Indiana Tribüne, Volume 7, Number 181, Indianapolis, Marion County, 20 March 1884 — Page 3
Politische Aiikmidiguttgcll I ü r Sheriff. Marion ßonnlij : Jamcö N. Noß, untkrniorfkn der En:ZHidunz de? republ-.kanischcn EonntqIonvention.
Für Sheriff: Wm- O. Pattcrsou, unteror?en Uz r.liieiiyiiß Uz rc?utli!anif4cn 9:onuna::ofuGöncti'.;:c.i. I ü r S b e r i f f : - j ' v r-. CUiw , ix barlco F. Nvbb.::ö, unterworfen der 5 niTJjet.lyrs r,?ubli?anischkn einit:o'.-Cs!''certlon. ftfir ')! c l t von Marion und Hen dricZZ Co::ntv. W. Hardi;z,z. ukUtuöith, ter Ef.tKeltun j irr ter itolüanijchsn er.inatitns'-iönseHt'.o. Germania Garten, 5!.-W.?ckc Market n. Noblegr. Hilbfcbe Lokl. AnögczckchiZctc Getränke, Guter Lnncb. luflttcrksame Sfcbieuuug OS II ni zahlreichen Zuspruch bittet TaitiimIi ToninnTin j ttvINi ICH ISOlTiaiJll. . : I ;wn nriuuiitrt; vui? unx cöWnarett, tue lebe aus un mim . . . , fern Stores bezven werden, i crster.Qualität tt,d so blllig wie irgendwo sonst sind. Wenn dem nicht so ist. so bringe man dkcWaarcn zurück und das Geld wird zurückerstattet. imil Mueller, 200 Ost Gashington Straße. 330 Vellesontaine Straße. " . ; 5 ' iffS t 3 V W f Gelegentlich der berannah-nde?, :aS!enkaison emrftUe tcd mein reichb:'.ti;ej Lager der schönsten Mo4kk.5otüme. njüge erde ,u billigen Preis' in dösiger Stadt oser Nmgebuna leihweise abgegeben. ieu ÄnzUge werden aus Bestellung zngefettigt. Zahlreich m .:ls?ruch sieht kn'geztn Ir,, ll. Grraiiiimiin, 9Jo. H'8 Süd Illinois Straße. Rail Road Hat Sioro, Herbst -Hüte ! "H c x c t t r 3s o c 0 n j 0 f b 1 11 a n 0 e f 0 n m e n. Billig Prelle! Gute Bedienuttg ! M.'n besichü tit slrrjjc Auswahl von' Hcrm!-u.Kttaöczi-.Mc!!. zxa. Hl TSisZinz ! St'. Kinder - Wagen ! in größter Auöwalil und zu den billigsten Preisen empfehlen Gfcas, Mayer &Oo. 2S und 3Z cst Wlishingtott Strttßc. sourt !?i;z Glöösch-MaVSö von Rudolph Böttcher Äo. 147 n Wasßiugtouttr. Johnston rtiil Beimett, 02 Ost Washington Str. Ocfcn, Kücheuscfctt, Simse iinblvausclilrichtlittgs - Gegenstände.
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Politik und Liebe.
Roman von S ch m i d tW e i ß e n f e I s. (Sortsefcuno j üi'cr tö:ctc :v?;.r uin auiCv sei;:, (ix Kitte stet rätr;cUat ?n:l)ci i i:i:acrt, itnb ttc !r;it vierte K'iuc: j aicu; i:fA:n seine WiUu. aus f:h: ie i Er sollte nw er e5n!n.r.tc ! .,.,., ?. .iT j . .....V .t..' Ui. Vjl;ii..... iU. ..... fc vt , . i- .'. 's. T i r-.:. . , , . ii'.ui;..! ..ivu'I. lv ;;y ,... . -.J i, ' ; '! t V' . ..;:'. i. l.v tl. .1...4 H . - . . - v r , , U.. k'. . i.'.i-Vil H Hil...' C . I. i kitCD iit. ' dieser nv.r.thart iicstciAert-::! i ;;äc::.fcit cntivi<c er:n:::et;: v.:-:v ; V'vt:ntiui:n, Dem er nur tu u.:v Ei.:dildnni sich furd-tlu hw tc. i-inU: ! ty ,JM'- xj ''JmVMtM ! ..Ulv iVllUll ,' Im .tri lv ll iUlli;) verlassen; seine Aiv.it uutre der Ueuv.i; r,:it Mrvi verheer; x& il'v (iv,.ir rie .bonncnientkatte u:r Cver genon::nen. Er , eilte 311 Krau, Kitte einen t-.' stiren vluf- ! tritt mit diesem und r-erhn sich dabei seine Besnct'e so Iana.e, di wieder ,vciede und rdnnna, in: Huse. Darüber fudlte ; sich stud die andere .Hälfte der irma so i bcleidiflt, dast sie ebenfalls erklärte, den ! (5c!,vieqervater meiden xa, müssen, bis : cr stet' seiner Tyrannen lanne entsä'lajien ! alC." Ihn einen Hanptscl'la.i ans da iskj beverl'ältnist zn führen, vrieti er fiv.ar auf den Gedanken, sich an Doktor OieK ! re.:: selber ;u wenden und auch ae.en diesen seine Autorität aufzuspielen, eine:n Briefe rief er wirklich die Ebre des jungen v.'uinnev an, reine .ernlwe mebr 5 tnachen, um sicl' Ottilien wimberii, sondern im Interesse ?cv Aamiliencl'lcv jede .oNnung aus eine spätere rbindung mit dem. wie er sich a:5drückte, beihörten jPjädcheii auszugeben. I . X. .v iMhmi "T'...-i lVtv.nM von Oteiuciiö erhielt, liest an ,rettnüthlg' ! keit und Seldstgi.'fühl nichts ;u lvünschen CiC liUimt. Vll. V (V44.il -tijjv tvivi4i abi VV (beehrter err Beneke !" fck'rieh ihm ! kehren, der bereits durch Wilhelm erfahren hatte, Uv sich um seinetwillen wieder iit der Familie Ottilie zugetragen. Sie avpellireu an meine Ehre, um vor vhrern fanatischen Starrsinn die Segel meiner iebe ;u obrer Dochter 51t streichen, ch wäre ein seltsamer Ehrenmann, wenn ich diesen Wunsch erfüllte. Mein Lebensglüct sehe ich in den: Besitz ttilien, und sie hofft es als meine Gattin 511 finden.