Indiana Tribüne, Volume 7, Number 168, Indianapolis, Marion County, 7 March 1884 — Page 2

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Dnöüne.

Ersch eint Fägt".H, zSöHentttH n. Sonntags. Offirrt 120 ß Morhlandstr. iZltche TriHne" kostet durch den TrZger 11 Eg skr Kschk, die Sonaiag,,Zribüt" Cent) per et zusammen 15 Cent.. t Post zugkschist in BorauZökzaunz ZL rer Indianapolis. Ind., 7. März 1634. Gefangnißreform. Äer Verein der (efängnißverwalter erVer. Staaten, welcher vorige Woche ix Nev Jork tate, hat sich mit allerlei Lerbesserunaen im Gefangnißwesen be schäftigt. Es gehört zu keinem Berufe, Kußer etwa zum pädagogischen, mehr Tachverstandniß,Lebenserfahrung,Weis heit, Tapferkeit und Humanität als AU dem der Gefängnißbeam'.en. Wenn dieselben aber auf einen Parteiwahlzettel fcm gewählt werden, oder wenn sie von Legislaturen undGeuverneuren angestellt werden, wie in den meisten Staatsge ängnissen, so ist nicht die mindesteBürgchaft geboten, daß sie wirklich zu ihrem sichtigen Berufe geeignet sind. Politi che Rücksichten, oder persönliche Gunst verden in den meisten Fällen die Aus Wahl bestimmen, da die Wähler und An fteller selbst "vom ' Gefänznißwesen zu Wenig verstehend selbst wenn sie die Wahl nicht leicht nehmen. Es sollte, wie die 'J. Y. Bolksztg." bemerkt, eine theoretisch:praktische Schulanstalt für Gefäng nrßbeamte geben, wie eS eine solche für Aerzte, Lehrer, Jurist? und andere wissenschaftliche Berufe gibt; und zwar follte oies eine Anstalt für die ganze Union f'in. Hätten wir eine nationale Universität, so wäre die Anstalt am besten mit dieser zu verbinden, weil zu einem tüchtigen Gefängnißbeamten ärztliche, lehrerische, juristische und naturwissenschaftliche Kenntnisse, verbunden mit mannichfacher industrieller und kaufmännischer Praxis gehören. Da wir eine nationale Universität nicht haben, sollte es in einem der größeren Staaten eine Anstalt zur Ausbildung oberer Gefäng nißbeamten geben, in welcher mancherlei Kenntnisse und Geschicklichkciten gelernt werden könnten. Daß in Europa eine solche Anstalt noch nicht besteht, sollte nicht abschrecken. Der Rath, eine solche zu errichten, ist schon mehrfach gegeben worden ; aber die Ncgierungen wollen das Anstellungsrecht nicht gern den Sachverständigen preisge ben, so wenig als in den Schulen. In den Ver. Staaten herrscht eine solche Rücksicht weniger vor. Die Gefängnisse liefern zu wenig Patronage", als daß t . rrr'L. -. t c r . t. man einen yesilSen zloerz:ano oer acyPolitiker gegen eine Neuerung im ange gebenen Sinne zu erwarten hätte. Es handelt sich hier um eine Art Civildienstreform", welche immer mehr Freun de gewmnt; bei der allgemeinen Lkathlo sigkelt, welche in allen politischen Angelegenheitcn an der Tagesordnung ist,scheint cle i2ivli0lennrcsorm m oer . csangnlpVerwaltung sich sehr zu empfehlen. In allen Staaten der Union ist das Strafvollzugöwescn gegenwärtig das Kreuz der Politiker, welche also gern be l. . !. e . ? " r. i rett sein werden, diese lLntlcheidung einer peinlichen Frage auf Sachverständige abzuwälzen. Die Anzahl und die Verderbmß der Uebertreter ' und Verbrecher t r . "t c ? I neymen sorrivavreno zu, weil cie uria chen, welche sie erzeugen, zunehmen, Tüchtige Gesängnikbcamte ;u finden,

