, so daß ich hoffe, bald mit ein paar tausend Dollars heimkehren zu können, ch habe die Steinein viele Zeitungen emgewickelt, damit sie nicht gestohlen werden, denn Leitungen stiehlt Niemand.". Frau Nora führ über ihre, Zeitungen her, jedes Blatt wurde umgewendet, aber es zeigte sich auch nicht die Spur eines Steines. Zu ihrem Schrecken fiel der Frau ein, daß beim Oeffnen des Pakets große Sandkörner auf die Straße gefal len waren, die sie für Schmutz gehalten hatte, der bei einer so langen Reise ja leicht in eine Postsendung kommen kann. Frau McShane eilte mit ihrem Vekannim nach der Stelle der Straße, wo sie day Paket aufgemacht hatte, aber trotz des sorgfältigsten Sucheus war nichts zu finden. Eine Hofthüre stand auf, im Hofe gackerten die Hühner und Frau öiora siel es ein, daß vorher die Hühner auf der Straße gewesen waren. Möglichcr Weise hatten diese die kleinen Körr.er aufgepickt. Der B.sizec der Hühner dachte, gar nicht daran, dieselben zu verkaufen, bis ihn Frau Nora vom Stande der Sache in Kenntniß setzte, worauf er sich h.'rb?iließ, dichühner für 75 Cts. pr Stück und die Zuncherunz des größten Diamanten, den man in den Leibern de Hühner finden würde, an's Messer . tiefern. Die Kröpfe und Mägen der a schlachteten Hühner wurden sorgfälti; durchsucht und man fand !3 Steine, die der alteHarveY auf $50 bis $200 tarirte: die vermißten 3 schienen sonach die klemsten gewesen zu sein. Außer den Diamanten fand man auch einen werthvollen geschliffen, Smaragd Eine Dame konnte, ihr Eig?nthumsres i.i solchem durch Vorlegung des Nina weisen, aus dem der Stein herau?'g fallen war. ' - Vom Jnlande. Dr. HayneS L. Nichardson in New yort hat dieser Tage ein bctxv gerischeS Spmtualistenpaar in den Per sonen eines gewissen William Roberts und seiner Ehefrau entlarvt. Dieselben haben durch ihre Geistercitationen sett Monaten unter den gläubigen Spiritua? listen der Mettopole Aufsehen erregt, und der Arzt hatte durch die Vermittelung einer Patientin, die fest an die Echtheit der citirten Geister glaubte, sich die Einladung zn einer Seance verschafft. Er erschien mit einem Freunde in der Wil liams'schen Wohnung,2009 westliche 41. Straße uao fano.don eine Versammlung von 15 Dam.'n und Herren, sämmtlich höchst respectabele Leute und dem Arzte zum großen Theile persönlich bekannt. Das Zimmer war geräumig und beinahe finster, nur aus dem Nebenzimmer, dessen Thür offen stand, verbreitete eine Wachskene ein schwaches Licht in ersterem. Ein auf der andern Seite des Zimmers anstoßendeS kleines Cabinet stand ebenfalls offen und war dunkel. Frau Williams lag in somnambulem Zustande auf einem Sopha. Die Katastrophe trat ein, als eine Dame in Trauer den Geist ihrer kürzlich verstorbenen Tochter zu sehen und zu sprechen verlangte und eine weiße duftige Gestalt aus dem erwähnten Ea binet hittauszuschweben schien. Dr. Nichardson spranä' auf dieselbe zu und ' ge-. wahrte in demselben Augenblicke, daß n es mit einem -kräftigen -Manne zu thun babe, der ihn zu Boden riß. Frau Wib liams fvrang ln dasNebenzimmer, löschti das Licht aus und eilte. ihrem Manne zu Hilfe. Dem Freunde des Arztes war es jedoch gelungen, ein Schwefelholz anzu zünden, bei dessen flüchtigem Scheine er das Weib packte und chnell unschädlich machte. Gleich, darauf