Indiana Tribüne, Volume 7, Number 187, Indianapolis, Marion County, 26 March 1884 — Page 4

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Ist das beste cilmttiel gegen die derschiedenen Leiden der Lunge und Kehle, wie Husten, szeiierkeit. Bräune. Erkältring. Engbrüstigkeit. Influenza, Luft röhren -Entzündung, sowie gegen die ersten Grade der Schwindsucht und zur Erleichterung schwindjüchtiger Kranken, ucr.n die Krankheit schon tiefe Einschritte .-macht hat. PreiZ. 25 CentZ.

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Indianapolis, Ind.. 20 März 1834.

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Heirath e n. I. S. Taylor mit Elisabeth I. Jowler. I. R. LemiS mit Florence Harvey. Charles W. Kiel mit Albertine Elevin. r 0 d e ! fl 1 1

5S- In Rockport Ind. sind die flattern auZgebrochen. Er mu gut sein. Jedermann gebraucht ihn, und alle Aerzte verschreiben ihn. Wir meinen Dr. AtlU's husten Syrup. PreiZ 27, Eents. Vsr Jacob R. Wilson will von La. vina Wilson geschieden sein. Grund, treuloseZ Verlassen. Nathaniel N. Morris, der Ver. Walter der ?!achlassenschlast von Elizabeth Lintner verklagte John Lintner nnd Frau auf Auszahlung von $5 000. In einer außerordentlichen Sitzung der Aldermänner wurde die Ordinanz, die jährliche SteuerAuflagc betrkf send, zum Beschluv erhoben. E wird daraus gedrungen, daß alle Oleomargarine.Butter. bis auf dem Markt verkauft wird mit einen Zettel, der die richtige Bezeichnung führt, versehen wird. 5y Frl. Helene Wagner, eine in Europa und Amerika bekannte Dekla matrice wird nächsten Montag in der Männerchorhall einen Rcitations -1ar trag halten. S Gestern wu:de ei i Mann ver haftet, von dem man glaubte, baß er zu denjenigen gehörte, die seiner Zeit den Grocer McDa.".iel übelfielen und mehrere Schüsse auf lhn abfeuerten. Man sah jedoch bald, daß man nicht den Rechten hatte und liefe ihn laufen. S- Heute Abend findet eine Geschäfts. Versammlung des Freidenkervereins in der Turnhalle statt. Da aufcnst wichtige Geschäfte zu erledigen sind, so ist daö Er scheinen der Mitglieder sehr wünschenS werth. Natürlich ist diese Versammlung ausschlichlich für Mitglieder. fö Die Heilung des Eigensinns bei Jungen und Alten, ist daS Thema des Vertrags, welchen Herr Fritz Schüd von Carver. Minn. nächsten Sonntag Abend in der Männerchorhalle halten wird. Herr Schütz ist ein freisinniger, gediegener Redner und der Vortrag sollte gut besucht werden. öS Herr Ed. Vernhamer in Shelby. ville, der Bruder des Herrn W. Bern hamer von hier, wurde vorgestern Nacht aus seinem Heimwege'vonStraßenrüubern überfallen und schlimm zugerichtet. Die Bursche wollten den Mann berauben, wurden aber durch zwei Leute, die hinzu kamen rerscheucht. TSDurch Herrn HerrmanRiotte wurde uns die Mittheilung, daß der berühmte Ratursorschkr Herr Dr. Brehm im Laufe der nächsten Woche einen Vortrag in der Mnnerchorhalle halten wird. Wir ma chen einstweilen auf den unS gebotenen hohen Grnuß aufmerksam und werden morgen deS Näheren daraus zurück kommen. Wir müssen unsere Leser um Ent fchuldigung bitten, wenn wir durch die gemeine Art der Angriffe deS Herrn Sei. densticker auf die Person .des Herrn Rappaport'S, genöthigt wurden, diese persiden Angriffe auf ihren wahren Werth zurückzuführen. Wir haben unS dabei der nöthigen Beschränkungen, welche die Rücksicht auf unsere Leser unS auferlegt, befleißigt. Wie halten eS aber im allgemeinen Interesse für geboten, die Taktik Seidensticker'Z durch Hinüberspie, len auf'S persönliche Gebiet, den eigent lichen vorliegenden Fragen ausweichen zu wallen, gebührend zu kennzeichnen. Wie weit eS mit Jemand gekommen sein muß, der zu solchen Mitteln reist, mögen die Leser selbst entscheiden. Leichte Lösung der Schleimansammlungen, erhöhte? Kraft der Lunge und Unterdrückung von Entzündung, Verschwinden des Hustens und der Genuß wirklicher Ruhe, ist der Lohn aller Schwindsucht? Kranken, welche Dr. Bull's Husten Syrup gebraucht haben.

