Indiana Tribüne, Volume 7, Number 181, Indianapolis, Marion County, 20 March 1884 — Page 1
V KH k MAMA VMWWj Office : No. 120 OS Maryland Tttatze. Nummer 181. Indianapolis, Jndiana, Donnerstag, den 20. März 188.
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Neues per Telegraph. W e t t e r a u S j i Ä t e n. Washington, 20. März. KlareS Wetter, Nordwestwind. (5 i i e n b a h n u n g l ü ck. P i t t s b u r g, 20. März. Heute Morgen um4Uhr verunglückte ein Eisen bahnzug bei Columbiana. Einzelheiten fehlen. Ein Zug mit Aerzten uirt Aer dandmitteln ging dahin ad. Auf der Flucht. S u a k i m, 20. März. Es wird de richtet, das Osman Digma sich auf der Flucht in's Innere befindet. Eine andere Depesche. London, 20. März. Depeschen von Suakim melden, dass OSman die An griffe erneuern will. Drahtnachrichten.
Zu Todeverbrannt. -Cleveland. O. 19 Mrz. Bei einer heute in Meriam & Morgan'S Oel Werken stattgesundenen Explosion ver brannten die Arbeiter August Fischer, August Guicntier und Wm. Stahlman. MysteriösesBerf.chwinden. M a d i s o n, Ind. 10. März. Ein hiesiger Bürger Namens Jerry Noan, 52 Jahre alt, ist seit Montag Abend spurlos verschwunden. A u s L i e b e. Rushville, 19. März. W. M. Däne, ein junger intelligenter Mann be ging gestern Nacht in Bentonville Selbst mord. Er liebte die 13jährige Ada Swift aber die Ellern des Mädchens wollten in An betracht der Jugend desselben nichts von einem Liebesverhältnis wissen. Am Samstag Abend nahmen die Lie bendcn je eine Unze Laudanum, die Dosis war jedoch zu grou. Däne wurde gestern auf Veranlassung des Vaters des Mäd chens verhastet und fchofc sich im Gesang nib eine ttugel in's Herz. Die junge Dame liegt am Sterben. Sensationell. Er ie. Pa. 19. Marz. Frau Bissen eine junge Frau auö guter Familie und ein junger Farbiger versuchten heute zusammen durchzubrennen. Die Mutter der jungen Frau entdeckte das Pärchen im Eisenbahnwagen, und rief Polizei her bei. ;?rau Allsten entrin sich jedoch den Klauen der Polizei. C o n g r e s. Washington, 19. März. Senat. DaS Comite für auswärtige Beziehun gen erledigte seinen Auftrag zu berichten, welche Gesetze zum Schutze der Ver. Staaten denjenigen Ländern gegenüber, welche die Einfuhr amerikanischen Flei sches verboten haben, nöthig seien, damit, daß es eine Bill vorlegte, welche eine sorgsältige Inspektion des für den Ex Port bestimmten Fleisches anordnet und den Präsidenten ermächtigt, durch Pro! lamation die Einfuhr gefälschter Nah rungsmittel zu verbieten. Ueber die Bill zur Bewilligung von 15 Millionen zur Unterstützung der ösfent lichen Schulen im Süden entspann sich eine Zehr lange Debatte. Der Senat vertagte sich ohne Beschlußfassung. Haus. DaS Comite für auswärtige Beziehun gen erstattete Bericht in der LaskerAnge legenheit. In demselben heißt es, daß daS Comite zwar der Ansicht ist, daß die Resolutionen in demselben Geiste hätten entgegengenommen werden sollen, in dem sie gefaßt wurden, jedoch davon abfleht, eine Ansicht darüber auszusprechen, ob der von den Behörden des deutschen Rei cheS eingeschlagene Weg der im deutschen Reiche übliche ist. oder nicht, weil uns dies nicht berührt. Unser Staatsdepar tement hat einen unseres Landes würd! gen Weg eingeschlagen, während die dem Comite von (Hiscock) überwiesenen Reso lutionen, Ausdrücke enthalten, wie sie des Landes nicht würdig sind. Es empfehle daher, diese Resolutionen auf den Tisch zu legen und dasür folgende Resolutionen anzunehmen. (Folgen hier die Resolutionen, wie wir sie schon gestern gebracht.) Eine lange Debatte enstand, in welcher verschiedene Mitglieder des HauseS sich dahin aussprachen, daß dieS nicht die richtige Art und Weise sei, den deutschen Reichskanzler zu behandeln, daß die vom Comite vorgelegten Beschlüsse ein zu Kreuze kriechen bedeuten, daß sie eine Farce seien. Belford srug ironisch, ob vielleicht ein Antrag in Ordnung sei, den Kanzler höflich um Entschuldigung zu bitten, daß man ihn bemüht habe. . Die Resolutionen wurden angenom men.
