Indiana Tribüne, Volume 7, Number 176, Indianapolis, Marion County, 15 March 1884 — Page 2
Andmna Hr;büne. y Er sch eint FägliH, WSchentliH u. ?onutsgs.
Ofsic-: 120 ö Marhlandstr. ltZgliche TnSüne- kostet durcb den TrZzer IZ ntl xer öSoche. die Sonn,z ..Tndlwelent! xerVsche. Seide jufasnen b SentJ. tt Po!l zugeick: in VorauSde,,h!uuz 16 rer 35r. Indianapolis. Ind.. 15. März 1684. DaS neue Soldland. Obgleich in Idaho noch Schnec und EiZ das Land bedecken, ist doch schon jetzt in Sagle City ein so reges Leben und Treiben an der Tagesordnung, wie c$ Californien in den Iabren von 1849 an nick,: toller geseben bat. Seit Wochen wird die Zabl der Ankömmlinge auf 150 taglich geschaU; in der weitenUmgebung und bis tief in die Berge hinein ist jede Zuzua. so zahlreich geworden ist, sind diese Parcellcn nicht m'ebr blos durch Anschlä--ge als Cigentbuni des oder jenen ersten Äesitzergreifers bezeichnet und unter Schutz des Gesetzes gestellt, sondern bis an die Zähne bewaffnete Männer halten Wache und bedrohen jeden Eindringling mit ihren Doppelbüchsen. In der Niederlassuna selbst stehen sich zur Zeit zwei Parteien feindlich und schlagfertig gegen- j über: die ersten Einwanderer, die Pio- . I. lere, welche von dem oenen 'anoe rn dr nächsten Umgebung von Eagle Citu ... , V , , , . V' net und den Stadtbauplan" auf diese j Weise sür die nächste Zukunft wenigstens j festgeitellt. Die später kommenden Oiluasjäzer fanden die voraussichtlich ergiebigsten Landstrecken mit Beschlag belegt,entdeckten aber gleichzeitig in und auf den abgesteckten Straßen und Plätzen Ameichen von Erzadern, die unter denselben vorbanden fern moacn und verlangten eine andere Auslegung der Stadt, in der j jcyt fchon über 100 Haufcr im Bau begriffen sind. Diese Ansiedler neueren Datum's werden von den Pionieren tenderioots" genannt und zwischen beiden Parteien kam es Anfang dss.Vcts. ;u einer förmlichen Schlacht, in deren Bcrlaufc drei Männer qetödtet und ;wei i schwer verwundet worden sind. Die j Tenderfoots" hatten versucht, dieeinge-'. schlagenen Pfähle, welche die Straßen ! und Plätze bezeichnen, gewaltsam zu cnt- ! fernen, waren aber mit blutigen köpfen j heimgeschickt norden. Ihre Zahl ver- j mehrt sich indeß täglich und ucu? blutige j Kämpfe sind in Aussicht. j Dies stört jedoch diejenigen Geschäfts-1 leute, die sich bereits in Eagle Citv niedergclasien haben oder täglick' dorthin 511-1 sammenströmen, nicht im Älindesten in j ihren in der That großartigen Geschäfts- -Unternehmungen. Sie sind fast ' aus-! nahittslos Vkänner, welche Seiten ahn- i licher, wenn auch nicht so gewaltiger j Goldfleber-Erregunz 111 Colorado, Ncvada, Californien, ?!ew Merieo und V!on' rana schon durchgemacht haben, w'issen, daß blutige Kämpfe über die Auslegung derStadt,' sowie über das Besitzrecht an einzelnen Claims nicht ausbleiben können, daß dieselben abr ihre Geschäftsinteressen sebr wenig beeinflussen. Trotz der Schwierigkeit der Waarenbeförderunz schleppen die Geschäftsleute großartige Vorrät be aller Art in solchem Umfange usamm.n. das; sie in längstens ;wei Wochen :0,Xw :Wcnjden mit Allem, was sie brauchen, versehen können. Ganz ähnlich sind die Berhältniffe in der Niederlassung Coeur d'Alcne in der Nähe des Fortö gleichen Namens. Letzteres enthält zur Zeit eine Garnison von f Compagnien, die unter dem Commando des Gen. Wheaton stehen. Bon den Ofsicieren ist der Hauptmann Haines derjenige, welcher der Besatzung am längsten und schon seit Jahren angehört ; er kennt das Land besser, als der erfahrenste Prospector und ist ebenfalls der Ueberzeugung, daß sich in der nächsten Umgebung des Aorts und namentlich an beiden Ufern des Flusses St. Ioe reiche Golderzlager befinden. Die Gegend, welche gegenwärtig in so bobem Grade die Aufmerksamkeit auf sich lenkt, kann an wild romantischer Schönheit nicht übertrozfen werden, etzt erregen noch die schneebedeckten Berge, die ihre Gipfel in den blauen Aether erhe den, das Gefühl ben'undernden Stallnens, aber in wenigen Wochen schon wird :. l V.f. l' 'tr t krtzstallklare und iounderbar grüne See Coeur d'Alene, derselbe ist außerordentlich flzcdreich und seine Ufer wimmeln von Hirschen und Antilopen, die freilich bafo Je heranstürmenden Golojägern .;um pfer fallen werden. In jenen: ganzen Tbeile von Idabo ist zur Zeit der Wille der Stärkeren und Gewaltthätigkeit das einuze Gesek, die