- Eine so hohe, wichtige vrage sür uns Beide lassen wir durch keilten ailderen Menschen aus der Welt scKiffeit; die wollen wir Beide tut vielmehr beantworten, och würde auch von meiner politischen Zreisinnigkeit selbst sehr schimpflich denken, wenn ich Ihnen ein i vernünstiges Necht zugestättde, deswegen meine Berbindun'g mit Ihrer Dochter nicht zuzulassen, cte mijchraiichei: ohre väterliche Gewalt, und darum entbinden Sie Fhre Dochter des Gehorsams gegen Sie in dieser Frage und Ihre ganze Familie der Wttfstchteit, die sie sonst dem CKthaiiVt schuldig ist. $bxt jetzt beliehte Haltung, zu den sie Ihr Staarsinn veranlaßt hat, ist ohne die moralische Fcstigkeit. die ihr Dauer und Erfola verspricht. Sie wird daher früher oder später kläglich zusammenbrechen. Wir werden dies geduldig abwarten. Aus unserer Seite ist das gute blecht und gerechtes Bet langen, daher werden wir siegen tro Ihnen und jedes erlaubte, wenn auch von Ihnen nicht genehmigte Mittel benutzen, um zunt Siege so bald ah) möglich zu kommen. Und sollte es schließlich nicht ander gehen, so werden ivir auch nicht vor den: 'Aeuf-.ersten 'zurückschrecken, um Ihnen die ")t'utzlosigleit hres Widerstandes zu beweisen." Beneke la diesen Brief unter den widersprechendsten Empfindungen. Sein Zorn über die darin enthaltene Drohung ::nd scharfe Beurtheilung seiner Handlungweise wechselte mit der Befürchtung, das; ihm der ölest seines bisher so glücklichen .'ehen völlig verbittert werden könnte. Er war in seinem Entschlustnicht erschultert ; aber er bedachte auch, dast dieselbe Acstigkcit der Entschlüsse ans 5er anderen Seite vorhanden sein könnte. Seine Mach! sah er erschöpft, und was er ?nit ihr angerichtet, kehrte sich doch am meisten gegen ihn selbst. Seine Frau gest.l sich darin, ihm seinen ausgesproche- ! tnn Willen :n thun. 2ie machte ihren I 9 m W 9 W W i W -W W T W W W 9 9 9 V'VVV Döck'tern bei den Sck'wieaersöhneit keine ! Btstten mehr und beklagte sich nicht über den Gewaltakt, das, er ihr das Abonnementbillet sür die per genommen. Er schämte sich vor ihr. Ottilie ihrerseits zeigte sich auch nicht unglücklich über den ihr zndiktirten Hausarrest ; dock' ihn, den Bater, verdrost es oft, dast er sie immer zu Hause sah. Seine Schwiegersöhne liesten sich nicht mehr blicken, seine älteren Döchter ebensowenig. Lag hier die Ursache häuslicher Zwtespaltigkeit in den politischen Gegensätzen der gährenden $eit, deren frischer, stürmender Weist in die Umfriedung der spießbürgerlichen Unterthanengesinnung eingebrochen war, so bröckelte ansterhalh dieser SturmspHäre die mühselig erhaltene adelige Standesehre im Hause des Präsideuten immer mehr ab. Der Hochmuth dcr Frau von Wilken !en..:e daran nichts ändern. Die Schulden ihreMaunes Ver ringelten sich nicht, sein ents.tg'.lng reelles Leben sah keinen hoffnnngvol-en Sonnenstrahl im letängnin, bestimmt, kläg: lich gegen den Hoffärtigen Sinn der Mm- j ter zu zcugen. Der Lieutenant fand seine mittellose Existenz unerträglich ; aher er , mttKte sie doch, weil er jich nicht tn einer anderen sein Brod suchen konnte, durch- , - . Tichre.: nnd sroh sein, wenn er bei seiner genüge:: Beschränktheit noch die bestechen de Uniform behielt, er Andere Übt al em elegantcragabond sein krankliehe Daiem von ag zu iage aK und wenn der Assessor nun aiia'ginamo cuia die Protektion des Ministers eine Änslellung bei der )!egierung erhalten hatte, so behob dieser Umstand keine der borgen des Präsidenten, wie er nach der eisten kurzen Genugthuung merkte. Tenn nicht allein, dast Adolf vorläufig nur geringe Diäten bezog, er nahm auch seinen Beruf so wenig ernst, das; der Bater bald nach der Anstellung seine Sohnes mehr Kummer als Freude darüber hatte. Adolf gab seine frivole ebenweise nicht auf, trotzdem der Minister ihn bei der Anstellung davor eindringlich ge?
