Indiana Tribüne, Volume 7, Number 174, Indianapolis, Marion County, 13 March 1884 — Page 2
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nbtmta Hriöüne. MMMMMMWMMMHMMMMMBMB ?r sch eint Sägttch, WöchentttH u. Sonntags. Ofssce: 120O.Marhlaudstr. lUtasIU .?ribäne- r3et int tn xrajeri 1 Cent rtr 29oe, die Sc-nntigS ,triiTnr fr ' ktttl per Woche. Leide jnfaaiwn 15 CniJ. ?x sgf4U!t n SJrulS$Utng ZÄ tf 3t. ' - ' ' " .ns;z. ck.. m. Mär', lBai. .mMv.., V ' t Der reifste Matt,, der Welt. tttM), ist divaS passirt, liv einem Gtldmensck'cn eigentlich nicht passiren sollte, und wir txxkUw dieses 2ti'tctseiu, welches fcaS ffV?.' 5). Morning Journal" als eine Tbatsacl'c aarantirt, es den geebrten Lesern überlassend, ob sie den reißen Mann anstaunen wollen, wie die Jsrae 1 l:ten dcrem': das goldene Mallv oder cl 8 ie ,ich daran erinnern wollen, daß die '.'tllllonen bis icfct das (ruuiac imr, de-1
. ? i "'"'"" anq?l,tt!er Äbtunft ' levamn, llier,lu& Alle ; Dcr mit ganzem chr .ynf st Ättnfnrirfe fef Cn; mutige, mit pi;cm .wscii und vcu ga,t- kilin ResLctt . vöt imn Carciuraren
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Krvsecie, cncr vici, jyi wiiÖ, fn nst cttüuttciu ein üig aber ein bln icdcll Alle. -So m et?r s:lMtr::s:r KslKr cS denn auch für tzedm nicht ganz ebne franir ?MUnf; B.'ssettc- leistil. selbst Interene, .ulverla wz und aus l'est ! . ... ,';h ,
Tf ' - m - , ( C L T 1' J 1 1-'J Cnctt ;,u crfatnen, ivclchcr erbliche . . 5.v WKtii&nl ;ur Seil ba mcijtc 6elb l'wtzt oder doch filJ-,r,Uu , bw fabanievilani flehen leine lonuistc 2crthc zcdm STu afU ?;uuf, ufft? des Tenwzlö .v genbl emtauzckmkäM. e Munde z ,kz.,. ,tH bei den Vackmis leincr Mitmenichen, dco rerd uLhi--
rc Vesiv den reichen Mann anzeichnet, ! Wtum.) von dem kaum irgend ein menschlich- Tie VeseyunZ von Merw bringt die sreundlkck'er und versol'nender iug be- .Rußland mit dem Jahrs 185 lielannt ist. Honnene und seitdem folgerecht durchge-
?er aros-.e . Äanderbllt Kit die I . . ' j- -t . . ,
un tlebrlgen m cmpsclilcn:wettye &t vlu.'",x. et iii vciannr, ?ap eien wehnbeit in den ersten Tagen jcdeS Fah- Anfänge znr Ausfübrung dieses Planes, res ein ganz genaues Inventarium seines ; die in der Besetzung und Vesestigunz Bermoa)ns aufzunebmen. Son im ! geeigneter Hafenpunkte - am. Kaspischen Januar 188:! Kilte er nac!' beendeter : Meere bestanden, in Enalsnd sofott den
Inventur zu einem intimen Freunde ge- Verdacht weckten, fcafc es Niißlanö trenisagt: ,,ch besij'.e jetzt, genau .zahlt, z ger noch um den Besch von Tilrkistan als . . : ' i t rj . - r r
Mi 1,0 10,001. Xcv Sy:x- von Uvest- z um oie AUsimLung erues vraucvraren lninstcr in England ist 6o0,sikX,o00. Z Landweges nach I ndien zu thun w.'ttb, er bat aber sein Vermögen zuvl j sei. :lVa sale sich in Enzland, Rußgrößten Tbeile in Grundstücken angelegt, lcu.dKile, al? es diesseits des Kasvischen oie ibm durc!'s5nitt!ich kaum I Procent Meeres a Ädpuntte deS Kaukaws an
bringen. Mein Geld arbeitet nützt bil- ßtuMnnw, die Erkenntniß gewcnni,dast lizer, als Procent im Jzbre und von dsrt alle ttizsamea Ttrnhe nur an bis tunt Januar 1864 werde ick der den Persischen Golf fährten, d,i es also, reichzte Mann der Welt sein." ilawm. w rM; itn j.n gelanget!, noch des hatte der Krösus dies ausgeplaudert, s?i Z Seeweges bedürfte; da es aber unmög' that e ib:n leid, er machte seinem lich wäre, diesen in einer England seind Zreunde linbedinztes Stillschweigen zu j lichen Absicht zu bettele, so Kibe StußPflicht, wie aber dieser sein dem reißen land Abhilfe nach ariderer Richtung bin iliWn: gegebenes Versprechen hielt, be- ! g-'snl't. Tie Russen fiesen ' natürlich wiesen die Neio Yorker Zeitungen. ' dies? U,tteisbieHilaA Nebkuabsichien Vorige Woche schiäte Vanderbilt einem j w ?Mh E.".ikttsiNl:g Mi:r ud schoben seiner biesck'ästösreünde in der ÜLallstraße i " ! iev die. vet'zttk u'nlkunnissioä als ein Packet Papiere, welche der lchtere zu j nndv .i wernnd vor. Wie es daeiner gestbäftliä'en Transaetion für iyn i ini: bez':e!lt io.ir, sich schon bei (?iebenutzen sollte. Der Börsenmann hh i IcAcrü'iit der orientaliscben Wirren, in
