Indiana Tribüne, Volume 7, Number 183, Indianapolis, Marion County, 22 March 1884 — Page 3

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A. - - i , V a , J h y l . ,

Politische Ankündigungen Jür Sheriff. Marion County: Jameö N. Roß, ' der republikanischen ' Für Sheriff: Wm. O. Patterson, ;i;grag,tll,8 tcr Für Sheriff : Henry H. Bcville,

umenvonen br Entscheidung der revublikanischen Conty Cono entton, 13. April 1824. Für A nw al t von Mario? und Hen . drickZ County : CbarlcS F. NobblnS, ntersorfen der Entscheidung der republikanischen Aominationi-Eonvention. Für Anmalt von Maiion und HendriSZ County. W. N. Hardivg. Kterniorfen der Sntschetdunz der repubttkanischen ZtominationZ'Conoention. Germania Garten, N.'W.'Ecke Market u. Nobleftr. Hübsches Lokal, Ausgezeichnete Getränke, Guter Lunch, Aufmerksame Bedienung. Um zahlreichen Zuspruch bittet Heinrich Isemann.

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Politik und Liebe.

Romandon Schmidt-Weißen ls. lFortsedung.) Dcrli ampf. Eben hatte sich Wilhelm, stolz auf dk ihm anvertraute Botschaft, entfernt und im Ä!enschcngcwuhl verloren, als aus dcmjelben ein schriller 3!uf Monte und r j. t i....ir.x . ia DiinceixsstQj Ivgteicy vcrslarire. DaS Ai'Uitär fort ! Das Militär zurück!" . t . Dr. Nehs sah den JCönig auf dem Balkon heftig darüber den öiöpf schüttcln und sich dann in seine Gemächer zurückbegeben. Immer lauter und heftiger forderte man den Abmarsch um der dss Schloß postirten Soldaten. Der König vertraue sich seinen Bürgern an !" hieß es. Fort mit dem Militär. Es bat Unschuldiger Blut vergossen. Militär zurück !" ' Es klang die Erbitterung über die feindselige Haltung derBerlinkr Truppen auS diesen Rufen, über die Bajonnet- und Säbelan griffe, Iber die Salven, welche Verwundere und selbst. -Todte an den Abenden zuvor' az'f das Straßenpslastei gestreckt hatten. Und wie als Antwort auf diese ungestüme Forderung sah man plötzlich die Reihen der Dragontt an der Stechbahn sich bewegen. Eine Minute kaum Währte der 'Glaube, daß sie zum Abmarsch sich wenden würden ; dann gellten markerschütternde Schreie von jener Seite des Platzes her und ließen die dahinter stehende Menge vor Schrecken erstarren. Mit gezogenem Säbel drangen die Dragoner auf das Volk ein. Zugleich marichirte aus dem Portal des Schlosses em. Bataillon Garde heraus ; unter Trommelwirbel rückte es vor und mit gefälltem Bajonnet trieb es die angstvolle, schreiende Menge vor sich her über die Lange Brücke. Zwei Zcbüsse mebrten noch den Schrecken, in den so jäher Freudenrausch von vorhin umgeschlagen war. Llber unter diesem Schrecken loderte auch die Entrüstung über einen solchen Ueberfall des Volkes unter den Auaen deö Königs empor. Diese Menschen, die eben noch Jubellaüte ausgestoßen, erfüllten die vuft zetzt mit dem Schrei : ..Verratb ! Wir sind verrathen ! Zu den Waffen! Zu den Waffen !" ' . . Nach allen Richtungen flugtti wilder Hast die Menge auseinander. Der Dämon des geflügelten Wortes stürmte durck die Straßen, verrath ! hallte c$ überall zurück ! Zu den Waffen ! rief im Nu bis zu den. entlegenskn Stadtvlerteln, Entsetzen in den Häusern, Krieg auf den Straßen. Man reißt das Straßenpflaster