Feuerwaffe entscheidet jede Streitfrage, der Gctödtete hat Unrecht irnd Niemand nimmt sich die Mühe, denselben zu ver vier Wochen toird sich zn'ischen Eagle Citv und Coeur d'Alene ein Hasten und Iageil entfaltet haben, das die glänzendste oder doch jedenfalls wildeste Zeit in der Entwickelnng Californiens in den Schatten stellt. St. Marn'S. Am 27. d. Mts. Ivird der Staat Mary land den 250. Gedenktag der Gliederkasiung der ersten weißen Ansiedler feiern. An der Stelle, auf welcher die Colonisten sich zuerst niederließen, 'soll ein Denkmal rrichtet werden und die Staatsgesettgebung ist um cine Bewilligung von 810,000 zli diesem Zwecke ersucht wer den. Die erstea Coloninen waren schon am
Handbreit Landes irnt Beschlag belegt, und eingeschlagene Pfahle bezeichnen den Umiana der "Claims". Seitdem der
oeiit ergriffen, i'aocn gicizeliig eiqe künftige Weltstadt ausgelegt, die Straßen durch eingeschlagene Pfahle bezeichn
uic ivuiivcrvar upplae uno mannlcyfaltize Vegetation ibre Abhänge bedecken. Zu ihren ünen schmieat siel der
harren, ooer & langer als em halbes Stündchen mit dem neuesten Morde zu beschäftigen. Dabei ist die Spielbank für Manche die cin;iae Erboluna. für
Andere die einträglichste Goldmine, jeder zerlumpte Goldsucher siebt sich im Geiste
als einen Äackev und in
25. Mär; H:11, am' Tage der Verkündigung Mariä", auf der kleinen Insel St. Clemens gelandet und ballen auf solcher eine Messe celcbrirt. $ic Insel entsprach den Zwecken der Colonisten nicht, und Henry Fleet, ein Capitä der virginischen Colonie, der der Indianerspräche vollständig niächtig war, brachte dieselben nach dem St. Georgsusse, der heute St. ?.i!arv's-Flus; heißt, und auf solchem mittels Booten landeinwärts. Bei den: Jndianerdorfe ?)aocomaco landeten sie und Gouverneur Calvcrt. der Anführer der Crpedition, schlos; unter 'Fleet's Vermittelung am Mär; mit dem Häuptling Wcromanco einen s2kx trag ab, lau! dessen die Indianer den Engländern das Land innerhalb der zwischen ihnen vereinbarten Grenzen abtraten. Die Engländer theilten' das Lan in Parcellen, verloosten solche unter sich, eine Stadt wurde ausgelegt und erhielt den Namen St. Maro'ö. Die Indianer baben sich bei dieser Gelegenheit äußerst freundschaftlich gegen die Fremder benommen. Sie .räumten' nicht nur. das den letzteren abgetretene Lcknd so schnell als irqend möglich, sondern überließen den Äeißen auch eine Anzahl Hütten und den Mais, den sie bereits gepslan.tt hatten. In den "Kesations oi' Mar -land" wird der Ort der Ansiedlung als so reizend bezeichnet, wie kein zweiter Ort in gan Europa anzutreffen in."
die neue int:cnationalei,''enbahn. Es ist mehr als Zufall, daß die Volelldung der mericanischen Centralbahn Lnd die Annahme des Handelsvertrages nit Merieo dilrch den Senat der Ber. Staaten zeitlich beinahe zusammengefallen sind. Denn das Eine ist eine Folge des Anderen, die Herstellung'ciner direkten Schienenverbindung mit, dem Nachbarlande ließ die Nothwendigkeit einer größereil politischeu Annäherung erkennen. , 25,000,000 amerikanischen Capi tals stecken in der Bahn, deren Nordund Südstrecke vor wenigen ?agen miteinander vereinigt wurden. Ihre Länge von El Paso naw der Hauptstadt Merieo beträgt 1250 Meilen. Bon Boston, New 5)ork, Cbicago oder St. Louis, lZ000 bis i!00 Meile, kann tan jetzt ununterbrochen nach dem Herzen der Nachbarrcpublik fahren. Bei El Paso, wo die mericanische Centralbahn den Rio Grande überschrcitet, besindct sich zu beiden Seiten der Eisenbahn-Vrücke k cine Zugbrücke. Die amerikanische ist bisher nur gegen Erlegung eines Zolles von durchschnittlich TtO Proeent auf alle 'eingeführten Waaren aufgezogen worden, die mcricanische öffnete sich gar erst gegen Bezahlunz eines Zolles von 100 Procent. Bon einem lebhaften Verkehr zwischen beiden Ländern konnte unter solchen Umständen keine Rede sein. Das nnlerikanische Capital hätte sich nie verzinst, die amerikanische Industrie nie ein Absatzgebiet jenseits der Grenze gefunden, ivenn die künstlichen Schrankcnnicht N'enigstens tbeilwcife gefallen wären. Das ist jetzt geschehen, und für die Zukunft eröffnen sich die glänzendsten Aussichten. Wir werden mcrieanische Rohprodukte billig beziehen und die' großen natürlichen Hilssqucllcn Mcrico's mittels unserer unübertrefflichen Gerät he und Maschinen entwickeln können. . Die mericanische .' Centralbahn durchschneidet in