warnt und sie für unvereinbar mit fcet ihn: eröffneten AmtGelluna, erklärt hatte. Ganz im Geiste seiner Mutter füblte cr sich jeöt in standegemäsier Bcrsorczung durch den Staat, die ihm nicht wieder verloren gehen könne. Seine Einbildunz steigerte sich und ebenso seineVergnügungssucht und die Eitelkeit, dabei als Kavalier aufzutreten. Ta Schuldenmachen nalnn wieder seinen Fortgang, denn der angestellte lssessor fand Credit. Die gesellschaftlick' sehr niedrigen NachtZerstreuungen, denen cr nach wie vor huldigte, rieben dabei seine Gesundheit iulmer mehr auf. Der Schwindsuchtötandidat war ibm anzusehen. Wohlmeinend
stellte der Minmer dann dem Bränden tea vor. ka ihm mlich sei .r. , V' ,':'inc"ci!il fjal,cn'( ,i;c:"' '"il ; ! be N'ch' k lhm bäm jwcrtwra Mtt,UM.tjn v.m hiA tr tr I ."iilt TiMT- ! ile, umiu vit uvviii vvv vu v u'v- ; iw-r;;.,,nh nrüh.rfnm ,& nun zwischen dem erzürntet: und besorgten Vater und den: geckenhaften, ausgehlasenen Sohn zu bösen Auftritten, wo bei Frau von Wilken natürlich die Partei des letzteren nahm und ihrem Gatten wieder die kränkendsten Borwürfe machte. Auch er litt, dieser Bater, länger schon und schwerer, als der bürgerliche in der eipzigerstraße, der seinen 'Wolkenhimmel mit einem Wort Hätte zerreis'.en tonnen. Herr von Wilken wußte aber kein Wort, welches eine zauberhast besretende ' und erlösende Wirkung für sein und der I Seiniaen übertüncktes Elend ausgrübt Hätte. Er sah Alles niedergehen. Alle einem ölbgrund zutreiben und zitterte, das; auch seine Ehre, deren überkommenen Schild er bisher sleclenlos zu halten gewus;t. in Schaden gerathen mochte. beider mit Necht. Der Assessor war !
in einen: öffentlichen Balllokal, wo er ; ten Studien in der von ihm in Bethinhäusig die Halbe Nacht in lockerer Gesell-1 dnng mit einem verdienstvollen Kollegen schaft zubrachte, in Streit mit den andern Herausgegebenen wissenschaftlichen ZeitMännern gerathen, zu welchen: sein hoch-! schrift der effei:tlichkeit. Unter den ihm müthiges Gebahren Peranlassung gege- ' von anderen Universitäten gemachten Anben. Der Skandal endigte damit, daß j trägen zur Uebernahme einer Professur
er mit blutigen: Gericht und zerrissenen j konnte er wählen ; sie waren allesammt Meidern von seinen erbitterten Gegnern ! ebenso ebrenvoll wie ungewöhnlich glänauf die Strafte geworfen wurde und die zend. !itten in dem Erioägen, svelchem Polizei den Borgang in Untersuchung dieser öiufe er folgen solle, kam ihm der nahm. .Am nächsten Daae wrack' man Brief von Beneke und durck' seinen ae-
äck'stet: age sprach überall davon und derAfsessor lag zu Hause an seinen Wunden, deren er sich nicht zu rühmen hatte. Der Präsident fühlte sich furchtbar erregt , über diese Ausführung seines Sohnes, über den öffentlichen Makel, den die Piolizeiuntersuchung auf feinen Flamen werfen tnustte. Um da Unglück voll zu machen, erhielt Adels auch durch eine Zuschrift des Minister seine i Entlassuna Beneke erfuhr an seinem Stammtisch bei Elaufing, loas sich ereignet hatte, und die 'Zeitung erzählte auch den nächtlichen , Unsua.obne dabei einen")t'amen zu nennen. M'erlwiirdig war die Stimmung, loelche diese Geschichte in ihm ausrief. Er meinte, sie demüthige ihn selber, sie ginge ihm an die Ehre, und er müsse nun vor allen seinen Familienangehörigen die Scharn auf seinem Gesicht verbergen. Denn war e nicht der Held dieser schimpflichen Geschichte, sür den er sich so sehr in eug gelegt gegenüber seiner Frau, und wodurch der klaffende Zwiespalt in seiner Familie eigentlich entstanden war ? Wenn dieser Mann, der ihm nur um seines adligen