Indiana Tribüne, Volume 7, Number 188, Indianapolis, Marion County, 27 March 1884 — Page 3
Politische Aiilülldiguilgcll t ü r b i r i ? f, Marion Counly : James N. Noß, unterworfen der Entscheidung der iepub!:!anischtn onntylonvention. Für Sheriff: Wm. Q. Pattsrson, unlerworsen der Cntiieifcunfl der rerublikanifchen !ominatisnSConvenUon.
FürSheriff : Henry H. Bcvlllr, unterroorfen der Entscheidung der publikantschen Gonio. Genots.tum. l2. Axrtt 184. rtüt Anwalt von SJforio und Hin drickZ County : Charles F. NvbblnS, untrorfen der Entscheidung der rexublikaniZchcn rmineltioni-Eonveiition. ;ifir Anwalt von Marion und drickZ Couniy. Hen W. N. Karding. unterroorfen der Snt?cheldnng der rexub'ikanikchen . omlnlons-sonenlzon. Germania arten, R.W.'We Mattet u. Roe?r. .übsckes Ansgezeichncte Getränke, VhUx2xmtbt Aufmerksame Bedienung. S- Um iadlreichcn Zuspruch bittet - foinrirli Isoiiiaiin. ir zzirantirrn, daß alle Waaren, wdcbc anS int cn Stvres bezogen werden, ecüev Qualität und so billig ml irgendwo sonst siud. vcnn dem uicbt so. ist. so dringe man dkcWaaren zurück r,d das (eld wird zurücke'stattet. I!mil Muelleiy ,100 Ost Washington Straße. 380 Aellesontaine Straße. w W m itUaentüch der herannahenden Maikensaison ncftbleii mein reichalkiges Lager der schönsten Viaittn.iScilümt. Änzüg erden ,u billigen lklsen in hiesiger Stadt os? Umgebung leihweis dz, geben. Neue Anzüge iverden auf Bestellung "seitigt. Zahlreich m Zuspruch sieht n'gege Frau M. Graurnann, No. US Süd Jllmo! Straße. Uail Road Hat Store. Herbst Hntc ! U eueflfr ffnconsokden annfl o rn rn c n. Villige Preise! Gute Bedienung ! Man besichtige die grc&e ZluSwahl von Herren-ll.KnabcN'Hüten. y. i(t I! AakZi oi Str. r u A.SEIN ECIOE, jr., Kvko?ällZkS Znkaffo - Geschäft ! Oiiioinnnti. Vollmachten nach Deutschland, Oesterreich und der Schweiz gefertigt. Consularische Beglaubigungen besorgt. Erbschaften u. s. . vxsmtt und sicher einkalsirt. Wechekund oganszaylnngen Xö" Man wende sich in Jndtanapolt an : Pliilip Rappaport, No. 120 Oft Maryland Straße. Jolinston -sind' Bennett, 62 Ost Washington Str. Oesen. Kücheuoefen, Simse und Haußeinrichtungs - (Gegenstände.
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Im Zeitenwechsel.
Noman von Jyskphwe (Zrafin SchwerZr. lFortsetzung etc erinnern jtcr nocy v nes er feurig. Gewiß," nickte sie, es war ein sehr hübscher Abend, und am nächsten Tage kamen Sie zum ersten Mal zu Ä!amas Theestunde. Wir kennen uns schon ein ganzes Jahr, Herr Graf." Sollten ihre Worte eine Crmuthigung für ihn enthalten ? Durfte er sie so verstehen ? ,,Q, Fräulein Hertha, ich habe Ihnen so viel zu sagen," flüsterte er. Sie lächelte und hob warnend den Finger. Nicht jetzt, unsere Quadrille soll beginnen, heute Abend, nach dem Souper." Bitte, meine Damen und Herren," rief Oberst Gerstel, es ist Zeit." Wollen Sie mir helfen?" sagte Hertha zu Lothar. Er fühlte sich wie berauscht, als sie sich umwandte und ihn mit holdem Blick ansah,streifte eine ihrer Locken feine Schulter. Sie waren fast ton gleicher Größe, eine leise Wendung und seine, Lippen .berührten diese Locke. Ob sie es bemerkt hatte ? Kein Zug t res Gesichts verrieth es sie ließ sich von ihm in den Sattel helfen, und als sie dann, Seite -an Seite,' bei den Klängen eines Marsches in dieManege ritten, und er fein Auge nicht von ihr wandte, flü : stette sie ihm lächelnd zu : ' Seien Sie . aufmerksam auf Ihr Pferd, sonst bringen Sie die Quadnlle in Verwirrung. Jetzt dürfen wir nur an diese denken später erst an uns selbst." Sie hatte mit ihrer Mahnung nicht. Unrecht; er hatte Mühe, sich zu sammeln er fühlte sich wie in einem Taumel der. Seligkeit, sie liebte ihn, nun war kein Zweifel mehr, sie hatte ihm ein Zeichen geben wollen, daß er nicht länger zögern durfte. Heute, noch heute! jauchzte er