Indiana Tribüne, Volume 7, Number 179, Indianapolis, Marion County, 18 March 1884 — Page 1
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M . ( Jahrgang 7. Office : No. 120 Ost Marhland Stratz' Nummer 179. Indianapolis, Jndiana, Dienstag, den 18. März 1881.
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Zu veriuiethen : ,d ttzU t n d?r Zde dertadt. än bester lsuttur. iachi'x," dti Älr.-. ezqer. Ord Uo?Z Halle. da
Neues per Telegraph.
W e t t r a u S Z i ch t e n. Washington, 18. März. TrübeZ, Wetter und Regen, Ostwmd, kühleres Weiter. Stellt in Abrede. N e w Y o r k, IS. März. Gev. (Srant stellt in Abrede, dak er ein JnterdZen, mit einem Zeiwng?co:?ejxondmtkn ge . . . . v - r ; ya5t uns OemutvkN geiagi nrn oaß die beiden yaupttandidaten vor der Cbicagcer fouvenibu, Attbur und Blaine sei roaden Ke5 Feuer. . j B a t e z v i ! l k, Ind. 18. Atärz. Die ... v. cm.ii I u(i:qic in 5)ioenv!irg om v(ciun von h, urd, g.stnn ?!, dch r. stört. Stäben $20.000. P r l n Z Napoleon r , wj . , : 10 iz iat,? lf- "rz. 17 WAftt1a!..AM tll a W Att ,5,1 r e i s: t aus. in Manifest
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ui nach der chkvk!Z geganaen. um ZklNkr tll , . . . " VtthastllNZ auSZUWelchiN. Frankreich und China. 'i Pari), 18. März. Gaulsi? aI, dafi Li Hung Chang, die englischen und amerikanischkn Gesandten in Pekiuz um Vermittlung erZucht und Vorschläge zu einer BastZ'sü? dieselbe gemacht hat. Frankreich verlangt eine grske Geldent schädiaung und'vw chinesische? Webiet bi nach Bezahlung derselben besetzt! halten. t DrahwaHrichten. Selb st ul 0 r d eine? s u n g e n Ehepaare. & h i c a g 0, 17. März. Heute früh sand man das erst vorige? Jahr in Leipzig getraute lZhepaar Freden! Gagow und Frau un ihren Bettsüulen ausgehängt. Längeres vergebliche? Bemühen, Arbeit zu erhalten und hierdurch hereingebrochene groüe oth tsird al? llrsache der unseligen That bezeichnet. Aukergervönlich hohes Alter. Niagara, Qnt. 17. März. Henry Brown, ein Farbiger ist in dem hohen Alte: von 121 Jahren heute gestorben. Er. flöh im Alter von .'.Jahren aus einePlantage in der Nahe von JameSt'own, Va. nach Canada, o er seit jener Zeit lebte. Der Verlebte soll sich noch sehr gut George Washington'S erinnert z haben. Feuer. Chicago, 17. März. Eine Jener? brunst zerstörte heute eine Anzahl Holz Häuser, bekannt al? Columet Block. Der Schaden wird aus M bis lw.000 Dollar angegeben. Betrogen. W d e l i n g. W. Va., 17. März. Die junge Dänin, liiuanfDn, die st seit 4 Monaten im Lande, und .Dienstmäd chen war, sprang heute von der Hänge brücke in den Qhio. 3i nmifcc an? dem ! Flük'. gezogen und von tinm btkbcigttn senen Arzte schwer verletzt befunden. Aus der Uedersahrt nach slmelika war die Aermste verführt worden, und ste soll sich deshalb das Lebcu haben Nibmtn wollen. (X cn gr eft. Washington. 17. Mttez. Senat. Petitionen um Einsühruug destzrauen üimmrechts wurden vorgelegt. ! Die Nesolutiou zur Bewilligung von !.-Ö.flGfl für die Linuse der Äerb'tndnna von Viehseuchen wurde passirt. a u S. ' Eine Nesolution wukde vorgelegt $5000 zur Untersuchung betr. der Aeanetk pedition zu bewilligen. j Hewitl von ?!ew Vor! legte eine Bill j vor, die Prägung von Silberdollars zwei Jahre lang einzustellen. Vr Sabl. Zwiespalt im englische,, Ministerium. London, .17. März. Mch einer rw fr tm r . 4 nnzaizt engtucyer Planer, ,suen im englischen Mtnintnum Meinungsdinerenzen so ernster Art zu Tage getreten sem. die e? wahrscheinlich machen, dak das Cabi netsmitglied, Gladstsne. resigniren wird. So soll derselbe in der Frage der engli schen Politik überstimmt und dem Lord Hartington die Ausgabe chUgeiheilt sein, im Hause eine radikalere Politik zu em psehlen. Gerüchte e i n e r P a r l a m e n t Z a u s l ö s u n g. London, 17. März. ES heW, dak die Regierung von dem Wunsche durch drungen ist, die Meinung deS Lande? im BetresZ der egyptischen Politik kennen zu lernen, daher auch beabsichtige 'da? Parlament auszukösen. Der Handel? minister (liamberlain sol der Ueberdrin ger diese? CabinetsbeschlusZe? an die Köklizm sein.