Ebenso folgende Resolutionen : Beschlossen, dak daS Haus den Wunsch der Mitglieder der liberalen Vereinigung LeS deutschen Parlament? nach engeren Beziehungen zwischen beiden Nationen theilt und die freundliche Würdigung unsere? Theilnahme für' die, welche den Tod Lasters betrauern, anerkennt. Beschlossen, daß daS HauS die Reso lutionen entgegennimmt und dak ste in daS Protokoll eingetragen werden.
Eine animirte Debatte in Bezug auf die Whisky.Bill fand daraus statt und daS Haus vertagte sich ohne Beschluß fassung. Per Kabel. N eu-Mitt el für die d euts che Kriegsmarine. Berlin, 19. März. Die Vorlage des Reichskanzlers. 18.790.000 M. für Erbauung von Torpedo Booten und Batterien zu bewilligen, wird dem Bud getcomite zugewiesen. L as k e r S Nachfolger. B e r l i n, 19. März. An Stelle La8. kers ist in dessen Wahlbezirk (Meiningen) Herr Witte (liberal) gewählt worden. Der Eandidat der Sozialisten war der Herausgeber der Süd. Post" in Mün chen, Herr Viereck. Erdbeben in Neu-Braun schweig. S t. I o h n S, 19. März. Trinitat, HartS Harbor, Havre de Grace, BriguS und Holyord wurden gestei-n von heftigen Erdstößen heimgesucht, die sich während 15 Minuten wiederholten. 5? r i e g m i t E h i n a. Paris, 19. März. Republique Francoise sagt : Frankreich kann mit China nur auf die Basis einer Kriegs entschädigung und Anerkennung seiner Oberherrschast über ganz Tonking unter handeln. Explosionen. Paris. 19. Srz. In einem HandluugStzause fand gestern eine Gasexplosion statt: Ein Polizeibeamter und ein Feuerwehrmann wurden getödtet, 20 Personen, darunter Passanten wurden verwundet. P a r i s, 19. März. In Folge einer Explosion von Benzine, gerieth ein in der dritten Etage eines HauseS an der Rue Grande Truanderie befindliches Federngeschäst in Brand. Das Feuer fand leider eine so schnelle Verbreitung, daß den in den oberen Stockwerken befind lichen Personen der Rückzug abgeschnitten war, daß ihre Rettung nur durch einen Sprung durchs Fenster suchen konnten. Fünfzehn Mädchen, die den Sprung wagten, sollen leider dabei ihr Leben eingebüßt haben. Marktpreise. We i,n-No. i . !l.v5:No.Z roth.!l.w. Horn-Ro.2 weiß 49c: alb 48c; gemisch.47c. sei - 0. weis zuc; gemacht Si'c. oggen iSe. Ute 515.50.. fieu tlü.W. Schinken 1c. Schult rn 9);e. Speck 12e. Seit n lixt. 4 1 1 n t f 4 nitt l 1 1 i -11 i c eh l gairnlo. $4.00 Jane? H.W-S.&j; 4s i a m. i ' epra t.Dv 9.ou. t e r 18c : im Store 20c. Bntter Et'amiru 3J-40c; Dairy 22 2Cf ; 'i vuniru jo ioc. Sühne t 10c. Äait o f f In Jl.to 1.20 rer Brl. Aevfkl-Kochavfel tt.50-ttLg: SEafetdrfel 14 5Jrer rl. H i e si ge S. Ein würdiges Paar Nachdem am Montag Abend Herr Sei densticker sein Licht als Terrorist leuchten ließ, zeigte sich sein Kamerad Lorenz Schmidt, heute in ähnlichem Lichte. Heute Morgen begab sich Herr Paul Schmale in die Ossice der Einseitigen, um sich eine Liste . der Versicherer auzu fertigen, weil er für seine Erwählung als Sekretär-agitiren will. Trotzdem jedes Mitglied zur Einsicht der Bücher berech tigt ist, verweigerte ihm Schmidt das betreffende Buch zur Abschrift der Namen. Als Herr Schmale sich in