wird immer schwieriger, und wenn die!?ncn? So blickt er aus ein dankbares

Art ihrer Auswahl nicht gründlich vcrbewert werden soll, so werden dieselben Fragen wegen der Cor.tractarbeit und Wegen der Behandlung, beziehentlich der Mißhandlung der Gefangenen immer rn Verstärktem Grade wiederkehren und die Sfsentllche lathlosigkelt vermehren. Weibliche Kutscher. v . 1-pt ,- , fV , I In den englischen Zciwnaen New SorkZ findet man nicht selten folgendes nzera:: Zur Beachtung sur ranre : ime ame erbiettt sich, Neconvalescen . rs. , . , trn, Frauen oder Kinder, an Nachmlttagen gegen geringe Entschädigung spazie9 hVit Ml XMAkktM iM IIHfV Vr "1 cn r! ff' ; . c 7 tx jahlreiche Bestellungen em und aus solche sv.g. mmr, oap o,e mao.. gung pro Stunde 50 Cents betrage -und daß der Wagen Nachmittag zu dieser j?" r?W. 'lahren werde, pnuiWw nne cflan W page mir ziver H eroen, oie mer von M l 1 W 4t4 A A IM n tJ? I o-w r -7. 1 Kutscher ohne Livree s-eleitet werden, m , , f i r im t rrri" welchem alle d.e Tame ,m Wagen selbst fUi senernraen tat. 2er cberdiestran. km steigen em, d,e ahrt geht, wohm d.eselben wünschen, und d,e Entschad,. gung ,,rd nach d-r,Dancr derselben berechnet. tn c O- 1 x . V . r D's 33rt teerten m4eiiaa. .yk.. und r tT -"rugung raiu lrl - l u r-i " r 1 1 v"' & K f "S r" Ut stunde ju 50 Cents schassen kennen. lk!M genhelt gut gekleidet nd. so den en de Bekannten, daß Mar ' X,, ?. r - ; .hnen unbekannten Freunden spazieren M lV das Motw d. er etbllmlrcben fjffii mr vJ?slrH' l"Z. ',n vh nuwi -vmuvu . Der Wunsch, den Reconvalescenten eine Wohlthat zu erweisen, kann es nicht kern, denn dieser würde die Damen irnd welche Entschädigung verschmähen kflen. Frauen, welche em Geschirr zu 'r ri .j. m c. . r c c..:.t ,M.a- V-Vit 7 J tcrfcrnrncn, 2?a& bicfcieen so 1 ciö ausgeben, daß ihnen zedeS anständige Mittel, ihre Einnahmen zu vermehren, wünscht L In den meisten Fällen mag noch ein anderer BeweaarunÄ. die Damm leiten Luch daS Spazierenfähren, allein oder :n bekannter Gesellschaft wird langweilig, KMtfsreHmiremden bieLinz

willkommene Abwechslung, um aber das Nützliche mit dem Angenehmen zu verbinden, läßt man sich für seine Dienste bezahlen und verschafft sich hierdurch gleichzeitig die Freude, welche das Bewußtsein, Geld durch irgend web che Arbeit verdient zu haben, auch denen gewährt, die auf Geldenvcrb nicht angewiesen sind. Vielleicht ist es den Damen, welcke ihr Reichthum in eine unabhängige öage versetzt, auch eine angenehme Abwechslung, für Geld ihren Willen einem .fremden Willen unteizu ordnen. Die Miether dcö Wagens bcstimmen das Ziel der Fahrt und daö ist etwa anderes, als wenn die Besitzerin desselben nach eigenem Guldürken die Pferde lenkt oder den Kutscher befehligt. Daß die Männer der Damen diesen gegenüber einen eigenen Wille,! nicht ha den, braucht, nicht besonders hervcrgcboben zu werden. Dielleicht a-ber werden die tarnen doch lediglich xz; ihrem gutenHerzen geleitet, gehen aber von der philosophischen Ervägung aus, daß ne Wohlthat, für die wir bezahlen, höhe? geschätzt wiro' als eine un5 ehne egenlcrjrunz zu Theil werdende, ode? erweckt der Anblick' so öicler Frauen, die ihren Unterhalt selbst erwerben, in den reichen .Damen daS Bedürfniß, sich bewußt zu werden, daß auch sie im Stande sind, Geld zu verdie nen, wenn sie nur wollten oder müßten. Jedenfalls sind die Lohnkutscher die Einzi.)en, welche gegen die neue Mode Einwendungen erheben könnten ; die Männer der Nosselenkerinnen würden dies vielleicht auch thun, sie haben aber von der neuen Liebhaberei ihrer besseren Hälften keine Ahnung.