aus. wirft Wagen, Karren, Brunnengehäuse, Brückenbohlen, Tonnen um und übereinander, höhlt Gräben aus und schleppt Haus- und Hofgeräth aus den zertrümmerten Thoren und Thuren herbei. Barrikaden entstehen wie durcb Zauberschlaa Diese harmlosen Berliner sind auf ein mal ein lrlegssertiges Geschlecht gewor den. Weiber und Kinder belfen schänden und bauen, schleppen Steine fcer;u, st die Barrikaden und auf die Dächer. W man Waffen weiß, begehrt u.tö erhält man sie, oder man bemächtigt sich ihrer, wie auf den Wachtstuben an den Tho rfi . . i cr ren, mit iseroau. ymier oen. Varrua den entsteben Feuer, und Knaben gießen an denselben Kugeln. Schon hört man das Gewebrscuer der Truppen hier und da in der Stadt ; dumpf dröhnen Kanonenschläge dazwischen. Eine unheimliche Stille überall, wo. man nicht schon im Kamps mit den vorrückenden Truppen ist. Bürger, Studenten, Arbeiter stehen hinter den Barrikaden, an den Fenstände? Häuser mit Waffen .aller Art ; haben sie leme Gewehre, so Aerte und Stangen, Säbel und Lanzen. Und eine Fahne hat diese Revolution, überall siebt man sie wehen auf den Barrikaden: Schwarzrothgoip Pulver ist schwarz, . Blut it roth, golden flackert die lmme !" Nehrens war beim Angriff der Infanterie von der fliehenden N!enscbenmaffe über die Brücke mitgeriffen worden und eilte, ohne zu wissen, weshalb, die Konigstraße hinunter. Auch in ihm hatte sich unter dem Eindruck deffen, ' was er gesehen und gehört, die blitzschnelle Wandlung der Stemmung vollzogen. Die Soldaten hatten das wehrlose Volk, Bürger, die ihrem Könige zu dankm sich versammelt, angegriffen so wollte man also den Kampf, und er war entschloffen, seinen Mann dabei auch zu stehen. Daß rt i 1" Vi . es eine erne, vluilge cyiacyi werocn würde, erkannte er, während er die Königstraße hinablief. Männer mit sinsteren Mienen, eine Büchse in der Hand, standen hier und da schon an den ersten Ansängen von Barrikaden. Es war erstaunlich, wie diese wuchsen unter der Arbeit von Jung und Alt, die im Leben doch noch keine solche Straßenschanze gesehen bat' ten. An der Klosterstraße hielt ihn die Bar rikade auf. Zehn, zwölf Männer ioaren zu ihrer Vertheidigung bereit, theils vortrefflich mit Büchsen bewaffnete Mitglieder der Schützengilde, theils Handwerksgesellen, welche vom Ämbos oder der Drehbank weg, im Schurz und die Hemd ärmel aufgestreift, aus einem Waffenl? den sich Flinten und Büchsen geholt hatten. Buchdrucker hatten ein paar Pfund bleierne Lettern gebracht und gossen daraus in 'einem Hausflur Kugeln, welche dann kleine Kinder zu den Mä nern nach der Barrikade trugen. Die Vorbereitung zum Widerstände toar hier imponirend. Es kamen fort und fort neue Bewaffnete an, gingen weiter oder blieben, so daß mehr als zwanzig Schütz zen. bereits hinter der starkgemachten Brustwehr auf Posten standen. Alles ordnete sich und'ging zu, als sei es eine gewohnte Uebung. Nehrens beschloß, in diesem Lager zu bleiben und dem Kampf beizuwohnen, um den Verwundeten durch Verbände seine Hilfe zu Theil werden zu lassen. Er ging in die Wohnungen dervenachbarten Häuser und bat um Leinwand, Stecknadeln, Eharpie. Man beeilte sich, -davon zu brinamdieMädchen setzten sichzusam-