derganzen Länge ihrer Hauptlinie jenes große Hochplateau,' das mehr als drei Biertel von ganz Merieo umfaßt lind neun Zehntel der Gesammtbevölkerung des Landes beherbergt. Auf diesein Plateau herrscht ein merkwürdig gemäßigtes und gleichmäßiges ftlhla, gleich verschieden von dem der tion'as calieMes" oder dem helfen Gebiete an den Meaeküsteit, und von dem zwischen crtremer Kälte und Hitze schwankendenden Klilua unseres Mississippi-Thales. Zum Theil beruht diese Gleichmäßigkeit auf der Lage deS Landes zwischen zwei Meeren, wodurch dasselbe mehr den Charakter eines oceanischen, als tirt eines ContinentallkimaS erhält, hauptsächlich aber Wird sie durch die bedeutende Erhöbung der Ebene über den Meeresspiegel be wirkt. Selbstverständlich ist dlesc Erhebung sehr verschieden. Die neue Bahn fährt an der Grenze von Merieo durch den 6000 Fuß hohen Ä!aton-Paß nd geht stellenweise bis auf 3000 Fuß herunter. Zacatecas, der hochstgelegenen Stadt an der Bahn, die geographisch bereits in der heißen Zone liegt, ist '.im Winter socar leichter Schneefall nicht selten, und m der Stadt Mericv ist es häusiger am Morgen kalt, als am Mittag heiß. Das Thermometer steigt. dort selten über 85 Fahrenheit. Dem heißen Küstenstrich kommt die Bahn, wie gesagt, nie auf mehr als .".000 Zuß nahe. Auf ihrer nordlichen Strecke geht die Ba?n durch ein ziemlich dünnbesiedeltes und im Allgemeinen mchi1 sehr fruchtbares Land. Städte kommen dort nur selten vor. Doch ist es lächerlich, das ganze fragliche Gebiet als Wüste zu bezeichnen, was vielfach geschehen ist. Es kommen im Ganzen nur drei wirklich wüste Gegenden vor, von denen die größte eine Breite von 60 Meilcil hat und sich 'von der Grenze bei Bravo bis nahe an die Stadt Chihuahua erstreckt. Bon dort an gelangt man in langsamer Absteigung in ein großes Grasland, das nur der künstlichen Bewäfferung bedarf, um äußerst werthvoll zu werden. Waffcr aber ist überall in geringer Tiefe zu finden, Ivas die Erbauer der Babn zur Genüge festgestellt haben. Dieses Grasland reicht bis in den Staat Durango hinein, in wclchem sich eine kleinere Wüste besindet. Ist diese durchreist, so gelaugt man in die außerordentlich sruchtbareLagunengegend, die cine Menae von Flüssen und Seen enthält. Im Staate Zacatecas endlich sindet man die dritte, etwa 25 Meilen breite Wüste. Von deren südlicher Grenze aus, einige Meilen von Frcsnillo, bis nach der tadt Mexrco hin führt dte j ..jt. , Auf der nördlichen Strecke ist der ört- ! liche Berkehr-bis jetzt selbstverständlich , viel lvenigcr lebhaft gewesen, aber er bat ! sich fortwährend gesteigert und wird ebenj falls bald einen Gewinn abwerfen. Da ' nämlich der Preis lebenden Rindviehs fcirn'f.'ri
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Bahn durch ern gleichmaßlg fruchtbares ! und dichtbevölkertes Land. Der örtliche ! Berkchr an diesem südlichen Theile der ? Bahn hat bereits einen Gewinn abae-
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im Staate Chihuahua von Sä auf 16 bis ?:Z0 das Stück gestiegen ist, so strömen die Viehzüchter massenhaft der Gegend zu. Chilniabua, eine Stadt von 25,000 Einwohnern, die seit 200 Jahren geschlafen hat,' erwacht zu neuem Leben und ungeahnter Thätigkeit. Auch andere interessante Städte sind längs der Bahn zu finden. Durango (.Z0,000 C.), in dessen Nähe ein Eisenberg liegt, wird durch eine Zweigbahn erreicht lvcrdcn. ' Zacatecas (60,000 E.) ist die bestgebaute, schönste und gcschäftlgste Minenstadt auf dem ganzen Festlande. Aguas Calientes (Heiße Wasser) liegt all dem Puntte, wo die Zweiglinie von Tampico nach Mazatlan die Hauptlinie durchschneidet.' Lagos im Staate Jalisco bat 20,000 Einwobncr, Leon, das lnericanische Vl'anchcster", 80,000 und Guanajuto 70,00).' Die Bevölkerung der Stadt Merico beläuft sich auf J.0,000 und diejenige des unserem Bezirke Columbia nachgebildeten Bundesdistricts auf 439,769 Seelen. Als Noute für Vergnügungsrejsende wird die neue Bahn vermuthlich bald ebenso beliebt werden, wie die an Vergnügungen aller Art ungewöhnlich reiche Stadt Akeico als Winteraufenthalt für wohlhabende Amerikaner. Viel größer freilich ist ihre Bedeutung für die EntWicklung des Wohlstandes und der Bildung in Merico. ttnschnldig verurtheilt. Seit November 1879 verbüßt No. 29,993 im Zucbthause zu Fort Madipn, Iowa, die lebenslängliche Zuchthaus strafe, zu der ihr Träger wegen