Amerikanisch e Beredsamkeit. Wer sich den Amerikaner englischer Zunge als einen kalten, trocknen, ledernen Gesellen vorstellt, was nicht nur in Deutschland, sondern auch in deutsch amerikanischen Kreisen vielfach geschieht, der sollte von seinem Irrthum durch die amerikanischen Ciceros und Demosthenese schleunigst geheilt werden. Denn von den Advokaten, welche eine Jury zu Thränen zu rühren und von den Stumprednern, welche die Stimmgeber für diese oder jene "jrrand old pari' zu begeistern versuchen, biö hinanf zu den schimmernden Lichtern des Congresscs giebt es eine solche Unmasse glübender, poetischer, geradezu beschwingter Äedner, dap der Vorrath dieser 'Nation an Enthusiasmus, Geist und Worten schier unerschöpflich scheint. Ein Volk, das so viele taufende silberzungiger Tribunen hervorbringt, kann unmöglich nüchtern und prosaisch sein. - ?nrgcnds tretet nch indessen eine so schöne Gelegenheit, die amerikanische Äercdsamlett anzustaunen, als da den Gedächtnisfeiern, welcbe rn Ebren ver storbener Mitglieder verhältnißmäßig oft in beiden Hausern des Eonqresses stattr- c . . t evi " i finden. So -wurde . V. künlich das Andenken des verstorbenen Abgeordneten Pastell aus Ztansas gefeiert, der ein ganz brave? und pslichtgetreuer, aber kemesweas bcrübmtcr Mann war. Sein College 9i?cn weihte ihm eine prachtvolle Erinnerung und sagte u. A. folgendes : ,.Jch glaube jetzt imGeiste meinen hin- .... k. . " u p g.ileccncn reuno an jener fernen Müsse zu schauen, wo sein einstmals stürmische? Geis: endlich Nuhe und Frieden gefunden hat und in dem fröhlichen Sonnenschein eines ewigen Morgens ba dtt. Sollen wir uns Nicht vorstellen, daß er von jener unmeßbaren Höhe her ad mit dem unbegrenztcnSpielraum feines vollendeten Gesichtes die Plätze, Krem i rv r r 4. ni e uno nierei en in nw ausnimm:. die im Leben seine Gedanken sesscltcn i:,:d feine b'.ttraft in Anspruch nabLand hernieder, dessen ehrfürchtige Mi! Irenen den Thranenmbut einem Ä!anne zahlen, der ihnen treu gedient, dessen tLifer für die Sache gesellschaftlicher Wiedergeburt und dessen amps für die Rechte und die Würde der amerikanischen Arbeit ihre aufrichtige Bewunderung herausforderten. Allen diesen voran wird er die trauernden Sckaaren auZsei. orn frtnm &trtnl fsftsli?t fci foin Vi Vl.Vt W 1VWMMV., V IV ..n -m.t crirx fc. ... Lilien und Immortellen schmücken. Wenn diese Blumen welken und ibr Dukt rw;n,. w: r; 9,u willtn HiivvtHHiinii; -w nt meißelte Säule über seiner Asche richten, und selbst der hartkörnige ' ' . . ' ' vawtni e em wwmoen weroen." Nvan glaubte ;war selbst nicht daß zur Zeit seiner Rede Millionen um Hkell weinten und daß des letzteren m bcn Marmor überdauern werde. aber es klang entschieden großartig. Einer der nachfolaenden Redner. rneS von Missouri, stellte den etwas I ' ' öetoa3lc Vergleich zwischen dem ameri nnid irrtrft h Wm hui m.vn vm vn iiv vvii uiitiiv Gr zlich den todten Haskell ht f einem höheren ConZresse sitzen, tiM 3fu j Eiland mit fehlbarer Sicherheit den Äorsitz führt. iit ricsign mriffe der Alpen ge ,r,4 ?t.' m.s?'? lilUl.'illfc Vlt llCV -.'U V VVl yiVlViUVUi bcm' ,ine spöttische Welt den lächerlichen Evibnamen ..tbkörNaer Sahn der 7elsmgebirge" beigelegt hat. 'Sterben' " us. , ist nur ein m"amm des Gebirge! zurückweichender Nebel. Wie Viele Schiffe fahren mit Vollen Segeln in Busin (!) te Oceans hinaus, um m&i( mii zurückzukehren ! Wie ele Her-,en bcqannen daS Leben frb und heiter.um nachherinunregelmäßigen Schlägen zu pochenwie .ine unrichtsg ge. hde Uhr! Lr wmde mitten im Fhling . . rJ . u -u lemes cvensvonuns genommen, way rend die Pulse seiner Gedanken (!) noch r ? r. . 1 . rrrf iaxi, uaiiQ uno liar waren, iusie re zaubernd der Negenboaen (!) des zukünf tigen Lebens ihm geschienen und wie er die UdelSsagungen des Jenseits umarmttj) baden muß. (si t doch un p r r' - . - weiche die menschliche Seele an diese (?rd? festbinden. Welche Hoffnungen vernichtet, welche Vorsätze vom getödtet! Den Ocean, dir diese ÄZelt dem Jenseits trennt, kann kein menschliches Auge durchdringen. O,was ist der Tod, als eine Wiederaeburt in jenes größere (!) Leben, in das wir auf mmer eintreten! Wer kann den Com ' q unsaö 2atirJ vfryl 2ii

kommen hierher ohne unsere Zustimmung und geben, ohne befragt zu werden." Letzteres scheint den rothköpfiacn Hahn am meisten zu verdrießen. Wenn der Tod wenigstens auf Congrcßmitglicdcr Rücksicht genug nehmen wollte, sie vorher um ihre verfassungsmäßige Zustimmung zur Expedition über den großen Ocean zu fragen, so wäre das eine Veruhigung für Herrn Aelford. Da der Tod aber nicht so höflich ist, so bleibt dem Cicew aus Colorado nichts weiter übrig, als in kühnen Metaphern in mög' lichst kurzer Zeit die denkbar größte Masse i von Unsinn zu schwätzen. Weich, melodisch und rührend klang die Klage des Abgeordneten Brown von Jndiana: DaS Wrack wiegt sich vor dem Anker ohne eine störende Welle. Auf seinem Grabe wird die Sonne aufgehen und das Zwielicht des Abends schwinden. Während die Jahre vorüber gehen, , wer den die Sterne darauf glänzen und die Düsterkeit sternenloser Nächte wird es m Schrsärzz kleiden. Die Winterwinde werden durüber hinheulm und im griUV ling werden Vogelsang und Blumcnduft es umgeben. Dort, in der feierlichen Ruhe des Grabes haben wir ihn zurückgelaffen, damit er auf den Ruf der 6n gel warte." Einzelne von den Abgeordneten, die so schmerzlich-beredt werden können. Kegle:Utzn die Leiche Haskell'S nach ÄanfaS und zur Gruft. Unterwegs gaben sie für Crfrischungsn weit über 81000 aus. Kein Wunder, daß sich ihrer eine Rührung bemächtigte, die ihren Llusdruck nur in dichterisch-überschwänglicherlklage finden konnte. LandwlrthschaftlicheS. Milchwirthschaft, Die Land' Wirthe im Osten machen hausi die Er fahrung, daß sich der Getreidebau nicht mehr so gut vczahlt, wie früher. Sie sehen und hören, daß andere Farmer, die sich der Meierei zugewendet haben, hierbei schnell vorwärtskommen, und sie.'fol gen ihrem Beispiele. Kühe werden an geschafft. Stallungen errichtet, Futter kräuter angebaut, Fruchtfelder in Wiesen verwandelt, Milchkeller eingerichtet und die erforderlichen Maschinen gekaust. Das Alles kostet viel Geld, der Landwirth und seine Frau und Dicnstlcute haben den besten Willen, der neuen Wirthschaftömethode die größte Sorgfalt zuzuwenden, bilden sich auch ein, dies wirklich zu thun, und haben dennoch Mißerfolg über Mißerfolg zu beklagen. Es ist im Allgemeinen im Osten vorteilhaft, Meierei zu betreiben, aber eS wird viel zu wenia berücksichtiat, dan dieselbe eben