Sargent in Berlin. Berlin, 17. März. Der Staat?' sekretar Frelinghuysen Zoll dem anwr! kcmischen Gesandten in Berlin die Wahl gelassen haben, entweder doet zu bleiben, oder einen andern GesandtschastZposten ar.Szuvählen. Verhaftung eiwe? Sozialistitt. St. PeterZbu?g. 17. März. Die Schwester DegnieffS, der bei dem Attentat aus Obilst Sudeikin bttheiligt sein soll, ist im Hause ihrer Mutter in ssharlov verhaktet und nach Et. Ptttk? bürg qebracht worden. CifTfaadriAttu.
View ork. den 1. März. Die Dampfer Grecian Monarch" von Lon dou; Werra" von Bremen und Ne Public- von Liverpool sind hier angekommen. Liv e rp oo l, l7. März. Angelom. : Servia" von New Vork. Z o n d o n. 17. März. Angekommen : Ballic" und .Marengo" von New ork. Marktpreise. Sü , z. 1 . tiW.U. 3i9rt.tl.iM. j st o r n öko vh 4?x: e!v c; S5i:sch. 47c, M a f c t 3it. 2 rxii L.'e: ewii Hiv;e. i? o g a n r9c. !, ie flf.M. ötu-UU. 3Atnen Ui-'c. Schult ru Üi:. Sx5-1Zc. s it N lle. tJch lutf ch 11; tsc Uth l -Fmilu e. : fisnc? ft.W-lW, fltiaf 2.5O-fi.60. t c r ISi i im Siort Sc ittter eresumv Si-40c; tatn Si'.c j TintfB 1516. Q ü h u e r 10c. B a r 1 1 f f l n-l.tu-t.2) ixt ri. 2pfI-wt)lfiif3A-f30 Xafiicpftl 113H.72. set Bit. H i e fi ge s. NomiuationSversamm?ung der Einseitkgen. Ha ha ha ha ha ! Mau muk sich erst einmal tüchtig au? lachen, ehe man mit einigem lernst an die Berichterstattung über die Versammlung von gestern Abend gehen kann. E? ging husch zu, nhr hübsch, besonders da statt nach parlamentarischen Regeln nach Mob Regeln versahren wurde. Kaum that dieCourthau?glocke den ersten Schlag zur achten'.Stundk, da ries der Borsibende die Versammlung zur Ordnung Herr Rappaport machte daraus aus merksam, daß Versammlungen sast nie mal? so pünktlich ansangen, daß noch fortwährend Leute, kämen und man den Beginn noch ausschieden solle. Sosort erhob sich Herr Reyer, Herrn Rappaport unterbrechend und schlug Loren; Schmidt al? Sekretär vor. Der Vorsitzende. Herr Scidensticker nahm den Antrag entgegen, und sragte ob derselbe unterstützt sei. und Nkchdem Jemand schrie unterflüt" erklärte er Schmidt Zur nominirt. dem An trage AappapsrtZ erst keine Beachtung schenkend. Herr Rappadsrt aber bestand auf seinem Antrag und Hr. Rcyer bean tragt? ihn aus den Tisch zu legen. Bei der Abstimmung darüber, schienen aller ding? die Freunde deS Herrn Rappaport, in der Minderheit zu sein, in Wirklichkeit aber waren sie in der Mehrheit, nur schritt die Anderen lauter. Man vergegenwärtige sich die Situ ation ! Zwei kleine mit Tischen und Pulten angefüllte Zimmer. In dem einen sifct der Präsident und eine Anzahl seiner Ge treuen. Da? andere ist zum Erdrücken voll mit Menschen. Die Freunde des Herrn Scidensticker waren alle bei Zeiten gekommen, und hatten Plätze ingenom nun, die c3 ihnen vermöglichten, Alle? wa? vorging, genau zu beobachten, die Freunde de? Herrn Rappaport kamen zum großen Theile erst nachdem die Ver. sammlung bereit? begonnen hatte, standen an der Thüre zusammengedrängt, und Viele standen außen im Corriior, nicht im Stande sich in'S Zimmer zu drängen. So kam e?, dafc bei den Abstimmungen, die Leute eigentlich nie recht rsutzten. um wa? e? sich handelte, die Stimmen sehr dünn fielen, und Herr Rappaport sich in Bezug aus