der Mittags stunde wieder in die Office begab und anfing, die Namen der Mitglieder aus dem Buche zu kopiren, nahm .ihm der Clerk Schmidt'S daS Buch weg. Wir haben heute nicht Zeit, über dieses Verfahren zu kommentiren, es eilt ja auch gar nicht, fühlt doch Jeder selbst, waS sür eine kleine erbärmliche Seele da zu gehört, so Etwas zu thun. Die Verwandlung. H o b o k e n, N. I. Der Adver tViti" hiesiger Stadt veröffentlicht Fol aendeö: .Herr Philipp Beck, 103 Garden St., ein alter und geachteter Bürger, lag Wochen lang an Rheumatismus danieder; CV1 , aue Beuanoiung yaiz ,ym rnozis, bis er den großen Schmerzenstille?, St. Jakobs Oel, anwendete und durch fortgesetzten gebrauch oe elben in kurier 3ut so wel war aufzustehen und zu gehen. Er ist jetzt 10 gtiuno uno munter wte ie.
Ieremiade der Clique. AlS KneZplied für die sozialen Turner gedichtet. Zu singen nach der Melodie : 3ch nehm mein Glichen in die Hand. Da sieht Euch den Krakehler an, Bimbam, bimbam, bum. Der Kerl hat uns ein Leid gethan, , Bimbam, bimbam, ko. Sr sagt, wir seien ohne Sund', Al, ob sich'S nicht von selbst verstund, Bimbam, bimbam, bum bum ! Der Mensch, der plagt uns immerfort,
Bimbam, bimbam, bum. Wir wünschen längst, er wäre fort Bimbam, bimbam, bum, Sr hat den Teufel in dem Leib Und quält unS nur zum Zeitvertreib. Bimbam, bimbam, bum bum. Nehmt vor dem Burschen Euch in Acht, Bimbam, bimbam, bum. Krakehlen ihm viel Freude macht, Bimbam, bimbam, ium. Habt Ihr je eine Petition, Hat er Euch auch beim Kragen schon, Bimbam, bimbam, bum bum. Ist Einer jemals Präsidevt, Bimbam, bimbam, bum. Er alle seine Schliche nennt, Bimbam, bimbam, bum. Drum, wenn Du Präsident bist. Er dich mit Haut und Haar ausfrißt. Bimbam, bimbam, bum bum. In UeS steckt er seine Na Bimbam, bimbam, bum, Ihn kümmert dieS, ihn kümmert das Bimbam, b?mbam, bum, Und ist nur Einer einmal krumm. Dreht er ihm gleich den Kragen um Bimbam, bimbam, bum bum. Der Bursch' lst uns ein arger GrauS, Bimbam, bimbam, bum, Schmeißt ihn hinaus, schmeißt ihn hinaus, Bimbam, bimbam. bum. Er hat unS in Vers . , ß gebracht, Drum wird er jetzt aucl) schlecht gemacht, Bimbam, bimbam, bum bum. Bauvermitö. Mary Pringle. Cattage, Ecke Ash und 10. Straße ; $1,000.' Lamantha Montgomery, zwei Cotta geS an Bradshaw Str., zwischen Holmes Straße und Virginia Ävenue ; je $G50. Jsaak I. Traub, Anbau an HauS, Ecke Alabama und 8. Straße : 8150. August Schmidt, Cottage, an Süd Delaware Straße, nahe McCarthYstr. ; $1300. August Schmidt, Cottage, an Madison Avenue; 00. Mavorourt. Joseph Davis angeklagt John Wilson geschlagen zu haben, wurde um $10 und Kosten bestrast. Wegen eines ähnlichen Vergehens sollChas. Smith morgen pro zesstrt werden. John Connor wurde bestrast weil er Erde aus dem Pleasant Run genommen. Das Schicksal der vier Orangehündler, welche angeklagt sind, die Seitenwege versperrt zu haben, ist noch nicht ent schieden. NuS deu GerichtShöfeu. Superior Court. Moses T. Ryan gegen Jacob Crum rine. Schadenersatzklage. In VerHand lung. Sarah C. Van Vorhis gegen John M. Gaston. Klage aus eine Mortgage. Für den Verklagten entschieden. Christine