Indiana Tribüne, Volume 7, Number 168, Indianapolis, Marion County, 7 March 1884 — Page 1
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MPi Jahrgang 7. Office : No. 120 Ost Maryland Straße. Nummcr 168. Indianapolis, Jndiana, Freitag, den 7. März 188.
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Neues per Telegraph. WetterauSsichten. Washingtons. März. TrübeS Wetter. OftVind fallende mit darausfolgende? Temperatur. Die LaSker Resolutionen. Washington, 7. März. Herr von ElsendeSer hat heute die zurückge schickten Lattenesolutionen und den Brief ViZmarö'S erkalten. Diedftahl. 6 h c a st ot 7. März. Letzten Samstag verlieö der Zahlmeister der Chicago 33?' lington und Quincy Eisenbahn seine Osstce für eine kurze Zeit, und vergak drn Geldschrank zu sch:iben. Als er zurückkam. var der Inhalt des Schranke?, etwa $27000 verschwunden. Neberschvemmung. Helena, Aik. 7. März. Eine Meile oberhalb FriarS Point Miss, brach der Userdamm und da? ganze Stäotchen wurde überschwemmt. D er S ünd enb ock. Berlin, 7. März. Da? Tageblatt veröffentlicht eine Reihe von Artikeln aui amerikanischen Zeitungen, welche zur Zelt seiner Ernennung als Gesandter geschrie den wurden.
Th o. A. HendrickS. P a r i S, 7. MSrz. Thomas A. Yen drickS kam von seiner Reise nach dem südlichen Europa zurück. Die Reile hat ihm nicht bedagt. Er meint, der Aufenthalt in Italien in dieser Jahreszeit sei für einen Amerikaner nicht gesund. Allerlei. Die republikanische StaatSconven tion von Louistana ist zur Zelt in Sitzung. mmm Den deutschen Fortschrlttlern ist die Treue zum Kaiser die Basis allen Fort schritt?. UnS dünkt das Davonjagen eines Kaiser? wäre eine weit bessere Basis deS Fortschritt?. Die Tarisfrage droht unter den Demokraten eine Spaltung hervorzurufen. . Die südlichen und westlichen Demo kraten find für Morisson'S B:ll. die Lst lichen Demokraten aber, unter der Füb rung Randall'S von Pennsylvania, thun nicht mit. Ein Comite des CongresieS, dessen Vorsitzer Springer hei&i, weshalb man da? Comite kurzveg Springercomite nennt, beschäftigt sich gegenwärtig mit der Untersuchung der mitten Sternpost Prozessen verbundenen Vorgänge. Gestern befand sich der frühere General anwalt McVeagh als Zeuge vor dem Comite. Er sagte, er und Garsield seien stet? dafür gewesen, die Sache bei den Gerichten anhängig zu machen, die po:i tische Lage sei jedoch damals eine solche gewesen, daß man Bedenken gehabt habe. Die republikanische Partei var in zwei Lager gespalten.Einer der mit den Betrü gereien in Verbindung gebracht wurde, war ein Bundessenator und die Republi kaner hatten nur eine Stimme Mehrheit im Senate. Mit Arthur habe er, Mc Veagh, nicht übereingestimmt, und deshalb habe er es für feine Pflicht gebalten. tofort nach dem Tode Gatfield'S aus dem Kabinet zu scheiden., UnS dünkt, dak all diese Geschichten nicht viel Werth haben. Wenn eS einen Weg giebt, unsere sogenannten politischen Prozesie in einer gesünderen Atmosphäre als der Washingtoner zu sühren. so schlage daS Comite diesen Weg vor. Das wird daS Beste sein, was geschehen kann. Wtvn McDonald nicht für die Präsidentschaft nominirt werden sollte. dann braucht man nicht erst zu sagen Okereker 1 fernrae, denn sie ist bereiiZ gesunden. Frau hendricks heit sie, uno ist die Gattin deS ehemaligen GouvernSrS von Jndiana. AuS einer New Porker Depesche geht hervor, daß HendrickZ von Europa aus, s er sich zur Zeit mit seiner Familie aushölt, einen Bnes an einen New Vor ker Freund geschrieben bat und dieser New Vorker Freund sagte einem ZeituagStnterviewer, daß McDonald nicht nominirt wikden könne, weil Frau Hen drickS und die Damen von Jndiana dieS nie und nimmermehr zugeben werden. Wir geben zu. dak McDonald aller dingS kein AdoniS ist. aber daS ist doch wahrhaftig kein Grund, warum er nicht Präsident werden sollte. Auch wird nicht gesagt, wie die Damen von Jndiana und speziell Frau HendrickS die Nomination verhindern wollen. Sollten sie vielleicht mit der Idee umgehen, sich in der Con vention Sid und Stimme zu verschas fen? DaS wird ihnen wohl schwerlich gelingen. Da wir das Räthsel nicht enthüllen können, müssen wir unS einstweilen bescheiden zu warten und zu glauben, denn die Wege deS Herrn find wunderbar und die deS WeibeS oft noch wunder bsn?.