mcn uny z::p?n ciö Ritten aus alten leinenen Stücken. Ein förmliches Vorrathsmagazin wurde für die Hilssbedürfnisse des Sanitätsdienstes unter der Anleitung von Nehrens angelegt. Waffer bereit gestellt, Matratzen in einzelnen Wohnungen zur Aufnahme der Verwundeten hingebreitet. Schon krachten die Schüffe in dem Theil der Königstraße, welcher der Brücke näher lag. Es huschten dicht an den Häusern hin die kleinen Voten, welche meldeten, was sich an der Kampfstätte zutrug. An der Barrikade waren die zwanzig Schützen zum Feuern fertig; auf den Dä-

cycrn uno an einzelnen cnslem verbauscr sah man Männer, welche mit schweren Feldsteinen die vordringenden Soldaten empfangen wollten. Inmitten dieser , hochgespannten ErWartung sah Nehrens den Herrn SamtPole vom Alexanderplatz eilig und mit der Miene eines kommandirenden Generals herankommen.' Seine Augen rollten, seine Raubvogelnase flammte, sein langer Schnurrbart, dessen Spitzen über die Wangen zu beiden Seiten hinausragten, verlieh ihm ein furchtbares Aussehen.. Er trog einen krummen Säbel in der Rechten und eine Doppelpistole in der Linken. Erfreut ging ihmDr. Nehrens entgegen. Sie hier " redete er ihn an. .,T?as ist ja vortrefflich. Ich habe mich hier in' meiner Eigenschaft als Arzt zur Verfügung gestellt. Auch der wird nöthig sein." An der Neuen Königsstraße war jetzt das Hauptquartier des ganzen, gegen Osten sich ausbreitenden Stadtviertels, welches in den Hauptstraßen und an deren Kreuzungspunkten in einer ' anderen als improvisirten Art unübersteigliche Verschanzungen erhalten hatte. Die große Barritade, die am Nachmittage UNter Saint-Pole's Anleitung erbaut worden, hatte zum Muster für die anderen, dahinter sich erhebenden gedient und war seither gewaltig iu die Höhe gestiegen. Eine Wand von Pflastersteinen, mit Oeffnungen aus Schießscharten darin, konnte selbst den Kartätschen Trotz bieten ; ein breiter und tiefer Graben davor machte einen Sturm der Infanterie zu einem verhängnißvollen Wcarnß. Jetzt postirte Eichler nun auch noch'die Böller auf den mächtigen Steinbau, und an Schützen waren hier eine Menge vereinigt. Die Fenster der Häuser waren erleuchtet, Wachtfeuer loderten in der Straße, Brod und Bier und Effen aller Art wurde von den Bewohnem andie Männer vertheilt, die beim ersten Morgenstrahl dem ode wieder in's Angesicht schauen mußten. Fort und fort wurde gesorgt und geschafft, . hier alle Angrisse der Soldaten zuSchanden zu machen. Und frohe Nachrichten kamen, welche den Muth der Gerüsteten hoben. Der General V!ölleudorf war auf der Straße gefangen worden und eine werthvolle Geißel für die kämpfende Bürgerschaft. Die Fortschritte der Troppen waren unbedeutend gegen die Befestigung des WiVerstandes, die in den verschiedensten Tbeilen der Stadt gleich der Position am Alexanderplatz ausgeführt worden. Man vernahm auch, daß es bereits an Munition bei der Infanterie fehle, die nur im SchlW'oiertel gesicherte Verbindungen mit Sack und Pack auf die Wacht gestellt und zu nächtlichen Patrouillen kommandirt, waren die Truppen größtentheils übermüdet, und ein anderer Theil leistete den Befehlen, mit dem Volk, in em es Vater und Brüder hatte, zu kämpfen, nur widerstrebend Gehorsam und hatte deshalb meist über die Barrikaden hoch hinaüsgeschoffen. . Aber auch andere erbitterode Kunde wurde ruchbar. DieSoldatcn hatten'in den Häusern, aus denen auf sie geschossen oder Steine geworfen worden, nach deren Eroberong die darin aufgefundenen -MänLnjr niedergemetzelt oder gefangen genom men. Tie Scbloßkeller dienten zu Gefängniffen für diese Ergriffenen, und es hieß, daß sie auf der Spree zu Schiff nach Spandau bereits' transportirt worden seien. , Ein Haufen wild erregter Studenten kam in der Nacht, und sie crzäblten von dein heißen Kampf in der Roßstraße beim Kollniichen Rathhause. MttKartätichen war da gechoen worden und offenbar durch verrath dann den Truppen von rückwärts Einlak in'S Ratbbaus acacben worden, wodurch die darin gewesenen Kämpfer zumeist sich nicht mehr hatten retten können. Und zu seinem höchsten Erstauncn ö:-xt iäK:r iinter dm:r Schaar den !ii;:rsuö Wilhelm über das Ereignis ausf'ibrlich erzählen. Er trua eine alte toivifal?, mit der er b?i seinem feuri gen Bericht über den mitgemachten Mampf yeromsucvtette unv dem er eine rahre Odyssee über die Irrfahrten durch die Banlkadenschlupse naanolgen ließ, die er seitdem bis zu seiner und seiner Gcnosten Ankunft auf demAlcranderplatz bestanden. Nehrens trat zu ihm heran; das Feuer warf einen Schein aus ihn, und Wilhelm erkannte ihn. Freudig flog dieser ihm an die Brost. ..So kann ick'bier mit Jbncn kämlfn"nff rr. miftt tnirh slffifflisfr1" 7 v r M" ; jj 4 Aber, Wilhelm, sind Sie denn nicht zu auie gewesen (" sraqte um Nevrens, gerührt über die stürmische Zuneigung und Thatenlust des Jünglings, doch auch besorgt um die folgen seine? .andlunzs weise. ' Wie sollte ich denn ?" antn,'?rtete er, Ich war noch in der Breitenstraße, als die Revolution schon ausbrach und mir den !Zvea verlegte. Da hals ich gleich am Barrikadenbau an der Roßstraße, ein Kommilitone aab mir nack'ber eine von seinen zwei Pistolen, die er irgendwo er wischt hatte, und damit habe ich fest dreingescboffen, bis wir den Rückzug nebmen mußten. Wir hörten, daß hier heiß gerungen werde, und deshalb wollten wir dabei nicbt seblcn. Was wird Ihr Vater dazu sagen ?" . Mir gleich ! Gehöre ich denn nicht zum Volk, und wenn es für seine Freiheit kämpfen muß, soll ich junger Kerl etwa m Hause derweil ins Bett kriechen V 5arc ich nach Hause gegangen, der Alte hatte mich :a eingewerrt. Sie sind ein braver Junge, Wilhelm, und Sie haben Recht: aber Ihre Mutter, Ottilie wie werd sie jetzt in Angst und ft . e tit dummer uoer cie tm : Damit müssen Sie mir das Herz nich schwer machen, Herr Doktor. An ihrer

Angst und ihrem Kummer werden sie nicht sterben ; sie müssen eben auch damit ihr Theil an dieser Revolution tragen, die manchem Tapseren das Leben kostet. Und Ottilie na, die wird sich schon denkcn können, daß ich bin, wo Muth zu zei gen gilt ; die wird sich gar nicht angstiaen deshalb, sondern stolz wird sie aus ihren Bruder sein. Potz Blitz, von uns Studenten sind ja die meisten mit dabei ! Das wird sich auch so gehören." Nehrens klopfte die Schulter des jungen Mannes freundschaftlich und sagte : ..Wohl, Wilbclm, bat die Jugend die