leuchteten mehrere Schwefelhölzer auf, Williams bat um Gnade, das Gas wurde angedreht und die anwesenden ehrlichen Sriritualisten überschütteten den Doctor mit den. Versicherungen ihrer Dankbarkeit. Als Henry Ward Breche, neulich, sein Ideal eines Präsidentschafts' candidaten schilderte, erkannten seine Hörer in dem ibnen vor das geistige Auge gezauberten Bilde den Redner selbst. Sollte Beecher etwa die Absicht gehab! haben, einen Wink zu geben ? Herr Magnus, der Besitze der Adler-Vierbrauerei zu Cedar Rapide in Iowa, hat in Folge der Annahme deö Prohibitionsgesetzes, seinen Betrieb be' reits sehr eingeschränkt und ungesäbr 12 seiner Leute entlassen. Wie es heißt, wird er nach dem 4. Juli, an welchem das Prohibitionsgesetz in Kraft tritt, seine Brauerei ganz schließen. Am Schlimmsten ist dies für die zahlreicher fleißigen. Arbeiter, welche bis jetzt in dn Adler-Brauerei ihr Brot verdienten und von denen die meisten verheirathet sind. Wer Oleomargarin oder Butterin wissentlich als Butter verkauft, ist ganz einfach ein Spitzbube. . Zwei Schlaumeier haben kürzlich einen aller dings mißglizilten Versuch gemacht, den Schwinde! jener Geschäftsleute durch einen noch größeren zu überbieten, Dil Agenten Long und Calvjn hatten, den durch Patent geschützten-. Burterin Detectiv" erworben, einen Apparat, - durch den man angeblich ohne alle Schwierig keit im Augenblicke unterscheiden kann.
ob ein Stoff Butter, Oleomargarin ode: Buttcrin ist, und zwar ebenso unfehlbar, wie das Lactometer den Wyffergehalt de: Milch und. das Aleoholometer die Stärke der Spiritussen angiebt. Sie boten mehreren großen Fabriken von Kunstbutter ihren Apparat zum Kaufe an, und zwar mit dem Bemerken, daß derselbe außerdem ihre ganze Fabrikation, oder richtiger, den größten Theil ihresAbsatzes ruiniren würde. Die Fabrikanten fielen auf den Schwindel nicht herein und so. eben hat sich vor Gericht herausgestellt, daß der Butterin-Detectiv ein ganz werth los Ding und durchaus nicht geeignet ist, die Unterscheidung von Butter und Kunstbutter zu erleichtern. Es hat sich in New York cim Verbindung von Kaufleuten gebildet, de, cs in jüngster Zeit gelungen ist, den größten Theil der vorhandenen Eier auf.zukaufen. Die Folge davon ist, daß du Preise, trotzdem es Eier maffenhaft giebt, ungewöhnlich 'hoch sind. , In Mexico hat die Regie: rung einen Contrakt mit -Oskar Drög, abgeschlossen, um innerhalb vier Jahrer 4 Millionen Bäume im Thäle von Mexikc zu pflanzen. Epheu, Pappeln und Ata cien sollen benutzt werden. Auch du Errichtung einer nationalen Baumpflanz schule wird projektirt. Ein recht traurigerFallkam soeben in Boston an die Oessentlichkeit ; ein wohlhabender Farmer' von Nova Scotia traf dort ein, um die Leiche sein Tochter , Minnie McJvers abzuholen. Das junge Mädchen hatte vor vier Iah: ren das elterliche Heim verlassen, wei ihre Stiefmutter sie schlecht behandelte' sie kam nach Boston und arbeitete dort als Pumacherin, verlobte sich auch mit einem zungen Studenten der Medizin. Da wurde sie ungerechter Weise eines Diebstahls beschuldigt und eingekerkert, bis ihre Unschuld zufällig an den Tag kam. Unterdessen hatte ihr Bräutigam sich von. ihr losgesagt, und nach ihrer Entlastung wollte sie Niemand mehr in Arbeit nehmen. In ihrer Verzweiflung