DrahtuachriHteg. Demokratischer Club. Washington, 6. März. Ungeführ zwanzig Demokraten von Jndiana kamen hcute Abend zusammen und organisirten einen Campagneclub sür In diana. Congremitglied Ward wurde zum Präsidenten und Congrebmitglied Meiner zum VickprSfidenten gewählt. EineAdresse. New V ork.6. März. Die Ha, delskmmer beschlok an den Congttb eine Adresie zu richten und die Einstellung der Prägung von Silbe'rdollarS für die nächsten zwei Jahre zu empfehlen. Prohiditionisten. ColumbuS. O, 0. März. Die Probibilionisten hatten heute eine Con nkntlon und wählten Delegaten für die Nationalconvention in PitiSburg. Ueberschwemmung. CatlettSburg, 6. März. Der Sandy River begann plötzlich stark anzu ickwellen und aus seinen Ufern zu treten Eine groke Masse Bauholz. wclcheS den Flub hinabg, flößt werden sollte, wurde von der Fluth fortgetragen, wodurch bedeutende Verluste entstanden. Kamp f in einer Höhle. Reading. Pa.. 6. MükZ. Zwei Polizisten hatten h:ute einen ungemüth lichen Kampf in einer Höhle zu Tuckerton zu bestehen. Gallaqher, ein Bursche, der angeklagt war ein kleines Mäöchen Na menS Blumm vergewaltigt zu haben und später entlasten wurde, hatte an die Mutter des Mädchens mehrere gemeine Briefe geschrieben und sollte verhastet werden. Er flüchtete aber in genannte Höhle, woselt st eS stockfinster war. A!S er die Polizisten kommen hörte, schob er auf sie, diese erwiedersen den Schuft und konnten erst nach hartem Kampfe den Burschen der sehr stark ist. festbinden und verhaften. Ein Mörder. S a v a n n a h. Ga.. 6. März. Aus Veranlassung dcLCoronerS wurden heute die Feierlichkeiten bei der Leichenbestat tung dkSNegerS Wm. Dunn unterbrachen. Man fand an der Leiche 9 Schnittwun vpn.die dem Manne wie sich nun heraus stellt, von Jerrt? Hagins.in dessen Hause die Leichcnseierlichkeiten stattfanden, bei gebracht norden waren. HaginS, besten Tochter ein LiebenSverhälti:ib mit Dunn unterhielt. waS das Motiv zur That ge Wesen sein soll, wurde verkästet.
Ein Voranschlag. C incinnat i, S. März. Der städisscheJngenieur hat dem Board sür öfsent liche Verbesierungen mitgetheilt, waS eS kosten würde, wenn man die Flußzegend in Cincinnati so auffüllen würde, daß Überschwemmungen in Zukunft nicht mehr eintreten könilen. ES wäre nöthig, 20 Straßen zu heben und die Kosten würden mindestens 20 Millionen Dollar betragen. T o n g r e ß. Wasbington, .März. Senat. Vor. den vereinigten Arbelterorganisa tionen von St. LauiS lief ein Protest gegen die Einfuhr ausländischer Arbeiter und ein Gesuch um Verhinderung der selben ein. Wurde an daS Comite sür Erziehung und Arbeit verwiesen. Sewell legte ein Memorial de Senats von vttm Jersey vor, worin der Morrison Tarisdill opvonirt und die Ansicht ausgesprochen wird, daß dieselbe di: Jndu strie ruiniren würde. Der Senat ging darauf in Erecutiv sitzung über. Haus. Die Marine.AewilligungSbill vurde mit 259 gegen 1 Stimme passirt. Vsr Kabel. Unbegründet. Berlin. 6. März Der Bricht. daß die Resignation dS Ka'.tuSministerS von Goßler bivorstehe, ist unbegründet. War zu erwarten. Berlin. S. MSrz. Die Regierung wiro dem Reichstag eine Vorlage zur Verlängerung des Ausnahmegesetzes un .erbreiten. . (II ld der Reichstag viri sagen : Küß die Hand Euer Gnaden, verlängern Sie nur, so viel Sie wollen. D. R.) Die Geschichte kostet Geld L o n d o n. 6. März; Im Unterbause verlangte KnegSsekretär Hartinzton einen Kredit von 35.000 Pf. St. für die Su. daN'Exvedition. Labouchere beantragte bloß 100.000 Pf. St. zu bewilligen. Der Conservative Stanley tadelte die Politik der Regierung. Gladstone erwi derte, daß stch die Regierung um dag Ge schreibe ausländischer Zeitungen nicht kümmere und daß sie nicht die Absicht habe, die Herrschaft über Egypten an sich zu reißen-
