Indiana Tribüne, Volume 7, Number 172, Indianapolis, Marion County, 11 March 1884 — Page 3
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UM M H r A :i ! ü i ! d I .i u ! i l u Für S d e ? i t f. iHariim Gcuwig: Jameö Si. vlof ttotiroarftn Ux Entscheids? der ttvullilz-v'. tn Tl0t?Snoentin. Für Sheriff: Wm- O Patterfon, st? dr OntflVuRg r tevnHitanifchtn VNUn s ! v n tton Henry H. Bcville, uUmAn der atkchetdnn der republikanischen Lt? Convention. 13. KpTil 134.
Für A nv al t von Mario und Hen- j driS? County : 5barleS F. SlobblnS, j v.. ntMtvzvU U: Ckntscheiduuz Ux rvudU5ZNiZchn iJttotlUnl'CfintnlLon. Für Anwalt von Marion und HendkiiU County. W. Hardlng, unUxmsttJt tk?ntscht5rmA der revubüZanilch SiSLN-. , Germania arten, N.'W.'Scke Markt .Nodlkstr. Hübsches Lokal, AnSgezelchnete Geiräuke, OrUerLnnch, Aufmerksame Bedienung. EJ Um zahlreichen Zuspruch bittet Heinrich Isemann. kWir garantireu, dast alle cöWaaren, welche auS unfern StoreS bezogen werden, ersler Qualität und so billig wie irgendwo sonst sind. Wenn dem nicht so ist, so bringe man dkeWaaren zurück und daS Geld wird zurückestattet. Hmü Mueller, 200 Ost Washington Straße. 080 Bellefonlame Straße. TA & HU4eaUU$ Ut tmnvia,tnUn WaSkensutson txstftlU Ichnuia Klchbaitlpci Saget fett toömtin ttiutu&oftütnt' iSnjkgi werden U fiiUtgtn $jttfat l)tfla Statt der Umgebung leihroeis a4t44Da. tot inUflc ocisin aa? ccKtiiung Hesenizl. SayjtL$ ta Li?ruch flct tntgigjn Frau. M. Oraurnann, A. 105 Süd Jllmsis Straße. Ml Road Hat Store, evb-VÄe ! Atusfter Facon soeben 0 n 3 c kommen. j Qillige reise! ute Oedieuung ! Kau teMte die gße Sutvahl don Herren- u.KnadcU'Hütcu. ZK. 7K Hg Vesliog Str. ' , , Nind erwägen, VogelLösige, . öilvrowaareu tu Qürftetl, W siTter Ausvabl und zu den iMiasten Preis?. epfkhltn Äyes?&ee. 3ttK0 8H West Washiugtou Straße. Court Ooulw Meö?H-MavW don mVv ff iIUUUlVlj iOUUU "gif . 147 0 TIessisgtenp?. JoMstoii lernet, 62 Oft Washington Sir. Otftn, Knchenoescn, und5 K Ct 1 1 ft Pt tt rt ih fl 1 tiaR A vuuvvmv lUKUimv " ' ' J ' Oegenstände.
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Politik und Liebe.