Namens willen als Sck'wiegersohn willkommen sein sollte, wirklich der Bräutigam seiner Dochter geworden wäre, vielleicht schon ihr Gatte, welches Glück hätte Ottilie an seiner Seite finden kennen ? Wie treffend hatte sein Mmchen vorausgesagt, wessen man sich von dieser Partie zu gewärtigen habe! Jetzt gab ein öffentlicher Skandal ihren Worten blecht und führte ihm dies eindringlich zu Gemüth. Er hing darüber einsam in seinem ;'immer trübselig den Mops. Am Morgen, nachdem er die (beschichte erfahren, kam zur gewohnten Zeit Murzrock, um ihn zu rasiren. Sein glattes, wächsernes, unter der hohen Stirnlocke immer noch so jugendlich erscheinendes Gesicht zeigte einen tief schmerzlichen Zug. eine melancholische Mihe. Chne die ;u bemerken, sevte sich Beneke zurecht, knüpfte sich die Serviette vor und machte aeaen den alten Freund sei nem Herzen uher den Assessor von Willen Uift. Dieser leichtsinnige Mensch, Du hast dock' von seiner kanferei gehört, bringt seinen braven Bater, weist Gott ! noä' vor Gram und Aerger unter die Erde." H.Ti Murzrock sprach nichts, sonde: nickte nur traurig, indem er den Schaum schlug. Eine nette Pflanze, so zu sagen!" snhr Beneke fort. Der wird, scheint mir, auck' mit dem Amt keinen Berftar.d kriegen, sens: suchte er dock' solche uveidelitige Loiale nicht aus. Und der will sich ein; orde.:ciiche Bnrgerstochter zur Frau aussuche::, al wenn solck' eine immer gut geuug fl'tr ih'l wäre. Danke !" E siel i''-nauf, das; iur'rock noch teineu aut von sich gegeben. Um ihn dazu ?n veranlassen, fragte er ihn : ...Was sag: denn der Herr Präsident dazu r Der Präsident X" erwiderte der Bar bier und wetzte sein iasirmesser. Du tvarst dock' heute schon bet ihm Allerding, aber ihn hat der Schlag getill'lt." Was V schrie Beneke voller Schrecken über diese so lakonisch und schmerzlich gemachte Mittheilung Murzrocks und spring :.: u. vn .tll 1.11.1.1 11.1. - Nein, aber halb." (Gelähmt, ja. leider '." Da kam wohl in Folge dieser faube reit (beschichte "." Und weis sein ehn," ergänzte xn 1 HIIV U'VII Wlill. .j....v .-.-v S ,.dehalh vom Minister entlassen l j nc(l . ist aber auch uWiün. Tas ist Dir nahe t altcr ohn - jevt ver j iti ?cilw ..inrieit. Ach kann mich aar nicht fassen, iurzrock ! Steht es ar nlcvl fassen denn gefährlich, oder hat man noch Hqp nnng .Hiirzrert zuckte leicht mit den Achseln, neigte sein Hauvt aus die rechte Schultet und wartete träumerisch mit dem :Uasirmesser in der Hand aus die Ausübung seiner Pflicht. Mein hat mich nicht zu ihm gelassen," erwiderte er er soll die Sprache verloren haben. " Es geschah also " .Diese Nacht. Gestern Abend., sagte mir
die Magd, sei eine furchtbare Szene '.wischen ihm und seinem Sohn gewesen." 'Offenbar " ,.Wegen dessen Entlassung." ,,st'der Assessor denn so udel zugeriebtei fragte Benele weiter, indem er sich wieder niedersetzte. ,.Entstellt, ganz einstellt '." DaNasiren begann und wurde .:Ende geführt, ohne daß zwischen den Beiden noch ein Wort gewechselt wurde. Beneke war der Schreck in die Glieder gefahren ; er starrte vor sich hin und wurde immer nachdenklicher. Als (urrock die Arbeit gethan und Beneke sieh wieder erboh, murmelte er in solchem düsteren Sinnen :