innerlich immerfort. Er folgte nur halb mechanisch mit seinem Pferde den' i'erschlingungen der Quadrille, er hörte nur wie im Traum das laute Beifallklatschen des Publikums; endlich war es vorüber und er hob Hertha vom Pferde. Darf ich Sie in meinem Wagen nach dem Hotel fahren ?" fragte er. Ich danke," antwortete sie, Mama ist natürlia) unter den Zuschauern, ich fahre mitihr." In diesem Augenblick trat Lothar's Diener mit Abgezogenem Hut an ihn heran. Herr Graf wollen veneihen " Was willst Du?" fragte er argerlich. Herr Graf wollen verzeihen," sagte er noch einmal, eS kam eine Depesche an und da meinte ich doch, sie dem Herrn Grafen bringen zu müssen, es könnte doch etwas Eiliges fein." Gut, gut, gieb," antwortete Lothar zerstreut, ihm daö Blatt aus der Hand nehmend, während feine Augen den ara iösen Bewegungen Hertha's folgten, die ihrem Schimmel den Hals klopfte und dem Reitknecht einige Aufträge in Betreff der Versorgung des Thieres gab. Jetzt sah sie sich um, winkte Lothar noch . einmal freundlich grüßend zu und fagte : Auf Wiederseyen, also." Auf Wiedersehen," aah er zurück und feine ganze Seele lag m den zwei Worten. . Sie verschwand hinter der Thür nach dem Garderobenzimcker und er starrte ihr, in seliges Träumen verloren, nach bis sich eine Hand aus seine Schulter .legte und ein Kamerad rhm lachend zurief : Nun, Hagen, erstarren Sie nicht im Anschauen der Thür, die schöne Äaroneffe kommt nicht wieder, der Ausgang ist nach jener Seite ; beeilen Sie sich lieber mit uns nach dem Bayerischen Hof zu kommen, damit wir die Damen dort empfangen." Lothar fuhr auf, ihn ärgerte es, daß etwas Auffälliges in seinem Benehmen gelegen hatte, und er erwiderte hastig, beinahe verlegen: Ja, natürlich, ich komme gleich." Schon wollte er sich den Mantel überwerfen, als ihm die Depesche einsiel, die er noch in der Hand hielt. Er riß das Kouvert auf und las : Komme gleich. ich sterbe, meme Stunden sind gezahlt, und ich muß Dich sprechen, um Cecile's willen. Dein Vater." Es traf ihn wie ' ein Blitz. Er war kein zärtlicher Sohn, das Verhältniß zu seinem Vater war stets ein kühles, frem des gewesen, ihre Korrespondenz hatte sich in ununterbrochener Regelmäßigkeit darauf beschränkt,daß vierteljährlich seinVcr tcr ihm mit einem kurzen Briefe seine öedeutende Zulage geschickt und cr dann ebenso kurz dankend geantwortet hatte. So hatte cr kaum dab Äußerlichste von seinem Leben gewußt, innere Beziehungen hatten zwischen ihnen kaum je bestanden, durch die heftigen Auseinandersetzungen, als es sich um dieWahl von Lothar's Äeruf handelte, waren sie aber vollständig gelöst. Seitdem war cr nur einmal vor nunmehr 8 Jahren, zu einem kurzen Urlaub in Sentenberg, dem väterlichenGut, gewesen. Es waS eine uncrquicklicheZcit, die 'bm in 'manaenebmster Erinnerun j!and; damals war even uectle vtn GerSheim, das Kind von in dürftigen Verhaltn isien verstorbenen Verwandten, nach Sentenberg gekommen. Er hatte sich über das kleine, häßliche, scheue, bleiche Mädchen, geärgert, deffen große schwarze ölügen fortwährend an ihm hingen, und ihm war es unbeareiflich gewe sen, daß sem Vater sich die Last aufgebürdet hatte, das Kind in sein Haus zu nehmen, noch unbegreiflicher, daß er es mit einer Zärtlichkeit behandelte, die der -ohn niemals von ihm erfahren hatte. Es hatte sich ein Gefühl von Eifersucht in ihm gegen das Mädchen geregt, und er hatte es niemals über sich gewinnen können, freundlich zu ihm zu sein, ja er hatte sogar einmal, mit ziemlich heftigen Worten, zu seinem Bater seine Verwunderilng über dessen. Entschluß, das Kind ir: sein öaus zu nehmen, geäußert. Solltest Du durchaus für dies Kind eines entfernten Vetters Sorge t tragen, so würde eine. Pension, eine Erziehungsanstalt daffelbe thun und Du hättest dann nicht die Last mitLtM" hatte er gesagt.