Noman vor. S ch m i d tW e l ß e n f t l ö. lForlsetzung.) 2üf ein Ä!o;n;5'.ch(n der Hausfrai. hatt: die Magd eine neue Schussel hereinzeörücht. Es war Milchreis. Herr Beneke aß ih so gern als süße Speise mit Zucker und Zimmet bestrcut. Währed der Anweienheit des Dienstboten I sKwA msn. Kaum aber war Die Magd mit bm weggenommenen Geschirr ; tiirttr hinan. al6 Vinkben in eincr aujjaaM,V, herben T,nt ;il ibrem Gatten sggte : fr paßtDirni zum Schwiegersohn: Alö wenn c niSt in crner i'inie s'lb darim bandelte, i Teure Tochicr glücklich oder mizlücklich teercm fell." 3ii in, so umtx, Sasselbe. lieöeö Minchen'., erwidrr er sanft und füllte aus seine Teller von- fern Reisbrei. Ich hatte aactf sagen können, )!ebrens dicht mir nirbr ls Mann meiner ochtcv." Äber wenn Ottilie anderer Ansicbt ist' Das nntfee vttmemtgemiyk unsern. Und ttas käme schlielicb dabei her ans r ; Ottilie betSme n iiti t-. C,.4 den Mann mcbt. den Ä UHilfiQare dies denn aber nickt ein Unglück küi ste - Mb sie leblster, und man hörte ifo an, daß die Mutterliebe schon den Kamps gegen tte väterliche HartnS ckigZeit auf5Mmmen hatte. Bene'e, mdem er in seinem Essen fort' fuhr, uttidette mit einer Bcdächttgkcit, eir er in dex Tsssrgnift vrr einem heftigtttnAusbnich feiner Ehehälfte sich zu be toaiwi suchte: Ich will nicht daS Gegentheil behaupt ten. Das arme Mädchen würde mich dauern, roeun eS wirklich eine ernste ?keigunz hSi,4 nichts führen kann. Ab eS wird dsch ihr Herz nicht drechuk, so zu faen. Dazu ist das Perhalt ni$ i noch Viel zu junfl." ,.Gut,.tasien wir einmal diese Bettachtung fallen. '?ZehrenS gefällt Dir nicht. Du bast iön rundweg abgewiefen, obgleich ich ti&iliit Aüjklicht vsn Dir erwartet hatte, auch meine Meinung darüber utvsr atbSren." Mnchm." sil er entschulsigend ein, Jp war es auch gekommen, wenn ich nicht mit ihm in eine hitigs Zluseinanderfttzung tojKi der pslitischen Broschüre tr$i wäre. x vvum mir aver. zu fe.n, die Pmoie yterve! aus die ruK seÄe, so habe ich nulsns volens ! ihm darauf mit der Erklärung antworten I .. mr ? t T. e.- : er r ' c. rnujKn, vay y sur meme verzyn ,n 91; wünschte Verbindung nicht willige kann." Jch will nicht fürchten, daß Du dem Herrn ??2;ezrten eine andere Antwort gegeben Wt." , j Frau Minchur fah gar nicht freund lich über ihren Teller mit Milchreis hin !. A i. ' r . . fr X twey, ms ne zu vlem zn?e:n .oeit rer begonnenen Auseinandersetzung überging. Eiaentlich habe ich den; Präsidenten gar kttne Antwort gegeben," erwiderte er. Deinetwegen schon nicht. Ich sagte ihm, bah ich Mor mit Dir darüber sprechen müßte, ehe ick ibm einen Bescheid ertbei len könnte' Jch danke Äir für diese RückstHt," entqeanete sie wiede? in dem herben Ton von vorder. ..Meins Antwort brauche i nicht langer zu überlegen, als Du die Dei? ne anWr.NehrmS." Erbtickte aesvannt su ibr uf. Nun ftagtt er. den kleinen Löffki mit der gezuckerten und durch den Zimmet B' .f i. .'sl'.. cn r w bräunlich erscheinenden Reisspeise in dn Hand. Ich werde nun titid nimmer ineitie Einwiüigima zu einer Verbindung meiner Tochter mit dem Assessor von Mitten geben." Bravo! Keote est V4 platzte Wilhelm heraus. Benete senkte die Hand mit dem Löffel, t maß seinen Sobn mit sinngen Blicken ! und sagte : ..Höre 'mal, Wilhelm, la) verbitte