Indiana Tribüne, Volume 7, Number 183, Indianapolis, Marion County, 22 March 1884 — Page 1

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ifMii YW WW www Jahrgang 7. Office : No. 120 Ost Maryland Straße. Nummer 183. Indianapolis, Jndiana, Samstag, den 22. März 188.

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Neues per Telegraph. W e t t e r a u S s i ch t e n. W a s h i n g t o n, 22. März. ,TrübeS Wetter, stellenweise Regen, steigende Temperatur. . Freigesprochen. Petersburg. Jll. 22. März. Arrin A. Carventer, angeklagt der Er mordung der Zora Burn? wurde frti.it sprachen. Steigenderlüs je. Cinksnnati. 22. März. Der Ojio ist bei Pitttturg im Steigen, ebenso dkt Oi Sandy und der Big Kanawha. Un Mitternacht hatte der Ohio hier 40), Fuß öde. Des Kaisers Geburtstag. Berlin, 22. März. Heute ird drr 87. Geburtstag des Kaisers gefeiert. ES ist ein allgemeiner Festtag. Die ganze Stadt ist dekorirt. Fast sämmtliche deutsche Fürsten befinden flch hier. .

Allerlei. - An Wilhelms Geburtstag wollen sich BiSmaick und Sargent versöhnen. Wozu da? amerikanische Schwein ruft : Ich sei, gewährt mir die Bitte, in eurem Bunde der Dritte. (St. Louis Tribüne.) Wie wir vorauSgesehtn, hat da? Repräsentantenhaus die HiScock'schen B schlüge vttworstli. . und statt dttlelbm einige nichtssagende Resolutionen pasflrt. ES zeigte dabei diestlbe Unkenntniß deutscher Verhältnisse, welche eS schon durch die ursprünglichen ResolutiontN an den Tag legte, durch welche eS sich in den Augen wahrhast FreiheitSliedtnder lächerlich machte. Und jtbt, statt leine Würde zu a ren, Ulfei eS sich von BiSmarck Brei um den Mund schmieren und steckt vorlauter Würdemei?rei einen Faustschlag ein. Hätte daS HauS auch nur eine blasse Idee davon gehabt, wie die Würde und Ehre einer groken und freiheitsliebenden Notion zu wahren sei, so hätte dasselbe schirn von selbst fühlen müssen, dak durch die Rede BiSmarckS, die den Vertretern der amerikanischen Nation ins Gesicht geschleuderte Beleidigung nicht gemindert, sondern nur noch verschärst wurde. Denn diese Rede besagt im Grunde genommen, nichts ttndereS, als dak unser Repräsen tantenhauS. kein Recht habe, sich ein Urtheil über deutsche Anzelegenheiten anzumaßen. Unser Repräsentantenhaus hat sich rie stg blamirt. rt Der Beschluß des deutschen Reichs tag?, die Regierungsvorlage, Verlängerung oes viusnaymegeienes zur oie Socialisten betr. an eine Commission zu verweisen, wirst ein charakteristisches Licht aus diejenigen Parteien (Fortschritt und Secessionisten) im deutschen Reichstage, die sich so gerne als Liberale und entschle deneGegner der AuSnahmSgesetze ausspie len wollen Die Befürwortung der Ver weisung an eine Commission ging von einem hervorragenden Führer der Fort schrittpartei (bänle) aus. der recht gut wußte, daß daS Schicksal der Verlänge rung deS AuSnahmeGesetzeS vam Cen trum abhängt, welches z. Z. aber nicht einig über sän Votum ist. weil der Schacher mit BiSmaick hierüber noch nicht perfekt ist. Wäre eS nun den Fort schrittlern, oder vielmehr der neuen deut schen liberalen Partei. Ernst mit der Ver wersung deS Gesetzes, so hätten dieselben keine Vertagung, sondern sofortige Ab stimmung im Plenum beantragen müsien, da z. Z. noch die Chancen gegen eine Verlängerung günstiger liegen, alS nach der CommifstonSberathung. Die Fort schrittler wollten aber BiSmarck Zeit las sen. mit dem Centrum einig zu werden. wie überhaupt die ganze sogenannte libe rale Partei im Reichstag nur dann gegen eine Verlängerung des Ausnahmegesetzes stimmen wird, wenn sie erst vorher darü ber Gewißheit erlangt hat, daß auch ohne sie eine Majorität sür die Verlänge rung gesichert ist. Die Frage wegen verfälschter Rah rungSmittel ist dieser Tage vom Senats Comite in Albany. R. Y.. in einer Weise zum AuStrag gekommen, dak die Noth wendigkeit solcher Behandlung, auch sür die. anderen jStaaten in die Augen springt. AuS dem Berichte jenes Co mite'Z geht hervor, in welchem ungeheuern Maßstabe und wie systematisch die der verflichen und verderbenbringenden Fälschungen von LebenSmitteln schon lange Zeit betrieben wurden. Nach ahmung von Butter auS Talg. Knochen und Schmelzölen wird fast in allen Orten de Staates. New Z)ork betrieben. Diverse Nw Yorker und Brooklyner Fabrikanten fertigen je über 3 Millionen Pfund aus Fetten, die im Westen, in Frankreich und Italien gekauft werden. Viele Milchereien haben ihre Geschäfte

