Indiana Tribüne, Volume 7, Number 182, Indianapolis, Marion County, 21 March 1884 — Page 4
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y p U LsO Ist daZ beste Heilmittel gegen die der schiedenen Leiden der Lunge und Kehle, wie Husten. Heiserkeit. Bräune. Erkält unz. Englirüstigkeit. Influenza. Luft röhren -Entzündung, sottie gegen die ersten Grade der Schwindsucht und zur Erleichterung schwindsüchtiger Kranken, wenn die Krankheit schon tiefe Ein schritte gemacht hat. PreiZ. 25 Cents. 6eo. F. Borst, Dkulschi Apolhkk. Rkttpte teertet nach Vorschrift gif trat. Lhemikalitu, Lrzaeien. Parfuerie-WaartU, garben, Cigarren, ond all, in's pothtkrfach illschlazende tfriiM, den billigste Preisen. 440 Süd Meribkan OtrasZe. Indianapolis, Ind.. 21. März 18&4. Hiesiges CivllgandSregiSer. P kbuettn. tkU nfttuu amen ftnd.dk il Catltl dkr WutU. George Wilson. Knade. 13. März. Israel Sims, flaabe, 18. Mrz. Prekley Littrell. Mädchen. 15. März. George Conway. Mädchen, 20. März. Wm. Thomas. Mädchen. 20. März. Shosiild Cherbro. Mädchen, 4. März. George W. Mason. Knabe, 9. März. W. fc. Mason, Knabe. 14. März. B. L. Dixon, Mädchen. 18. März. August Lawrence, Mädchen. II. März. bei rathen. William H. Gambold mit Louisa Berner. X ß b r 9 I sl 1 I .". Hortense Murray. 28 Jahre, 11. März. Laura Medert. .".1 Jahre. 19. März. Armstrong Soiomon. 7 Jahre, 19. März. Ramsey, 14 Tage. ?0 März. Elisabeth Hock. 10 Jahre. 20. März. George Taylor, 14 Jahre. 19. März. John Judd. 28 Jahre. 14. März. George Baber. 28 Jahre. 12. März. Mary A. Marley. 34 Jahre. 13. März. Frank Mitchell. 21 Jahre. 19. März. Edward NicholS. 31 Jahre. 19. März. Henry E.'Okey. 1 Jahr. 19. März. John H. Chinn. 40 Jahre. 20. März. Mathilda Schoeff. 31 Jahre. 1. März. John W. Rötter, 9 Jahre. 20. März. 1 Heute Abend ist rezelmäbige SHulrathssidung. Ein Segen sür die leidende Mensch beit ist das Prädikat da? Dr. Bull'S Husten Syrup mit Recht verdient, denn erbat mehr GuteZ bewirkt, als alle d e anderen Medizinen zusammengenommen. Per Jda C. Mcttee klagte heute aus Scheidung von James H. McKee. . Pauline Kiel wurde zur VerVal terin des Nachlasses von ftub. Ki?l er 'nannt. Bürgschaft H6 000. 1- Parmelie Skinner klagte aus Scheidung von Eli Skinner mit dem sie seit 4 Jahren verheiratet ist. Um gesund zu loerden reinige vor ollen Dingen Dein Blut mit Dr. Aufiust König's Hamburger Tropsen. dem besten Blutreiniger. Im StalionShauS liegt ein 37 Pard großer gestohlener Teppich. Der rechtmäßige Eigenthümer mag sich mel den. IS" Heute Morgen drangen Diebe in die Pucisic Restauration neben Dickson's Opera House und stahlen Cigarren und $2 in Kleingeld, es Ein alter Mann RamenZ Bern hardt Schlachter, de? nicht recht bei Trost ist, wurde gestern Abend vorläufig im StationshauS untergebracht. Ehrmann & Co. Ro. 253 & 255 Süd Delaware Straße, haben eine große Auswahl von Teppichen, direkt von der Fabrik, empfangen. Sie werden diese, ' wie auch Möbel, SophaS, Oesen u. s. v für baar oder auch gegen wöchentliche oder monatliche Abschlagszahlungen verkaufen. - Philo E. Darow. ein Schrifsttzer versuchte gestern die in seinem Geschäfte befindliche Gasmaschine zu repariren wo vereine Gasexplosion erfolgte und Darow an Kops und Hals schlimme Brand wunden erlitt. rsr Mary Lamd klagte heute aus 'Scheidung von John Lamb. Sie sagt, 1 daß stederPrügel. die sie von ihrem zärtli chen Gatten erhält, müde sei. - Barbara E. Parkison klagte aus ähnlichen Gründen aus Scheidung von John W. Parki v 2T Louis Keiel wurde gestern Abend um 3 Uhr an der Ecke der Georgia und West Straße von Straßenräubern über fallen. Sie waren eben daran Kriel'S Taschen einer sorgsältigen Untersuchung zu unterziehen, als ein paar Neger hinzu sprangen, und die Strolche verscheuchten. 5 Im Blatternhospital wollte man schon seit langer Zeit ein Telephon haben, aber von der Telephon Co. hat es Nie mand gewagt, das Telephon daselbst an zubringen. Dr. Henthorne machte daher den Vorschlag, den Draht bis zum Blat ternhospital zu leiten, er wolle dann den Apparat selbst anbringen, und die Draht Verbindung fertig stellen.. Das geschah und die Teliphonöerblndunz mit dem Blatternhospilal ist somit hergestellt. Die Nummer ist 591.