die Paxicre aiifmerksam durch und entdeckte unier denselben den von Vanderbilt - .-w . i Hauptzijfern folgen tz5t,WaMl) in-vierproeentigcn Äonds ! der Vcr. Staaten, die 1907 fällig wer-j den, $4,000,000 in .procentigcn und I 1,00'iio,i in Proc"entigen Vonds. ! -Xach dem 'Marltwertbe dieser Papiere i rexräfe!tiren dieselben die umme von 70,.'.o,ooo. yn Eisenbaynletien und Piiriitäicn besas; Vanderbilt am 15. Januar 68.75O,O00, an durch beste Hypolbekeli gesicherten Schuldverschreibungen Wrf'uir!, an anderen Sicherheiten über " Vo)0,o,, und er selbst bat sein iöesamm:vcr,n?gen -m $Xn;Xil,'W angegeben. Dasselbe trägt in: Durchschnitt 0 Proeeni. Bei dem hierdurch repräsentirten 'abrescinkonimen ist der Ertrag der peculationen natürlich nicht gerechnet, die eigentlich kaum mehr solche geiiannt werden können, sondern Ailöbcumngen ohne Wiüfo für den Ailöbeutcr sind. ItiZrundskücks'.Lonto sind ,000MÖ aufgeführt, so viel haben indeß Van und Einrichtung deS Palastes an der Fünften brenne allein getostet. Außerdem wird Vanderbilt's 5tunstgaUerie von Sachver-ft-indigen auf mindestens 6l,000,000 schätzt, diePfcrdeställe an der 5l. Straße haben über .?OO,000 getestet, und das Pferdefleisch in denselben ist mindestens ebensoviel wertb. Allein für die unverkäufliche Maude 3. tarnt Vanderbilt 7 jeden Taa baten. wonach besteht da? jäbrlicl'c ' Einkomrncn Vaitderbilt's in mindestens 1.,lOO,O"n Dollar?, und war aus Vonds und Eisenbahniä'erbcilen alleiit ganz genau l,:;ii,oi.-,. 3cin Welo erarbeitet immer abgesehen von den sögenannten pceulationen fiir ibn täg: lich 'M,..-., stttudlic!' l , lO.',',, jede Minute Der Mann, der st reich ist. das; man ibn eigentlich einen Großen Mann ncnl'en sollte, bat die Änsgaben für sick und seine Hätt-Niä-kcit aus oO,iX) jährlich a!i.ivMic;:imvMi, jodeti aiif'.cvbciii im Eapitel ,;viivgcmdn" sür vorigem Jahr die Zurnme von 4o,ooo gebucht, die ibn ciile Adendunterhaltung nlit warmer und kalter iüche und nachfolgendem Tan;, kränzchen gekostet hat. . In dem Capitel für Lchmucksachcn ü. dgl. ist seine Frau mit lumpigen 5150,000 für Tiarncinten attfgrführt. Die Leute leben natürlich icdr anständiz, drangen sicb aber, im Allgcmttnen wenigsten?, nicht vor, und erwähnen wir dies, weil man das Wenig' !?be,i muh. toaö zu loben ist. In den Atl7.gabeeap'lte!,l sind ein paar Mik lionen jährlich für wohlthätige und gemeinuayige Zwecke vergessen. UUmmtut c.ch...k. (rin min1) ,,Ein?m geschenkten ttaul siebt man nicht in's 'Maul." Der Autor dieses prichloortes hat sicherlich nur an lebendize tÄäule gedacht. Die tan man, auch wenn sie nichts taugen, intmer toieder loZ werden. Anders verhält es sich jedoch, lsenn co sich um einen Gaul aus Äron;: oder sonstigem Metalle handelt, dessen Dimensionen diejenigen selbst der l ! i. ? Vr!t i'i U rrr trt KiT auf solidem Postamente -.unt kübnen Ga- ' - H'WW VllHiUHV um vw
in zu'.n l.. t;a;i. d. ,. aufgenommenen j oc: ntjjiie cu;j!.i!); eazeivn nieoenuilndeienbandig niedergeschriebenen Sta- schlagen, ei: der &a ist die Lag? der tu? seines Vermögens Wir lassen die Bussen in Tu:lis:r,a ioeit günstiger ge-
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loppfprttTiqe anfrir.t unb in sslcher'n bebarrt, Wtnn auf Khan RNäcn der Riesenlcib eine y.w&U gen?.iuncn l?at. Einen solchen 5.tul mit km olsv.tr, d:nl grss?e:l A.'srrttr 2üV:u:ieri!V5 vim jpa nischct: alö Retter. Ht UrziÄü tent der rücpiiMit Vetle;ue!a von tintm ubtiiiitii?tn ü?rnniuxniiit,'tii ift' ta;ur i-rt ?rtm;t mt sichren lassen; er 5at deaselbza aU t&saVects der '2tat Äew yjorf l'ebasöttsst?Ä,a.z r. Oentr.it" xzh cuwbvU'A. "$: Jfcufcapinrij5rc iuiUTi seine förltnfott, dZV (;hute, all fr neif fcuvir.uu öyc nn in 'S ? njauC m ifiun. tv:in ft iä.u .ti oKfii 1 oet? L-::?e in'ö Matt! kl?:n, ist f u - ., r t .vcr wki 1 uuiii-iri ;.t f.-sVi. TttC. CW. JÜUSX . L tblkhlr V . llltllWTItVtt" V '.'V -..-f. t i.t'i ,, ri ituTtn f r i fnnSfiüh v.J? snT.