Pflicht, diesen Kampf für das Volk mit durck'mfechtcn, denn ie wird die Früchte davon ernten ; sie w rd die Freiheit, totl che aus diesem Blute- erstehen muß, zu schützen haben. Selbstcrrungcncs hält man höher, als Geschenktes. Glücklich 2 M asaaPA M A J AM MJ M W IUUO lilUU'Ul, lUVUI uuuuu, daß Sie selber für ' die Freibeit Jbren Mann gestellt ; Sie werden ibren Werth i f. .. r r l crr r i. r - desto rooer acylen. Elogen ie vieles Hochgefühls sich dereinst erfreuen !" Nun", entgegnete Wilhelm heißblütig, und wär's nicht, was läge daran So habe ich für die Anderen gekämpft, und schön ist es auch, mit seinem Blut für seine Sache zu 'zeugen. Fast sah ich mit Neid auf die, welche biMer der Barrikade starben." Bald sollte der Junglmg von Vceuem dem eisernen Würfelsviel sich vreiszeaeben sehen. Kaum lichtete sich der Simmel, als d:e Truppen mit srchen Krästen die Schlackt aufnahmen. Mit Ar tillerie griffen sie die Steinbarrikade der Neuen Mnig-und der nahen Landsber; gerstraße an. Die Äcauer wich und wankte nicht: was davon einstürzte, baute man schnell wieder auf. Die Schüsse der Vertheidiger krachten unaufhörlich hinter dem schützenden Wall auf die Grenadiere, die den Sturm über den Graben versuchten. Fünfmal schon waren sie vor dem wüthenden Feuer, mit dem sie empfangen wurden, wieder zurückgewichen. Samt -Pole stand hoch oben mit seinem Säbel in der Faust, und sein Feuerblick schweifte über die Bewegungen der Angreifer, sein Kommando gab seinen Leuten Ruhe, Sicherheit und Erfolg. Eichler ließ die Böller knallen und jubelte auf, wenn er eine Wirkung ibrer Geschosse die Infanterie bemerkte. Wilhelm feuerte seine Pistole durch die Scharte, wenn die Soldaten sich dem Graben immer wieder zu nahen versuchten. Nehrens stillte manches Blut, denn die Kartätschen und Gewehrkugeln der Truppen forderten ihre Opfer. Auf einmal stürzte Saint-Pole von seiner Höhe herunter. 9!ehrens sprang aus ihn zu. Er sah ein wenig Blut auf der einen Schläfe des Gefallenen ; keine Bewegunz sonst mehr von ihm, kein Zucken. Anner, edler Freund!" entrang es sich seiner Brust. So bist auch Du ruhmreich in diesem Kampfe um Dein Leben gekommen !" Er rief, indeß die Schützenin der Hitze des Vertheidigcns kaum den Fall ihres Führers bemerkten, Wilhelm zu sich und an die Leiche Saint-Pole's heran. Tragen Sie ihn mit mir in's Haus," sagte er. Scben Sie sich sein Antlitz an. Er war ein Mann von Ehre und Ueberzeugung, und mit seinem Tode hat er dafür gezeugt. Ja, man konnte ihn beneiden, so den höchsten Schwung des Herzens in's Grab mit hinüber zu nehmen " Die ungeheuere Ausregung, in welche jede Familie in der Hauptstadt seit dem Mittag des achtzehnten März versetzt worden, war auch im Beneke jchen Haus, nicht ausgeblieben. Man batte hier ge rade das Mittagseffen beendet, als der unheimliche Lärm auf der Straße, das überhastete Laufen von Menschen mu bleichen Gesichtern und ausgereaten Mie uen, nach Waffen oder Verrath schreiend, die Familie in Schrecken setzte. Beneke ging hinunter und erkundigte sich. Er begriff den Zusammenhang nicht. Die Einen hatten ihm von den neuen Patenten des Königs erzahlt, wo von er bereits auch vor Tische gehört, die Anderen schrieen ihm zu. daß man sich schlagen müsse. Er sah Barrikaden bauen. Bewaffnete mit sinsteren Gesich lern erscheinen, angstvoll die Leute vor den Hausthüren oder an den Fenstern. Warum sollte man sich schlagen, da doch der Konig Alles bewilligt, was man gefordert hatte Preßfreiheit, ein neues Ministerium, sogar eine Konstitution! Am Abend zuvor hatte Beneke dies Letz tere noch mit allen seinen Freunden an Clausing'S Stammtisch für unglaublich gehalten. Heute hatte es ihn merkwürw evrt V . trr Pi viger 'velie gar nicyr m irllaunen ge setzt. Aber weshalb Nmrden die großartigen Zugeständnisse die Ursache einer Revolution in Berlin, die, wie er sogleich erkannte, mit einem sehr ernsten Eharakter auftrat und die Menschen im Handumdrehen verwandelt hatte i Auffällig war es ihm nicht gewesen, Wilbelms Platz bei Tisch leer gesehen zu haben. In den letzten Tagen war dies öfter der Fall gewesen und der aufgeregte Jüngling hatte es mit den Vorgäng ent cyuldiat, die ia gerade Allttaas vor der Universität in .Volksansammlungen x . . r ii ? geipleii. 'as vaierilcye maionniren oarüber hatte Wilhelm nicht weiter beach.tet, und weil die Sache an und für sich in Benekes Augen nichts Wetter zu bedeu ten gehabt, hatte er sich auch keine Sorgen darum gemacht. Der dumme Jun ge", wie er ihn scheltend zu nennen pflegte, wollte es eben den anderen Stu? denten nachmachen und sich in die Brust werfen. Wie nun aber die Barrikaden erstan.den und dann das Schießen, sogar mit Kanonen vernehmbar wurde, bemächtigte slch seiner die Angst um Wilhelm. Ver gebens suchte ihn seine Frau, die ftlbe? mit klovfendemöerzen seit ein paar Stunden die Straße abschaute, auf der es todtenstill acworden war, ni beruhigen. Er wollte sich hinauswagen und nach der univerntat zu gelangen suchen, um ia) dort zu erkundmcn : abersvrau und Toch ter beschworen ihn, bei ihnen zu bleiben. und er aab fick darein, dan er sie in der schreckensvollenLage nicht verlassen dürfe Konnte es nicht zum Morden und Plün dern des entfesselten Pöbels kommen? Diese Lage näherte die drei Menschen auf einmal wieder in alter Traulichkeit einander. AlleS Entfremden und Errat ten der häuslichen Innigkeit, wie es seit ein paar Monate trotz aller äußeren Ruhe nicht zu beheben gewesen, schwand

unier ocr geIenieillgcn csrurunci uocr die furchtbare Wandlung, welche Berlin erfahren hatte. Das Schicßcn in der Fricdrichstraßc ließ bcfürchtcn, daß vielleicht auch die Lcipzigerstraßc in den Kampf gezogen werden könnte. 'Von Zeit zu Zeit gegen Abend hörte man von außen herauf die erregten Stimmen der neugierig Harrenden die Nachrichten sich mittheilen und besprechen, welche von der Königstadt und anderen Häuptpunkten des Kampfes eingelaufen waren. Was konnte die Nacht bringen ! Wie konnte dieser Aufrubr noch um sich greifen!