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Vrmer Seidensticker :
Wenn es aus der ganzen weiten Welt zur Zeit irgend einen bedauernSwertben Menschen giebt, dann sind Sie es. Begeben Sie sich da vorgestern Abend rxtra zur Versammlung der Direktoren des SchüdenvereinS, um dieselben durch den Eindruck Ihrer imponirenden Persönlich keit zu einer Weißwaschungsprozedur zu veranlassen. Und wie Sie nun einmal ein Pechvogel sind, so vergreifen sich die Herren, langen in da? Tintenfaß, statt in die Kalkbrühe und schmieren Sie von oben bis unten schwarz an. Sie haben eS wirklich dahin gebracht, daß die Direktoren beschlossen, daß sie weder sür die Thatsachen, noch sür die Auslegung der Petition verantwortlich sind. Sie haben es dahin gebracht, daß die Direktoren sich in eine Sache mischten, die sie nichts anging und sich an einer denselben gewiß unliebsamen Zeitung? kontroverse betheiligten, wag vollständig überflüssig war, denn die Direktoren des SchüdenvereinS hielt kein Mensch ver antwortlich. Für die Thatsache sind Sie und sür die A u s l e g u n g w i r verantwortlich. Und was Letztere betrifft so sehen wir in der That nicht ein. mit welchem Rechte die Direktoren von einem irrigen Eindrucke reden kön nen. Es kann doch schließlich nur Jeder von dem Eindrucke reden, den ein Bor gang aus ihn selbst macht, und wir sind besser im Stande, den Eindruck zu ken nen. welchen die Petition aus daL Publi kum machte, als die Direktoren. Zu b cHäupten, mit dürren einfachen Worten zu behaupten, daß die Petition nicht gegen den Sozialen Turnverein gerichtet war, fällt den Direktoren gar nicht ein. Wir wollen die Direktoren mit einer wei teren Kritik verschonen, weil wir anneh men. daß die Einsendung unter dem durch Ihre Gegenwart in der Sitzung entstan denen Gesühle der Unbehaglichkeit ent stand, meinen aber e wäre besser gewe sen. Sie hätten die Direktoren ebenfalls verschont, wären zu Hause geblieben und hätten übe? die Nichtigkeit irdischer Größe nachgedacht. Sie sind ein gelungener Mensch! Nach dem Sie sich aus der Schinderhannes literatur einigermaßen herausgearbeitet haben, wollen Sie sich das Ansehen der Aufrichtigkeit geben, und sagen. Sie hätten die Petition zuerst veröffentlicht j licht und zwar sofort, al? Sie Kenntniß von der Existenz derselben erhielten.' Wirklich ? Nachdem die .Tribüne" am Samstag Abend den Inhalt der Petition mittheilte, haben Sie dieselbe am Sonn t'Zg im Wortlaut veröffentlicht. Sie kluger, kluger Mann! Wenn aber, so sagen wir, mit oder ohne Ihre gütige Er laubniß, die Tribüne" die Sache nicht mitgetheilt hätte, dann wäre die Petition ein Geheimniß geblieben, geradeso, wie ohne die Tribüne" Ihr Gehalt von $1050 und Ihr Nebeneinkommen von $700-$800 ein Geheimniß geblieben wäre. AlS Sie dieser Tage sich, jedenfalls ganz unwillkürlich, so weit hinreißen lie fein, uns eine gute Existenz zu gönnen, da waren wir schon ganz zerknirscht und zu Thränen gerührt durch Ihre himm ische Güte und Ihr Samariterthum. Und heute, heute, Sie grausame? Mensch, zerstören Sie diesen schönen Traum von einem gefühlvollen menschlichen, in einer versicherungSpräsidentlichen Brust wob nendtN Herzen unst sagen eS ist entsetz lich ! - man müsie uns die Patronage entziehen, bis wir vor Ihnen Respekt bekommen, waS Sie doch selbstredend unter