nra solche Bnnerkunzen. Dn hast hierbei gar nicht miunden, verstehst Du mich, und gefragt hat Dich auch Äiner. Uebersetze also in5 Lareiuische. was es heißt : den Mund zu halten." Wilhkm war mit dem Essen fertia. Per Rüsssl de PapaK ging ihm nicht nahe. Er stand vom Tische auf, um die Teller mit dem Nachtisch vom Büffet herptholen: frische Zwetschgen und Ächweimtefe. Dann verschwand er auS dem Zimmer. Beneke wandte sich zu seiner Fau, die sich nach ihrer energischen und umnnwiindu Erklärung auf ihrem Stuhl giu rückgelehnt und die vollen runden Arme vor sich übereisander gelegt hatte, bereit, ihrem Mann: weiter Rede zu stehen. Er hatte es nicht erwartet, daß sie gleich dem Faß den Boden einschlug. Das war sanft 'ihm gegenüber nicht ihre Art. Vti aller. Entschiedenheit und Freimüthigkeit Ihres Charakters pflegt sie doch ihrem satten nicht damit ss ohne Umstände vonugm fen. Das soll wohl," erwiterre er, indem er sich zwang, in seines UMk yt verbleiben, das soll wonl, 10 -,u saen, m Ztevancke für den Drttor v.'e:7tt bedei, ten?" ' Mir scheiiU, alö seiest Du uii: einer Antwort, die ich doä ptytbtci soütr. hrit einverstanden V warf sie Ihm tx emgc gen. ' , So ohne Weiteres nicht. Ich bin doch dem Präsidenten wkSen meiner Kriegska' meradschaft mit ihm, wegen der freundschaftlichen Beziehungen, Mcksichten schuldig. Ich kann seinen so ehrrnvo!!en ntraa nicht kurier and ablehnen." t Ehrenvoller Antrag " hielt sie ihm i mit etwaS höhnischer Miene vor. ; Der Präsident ist ohne Frage em Eb j renmann, und er bat mir den Ä'.ürag lve ' gen Ottilien für seinen Sohn gemalt. V A Mltk Mt-V jMtllXl k A, X t.m
! 0V WUvt uuu; um; gtivuiiVvii uui'Cii, wlClIC ! )xyatl mir Deine Bedenlen däniber ' ' ; geäußert hättest. Das ksnn man ja bett- . chen, in öiube, für und wieder. Äber tin--
fach erklären: Nun und nimmermebr! Das !i . ..,... n!.mm '"ir Nicht Übel, fo 5 sagen, vorchnell." Er drückte eine Zwetschge in den Mund, u,m nich noch mehrzu HaFen. . seje' Sräü
war gereizt und nicht Willens, fcen Zwist abzubrechcn; sie hatte eine Genugthuung für den verhaltenen Unmuth über den Fall Nehrens nöthig. Du könntest," hob sie wieder an, die Möglichkeit also ins Auge fassen, daß Ot tilie an den Assessor von Wilkcn verheiratet werde V1 Warum denn nicht V Trotzdem dieser saubere Herr Adolf in so frivolem Nus steht und em wüstes Lestn als Lüdrian und Schuldenmacher hin sich hat ?" Das weiß ich wohl, und ich würde mich für einen solchen Schwiegersohn ebenfalls bedanken. Aber dergleichen Ju gendstreiche kann man verzeihen und ver Hessen, wenn sie aufgehört haben. Das ist eine Sache, die wieder gut zu macken geht anders wie so eine öffentliche Reputation als Revolutionär, die sich Nebrenö erworben hat. Der Assessor kann ein tfucher Ordentlicher Mann werden-sein Äter versichert, daß dies ihm jetzt Ernst Sasut'fii; man könnte auch sich erst noch ehr davon überzeugen. Eine VerheiraHung bikdet für solche junge Männer gewöhnlich ben Ansang eines neuen Lebens; sie haben sich ausgetobt und werden desto ?ernünftiger." Und uns Tochter soll zu einem solcben Ererimcnt aux genug sein " tfEhnn sie Sust dazu hat, so riskirt sie Wiß ÄtZ dabei. Sie wird ihn sckon liehen.". - ,.Me? sie verachtet diesen sich ihr auformglich machenden Menschen. Es ist gar nicht daran zu denken, das; sie Tk tor Nehrens mit Asseffor von Msten vertauschen werde, so weit iä Lttili. kenne."' Herr Beneke stopfte seine zusanlmenfaltete Serviette durch den breiten sil vernen Ring, und den gemüthlichen Ton wieder suchend, entgeznete er auf die letzte sehr lebhaste Aeußung seiner lVattin : Dies wollen wir eininal auf sich l-. Nihen lassen: man münte doch Ottilien