Mordes lm ersten Grade verurtheilt worden ist. Der lehtere heißt Finis Allen, ist der Sohn eines wohlhabenden Farmers, war von' Jugend aus schwächlich, und lvandte Sich daher vorwiegend häuslichen Bechäftigungen, statt der schwereren Feldarbeit zu ; er hatte unter Anderem vortrefflich kochen und ein ausgezeichnetes Brot backen gelernt. Diese Elgenschafteil bewogen den alten, reichen Farmer John Long bei Manti in Fremont X5o., sich der Dienste des 16jährigen Finis gegen hohen Lohn pi versichern. Lona war damals 70, feine Frän 67 Jahre alt und alle Drei lebten einträchtig beieinander. Am 16. Januar 1879 wurde Long früh gegen 6 Uhr todt im Pferdestall gefunden,und zwar unter be Hufen eines bösartigen Hengstes. Der Kopf war furchtbar zertreten, die Hände hatten krampfhaft' Streu zusammengerafft, die nur schwer daraus entfernt werden
konnte : das Blut war an die Wände des Z Pferdestandes und bis an die Krippe ge-! chter Sckmce gefallen fähr zwei Zoll hoch in, Hofe lag derselbe ;cigte keine Spur, die nach oder aus dem Stalle fübrte, die ganze Schneedecke war, von den Fußspuren der Wittwe, des Finis und des Nachbars Lcuis Terrance : abgesehen, du zuerst den Stall betreten battcn,' cine ungestörte, unberührteFlache. Por dem Coroner und seiner Jury sagte die Wittwe aus, ihr Gatte habe gegen Mitternacht heftiges Geräusch im Pferdestalle gehört,' Bett und Hauö verlassen und sie sei wahrscheinlich gleich darauf wieder cmgcschlascn'; gegen Morgen habe sie ihren Mann vermißt, sei in den Stall gelaufen, habe bei dem Scbeine der an rhrem Haken hängenden Laterne ihren Mann todtgefunden, sei zunächst zum JZachbar Terrance gelaufen, habe dann Finis geweckt und sei mit beiden Männern wieder in den Stall gegangen. Das Berdict lautete auf Tod durch Schläge und Tritte des Pferdes imb Long wurde beerdigt. Frau Long producirte ein Testament ihres Gatten, in den: sie zu dessen alle! niger Erbin eingesetzt wär, und eröffnete ihren erwachsenen verheiratbetenKindcrn, sie werde die Wirthschaft mit Finis fortbetreiben, derselbe habe an ihr und iyrem Gatten niebr als Kind gehandelt, als die leiblichen Binder. . Damals beschäftigte . die Ernwrdung des Farmers. Mack rn Wisconsin Aller Gemüther ; auch Mack wär in einem PferdestaUe todt aufgefunden und begraben worden ; später hatte sich heraus gestellt, daß seine Frau '.und ern Knecht ihn ermordet und dieLeiche in denPferdestall' geschleppt hatten.': Frau' Long ist ein Mitglied der Mormonenkirche und lwar desjenigen Zweigs derselben,welcher vie Vielweiberei verbietet. In Manti Wohnt derDkörmonensriester Matthews, der namentlich auf dle weibischen Mitglieder seiner Kirche großen Einfluß ausübte. Frau Long hegte seit Jahren unbegrenztes Vertrauen . zu dem schlauen Pnester; sie konnte unabhängig über ihr großes Vermögen verfügen, kam sie durch rgenl welchen Umstand noch meyr unter den Einstuß deS Elders, so mochten ihm erbebliche Urtheile erwachsen. . Äkatthews rühmt sich des Umgangs mit den Geistern Verstorbener. Die weiblichen Mitglieder der Secte glaubten ihm blind. Er theilte der Wittwe Long mit, der Geist ihres Mannes sei ihm erschienen und habe ihm mitgetheilt, er sei von FiniS ermordet lvorden ' und seine Frau habe diesem hierbei geholfen. Später malte der Priester der Frau die Einzelheiten der Ermordung aus, wie er solche von dem Geiste erfahren. Schließlich eröffnete er ihr, der Geist ihresManncö fordere die Bestrafung des Finis,nur wenn seine Wittwe hierzu die Hand böte, könne er ihr vergeben ; für ibre Strafr l m' r m . longretl vor vem rrvlscycn waar versprach Matthews dadurch zu sorgen, daß sie als Staatszeuzin angenommen würde. Gleichzeitig verbreitete sich mehr und mehr das Gerücht, Long sei ermord?! worden. Seine Leiche wurde wieder ausgegraben und von den Aerzten auf das Genaueste untersucht ; diese bezeichneten es als höchstwahrscheinlich, daß Long die tödtlichen Verlegungen durch das Pferd erhalten habe, schlössen jedoch ie Möglichkeit nicht aus, das; dieselben von einem hammerähnlichen Instrumente herrühren könnten. Die Großgeschworenen stellten die Wittwe Long und Finis unter Anklage, erstere wurde als Staatszeugin angenommen, sür ihr Erscheinen in der .Hauptverhandlung unter Bürgschaft gestellt und Finis wurde verhaftet. ' Vor den Geschworenen, bezeugte und beschwor die Wittwe Lona im Novembn 1879, in der Nacht vom 15. zum I.