Die gräßlichen Bilder der großen französischen Revolution, die aus seiner Kindhett her m seiner Phantasie eNNirten, traten Beneke jetzt in aller Umständlichkeit mit ihren blutigen Einzelheiten vor Augen und wirkten wahrhaft lähmend aus seme Sinne. Er stützte den eisgrauen Kopf in seine Hände und saß in der Wohnstube bei Frau und Tochter auf sei nem Stuhl in ichwerer Bedrücktheit. Kavallene-Patroulllen mtt Infanterie Men vorüber unter den Fenstern seiner Wohnuna. Die Anfänge von Barrika den, bei denen es auch keine Vertheidiger gab, gewährten ihnen keine Hindemisse. Hier begegnete ihnen keinerlei Widerstand. Aber dieser kriegerische Aufzug, diese Soldaten, wie sie lautlos mit schußfertigen Gewehren vorbeizogen, entletzten irrn. Konnten sie nicht nach wenigen Minuten schon im Kampf mit dem Volk sich bqrn den und seinen Sohn erschießen, seinen einzigen? cher, Wilhelm stand ugendwl' binter den Barrikaden, sonst Ware er nack Hause gekommen. Der trübe Nachmittag aina in fei Nacht über, und Wilhelm kam noch im mer nicht. Benekes Stimmung wcchielt noch einmal zwischen Angst und 'Zorn dann überwog nur der Kummer. Wa,' er ausspähend von den sich abspielende: Ereignissen in der Stadt erfuhr, belehrt: ihn, daß an ein Ende des Kampfes nocl nicht zu denken. Er horchte in Beklem mung hinaus und er hörte von fern? dumpfe Kanonenschläge und Sturmläuten. Wer hätte dies gedacht ! Berlin in hellem Ausstand gegen den Konig, eine wahre, richtige Revolution in Preußens Hauptstadt ! Er faßte es nicht, und in Wahrheit, er hatte alle politische Leidenschastlichkeit verloren, in die er sich seit einem halben Jahre hineingehetzt und die sein Wesen so sehr und so räthselhast für die Seinen verändert hatte. - Er wai wieder der Gatte von ehedem, der Vater, der seine Kinder über Alles liebte, der Vater, der nur um seinen Sohn in banget Sorge. war. Sein Wilhelm ! Wenn er jetzt etwas sprach, so war es von diesem, und vergebens versuchten Frau und Tochtcr ihn in seinem Schmerz zu trösten. Sie vermochten ihm ja nur Ä!öglichkeiten zu bieten, denen er andere, düstere entgegenstellte. Inmitten der schlaflosen Nacht, die er mit den Seinigen am offenen Fenster verbrachte, war er wie von einem bösen Traum umfangen. Er wurde darüber weich; es kam wie Reue über ihn, sich gegen sein Liebstes auf Erden, seine Familie, so feindselig und halsstarrig gezeigt zu haben. Er hatt s nicht icetter treiben können, wie bisher; cr wollte Frieden haben, Versöhnung, Ruhe und Glück wieder in seinem Hause. Er zog sein Minchen schweigend an seine Brust und küßte es wieder zum ersten Mal seit Monaten, und als Ottilie ihren Arm dann an der andern Seite auf seine Schulter legte, drückte er mit der Hand sanft ihr blondes Haupt gegen seine Wange. Sie weinten still .alle Drei ihre Liebe wieder zusammen. ' Endlich wurde es Morgen ; es bebte noch durch die Luft von den fernen Kanonenschlägen. Der Kampf wurde also immer noch fortgesetzt. Die Sonne strahlte auf an einem wolkenlosen Himmel und warf ihr goldenes Morgenlicht durch die Leipzigerstraße, in die Fenster von Benekes Wohnung. Aber diese Sonne schien auf seine Trauer, auf sein blasses, abgehärmtes Gesicht; die verweinten Augen seiner Frau und Ottiliens ruhten auf ihm. Mein Junge !" schluchzte er wie zum Gruß des neuen Tages auf. O, er ließe uns nicht in solcher Angst, wenn er lebte! Nein, nein, er thäte es nicht !" Was sollte man ihm noch zum Troste sagen? Verschlossen sich Mutter und Schwester ihrerseits doch auch nicbt der Furcht um Wilhelms Schicksal. Da brauste es plötzlich von der Straße herauf wie eine neue Brandung der Volkswuth. Es wälzte sich eine Masse vomDönbofsplatz her und ihr Lärmen ließ Benekes Herz erstarren. Seine Frau schmiegte sich geängstigt an ihn, Ottilie aberwgte hinauszuschaucn. - Ein Offizier kommt geritten!" rief sie, noch halb in Schrecken. Er weht mit ei nern weißen Tuch !" Und jetzt hörte man, wie freudenvoll dv? Lärm der mit ihm ziehenden Menschenmenge war. ' .Friede !" tönte es. ..Friede! Freiheit! Der König bewilligt Alles, das Militär marsäVirt aus Berlin hinaus !" Jubelvoller erklang es durck' die sonnige Straße. Tcr Offizier winkte in die Fenster und stieß frohlockcnh hervor: (Schluß folgt.) S.NuÄelshans' fl R 0 E B Y. U Pfund Zvetschgen für $1.00. 14 Pfund L. C. Zucker für Z1.00. 1 Büchse Erbsen für 8 Cent. 1 Buchse beste Tomatock für 10 Cents. 1 Büchse Zncker-Koru für 10 Cents. 1 Pfund Thee für 25 Cents. C Rucliolshaue, ffo. 277 Vioxb CoBU Straße. IB. UMetts's MMch-KMp 5!s. 315 NesskSnsettS Nenne. ftrifäcl flute I Rlciscfi tu fcbci Rett. 3utc Surft, Sch,in lchal,, . Jude ich einen Freunden und Sönnern gute Vdten,g garantire, bttt ich m geiaten Xu sprach. auftrage können xer elexhon ertheilt werden, nd all ötftllngn wrdn prompt besorgt. chkUngSvokst Edmund Dlotz.