oarüber selber i'ören, nacbdem man ibr die Sach-.so z;u sagen, vorgestellt und sie Ltann allemal aufs Hciratben ander an. als wenn er ihnen dazu nicht, oder nocl nicht vor Augen gerückt worden ist. Sieht Ottilie :n dem Assessor einen ans richtigen Bewerber,so wird sie frelindlicher über ihn denken und Manches an il".n besser finden, cls seither. Aber davon wol: len wir zunächst absehen. Minchen. !." den wir vielmehr darüber, was Du sc i gegen ein? solche Partie einzuwenden bäi lest !" So viel' rief si?hejtig, ..das: e .u:ch aicht-einen Umstand gäbe, der m!cl um zustimmen vermocht. Du bist ein i'a'er, der ehmeizig für seine Kinder ist und .ur dadurch in dieser Partie etwas Anrehmbare4 erblicken kann. Bietet sie .licht Reichthum, wie bei Krauö und bei Ztarkk, für Deine Töchter, so einen adelkgen Namen, und dadurch wirst Du wohl zükendet worden sein, als Du der Herr Präsident diese Heirath vorschlug. Mein Mutteraue sieht schärfer; denn es blick' auf die Binder mit einer Liebe, die ih: Zrende auch in dem Herzensglück dersel ben sucht. DaS ist aber niemals für Ct tilie in dieser Familie von Willen zu erivarten' Beneke regten die ihm gemachten Vorwürfe auf. WaS Du mir wegen des Ehrgeize! für meine Kinder sagst, kann mich gar sticht beunruhigen. Das ist. so zu sagen, eine Vatcrpsiicht. Jeder Baum will ivachsen; jede ordultliche und ehrliebende Familie sucht sich in die gesellschaftliche höhe zu dringen, wo der Wohlstand vor iußerer Noth und den gerneine'n Einiedriaunn bewabrt. die sie den Menscken ae:vsbn!ib auferlegt, oder iv Skan g iiiid Stand eine vernehnic Ailszeich. nuna vttdcn. vjhui k&l:i war ein kleiner Krämer; ich bin ein groß ttud reicher ctaiifrnatm geworden. Kennen meine Kinder, die alle eine gute i2rziehung erbalteu haben, weit hinauf, so ist dies 'rneine Freude. Ich wäre daher, und gestehe es ganz offen, recht zufrieden, würde eine meiner Töchter, so zu sagen, mein 'schlecht in den Adel verpflan ;en.. ' Minä'cn schlug jekt die Hände über den Kops. Also wirklich So edrzeiiz denkst Du V sagte sie halb erstaunt, halb unwillig. Decwegen möchtest Du über den Gecken von Affcssor ein Aucze AudrÄ? cken. wenn er Deine Tochter zu.emfrgna' digen TixsxL von Willen erhöhe '. DaS luil. jd nicht geglaubt, Mann, das; wir über vi'sen Punkt so unrersöhnlichc Ansichren paben. DenZi Art paßt nur zu At. m?ine ich. Wir sind eine Äürge faniilie, und die wollen und sollen wir bleiben. Wir baben Platz und Gottlob! auch Mittel genug, um uns in uaser Svl.'.'irc ausuibrcikeil, es uns da rjn wohl ftin lassen und in ihr das lÄlück und di: 6hre unserer Kinder inöglist sicher zu stellen. Darüber heraus bringt keinen Sezen; das ist Hochmuth, der sich rächt. Zeien wir so stol; auf unser Bürgertbum, daß wir es nicht an den Adel ausliefern um eitlen Scheines, um einer lügenhaften Vornehmheit willen. Eine Scbmach iväre's ja geradezu, wenn die W-:l: erlebte, daß wir Deiner EitelkeitöxbilosopbZ ;u Xitbt ilnsere Tocbter cyftni."" j ..Da in stczrk ! Das ist stark ! Mir dies ! ZU )yn V . ... t. ... 