Beinahe verunglückt. Berlin.. März. AlS SiSmarck gestern mit seiner Kutsche vor einem Eisenbahngeleise anhielt, scheuten plötzlich die Pferde und liefen vordem heranbrau senden Zuge über da? Geleise. Die hin teren Rüder der Kutsche V'tmaröZ ur den von der Lokomotive erfaßt und rui nirt. SiSmarck entkam unveklejt. Angeklagt. g o n d o n, S. MSrz. Der Oeneral anmalt hat Anklage gegen Jradlaugh erhoben, well er a 11. dS. im Unter Hause stimmte: Eine Co nvertirte. Pari, 6. März. Miß Äevada, die amerikanische Sängerin ging heute zur katholischen Kirche über. . Aus dem Sudan. L o n d o n, 6. März. Gen. Graham erhielt Befehl, die Rebellen innerhalb zehn Meilen von Suakim auseinander zu ja gen, seine Operationen jedoch nicht über zehn Meilen von der Stadt auszudehnen. London, 6. März. Gen. Graham maschirte am Montag von Suaklm mit 2000 Mann gegen OSma,l Diga. ' Niederlage der Rebellen. 5 a l r o, 0. März. Gen. Gordon tele graphirt daß Stattn Bay, ein östreichi scher Osfizier in egyptischen Diensten die Redellen nördlich von El Odeid geschla gen habe. ' ' ' Ein Betrüger, London, 6 März. Der- Sultan von Marokko erklärte den Mahdi als ei. nen Betrüger. ProbirenS nochmals. London. 6 März. Eine nochmalige holländische Erpedition ging nach Atschir. ab, um die Befreiung der Mannschaft deS gescheitelten Dampfers Ntsero zu versuchen. SchtssSnaeSrtchten.
N e w V o r k, 6. März. Angekommen : .Pavonia" und Abyssinia- von Liver pool ; Anchoria- von GlaSzaw ; ' .La brador von Havre. London, 6. März. Angekommen : .Cwidcrland-, .Wisconsin, , .City of Chicago- von New Vork. ) Marktpreise. St,n ?:. t . fi.C7: o.arc.iixi. orn o.Z neig 50c: selb tve; aemi!ch.Sc. s a f s , Ro. eitz emtscht. N o g g , kS. K l te NS.V0. e u Sinken 1e. Schult, S)e. pkk-12Xe. Seit Ilk. Sch atn schmal, 1t lltfe. el)l-Famil?Z4.)-S' ancg f4.BC-.00; Iai3.3.ig. t c r 16c : im tor tte. n t t e r rarn L? S3; Dair, 22 XX ; ountry Jö-iw. . . H tih n r 12c. a 1 1 f f I tt IMO-t.30 mc 9tU ers.l-ochfelNM-Z: Tafeläpfel 60er tu Vom Auslande. Ueber die kürzlich vom Kabel meldete Entlarvung eines amerikanischen Mediums durch Erzherzog Johann und den Kronprinzen in Wien erzählen die dortigen Blätter : Bastian hat schon seit einiger Zeit svtIitualistische Somen rn hiesigen aaistokratischen Kreisen gege ben, und viele Leute zum SpiriwalismuS bekehrt, u. A. auch einen gewissen Baron Hellenbach, der sogar eine Broschüre über Bastian's Produktionen schrieb. DieseS Werkchen hat die Aufmerksamkeit deS Kronprinzen und deS Erzherzogs Johann auf die Thätiakeit Bastians gelenkt, und gab dieser auf Einladung auch zwei Vor stellungen im erzhenoglichen Palais, wo AlleS ganz glatt ablief. Aber der ErzHerzog, welcher den Dingen gem auf den Grulid geht, war doch rncht ganz zufriedengestellt, und er beschied Bastian daher nochmals in seine Wohnung, und lud zugleich den Kronprinzen, Erzherzog Rainer, Fürst Batthyani und einige andere Herren zu der Vorstellung ein. Dieselbe besteht auS den üblichen Kniffen. Im ersten Theile, während das Publikum im Dunkeln sitzt, schweben musikalische In strumente durch daS Zimmer, ohne daß eine bewegende Kraft hörbar ist ; eine