schlichen nüssen, weil st: mit den Fabri kanten nicht concurriren können. Der Verlust, welchen der Staat darunter er leidet, wird vom Comite aus 4 bis 6 MillionettDollarS geschätzt, auch hat dasselbe entdeckt, daß von den 600,000 Quart Milch, die täglich in New Pork gebraucht werden. 200.00) Quart gefälscht, oder übermäßig verwässert sind. Schließlich wird die Anstellung von Beamten em psohlen, welche die Ausführung der gegen Verfäschung von NhrungSmitleln schon erlassenen und noch zu erlasienden

Gesetze zu handhaben und zu überwachen haben. Drahtnachrichten. Die Wi?key Bill. Washington, 21. März. Die WhiSkey Bill wird kaum vor Mittwoch vorkommen. Die Befürworter derselben finden, daß die Bill augenbliklich nicht pafsiren kann und wollen deshalb Zeit haben ihren Einfluß anzuwenden. Po st. Telegraph. Washington, 21. März. DaS Senatscomite für Postwesen hat sich aus eine Bill geeinigt, aus Gründ welcher Telegramme durch die Postämter besoldet werden sollen. ICine einfache Depesche soll bis zu zwanzig Worte zählen, Adresse und Unttlschrist eingerechnet und soll auf eine Entfernung bis 1000 Meilen 20 CtS. zwischen IM k 2000 Meilen 40 CtS. und aus gröbere Entfernungen 50 Cts. kosten. Auch soll ein System telegraphischerGeldanweisungen eingeführt werden. Der Generaltiostmeister soll mit einer Telegraphengesellschast, oder mehreren Ver träge zur Uebernahme des TelegraphendiensteS abschließen. P r a k t i s ch S A m e r i k a. New York, 21. März. An der Produktenbörse herrschte heute große Aufregung über eine von D. C. Anrode an E. Burlinger gerichtete Serausforde rung zum Duell. Die Herausforderung wurde der Polizei eingereicht. Ueberkchwemmung im Nord' w e st e n. ziankton, D.T.. 21. März. Der Missouri stieg letzte Nacht 15 Fuß. DaS Wasser überschwemmte die Niederungen. Von BiSmarck wird gemeldet, daß der Fluß seit gestern um 12 Fuß stieg. Ueberschwemmung im Süden. V i ck s b u r g, den 21. März. Letzte Nacht 11 Uhr wurden die Uferdämme bei Buckeidge, 33 Meilen unterhalb VickS bürg durchbrochen. Die Uferdämme zwischen Vicksburg und New Orleans sind jetzt an zehn Stellen durchbrochen und eine allgemeine Ueberschwemmung steht bevor. C o g r e S. Washington, 21. März. Senat. Die Bill zur Erhöhung der Gehalte der BundeödistriktSrichter wurde bespro chen. Der Senat hielt eine Executivsitzung und vertagte sich bis Montag. Haus. Im Haufe kam heute gar nichts von. Wichtigkeit vor. Der größte Theil des TageS wurde mit der Diskussion der Bill zur Pensionirung von William W. Ave rill mit dem Range eines Obersten zuge bracht. Ver Kabel. Ausnahmegesetz. B e r l i n, 21. März. Bei Fortsetzung der Debatte über die Regierungsvorlage : .DaS Ausnahmegesetz gegen die Sozia listen aus weitere 2 Jahre zu verlängern" wird schließlich der Antrag deS Professor Haenle (Fortschritt), die Vorlage , einer Commission zur Berathung undBerichter stattung zu überweisen, zum Beschluß er hoben. Im Laufe der Debatte versicherte Bebel, daß BiSmarck in der Gallerle der Berichterstatter der Presse Geheimpoli zistm verborgen hält, was der Präsident in Abrede stellte. Herr von Kardors (con servativ) der die Verlängerung des Aus nahmegefetzeS befürwortet, bemerkte noch unter Anderm, daß die er Art der Aus führung von Seiten der Polizei in einzel nen Fällen nicht billigen könne, worauf det Minister des Innern von Putkammer die Polizei selbstverständlich energisch in Schutz nahm. Auch BiSmarck sprang seinem Helfershelfer sofort bei. indem der Reichskanzler deducirte : daß z. B. in der Proviiz Posen, in welcher die Partei theilung (Pjlen und deutsch) traditionell sei, die Sozialdemokratie nicht ausgerottet werden könne. (Wohl auch in den an dern Theilen Deutschlands nicht, trotz des Ausnahmegesetzes und obgleich hier die Parteitheilung keine traditionelle ist). Das neue Ministerium in Italien. R o m. 21. Mär,. Der flönia wird I den bisherigen Premier DepretiS, mit der 4 turnn eines neuen tzavmets betrauen.