t'acy meiner Ansicht ' Iväre es nicht dasselbe," hatte ihm sein Vater scharf geantwortet, und ich muß Dich bitten, mir selbst die Entscheidung darüber zu überlaffen, ich glaube, da$ es Dir durchaus gleichgiltiz sein kann durchaus gleich, giltig ob Eecile in Sentenberg ist oder nicht. Im Übrigen ist ihre Anwesenheit mir keine Last, sondern eine Freude." . Bald darauf war Lothar von Sentenz bcrg abgereist und seitdem nicht wieder dort gewesen, er hatte keine ?!cigung zu einer Besuchsreise dahin empfunden, sein Vater ihn nicht zu einer solchen aufgefordert. Damals war derselbe noch ein rüstiger, kraftvoller Mann gewesen, seine Hünengestalt ungebeugt von derLast des Alters, sein freilich von weißen Haaren umwalltcs Haupt stolz gehoben. Lothar hatte nie daran gedacht, daß acht Jahre ihn gealtert haben, oder daß auch die starkenEichen fallen könnten. Nun diese plötzliehe Nachricht ! Der letzte Brief feines Vaters, den er vor etwa vier Wochen erhalten hatte, war kurz und gemeffen wie immer, mit derselben festen klaren Sandschrift geschrieben gewesen, keine Andeu tung, die auf eine so jähe Schreckenskunde vorbereitet hätte. In zwei Stunden ging ein Zug ab, der ihn nach Senten berg führen konnte, cr mußte ihn natürlich sofort benutzen ; die Entfernung war eine so große, daß er doch erst'am nachsten Abend eintraf. Er warf sicb in den Wagen und befahl : Nach Hause !" Als diePferde eben anzogen, stürzte ein Gätt-. nerbursche mit einemRiesenbonquet an den Wagen. Der Herr Graf möge entscbul digen, daß er um ein paar Augenblicke verspätet Ware," stammelte er athemlos, er käme ja aber wohl noch zur rechten Zeit, es wäre so viel zu thun gewesen. Er'hatte das Bouquet auf den Rücksitz des Wagens gelegt. Lotbar warf sich in die Ecke und bedeckte das Gesicht mtt den Handen. Ein bitteres Gefühl wallte in ibm auf ; eben jetzt, heute, hatten sich die Pforten des Glückes vor ihm aufthun sollen, eines Glückes, das ihn mit dem Geschick versöhnen, ihn vergessen machen würde, daß'er dem ' höchsten Wunsch seines Lebens entsagt und eine Laufbahn eingeschlagen hatte,' die ihn unbefriedigt gelassen. Statt dessen mußte er nun an ein Sterbebett! Wie lange mochte es dauern, bis er widerkehrte, er hatte doch ein Jahr gewartet und, jetzt schienen ihm Wochen unüberwindlich. Warum eben heute ? Schon morgen wäre alles anders gewesen, dann wäre Hertha die Seine geWesen, und er hätte em Recht gehabt, die Sorgen und Schmerzen seines Herzens in das ihre zu ergießen. ZuHause angelangt,fand er eine zweite Depesche des Arztes, Die lautete : Kommen Sie sofort, der Graf verlangt drinaend nach Ihnen, Eile ist Noth, sonst zu spät." Lothar gab rasch dem Diener seine Befehle und vertauschte seinen An-
zuz mit warmen Neisekleidern. Er sah nach der Uhr, stand einen Moment nachIinnend, vielleicht blieb ihm noch Zeit, ür einen Augenblick wenigstens, nach dem Bayerischen Hof zu fahren, Hertha denStrauß zu bringen und ihr ein erklärendes Wort zu sagen. Doch schnell verwan er den Gedanken wieder : einestheils mußte er noch zudem Oberst seines Regiments, um Urlaub nachzusuchen, anderntheils widerstrebte, es ihm, eben jetzt in einen fröhlichen Kreis zu treten und die Theilnahmsversicherungen .fremder Menschen entgegenzunehmen. So blieb ibm