"1 - " ' y At vdic..t." sicl d w .j1 . Es thut mir leid umden'prandenten. ar,it I " wie abwesend im (leiste und uim A0N,:';j: ö'- P an'icteud. ..)cein, hat er auch nicht. Ein unglücklicher Bater !" setzte Beneke seufzend hinzu, während .unrock mit einem melancholischen Guten Morgen" seine kleine schmächtige Gestalt zur Dhürc hinauswand. M 0 r g e n r ö t h e. )!ehrcnö hatte sich nlcht einen Augenblick .vosfnung gemacht, daß die Petition der Studenten ttnd die der Berliner Aerz te für seine Wiedereinsetzung in da ehr amt von Ersolg letn wurden, n den Augen der kegtenntg mußte er durch seine Broschüre eine gefehrnte Person sein. Er übergab nun die Ergebnisse seiner a.tatomischen Forschungen und seine hochinteressanten, von der ganzen medizinisthen Welt mit einer Art Begeisterung verfolg nes von weitete uno ourw seinell ge treuen Wilhelm die nähere Mittheilung zu, wie sich in Ottiliens Familie die Berhältnisse immer mehr verfuhren.. Das bestimmte ihn, zunächst jeden der Anträge abzulehnen. Er wollte um der Geliebten willen Berl in n icht verlassen . tcht, daß er durch eine Entfernung von dieser fil .ii!l!. , . c tiici sura'teie, Ottilie loanteno weroen zu sehen; er soar ihr ja, nun sie das Haus nicht mehr verlassen durste, so fern und sie ibm so unnahbar, als U'äre er in Heidelberg oder Würzburg. Aber sie sollte in seinem Berbleiben einen Beioeis seiner l'tebe sehen und er wollte auch zur Stelle sein, um bei passender Gelegenheit die Weck'te an sie gegen ihren Bater geltend zu machen, trenn dieser kapituliren mußte. Und dessen war er gewiß, mochten nun auch noch Mtmate bis zu diesem ertrotzten Sieg vergeben. Bis dahin begnügte er sich .mit dem Briefwechsel mit Ottilien, der ihm eine Ouelle innerer Beglückung bildete und die lustig fortsprudelte hinter dem Wicken des Haustvrannen. E war ein ihm heiliqe Privatissimum, welches er in seinen Briefen der erlornen GebensV tt, 'HV lll 4.14 VlilUllil gefährtin ertheilte, und feine icbc zn ihr vertiefte sicl', je mehr er aus ihren Ant- '..... , JfsliinV. mJ, ihr M.Mft'tmS Worten erkannte, wie ihr Geist und Herz ihm schwärmerisch ergeben waren, wie War sein; er hatte an dieser reichen Entfaltung ihres Innenlebens seinen redlichen Antheil, und hätte er sie mit Ge walt oder List körperlich der Starrsinnige keit de Bater entreißen müssen, sein sollte sie und wollte sie mit Leib und Seele werden. Nur Geduld," hatte er ihr von Anfang dieses Kampfes an zur Parole gegeben ; fordere Dein Herzensrecht und gehe nicht ab davon. Mit diesem Muth des Forderns bricht man die festesten Wälle der Ungerechtigkeit und Beschränktheit, wie der auf eine Stelle immer wieder fallende Tropfen den härtesten Stein aushöhlt' Und Ottilie hatte diesen Muth beioiesen. Nur immer fordern!" hatte er zu.raus und zu Ottiliens Mutter gesagt, als er in den paar Zusammenkünsten mit ihnen bei seinen: Freunde befragt ivttrde, wie er ich die Möglichkeit denke, Beneke's Sinn zu brechen. Und wie überzeugt von der Dresslichkeit dieses ökezeptes, hatten Frau Minchen und ihr Schwiegersohn es auch von Neuern gegen den Despoten angewandt ; sie würden .immer wieder, und mit ihnen alle Binder desselben, ihr Beharren dem seinigen entgegengestellt haben, sobald er das Gelüst verspürte, sich noch ferner davon vergewissern zn wollen. Alle standen sie gegen ihn, weil sie sein Unrecht einsahen und er, iveil er sie Alle darunter beugen wollte. Die Mutter sevte ihre Lieb entschlossen ein sür das von ihr erkannte Lebensalück der jüngsten Dochter, Kraus trug dic Nüstung der thatsahigen Freundschaft sür den beleidigten politischen Gesinnungsgenossen ; die jungen Frauen zürnten den: Bater, daß er die alte Familieneiittracht zerstört und der MiiUer eine unwürdige Behandlung erwiesen, und Wilhelm wäre für den Mait durchs Feuer gegangen, der ihm als sein Lehrer, als Mensch und als Kämpser für die Freiheit, zum deal geworden war. Nehrens entwickelte aher auch noch eine rührige Thätigkeit nach einer anden