iu.ilt . Kt.ft s.ftt lt,t VAiiitlinft tf )vti,. ,
Vltv r"tu 'S1". n New ork w r t all äbrlich K."..000,000 K?JP .?Mtt!t- rÄl:?C ?lft an Pacht- und Mietb rträgen ab. . Pferdes waren blutig. , In der Nacht r .0 war leichter Sckmce aefallen, der unae-j In Berelcv Co., Ba., baben
Januar 1879 habe Finis ihrem Gatten mit einem Hammer, den sie genau beschrieb, den Liopf eingeschlagen, habe die Leiche in eine Bettdecke gepackt, in den Pferdestall getragen und in den Stand deS bösartigen Hengstes geworfen ; die Decke habe 'er zurückgebracht'und sie die Zeugin habe solche ebenso wie die blutigeil Bettüchcr verbrannt ; dann habe sie aus ihrem reichen Wäschevi'rrathc andere Tücher herbeigeholt, und einige Blutflecke aus deln Teppiche des Zimnlers gewaschen. Einige Stunden später sei sie zu Terrance gelaufen und habe mit biefcrn Finis zum Scheine aus dem Schlafe geweckt. Während der Bernehmung ivar Matthews anwesend und lüelt die alte, schüchterne Frau, unter dem Banne feines Blickes. Der Hammer, den die Frau so genau beschrieben hatte, wurde in dem Long'schen Wohnhause gefunden. Finis lvurde wegen M'ordes im ersten Grade zu lebenslänglichem Zuchthause verilrtheilt und eingeliefert. Bald wurden in der ganzen Gegend die Stimmen, daß FiniS unschuldig sei, lauter und lauter. Der Staatssenat beauftragte ein Specialcomite mit der Untersucbung des Processes und der ganzen Angelegenheit. Dieses hat die Unschuld des Finis klar dargetban und das Comite hat soeben die lofortige Begnadigung des Sträflings dem Gouverneur einstimmig und dringend empfohlen. Dasselbe weist den Widerspruch ln den Angaben der , Wittwe Long und deren Beeinflussung durch Matthcios nach, doch ist es namentlich ein Umstand, der das ganze höllische Gewebe, das um Finis gesponnen worden, bloögelegt hat. Der von der Wittwe Long so deutlich beschriebene und in deren Haufe vorgefundene Hammer loar das LieblingsWerkzeug deS Ennordeten; der alte Mann pflegte viel in Haus und Hof herumzupasseln und hatte den Hammer hierbei immer bei sich. Während der Maisernte 1878 hatte Long den Hammer im Beisein dreier Farmer, die für ihn arbeiteten, verloren, und alle 1 hatten einen ganzenTag erfolglos auf das Suchen desselben verwendet. Drei Monate nach Long's Ermordung wann dieselben drei Farmer auf der Farm der Wittwe mit dem Aushülsen von Mais beschäftigt und fanden hierbei den Hammer in der Scheune tief unter Maisbündcln, die seit der Ernte llicht berührt worden lvareil. Jener von der' Wittwe als Mordwertpg bezeichnete und durch seine Gestalt böchsi ausfällige Hammer kann daher in der angeblichen Mordnacht nicht von Finis benutzt ivorKt sein.
Äom Httlande. A tt 0 r's ch e G r u n d b - s i tz nw Älgllanzcomlte y gcourct, etc rn kaum acht Tagen das Berbrechergesindel, welches die Gegend insicher machte, fast vollständig vertrieben habeil. F u r d i e W e l t - A u s st e l l tt tt g in New Orleans haben sich schon jetzt sechs Männer au Gadson Co., Florida, angemeldet, von denen der leichteste 2 18 Pfund wiegt. I n New jork bat sick' eine chinesische eformGesellschaft" zur U terdrückung des .Hazardspieles und anderer Läster nder Mongolen gebildet. An der Spitze siebt der chinesische Consul On Jang Ming. Ll u ch i n d e r H a u p t st a d t A!erieo werden großartige Borbereitungen für die Feier des 5. Mai getroffen ; bekanntlich des Tages, an dem die beide Ikepubliken verbindende Eisenbahn vollendet N'ird. (5 i n N e w Yorker Blatt lvarnt vor der furchtbaren Verschwendung, die -hier mit Zahnstochern getrieben wird; dieselbe müsse die -Zeit, in der in den ganzen Ber. Staaten kein einziger Baum mehr zu finden ist, och wesentlich schneller herbeiführen, als die sonstige sinnlose Wälderverwüstung. A ll s N e 0 s h 0 Fall s, hX a n s a s, wird der Ausbnich der Maul- und Klauenseuche gemeldet. In einem Umkreise von 50 Meilen, dessen Mittelpunkt Green Wood im südöstlichen Kansas bildet, sind Krankheitsfälle eonstatirt. Gouverneur Glick hat angeordnet, daß dieser Bezirk durch einen Cordon von der Nachbarschaft abgesperrt werde, und hofft, mit einen! Aufwande von S5.000 die Verbreitung der Krankheit hindern und dieselbe selbst unterdrücken zu können. Die Krankheit verlauft nicht immer tödtlich, .die Tödtung aller erkrankten Thiere ist aber wegen der außerordentlichen Ansteckungsfähigkeit der Seuche nothwendig. Dies ist der erste Fall, daß sich innerhalb der Ber. Staaten die Krankheit felbstständig entwickelt hat ; in allen früheren Fällen konnte Cinschleppung nachgewiesen werden. In Williamsburgh, N. I., und zwar in litt Börumstr., ist eine .,Babv.-Farm" oder Cngelfabrik" entdeckt worden. - Die Inhaberin, eine gewisse Lena Cberbardt,. wurde verhaftet. Eine junge Wittwe, Emma Müller, die ihren Lebensunterhalt küinmerlich verdient, hatte seit Monaten ihr Kind, das jetzt 19 Monate alt ist, dieser Frau gegen Kostgeld anvertraut und fand dasselbe, als sie es am Sonntage unerwartet besuchte, in einem unbeschreiblichen Zustande von Schinny und Verkümmerung, sowie mit den Spuren von Mißhandlun.tt t . . 1 gen bedeckt, vor. er Obhut" dieser Canaille sind bisber namentlich Kinder aus Brook lvn überzebeit worden, deren baldiges Ableben den Eltern nicht unerwünscht war. G ö t h e b c rn e r 1 1 c ein st in a l s, daß alle Ehen nur auf fünf Jahre abgeschlössen werden sollten ; das reiche aus, um auszusinden, ob Mann irnd Frau zu einander passen und das Ehebündniß fortdauern sollte. In Chieopee, Mass., versuchte unlängst eine Polin, Goethe s poetischen Gedanken praktisch anzuwenden. Sie suchte um einen Trauschein auf drei Jahre nach, da ihr gegenwärtiger Gatte nach Ablauf dieser Zeit aus Polen nach den Ver. St. kommen werde. Bert H 0 u g h ton, e in 16-jä h r iger Schüler der Kevstone-Grammar-Schule" in Philadelphia, hat während der Weihnachtsferien Verwandte in Wat sontown,' Pa., besucht und ist dort mit der 15 Jahre alten Agnes Hassinaer bekannt geworden, welcher er sagte, er ..liebe" sie und werde ihr treu" bleiben.