mchts übrig als emme Worte an Hertha zu schreiben und ihr diese mit dem Bouquet in den Bayerischen Hof zu schicken. Es war zum ersten Mal, daß er an sie schrieb, wie kalt klang das : Theuerstes. gnädiges Fräulein r Und doch, mebr durfte er nickt wagen. DieserAbend sollte, toie ich kühn und seliz hoffte, der schönste meines Lebens werden", fuhr er fort, mir die Erfüllung aller heißesten und sehnsüchtigsten Wünsche bringen. Aber das Schicksal ist hart und unerbittlich, unser Herz vermag nicht seinen ehernen Schritt zu hemmen. Ein Telegramm ruft mich an das Sterbebett meines Vaters. Ich reise in einer Stun de ab, wann ich wiederkehre, weiß ich natürlich heute nicht. Gestatten Sie mir, die Blumen, die ich selbst Ihnen zu überreichen hoffte, Ihnen jetzt zu senden, mögen sie Ihnen mehr sagen, als. es meine Feder in diesem Augenblick vermag, da mein Kopf verwirrt und mein Herz tiefbewegt ist. Lotbar, liraf Hagen. Er adressirte das Blatt, drückte einen Kuß auf den geliebten Namm und steckte es in den Strauß. Rosen und Veilchenduft strömmte ihm entgegen ; er führte die Blumen an seine Lippen vielleicht that sie ebenso vielleicht ! ' Wäbrend erdem Bahnhofe zufuhr, hatte der Diener Brief und Bouquet an die Adresse gebracht. Hertha war bereits ein wenig übellaunig, die- Baronin sehr unruhig geworden. Dle anderen Henzn hatten sämmtlich ihre Damen empfangen. 9!iemand fcblte mehr als Lothar wo blieb er nur f Da kam die Botschaft. Hertha fühlte sich zilerst enttäuscht und geärgert ; sie hatte auf einen frohen Abend gerechnet, sie hatte bestimmt angenommen, daß Lothar sich heute erklären werde, seine Andeutungen waren nicht mißzuverstehen nun war das Alles vorbei. Dann aber siel ihr plötzlich ein, daß er freilich immer ein reicher Mann gewesen sei, daß ihn aber der Tod seines Vaters doppelt oder dreifach so reich und zum Besitzer von Sentenberg mache. Im Ganzen war ja nickts verloren, man wartete eben einige Wochen. Der arme Graf," sagte sie jetzt bedauernd, und reicbte ibrer Mutter sein Billet. . ' Die Baronin überflog es. Der c.r me Graf", sagte auch sie und warf dabei einen balb erstaunten, balb bewundern-. den Blick auf Hertha, der die glühende Sprache seiner Zeilen, nicht einmal eine höhere Röthe in die Wangen getrieben hatte, und diejetzt eben, mit der gewöhnten, ruhigen Grazie, das Bouquet Fräu lein von Gerstel zeigte, welche die-Füll. der Rosen in dieser Jabreszeit" gepriesen hatte. Lothar fuhr in die Nacht hinein. Es war eine dunkle, sternenlose Nacht ; der feine Regen siel sacht herab, es war kalt in dem Koupee und Lothar hüllte sich sirä stelnd in den Mantel. Er hatte sich in die Ecke gedrückt und die Auaen geschlossen. aber kein Scklas bali ibm über d,s
lange Nacht hinweg. Er könnte sich ei ne3 Gefühls des VorwurfS nicht erwth rcn. Warum war er feit Jahren nicht in Sentenberg aewefen, warum hatte er niemals ausführlicher an seinen Vater geschrieben, warum nie gefragt, ob er sich noch kräftig und rüstig wie ehedem fühl te. Er mußte 65 Jahre zählen, warum war es ihm nie eingefallen, daß dies Alter solche Frage nahe lege ! Vielleicht hätte der Vater sich nach ihm gesehnt, vielleicht wäre es ihm lieb gewesen,Manchcs über die Zukunft, das Gut, seinen Besitz, mit ihm besprechen u können !