Wir seyen, Iyr Senützl die YAJtfDALIA LINE ! tzy Warum? "Ca Weil ste die kürzeste und beste Linie über St. JL.ou.is, Missouri, Eansas, Iowa, JXotraslst, Toxas, iVrlransas, Colorado, Now Mexico, Dc cot uud California ist. Da8 Bahnbett ist don Stein und die Schie. neu sind aus Stahl. Die Wagen haben die neuesten Verbesserungen. Jeder Zug bat Schlafwagen. Passagiere, ob sie nn Billete erster Ülasse oder Emigranten-Billete haben werden durch unsere Passagierzüge erster Klasse befördert. Ob Sie nun ein Billet zu ennüßizten Prei. sen, ein Exeurf.nöbillet eder irgend eine Sorte Eisenhühnbillete wollen, kommen Sie, oder schreiben Sie an' II.- R. 13 or In ff, Assistent General Passgier,Agent. Nordofl.Eck Aashmgton und Jllir.oiZ Str., Jnd'plZ . H ill, Ten'l Sudt. St. Louis, Mo. E A.Kord. Ten'l Pass.-Agt., St. Lonis, Mo Chicago, St. Louis and Pittsburff Knllroad. Zeit'Tabelle sät durchgehende und Lokal-Züge. vom 17. Febr. 1883 an: LLg erlagen da Union.Depor, Jndpl., i folgt:

Postzug. iZchnllzg Aecom. ttO:,5 4ld5Nm f-00 !2:59Nm 6:41 . 6:13 1:37 7:12 . 6:J0, 3 3 J ff 1 8l57 3 l 47 $ St 19 5 4:5t , 9:52 . 6:40 it:20 2:37m . 4:24 . .... ... 8:02 , 6:n . 2:siNm 5:lOiRm 6:2 . 5:i5 7:30 I 7:508m