Der heutige .Telegraph" enthält eine von Herrn Se,densticker. dem Eigen thümer des Blattes veranlaßte, in der Zukunft" vom 24. Juli 1873 bereits er. schienene Mittheilung, über die vor elf Jähren zwischen der Cincinnali Turngemeinde und Herrn Rappaport bestandenen Beziehungen. Muß schon die Heranziehung einer elf Jahre alten Begebenheit in die gegen wärlige Controverse bei jedem Unbesangenen Ekel erregen, so muß dieS um so mehr durch die aus der Hand liegende dos hafte Art und Weise der Darstellung der Fall sein.

Das jehnzährige Wirken deS Herrn

Rappaport in Indianapolis, der Ruf,

den er sich hier, erworben, daS Vertrauen, das er sich durch die Art und Weife seines

Auftretens und seines Handelns ganz be sonders in Turnerkreifen und bei Denje

nigen, welche zu dem Turnerbunde in engen Beziehungen stehen, erworben, sollte ihn füglich jeder Vertheidigung in

dieser Sache überheben.

Da dieselbe jedoch einmal in einerWeise

vor das Publikum gebracht ist, welche von jedem anständigen Menschen verurtheilt werden muß, und da Herr Rappaport auch nicht den allergeringsten Grund hat.

in dieser Angelegenheit das Geringste zu verschweigen es ihm vielmehr nach den Jnisinuationen des MephistopheleS vom Telegraph- nur lieb sein kann, wenn die wahre Sachlage an die Oeffentlichkeit gelangt, so lassen wir uns herbei eine

Darlegung derSache unserseits zu geben.

Wir schicken der Darstellung Folgendes

voraus, damit man sehe, was man zu

jener Zeit, da die Angelegenheit Tages

gefpräch war, ln Turnerkreisen über die

selbe dachte und was MephistopheleS

Seidensticker, der damals als ZeitungS

redakteur und speziell als Herausgeber

des Bundesorganes der Turner Zu

funfi" genau unterrichtet war, von Herrn

Rappaport hielt. Am 12. Juni 1873 erschien im Gtocin

nati-VolkSblatt" eine Darstellung der

Sache, in der soweit eS nur immer möglich war, dieselbe zum Nachtheil des Herrn

Rappaport erzählt wurde.' .Eine Woche nachher erhielt Herr Rap. paport folgendes Schreiben Seiden stickers : Indianapolis, 18. Juni 1873. Geehrter Herr Rappaport! Ich wurde heute durch Hrn. Vonnequt in Kenntniß gesetzt, daß Sie durch den Zusammenbruch der Turr.halltN'Lotterie auf den Sand gesetzt und hier auf die Stelle eines Sprechers der Freien Ge meinde aspirirt hatten. Daß letztere schon lange nicht mehr existirt, werden Sie aus direkter Quelle erfahren und die betreffenden Herren wandten sich an mich mit der Frage, ob ich Ihnen, da gerade

die Stelle des Lokal Redakteurs vakant

ist, kein Unterkommen verschaffen könnte. Ich bin dazu, vorausgesetzt daß Ihren

damit auch nur temporär gedient ist gern bereit. Die Stellung ist ziemlich selbst.

ständig und eS kann sein, daß Sie da durch hier oder anderwärts später Etwas Besseres finden. Das Salair ist aller dingS bescheiden $18.00 wöchentlich !

Jodeln ich Ihnen daS mittheile und die

Stelle zu ihrer Disposition stelle, muß

ich nur bitten, umgehend mich wissen zu

lassen, ob Sie acceptiren oder nicht, da ich in legerem Falle besonders mit Rück' ficht aus nächste Woche alsbald ein ande

res Engagement machen muß.

Mit bestem Gruß Ihr A. Seidensticker. Und wiederum vier Tage später erhielt

Herr Rappaport von Seidensticker fol

genden Brief :

Indianapolis, 22. Juni 1873.

Werther Herr Rappaport!

Ich erhielt gestern Ihre zwei Briefe

vom 20sten. Da ich zum Turnfeste nach

Eincinnati komme und Sie dort sehen

werde, antworte ich nur kurz, daß ich

versuchen will, die Stelle für Sie offen zu halten bis zum 15. August, wenn eL gebt. ES ist ein etwas langer

Nothdebelf und kann nicht mit Bestimmtheit versprechen, daß es geht, will eS aber versuchen.