Dann aber verwarf cr diesen Gedanken wieder, auch jetzt schien cr ja kein Verlangen nach ihm, dem Sohn, um seiner selbst willen zu haben nur um Eecile'S willen wollte cr ihn sprechen. Der altcGroll gegen dieses Mädchen erwachte von Neu em in ihm, sie hatte seinen Vater geliebt, während er an Liebe darbte. Der Gedanke an sie war in ihm in diesen acht Jahren beinahe verwischt. . Eecile grüßt Dich," hatte regelmäßig in seines Vaters Briefen' gestanden, meine Empfehlung an Fräulein Eecile", ebenso regelmäßig in den seinen' höchstens, daß sein Vater noch einmal hinzufügte :' Sie umgiebt mich mit töchterllcher Liebe." Selbstve ständlich, hatte Lothar gedacht, und damit war es genug. Heute erwachte die Erinnerung an sie lebhaft in ihm, er em fand deutlich die Abneigung, die dem damals einundzwanzigjähriaen Jüngling die kleine Haarige Person eingeflößt hatte. Unheimlich, gespenstisch hatte er die großen, schwarzen Augen genannt, die aus dem bleichen Gesichtchen hervorleuchteten; ihm war es unerträglich gewesen, daß die Kleine die Augen kaum von ihm wandte und in seiner Nähe wie gebannt schien. Er hatte sie recht unfteundlich angelassen, dann hatte sie sich scheu und ängstlich zurückgezogen, aber wenn er am Klavier sich in seinen Phantasien ergangen, waren plötzlich aus irgend einer Ecke ihre schwarzen Augen wieder vor ihm aufgetaucht. Dann war er meistens ärgerlich aufgesprungen und hatte das Zimmer verlassen. Das Kind ist wie eine Klette," hatte er gesagt, man Wird es nicht los," und die seltsame Borliebe seines Vaters für das kleine, bäßliche Geschöpf", hatte ihn noch mehr gegen dasselbe' eingenommen. Um (ecile's willen," die Sorge für sie wollte der Bater also auch ihm ausbürden ; nun, er hätte ihr ja testamentarisch ein Kapital sichern können, er wollte eS ihr von Herzen gönnen, was brauchte er mehr! Diese, wirren, wechselnden Gedanken gingen durch seinen Kopf und hielten ihn von Stunde zu Swnde wach. ' Endlich tagte es; ein dichter Nebel lag über der Landschaft, die gleichmäßig grauen Wolken ergossen unablässig einen feinen, sachte rieselnden Regen auf die Erde, die Stunden dehntenjich Lothar zu endloser Länge, zahllose Mgle zog er die Uhr heraus, endete denn dieser Tag nie ? Seine Gedanken wanderten zurück zu Hertha, voll heißer, leidenschaftlicher Sebnsucht, wäre sie an seiner Seite gewesen, hätte er wenigstens das Recht gehabt, ihr u schreiben, ihr Alles sagen, was sem Herz betoegte, ein tröstendes Wort von ibr , . . ... . r r' r t ' zu empfangen gewin, lyre rumae tar heit würde ihm wohlthun, sie würde ihn verstehen ! Er- verwünschte ein thörichtes Zaudern und Zagen. Endlich, gegen Mittag, hoben sich die Nebel, aber der Himmel blieb grau und trübe und trug nur dazu bei, das eintönige Landschafts bild um ihn her trostloser, niederdrücken der für ihn zu machen. ' Die weite, ebene Fläche, die oft meilenlang von keinem Dorf, keiner Stadt unterbrochen wurde, dann eine Strecke unwirthschaftliches, braunes Moorland, in dem nach langen 3!eaenaüssen große Wasserpfützen standen. die wieder abwechselten mit einem Stück dunklem, traurigem Kiefernwalde. Das war die heimathliche Landschaft, er kannte sie wohl, es gmg noch lange so fort, bis dann weiterhin, wenige Skationen vor der, auf melcher er den Zuq verließ. die Gegend freundlicher und wohlangebaut wurde. Er erinnerte sich, wie endlos langweilig ihm diese Strecke früher, bei seinen Fenenreisen, stets gewesen war. so trostlos öde, so jammervoll verlassen war sie ihm aber niemals erschienen: nur erne freundliche, woblanaevaute Ort schaft, eine Bergkette am Horizont, eine Schloßruine auf einer Höhe am Wege ein solches Bild, er hätte Schätze darum gegeben. Er starrte auf die dunklen, graden, kahlen Kiefernstämme, auf den von braunen Nadeln bedeckten Boden Alles athmete Schwermutb uud Trauer, und er schloß mit emem Seufzer die Aug.en. Dann endlich färbte sich der graue Himmel am westlichen Horizont mit einem matten,verwaschenen Roth, Dämmerung lagerte sich über die Landschaft,es wurde WiederAbend. vloü) eme Stunde in die Dunkelheit rnn ein, dann war die Station erreicht, von welcher sich die Chaussee nach Sentenberg abzweigte. Gott fei Dank!" murmelte Lothar unwillkürlich vor sich hin. Es war eme kleine, wenig besuchte Station, der Perron nur schwach erleuchtet, Lothar der einzige Passagier, der hier ausstieg. Er or r.. .