bg.Jndiärkvl'i nk.amb'gkit? Richmond .... Dayton . Piaua Urbana . Golusibul.... Nemark 4:265tn 6:23 6:52 8:57 8l'8 f 9:56 , ll:30Ultn 12:52 d:,u . 6:32 7:i-2 eteubentnUe. Wheeting... . PUtSdura.. , HaniSburg... 4:iöVm aulmor.... Washington.. Lhiladelrhla. New Vorl.... . Boston 7:40 8:50 . 7:50 . 11:2-1 . S:2öNm Täglich, f Täglich, ausgenommen Sonntag. Pullmann'S Palast, Schlaf, und Hotel'Wagen durch bik Pittöbvra, HarriSburg, Philadelphia und NeVKott. ohne Wechsel, Blo en agenwechsel nach Baltimore. Washington und Boston. Rab'Iarten nach allen Oestlichen Städten sind :n allen Hauxt'Fahrkarten'Bureau de Westen und in den Stadt.Bureau, Qit der Jlinoi und Washington Straße und int Union Depot Bureau, Jvdlanaxoli, zu haben. Schafmagenarten kön nen im oraui gesichert erden durch Applikation bet den Agenten im Ctadt'Bureau oder im Union Depot zu Indianapolis, Ind. Q. R. Derlng, A. (S. P. A , Nordost Washiug ton und Jllinoi Straße. Jnd'xlS. Zame ZUcHtta, Manage, Columiu, Ohio U.A. Ford, Sel. Passagier und Ticket..iflgent Vittiburz. Feuer-Alarm-Signalc. 4 Pennsylvania uud Market. 5 Hauptquartier deS Feuer Departements. S Ost'Strzße und New Fork. 7 Nobel und Michigan Straße. S New Jerse,-Straße und Massachusetts, 9 Winston und Nord'Straßc. 12 assachussetts Ave. nahe Noble Str. 13 Delaware Ctr, und Fort Wa?nt Ave. tt New Jersey und ?ort Wa?ne Avenue 15 Peru Btt. und Massachusetts Ave 16 Christian Ave. und Ash Str. 17 Park Ave. und Butter Str. 18 Barrom Str. und Ma'ott Ave. 19 Archer und John Ctr. 122 College Ave. und Siebente Str. 124 Alabama und Siedente Str. 12h Meridian und Siebente Str. 12 ande Str.' und Lincoln Ax 127 AuSuellungk-FebLude. 123 Central ve. und Achte Etr 131 Alabama und Morrison Ttr 132 Robampton und Achte ZU. 134 College Ave. und Zehnte St:. 135 Home Ave. und Delaware C! 136 Delaware nd Michigan Str. 21 St. Joe Str., nahe Jllinoi. 23 Pennsylvania und Pratt Str. L5 No. 6. Engine House Sechste, nsd. v 26 Mississippi und St. Clair Str. 27 JllinoiZ und MiSigan Str. 23 Pennsylvania Str. und Home Av, 29 Mississippi und Piert Str. 212 Tenneffee und William Str. 213 Pennsylvania und Michigan Lti. 214 Jllinoi und Herbert Str. 31 Jndiana Ave. und Michigan ?tr. 32 Meridian nd Walnut Str. 84 California und Vermont Str. 35 Blake und Ne Fork Str. 86 Jndiana Ave. und St. Cla,r sti . 37 Stadt-Hospital. 38 Blake und Nord Str. 55 Michigan und Agne Str 12 West und Walnut Str. 813 West und Dritte Str. 314 Liebente und Howard Str. 41 Washington, nahe West Ctr. 42 Geißendorf und Washington St? 43 Missouri nd New Kork Str. 45 Neridiau und Washington Str. 46 Jllinoi und Ohio Str. 47 Tennessee und Washington Ltr, 48 Kingan' Pork House. 49 Jndianola. . 412 Missouri und Maryland Str. 413 Mississippi und Wabash Str. 415 Ferguson' Pork House. 421 I. B. W. Round House. 423 Jnsine Asylum. 51 I llinoi und Merrill Str. 52 Illinoii und Louisiana S.r. 53 West und MeCart? Str. 54 West und South Str. 56 Tennessee und Georgia Str. ' 57 Meridian und Ray Str. 53 Madison Ave. und Morri Str. 59 Madison Ave. un Tunlox St? 512 West und NoSwood Str. 513 entuck, Ave. und Merrik g 514 Union und Morri St, 516 Jllinoi und ansa 6 517 Morri und Dacotah Str. 61 South nahe Delaware Str. 62 Pennsylvania und Louisiana St: 63 Delaware und McCart, Str. 4 Oft und MeCart? Str, 65 Alabama und Lirgiana Ave. 57 Virginia Ave. und Bradshaw Str 0 68 Ost und Coburn Str. 3 Pennsylvania Str. und Madison re. L12 Mckervan und Dougherty Str. ' 71 Virginia Ave. nah Huron Str. . 72 Oft und Eeorgia Str. 73 Washington und Benton Str. 74 Benton und Eeorgia Etr. 75 Forest Ave. und Pine. 76 Dillo und Bäte Str. . 73 Virginia Ave. und Dillon. 79 gleicher Ave. und Dillon. 712 Sxruce und Prospekt Str. 713 Cnglish Ave und Laurtl Str. 714 Orange und Olive Str. 715 Sheld? und Brecher Str. 81 M:tt , ew Jersey Str. - 82 Washington und Delaware Str. 3 Ost und kearl tr. 84 New vork und Davidson Str. 83 Taubi!ummknSnftalt. 86 er. Staaten Arsenal. 87 Oriental und Washington Str. LS FraukN'SefSngnii. 12 Ro. 8 Schlauch. HauS, Ost Washingtonstraße 813 Market und'Nobl Str. 814 Ohio und Harve, Str. 91 Maryland nahe Meridian Str. 2 Meridian und Eeorgia Straße. 1-2-1 Prioat.Signal. 1-2-1 Und asten wiederholt, zmeiier Alarm. 8-2 Signal für Feuer.Truck. Zwei Schläge, Feuer au. Drei Schläge, Druck ab. Zwölf Schläge, 12 Uhr Mittag?.