Die srüheren Minister des Aeußern, Manclni und der Finanzen, Maglinni, werden wahrscheinlich in's neue Cabinet eintreten. . -'X RevolutionüreBeamte. Madrid. 21. März. Zwanzig im KriegSministerium beschäftigte Beamte, die in Verdacht waeen, mit den Revolu tionären in Correspondenz zu stehen, sind entlasten worden, i ' . ...

Der Pabst will sein Asyl wechseln. London. 21. März. ES heißt, daß der Papst Aufenthalt in Malta nehmen wolle. 1500. Millionen Franc Kriegsentschädigung. Paris. 21. März. Die Franzosen sollen entschlossen sein, die von China zu verlangende Kriegsentschädigung aus sei nen Fall niedriger, alS ir00 Millionen Franc? zu bemessen. U n g l ü S b e i einer F e u e r S ' d r u n st. D u b l i n. den 21. März. Während einer FeuerSbrunst stürzte ein brennendes Gebäude ein und wurden hierdurch ttMit glieder der Feuerwehr getödtet. -Großer Ersolg ciner ameri kanischen Sängerin im Ausland. A m st e r d a m. 21 März. Die ame rikanische Sängerin Albani hat gestern in der Verdi'schtn Oper .Traviata" große Triumphe gefeiert. Sie wurde ein Dutzendmal hervorgerusen. ScSissSaarttÄten New Vor k. 21. März. Angek.: Canada- von Havre, Rhaetia- von Hamburg,- .State os Nebraska- von Glasgow. Q u e e n s t o w n. 21. März. Angek. : Abyfsinia- von New Vorl. London, 21. März. Angekommen: Canada' und .State of Jndiana" von New York. Hamburg, 1. März. Angekom men :.Fgtstpha!ia"nonNew.?srk.. Marktpreise. Wi,,n-Ns. l . N.l!.".:o.Zroth.N. o r n Slo.3 fli 49c: lb 4Se; misch. 47c. Sas r R. 2 e i 3; e ; gemischt Ste. Roggen e. X ll -13.50. ltU.00. 6chtn tn-ll'i. Schulte tn -9,(. pck ,25e. 6ttn ll.V. Schetneschmat, !l)j-itZie. ehl -Samtlo 4.0a-$ US ; fianct) 4.8C-5.(0; Strl.G0. i i i 13c : im Stör 20:. Sutter -Sreameia 30-40c; Xaiti 32 2Cc ; ffountn 15 lbc. Hhn t tue. !artoffctn-S1.10-1.W ter rt. AtVfel-ochpfl i.btt-z.k0: rasetckxsel j.7i. Vtl II. SQom Auslande. Ein Hetzblatt in ParlSist . -r f L. auf verbuche nach eulsa)en aua) M ote Rue de Crimee aekommen, wo sich eine deutsche Armenschule befindet. Die meisten der Zöglinge dieser Schule (so schreibt das Blättchen) sind Kinder von Preußen, die übrigen von Elsäffern. Wie man uns versichert, übt man diese Kinder auf die Märsche und Bewegungen eines preuß. Peletons ein ' die Commandos werden in deutscher Sprache gegeben und keine der Bewegungen, welche man diese iunaen Teutonen ausführen läßt, sind in der französ. Armee im- Gebrauch. Wir dosten, daß die Beyorden diesem ystem einer deutschen Abrichwng in unserer Hauptstadt ein schnelles Ende zu setzen wissen werden ; denn unser Erstaunen wird immer arößer und wir fragen uns. ob wir . in Wirklichkeit noch Herren in unserem Hause sind." Der Reihenmarsch der Kinder beim Verlassen der 'Schuld oder ähnliche Bewegungen scheinen den Verf. zu seinem schrecklichen Verdacht Aniay gegeven zu yaven. DieKöniain vonTaitine, Marahu, weilte vor 14 Tagen in Paris. Sie ist die Gemahlin König Pomare V., welchem die Framosen zwar den Purpur gelassen, das Reaierunasaeschaft aber abgenommen haben. Ihre Majestät rei sen unter dem prosaischen Namen Ma dame Salomon, und werden als solche - . t. cn f f r r rt . t C OIi auw joenrn vesucyen. cacy oem Pariser Aufenthalte geht es zunächst nach Bonn, wo eine Schwester der Königin sich in einem Eniehunasinstitut befindet. Den Berichten der Pariser Reporter ist zu entnehmen, daß Ihre Majestät Madame Salomon französtsch und englisch fließend spricht, trotzdem m einem Morgenblatte . .. - . - r r r em uvergeleytter pracysorslyer nacriweisen wollte, daß der Taitine die lieb' lichen französischen Nasallaute wiederzu geben unmöglich sei ; daß sie stark raucht, und zwar nicht bloö einige zwan zig Cigarretten am Tage, sondern auch Pfeife ; daß sie sehr musikalisch ist. Sie blast leidenschaftlich Klarinette. Zur ersten Flöte in dem Haushalte Pomares V. scheint sie es aber nicht gebracht zu haben, denn sie hat mit dem Könige, der eine eigene Passion für eine Schlangenbändigerin hatte, recht schlecht gelebt und ist froh, vermöge einer ihr von der fran zösischen Regierung zugesicherten Pension von 30,000 FrcS. sich auf Reisen beaeben zu können. JnnUebrigen kleidet sich Königin Marahp ganz eurozÄifch undißt

oyne Schwierigkeit ein sranzoiiscyes bitter von sechs Hängen.