- r i V. r. C. Jt--i wr. suyiie icr o innen iai vura?lauei, vap er geraden Weges, noch bevor er sich nach dem Wagen, der ihn wahrscheinlich erwartete, umgesehm hatte, in das Sta tionsaebaude atmn und vermcyen wollte. ob er dort irgend ein erwärmendes Getränk bekäme. Da stand mit gelüftttem Hute der alte wohlbekannte Diener aus Sentenbera vor ihm. Befehlen der Herr Graf, daß ich den Koffer besorge V; fragte er. - ..AbLudwia, Du !" rief Lothar, ..wie stebt es in Sentenberg?" Der Alte senkte den Kopf. Mein Vater?" Der Herr Graf ist heute früh gestor ben," sagte er leise. Also dock zu spar, rief Lotbar, wa rum bekam t5 nickt srüber Namricki?" Der Herr Giaf war gesuud, kräftig und rüstia wie immer," antwortete der Diener, gestern ritt er wie gewöhnlich aus, nach einer stunde brachten lyn Hoiz fäller bewustlos aus dem Walde: all mählich erst .kamen ihm die Gedanken wieder, cr war gestürzt, gegen einen Baumstamm, der Herr Doktor sagte gleich, es ginge zu Ende, es wäre inwendia etwas verletzt. Da wurde gleich telegtaphitt, ich selbst habe die Depesche hierher gebracht, aber es war doch zu spät. Der Herr Graf hatte das wilde
Pferd geritten das ihn schon einmal abgeworfen er war doch nicht mehr fo kräftig nls früher, um es zu bändigen, er hatte dem gnädigen Fräulein versprochen, es nicht wieder zu reiten, nun war leider das gnädige Fräulein krank, da hatte cr es doch getban und es geschab das Unglück." Dann also schnell weiter nach Sentenberg", sagte Lothar. Ein eigenthümlich beklommenes, wcheö Gefichl hatte ihn übermannt: fein Vater todt! Der Tod, der grone Versöhner, hatte ausgelöscht.
was zwischen ihm und dem ater gelegen, er empfand ..i diesem Augenblick nichts als emen tiefen chmerz über seinen Verlust, nichts als den höchsten Wunsch, daß er nocy zur cir getommcn wäre, tv Wort und einen Blick von ihm zu gcwin nen. Es preßte ihm die .Brust zusammen. als er durch das große Gitterthor des Parks fuhr, als de? Kies m der breiten Allee unter den Rädern knirschte, es war der Boden der Heimath, und er betrat ihn als em Fremder. Der Wagen hielt. das große, altersgraue, schloßartige Ge bäude lag m tiefer DunkeU'?tl loc ibm. nur zwei Fenster waren matt erleuchtet. Wie öde, wie verlassen Alles ! Lothar svrana aus dem Waaen und aina sckwer I x 7 J iLMAtW V a ti uuiutiiu int viautu tyiuuu. cti icatuit , war ihm vorausgeeilt und stellte eben eine Lampe auf den großen Eichentisch, die aber den weiten Flur kaum erhellte, aus allen Eckm sah die Dunkelheit gespenstisch hervor. Während erden Mantel abwarf, önete sich die Thür aus seines Vaters Zimmer . ein Fremder trat ihm entgegm. Sie werden sich meiner kaum mehr erinnern, Herr Graf," sagte cr, ich bm der Arzt des hochverehrten Verstorbenen, Dottor Berger. le wiesen schon, - daß Sie leider zu spät gekommen sind, wie ich es gleich fürchtete, dennoch telegraphirte ich noch zum zweiten Mal, es wäre ja doch immerhin möglich gewesen, daß die Entscheidungsstunde sich verzögert latte. Ihr Herr Vater wünschte so dringend,' Sie noch zu sprechen es sollte Nicht mehr sein." Lothar reichte ihm die Hand : der Na me des Doktor Berger war ihm noch von früher her bekannt, er glaubte, den Mann auch ein oder das andere Mal ge sehen zu haben, dennoch