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Wlvr - A hi J44tL,, jj i ' - V't Eisenbahn -Zeit -Taöcllc. Ankunft und Abgang der Eisenbahnzüge in Indianapolis, an und nach Sonn tag, den 1. Dez'br 1683. Eleveland, Columbuk, Cincinnati und Indio. . uapolis Eisenbahn (Lee Line.) Abgang:. Ankunft: 8 6rr.. 4.15 Bm Anderson e...llX)Bm Daytonsd Cl 9r.10.l0 m w r.... 7.00 Nm L & St 2 j tZg 6.40 Vm 9 9 2 3 j .10.53 N Anderson fic... 2.00 9lm I StL rl 5.50 im 5? et 2 8r. 10.55 9lm 2 3 Coshen Cx5L5 Nm Vrightvood Didision, C. C.C.nnd I. Abgang täglich. 4.!6vm. m täglich. e.?9vm 10.34 m 10.10 m " 10.45 M 2.10 9lm - Z.'iO Nm " ttgiich. 5.39 NM U9 Nm ' 3L5 ' 4.iSBi täglich. 5.45 Nm täglich .ia.un b.19 Nm I Pittsbürg, Ciucinuati & St. Loui Eisenbahn N D P W P I Richm Lce au, l täglich 4.22 Bntl enom Sonnt. 9.42 Brn r auige nommenSonnt.10.42 Lm RchDAceauSg. Sonntag 3.57 S! NYVWBP täglich h.. 4.VZ NM DaytonSrauSg Sonntag 4.52 La NPW P r tflolii & tt au. Sonntag .... 5.27 m N) PSU & 0 1 täglich 10.2? m Dayton Ex au. Sonntag 10.22 Om Chicago Raute via Kolomo. Sbicaao Schnell Znd' Lob. Lchnel.zua... 3.19 0m Jndpl', Lou. Srxreö 3.31 Km ,ug täg 11.09 N Chicago rxreß.lo.4 Nm Terre Haute, Vaudalia & St.LouiZ Cisenbahn. Mail Train .... 7.15L Taggrr. v 11.54 97 Terre Haut, cc. 4.00 Rm Pacific es 10.45 Nm Schnellzug 3 53BO Koil und Lcc...lo.lX1m ?ag .... 3.10 a all unl cc... 4.40 ;B Cincinnati, Indianapolis, Ct. Louis u. Ckicaso ir...I. I., n 1 1 .4: rr-. rr ' ff&2ouilv.5 2. 4.'lU ituvuyu. muuuuu ÄJiüliOn. Jndiinav A. 11.00 m Cincinnati Ace.11.0i Bat . 2 ttr. p c. X.45 N tttnt. Kcc 6.5J Nm SL'vllleSrx. 11.N m Leftern Qx.... 6.00 Nm et a g s tZglich I u c c.lg.tt z: Chicago Didision. Peo url j. C.558a bicaao Mail v.:i.45Nm Ihie Lou F L. täglich e eu.. 3.3ZBm Lafayette Ace ..10.40 B L äatl xe.. 2.20 9lm Western r 5.15 Nm a täglich 8 re 11.20 Nm tttr.ctnnatt Act. 6.35 Nm Ieffersondille, Madison und Jndkevapolik t'envaya. Süd r ttg... 4.l-SA j JndMadakl:9.41B ad cc... 71 Bm Snd5hic5r tZgli.m Brn Jnd Md Mail 3 49 Nm ) & 1 j. VS! R eno tfj p rag. o. yim t ä SZLtäg10.A N 31 Wadash, St. Couil & Pacific. et hteSlail 7.1t Bm Ct 2.01 Km hiMich Cj e C 11.29 Na tXot&CB R Crtäu 2rs o?Tol5 V5tS3Cr-.10.35 Ba Det u Eh Mail. 8.:o Nm Jndiana,' Bloomington nndWestern Eisenbahn Pae Sr u Mail.. 70 Bm an Ter I Lce 5.10 Nm Tastern S ffr. Erawfordv.Aec. ?' täglich 3.55 Bm Eine Exee 10.35 Nm atiantieii1. C.15 u 3 r tägll.10 Nm El. Loui Tiibinntt ' MorefieldAce... 60 Bm I Nacht 3.53 Cm Mail u Tag.,r. 8.05 Bm Mail u Tag St. 6.90 Na acht i I1.L5NmlMoree!d ce.. v.iONm Oestliche Division. Oefll.ErMall.. .4.25Lm Pacisic xxreß... 7ZBm Tögl. itcpreß.... 11 lOm ANJ 5j lg 35im Atlantic Eip.... 6 4sNm Gestern Gjp .... 4 4dRm 2nd'.anapoli und St. Louis Eiseubahu. Tag Erpreß, e e. N V u A Ei tZg glich 7.10 Brn oft u St L C. 6.30 N V u St L Sr täglich 8 u c c. 11.10 Nm LscalPasscvger. 9.50 m Tau Sr c c tZzl. e.3V CC 7X0 Jndianaxoli Ae 3.15N&. kincinnati,Hamjlton3NdiaN2poliiSlsenbahn 3ndi StLoui 4.00 Bm Tonner:silIeSee 8.?J Bm oni crsDiutcc 4.30 Stm 3nd:luSt. a. 40 ii.o m 3ndx u Ctüimi 10.40 Km w. D.T..N.?) 1?.!0 L aincunutt A:c 5-OONn Indianapolis und Vincenne isenbabn. Mail kairo 9i 7.01 Bm I Binccnnc Kcc.10 31 Bm weenne Are . 3.A Nm Mail Eaire. 4.S3 Üw Lontsville, New Albany & Chicago. Air.Line tthicago rtgl..l?.w??m Monon Acc d.0)Nm IH'caga Lr.tz!.. 3.10? Monon Ac 10.30Vm Mich. Gity Je Chi:. Mich City Shicag. Mail IZ.tiNm ttrwau 4.003m KÜce mit r. c. Lednselel,? mtt I., Schlafwagen, mit p. Parrar. "tit d.. -etelrtlar övich. JI&IRR T!e.kürzsfteZuud!besik!BahnIvach . Louisvillc, Nashvillc, isemphis, Chattanooga, Atlanta, Sarannah, Jacksonville, Mobile and New Orleans, SS ist vorteilhaft für Passagiere uach dem Süden, eine direkte Noute zn uehmen. Palast-, Schlaf, und Parlor-Wagen zwischen Chieazo und LouiZdille und St. Louil und LoniZdille ohne Wagentrechsel. Comfort, Schnelligkeit und Sicherheit bietet die 3ess" die alte zuverlässige D. Ml. &, 55. M. M. II. K. Doriiig-, Assistent General Passagier.Agent, Nordost-Ecke Washington und Jllinoi Str., Tzndxl L. W. 3IcKenna, SupcrintendcnU A.SEINECKE,jr ßnropäisiZes Inkasso - Geschnst ! Oinclniitxtu Vollmachten nach Deutschland, Oesterreich und der Schaeii gesertigt. . GonfulsVische Beglaubigungen besorgt. Erbschaften u. s. w. xromxt und sicher einlasgrt. . Wechsekund FostanszaykungkN X Kstn wendi sich in Jndiansxo:; an : Pliilip ßai)paport ?!s. 12 Ost Makhlaid Eksße. , ?ouäsr'8 reinlicher Mfch-W

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