vernünftige? werden" verstehen. Dies ist um so entsetzlicher, als wir bis letzt auch nicht die blasse Ahnung davon haben, wie es möglich ist, vo? Ihnen Re spekt zu bekommen. Wir werden uns erkundigen vielleicht findet sich nach langem Suche Jemand, der eS uns sagen kann, obwohl wir eS be zweifeln. Und so müssen wir uns denn einstweilen begnügen, zu warten, biS wieder sanstere Gesühle in Ihre wildbewegte Brust ein ziehen, bis der Engel deS Erbarmens Sie mit dem Oelzweige des Friedens berührt, und bis Sie mit mildem seligem Lächeln uns an Ihr gerührtes Herz drücken. Ach, wie schön wird Ihnen daL milde selige Lächeln flehen ! Einen Heligenschein ha ben wir schon sür Sie in Arbeit gegeben und den werden wir Ihnen bei dieser Ge legenheit aus's kostbare Haupt sitzen. Auch einen Berdiensjorden haben wir sür Sie bereit, denn Sie haben als treuer, erfolgreicher Diener des Volke?sehr viel verdient. Und als treuer Die ner des BolkeS mit $1059 und $700 nebenbei, nehmen Sie sich sehr gut auS, und der Heiligenschein wird Sie prächtig zieren. Model Clothwg Fompany, Gestern Abend fand zur Eröffnung der FrühsahrSsaison im Laden deS Model" ein Freiconzert statt und eine kolossale Menschenmenge wohnte demselben bei. DaS Waarenlager war in äußerst ge schmackooller Weise arrangirt, und der ganz große Raum war mit prachtvollen Topsgewächsen dekorirt. Die Besucherin nen wurden mit Parsüme beschenkt während die Herren andere kleine An denken erhielten. Onte Nachricht auS Canada. S t. T h o m a S, C a n a d a. Die .Daily Times- hiesiger Stadt, sagt in Bemerkungen der Redaktion: Wir verwerten ganz und gar jede Behauptung gegen die Wirksamkeit deS großen deut schen Heilmittel?, St. Jakobs OtZ. Meh rere gut bescheinigte Fälle sind unS zur Kenntniß gekommen, in denen St. Jakobs Oel sich höchst wirksam gegen rheumatische Schmerzen erwiesen und sich s,mit als ein Segen für die Menschheit bewährt hat."
Die Blattern.
John Pgggemeyer von No. 116 Nord Pine Straße -ist heute im Blaltcrnhospi tal gestorben. I. H. Cbinn. der Farbige von No. 140 Agnes Straße, ist gestern Nacht im Blattcrnhospltcil gestorben. .Lena Federspie!, No. 19 Elizabeth Straße wurde heute als erkrankt gemelde: und ins Blatternhospital tranöserict. Durch die Telephonverdindung mit dem Blatternhospital sind iefct alle Vor gange rasch zu erfahren. Frau Coleman, die Frau de? Wärters mit der wir irn3 heute per Telephon unterhielten, erzählte un, daß sie schon seit sechs Jahren in jener gesürchtctcn Gegend wohne, daß sie mit den Kranken jeden Tag direkt in Berührung komme, aber die Krankheit selbst noch nie gehabt habe. Auch sürchte sie sich gar nicht davor. uS den GerichtShösen. Superior Cou?t. , Susan B. Schofield gegen John D. Lowden u. A. 'Hypothekenklage. Klä ge? $10342.80 zugesprochen. Arthur Jordan gegen die Pennsylvania Eisenbahn Eo. Urtheil sür $159.14 Jesse Reynolds u. A. gegen Amoö T. Jay. Kläger $500 zugesproche.:.' John McJntire gegen E. C. E. & I. Eisenbahn Company. Zurückgezogen. Frank Eberle gegen die I. B. k W. EisenbahN'Compagnie. Schadenersatz klage. In Verhandlung. Dina Thräscher gegen Sibilla Lehrit ter. Niedergeschlagen. John A. Hunter (,fßcn Aegidius Nal! ner. Niedergeschlagen. Henry Miller gegen Benjamin Nowley. Niedergeschlagen. Edward F. G. Werbe gegen Hiram Plummer. Replevinklage. In Ver