eine sebr wesentlich andere WirtbsckaftsMethode ist, als Getreidebau und Viehzucht und zu ernem erfolgreichen Betriebe ganz specielle Kenntniffe, Fertigkeiten und Erfahrungen voraussetzt. Da ist zuvörderst daS Melken. Nun, melken kann Jeder, denkt der Landwirth und hat auch den paar Kühen gegenüber, die er bisher auf seiner dem Getreidebau dienenden Farm hielt, halb und halb recht. Wenn aber eine größere Anzahl Milchkühe auf der Farm eintrifft, wenn die Thiere namentlich im Anfange m den fremden Umgebungen sich scheu und störrisch benehmen, so wird daS Melken zu einer Fertigkeit, die verstanden und gelernt sein will. Dasselbe gilt von der Behandlung der Milch, wenn die Butter- und asefabrikatlsn lm größeren Maßstabe lohnend sein soll, und von die lem Anderen, von dem der Farmer rn seinem bisherigen WirthschaftSbetriebe keine Ahnung hatte. Alle diese unangenehmen Erfahrungen werden vermieden, wenn der Uebergang vom Getreidebau zur Milchwirtschaft ein allmäliger ist. In drei Jahren kann man die neue Form der Bewirthschaftung einer Farm mit viel weniger Kosten durchführen, als wenn man he Aenderung plötzlich vornimmt. In dieser Zeit erlangt der Farmer den erforderlichen Wicsewachs, kann er die sürBewäfferung nothwendigen Arbeiten in einer Zeit vornehmen, in der außerdem nicht viel zu thun ist, kann er einen Theil der Kühe, die für die Milchwirthschaft erforderlich sind, selbst ziehen ; andere Kühe kann er als Halber raufen und dieselben hierdurch auf der Farn: heimisch machen. Endli können er und seine Leute alles, was zum . c r cn . i r . i em . geoe.y.lyen Zve.r.eoe ve? Melerer geyon, nach und nach lernen. Sonach empfiehlt es sich, den Getreidebau und die Viehzucht fortzusetzen, bis die Farm für Betreibung der MilchWirthschaft völlig in Stand gesetzt ist und dann ist letztere im Osten schon Utt einträglicher als jeder andere Zweig der Landwirthschaft. Bücher, Zeitschriften uno die Belehrungen solcher Landwirthe, Welche sich schon seit längerer Zeit dn Meiere: zugewendet haben, sind werthvoll, können aber die eigene Erfahrung gerade auf diesem Gebiete nicht ersetzen. Spargel. Wenige Genubmittel, die der Boden hervorbringt, sind in den Städten so hoch geschätzt, auf dem platten Lande aber so wenig bekannt, wie der Spargel. Obgleich der Spargel jetzt so trefflich conservirt wird, daß man ihn den ganzen Winter hindurch zur Hand hat, wird doch der erste frische Spargel theurer bezahlt, als irgend ein anderes Gemüse. Europäer, die hierher kamen, glaubten früher, der hier wachsende Spargel sei eine aanz andere Spielart, wie der europäische, dies lag aber lediglich an der Behandlung der Pflanze. Die amerikanischen Gärtner ließen früher und thun dies zum Theil noch die Stengel. mehrere Zoll hoch über den Boden her auswachsen und schnitten oder stachen" ihn dann erst. Hierdurch erhielten sie em zwar zartes Gemüse, das sich aber an aromatischem Wohlgeschmäcke nicht ent fernt mit dem europäischen Spargel mes sen konnte. Jetzt wird hier wie drüben der Spargel gestochen, wenn die Köpfchen eben erst aus dem Boden heraustreten. Daß die Landwirthe sich so selten der Spargeleultur widmen, liegt daran, daß sie dieselbe für kostspielig, zeitraubend und schwierig halten Dies ist durchaus nicht der Fall, der Spargel verlangt nicht mehr Arbeit und höchstens etwas mehr Dünger als Tomatoes , oder ' ürblffe. Die Cultur desselben für Marktzwuke ist lohnend, für, den tigmen Haushalt aber zu empfehlen 'rseili Spargeln nicht nur eines der . wohlschmeckendsten, sondern cnfif? rWJüXL.