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vls die Sterne vom Himmel Heien. Dann ging er nach Philadelphia zurück, schrieb dem Mädchen mehrere Briefe, beantwortete die ihrigen schließlich aber nicht mehr. Samstag machte in Folgc dessen das Mädchen einen Selbstmord . versuch, indem sie Laudanum nahm. Eswurden ihr Gegenmittel gegeben, und jetzt besindct sie sich wieder auf der Besserung. Beide Kinder waren dem wohlthätigen Einflus; des Lesens von TimeNovellen" längere eit ausgeseitt gcwesen. K v m m t der Ansiedler i :r .herbst in Wisconsin's Waldzebi.-te, schreibt der Ansiedler in W.", so sollteer nicht daran denken, sich Vieh anzuschaffen, weder Spann- noch Milchvkh. Sondern er soll damit warten, bis im Frühjahr die srcie Weide beginnt. Dann, ist es dazu Zeit, nicht früher. Denn die Anschaffung von Futter wäre für ihn in einer Gegend, wo Heu stete eincn sehr guten Preis hat, eine kostspielige Sache und es wäre nicht rathsam, sich auf solche Weise zu beschweren. ' Man behilft sich deshalb so gut man fann auf andere Welse. Dien allen Läden zu nicht allin hohen Preisen käufliche condensirte Milch ersetzt die natürliche nicht ganz, bildet aber eine angenehme und' werthvolle Aushilfe. Frische's Fleisch kann man hierzulande den ganzen Winter über vom December angefangen , bis Ende März in gefrorenem Zustande -aufheben, indem man es in einem bedeckten' Naume dei Lust aussetzt. Es gewinnt hierdurch bedeutend an Schmackhaftigkeir und Güte Ansiedler thun daher gut, sich mit Eintritt der Kälte Fleifchwaaren im Großen anzuschaffen, um auf diese Weise nicht nur billiger zu leben, sondern auch des Zeitverlustes enthoben zn sein, der aus den sonst notwendige Besuchen der nächsten Ortschaft entstebt. Ebenso sollte Jeder, der es irgend kann, sich gröstere Vorräthe von den anderen täglichen Gebrauchsgegenständen einlegen. Thomas Sagers, der reichsie Farmer, frömmste" Mann und eifrigste Methodist . in Burlington Co., N. I., hat den 1 ijährigen Negerknaben Charles Gunter, der bei ihn: arbeitete, so niederträchtig grausam behandelt, das; der nur leicht bekleidete und vor Hunger abgezehrte Knabe vorige Woche nach Packerstown entlief. Seine Füße sind in Folge der Arbeit, die er ohne Strümpfe und in ein Paar zerrissenen Gummischuhen im Freien leisten mußte, so erfroren, das; die Amputation der Ze hcn nöthig ist. Die Nachbarn wollen den heuchlerischen Beibruder theeren und federn. D i e T e m p e r e n ; w c i b c r in einigen ländlichen Distrikten des Staates Nciv Port versuchen es jetzt, auf den Nath zclotischer Geistlicher, mit dem Boycottsostcm. So wird ans Cold Spring in Putilam Countv geschrieben, daß iienlich die verschiedenen Kirchengelncinden, Methodisten, Presbyterianer, Baptisten :c, eine gemeinsame Versammlung in der dortigen Methodistenkirche abhielten, bei welcher Gelegenheit die verschiedenen Prediger der Telnperenzbewegling stark das Wort redeten und ein von den Damen.der Methodistenkirche in Ellenvitle (dem Temperen;lernest in Ulster Countv) erlassenes Äkanifest verlese wurde, wonach jede Frau sich verpflichten soll, in keinem Geschäft, dessen Eigenthümer nicht die feste Zusage giebt, für 'die Temperenzlerkandidaten zu stimmen, Einkäufe ;u machen. Ferner sollen die jungen Mädchen sich verpflichten, mit keinem snngell Manne zu verkehren, welcher nicht einem Temperenzlerverein beitritt. Das Manifest wurde mit lautem. Kübel be:ünt, und das Boycotten bat beaonnen Vom ZluSIaude. A us de m B a v erlaube kommt letrübsame Kunde. Der Schutzgott Nichard Wagners, .der iönig Wahn fried - Sonderling, steht am 3kande des Bankcrotts. Seine bodenlose Berschwcndunzssucht hat ihn dahin geführt. Die Prachtbauten in der Gebirgs-Einsamkeit auf Hohenschwangau und das Zauberschlos; auf dem Herren-Chicm-Scc, we, -ches alle Schöpfungen Ludwigs des Vier-, zehnten in den Schatten stellen sollte, haben fabelhafte Summen verschlungen, und mm ist das Geld alle. Drüben spricht man über solche Dinge natürlich nnr im Flüsterton, doch immerhin laut genug, daß es vernommen werden kann. So wird aus München an eine Wiener' Zeitung geschrieben : Es ist längst kein Geheimnist mehr, dast die Freigebigkeit und Lurusliebe der auf der höchsten' Warte unseres Landes stehende, gesetzlich, unantastbaren Person nachgerade einen' Weg genommen hat, dessen zurückgelegte Strecke in gar feinern Verhältniß mcbr
zur Entsernung steht, dle noch zuruazulcgen ist, ehe eine unübersteigliche Schranke ein cneraischcs Halt!" gebietet. Die