Handlung. Elisabeth Denny gegen I. Buchanan u.A. Kiage wegen Grundeigenthums. Entscheidung vorbehalten. Jsabella Munson gegen die Berkshire Lisc Insurance Co. In Verhandlung. Kriminalgericht. Die Verhandlungen in dem Falle Nathan Börnstein's.sind noch im Gange. Die Einseitige. U Wirten IZßt sich tresstich sirkttkn. Diesen Slusspruch Göthe's rust ur.S der heutige Artikel im Telegraph in's Ge dächtniß. Mephistopheles sagt es im Faust und bei izm ging wahrscheinlich! der Schreiber des Artikels zur Lehre. Mit welch' angeheuchelte? Würde der Mann als Petitionär von dem Rechte der Mitglieder spricht und zu gleich als P r ä s i d e n t dem Rechte de,? Mitglieder Gewalt gegenüber setzt ! Mit einem Terrorismus sondern Glei chen, mit einer unerhörten Anmaßung unler dem Schutze äußerer Umstände be raubte er am Montag die Mitgliede? der Versicherungsgesellschast des Meinung? ausdrucks. Ordnungsrufe hatte er wohl schnell bei der Hand, wenn man ihm die Wahrheit sagen wollte, aber gegen die Rohheit seiner Anhänger, fand er keine Ordnungsrufe nöthig. Teutlicher hat noch Niemand gezeigt, dus-. er keine Mittel für zu verwerflich halte, wie ge wallsam sie auch seien, im im Besitz sei neö Amtes zu bleiben. (?s war eine Be schiwpsung sonder Gleichen. 1 Etat c-Vst inoi! Die Gesellschaft bin ich! Ich. Seidensticker. was hat das Pack hie? zu suchen ? Recht, Recht und wieder Recht ! Die Constitution der Gesellschaft giebt jedem Mitgliede daZ Recht. Einsicht in die Bücher zu nehmen, und unter dem nicht! gen Aorwande, daß sie nicht das Recht gebe, Abschriften zu machen, verweigert der Sekretär seinem Gegenkandidaten da3 Recht, sich eine Liste der Versicherer anzufertigen. Vom Rechtsstandpunkte abgesehen, kann man sich etwa? Niedrigeres denken ? ' Ein nobler Charakter hätte seinem Ge ner dieses Recht unter allen Um ständen eingeräumt, ein Mann mit ein Bischen Noblesse hatte e? verschmäht' dem Gegn?r einenVorthei! zu verweigern, den er selbst besttzt.Sclbstacktung hätte dem Sekretär geboten, einem anderen Bewer ber um die Stelle nicht anders entgegen zutreten, als durch offene Appellation an die Wähler. Bei diesen Leuten aber findet man keine Spur von Noblesse und Selbst achtung; der Zweck heiligt die Mittel. Stellen, mit großem Gehalt ! Das sind die treuen und erfolgreichen Diener des Volkes." Sonderbarer Ausdruck ! Löenn sie so treue und erfolgreiche Die ner waren, warum gebrauchen sie dann Gewaltmittel, um ihre lukrativen Aemter zu behalten ? Warum verlassen sie sich dann nicht aus da? Volk? Wir wollen den Leuten einen Vorschlag machen. Verpflichtet Euch, keine von ei nem Agenten kommende Stimme anzu nehmen, laßt die Bewohner von Jndianil poliS allein die Wahl entscheiden, und wenn dann auch nur Einer von Euch ge gewählt wird, dann wollen wir bekennen, daß wir die ganze Zeit über im Unrechte waren. Wollt Ihr. Ihr treuen erfolgreichzn Diener des Volkes darauf eingehen ? Wollt Ihr dem Volke" eine fair rhauce" geben ? Wollt Ihr Euch dem Urtheile des Vol. keS unterwerfen? Knappes Entkommen. George Seidensticker befand sich gestern inGeschäften inBateöville. Er wollte einen Frachtzug besteigen und stand auf einem Seitengeleise als plötzlich ein Erpreßzug )aherkam. Seidensticker wurde vom Kuh änger der Lokomotive aus die Seite ge chleudert und am rechten Arm schlimm verletzt.