Achtungsvoll zeichnet Ihr A. S e i d e n st i ck e r. Wiederum vier Tage später kam Sei.

densticker nach Eincinnati zum Turnfest und halte mit Herrn Rappaport eine sreunschastlicheUnterredung und versprach ihm nochmals, dicStelle bis zum 15. Aug.

offen zu halten. (Es waren Familien.

angtlegenheittn. welche Herrn Rappaport verhinderten, die Stelle früher anm treten.) Die Sache zerschlug sich trotzdem, aber, wie Seidensticker in der Zukunft- am 31. Juli, also nachdem die Angelegenheit in seinem eigenenBlatte breitgetreten war, erklärte : DerUmstand.daß das Engage ment nicht bis zu dem betreffenden Da tum für Herrn Rappaport refervirt wurde, steht mit der seither an die Oeffentlichkeit getretenen Klage und Gegenklage in keinerlei Verbindung". Man vergesse nicht, daß diese Corre spondenz zu der Zeit stattfand, in welcher die Sache noch frisch war, und daß damals Seidensticker, trotzdem er da? Bundesorgan der Turner herausgab, keinen Grund fand, an den freundfchaft. lichen Beziehungen zwischen ihm und Herrn Rappaport EtwaS zu ändern. Daraus kann das Publikum ' selbst schließen, waS von seiner .einseitigen gehässigen Darstellung der Sache gerade jetzigen Augenblicke zu halten ist, und wie es ihm nur darum zu thun ist, Herrn Rappaport schlecht zu machen, und die Aufmerksamkeit deS Publikum? von den vorliegenden Fragen abzulenken. Wir könnten zwar mit Recht verlan gen, daß Seidensticker, nun, nachdem er

die am 24 Juli 1873 in der .Zukunfterschienene Publikation reproduzirt ne ben der Verlöumdung auch die am 31 Juli 1873 in der seither eingegangenen Zukunft- erschienene Erklä rung und richtige Auseinanderfetzung des Herln Rappaport veröffentlicht, aber fo viel Anstand wird er wohl schwerlich zeigen. Ihm ist es lediglich darum zu thun, die Aufmerksamkeit des Publikums von den'Jntriguen, die er gegen den Sozialen Turnverein spielt, und von der Art und Weife, wie er die Versichernder Einseiti gen ausbeutet, abzulenken. Eben deshalb beschränken wir uns in dieser Angelegenheit vorläufig auf das Folgende: Herr Rappaport hatte mit der Hinein nati Turngemeinde einen Contrakt sür Leitung ihre? Lotterieunternehmens ab geschloffen, und da er kontraktlich seine ganze Zeit dem Unternehmen widmen mußte, sein Geschäft aufgegeben. Daß er daö nicht gethan hätte, wenn ihm nicht eine bedeutende Entschädigung ver sprachen worden wäe, ist ja selbstverständlich. In Folge einer von der Legislatur von Ohio passirten Bill, wurde das Lotterie Unternehmen aufgehoben. Und nun beschloß die Cincinnat' Turngemeinde den mit Herrn Rappaport eingegangenen Vertrag ganz unbeachtet zu lassen, be schloß, ihm theilmeise 550. theilmeise $25 per Woche sür die Zeit, welche er gearbei tet, zu bezahlen, trotzdem der Vertrag mit ihm doch auf Durchführung des Un ternehmenö basirt war, und Herr Rappa Port den Vertrag nicht aufgegeben halte. Hat Jemand Rechtskunde studirt, und sieht nicht ein, daß Herr Rappaport ein Recht hatte, bei Feststellung seiner Be. Zahlung auf Berücksichtigung des Ver trag? und auf Entschädigung für den durch Aufhebung desselben entstandenen Verlust zu bestehen, so ist er Alles, nur kein Advokat. Herr Rappaport verlangte die Ein. setzung eines Schiedsgerichtes. Dies wurde von der Turngemeinde verworfen. Herr Rappaport machte der Turnge meinde den Vorschlag, daß wenn sie die Ungesetzlichkeit des Unternehmens vor Gericht nicht geltend zu machen ver spreche, er sie verklagen wolle. Auch dieö wurde nicht angenommen. Herr Rappaport ersuchte daraus die Turngemeinde, ihn zu verklagen, er verspreche seinerseits die Ungesetzlichkeit des Unternehmens nicht geltend zu machen. Auch dazu verstand sich die Turnge meinde nicht. Man erklärte Herrn Rap. paport, wenn er nicht nehmen wolle, waS man ihm gebe, bekäme er gar nichts. Gegen eine derartige Anschauung

würde sich das Rechtsgesühl jedes Men

schen sträuben und Herr Rappaport handelte demgemäß. WaS er that, daraus machte er kein Hehl, theilte es der Turn gemeinde sogar in öffentlichen Blättern mit, und er hat nicht die geringste Ur sache, sich besten zu schämen. Wir sind überzeugt, daß jeder Andere an feiner Stelle ganz dasselbe gethan Hütte. So viel für heute. Wir können nicht

unser ganzes Blatt mit dieser Sache an füllen und werden morgen Fortsetzung halten.