-Irt-tf.V.' slS? t.irt'yhi qtmiVil U'. JlU'fU V.l Vlttli.i .illtlimttV 'Vill. Wk einigt- der ve;t amfritamfcfvirtljKtuin f3iaVi Ncw srk und den: öentralxarke zugedachte i'fzchent nach der Bundesl'Sl'uptslt ab;il!ei7sen. Dort kam; s sich unter ar manchen Parodien aus die bildende .tunft am leichtesten verknimeln. Die 7knet in Bkyrw. Myrte Uroverunz von urllZtan zum afi;i.r.. i r r. v . -j dcn Verlanf England ;nr Spedition w x Xavbatox gezwungen winde, um - -L -- worocn. Wirst n.an einen Vlick aiif dle ökarte. s stbein: es af den ersten ?Zlick. als ob Nnßland, im Besie des. iralSees, bei einer etwaigen rpdition gegen Indien, de:n Vnrne des ülnui Darja oder Orns sollend a::l raschesten über 'Ka b n l nac ;iicK'ji gelangen Znne. ie erste:! versuche aiugen in der -Thu! nach dufer Riidtknig hin ; 161 ; beseten die Nujsen Khiwa und unternahmen Rttcglseimn gen iiach 5ü:en zu. Ällein nicht mtr, das: d: V;:N::d:t im J?nc;n w;i rcö .:r.;r::;.Ki.s?ilr.-s der (acnd am Arales t:ö der geritigen Wassertifr des Zees selver eine sehr schlechte Nir, aucl' im 5nden stios; man auf nahezu unüberwindliibe 5hwierigl'eitcn. Hier bildete daö (Gebirge, der Hin'ru'Kulch und dessen Fortsetzung, eine Schranre welcl'e Afghanistan irn Worden vollstatldig abschlo und einem rnUitantdn Hindernisse in den We lttzte, als seinerzeit die Alpen Hannibal. Auf diesem Wege tr'ar also wenig zu erreichen. E- in tnertwürdiz, daß kurz nachdem diese ErlenntZiif; gekouMn, die Tklke.'TuZnenen sich alnnrnhisie Aachbarn bttyämlsn, da' es nothwendig wurde, in die Telkc-Oase einz'nnickcn, u:id dai: Rußland so u f ä l l i g e r w e i s e ans den Weg gerielh, 'den nun ausschli.'s;ii. einzttsäla?n geiihigt war, falls man -ai i'auk n.ich Afghanistan wollte. Denn in Verfolgung der genannten Oasen gelangt man nach 'eraths und Mcrw ili'.d damit alt das Eingangs tbor ;u der tadt yer.it tut vaude der Äfghanen. Vi'n da aus findet man an stcluiitc fru .lbares Land bis an die Grenze iidien -. Es ist englischerseits behauptet worden, das: iu?!ubetracht der unsicheren indischen VerhäUnisze die dortige,! Vesivnngen ge gen eiiien Landangrisi nicht innerhalb des Gebieteo mit Erfolg, vertheidigt wer den tonnten, da;n hat' England nochwendig über die (örewzen hin'atls vorzü' gehen, und somit dürfte maneinen etwaigen Zusammenstoß zwischen Citgläiern und 'ussen in Ll f g in i st a n erwarten. Hat . die Veseetiua von Mettv die Aussichten der Russen bei dem Znsam, Veübcrtrikben linkou. der a? bedeutendste Werk über diek asiatifchen vaaen geschrieben ht, ist sie die Fdnigin der Welt" - genannt Nvrden. Allein die genaueren Nee?gnnoseirungen haben ergeben, daß vondenÄbhängen'des Khorossan. d Gebirgsniges ?w!scken Herat und dem Kasvischen Meere, die nack Herat führende Thalsenümg ebenso ! leicht in erreicben ist, da ,an hter föfe. WlJäl i?,'.:lM!e vi x,v.viwijjti llpernnaiien erleichtern. So bleibt Merw immerbin Mcke,t de? gegen üdni vordringvtdttr Russen vollständig gesinnt ist, und in der r i. ' cYi - . fitr ctc vauern?e Veupttlng Tttrkistans sehr wesentlichen Verbindung der südlichen Besitzuugin mit' denen am Orutz. r. .'Km..' - . ... - winc reroe Beringungen erfunt, alsdann I co..ti - r-TTo -t. C. äw , . p ptt" o JSLrS? Fräse betreffs KsnftnLelZ nigt
4 ttu i.iu'i- .r.;uvi viviwii iwv v
menltope ioezentlich gelenert ? Die
deittung der tan ist sebr werden. Vorn General Raw
etns gesicherte und dts zeht di? einige EtMe aus dem Wege nach Herat, allem ihr Werth beruht mehr darauf, dan der
blos in Europa, sondern aiich in Indien zu lösen, dazu libergehen, die Bewegung größerer Heercsmassen in diesen Gegenden zu ermöglichend Denn zu deren Ernährung genügen auch die ziemlich frucht baren und bebauten Gegenden nicht, dahu bedarf es einer Eisenbahn. Die Ansänge hierzu sind schon ge rn.tcht. Vom Fott Michaile'.vsk am Kabpiee. einent der besten Häfen dieses Meete'e, ftihrt die Eisenbahn bis Kinl ArwÄt, o. h. durch den lmiinrth lichsten Dl-eil der zurückzulegenden Strecke. Vo:i da beabsichtigt der Er b arter. General Annenko'a dieselbe über A-5abd nud Seralbs nach Kabul zu führen. Di.'se? Theil ist vom Jngeitieuc Lejs.ir vor einigen fahren ausgenommen wstdcn ; de.- B.iu scheint keine größeren Schsierizkeiten als die Beförderung der Materialien zu reru-fachen. sollte die ser 'l!an zu tnd? kommen, dann nll:rd:na.5 wär? dio Gefahr nahe gerückt, daß d-.-r Elepbant den weikampf mit der Wlfifibe cutsnebmen könnte. Allein a'cb S'btM dies ist ?ie Nähe dsr Nüssen nidn itbcteaklich für die Engländer. Schon ' in kleines Ecpeditionscorps kbnnte l") leicht durch die kriegerischen Völteijä'astett dieser Gegenden verstärken und, gestützt auf Merw und demnächst nach der indischen Grenze verdcmgen. Bei der gropen Geschickttchteit der Bussen, sich die kriegerischen Tugenden ihrer Nnierworfenen zu Nutze zu machen, kieat diese Gefahr sebr nahe,