1 . . v . . ; a'. : .yi enere maaue o.iMl! o?m liefen Erstaunen und auch rer geheimen Beschmunz Luft, welche über ihn während der Philippika seiner rau gckvinmen waren. r vit;av nvir's tiim antciv, als ein i HiiZopsern uttserer Ottilie," fuhr sie uneingeschüchtert fort, angenommen näml lich, das: Dein Plan sick venrirklirben ! konnte?" Nicbt Plan " verwabrte er sicb argerlich. ! Oder Deine ,dce doch. Ter Präst- ! denk meint natürlick, Tir eine ganz bewnrere ryre anzutun, ran er unsere Ottilie sür würdigerachtet. seine Schwicaertockter ,;u werdm. ' Die hoffäbrtigc rau Präsident mit ihrer boshaften Zunge würde es dieser armen Schwiegertochter tägücb aus Gift und Galle zu kosten geben.. Und dieser Asseffor, dieser verlebte Stuhcr, wenn er Ottilien zur Frau teitMrder.ranMr : fr . ?. r 1
txt sich den Dotter ?lebrcns wieder au?dem Kovf geschlagen bat. .ch glaube, die meinen Mädchen feb.'n sich einen
tet solch ein blasirter Mensch denn über Haupt eine Frau ? Sieht er sie nicht als ein Geschöpf seiner Launen an ? Daß er jetzt heirathen will oder soll, bat doch sei nen anderen Grund, als auf eine reiche Partie zu spekuliren, damit er auö seinen Schulden kommen und sich selbstständig machen kann. Mit seinem bischen Gehalt, wenn er schon eins bezieht, reicht's gewißlich nicht auö, und sein Vater hat mit den andern verbummelten Söhnen genug iu thun, als daß er nicht seinen älte-. sten sich vom Halse schaffen und an der einer Frau hangen möchte, welche Vermö gen hat." Minchen! Minchen!" stotterte Benete, der seine Frau immer erregter wcr oen sah und etwas wie Furcht vor ihr empfand. ?!och niemals war sie qegen ihn so außer sirb und geradeul feindsicl' gewe sl. Sie, aber wollte den Ausbruch ihrer Entrüstung nicht hemmen. Sie subr fort, indem sie von ibrem Swbl aufstand: Eine solche Frau, so berechnete diese Wllkensche Sippe, sollte unsere Tochter werden. Sie erhält ja eine schöne Mitgift von Thalern, und wenn wir todt sind, wir Alten, vertheilt sich auch noch ein hübsches Geld uirter unsere Kmder Ja) ja, das wäre dieser Gesellschaft schon willkommen ! Das 6Zeldes wegen klopfen sie bei uns an. Aber ich halte meine Tochter für zu gut, um sie lediglich als einen Gegenstand niedriger Spekulatisn von einem Manne heimführen u: lassen gar von ein?m solchen,' der ja bei keinem anständigen Mädchen, bei keinen anständigen Elterir Aufnahme mit Rinem Antrag finden würde. Und das siehst Du nickt ein. das füblst Du nicht ?" Um Gotteswillen, mäßige Dich doch !" Nein, das muß heraus, damit wir ein für allemal fertig mit der einfältigen Geschichte werden. Darüber, daß Deine Tochter einen Herrn von" beirathen könnte, übersiehst Du all die Misere und Entwürdigung, die ibr dabei, '.:d uns mit, zugedacht wäre. Äir sind eine Verliner Äürgerfamilie; ich bin eine Heidicke, aus altem Berliner Bürgerstamm, und darauf halte ich, daß der rein bleibt, so viel und stol, wie das voruehmsic Adelszeschlecht auf seinen Stammbaum . Eine Achter von mir verhandle ich nicht an Leute, die nicht Unsersgleichen sind, am wenigsten an einen so heruntergekommenen Äenstadel, der aus irgend einer Provinz hierher übersiedelt ist. uin in Berlin fies wichtig zu machen, übermüthige und 'frivole Streiche auszuführen und sich einzubilden, das Vürgerthunr werde eine öhre darin sehen, wenn er ihm mit einer Tocbter das Geld abnimmt, womit er sick wieder aufbessern kann !" Sie glühte; sie stand wie eine zürnende Patrizierin altdmtschen Schlages da, welche des HquseS Ehre vertheidigt hat. Ve neke war sprachlos und wagte sich unter der moraltjchen Ueberlegenbeit seiner Frau