die Zahl seiner Anhänger sich täuschen lieb und versehlte. Stimmenzahlung zu beantragen. Herr Rappaport schlug daraus Herrn Paul Schmale und Herrn Albert Krull vor,. welche ebeufall? als nominirt erklärt wurden. Der Vorsitzende bemerkte darauf, das nun Vorschläge für die Romination der Direktoren in Ordnung seien, woraus Herrn Rappaport sagte, dak er die Sache nicht so verstehe, al? ob schon ein Sekre tär nominirt sei, e? seien blök Vorschläge gemacht worden und er beantrage, daß mit Stimmzetteln abgestimmt werde, und dir Beiden sür nominirt erklärt werden. welche die meisten Stimmen haben. Herr Seidensticker erklärte die? Zur außtt Ordnung und Herr Rappaport appellirte an die Versammlung. Und NUN ging die Anuendung der
Mobrezeln lvon Seiten de? Vorsitzenden (Seidensticker) im grouartigsten Maßstabe o?. - Er wollte sofort über die Appellation abstimmen lassen, Herr Rappaport unter brach ihn und Zagte, er habe über die Appellation z sprechen, ttaum hatte HerrRappport ein paar Worte gesprochen
und gesagt, das diese Art der Nomination eine Farce sei, so unterbrach ihn Herr Seidensticker wieder mit einem Ord rning?ruf und drohte, ihm das Wort zu entziehen. Herr Rappaport erwiderte, das möge er thun, er habe ja auch schon gezeigt, d& er nicht so viel Parlaments rischen Takt besitze, bei einer Appellation dt Vorsitz abzsgebcn. Daraus bemerkte Herr Seidensticker, er habe nicht nöthig von Herrn Rappaport Anstand zu lernen, (darin irrte sich Herr Seidensticker sehr). Pir.er der Seidensticker Clique und in der Räche dc? Vorsitzenden schrie : Schmeißt ihn hlnau? !" nnd ein Anderer von derselben Clique schrie : Das ist eine Schweinigelei. Eine Verwirrung entstand, welche Her? Seidensticker dazu dc nützte. ohneWeitercs abstimmen zulassen. Die Freunde de? Herrn Rappaport waren verblüfft, bsgriZfeu die Situation nicht sofort, einige stimmten sogar au Mii verständM falsch, rasch erklärte der Vor sitzende die Appellation sür verworsen und verlangte Vorschläge sür die Romi Nation der Direktoren. Und nun erfolgte eine Szene, welche in ihrer Art einzig war. Die Anwesen den hatten jetzt die Situatisn begriffen, sie verstanden jetzt, das; e? darauf abge sehen war, die Opposition zu verblüffen und mit Anwendung parlamentarischer und unparlamcntarischer Gewaltmittel jediu Ausdruck der Opposition zu ver hindern. Der Humor bemächtigte sich der Versammlung und eine Jluth von Ramen wurde über den Sekretär ausge schüttet, so das; derselbe unmöglich folgen konnte. Jeder schrie irgend einen Namen und als sich da? Schreien etwas gelegt hatte, stellte Herr Rappaport den Antrag, alle Mitglieder zu nominiren, welche bi? jes)t noch nicht vorgeschlagen woroen seien. Allgemeine? Gelächter erscholl, der Vorsitzende aber erklärte rasch, daß bereit? der Antrag, die Nomination zu schlieuti. gestellt sei, ließ abstimmen und erklärte den Antrag für angenommen und die Versammlung sür geschlossen. Wir haben wohl kaum nöthig, hinzu zufügen, daß li Entrüstung unter allen Anständigen, welche in der Versammlung sich befunden hatten, eine allgemeine war, der Vorsitzende hatte sich einmal vorge nommen, seinem Bestreben, seine $1050 jährlich sür sich und seine $500 sür den Telegraph" zu behalten, jede Spur von Recht und