zumÄt da fke ihnen da?, was am leisten löcki, reicbe ?eute, in Hülle und Fülle in ! ot . . vr -i " 1 Aufsicht stellen kennen. Land wir tkscha fili ck ti,. D ü ii g u g. Die Pslaiizen sind aus Lssungen der zn ihrer Ernährung noth' Wendigen anorgaitischen Stoffe migewiesen, die nach den Gesetzen des Einsaugens oder der Endosmose aufgenommen werden. Finden die Pflanzen dies Stoffe in dem Boden, auf den sie zu ihrer Ernähntng angewiesen sind, uieot vor, oder ist dieser Äodcn durch seine attdauemde Benutzliiig als NöörFuelle gewisser Pflanzut arm an diesen Stössen geworden, so tritt im ersteren Falle gänzlicher Mißwachs, im letzteren eine schnell zunehmende Verschlechterung der Ernten ein. Diese Thatsache ist nicht nur fül den Lairdwirtb, sonder für aame Völker von der äußersten Wichtigkeit und die Ge , schichte lehrt, da dereinst ganze Länder- j nrecken cixov.t ?I?enscb?nmn.ii?n ernäbrl : haben, die seit Jahrhunderten lediglich wegen Ers-bopfimz' des Bodens unbe-' JV IViiii il'.LWillWV iU JWkK' 1 osten bald, nachdem raan eine stetige Ab.-! r hriutYinA iItrli tut M.rtv. w f V m-r t, i. t nahtne der Bodenerträge beobachtet hatte, daran ging, dem Boden die Stoffe' wieder zuzuführen, welcher dieser fort . und fort an die Pflanzen al'Ztlgeben hakte, hat man dies in Virginia und einigen Südstaatcn nicht gethan und so finden wir dort ausgedehnte, absolut unfruchtbare Landstriche, die vor Jahren reichliche Erträge lieferten. Zu ermitteln, welcher Stoffe der Boden bedarf, ist Sache der ölgrictilturchemie, und Alanner wie Liebig, Voussinzault, Ville, Lawes, Gib berr, Völckler und andere haben diese Wissenschaft auf eine Höbe gehoben, daß sie den Landwirth bereitwillig und uverlässig alles lehrt,'was er in dieser Beziehultg wissen muß. Die Erfahrung lehrte zunächst, daß der Dünger, den wir auSdem Thierreiche im weitesten Sinne des Wortes entnehmet!, im hohen Grade geeignet ist, dem Boden die Verluste zu ersetzen, die wir ihm durch den Anbau desselben zufügen. Diese? Mittel ist und bleibt im Großen und Ganzen das beste und billigste, das erjp tirt, die. Wissenschaft lehrt uns aber, daß es trohdem allein nicht ausreicht. Selbst die reichlichste Zufuhr- von Stalldünger vermag auf die Dauer nicht, unsere Aekler vor allerdings spätZeintretender und langsam fottschreitender Erschöpfung zu bewahren. Di'e Pflanzen entziehen dem Boden Stoffe, dle de? Stalldünger nicht, oder nicht in ausreichendem Maße enthält und die wir ihm daher in und mit demselben nicht zuführen können. Diese muffen wir gleichzeitig mit den; Dünger verwenden. Die hauptsächlichsten von ihnen sind : PhoSpate in löslicher Form, Gcwächslaugen und andere Salze, sowie slickstoffreiche Verbindungen. Alle diese Stoffe muß der Farmer durch Vermittlung des Kaufmanns beziehen. Die ersten practischen Versuche, die in dieser Beziehung gemacht lvnrden, beschränkten sich auf den Guano in Chili und Peru, der bekanntlich Phosphate, Stickstoff nnd Aiitmoniacsalze in größerem Proeentscche enthält, als irgend ein andere Nawrproduct Der bohe Preis dieses Düng: mittels und die fos in's Unglaubliche getriebene Verfälschung desselben stand der ausreichutden, nnd häufig der erfolgrei'. chen Verwendung desselben entgegen. Wissenschaft und Industrie wendeten ihre NusmerZsamkeit dem in den Knochen vorhandenen Phosphor, dem Ammoniac: und Stickstoffgehalte der Fleischabgänge, des Blutes, unverbratlchter Fleisch: inrt Eingeweidetheile, der Fische an den MeereMsten und den Usern der großen Seen zu, hinzu kam auch hier die Verwendung der Kalisalze aus