I m London er Cent r a l tr "rt. 'Tr', -. . . . . . r- r I- V. V. Vf.JJV vv.vvw - Vl )tt WandS hinter ' der'f Richtertribüne sitzendenÄldennan de Kevser. Glückli' cherweise ka.m der Beamte mit einer leichten Hautabschürfung an seiner Stirn davon. Auch die Badeschwämme sollen nunmehr Gegenstand einer, gere gelten ZuÄtswerden. Bekanntlich.werden die Schwamwe,andenfKüstenvn Syrien und im griechjAen fetod durch Taucher. geNast. Merkwürdigerweisefindetmänieselbenaber,gar nicht an der italienischw, französischen, algerischen und sonstigen 'weffich'en Küsten des Mittelmeeres.obwohkdas Wasser, der Meeresgrund und die Temperatur dieselben sind. Die fraHösische Regierung hat nun beschlossen, die, Acclimatisation der Schwämme zu versuchen. Es werden daher durch Taucherschiffe an. den syrischen' und griechischen Küsten Schwämme mit ihren Wurzeln, d. h. den Feldstücken und dem Grunde, in 'dem .sie haften, abgelöst und mittels durchlöcherter Gesäße, die im Wasser bleiben, an die französischen und algerischen Küsten gebracht werden. Dort werden sie an geeignet erscheinenden Stellen aufden Meeresgrund ges etzt. Gedeihen und vermehren sie sich dort, so wird man die Ausdeutung der betreffenden ceeresstrecken ähnlich betreiben, wie diejenige der Austernbänke. Gelingt der Versuch,' so kann er überhaupt bedeutende Wuthfchaftliche Folgen-Haben. Die Schwämme steigen fortwährend im Preise und.die besten werden mit 100'Fr.- fürden Dop pelcentner bezahlt.. Dabei'hat mandie Erfahrung gemacht, daß die Feinheitmnd Dichtigkeit derSchwämme, undsomit'ihr Werth, in den nördlicheren' Lagen zunimmt. Es 'wirddesbalbgehofft, daß die Schwämmet nördlicheren LWN fortkommen und bei sachgemäßer Bewiriyschafwng' der. bMsfenden Meresgründe bedeutende ErträMisse ' liefern. Cin erschreckendes Äild m c m . f : aropstavtycven evens emroure slcy vieler Tage vor der' dritten Sttafkammer Berlins. Geoen ZiwaniiaSchulmädchen waren als Zeuginnen geladen, hübsche Kinder unterl Jahren. Auf der Anklagedank sa cm stattlicher, schöner iann, Mitte der drrißiger Jahre stehend, der aussehr achtbarer Familie stammt und studirt , hat.. Der Angeklagte, NameD Sch., wird'b'e.fchuldig dieKinder an sich gelockt und mit'' ihnen jenes Verbrechen begangen zu hdhen, welches des dritte Absatz des 176 des Str.-'G.