Seite. Er galt viel bei den Freisinnigen, und in Folge seiner Broschüre Hatten sie aus allen Theilen Deutschlands wenigstens briefliche Verbindung mit ihm angeknüpft. xSi: Berlin selbst hing er mit den Gesellschaften und Männern zusammen, welche das Unterdrückungssystem der Regierung erschüttern und niederwerfen wollte. Er hatte allen Fdeen, Borschlägen, gemäßigten Einsichten und phantastischen icvolutionsträumen gegenüber nur immer die eine Mahnung : Fordern ! Nicht mehr vergeben warten, sondern das Necht eines freien Bolke verlangen, furchtlos, üherall, immer wieder, immer lauter, bis es ein allgemeiner Sturm wird, der die Zwingburg de Absolutismus bis in ihre Fundamente ersaßt. Seit dem Anfang des Wahres spürte man in diesen Kreisen der deutschen Freisinnigen das Wehen einer neuen
Zeit, ,3-em am'Horizont tauchte ein purpurner Lichtstreif auf, der den Aufgang einer Sonne über eine Welt verrieth, wo Polizei und Beamte die alte Nacht der l'eaktion ausrecht erhalten sollen, n Baden erscholl der erste Weckruf. Preßfreiheit ! -)t'ationaloertretang ! hrack' es dort au dem Munde des Bolke. Der 'lhgeordnete Bassermann beantragte dies Ünerhörte selbst in der Kammer und sprach dabei die Worte au: An der Seine und an der Donau neigen sich die Dage '" In den Mönigoschldssern und in den. Amtsstuben lachte man darüber. Wie' hätte man da denken können, dast der Dhron der Iuli Dviiastie ernstlich bedroh! und der gewaltige Metternid' in Wien nicht mehr Herr der Macht in Dcutschlaud sei! Aber ehe dieses spöttische lächeln de: 3iegierun;iloachen, noch erstorhen tvar, erbrauste der Stürmst:; cer Februarre
volution von Pari 1 Part her d.irch die )elt, I lnzöstschen Monigtoron hin- i über den sra weg. al sei er ein Martenansbau gewe sen. -",.s. .1 . ; uii.!" 1. II r V, tl ... ' .' . . . .11 . I . land war die unmittelbare Folge davon. Das Vicht am Horizont wurde heller, in rothgoldenen Garben schoß e auf. Allen id'thar, von Millionen begtüstt wie die ! Aureole der ersehnten Frethe!tkön!gin ; ! . , , .. ! - .. 0 j ein hlelä'er schrecken snr die, denen die i Nacht für das "ott als dessen Heil und Bestimmung galt. Mit Geisterhänden tlepfte es an die j Thore der Fürstenschlösser. Wie von Hötti- ! schen (Geisterstimmen dröhnte derötus durch ! die Portale c'erlegierungspaläste: sreiheit!)laticnalp.irlament!Volkbewasfnung Schwurgericht ! Fn Baden forderte tan es, und man erhielt es mit einem grostherzoglichen Fe5l',".n,i ' VS'.irttiMn vrvi tn.rtii mein. I , V'" ..... d ... ........ und sofort wurde gegeben. Fn Hessen, in A'ass.iu, in igmaringen, in München, in Oldenburg, in Frankfurt und Bremen forderte man und trug man siegreich und friedlich da herausgegebene Recht de Bolkes davon, selbst der hartn . i, :.. t),,r nackige letzte der .ursi'.tsten tn Dassel j 1 1 mnßte sich vor dent Ansturm dieser Fördernngen fügen ; selbst der Bundestag m Frankfurt schreckte auf und stammelte Worte von Bolksrecl't und Freiheit, die noch nie üher seine Kippen getanen. Ein j vordem überall und em bewahre, ein turm von ejt nach st und u heran ein biegen, Äzich um das !önigsschlost der Hohenzollern wehte schon der heiste Athem der neligebornen Zeit. Aber er wehte um I die grauen Mauern durch die alte Nacht. ! Xie Ztrahlenkrone ant Bölkerhimmel er- j schien aus den Fettsten: der königlichen i Wohnung aesehen als einrrlicht. Polizei, ! gieb Acht, daß'Alles ruhig bleibt! Nacht-, Wächter pfeife die Stunden weiter, tute , nicht, es ist kein Feuer! Preußen ist unbe- ! sorgt, Berlin ist gehorsam, die alte gute j Ordnung herrscht überall. i Aber da Bolk sah sein Licht, da keuchten seiner Sonne. Tie Schleifer er-' wachten, die Geister begriffen, ein dump- j se Äkurmeln ging durch ganz Berlin. 