Stasnurtl, und schließlich der noch werthvolleren Phosphate aus den nett entdeckten Lagern in Süd-Carolina. Wollte man die Zerfetzung der Knochen und die Ausnutzung der übrigen Stsffe lediglich der Natur überlassen, s würden wir lange auf die Früchte ihre-: fördernden EinkluffeS auf die Fruchtbarseit unserer Felder warten müssen, uirt S wurden daher Fabriken errichtet, vtl ehe dem Landwirthe die lünstlichenDünct.: mittel, deren er bedarf, in zweckmäßlj' verarbeiteter Fonn liefern. Gegenwärlig wird in landwirthschaftlichen Ver einen vielfach die Frage erörtert, ob dei einzelne Farmer sich diese Düngmitte! selbst nicht wesentlich billiger herstellen könne, als sie ihm der Dkarkt liefert Lin einfaches Exempel beantwortet dieselbe. Kuochen kosten zur Zeit $30, Phosphate aus Süd-Earolina 513 pr Tonne. Um dieselben lvölich zu machen, müssen sie mit der Mlfte ihres Gewichte an schwefeliger Säure oder ordinärer Vitriol zu.Lö Grad übergoffen xm vermengt werden. Letztere kosten zu, Zeit $S0 pro Tonne. DaS auf dW
Weise behandelte Knochenmehl, soelchei Ii Prnt Phosphorsäure und 2.5, Procent reinen Stickstoff enthält, kostet sl nach das Phosphat au? üdEarolina 30 pro Tonne. Hierbei sind du Arbeit resp, die Kosten der Zeikleinei rttng, Vertnengung, kurz des ganzen Verfahrens nicht gerechnet. Die Fabrikat ken verkausen den ersten Stoff zu Ltl und den zweiten zu 93?Z prs Tonne. Dei Profit, den sie hierbei zu erzielen in Stande sind, beruht aus den Vonheilen, die ihnen der Einläuf in großen Quantt: töten, resj). die Herstellung der fchwefelb gen Saure in den Fabriken selbst gewährt. Gegenwärtig machen zahlreiche rei--send: Agenten das Land unsicher, welchi viel billigere kunstliche Düngmittel zunr Kaufe anbieten. Vor Bestellungen bei diesen Leuten kann nicht eindringlich gcnug gewarnt werden. Düngmittel, welch die vorher angegebenen Procentsätze dei toirkfamen Sudstanzen wirklich'enthalten. können nicht billiger hergestellt Werder als zu 611 nnd pro Tonne. Dit sogenannten billigen künstlichen Düngrnittel sind nahezu weithlos. Eine Prüfung derselben auf ihren Gchalr an Phos: phor, balzen, Nitrozen u. f. w. kanr zwar von jedem Eyemiker vorgenommer werden, doch enipfieblt es sich für dek Landwirth ant leisten, auch bei dem Be;uge dieser Ztosse sich rmr an Geschäft leute zu halten, deren Neellitat ihm odet seinen freunden bekannt ist.
h dere ni l Neben und mit diesen Düngmttteln, n Anweisung mehr und tneyr zun Bedürrnlne wird, kann und follte dei thätige und intelligente Landwirty Stoff, seinen Aeckern zuführen, die ihm nicht losten als die Arbeit. Dahin geHörer. Holzasche, der Dünger aus den Geflügel stallen und Höfen, Knochen und fonstigt Küchenabfalle, die gut zerkleinert Werder, müssen ; diese Stoffe werden ant besten den gewohnlichen Eomposthausen Zugefetzt und von ,&it zu Zelt gehörig, an besten nlit fauche und dem Spülwasset ru der Küche, angefeuchtet. Endlich wird noch ein einfaches Mittel viel ;t wenig gebraucht, es besteht darin, das man in allen Stattungen häusig Gvpz auf den Boden streut und bäung erneu ett; derjdb? abzorblit und rmdet 0i, de, ? Ammoniaegase und macht hierdurch stalldünaer weientttck wertpvoller. n Anlande. f. . 4? S tit V . nächst den Frauen das Skimmroä v liehen werden, da sich fast jeder oir s w i'u -v; ti ii ü ' ii' i 4 v v v vcr0wN' worden. Dieses Ober-Eanada, amtlich SniariiV genannt, hat eine überwiegend englische Vevölkentn'g trnd bildet daS Fortschritt-Element in der Dominion. E i it avtjtr Irrt h n nr hat s i ch dieser Tage in der Stadt Pittsburg, Pa., zugetragen. Eilt alter Schwarzer, Namens Bolden, kam am Samstag nach einem Stationshause und ersuchte einen der anwesenden Polizisten, ihm doch den Gefallet; zu tbun und mit ihm 51t kommen und ein ferd zu erschießen, welches sich daS Bein gebrochen hätte. Er selbst könne dies nicht über's Herz bringen, da er das Pferd seit Jahren imGebrauck gehabt habe. Ein Polizist ging mit,nno da'der alte ?eger auch dem Schießen nicht mit beiwohnen wollte, sagte er dem Polizist, er solle von den zwei Pferden, welche sich im Stall be? fänden, das erschießen, welches