I kautn,zu rühren. Es war ihm in fernen. Leben noch mch: o zu Ltuthe gewesen, weniger zu skin. als seine Äattin. Wie ein unwürdiger Vater sah er sich abgekanzelt von ihr. Dls brachte ibm die Galle ins Blut, ging ihm wie eine' tödtliche Beleih digung zu Herzen. Er erhob sich endlich, bleich, mit bebenden Lippen, mit einen; starren, unheimlichen Ausdruck fein grauen Augen. Es ist gut !" stieß er keuchend dervor. .Das werde ich nicht vergessen. Ich ebenso wenig," schleuderte sie ihm noch in der früheren Heftigkeit entgegen. Ich bin die Mutter meiner Kinder und trete für sie ein, wenn sie bedroht weri den, auch gegen Dich. Ist Dir ein so achwngswerther Matttt. wie Nehrens, nur weaen seiner politischen Gesinnung nicht paffend als Schwiegersobn, so habe ich Dir nun gesagt, weshalb" ich nun und nimmermehr diesenHerrn von Willen dafür annehmen würde. Prüfe meine Grm de und die Deinigen; dann wirst Tu wohl sinden, welche am meisten rechtferti gen oie uurmre aus oe n .intmer : iene:e. r ' . . ...... ' . wie vor den Kopf geschlagen und seine Kräfte sammelnd, hinvrütend, stand iroch oa. als das ienttmavcoen pereintrat, um eir Tisch abzuräumen. Es hatte den Streit, oder vielmehr die .stige Sprache der Hausfrau gehört und sich deshalb bisher nicht hereingetraut. 'Zwist im Beneke'fchen Hause kannte es richt während der paar Jahre, die es hier ohon im Dienste war. Die Herrin hatte eS noch niemals in solchem Aufruhr, gar gegen ihren Mann, gefunden. Es errieth oie Ursacbe auS einigen Worten, die cö durch die hür aus Frau Beneke's Mimde vernommen, aus der Abwesenheit des jungen Fräulein bei Tische, aus den zwei Morgenbesuchen bei dx'n, Haushurn. Befangen, als berübrte sie die vorgefallcne Szene selber, sah die Magd auf Herrn Lcneke. Er beacbtct: üe nicbt l Sie begann das Geschirr ;uw 'meruuftel: i len; aber es war ihr peinlich, wie er da bei in brütl'?r Nilk? mitten im Zimmer
blieb. Wollen Sie Ihren Kaffee hier mch men ?" fragte sie ihn schüchtern.' Er fuhr aus seinem Sinnen auf. ' . Nein, in meinem Zimmer, wie sonst." Zugleich schritt er hinaus, über den Korridor, nach seinem Zimmer, die Lippen jetzt fest zusammengekniffen und eine bcse, trotzige Miene im wieder gerötheten Gesicht, cine erschütterte Stellung als Oberhaupt der Familie, seine beleidigte Würde als Gatte und Vater, erheischten eine Qcmigthimna. Diesen Gedanken ließ er nicht mehr los; mit ihm hielt erZwie sprach in der 3!ule seines Zimmers. Er hatte noch niemals eine so ernste, eine so Herz und Geist angreifende Arbeit da verrichtet. Inzwischen saß seine Frau bei Ottilien. Das unglückliche Mädchen batte sich schon die Augen roth, geweint. Kaum, daß Nehrens mit dem heimlichen, glühenden Kuß Abschied von ihr genoinmen, so war die muthige Haltung! die sie ibm gegenüber und unter der ersten Ueberraschuna seiner Mittheilung gehabt, in schmerzliche Auflösung gerathen. Tbränen entströmten ihren Augen. Sie hatte ihren Vater.nich't sehen mögen, nun sie von Nebrens ersah reu, daß er ihn mit seiner Werbung abgewiesen. Darum war sie über Tisch aus ihrem Zimmer geblieben. Der holde Traum, in dem sie sich seit dem Abend zuvor aewieat, war iäb zerrissen und eine ' ' " -r te VAIT.1.. 4