konnte er sich sei ner Persönlichkeit in keiner Weise erinnern. Sie waren bei ibm bis zuletzt?" fragte er leise. Bis zuletzt !" antwortete der Doktor, ich babe ibm noch die Augen zudrücken dürfen." Hat er viel gelitten ?" fragte Lothar Wetter. ..Ich glaube, .daß die Schmerlen groß waren," entgegnete der Doktor, doch der Herr Graf hatte einen energischen Willen, kein Schmerzenslaut, keine Klage ist über seine Lippen gekommen." Lothar, der unterdessen in das Zimmer getreten war, warf sich in den Stuhl" und starrte stumm vor sich hin. Ein unsäglich peinvolles, schmerzliches Gefühl überwältigte ihn fast; er war in der Heimath und doch ein Fremder unter Fremden. Möchten Sie nicht Ihren Herrn Vater sehen, der Anblick ist einsehr freundlicher, er bat sick garnicht verändert," sagte der Doktor. ' Lothar erhob sich sehr rasch. Jawohlzu ihm," riefter. Wie kam es nur, daß er nicht gleich darän gedacht hatte. Fräulein von Gersheim ist sehr leidend," fuhr der Doktor fort, sonst wären Sie natürlich von ihr empfangen worden, Herr Graf. Sie war am Scharlach erkrankt, der im Dorf grässirte, lag schwer darnieder, und eine böse Lungenentzündrmg, die großer Schonung bedarf, ist als Rest zurückgeblieben. Die letzten schweren Tage und die große Gemüthserschütterung haben ' zudem ihre schwache Kraft ganz erfchöpft. Ich habe in ihrem Namen um Entschuldigung zu bitten, daß sie Sie vor morgen nicht empfangen kann." Lothar, der, wie so viele Männer, eine Abneigung gegen krankeFrauen hatte,fand durch diese Mittheilung seine 'Mißstimmung gegen Eecile nur erhöht. Also auch nervöse ! dachte er, während er schweigend den Kopf neigte. In demselben Moment wurde die Thür geöffnet und eine zarte, kleine Gestalt, in tiefes Schwarz gekleldet, trat ein. Fräulein Eecile, ich hatte Sie doch gebeten, heute nicht mehr aufzustehen," rief der Doktor. Sie machte eine abwehrende Bewegung. Ick wußte," sagte sie leise. Ich hörte, daß Sie angekommen waren und es hielt mich nicht oben," wandte sie sich zu'Lothar, während der Doktor rasch einenderdunkelnden Schirm über die Lampe legte, ich mußte Ihnen ein Wort sagen, wir tragen ja gleichen Schmerz, einen solchen Vater zu verlieren !" Sie hatte ihm die Hand cntgcgcngestreckt, cr berührte flüchtig ihre Fingerspitzcn, ihre ersten Worte riefen alle Bitterkeit in seinem Herzen wach. Ihr war der Verstorbene ein liebender Vater gewesen, ihm nicht. Ich bedauere, daß Sie sich um meinetwillen einer Anstrengung untcrzogm haben, ich wollte soeben zu dem Todten gehen," sagte er emst, beinahe abweismd. Sie sah schüchtern und erschrocken zu ihm auf. So kommen Sie, erwiderte sie leise. Er wäre lieber allein gegangen, den-, noch konnte er nicht zurückweisen, WaS sie für so selbstverständlich zu halten schien. (Fortsetzung folgt.) Kindsr - Wagen ! in größter Nuöwabl und zu den billigsten Preisen empfehlen O "1 LO cmdm 'kst Washington Straßc.
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vom 17. Febr. I88Z an: Lge vrlaffn daUUnDepot,Jndxlt folgt: Station,. ,chnll,g lPost,ug.,Lchnll,alkeom. Sibg.Jndianarl' Lnk.Camb'gCit? Richmond .... Danton Piaua m Urbana olumbu... 0 Newark Eteubensillk. Wheett . Pttttvurg.... Afiflm1 t.003i 6:13. 6:io 6:20 . 6:53 . 8:ü7 , 8lt$ f 9:6 . t V t 10:45 C iZ:59Nm :5531m 6:41 , 7:12 , 8:57 , 8:9 1 9:52 . 1:37 3:33 , 3:47 , 4:51 6:40 11 :3091m 12:52 , 5:9 . :n , 7:02 4:15Cta 7:40 . 8:50 , 7:50 . ii:30 , i2:37Crn 4:24 8:oi 6:17 . , Hsrrlöburg... 