aronartiaen Gunstbezeigungen, welche be liebten Mitgliedern des königlichen Schauspieles für ihre Leistungen in sogenallnte,l Ertravorstcllungcn" früher, zu Theil geworden, haben längst aufgchört. Was ferner bekannt ivard, ist, daß' die direct Ludwig XIV. nachgeahmte Idee der Schöpfung eineo Rococo-Pracht-valastcs auf einer stillen Insel ihre volle Verwirklichung nun in vielleicht unendliche Fernen gerückt siebt, da alle die zahlreichen dabei beschäftigten Bildhauer und Steinmede entlassen wurden. Daß der reichste Caffenstand schließlich der Ebbe verfällt, wenn die Ausgaben im Mißverhältniß zu den Einnahmen stehen, begreift sich leicht. Ter bisherige adelige Bankier, lvclchcr die Ausgabe hatte, wo ein Loch offen war,cs zu siopfen,scheint schließlich so viele Löcher offen gesehen zn haben, daß ihm die Danaidenarbeit nicht mehr rentabel schien ; er hat sich seit Länaercm fernerer Leistungen dieser Art ent--schlagen. Daß die Krisis bereits so offc'nkundig ist, um die Volksvertretung zu veranlaffen, ihr näher zu treten, daS zeigt ein beute bekannt gewordener Antrag im CluÜ der sogenannten katholisch-baieri-schen" Partei. In diejenl Club hat ein Abgeordneter den auf das Gesetz vom 1. Juli 1831, Art. 0, begründeten Antrag gestellt: es seien 'die Inventarien über die Einrichtungell der Residenzen und Hofgebäude, Hoskapellen und Hofämter mit allen Mobilien... sowie Alles, was zur Einrichtung oder zur Zierde der Residcnzen und Lustschlössern dient, dcnStänden des Reiches zur Einsicht vorzulegen. Wenn im Prlvaileben einem Manne,der
im Verdachte steht, über kurz oder lang umzuwerfen", invcntarisirirt wird, so weiß man, was das zu bedeuten hat. Entweder will man vorbauen, daß das Inventar vom Inhaber nicht zu Schleu-. derpreifeil weggeben werde, um dami't die drückendsten Lasten abzuwägen oder
man will sich damit einem eisernen Stock Uchcrn, der lm Falle des Bruches zur Deckung Zener Mancos verwendet lverden kann' o m Alter von los A a b r c starb dieser Tage zuTu.in der leyte Soldat der vorinallgen Nevublik Genua. 1 Giovanni Battista Campanella, 1770 zu Theil an allen Feldzügen Jkapoleon's l. und rettete sich nur durch ein balbes Wunder bei dem bcrübmten Uebergang über die Beresina. Nach dem Sturze 9!apoleon's trat er in die sardinische Armee, und zwar in das Korps der Earabinieri, wo während dreißig Jahren sein Name häusig sowobl um muthiger Thaten als um - menschenfreundlicher Hand lungen willen, in' den Tagesbefehlen rühmlich genannt wird. Im Jahre 184 wurde Hamvanclla unter Vtön'ig .arl Albert mit dem Grade eines Lieutenants und 760 Francs Pension in den Rubestand verseht. Seit einigen Jahren lebte er im Hosprtal von San Luig. in Turin. 1877 besuchte ihn Viktor ymanucl, unierhielt sich lange in der leutseligsten Manier mit ihm und machte ihm ein reiches Geschenk. ' Campanella war bis zu- seinem Tode im vollen BesiN aller körperlichen und geistigen Kräfte. Er lebte sehr nüchtern und hatte nur eine einzige Leidenschaft, die das Tabakrauchcn betraf. Jeden Morgen sah man den rüstigen Alten nach der Kirche bei Carmine in die Messe gehen. Vor seiner Rückkehr in's Spital machte er gewöhnlich einen langen Spaziergang, bei dem er aus Gewobnhcit einen Stock trug, ohne sich je doch auf denselben zu stützen.' Nachdem der Greis nunmehr ivenige Tage cm einem Lungenkatarrh darniedergelegen, ist er sanft clztschlunlinert. & a r l M ü l l e n h 0 f f, der bervorragettdste Vertreter der germanisti schen Wissenschaft und einer der angcsehellsteil Professoren der Berliner Universität. ist in Berlin gestorben. Müllenboff war im Jahre 1818 zu Marun in Dithmarschen geboren, stndirte in Kiel, Leipzig und Berlin und gehörte seit 1858 der Berliner Universität an.' Aus seinen Werken erwähnen wir die Studien über: Gudrun und die Runenlehre", seine Deutsche Alterthumskunde",' von der leider nur der erste Band vollendet wurde und seine Sammlung von Sagen, Mär'chen und Liedern der Herzoglhümer Schleswig -Holstein und Lancnburg." A m 18. F c b r u a r st a r b der Oberi't des ralllfm-ter Linienbataillons, Hemmerich. Er war 1602 geboren, verhcirathete sich am 22. Dezember 1831 mit seiner jetzt noch lebenden Frau, nahm 1833 als Oberlieutenant der Schützencompagnie Theil an der Wiedereinnähme, der Constablcrwache (Studentenkrawall)x rückte 18 Itt- W als ältester Hauptmann' und Conlpagnicchef mit dem Bataillon nach Schleswig-Holstein und Baden ab, wurde 18."