parz'elsamen kanu man in jeder Samenhandlung kaufen, eine Unze crgiebt so viele Pflanzen, daß eine starke Familie die ganze Saison hindurch reichlich Spargel effen kann ; die Saison dauert bis Ende Juni und wird alsdann durch die Zeit der ersten grünen Erbsen abgelöst. Der Spargel verlangt einen lockeren, sandigen Boden und reichlichen Dünger. Der Samen wird zeitig im Frühmhre in Reihen, die 18 Zoll von einander entfernt sind, in die Erde gebracht, welche von Unkraut frei gehalten werden muß. Im nächsten Frühjahre

werden die Pflanzen auögehooen und m Entfernungen von 9 Zoll von einander. sowie in Reihen, die 18 Zoll von einander abstehen, in kräftig gedüngten Boden gepflanzt, 2 bis 3 Zoll hoch mit Erde überdeckt und alsdann noch mit Holzasche, Knochenmehl, Salz und ähnlichen Düngmitteln bestreut. Die Stengel, dik sich im ersten Jahre zeigen, dürfen nicht gestochen werden, auch diejenigen des Zweiten Jahres läßt man am besten wach sen, weil sich hierdurch die Wurzeln ver -I. i.. c ..,, grotzern uno lraingen uno rm orinen Jahre ist alsdann die Pflanzung ertragfähig und halt 23 Jahre aus, ohne weitere Arbeit als Auflockern der Erde im Frühiahre, Jäten und Düngen zu beansprucyen. 'ie renge: sino am eslen, wenn sie früh und zwar sofort dann ge stochcn werden, wenn eine kleine Bodenerhdhung, einem Miniatur - Maud wursshügel vergleichbar ihre Anwesen heit im Boden verrath. Bei dem Ste chen ist darauf zu achten, daß man eint ;anz glatte Schnittfläche erhält, welch daS Wachsthum des Stengels begünstigt. Der Spargel gedeiht im ganzen Gebieti der Vcr. Staaten. Vom Inland e. Im Monat Februar batsich unsere Schuldentilgung auf nicht mehr alö 82,532,537 belaufend An und xt sich ist das eine recht achtunggebietende Summe, man wird aber daran erinnert, daß sich selbst ein Brunnen ausschöpft und der von vielen Seiten so heiß ersehnte Zelwunlt, wo Umnahmen und Ausgaben sich decken, wenn hinsichtlich der letzteren in bisheriger Weise fortgcwirthschaftet wird, vielleicht gar nicht in allzuweiter Ferne liegt. Lord Coleridge erkennt in der ,31. I. World" den Amerikanerinnen den Preis der Schönheit und Intelligenz über die Damen Englands und Canadas zni. Sir Leaol Grimn behauptet da; stricte Gegentheil und findet den Grund für die größere und dauerhaftere Schönheit der letzteren in dem Umstände, daß dieselben namentlich im Winter sich viel mehr im Freien bewegen, wie die ÄmeIranerinnen, welche mit Ausnahme lurzer Spazierfahrten den größten Theil - w ... e r r i iyrerZeil in woyi erroarmren, aoer scyiecyr ventilirten Zimmern zubringen. Für die schönsten Damen iu Canada erklärt Grissin die LadieS in Toronto; wed:r er noch Eoleridge scheinen jemals in Sach sen gewesen zu sem. iyerrjeczes: Im Zuchthause zu Joliet, Jll., wurde Anfang der Woche von dem mehrfachen Mörder Frank Rande em mörderischer Angriff aus den Gehilfs inspector Capt.John McDonald gemacht. Der letztere trat auf einem Rundgange durch die Anstalt in die Werkstatt?, in welcher Rande arbeitete, und stand an dem Pult deS Aufsehers Madden, um deffen Bericht entgegenmnehmen. Während McDonald mit Madden sprach, hob Rande einen Finger in die Höhe, zum Zeichen, daß er um Erlaubniß nachsuche, t rn a t r rvi y. r. in Sie Slcliraoe zu geyen. le iriauoniß wurde ertheilt. Rande benutzte die Gelegenheit, hob einen drei Fuß langen eisernen Schürhaken auf und drang damit auf McDonald ein, welchem er mit einem wuchtigen Schlag den Schädel einschlug.' McDonald stürmte zu Boden, und Rande schrie : Ich habe den söhn endlich getödtet." Mit diesen Worten zog er ein langes Mcffer und brachte damit dem Gefängnißbeamtcn Madden, welcher auf iin eindrang, einen fchrcckli chen Schnitt im Arme bei. Mit Hilfe einiger Sträflinge wurde Rande zu Boden geschleudert. Mittlerweile waren zwei andere Gefängnißbeamte, Garvin und Ed. McDonald, letzterer ein Bruder des schwer verwundeten John McDonald, herbeigekommen. Rande riß sich von den Sträflingeik, die itn am Boden hielten, los und drang aus Garvin ein, welcher ihm einen wuchtigen Schlag mit einem Stock auf den Kovf versetzte, einen Revolver zog und ihm eine Kugel in die Seite jagte und ihn dann bei der Kehle packte. Der Gcfängnißbeamte Ed. AlcDonald zog hierauf einen Revolver, hielt die Mündung an Rande's Ohr und feuerte. Rande stürzte zusammen. Als Ran de, der ins Hospital gebracht wurde, später daS Bewußtsein wieder erlangte, sagte er: Ich bin Jesus und wurde geschickt, um den grausamen Gefängnißverwalter zu beseitigen. Ich denke, ich habe es gethan. Ich hinterließ eine breite Blutspur auf dem ganzen Weg nach dem Ge sängniffe; ich habe neun Männer getödtet, und jetzt sind die zehn vollzählig." Eapitän McDonald wird nicht mit dem Leben davonkommen. Der Gefängnißbeamte Garvin sagte, die Verantwortung für McDonald's Tod laste auf den Geschworenen, welche Rande in's Zuchthaus schickten, anstatt auf Todesstrafe zu erkennen. Während des schrecklichen KampfeS führten sich die übrigen Sträflinge gut auf. Die berüchtigte Bande der Rothen Männer" in West-Virainien, welche sich seit ungefähr einem Jabre rubig verhalten hat, macht jetzt die Umgebung von Kingwood, W.-Va., auf'sNeue unsicher. In einer der letzten Nächte voriger Woche wurden an den Wohnungen dreier friedlicher Farmer Anschläge afsichirt, welche, mit Todtenkopf und gekreuzten Todtenbeinen versehen, die Aufforderung enthielteir, binnen 3 Tagen die Gegend zu verlassen, oder sich aus daS lleußerste gesaßt zu machen. Bündel von Hickorhruthen befanden sich auf den Schwellen der Hauser. Jene Bürger, sämmtlich Farmer, fcitn sich reichlich mit Waffen versehen und wollen es auf einen Kampf Mit den Desperados ankommen lassen. Die Bewohner der ganzen Gegend find im höchsten Grade ssge bracht, aber aleicbteitia durcb die frübe ren Greuelthaten der Rothen Männer" eingeschücht