am Boden liege. Ein Schuß zwischen die Angen und daS Pferd war todt. Kaum war aber der Polizist wieder in der Sta tion angekommen, so war auch schon der Neger da und erzählte mit Thränen in den Auge, das; ihm der Polizist den gefunden Gaul erschossen habe. Es war in der That an Dem denn während de? Schwarze nach de? Polizeistation gegangen war, hatte sich das verletzte Pferd wieder ans die Beine geholfen und das gesunde Ppd, übrigens auch bereits nahe dem Schwabenalter, hatte sich hingelegt und in Folge dessen die tödtliche Kugel erhalten. Noch vor Kurzem hielt der Italiener Jaetano Äaergal'ubo in Randolph, Maff., Peanuts feil und wurde an Markttagen hierbei von seiner stämmigen Frau, einer ehemaligen Lumpensammlerin, in Sachen der Sauberkeit nicht ganz sauber, aber sonst sidel nnd hübsch, unterstützt. Derselbe hat sich als der italienischc Graf Totila entpuppt, wird mit Familie in diesen Tagen vonBoston nach Rom abreisen, dort bei Hofe vorgestellt werden und alsdann feine ansgedehnten Herrschaften, übernehmen. Er hat immer unter Landsleuten der niedrigsten Elaste gelebt, spricht italienisch, aber nicht die Sprache Dante's nnd Petrarca'sl Bor Jahren starben auf der Reise von Livemo nach Amerika der Graf Antiguis Totila und Gemahlin; er war ein zweiter Sohn, bekleidete in Folge seines Ranges eine vornehmeStellung, konnte aber mit dem hiermit derbundenen Gehalte und dem Zuschüsse, den ihm sein älterer Bruder, der Majoratsherr gewährte, nicht auskommen nnd wollte sein Glück in der neuen Welt versuchen. Beider Kind, ein zweijähriger Knabe, kam mittellos nach Boston,' hier nahm sich der italienische Peanutshä'nd ler' Ä!aeraalubo seiner an, brachte ihn später tnit sich nach ötandolph und enög ihn, loie arme Italiener ihre Zlinoer zu erziehen pflegen. Nach dem Tode seines Pflegevaters setzte jaetano oder PeanutS Tickey" dessen Geschäft fort, verheirathete sich und hatte keine Ah: nung. daß die Kinder mit denen ibn seine Frau beschenkte, lauter kleine Gra: fen und Gräfinnen waren. Bor mebreren Monaten ist der ältere Graf Totila, der Majoratöhcrr, unbeweibt verstorben und das Gericht nnd die Advokaten haben ermittelt, das; Peanuts Dicketz nicht nur ein Graf, sondern auck einseht sehr reicher Mann ist. In den Städten und Dörfern, die zu seinen Besitzungen gehören, werden schon jetzt die weißverkleideten Jungfrauen für den Emvfang einexercirt und Ehrenpforten wuchtet. Die gräflichen Beamten Werden sich schön Wundern, wenn Jaetano aus ihre sererlichen Begrüßungsreden und Bersicherungen ihrer unwandelbaren Loyalität im merrkantch-rtaltenifchen Jargon ant wettet.
P e n n s y l v a n i e n hat z w a 1 das Pulver nicht erfunden nimmt ab in seiner Herstellung den ersten Platz in den Ver. Staaten ein ; nach ihm kom: men New Jork und Ohie. In den Ver. Staaten werden durchschnittlich hundert Tonnen Pulver täglich' verbraucht und verpulvert. In einer Schlacht, in wek cher 10,000 Mann je 40 Schüsse abge. ben, geht noch, nicht einmal der vierte Theil dieses täglichen und friedlichen Verbrauchs darauf. Der Hoosae Tunnel hat mehr Pulver gekostet," als der gan letzte Krieg, nnd es giebt Koblenwerte, dtt schon ebensoviel zu Sprengzwecken verknallt haben. Unser Export von Pulver ist unbedeutend : das meiste Pulver con-. sumirt der Sohlen- und Äergbau, dan kommen die übrigen Industrien, danp der 4. Juli, dann unser Militär u. s. w. Vor 14 Tagen st ü r z t e b e i Pottsville, Pa., ein junger Crubenatbei: ter in einen tiefen Schacht ; er wurde be wußlos herausgezogen und in seine Wohnung geschafft. Seit dieser Zeit liegt der Mann ohne Bewußtsein undGcfühl. Athmung, Puls, Verdauung der eingeflößten Speisen sind völlig normal, kein Glted ist gebrochen keine Verletzung wahrnehmbar, die Muskeln und Sehnen laffen sich bewegen, wie bei einent'Gefunden, die Augen find bald geschloffen, bald offen. Die Aere vermochten bis?er nicht, diesen Zustand zn erklären, oder auch nur die geringste Aenderung l?nbeizusühren. Zwischen efceii und Tod
schwebte vorige Woche der Post-Elerk G. H. Soutball auf einem Zuge der Nor-fclkWestern-Babn", ebe derselbe Eentral.