-B. Mit hoher Strafe bedroht. Das Merkwürdigste an der an sich ein so überaus, trauriges Bild darbietenden Verhandlung war aber, daß ein Schulmädchen von unter 14 Jahren der gewerbsmäßigen Kupvelei anaeklagt.war, weilte dem Haupt Angeklagten ihre Schulkameradinnen zu geführt balzen uno oasureVonvons zc. erbalten yaben'sollte. Die Verhandlung würde natürlich unter Ausschluß der Oeffentlichkeiraeführt. Den Angeklagten Sch. vertMigte Rechtsanwalt G. Kaufmann,.dastvegeni' so schweren Verbrechens Mitangeklagte Kind Rechtsanwalt Grabower. Die siebenstündige Verbandlu.lg, die grelle Streiflichter aus weltttädtische Sittemustande warf die Kinder entstammenast durchweg acht, .. m i .! barenBüraersamitien enoere mir einer Verurtheilung:desauptangeklaa.ten ju drei Jahr Zuchihaüs' und mit'Freispre chung des 14jayrtgen uicavcyens. Es w,rd beabsichtigt, nach verschiedenen Punkten des Riesengebirge elektrische Bahnen anzulegen ; so von Krummbübel ach der Koppe', vonHermsdorf nach dem Ktnast, nach Petersdorf zc. Die Genehmigung soll ertheilt, auch die Vorarbeiten sollen soweit vollendet, sein, daß mit dem Bau der Strecke nach, dem Kynast so zeitig begonnen werden kann, daß dieselbe zur Hochsaison bereits betriebssäbia sein wird. u'f Veranlassung der Londoner Gesellschaft zur Unterdrückung des Sklavenhandels und der Sklaverei ist in Eairo ein Comite zusammengetreten, welchcs sich die Gründung eines Asyls für freigelassene Sklavinnen zur Aufgabe macht. Einflußreiche und reiche Privatleute in England, an deren Spitze die bekannten Menschenfreunde , W. E. Forster und Sir Thomas Burton genannt werden können, . haben auf den ersten Aufruf hin der in's Leben zu ruenden Stiftung' bereits sebr nambafte Jahresbeiträge zugewandt, sodaß jetzt ichon über eine Summe von 800 jährlich verfügt werden kann. Das Unternehmen, an dessen Spitze sich in Eairo die Unterstaatssecretäre des Innern und der öffentlichen Bauten Clifford Llovd, Colonel Moncrieff, sowie Prof. Schwelnfurth und der englische Richter S. Amos gestellt haben, findet auch an Ort und Stelle, wo man ein dringendcs Bedürfniß nach wohlerzogenen wciblichcnDienstboten empfindet und die hilflose Lage der freigelassenen Sklaven besonders auffällig ist, allgemeinen Beifall. Es ist dies der erste auf wirklich praktischer Grundläge entworfene Plan, um ein ÄuökunftsMittel zur Beseitigung von Zusta.iden zu nden, die durch die uralten Gebräuche des Orients entschuldigt werden, sich aber mit den Formen der heutigen Gesellschaft niöt vereinigen laffen.

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