Dann aber, da uns nicht allzuviel Zeit

mehr zu Gebote steht, müssen w r darauf bestehen, unseren Raum zur Besprechung der vorgeschlagenen Aenderungen der

Constitution der Einseitigen zu verwen-

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Superior Court. Jennie gegen Joseph Bentz. Schei

dung bewilligt.

John E. Walker gegen Sarah Walker. Scheidung bewilligt. LouiS C. Burton gegen I. F. Martin.

Mger HIOO zugefprocheu.

Hanna I. Pole gegenJ :meZ McEdfon.

Klage auf eine Note. In Verhandlung.

Frejb Welz gegen Marie NhodiuS. Schadenersatzklage. In Verhandlung. Mavorsourt Albert Revers hat sich am Freitag zu

verantworten, weil er Minderjährigen

erlaubte, in seinem Lokal Pool zu spielen.

Pat Ryan und Mike Olearu wurden

der Grand Jury überwiesen, weil sie deZ Einbruchs angeklagt sind.

Vollmachten nach Deutschland

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der einen oder andern Sache persönlich

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DaS Beste was eS giebt.

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Daeler sagte das folgende: .Gegenwär tig ist unzweifelhaft das schmerzstillende Heilmittel. St. Jakobs Oel. da Beste

was es giebt. Es hat sich als eine absolute

Cur sür RbeumatlSmuS und Reuralare

erwiesen."

ET Der Leichenbestatter Frank Weaver wurde gestern auf Veranlassung

einer Frau gleicher verhastet. . Er ist

beschuldigt, einen Brief obscönen Inhalts

durch die Post verschickt zu haben.

Der Prozeß VndreaS Körner'S. Gestern Nachmittag wurde noch Dr. Eastman über daS .Resultat der Post Mortem Untersuchung vernommen. . Heute Morgen wurde mit dem Zeugen verhör fortgefahren. Dr. Fester berichtete ebenfalls überdaS Resultat der Post Mortem Untersuchung. Henry Wamp wurde abermals auf den Zeugenstand gerufen. Seine Aussagen waren in der Hauptfache nur eine Wieder -holung des schon Gesagten. Clara Frieland war die nächste Zeugin. Sie nähte sür Frau Körnerund war seit 4 Jahren mit ihr bekannt. Sie sagte daß Frau Körner vor twa einem Jahr sich in ihr HauS flüchlele. und ihr erzählte, daß Körner sie geschlagen. Körner sei aber ebenfalls gekommen

und habe seine Frau gebeten, wieder mit ihm nach Hause zu gehen. Clara grieland wär die letzte der Belastungszeugen. Advokat Claypool, der Anwalt deS Angeklagten hielt hieraus seine Eröffnungs rede. Er betonte darin, daß durch die bisher vernommenen Zeugen nichts bewiesen wurde, und erklärte, daß sein Client nicht besonders intelligent sei. Dann wurde der Angeklagte, Andreas Körner auf den Zeugenstand gerufen, und einem scharfen Verhör unlerworfen. Körner ist seit 11 Jabren in Amerika und auS Baden gebürtig. Er sagte, daß er seine Frau Morgens um r Uhr todt im Bette gefunden habe, als er vom Melken zurückgekommen war. Sein LjährigeS Kind lag bei der Mutter im Bette und sein Rock lag am Boden. Der Todtengräber Kelly sei gekommen, und als er vernommen daß Frau Körner todt sei, habe er gesagt, die Frau sei seit 12 Uhr todt, und er, Zeuge, sei der Mök. der. Wamp habe aber gesagt, daß Frau Körner häusig Kkämpse hatte, und sich in einem solchen Anfall wohl verletzt haben mag. Kapitän Lang sei dann gekommen, und habe seine, des Zeugen Hose gefun den. Der Todtengräber Kelly habe ihn gefragt ob er seinen Bruder im Verdacht habe, er aber habe daS verneint obwohl er in der Aufregung stets nach seinem Bruder gerusen habe. Im Kreuzverhör wollt Körner sich auf viele Dinge gar nicht mehr erinnern, und legte überhaupt große Zerstreutheit an den Tag. Heute Nachmittrg bewies die Vertheidi. gung durch Vorführung von Zeugen, daß Mary Sloan sich nicht des besten Leumunds erfreut. ' Damit schloß die Vertheidigung. DaS Gericht vertagte sich bis morgen früh um 9 Uhr. Um diese Zeit wird mit dem Plaidoyer begonnen werden und bis, morgen Mittag werden sich die Geschwo renen zur Berathung zurückziehen. Einzelne Exemplare deS H a m burger Familien Kalenders für 1881 versendet The Charles A. Vogeler Company,. Baltimore, Md., gegen Einsendung einer 2CentS Brief, marke.

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