idc tränten kNüö'lett umgao nc aus einmal. Dann war iiTilkiini gekommen und hatte ibr u feine:nMiigefühl berichiet,wLs er bei Tische gehört, wie der Vater über Nehrens ges?roä?en, und dann von Wil ken, von dessen Absichten, und wie diese den nergischeu Är)ioerspruch der Mutter aufgerufen. Diese Dtittbeilung hatteOttilie noch verzweislungsvoller gestimmt. Ihr Vater war also ihr Feind ; er, den sie so lieb gehabt, dem sie sich als Kind immer so nahe und traulich zugethan g fühlt, widersetzte sich nicht nur ihrem Glück aul einem ihr so unbegreiflichen Gründe, wie politischem Eigensinn, sondern konnt.' ernsthaft die Hand dazu bie ten. die von ihr längst erkannten und verachteten Absichten des Assessors fördern zu lvöllen. Nimmermehr '." sä'luchzlc sie in Vezieöung daraus zii ihrem Bruder. ..Der Kerl soll sich Nur wieder bei Dir se hen lassen. Tilchen V 'Yii'-Xi sie der Vru der Studio in seiner Weise i beruhigen. Ich werde dann Fraktur mit ihm reden, und zieh: er dann nicht ab, so muß er sich schlagen, i' haue ihm eine Scharfe in sein Äindhundgesicht, das; er keinem Frauenzimmer mehr die Eour schneiden sann." Guter unge !" sagte sie ihm jet darauf und drückte ihm dankbar unter ernem mühsam erzwungenen Lächeln die Hand. ..Vor dein fürchte Dich also nicht! Der wird besorgt und aufgehoben und wenn Vater ihn noch so sehr begünstigt. Aber der Doktor Nebrens, der ist mein Mann, und was an iliir liegt, das soll geschehen, damit er Dein Mann werde. Sei nur steifnackig, Tilcheil, gieb nicht nach, wenn Tu ihn doch so liebst ! Der verdient's, und der wäre mir ein rechter Schwager. Ten Alten kriegen wir schon herum ; er muß erst mürbe werden und seine antiquirte Verehrung des beschränkten Unterthanenverstandes einen ordentlichen Stoß erbalteu. Das N'ird schon kommen. Konstitution kriegen wir doch in Preußen ! Wir baben auch Mutter aus unserer Seite und Mutter ist etwas werth. Die läßt sich nicht verblüffen. Na, adjes ich muß wieder in's Kolleg." und indem er seiner Schwester die Hand reichte, setzte er pfiffig bimu: ?ch werde feuern p-' stillon 1 'um oll.- spielen. Hast Du dem Dr. Nehrens etwas zu sagen, so schreib's nur; ick? bringe ihm das Vrieflein, und Dir wieder seine Antworten. Ihr könnt Euch ja manchmal zufällig begegnen, im Thiergarten " Aber Wilhelm:" schalt sie ihn halb im Schert. Halb im Ernst gefielen ibr seine Vorschläge. Na," grüßte er hinausgehend, toir tverden ja seben. ch bsn verschwiegen wie das Grab. Mußt mir aber auch Dein Vertrauen schenken. Ergo, vivat Nehrens !" Fort w'ar der muntere Bursch, dessen Theilnahme ihr doch wohl gethan hatte. Dann drang auch u ihr das erregte Sprechen aus dem Speisezimmer, die gehobene, zomige Stimnre der Mutter, ie lauschte gespannt, oh-. etwas verstehen zu können. Ihr Herz pochte laut und ihre zart sich unter dem eng anliegenden braunen ir c. r. . 1 . .