kälte Hand berührt irgend Jemandes Antlitz, und wenn das Licht wieder auf gedreht wird, sieht man daS Medium ruhig, oft mit gebundenen Händen, auf seinem alten Platze sitzen. Der zweite Theil deS Programms besteht aus der Eitirung von Geistern. Die Huhörer muffen sich Hand in Hand im Kreise niedersetzen, während das Medium in einem anderen Zimmer verbleibt. Die Verbin dungSthür bleibt offen und ist mit einem Vorhang verfängt. Erzherzog Johann hatte nun eine Vorrichtung getroffen, wodurch er die Thür mittelst emer unsichtbaren Schnur schließen und fo den Zufluchtsott des - Geistes abschließen konnte. Zweimal hob sich der Vorhang und eine verschleiette Figur erschien, die sich den Zuschauern nähette. DaS dritte Mal begab sich der Geist in daS hinterste Zimmer und Erzherzog Johann schloß, an der Schnur ziehend, die Thür. 6r und der Kronprinz gingen dann auf den Geist los, welcher vergeblich die Thür aufzusprengen suchte und schließlich den Schleier herabriß und denselben in seiner Brnsttasche .vnbarg. - Es wurde lofott
Licht gebracht und die Zuschauer erblickten keinen Anderen, als Bastian selbst, der sich seiner Stiefel entledigt hatte und an einem Arm vom Kronprinzen, am an deren vom Erzh. Johann gehalten wurde. Der Entlarvung folgte ein allgemeines Gelächter, wahrend deffen der Geist ftan zösischen AbschieV nahm. Schon wieder ist ein neues Buch über Deutschland erschienm und auch diesmal ist der Verfasser desselben ein Franzose. ES ist dieS der französische Pater Dldon in Paris, welcher ein Werk übe? die deutschen Universitäten schrieb. Zu einem Reporter, der ihn deshalb interviewte, sagte der Dominikaner: ..Die
Größe und tarke unserer schrecklichen Nachbarn kommt von ihrenUniversitaten. Im Gegensatze zu unseren französischen Universitäten sind die deutschen ausMän nern zusammengesetzt, die derselbe Ge danke, dasselbe Ziel vereinigt. Wenn wir Franzosen diesen einheitlichen Geist besaßen, so wären wir die Stärkeren. In Deutschland unterstützen alle Stuben ten einander. Sie werden Kameraden, die einander daS ganze Leben hindurch angehören. (?) Nichts trennt sie an den Universitäten; man beschäftigt sich nicht mit politischen und religiösen Fragen, wie bei uns. Dadurch entwickelt sich in ihnen ein Geist der Disciplin, der sich mit dem Individuum verkörpert und nicht allein im Heere zu finden ist. Dieser Gerst der Zucht und Einheit macht aus den Deutschen eine mächtige Nace ; denn sie find mehr eine Nace als em Volk. - Die classischste aller Räubergeschichtcn wird , aus einem Ott Florian in der Nähe von Monastir mit theilt. Dott haben nämlich die Rau ber vor 7 Monaten die sämmtlichen Be hörden des Ortes, . den Kaimakam, seine Schreiber und Unterbeamten, abgefaßt und in die Berge geschleppt. Die ge treuen Unterthanen wiffen bis heute noch nicht, wo ihre vorgesetzte Behörde -sich be findet, und die Negierung theilt diesen Standpunkt mit il.nen. . Die Gefammtzahl der Rechtsanwälte im deutschen Reiche siellt stch aus Veranlassung des Lkeichs-JustiZ amtS herausgegebenen Jahrbuch der deutschen Gerichtsverfasiuna auf 4342. Hiervon sind zugelassen : beim Reichsge richt und ausschließlich beim bayerischen r c 4 r . rm .. i 1. - voer ren xanoesgerlaü rn mxmqcn Ai, . f e t . . - J. nur ve? .oenancesaerlcyten i7, nur bei Landgerichten oder auswärtigen Kammern für Handelssachen 3174, zugleich bei Ooerlandesgerichten und Laudgerichten 530, nur bei Amtsgerichten 430. - - Die Chemiker Ztg. in