1 Es huschte um das .önigsschlöst gespenster- , haft, die ")i'achtwächter wurden irre, die j Polizei traute nicht ihren Chre und Au- j gcn. I Fordern ! Fordern !" grollte es durch S:. . .f'v . V,. Ci. V ... .i " , . blC Ä1 Ö cr .c" e 'ff ltees am M ÖC toW Cl" "0N tadtviett. iortadtvierteln zurück. Ueberall rührte es )id überall wurde es wie Ausbruch zur cck'hick't. Populäre Männer, die den Anschüssen de B reinigten Landtag angehörten, einen Bincke, einen Earnphauseu, sah man mit sorgenschweren Gesichtern über die Straße gehen und mit Bekannten in Erregung sprechen. Um sie Herum wiperte es in der Lust: Fordern ! 'Man muß fordern ! Wie zusammenherufen fanden sich die Freisinnigen und die Schwärmer, die friedlichen und die kriegslustigen Ncvolutionäre, die Besonnenen und' die Ungestümen zusammen. Nehrens war bei Diesem und Jenem und überall drängte cr aus Forderung dessen, ivas iir Südund Westdeutschland schon gefordert und bewilligt war. Ihrer ein paar Dutzend planten aufgeregt in Hippels Weinstube, was geschehen sollte. Der kritische Bruno war darunter und spottete über die Thatenscheu und Unentschlossenheit der Berliner. Der schwarze Wolf jubelte, das; jetzt wirklich der Teufel in der Welt los sei und auch nicht verfthlen werde, in Preußen oie alte verrottete Wirthschaft umzustoßen; es war gerade der Inhalt eines Leitartikels, den er am Morgen geschrieben. Der rothe Eichler sah nur Blut und donnerte darüber, das; die Truppen in den Kasernen bleiben mußten und an sie scharfe Patronen vertheilt seien, natürlich, um auf das Bolk schießen ZU sollen. Saint-Polc dachte und sprach wie Neh rens, der sich denn in diesem Ehaos doch als der klarste Kopf nnd der bestimmteste Wille erwies. (Fortsetzung folgt.) Läinp' eozy Placo ! 476 Ost Washington Straße. Obiger Platz ist aus' Schönst eingerichtet, und der Besitzer desselben wtro stets dafür sorgen, daß nur die anständigsten Bürger der Stadt denselben srequen tue?:. Die b'sten WhiSkie bet der Gallone, Quart uud Pint zu Wholesale Preisen. Pool, und Billardtische. Die besten vetraule stets an Hand. -Prompte, aufmerksame Bedienung. JZaXIIL. 0-A.MI?HAXJSIi2N. igenthümer. Miozäns -. fflaMe ! No. 37 & 39 Süd Teladare Ctraßf. Da größte,schonste und älteste Lokal in derTtadt Setränk aller Art. sowie kalt ex,tsen vorzüglich Bedienung. Die prachtvoll eingerichtet Hall steht er inen, Logen und Privaten zur Abhaltung von Bäl len, Eonlkrtin und Versammlungen unter liberalen Bedingungen zur Verfügung. JOHN HIE11IVHA.RJDX, " , Eigenthümer. TOlÖPslPEQEÄS Newspapcr Advertleing Bureau 10 Spruca Street), wneio aaver.
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'Z-Wk:'.' Z3n ' "71 - i s&r&..&zz Eisenbahn -Zeit -Tabelle. Ankunft und Abgang der Lisenbahnzüge in Indianapolis, an und nach Sonn . tag. den IG. Dez'br 1883. Cledeland, Columbns, Cincinneti und Indlam rr r napous isenoayn yztt rtne.i Abgang: Ankunft: 58ji.. 4.15 c Lnderson Lc...li.X) m Davton5 Cl e?.ltt.li)vm zj r.... 7.00 R 2 3 Ä Eofhen Cr5.25 Nm Str tZg e.ickvm Mv nr .10.53 Anderson Ae... 2.00 I StL rs 5.W im St StLSi.1V.55m Vrizhtfood Didision, C. C.C.und I. Abgang täglich. A.iGUm. täglich. 6.39 Cm 10.10 im " 10.45 Bra 2.1i) 3lm - 3.30 91m täglich. 5.39 Nm 10.31 ii9n ZLöNm lSR täglich. 5.49 Km o.:y NM i iag!!ch.I0.;4m Pittiburg, Cincinuati & St. Lonit Siseubahn VPWBrP Richm ce auZF Ck täglich 4.22 vm enom Sonnt. 