Ordnung zu opsern. Er hielt c? nicht einmal sür nothwendig, die Liste der Vorgeschlagenen nochmal? verlesen zu lassen, und kein Mensch ist im Stande zu sagen, ob die Liste de? Sekretär? wie sie im Telegraph- steht richtig ist, ode? nicht, wa? übrigens unter den Umstanden vollständig gleichgiltig ist. Wir gestehen, daß die Opposition sich durch den schandbaren, jede? Anstünde? baren Terrorismus de? Vorsitzenden vttbliifsen ließ, wozu freilich Ort und Umstände viel beitrugen. Aber da? macht Nicht. Bresche ist geschosien. Man nimmt eine Festung, welche seit Jahren unausgesetzt mit Mauern und Wällen versehen wurde, nicht beim ersten Anlauf. In vier Wochen ist Jahre?ver sammlung. da wird Fortsetzung ge halten. Der kleint Stadtderold. Herr A. Ernestinoff reiste heute nach Chicago um die Probe einer dortigen OPer,ngkfilljchast zu. leiten. Der Ger mania Männerchor in Chicago hatte ihn anf? Wärmste empfohlen. Senator Harrison ist gestern kacht nach Washington abgereist. VaupermitS. Bernhard Bodcmillcr, Zimmer, St. Marh'ö Straße, zwischen Alabama und und Delaware; $300. I. Strobel, Anbau West Vermontstr.. zwischen Missouri und West Straße; $300. Bett E. Cox, Cottage an College Avenue. zwischen 7. und 8. Str. ; $1.300.' ' John Grifsin, Cottage an Fayettestr., zwischen Walnut und St. Clair; $700. C. E. Schmidlap, Cottage an Park Avenue, zwischen 8. und 9. Str. ; $1,600. Fannie Morton, Frame Cottage, Hoyt Avenue, zwischen Dillon und Lindonstr.; $800. H. M. Jackson. Cottage. Clizabcthstr., zwischen Dougla? und Elmstr. ; $500. avorsSourt. Olive CoustnS,' Daniel Love und Wm. Philip?, angeklagt in Gemeinschaft mit We5ley Elling einen Mann aus offener Straße beraubt zu haben, werden rnor gen rerhökt.
Wm. Petty, angeklagt ein 13 jä.kge? farbige? Mädchen. Namen? Cora Sk ven vergewaltigt zu haben, wurde hem
von dieser Anklage entlastet, hingegen wurde er wegen Ruhestörung Trunkenheit u. s. w. vorläufig unter Bürgschaft gestellt. Michael Highland und Maru Conroy wurden heute bestrast, weil sie s.ch gestern Abend bei einem Schäferstündchen er wischen ließen. Eine große Anzahl Betrunkene wurden bestrast und die verhafteten Freuden mädchen zollten den üblichen Tribut. Mucho'S Cigarrenladen befindet sich in No. 209 Ost Washington Straße. Dentscbe Lokal - Lachricbten. lsaß'Lotbrins. Am Et. Blasiustage fand vvr der Burncr-Kreuzkapelle in Vrunslait, Zufolge einem altenGebrauche, die feierliche Einsegnung der Pferde statt. Sammt liche Eigenthümer von Pferden, selbst rou den Nachbarorten kamen, um den Segen dos hlVlasius für ihre Pferde zu crbalten. Durch den Konkurs derFirma Ntalczieur-Petesch in A!etz und Gebrüder Mobr in St. Julien-les-Metz erlitten viclc kleine Geschäftsleute in Lothringetk große Verluste. Die Arbeiten an oer Lisenbahn Gebwciler-Lauienbach rucken rasck vorwärts. Shwe. Wie aus Chili, sind auch aus Mexico 45 schweizerische und italienische Fami licn zurückgelehrt, weil - sie dort das gesuchte Glück nicht gefunden haben. Der ungetreue Verwalter der Ersparnislasse in Bern, Larden, tvurde in Amerika verkästet. Die Negierung beschloß, seine Auslieferung zu verlangen. fJn Aarau Dr. Lldolf Fährländcr und in Kaiscrstuhl Pater Ambrosius, der letzte Konvemual des aufgehobenen Züricher Klosters. In