ß Maser irnd Bataillonscommandeur, 1859 Oberstlieutenant rknd 1805 als Oberst vensionirt. Die Petersburger jüdische Wochenschrift Woßchod" bringt einen neuen Beitrag zu der willkürlichen Be Handlung, welcher die Juden im Innern des Reiches immer noch ausgesetzt sind. Man hatte beschlossen, einer Reihe von Fleckeii, in denen den Juden dauernder Wohnsiy gesetzlich gestattet war, die Nanicn von Dörfern zn geben. Zwei Flekken des Tschernigow'schen Gouvernements wurden aus diese Weise in Dörfer umgeloandelt; als diese Umwandlung aber geschehen war, erhielten die Juden, die in dem Flecken unbehindert lvohnen dursten, den Befehl, auszuwandern. Man meint übrigens in Petersburger jüdischen Kreisen, dast solche Thatsachen nur zur Kenntnis; des Ministers gebracht zu werden brauchen, um eine Abänderung zu erfaüren. Bon Bremen nach New Jork oder Baltimore, $20.00. Bon Bremen nach Jndianapolis, via New Jork 832.30 via Baltimore $30.50. Gedvüder Fvenzel, S. SB. Ecke Washington u. Mkkidlanstr. vr. 0. Z. Eerts, DeutscherZahnerzt, lNachsolger von rlai. S. tatxi,) Vt.'.SSS.sQde ttafbiuQton u. Vennsylvania Oir. Indianapolis. Henry SPielhoff Zimmermann und Baumeister. Alle Nnsträge lvndcn prompt und zufriedenstellend ankgfiihrt.' Job-?lrbeiten eins Spezialität. Werkstätte und Wohnung: Mo. 101 Goburn Straße. 7DIÖ-PraE& Newspaper AÖTrrtlrlngf Bureaa 10 spnea üäwi IEÜ VCHL
cnua geooren, war daelbit als Jüngling in den Militärdienst getreten, hatte dann die denkwürdige Belagerung dieser
tadt lm,Qhre 18W unter.den Befeblen General Vlassena's mitgemacht, gehörte später der ..aronen Armee" an. n'abm
e -rar - o i t tQ r - k ?lS5li IIJU'I? itTr mr &mim T !' . X M fc? j- ä -X H mzs Ayiiv rmiM 5 W V. LrK ili Q iS TIS ;:::' mj:4n:e ; ' fjrj tl?i' X v v; ... ". n$Xm?&MvL f--ii- U M-. . i,;-.:. 'W' j' .-f ; ; ' m: ;:iiArfV-V?A V.-'....''--: v.i'.-:r'.'- T - fcAfsX::l V :, f X4 s t.-ii 'M-y XpU gegen alleBlutknnkh eilen. Gegen Leö erleiden. Gezen Magmleidm. Die Flasche vambnrger Xtatitn kostet 50 Cent!. cUx fünf 3ls?i'tn$?0; in cUcn Apr:b5en ;u hab?!, oder werden lii ?ts:ell:l5zez ren 5.03 fcücnftfi verszndt durch Tlic Cliarles A. Vogelor Co., (5a5s?:zcr von 2. Lszcler & Cö.) Baltimore, Md. MWMWjck ifl ÖC:V-n alle Krankljcitcn V. wft y v t?r WWg üüd dcr Tr. ugust Söulfi pornrintrcr tHrusttJee lohb nur in Original -Packet!. rci 25 Centi, crr fünf fyadttt fi.oo, tfirjuft: in ciücn rottek?n u haben, oder wild t:al G-mtfans tt Prtragt fiti ttaeö allen Theilen der eielnjz::n ?:z?:en der. landt. LIan adressire: Tl.o Charles A. Vosolcr Co., lN.:chsolzer tcu 11. ??zelk? 4 Co.) Baltimore, Md. Dr.ll.s.LiittttiuFlinm (9s wird Teutsch gklpröchkn.) Afstce ud ) ff) ik 4 ZSoznuvg : ) OJ4Süd Meridian Straßc. Ili1ta.nz)I!, luil, Ofsic Stunden : ?- 9 Uh? Tlorz., 13 2 5?3ij2i. 7-9UhrbendZ. Teltpbsnire nach George F. borst's Lpothrkc. BilllgeHcimstlittctt rkU8ll8 aul ?oxll. Die St. Loniö, Iron Mcuntain uud Eouthern Ciseubahil entlang, lowi: die TcraS ::n Pacisic'Sisenbahn nnddie International und Geat Norllzcrn Lilenbahn sind Tausende von Ackern deö gewähltesten Fann- und Weidelandes tn der Welt, im Preise ten 5 2, HZ und 4 per Acker, in gesunder Cegend und einem unübcr' trefflichen Klima, sür Gesundheit und Lebensgenuß. Man schreibe an den Unterzeichneten um einen statistischen Ern!el.'er!cht von Ar'an. saSundTeras für 18S2 und iv.w ent schliche sieö zn gehen und sich selbst zn überzeugen, dar die Ernte von 188S um L0 Prozent größer war als 1832. Denjenigen, weiche Land von diesen Eescll. schaftcn kauf.', und ein Viertel, die Hälfte oder TllcS baar dezahlev, wird ein verdältnikmüßigtr Nclchlaß an Fahrpreii oder Fracht über diese Eisenbahnlinien erlaubt. II. C ToAviifiitl, (Zen'l.Paff..Agent. Et. Lovis, Äo. I?'. Pnliiici-, Distrikt . Land . Paff. . Agent, ?!o. 40 West Washington Straße, Indianapolis. J3e-ixfcsch.o i ö 7 mm -mm, O Ö Etablirt seit 1859. Charles Meyen & Co 39 und 41 Pa:- Ito, Kew York, besorgrn aiio Arten von Oescli aitsaxLielg-en, PersonalauiTordercrgea etc ftr diese Zeitong', sowie rdr allo deutschen 21attcr ia dca Vor. Staaten und Surcpa. Sämmtliche PcTitsch-Aricrikir icl:o Zcltnii. n Ue-gen ln tinscreiu Cti-jcliLna-Ilral zur treien ElnUrtit lc 1'uMikuiu euf. Tle gcehrtaa üeraüPgtUr dintächc t&u. r werden ÄChtangsroll ersucLt. nns ihre lVtJilÄOIiea für unser BezTStratar l a Ubersendca.
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