icire uwioenoc zmin loo w wnkte ia; schnell. Die Mutter kam herein, l'och erregt. mit grovell, sprühenden Augen in dem runden Gesicht, welches sonst so gutmütbig und lebensklug blickte. Ottilie warf sich t ihre Brust ruw verbarg ibr blondes taupt da unter krampfhaften Weinen, uch iiber die Wangen der Mutter rollten ein paar Thränen u.:d tropften hinab auf das Haar ihrer Tochter. Der furcht bare Sturm, der über ibre friedliche In nenwelt gekommen, .utterte unter Kunl' mer und Tränen aus. Sie preßte Otti lien an sich und lispelte schmerzlich zu ihr : Mein arines Kind ! Fasse Dich ! Laß unö mit einander reden !" Ottilie bob ibrAntlitz einpor und trock netehre Augeu. Wilhelm," entrang es sich ibrem Munde:..hat mir Alles, aesaat." fraae nicht CdA. . . V' 1 -' " V ' CfrilT' C mehr denn je, nun ich befürchten muß, ihn verlieren zu kötttien '." gestand erröthend da junge Mädchen, und der erzenSton, indein e? herauskam, rührte die nachfüblende rau. (Fortstkung folgt.) Aufruf ! LitzklUrzula, geb. HoZznd v?n Zutmarhausen, Lsnern. L'ttz! Georg, von ZuSmarkhasen, Bayern. Holland Eertrand, von Zusmaröhausen, Bauern, uggknheimer. War, ron Regentburg, Bayern. Hetmbrand Johanna, von RegenSburg, Bayern. Stähle Johann, ron ZiSmingen. Bayern. Settinger Geo. Michael, ron Kerchtngen, Baien, ct Michael, von Hugiweier, Baden. Lichtenberger Johann, von Diedesheim, Baden. Weber Bernhard, von Oensbach, Baden, rast Philipp Jacob, ron Dofsenhei, Baden. Löß ndeaS, von OtterZweier. Baden. Kndolin Jacob, von GrünroetterSbach, Laden, lbiei Josef, ron vnteralxfen, Baden. Kchler Rosina, geb. Kientz ron Oxre::an, Baden. Braun Wilh. von Oxpenan. Baren. Nieser Alot, von ltschroeier, Baden. Stricker Carolina, geb. Beile, ron Baden,Vikn. Walter ebrüder, ron Rauenbeia, Baden. Reinschmtdt. 3kschm,str. ,o Bühlertbal, Baden. BerdUnge? Kart von arlkruhe, Baden. Bart Statl, von Karlsruhe, Baden. i tie Obengenannten ollen sich wegen Erbschastl-' ngettgenyeuen enden an Herrn I?!isliz Rappaport, 130 Ost SHanjIanb Straße, Jndlanaxoli, Ind. JE Ildiettz's . 0Uj vwiyWQ Ns. 315 r?assachusett? Mmne. 7, Frisch's Ute .Fletsch ,u jeder Leit. Gute Würste, Schweine schmal,,. Indem ich meine Freunden und Könnern gut dtenung garantire, bitt ich m geneigten Zu sxruä). Ltuftrlge können xer Telephon ertheilt erven, und all Bestellungen erde prompt besorgt, chtunglvollst Edmund ülotz. Camp'o eozy riace ! 47L Ost Washington Straße. . Obiger Platz ist auf'4 Schönst ingrichtt, und der esitzex dselbn wrro stet dafür sorgen, daß nur die ansUindigsttn Bürger der EtZdt denselben sreouen, ttren. Die b?stn WhiSkiei bei der kZaltone, Quart uud Pint ,u Wholesale Preise. Pool und Ulardtische. Die besikn Oeträuke fleiS an Hand. yxopte, anserksae Oedieuung. ZQÄLII. CAJSI&lIÄXJSTZXi, lanthümr.
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