Indiana Tribüne, Volume 7, Number 167, Indianapolis, Marion County, 6 March 1884 — Page 1
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Wo Jahrgang 7. Office : No. 120 Ost Maryland Straße. Nummer 167. Indianapolis, Jndiana, Donnerstag, den . März 188.
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Neues' Per. Telegraph. Wetter sichten. . . -Washington, 6. 'MÄrz. , Ost wind, kältere?., schönt? Wetter. Wiederaufnahme der , Arbeit. - -G r e e nc a p l e Pa. 6. März. ReiS' Sisenblechfabrik velche seit mehrerenMo naten stillstand, wird am 17. d. M. Sie-
der zu arbeiten anfangen.' Sie beschäftigt400 Mann. Die L aSker Res.o lutionen. Berlin. 6. März. Die National, libiralen haben beschlossen, bis nach der diplomatischenErledigung der Angelegen helt keine Diskussion der Lasker Resolu. tionin i Reichstage zu riökiren. (ZrSsfnung deS Reichstages. Berlin, ö. März. Der Reichstag wurde heute eröffnet, v. BSttichcr ver las die Thronrede. Dieselbe besagt, die Hauptausgabe deS ReiHStagS bestehe in der Lösung sozialer Frage und der Besserung der Lage der Arbeiter. Eine neue Partei. Berli n, 6. März. Eine VerschAtl zung der Secesstonisten und der FortschklttSpartei wurde bewerkstelligt und die neue Partei hat den Namen .Deutsche liberale Partei" adsptirt. Das Programm enthält folgende Punkte: Striktes Festhalten an der Verfassung, einjährige Budgetperiode, allgemeines .Stimmrecht, geheimes Stimmen, Zahlung von Diäten an ReichStagSmitglieder, Freiheit der Presse und der Rede, freie? Versamm lungSrecht. Gleichheit vor dem Gesetz. ReligionSfreibeit. virthschaftlicher Fortschritt, Ulitetdruöilng deS StaatSsozia liSmuS, oerechte Besteuerung, Ausnahme vsnLebenSdedürsen in der Besteuerung. Die Partei ist gegen Einfuhrzölle, welche speziellen Interessen dienen, erklärt sich gegen Monopole, für die.Ausrechterhal tung der nationalen Vertheidigung, oll gemeinen Militärdienst und kürzere Dienstzeit, sowie jährliche Feststellung deS Friedensstandes der Armee. Die Partei erklärt ferner, daß Anhänglichkeit an den ttaiser und die-Verfassung dieOniiJO. loge deS Fortschritts bilden müsse. . Allerlei. -7 Die Legislatur von Iowa , hat ein ProhibilionSgesed angenommen und der Gouverneur hat eS unterzeichnet. Wenn wir unS nicht irren, ist in Iowa schon in einem Civilfalle entschieden worden, daß daS ProhibitionSamendement nicht in der von der Verfassung vorgeschriebenen Form angenommen, und deshalb ungilttg sei. Wir erinnern unS, daß diese Entscheidung in erster Instanz abgegeben wurde, erinnern unS aber keiner Ent scheidung deS höchsten Gerichtshofes. Vielleicht ist auch noch keine erfolgt, weil eS sich um einen Civilfall handelte und solche Fälle nicht sehr rasch entschieden werden. Hoffentlich fällt daS Peohibi' tlonSgesed von Iowa durch richterliche Entscheidung zu Boden. Dem Repräsentantenhaus liegt eine Bill zu? Verhinderung der Einfuhr auS ländlicher Arbeiter vor, deren Annahme von Seiten des Comites, welchem die Bill unterbreitet war, empfohlen wird. Die Bestimmungen find ungefähr fol ende: Par. 1 erklärt jeden im AuS lande abgeschlossenen Vertrag mit AuS ländern zur Importation von Arbeitern in die Ver. Staaten, für ein Vergehen. Par. 2 erklärt alle solche Contrakte für gesetzlich ungültig. Par. 3 setzt auf die Uebertretung des Gesetzes eine Strafe von tausend Dollar? für jeden einzelnen Fall. Der Anzeiger erhält bei Ueber sührung de? Schuldigen die Hälfte jener Summe al? Belohnung, auch wenn er selbst der importirte Arbeiter ist. Par. 4 bedroht den - SchmSkapltün, welcher wissentlich Arbeiter in sein Schiff auf nimmt, die unter Contrakt engagirt sind, mit einer Geldstrafe von 5500 für jeden solchen Arbeiter und außerdem mit Ge sängnib bis zu sechs