versiel sie den: Trunk, sank immer tieft? und starb schließlich in einem Freudew hause an der Schwindsucht.' In den New-Z)orker Zei? tungen begegnen wir jetzt häüsig Anzeigen wie: Dr. Green, Dr Schwindel meyer, Dr. Iuu Loo, erkennen Eure Krankheiten auf den ersten Blick ; sif brauchen keine Frage an Euch zu stellen und curiren Euch zuversichtlich." Die neue Welt ist doch mehr vorgeschritten als die alte, manchen ihrer Aerzte macht die Diaaneose nicht einmal zum Scheine Kopfzerbrechen. . Die Direktionen der v e 5 schiedenen Philadelphier Straßenbahnen haben beschlossen, sämmtliche fettleibigen Conducteure zu entlasten, weil dieselben, mögen sie nun auf der vorderen oder der Hinteren Platform oder im Inneren des überfüllten Waggons ihresAmtes walten. stets zu viel Raum einnehmen. Da in dem Beschlusse nicht genau angegeben ist, wie groß der Leibesumfang eines öonducteurs sein darf, ohne bei denStraßenbahntyrannen Anstoß zu erregen, so kfinden sich fast sämmtliche Conducteure der Stadt der Bruderliebe in der denkbar größten Aufregung. Jeder, der nicht ein lebendiges Skelett" ist, befürchtet natür lich, seinen Abschied zu erhalten. Vor einigen Tagen ist Dr. Weightman, der seit mehreren Jahren die kürzlich durch Feuer zerstörte Chinin-Fa-brik von Powers & Weightman inPhiladelphia geleitet hat, nach Mannheim abgereist, um die dortige Chininfabrik zu übernehmen, welche die Firma Powers Weightman kurz nach dem Brande von dem Chinin-Fabrikanten Alexander Löh ringer in Mailand, Mannheim und Pa ris gepachtet hat. Auch die Fabrik in Philadelpbia wird wieder ausgcbau: weröen. Es sind 3000 Ballen Chininrind von Philadelphia nach Mannheim bereits verschifft worden, und da hier kein Zoll auf Ehinin ruht, glaubt man, oasfelbe drüben eben so billig ode? billige: herstellen und nach hier transportiren zu können, wie die hlesigen Produktionskosten betragen. In Amerika beschäftigen sicl augenblicklich fünf Firmen mit der EhininFabrikation. Vom Auslande. Vor längerer Zeit durch lief eine Meldung die auswärtige Presse, daß der General-Gouverneur von Sibirien, Herr Anutschin, einen Gefangenen, der sich gegen ihn vergangen, habe erschießen laffen. Da Anutschin inzwischen von seinem Posten abberufen ist, so gewinnt diese Angabe an Glaubhaftigkeit. Den genauen' Sachvcrhalt, der diesem Vorfallzu Grunde liegt, schildert man also: Der Erschossene war ein Lehrer in Jrkutsk, Namens Neustrojew, der, man weiß nicht aus welchem Grunde, dem Gouverneur verdächtig schienund verhaftet wurde. Es heißt nun, die Schuldlosigkeit des Jnhaftirten habe sich bald herausgestellt und von Petersburg sei der Befehl gekommen, den Mann fofort aus freien Fuß 'zu setzen. Noch ehe der Gouverneur- diesem Befehl Folge leistete, erfuhr Neustrojew, daß seine Freilassung von Petersburg aus verfügt sei. Als der Gouverneur daher das Gefängniß besuchte, stellte ihn der Lehrer zur Rede und bemerkte, daß er um die Petersburger Verfügung wisse. . Der Gouverneur wurde sehr heftig und erklarte ihm, daß solche Lumpen", wie er, nicht freigelassen werden müßten, und wenn tausend Verfügungen einträfen. Der von Zorn übermannte Lehrer versetzte daraufhin dem Gouverneur eine Ohrfeige. Darauf ließ ihn der Gouverneur noch an demselben Tage standrechtlich erschießen. So wird der