Die Ende vor. Mon. vcr stör bcne Frau MaryA.Vrown war diezweiti Frau des Vorkämpfers der Sklavenbcfreiung John Brown, wurde mit diesem vor 52 Jahren in Meadville.Pa., getrau, und hat an allen Wcchselfällen seines be vegtcn Lebens redlich Antheil genommen. Brown war damals Postmcistel in Ilandolph, Pa. Aus dem Jahrs 1834 eristirt noch ein Brief desselben an seinen Bruder Frcderick, in dem er mit großem Scharfsinn auseinandersetzt, daf man zunächst die Kinder der Sklaven er ziehen und in Schulen unterrichten müffe, um sie dann zu freien Acenschen zu m& chen. Frau Brown hat die letzten Jährt in Rhonorsville, Humboldt Eo., Eal. verbracht ; dort befaß sie eine Farm, 'du Schulden halber verkauft werden sMe, aber durch eine in San Francisco ver anstaltete Subscription, die 2,500 er gab, der Familie erhalten wurde. Fr Brown ist 63 Jahre alt geworden, fü hat die drei letzten Stunden vor der Hin, richtung ihres Gatten mit diesem ,zge. bracht. DaS irische Dienstmädchen Katie MeDonnell in New Fork ist mit eintm gewissen Dennis Hennelly verspro chen, weigert Pch aber, denselben zu heirathen, bevor er ein ordentlicheres Leben angefangen hat, als er zur Zeit führt. Dieser Tage hatte sie ihn mit seinem wiederholten Drängen, sofort Hochzeit zu machen, wieder abgewiesen, als der Kerl unter der Thüre der. Wobnung ihrer Dienstherrfchaft einen Revolver zog und sie in dis Seite schoß. Das Mäd chen hielt sich am Thürpfosten aufrecht und beschwor Hennelly, der den Arm zu einem zweiten Schusse hob, sich seiner Verhaftung durch die Flucht zu entziehen. Blutüberströmt ging sie in das Haus zürück und begab sich mit dem ihrer Wartung anvertrauten Kinde in ihr Zimmer. Hier wurde sie in Folge des Blutverlustes ohnmächtig, kam aber bald wieder zu sich und legte das Kind, obwohl sie sich kaum aufrecht erhalten konnte, insein Vettchcn. In der Nacht schrie das Kind zweimal und das Mädchen stand auf und beruhigte dasselbe, damit die Eltern dessel-. ben das Schrein nicht hören und in Folge deffen in das Zimmer kom men und ihren Zustand entdecken möchten. Am Morgen wurde sie in sterbendem Zustande aufgefunden, verweigerte aber jede Auskunft darüber, wie sie zu ihrer Verwundung gekommen fei. Auch im Hospitale, in welches sie geschafft Wurde, verschwieg sie beharrlich den Na: men ihres Angreifers. Das Mädchen wird wahrscheinlich sterben, es hat seine hochherzige Liebe zwar an einen elenden Bummler weggeworfen, aber es verdient immerhin Bewunderung. Zwei Mädchen von 7 und 3 Jahren, Emmc. und Edith Scosield, sind kürzlich von Brasilien nach Summit, Miff., mutterseelenallein gereist und sind bei ihrem hochbctagten Großvater, cem Pastor E. Scosield, in letzterem Orte glücklich angekommen. Ihr Vater, ein Eifenbahn-Jngcnicur, hatte sich vor Iahren im Innern von Brasilien mit einer