Thomas gegen Carolina Schaub. Wiederinkraftsetzung eines früheren Urtheils. Für den Kläger ent schieden. Agnes Patterson gegen Francis M. Churchman. Schuldforderung in Ver Handlung. Criminalgericht. Albert L. Helms erhielt 2 Jahre wegen Fälschung zudiktirt. Nalhan Börnstein wird wegen Dieb stahls und Hehlerei prozesstrt. .23. H. Fischer hat die Westerr Union Telegraph Co. bei Squire Feibel mann wegen Nichtbestellung einer Depe sche auf Schadenersatz verklagt. Der Humorist des Kladderadatsch hat alle möglichen Witz über Dr.' Bull'S Husten Svruv gemacht. Wir möchten eine Flasche Wem wetten, daß er eS auS Dankbarkeit gethan, denn wer hat rnch schon die sprechendsten Beweise von der Güte dieses Mittels gehabt. r Louis Landau pozessirt gegen wSrtig gegen Polizeisuperintendent Lang um die Herausgabe confiSzirter Spielap parate zu erzwingen. 2T Nächsten Sonntag Abend veran uattet ote tzsoziallstilaze toenton etne Märzseier in Reichweins Halle. ES wer den bei dieser Gelegenheit Reden gehalten, fernerstehen musikalische und deklamato rische Vortrüge auf dem Programm. Den Schluß bildet ein großer Ball. De Eintritt beträgt nur 25 Cents. Mucho'S Cigarrenladen befindet sich m mo. 209 st Washington Strake.
Vom Auslande.
-tfiir dir Juden in nupland scheinen wieder schlimme Tage bevorzustehen.. Man meldet aus Pultava, daß zufolge Ukases der russischen Regienlng die Ausweisung aller im Gouvernement Pultava ansässigen Juden begonnen habe, welche nicht nachweisen können, daß sie Grundbesitz in ihrem bisherigen Ausenthaltsorte haben. Der rusfische Gouverneur hat die Bitte um vorläufige Sisttruna der Auswersunas-Ordre nicht gewährt. Eine jüdische Deputation wendete sich deshalb telegraphisch an den Minister Grafen Tolstoi, er möge Verfüg gung treffen, damit nicht zahllose friedliebe Staatsbürger mit ihren Familien ohne jeden Grund dem Elend preisgegeden werden. Das Gesuch wurde icdoch nicht beantwortet. Die ..Fidji Times" enäblt. daß ein Schiff mit Kokosnüffen, welches 80 Tage zwischen Vdschi und Sydney unterwegs war, sich gezwungen sah, seine Z a( aC n ? iT a W wb JJVUHHUU lilU VVtVUU(ll, UIW A'Ul Mit Nationen von einer öcuß per Mann und Tag, m ernähren. Äer Vcr suck soll vortrefflich aelunaen. der ErnäbI i I W W " rungs- und Kräftezustand vortrefflich ge Wesen sem. Zwei schlstbruchlge Seeleute, die sieben Jahre auf der Quersinse! nur von KokosnüMN und gelegentlich einiaen flieaenden Mischen lebten, sollen dabei gleichfalls vortresflich gediehen seilt. Einer Berliner Zeitung entnehmen wir die folgenden Angaben über die Einwohnerzahl der großen Miethskasernen (tenemenr Kouse3) n der Neichsyauptstadt: In 14 solche? Gebäude wohnen je mehr als 300 Personcn, m 162 find ;e 200 vlS 300, in 2583 Gebäuden je 100 bis 200, in 0553 noch über 60 bis 100 und in 9119, fast die genaue Hälfte aller bewohnten Gebäude, je bis 50 Einwohner (zu jenen 14 treten allerdings noch 32 Kasernen, Gefängnisse, Krankenhäuser mit einer gleichen Einwohnerzahl). Den vcus, daS bewohnteste Gebäude zu sein, trägt das Haus Ackerstraße 132J3, dem nur die Eharite und die großen Jnfanterie-Kaser-nen