Hergang aus Sibirien berichtet. Es verlautet, daß die Untersuchung gegen den Gouverneur eingeleitet sei. Ein blutiges Liebest brama spielte sich vor einigen Tagen in Altofen ab. Einer der bekanntesten und angesehensten Bürger der Stadt, Ladislaus S., heirathete vor sechs Monaten ein junges Madchen, das vier Jahre lang bei seinen Kindern als Enieherin thätig war und steh die Liebe und das Vertrauen der Familie in hohem Maße erworben hatte. Vor einigen Tagen gab S. in semerWohnung eme Soiree, zu welcher auch einige Masken erschienen. Gegen Mitternacht verschwand die junge Haus frau aus dem Zimmer ; zur' selben Zeit
oerschwand auch eine der maskirten Gestalten. Das fiel dem Hauswirth auf und er suchte nach Beiden argwöhnisch in ben übrigen Gemächeni. In der That fand er scine Frau im Schlafzimmer mit einem dcmastirtcn Jüngling, ihrem früheren Anbeter, in einem zärtlichen'! eloa tote. Voll Ingrimm ob dcs Treubnlchs legte er den Ncvolvcr an, noch ehe er ihn aber abdrücken konnte, hatte diese schon die Klinge eines ?!cjscrs sich in's herz gestoßen. T r o y d e m London einen vier- bis fünffach stärkeren Wagenvcrkchr besitzt, ate oicu und Berlin, so hat sich doch schon dcr Gebrauch der Vicvcles und Tricvclcs in ivn Straßen dort ganz eingcbürgert, l:c- idcrs seit der Verbesserung des Trciradcö. das nun an Schnelligkeit dem Zwcir.: fast gleichkommt. Vor einigen Taen hielt der Tricycle-Club in Lorldö:t seine Jahresversammlung ab, in welcher der bekannte Unter-Staatssekre-tär Charles Tilke auch sein gewichtiges Wort zu Gunsten' der Förderung des Bi-cvcle-und Tricycle-Verkehrs einlegte. Anknüpfend an die Thatsache, daß im oorigen Jahre zwei junge Engländerinnen eine Vergnügungsreise von Base! bis Genua per Tricycle machten, sagte er, oaß gerade in England, wo das in Deutschland und Frankreich vielgepslegte Turnen durch das. Erickett-, Ball- und allerband andere Spiele ersetzt . werde, das Tricvcle-Fahren eine der besten Leibesübu y.i sei. Er sagt dem Tricycle eine 13100 Zukunft voraus, speciell bei den Städtern, denen durch dessenGibrauch viel Zeit und Geld erspart würde. Das Dreirad sei ein gutes, stets gesatteltes Pserd, das kein Futter kostet." Die Königin'Maran, Gemahlin des Königs Pomare V. von Ta hiti, welche jetzt Europa bereist, ist weiß und die Tochter eines Engländers, Namens Salmon, in welchen ihre Mutter, die Häuptlingstochter Arntaimaivahine, sich leidenschaftlich verliebt hatte. Sie .wurde in Sidney wie eine englische.Miß erzogen und als vierzehnjährig mit dem ältesten Sohne der Königin Pomare verlobt, dem ihr Gesang und ihr Guitarrespiel aufgefallen war. Die Flitterwochen des jungen Paares dauerten aber nicht lange, da der Prinz eine Schlangenbändigcrin in den Palast aufnahm und Maran in Folge dessen zu ihrer Mutter zurückkchtte. Nachdem ihr Gemahl König geworden, suchte er sich ihr wieder zu nähern und sandte ihr zum Beweis seiner '!eue den Skalp der Zauberin. M.-.ran bezog wieder den königlichen Palast, aber nur für zwei Monate. Tann floh sie wieder zu Arntaimaivahine. König Pomare V. scheint darauf zu verzichten, sie mit seinen Sitten zu befreunden, und gestattet der fünfundzwanzigjährigen Königin Maran gern, sich auf Reisen zu zerstreuen.
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