Spanierin vcrheirathet, die Gattin war kurz nach der Geburt des jüngsten Kindes gestorben. Vor G Wochen ertränkte auch der Vater und zwar so heftig, das; cr nur noch all seine Habe verkaufen und mir seinen Kindern nach Rio de Janeiro gelangen konnte. Hier verschlechterte sich sein Zustand so, daß er dem Eapitän eines Dampfers, der nach Rockville, S. C., bestimmt war, die Passage für seine beiden Kinder bezahlte und denselben ersuchte, von dort für Beförderung der Kinder nach Summit, Miff., Sorge zu tragen. Dies ist durch Vermittelung der Südlichen Erpreß Compagnie geschehen. Die Kinder, die kein Wort englisch vcrstehen, hatten die Adresse ihres Bestimmungsorteö um den Hals auf der Brust hängen, dieselbe lautete : Emma, resp. Edith Scosield, von Rockville, S. C., an Rev. L. Scosield in Sinn mit. Wi$. Vom Auslande. Ueber socialistische Kundgebungcn in Dresden berichtet die ofsiciöse Norddeutsche Allgemeine Zeitung" : Vor einigen Tagen wurden an öffcntl'chen Orten Zettel angeheftet gefunden, auf welchen in Handschrift d:e Worte standen : Nur Blut kann unsere Sache sühnen. Das sociale ErecutivEomite." Derartige Zettel fanden sich insbesondere auf der Haupttreppe des NathhauseS, in den Eorridorcn des Ministeriums des Innern, an der Eommandantur und am Hauptwachgebäude in Neustadt vor. Aus der Treppe des Wünisteriums des Innern wurde em solcher entdeckt, der die Unter schrift Paul Lmcke" trug. Die socialdemokratischen Abgeordneten Bebel, Grillenbcrger und Liebknecht haben von anarchistischer Seite Drohbriefe erhalten. Der Abgeordnete Bebel hielt eine Vcrsammlung ab, in welcher er den geaast lichcn Aufschwung Deutschlands consta tirte, trotz dieses Aufschwunges gäbe es überall nur Klaae über Kammer und Noth, Klagen über die materielle Noth laae, in der wir uns ohne Zweifel befän den. An der Hand seiner Beweise glaubt der Redner die Ursachen in der Massenhasten Production zu sinden, welche die Arbeitslöhne nach und nach yeravoruae. Ihr Hilfsmittel, die verbefferte undgvervollkommnete Maschine, erzeuge Wian'enproducte; zu ihrer Herstellung brauche er Mob" wie der Redner sich ausuedrückt haben soll, was er selbst jedoch bestreitet keine gelernten Arbeiter mehr : er könne sich jeden Beliebigen von der Siraße auflesen, Frauen zur Beau sichtigung der Maschinen anstellen und schließlich dieselben auch den Kindern überlassen. Alles dieses babe zu dem Zustande deS allgemeinen . Mißbehagens geführt. Die natürliche Folge der Ueber Produktion fei das Sinken des Lohnes. Maschinen für das Kleingewerbe nützten nach Ansicht deS Redners demselben gar nichts ; sie erhohen nur noch die Ueber production Eine Aenderung dieses Zu ttandes könne nur berbeiaefübtt werden. wenn die bürgerliche. Gesellschaft anders denken lerne. Zur Eneickuna dieses Zieles gäbe eS Mittel, er wolle dieselben aoer in vielem vaale nicht erörtern. Die Menschheit," schloß der Redner sei. nen Vortrag, kann dazu kommen, daß Alle ehrllch arbeuen muffen.' dan alle j Menschen aber auch ehrlich genieß' kön

Du wtssenscha fkric?e Expedition nach dem Feuerland ist kürzlich nach Frankreich zurückgekehrt. In dem Bericht derselben theiltTr. Hyades Veobachtungen über die' Bewohner m& Von den Zahlen wissen sie nur die drei ersten mit Worten zu bezeichnen, darüber hinaus zählen sie jedoch an den Fingern. Die angestellten Zählungen und Nachforschungen laffen nicht auf ein schnelles Aussterben dieses Vkcnschenschlages schlie ßen. Die Blutkügelchen scheinen in dem Blute der Feucrländer weniger zahlreich, zu sein, als bei den Europäern Die