überlegen sind, es beherbergte nach dem letzten Volkszählungsbericht 1030 Einwohner. Man schreibt ausAhrwei ler (Nheinprovinz) : Gegen Ende v. I. kam bekanntlich in dem benachbarten Birresdorf eine angebliche Spukgeschichte vor, Welche ein Dienstmädchen durch Fenstereinwerfen aufgeführt hatte, um das Haus in .Verruf zu bringen. Die Urheberin des Spukes, ein Kind von 14 Jahren, stand vor einigen Tagen hier vordem Schöffengericht, angeklagt der Sacbbeschädigung in vielen Fällen, sowie der Verübung von grobem Unfug. Konstatirt wurde, daß das Einwerfen (i.n Ganzen sind deren 5'; zertrümmert) von der Angeklagten in der Weise vom Innern des Hauses aus ausgeführt wurde, daß mit der rechten Hand der Wurf erfolgte, während sie gleichzeitig in der linsen Hand einen zweiten Wurfgegenstand festhielt, sich zur Erde bückte und scheinbar' diesen Gegenstand aufhob, als ob derselbe durch die zertrümmerte Scbeibe hereingeflogen sei. Trotzdem die Ängeklagte g::f frischer That ertappt worden war und auch ein außergerichtliches Geständniß abgelegt hatte, war sie oor dem Schöffengericht zu einem Geständniß nicht bewegen. Alle noch so eindringlichen Vorstellungen deö Vorsitzenden Amtsrichkers blieben erfolglos. Das Schöffengelicht nahm an, daß die Angeklagte bei Begehung der That die zur Erkennniß ihrer Ctrafbarkeit erforderliche Einsicht besaß, erklärte sie demgemäß der Sachbeschädigung in sieben einzelnen Fällen, sovie des groben Unfuges für schuldig und verurtheilte dieselbe zu einer GesammtGefängnißstrafc von drei Monaten wegen Sachbeschädigung, sowie zu einer Haftstrafe von sechs Wochen wegen groben Unfugs. Ueber eine wunderlich Verwendung der zur Linderung der gro ßen ermslebener Trichincnepidemie ge sammelten Gelder wird aus derGemeinde Deesdorf, (Prov. Sachsen) die vierzig Trichmenkranle zahlte, nachtraglich berichtet. Die Gelder waren an den Ortsschulzen Nömmcr und den Pastor Block für die Erkrankten geschickt worden. Der Schulze leistete sehr bald seine Abrechnung, die auch nach keiner Richtung zu Ausstellungen Veranlassung gab. Aus eine Aufforderung des ascherslebener Landrathsamtes, die dem Herrn Pastor durch den Ortsschulzen zukam, erwiderte Herr Block, daß er zu keiner Abrechnung verpflichtet sei, da ihm das Geld persönlich anvertraut worden sei ; Rechenschaft zu geben sei er Niemandem schuldig. Dabei beruhigte sich aber die Gemeinde nicht ; es fand vielmehr eine gemeinsame Sitzung der Schul-, Kirchen- und Gemeindevorftände statt, zu welcher Herr Block geladen und erschienen war. Nicht wenig verwunderte man.sich, als bei der summarischen Uebersicht der Einnahmen und Ausgaben, die der Herr Pastor gab, ein Posten zum Vorschein kam : 50 Mark für Anschaffung einer Bibliothek. Die Trichinenkranken erhielten die Bücher, welche sämmtlich aus der bekannten zabrik des Rauhen Hauses" zu Hamburg stammen, gratis gelieyen, während auch andere Personen gegen Entgelt Bücher entleihen kennten. Ferner hat der Herr Pastor 135 Mark zurückbehalten als Grundstock der noch zu errichtenden Orts-krankenkasse.
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