Va., erreichte. Er und eilt anderer Elerl verließen den Waggon, während der Zug anhielt, um sich Äwas zu essen zu boten, und ließen einen Dritten in demselben zurück. Dieser wurde aber allch hungrig und ging davon, die Thüre hinter sichznschließend. Southall war der Erste, der zurückkehrte, und als er sich an derThürk zu schaffen machte, setzte sich der Zug'mil einem Ruck in Bewegung ; Southall er. griff die Vorrichtung zum Auffangen vor, Postsachen an Stationen, bei denen nichj iigehalten wird, und zog sich nach det Thür hinauf, konnte aber natürlich nicht binein. und da der Zug jetzt sehr schnell fuhr, so blieb ihm nur die Wahl, entwe der sich festutbalteu, bis der Zug du nächste Station erreichte oder mit Gefaht fernes Gebens herabzuiprtngen. Er ent: schloß sich, das Erstere zu thun, und hielt sich an der Eisenstanze fest. Es tm bitter kalt, und der scharfe Wind drang durch die Kleidung Southall's, und die Finger tvurden ihm steif, aber er ließ seinen Halt nickt fahren, bis New Niver erreick toar. I tt P l a i n f i c l d, öt. I., h a b e : dieser Tage zwei Teniperenzapostel Er loeckungsverfantmlungen abgehalten uni über 00 Personen,' gettat! 35t. be kehrt. Vor ihnen waren in den letzter, fünf Jahren mehrere Male Detachementi der Heilsarmee", Missionäre aller Schattirungen. Evangelisten" und N? vivalisten" aller Art in dem Neste un5 bekehrten daselbst ebenfalls 001,5l Per.Zonen, was zusammen 903,923 Bekehtti giebt. Rechnet man die nicht bekehrten und die Kinder von Plainsield binzu, so muß dieses Nest wenigstens 1,800,000. Einwohner haben. Vorstehende Zahlen beruhen auf den Angaben der einzelne Missionäre und beweisen die Glsubwürdigreit aller von diesen Schwindlern gy machten Angaben. Asm LlSlnde. Der Strafaefeöausichuö uz biterreilbischen Äbaeordnetenbames nahm das Gesetz betreffend die Entschäbizung unfchuldrg Veruttyellter an uns beschloß, entgegen derRegierungsvorlage, eine tbeilweiie Rückwirkuna des Gesetze?. ES sollen nämlich Personen, die vor der irkfamkett denetben unfchuldig verurtbeilt wurden, entsädiat werden, daaegen bezüglich derjenigen, die in der wiefc. . . . a . 0 Cv vY ave5ttusgriu'mu:r!ictt .ütivuuvtjij v. sprechen wurden, die Rückwirkung nicht emrreren. Eine ungeheure Flut hwelle hat vor vierWochen in Montevideo großes Unheil angerichtet. Unzählige Badeaäne. besonders Brauen und K inder, befanden sich am Meeresstrande, um Kühlung gegen die brennende Gluth des llj.' Januars zu suchen. Alles lachte; nichts als frohe Menschen unter dem herrlich blauen Himmel. Plötzlich hört man ein fernes, dumpfes ti!etö''e) der Himmel bedeckt sich, und in rasender Eile tritt das Meer inittick. Das Wasser scheint anz davoneilen zu wollen und täjtf alle Badenden auf dem Trockenen siyen. Dem Erstaunen der letzteren folgt eine große Furcht : sie ahnen, daß irgend eine Katastrophe nahl,'nnd versuchen zn fliehen. Da erhebt sich's auch schon aus dem Wasser, weither. Schwarz wallt es auf und ftürmt brausend, mit nie gesehener Eile, heran. Eine Niesensluth, welche gegen das Land treibt und mit Macht bis hinein in die Straßen der Stadt MonteVideo zchäumt. Als sie zurücktritt, bedekken viele Leichen badender Frauen und Kinder das Ufer. Die Entstehung der Welle wird in einer plötzlichen vulkanischen Eruption unter denr Meere vennutbet, wie ähnliche Anöbrüche beispielsweise gelegentlich der Katastrophe von Krakatao vorkamen. Eine französische Eorvctte, welche in der Nahe kreuzte, wurde hoch emporgehoben un nur durch ein ioahres Wunder ist sie dm Untergange entkomme. Genen 5en iz k i, d en Obergespan von Szolnok in Ungam, war von Seitetl seines Leibhusaren, dem er sein volles Vertrauen geschenkt hatte, eines gewissen Ludwig Komarowök, un Verein mit einem Spießgesellen, ein raubmörderischer Ueberfall geplant. Der Obergespan statte sich für einige Zeit mit seiner Familie nach Pest begeben, während Komarolvsky das Haus in Szolnok hütete. Bei der .Helmkehr sollte Benizki von den Schuften überfallen und umgcbracht lrerden. Die Ausführrmg des teuflischen Planes wurde nur' durch, die der Rückkehr Benizki'S kurz vorangegannen Eröffnungen eines Szolnoker Polizisten vereitelt, der' ins Vertrauen gezo aen worden war. Letzterer, ein .ehema liger Jllavaer Sträfling, sagt zugleich auS, er habe sich nur den Schein gegeben, mit den Mordgesellen gemeinsame Sache machen u wollen, während sein dsör