England berichtet, daß im Verlauf von 20 Jahren der Verkauf einzelner Pakete von Patentmedi;inen in Großbritannien von 6,661,657 auf 18,457,990 gestiegen ist. Die Zahl der Verkäufer, früher 10, 163, beträgt jetzt 19,404. In Paris wurde dieser Tage daS große Loos der Künstler-Lotte rie gezogen, 100,000 Francs. Die glück liche Gewinnerin, Fräulein Josephine Dacre, ein junges, hübsches Mädchen von 18 Jahren, erschien, von ihrem Vater und einem Notar begleitet, auf derBank, um das Geld in Empfang zunehmen. Fräulein Dacre hat in den wenigen Taaen, welche der Ziehung folgten, nach Aussage ihres Notars schon an achtzig Heirathsantrage erhalten oder, wie. die junge Dame selbst behauptet, sogar schon über hundert. Auch charakteristisch für unsere Zeit. Im Bazar zu Stambul giebt es ein besonderes Verließ, in wel chem die Juwelierwaaren des NachtS eingeschloffen werden. In der letzten Zeit kameS mehrfach vor, daß Wetthsachen auK den Kisten der Kaufleute verschwan den, und diese wandten sich schließlich an die Polizei, damit sie den Dieb entlarve. Die hohe Polizei aber entgegnete den Bittstellern : Es ist nicht möglich, daß ein Dieb in daS Verließ eindringt ; es muß Zauberei dabei sein. Wendet euch an eine Wahrsagerin, damit die euck sagt, wo eure Schätze geblieben sind." Diese Prachtaeschichte erzählt mckt etwa ein europäisches, sondern das ofsiciöse türki m vi . . ' (chc Alan, 5rr Wakyt." Eine Londoner Zeitung brachte jüngst allerlei kleine Svöttereien über die so viel gepricsene Bildung und den guten Geschmack der Amerikanerinnen. Namentlich betreffs des letzteren wußte sie eine game Reihe hübscher Anek. doten zu erzählen, die sie mit der folgenden abschloß : Eine reiche New Norkeri rvr. ? . . . , nn Saiie na? iyr neues aus eingerlcytet. Als Alles fettig war, ließ sie einen renommirten, kun vorber in Amerika an. gekommenen italienischen Maler zu sich taoen, um nacy emem cunogang vurcy ihre drei ParlorS je ein Dutzend Gemälde für jeden zu bestellen, die to match tho carjets, a:nau dem Muster und der Farbe der Teppiche entsprechen frtfffon " Oir TY.t-x;3 tfc f.:t.ci vm.iii. kv uwtfciiu9 aber ebenso gut, wie boshaft erfundene Anekdote bat einen Boltoner Humoristen veranlaßt, seinerseits eine B-aanun mit einer englischen Dame, zum Besten ju flcocn, in oeren xonooner Hause AüeS n Roth gehalten war, tu matok tko nosa of the ladvs hiband. in hr Farbe der Nase deS Hausherrn." TTC3IS PßP frn ay d foana cn tu at Qeo. p. IlOWXLi. KewsDaocr AdTPrtllng & Oo Bareaa 10 fitxeet), wriew advsr CxtaT ooacraeti xaxr cx.iba.rs.tt.u flprao
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2. Das sonderbare alte Ctheimnkß. Es war eine der vielen Eigenthümlichkeiten der slrme'cischen Doetorrn, daß sie ihrm Patienten nicht sagen wollten, was sie für dieselben verschrieben. Sie sagten es würde die Kranken nicht gesund achen und wäre nur Vefri:' digung einer thörichten Neuaierde. ?n unserer Zeit vill der Kranke wissen was er einnimmt. Er ist schwach önd will kräftig verdm, oder er will seine gestörte Verdauung wieder in Ordnung br$en, oder sein: kranke Leber wieder aesund macheu vvö nimmi atx Blvwn'ö EismBitterZ, eineMedizia, welche kein Gebeimniß ist. Brown'ö Eisen-VitterS ist die beüe Eisen-Prä'za ratien in der Welt, ein sicheres Stärkungsmittel, reinigt und erneuert in Glut und ei zuverlässiges wrt angenehmes Heilmittel für schwächliche Fraum. V
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