Nahrung ist ausschließlich thierischen Ursprunas. T:e Feucrländer leben bauptsächlich von gekochtm oder halb gerösteten Fischen und trinken keinerlei geistige Geranke. Rotb ist ihre Lleblmasfarbe. während sie die übrigen . Farben leicht verwechseln. Die Kleidung besteht aus Seehund- und Otternfellen, welche über die Schultern geworfen werden. Die ..riVA 4Mftn 3 Uam mV DVMttivwiwfc iuu;v vvn ,u..iuuv Musik, ebensowenig von bildenden Künsten. Von Charakter sind sie munter und mittheilsam, mit Hang zur Melancholie. lUcenschensresierer kennen sie nicht. )ZO ten- und VeerdigungSgebräuche sind bei ihnen mcht beobachtet worden, re scheinen auch keinen religiösen Glauben, keinen Begnff von der Unsterblichkeit der Seele zu haben. Vielweiberei bildet eine Ausnahme. Es gibt weder Häuptlinge noch Sklaven. Die gesellschaftliche Cliederung gebt nicht über die Familie binaus, weshalb auch selten eme größere Anzahl Familien zusammenhalten. Schußwaffen sind unbekannt, die Angriffswaffen bestehen in Spießen und arvunen mit Spitzen aus Knochen, iese Menschenrasse ist besser, als ihr Ruf und trotz der unvollkommenen Sprache einer höheren Bildung fähig.' m : A c i c o e 1 1 1 o i e n s u sl a n o e in der n:ssischen Polizeiverwaltung schcinen endlich die Aufmerksamkeit der lei tenden Personen erregt zu haben. Wle aus Petersburg gemeldet wird, hat die vc'.selbst seit mehreren Monaten tagende Commission zur Revision der Polizeiveryältnisse in der rusnschen Hauptstadt soeben ihre Arbeiten beendigt und deren Ergebniß in ein Protokoll niedergelegt. Die Commission deckt die Mängel der Jetersburger Polizei in schonungsloser Weise auf und erhebt fchwere Anlagen in Betreff der Uneigennützigkeit der Po-lizei-Organe. So wird beispielsweise konstatirt, daß die Paßbeamten ihre Etellung in solchem Umfange mißbrauchen. daß selbst einfache Schreiber sich eine rtraeinnahme von durchschnittlich 3000 Rubeln im Jahre zu verschaffen wiffen. Auch m Betreff der höheren Beamten der Polizei spricht die Commission ihr Urtheil dahin auS, daß ihre persönlichen Intee?Nen ihnen höher gehen, alS dleienmen deS Publikums. Ein Mediziner an der Universität zu Krakau, so schreibt man von dort, hatte eine junge Dame kennen und lieben gelernt. Bald fand sich ein Nebenbuhler. ES kam zu emer heftigen Auseinandersetzung und zu einem amerikanischen Duell. Den Mediziner traf die schwarze Kugel und am Namenstage seiner Angebeteten nahm er von ihr für dieses Leben Abschied. DaS Madchen beschloß jedoch, gemeinsam mit dem Geliebten zu sterben, und Beide tranken auS demselben Glase Gift. DaS Amerikaische Duell" hat sich m anderen-Fallen als Phantasiegebilde erwiesen, so daß Wir auch obiger Meldung Zweifel enta?a,nse?.en munen. dh ae.oaens O'o""ri"" , , - u"0 u schwarze ugel Nimmt sich sehr schon in Romanen auS, in der Wirklichkeit dürfte sie kaum eristiren. Ein Kreis von Männern, die in Wesselburen, dem Geburtsorte des DichtersHebbel we:len,erläßt einenAufruf zur Theilnahme an einem daselbst gebil deren Vereine, der zum Zwecke hat, auf einem offenen Platze in Weffelburen eine überlebensgroße Bronzebüste, deren Ausführung emem Wiener lVinstler andertraut werden wird, aufiustellen, und eingedenk der schwierigen Berhältniffe, unter denen die Jugend Hcbbel'S in seinem Geburtsorte verflossen ist, eine HebbelStiftung zu gründen", die zum Zwecke hat, talentvolle Kinder unbemittelter Eltcrn bei ihrer wissenschaftlichen oder künstlerischen Ausbildung zu unterstützen. Zugleich wird mitgetheilt, daß die von Hebbel durch achtundzwanzig Jahre so.g fältig geführten Tagebücher und zahlreichen Briefschaften demnächst werden veröffentlicht werden. Die Wittwe deS Dichters hat diesen Nachlaß einem seiner ältesten Freunde, dem Schriftsteller Felix Vamberg übergeben. Dieser neuen Charakteristik des Dichters sieht man mit Spannung entgegen, indem sie seine eigensten Bekenntnisse, seine Uttheile über berühmte Zeitgenossen, wie seine scharfsinnige Kritik über poetische und kultur historische Werke enthalten wird. BilligeHeimstatten A?lttiii8& an d Texas Die St. Lonlt, Jion Monntal und Ton ihrr Slseadahn entlang, 'owie die Tkxai und Pacisic-Sl'knbahn und die Juternaiional und G eai ftoifjcra Gifenbatjn sind Tausinde von Ackern de gewahNeften Farm- und Weidelandes n der Welt, im Pieise von $2, $S und $1 per Acker, in g sunder Gegend und einem unübertrefflichen Klima, für Tesunbheit und Lebevk genuß. Man schreibe an den Unterzeichneten um ewen ftatiftischen Erntebenchi von rkan st und Trza für 183 und man entschließe sto zu geizen und sich selbst gu überzeuge, daß die Srnte von lös um b0 P rozent grö ßer w ar al 1882. Denjenigen, Kelche Land don diesen Gesell, schafte kauf n, und ein Viertel, die Hälfte oder Vlle baar bezahlen, wird ein verdältaibmäßige? Nachlaß an Fahrpreis oder Fracht über duse Eisenbahnlinien erlaubt. U. ?. TownBend, SeuPassAgent. St. Couil, Mo. F. A. Palmer, Distrikt . Land . Pass. . Agent, No. 40 West Washington Straße, Indianapolis. Ll.?rs0U D.D. & Zahnarzt, so T?st Vasglnatsn Straße, cUtbtkJ.O.etks' :CriCCini) C? Kt Wir ,altt nn5ti rtrjt. Adtana9ll.

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