Zweck voir Ansang an der gewesen sei, sie auszuhorchen, um durch ihre Eiill.irvnng das Unheil verhüten zu können. In der italienische n Staats - Lotterie wurden lehteö Jahr $9,000,000 gewonnen, woraus derStaät eine Einnahme von 53,483,031 bezog. Dafür litten die Spieler '3H,5G5,556 Einsatz l'ezahlt. Nur 44 von diesen Gewinnstczt betruaen mebr als $200, und die beiden höchsten 816,000 und -?10,-000. Die grope Wohlfetlhcit der Loose ist es, welche das verderbliche GlücksSpiel var Leidenschaft gerade der elendelen Proletarier macht und an diesem Elend ist der Staat mitschuldig. Wie dem ,,M a Ita Port solio" aus Eairo bcrtck'tet wird, lebt d:r Khedive jetzt in neter Gefahr, vergiftet zu loerden, und läßt daher die Ziibcrei rung der Speisen für seine Tafel durch seine Lieblingsgattin Eminah persönlich überivachen. Getränke nimmt Tewfit Pascha nur dann zu sich, wenn ein Diener dieselben vorher noch gekostet hat. Dem5!hedive ist gewiß noch dieGcschichte in Erinnerung, daß sein Urgroßvater Mehemet Ali nur zufällig der Gefahr entging, von seiner Favoritin vergiftet zu werden. Letztere war ein Geschenk des Sultans Mahmud II., der seinen rebellischen Statthalter tvdtlick haie. Eilt Freund Mehemet Ali's in Eonstantino' pel batte diesen vor seiner Sklavin qewarnt. Eines Tages, als Mebemct Ali bei seiner Favoritin zn Bestich ioar und sich von derselben ein Glas Wasser reichen. ließ, bemerkte er, toie dieselbe ein Stückchen Zucker aus der Tasche bolte und in das Glas warf. Ueber die Provenienz des Zuckers befragt, gestand die Favoritin, denselben vom Kalnmerdicner des Sultans als eine Art Talisman 1:11t fcev Weisung erhalten zu haben, den Pascha davon genießen zu lassen, da dadurch dessen Liebe zu ihr noch zunehmen were. Der Zucker -war, wie eine Untersuchrulg ergab, vergiftet. U c b e r eine n i m K c r t x vergessenen Freigesprochenen wird ans
?)!armarov-z,get (tlngarn) folgendes berichtet : Der -.'0jährige Georg Marosan wurde int uli 188.". deS Verbrechens der
Brandlegung angeklagt und über ihn die Untersuchtingbhaft verhängt. Nach beendigter Untersuchiing fand ant 28. August die Schlunverhandlung statt, in der Marosan nicht loegen Brandlegung, wohl ade? wegell der unrechtmäßigen Vernichtung fremder Mobilien einem Jabr Gefängniß, :0 sl. Geldstrafe und :.'0 sl. Schadenersatz verurtheilt lourde. Da der betreffende Angeklagte appellirte, wurde seine Freilassting angeordnet. Die betreffende Anweisung wurde dem anwesenden Staatsanwalt übergeben, damit dieser sie unterschreibe und an den Kerkmneistcr gelangen lasse. Die Angelegenheit tarn sodann vor die königliche Tafel, welche den Angeklagten ant 5. November 1883 von der Anklage und deren Folgen gänzlich freisprach. Nach-, dem die Acten an den Marmaroser Gerichtshof zurückgelairgt lvaren, wurde behufs Verkündigung des zweitinstanzlichen Urtheils der I. Februar 1881 anberaumt und'sür diesen Tag Georg Marosan aus Nanfalu. seinem Ztiständigkeitsorte, vorgeladen. Von Nanfaln wurde jedoch gemeldet, daß der Angeklagte noch immer, also fünf Mornite und zehn Tage lang inhastirt sei. Und der Bedauernswerthe wurde wirklich im Gefängniß vorgefunden, rnan ließ ihn vor den Gerichtshof eskortiren, wo 'ihm großmüthig zur Kenntniß gebracht wurde, daß er gehen könne, wohin es ihm beliebe, da das zweitinstanzliche Urtheil ihn unschuldig befunden habe. Von Bremen nach Nrlv Aork oder Baltimore, Bon Brkmkn nach Jndianapolis, via New SZork K2.30 via BaltimoreM.50. (Debvüöet? Freuzel, S. W. Ecke Walbingio . Meridianstr. W. Iwiiil'ii MMch-iBavM tU. 315 Nassachnsetls Avenne. 9 Srilifl utt TXtm vx UUt .e.i. Sute Würste, Sqwe ine f ch na lz, ,c. Jndt ich meinen Freunden un5 C35nnern gute Btttenuug, garntire, bitte ich u genkigtkn u spnttb. Liustriige k:ntt Telerhon rtbeill werben, tm I Bkstiilungen erden xiompi besorgt. chtungvllst DIctz. ' Dr. Hugo O. Pantzer dttt, Wundarzt u. Oeburtö' belser, Ossi fZVX 0. Xola.wiixo St. vrichfluun: 10 It Uh, vorm; S-4 UjrNachm. Ootmung: 498MAdlBonAT0., Dr. K SA Uei frütjere Office. vrenndn: b-H, e?.; MtUtfitfn; T- mx dendk. TkikVtzUrbi0t!UNg. Dr. C. C. Everts, DeutsHerZahnarzt, kLchse!z rin kh. L. Zi'MiU) . a.:C:Ccfe Washington u Veunshlvanka Clr. Jndtanarotii. " " " 1 Senrh Splelhoss Zimmermann und Baumelster. A?e Aufträge werdrtt prompt und zufrikden fiellend ausgeführt.. Job.?lrbeitrn eine Spezialität. Werkstatt? und Wohnung: No. 191 Ooburn Straße.
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