Jnnerrhoden ist den Fa miltmvätern, welche für sich oder die JHrig'en Armenunterstützung beziehen, der Wirthsbausbesuch verboten worden. f Der Bauer und reiche Zimmermann Job. Namsauer in Herisau. Ein Feuer zerstörte in Niederatzwyl 4 Gebäude. Im gleichen Ort wurde der Methcdistenprediger I. Spörri verhaftet. (?) Der Verein für schöne Wicnschaften in Genf feierte sein öOjähriges Bestehen. f Bankpräsident Vernard in Ehur. Lu icni und Kriens sollen durch' eine Strazenbahn verbunden werden. Ehaur.de ouds ist ermächtigt, sür den Bau einer lbrmachcrschule ein Anlehen von 320,000 Fr. aufzunehmen. Ebenda ist ein Wein 'sür Leichenverbrunung in Vil dung begriffen. Alexander Respini von Eev:o, sessiu) Vater von 5 Kindern, ist verschwunden. Man vermuthet ein Verbrcch'en. Lausanne veranstaltet Mine Juli ein dreitägiges großes Musikfest. I Grcmdseu wurde der Brandstifter H. Gllilloud zu 20 Jahren Zuchthaus verurtheilt. Viehhändler Fritz Bircher, der mit einer großen Geldsumme von Frutigen über dieZemmi wanderte, wurde beraubt und todt ' aufgefunden. t Alt Ständerath Ed. Haverlin von Bißegg und Weinfelden in Zürich. Der gew. .loyd-Subdirektor Busch in Winterthur wegen Betrugs verhaftet worden. roßherogthum Baden. grau Louife Levy Heymann in Bern batzur Griinduna einer Arbeitercolonie rn Baden 1000M. geschenkt. JnKarlS ruhe wurde der ehem. preußische Artille rie-Lieutsnant Lehnert, der sich mit dem hauptmann Mertens aus Glogau bei Rastatt duellirt hatte, zu 3 Monaten Ge fängniß veruttherlt. Die altkatholische Gemeinde in Baden-Baden hat die staarliche Genehmigung - erhalten. Zwischen Hüsingen und Behka ist die Eheftau des Stadtmüllers G. Frank von , Hüsingen donSStrolchen übcrfallen,mißhandelt und beraubt worden. f KirchenrathDr.Eber lin in Handschuchsheim. .Dem bei dem Heidelberger Eisenbahnunglück verletzten Kaufmann I. Hirschbach wurde vom Mannheimer Landgericht eine Rente von 6000 M. zugesprochen. Steuemarni Anton Amann von EonsUrnz hatslch ertränkt. JnLahr findet nächsten Sommer eine Gaugewerbeausstellung des Breis gaues statt. Der Wirth zum Neckar thal" in Feudenheim ist mit Hinterlas fung von Schulden verschwunden. We gen eines Sittlichkeitsverbrechens, began gen an seiner 14jährigen Schwägerin, ist der Gastwirth G. Raible von Pforzheim ;u 3 Jahren Zuchthaus verurtheilt worden. Der Bijoutier Gottl.' Stahl in Pforzheinr hat sich vergiftet. Die Firma Wilhelm Platz Söhne in Weinbeim vollendcte dieser age'die 200,000steFutterfchneidemaschine. In Bonndorf sind iathsschreibcr Stamle, in Steinsfurth Äemeinderechncr Ich. Laber zur Bürgermcistcr gewählt worden. Abgebraunt ist Saö Haus des Herkules! Föhrenbach in Schönenbach bei Villingcn, in Sand bei Kork das Haus des Adam Bohn, in Nemprechtshofen das Haus des Gottlieb icm und in Mingolsheim bei Bruchsal as Haus von Fr. Wesch. HesseN'Darvlftat. Die Winter'sche Brauerei in Darm'radt bat derVierbraue?cibesitzer Dischin zer für 185,000 M. erstelgert. Aus unglücklicher Liebe hat sich der Artillerie Lieutenant Stromer v. Reichenbach in Darmstadt erschossen. Landwirth Götz ist unter dem Verdachte, sein eigenes Äehöst angezündet zu haben, verhaftet vorden.1 Rentier Jakob Dietrich rn Kaim.
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