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ERBRICH,
gent für CIIBISTIAN WATETIMAN. WaterMMwm. Hohl & Kipper.) WhiökiesZ Weinen, 438 Ost hio Str. Braiharn führt. Die Blechmusik der Heilsarmee wird übrigens auf alle musikalischen Ohren die abschreckendste Wirkung üben, dagegen entbehren die weiblichen Ofsiciere nicht aller Anziehungskrast. Zweiundzwanzig Jahre nach dem Tode des gefeierten Dichters Ubland ist es einem strebsamen Künstler, dem Porträtmaler Heinrich Läpple in Stuttgart, gelungen, nach emer Photo graphie ein Bild zu schaffen, das, wie Earl Acaver im Beobachter" bezeuat, sprechend äbnlich wie kein zweites erisiirendes ist. Der Künstler hat mit großer Gewlsienhaftlgkert alle vorhandenenHufs mittel, sowie die Erinnerungen derjenigen ihm zugänglichen, schon nicht mehr sehr zahlreichen Bekannten uhland s auraebo ten, welche über lLunelyelten von Zorm und Farbe, Haar und Haltung, Blick und Ausdruck, auf die es bei einem Porträt so viel ankommt, heute noch Auskunft zu ertheilen im Stande sind. Das Resultat ist um so erfreulicher, als Wohl zwei gute im Jahre 1822 von dem Stuttgarter Maler Morff gemalte Bilder Uhland's eristiren, ein künstlerisch vollendetes Bild indeß, das den Dichter m fernen vorge rückteren Jahren getreu darstellt, nicht vorhanden war. Diese Lücke ist nun Heute noch in erfreulicher Weise auss.efüllt. Aus Ea lau schreibt nan der Nat.-Ztg." : Der 24 Jabre alte Förster W. Jauer aus Nad'enödo7 hat die unverehelichte Böttcher aus Buchhyk, Tochter des Gastwirths Böttcher, erschossen und darauf selbst seinem Leben ein (5nde gemacht. Jauer hatte sich in die $8. verliebt, feine Liebe aber fand bei dem schönen Mädchen keine Erwiderung, dasselbe richtete vielmehr einen Brief an ihn, in dem es erklärte, daß es von ihm nichts wissen wolle. Darüber gerieth I. in furchtbare Aufregung und faßte den Entschluß, 'die Böttcher zu ermorden. Er erfuhr, daß dieselbe nach Drebkau fahren wollte, der Weg ging an seinem Revier im Radensdorfer Forjt vorbei. Hier lauerte I. der B. aus, die mit einer anderen Frau im Wagen an ihm vorbeipassirte. In einer Entfernung von 15 Schritt schoß er aus die B., die sofort umsank und todt war. Mit einer zweiten ' Kugel machte der Mörder .feinem Leben ein Ende. eise! 'vr. .i. ') JtA j !f .-' i y.iwfc ' ;u ; I,.1'. zp ' fe ' il 's , i . WE. U5E nrorniP iirur -,:r - n ; :i :j! H ,V' uxuniu tiuni tui g'AÄDS.. r SMP M MMO 'Mk'AufiiU f . ' l'.C fS f. WHMDS ' ' S. " t- - S-i-.-."VS i -vilj----: äi .-Q'.. Eloctric Light Soap. $r2parirt nach einer ilnzlich neuen Mthode. Au unschädlichen Stoff jusammen gesetzt ; voll ständig unschädlich für die Wäsche; reinigt ohn. Reiben. Fabrikanten der.Tlctric Light Soap. Nv. 2 Cüb Illinois Str., o ut h und Sddo Straße. Jndianaxolik, Ind. Zu daden t allen roeeriel. G.NuSelshsnö' GBOCEBY. 14 Pfund Zwetschgen für $1.00. 14 Pfund L. C. Zucker für 'Z1.00. 1 Büchse Erbsen sür 8 Cent, l Büchse beste Tvmatoe für 10 Cents. 1 Büchse Zncker.Korn für 10 Cents. I Pfund Thee für 25 Centt. C Xluolcelsliatirj, Ao. 277 Vord Uoöle Straße.
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