2:2Ü3W atttmor.... Washington.. , Philadelphia. New Bork.... Boston 6:10Jini 6:2) 5:15 , 7:30 . ll:2j :25Nvl 7:50Brn Täglich. Täglich, autgenommen Sonntag. Pullmann' 'alaft, chlef und SotlWagn durch bi Pittsbvrg, Harrtiburg. Philadelxhia und Re Aork, ohn Wechsel, Blo in Wagenwechsel nach Baltimore, Washington und Boston. Fah'karten nach allen Oestlichen Städten find n allen Hauxt?ahrkartnBureau de Westen und in dem Stadt'Bureau, 9U der JUinoi und Washington Strafe und Im Union Depot Bureau, Indianapolis, zu haben. Schiafmagen.Aarten tön nen im voraus gesichert werden durch Applikation bei den Agenten im Stadt'Bureau oder im Union Depot zu Indianapolis, Ind. H. R. Derlng, A. 6. P. A , ordost.Ecke Washiug. ton und Jlltnoi Straße. Jnd'xlS. James LkctZrea, Managet, Columbu, Ohto . . I o r d, Eenl. Passagier und Ticket. .Agent VittSburg. P. Feuer-Alarm-Signalc. ' 4 Pennsvzrianta uud Market. 5 Hauptquartier des Feuer Departement, s Ost.Ltrzße und New ZZork. 7 Nobel und Michigan Straße. 8 Na Jerse,-Sttaße und Massachusetts 5 ?' 9 Winfton und NordStrare. 2 assachussettS Ave. nahe Noble Str. 13 Delawar Ltr, und Fort Wane Ave. 14 New Jersey und Fort Wa,n venue 15 Peru Str. und Massachusetts ve 16 Christian Ave. und Afh Str. 17 Park Ave. und Butter Str. 13 Barroro Sir. und Malott r.. 19 Archer und John Str. 123 Sollege Lse. und Siebente Str 124 Alabama und Siebente Str. 125 Meridian und Siebente Str. 12 Landes Str. und Lmcoln Ar, 7 AuS,lellung.SkbSud. 128 Central Ave. und Achte Sir 131 Alabama und Morrison Ltr 132 Rohamxton und Achte Str. 131 College Ave. und Zehnte St,. 135 Home Ave. und Delamai ?t, 136 Delawar und Michigan Str. 21 St. Joe Str., nahe Jllinoi. 23 Pennsylvania und Pratt Str. 2? No. 5. Engine House Sechste, n , , 26 Mississippi und t. lair Str. 27 Illinois und Michigan Str. 28 Pennsylvania Str. und Home , 29 Mississippi und Liertk Str. 12 Tennesse und William Str. 213 Pennsylvania und Michigan rr. 214 Jlltnoi und Herbert Str. 81 Jndiana Lve. und Michigan Sir. 32 Meridian und Walnut Str. 84 California und Lermont Str. 25 Blake und New Vor! Str. 86 Jndiana ve. und Ct. Clair Str 37 Stadt'Hosxital. 28 Blak und Nord Str. 39 Michigan und AgneS Str 812 Weft und Walnut Str. ziz Weft und Dritte Etk. 814 Siebente und Horoard Str. 41 Washington, nahe West Str. 42 Selben dorf und Washington St, 42 Missouri und New Kork Str. , 45 Meridian und Washington (str. 48 Jllwoil und Ohio Str. 47 Tennessee und Washingtsn Str, 48 inzan's Pork House. 49 Jndianola. 412 Missouri und Maryland Etr. 418 Mississippi und Wabash Str. 415 Ferguson' Pork House. ' 421 I. B. 23. Round House. 423 Jnsan Asylum. 51 Jlltnoi und Merrill Etr. 52 Jllinoi und Loulsiana Str. 53 Weft und McCarty Str. 54 Weft und South Str. 56 Tennessee und eorgia St.. 57 Meridian und Ra? Str. li Madison Ave. und Morri Ltr. 59 Madison ve. i Dunlop Str 512 Weft und Nocklvood Ltt. 513 entucky ve. und Merrik c. 514 Union und Morri Etr 516 Jllinoi und ansa 6 617 Morri und Dacotah Str. 61 Eouth nahe Delaaare Etr. 62 Pennsylvania und Louisiana Str. 68 Delawar und McCarty Str. 64 Oft und MeCart, Etr, 65 Alabama und Lirgiana v. 67 Virginia v. und Bradsha Str 68 Ost und Coburn Str. 9 Pennsylvania Str. und Madison e. 612 McKernan und Deughett? Str. 71 Virginia Ave. ah Huron Str. 72 Oft und Seorgia Str. 78 Washington und Benton Etr. 74 Lenton und Seorgia Str. 75 Foreft Ave. und Pin. 76 Dtllon und Bat Ltr. 78 Virginia Av. und Dillon. 79 Kletcher Sve. und Dillon. 712 Spruc und Prospekt Str. 718 ngttsh Av und Laurel Str. 714 Orange und Olive Etr 715 Shelby und Brecher Str. 81 a:lt ' ro Jerf, Etr. 82 Washington und Dklawar Str. 83 Oft und qZiarl Str. 84 New So und Davidson Str. 85 Taubstummen-Anftalt. öS ver. Staate Arsenal 7 Oriental und Washinaton Ktt. 55 FraukttSfängniß 812 No.S SchlauchHau, Ost LSashiugtonftrai M var!ti und'SllStr. 814 Ohto und Haro, Str. 91 NarrMs nahe Meridian Etr. 92 Meridian und Sevrgia Ctraj. 1-2-1 PriatSignal. 1-2-1 Und Kasten tederholt, zweiter Alarm. 3-3 Signal für FeurDruek. Zwei Schlüge, Feuer aul. Dri Schlägt, Druck ab. Zwölf Schlage, 1 Uhr Mittag.
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