9.4Z ? L, (X & I an ai m an . n v ijjt- y 3 Xi m nDMmtnSnnnt.il, 42 Tim 9s tZalick, ii T7 nm RDAceauSg. Sonntag 3.57 Nm NBVWBP r täglich ,h.. l.öZ Nm Dayton r auig Sonntag 4.52 Bm C 2) Cj au. Sonntag .... 5.27 m NA PSB dP l täglich 10.2. Nm Tayton Cr aut. sonntags ifl.21 m Chicago Noute via Kokoms. hrcago Schnell zug tZg 11.09 Nm Chicago Expreß. tv.4 1 Nm Ind'S Lou. Schnellzug... 2.'9 m Jndpl' ou. ivrtt Z.Z4N Tene Haute, Vandalla & Tl.Louis Siserchahn. Mail rrai 7.15 vm I Schnellzug 3 60 Da Za 9p, v 11.55 N I Mail und ce...l,(X1 m rr Haut Sie. 4. Sims Tag Erpreß... . Z.l Nv, fnrlUm A ll m I mn . t .'. . - yuviv . man uno:e... i.v)Ntn Tincinnati, Indianapolis, Ct. Lonis u. Chicago Sisenbahn. Ciucinnati Didision. ou,5v.. l.im Sndianap Ztr.. 11.00 Bm 8'iU j x. H.30 : r. 5.00 StJi g 8 rnemnat, cc.Il.o, Km .2Cl pc. Z..45 S. Eine. Are J.5J Nm agnq c e. 10.45?! Chicago Didision. Be 3k url ttr. kl. Chie Lou Z? L. Chicago Mail x.Zl.ld Nm Western r 5.15 m täglich cu.. Z.Z5vm vette See.. 10.4g Matlpe.. zo Rm I L täglich rc ll.?o Nm inrinna e. V.35 m Itffersondille, Madison uud Jndievapolik Mcuvugu. Süd Er täa. Af.Q 9m i Sn,.invnB.(f n ad ce... 7.24 ' AfaMgiiJS Z?.b?au 3.49 Nm , v W"Ä f icic 3r.X3fllü.y., 9; n, avasy, E!.routß ö Pscisic. Dktv Chic Mail 7.14 vm Cbis R Bri&a 9 ns I 2.04 NM hl 5 Mich Cj c 201 t!B r.. 10.35 B Del u Ch Mail. S.dv m s ii.xj;ot Jndiana, Bloomington undWeftern Eisenbahn Pae ru Mail.. 70 astern A S 9r. an st ce 5.10 m ffrflfflforhn. te ?, tagltch 3 55 Bm Cme xee lt'5 m tlantte Er. e.is Üülk Ä.lffi täall.10 mm . .vi iUljlWii. Moresield Lke... v.3i, m I Nacht Bm Mail u Tag.x.. .05 m Vlun u Xaa 3r. 6.00 m acht l ..11.e5s:mÄr.n.ld e?. Oksillche Division. Oestl.Srail.....?ZPm 1 Pacisie rrreß... 7lBn Tögl. CcpreS....tit.Vm ÄNJCr... .IgAXm Atlantic Crp. . . . 6 4-Nn, Gestern Cp.. . . . Lm Indianapolis vnd St. Louiö SiseubaHn. rr voitii Äii.;r;-M vjjzti, ce. R V u Er !aa lagncy 7.10 m I c c 7XO oft u St L ti.ZO N LocalPaiengkr. L.SO Dayre et5gl. e.ZM Jndianavvlk e Z.id?! lagiuy a u ce. 11.10 N wcwoati,HamiltonIndianapolikSisknbaHtt. m- ff Oi.W IJ n rr 2dx 3t StLouiS 4.1 Cm onervillee ..?n , onne nviaeacc .. Mail It.iOBrn ndxlS u St. L. .0 Nm Ci:l.,D.T.'N.?1 10.50 Xm iintj u :utSW.40 m c,ncinatlA:c 6.00 Km Zndianavolik und Viucenrte iseniaii. Uail kairo Sr 7.9, ZI 1 cincennel Lee..! 3t fa tnttnneS ce . 3.39 Nm 1 Mail Seit. 4.2 s LonZsville, Sie in Älbany & Chicago. Air-Line. Sfl0 il tfl:' l2ÄQJln l Chicago Cx. tgl. . Z.mm 225.?.R5r.-- i 0J3 I Monon e 10.3VBM 'ch tttty Chicag. Mich. City Chi:. er Mail l?.UNm I Cx Mall 44)025rn 8ÜB mit r. e. Lehnseffel-C mit ., Schlas.Wage. itx. Pardr,,. mit 5.. rt,l.' 3MkIB,& Tie.rurzesteZundlbeflklVahnZnach Louisvillc, Naslivillc, Mcmphis, Chaltanooga, Atlanta, Savannah, Jacksonvlllc, llobilo and New Orleans. 68 ist bortHeUHaft für Passagiere nach dem Süden, eine dirette Noute zu nehmen. Palast-, Schlaf, und Parlor-Wagen zwischen Chicago und LouiLville und St. Loui und Loniödille ohne Wagenwechsel. Comfort, Schnelligkeit nnd Sicherheit bietet die 2Uff die alte zuverlässige V. Ml. & M. M. H. Tt Dorlngj", Assistent General Passagier.Agent. Nordost.Ecke Washington und IllinoiS Str.. Jndxl E. s. McKenna, Superintendent. A.SEINECEE,jr., ßnroxlisq Znkassö - Geschäft ! CHnolTiTLatl. Bollmächten ge?tt?a?' 'licrreich und der Schweiz GonsullllVische Beglaubigungen besorgt. Gebschasten u. s. ro. xromrt und sicher elnkassttt. Wechsel und Vostauszasknngen S" an wende sich in Jndienaxolil an : Philip Bappaport, No. 120 Ost Mardland Straße. Poiider's - reinNcher Mfch-MikM,
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