Monaten. Par. 5 nimmt Dienstboten, Privatsekretäre und andere in persönlichen Diensten stehende Personen von diesem Gesetze aus. Dazu hat da? Comite noch zwei Amendement? beigefügt, welche Schauspieler und solche Ardeiter auSnehmen, die hier einen neuen Industriezweig einführen sollen. Da? Comite, welche dem ReprS sentantenbouse die Annahme der Bill zur Verhinderung der Einfuhr von Arbeitern unter im Auslande abgeschlossenen Ver trägen empfahl, fügte seinem Bericht folgende Bemerkungen bei : Durch diese? Gesetz soll die freie Ein anderuna nickt aebemmt werden. Der EropSer, der sein Heimathland sreiwllllg verlükt, um Ylttyer zu ilimmen und rcier diese? Sande? tu werden, ist stttS willkommen. Die Bill betrifft öS
Einwanderer, welche von Leuten hierher gebracht werden, die die Löhne herab drücken und unbekümmert um den Bil düngSftand der importirten Arbeiter sich bloß billige Arbeit' sichern vollen. Diese unter Contrakt importirten Arbei ter kümmern sich nicht um unsere Insu tutionen,- die sie gar nicht kennen. Sie find unwissend bezüglich unserer Verfas sung. Sie kommen hierher unter Con traft, um unter demselben einige Jahre
lang zu arbeiten. Diese Einwanderung stammt von dem Abschaum der europäi schen Bevölkerung her. Man hindert sie. sich mit dem amerikanischen Volks leben zu amalgamiren. Sie wollen keine Bürger dieses Landes werden. Sie (c ben sehr billig und schädigen die ameri kanischen Arbeiter in ihrem ehrlichen Er werbe. Ihre Anwesenheit degradirt die amerikanische Arbeit und macht sie zur Pauperarbeit. Wie Forderung nach Einschränkung dieser ArbeiterJmporia tion kommt nicht allein ron amerikani schen Arbeitern, sondern auch von Ar beitgebern. Die patriotischen Arbeitge ber können nicht mit denen konkurriren, die ttontral.arbeiter beschäftigen. Diese importirten Arbeiter gleichen beinahe den Chinesen. AuS demselben Grunde wie diese sollten auch sie nicht in'S Land gelassen werden. Drahtnachrichteu. AerwirkteLandschenkungen. Washington, 6. März. DaS Se natöcomite für öffentliche Ländereien U schloß zu Gunsten der HauSbill zu berlch ten, durch welche die Landschenkung der TexaS Pacific Eiienbahn für verwirkt erklärt wird. DaS HauScomite für öffentliche Lände reien beschloß die der Ontagonan und Brule Rioer und die der Colorado und Oregon Eisenbahn Co. gemachten Land schenkungen für verwirkt zu erttären. Eifersucht. D e 3 M o i n e ?. Ja. 6. März Pe ter Johnson, einSchwede ermordete heute Vormittag um 10 Uhr in einem Anfalle von Eifersucht seine Gattin und beging dann Selbstmord. Die That wurde zwar. nicht in Gegenwart von Zeugen ausgeführt, aber alle Anzeichen deuten darauf hin, daß Elfersucht daS Motiv derselben war. Morgen? um 3 Uhr kam ein Knabe auS der Nachbarschaft in daS Johnson'sche HauS um etwas zu holen und um diese Zeit stritten Johnson und seine Frau miteinander. Z?ei Stunden später hökte man zwei Schüsse fallen, und al? Nachbarn Hinzukilten, fanden sie Frau Johnson todt vor der Thüre liegen, wäh' rend Peter Johnson im Wohnzimmer todt am Boden lag. Er hatte noch die Schießwaffe in der Hand. DaS 4 Mo nate alte Kind fand man weinend in der Küche. Vergiftete Brombeeren. C h a t t a n oo g a, Tenn. 5. März. Die Familie Euthrie. an RogerSville Junction erkrankte am Sonntag nach dem Genuß von eingemachten Brombee ren. Fast augenblicklich nach dem Essen wurden vier Kinder der Familie und die Mutter heftig krank. Die vier Kinder sind mittlerweile unter den deftigsten Schmerz? gestorben und die Mutter liegt am Sterben. Man glaubt, daß Bleiver giftung durch die Blechbüchsen verursacht wurde. Zwei Kinderverbrannt. W h e e l i n g. W. Va. 5 März. Ge. stein wurden zwei Kindern des Jsaac Kennedy in Barbour County verbrüht. Die Kleinen spielten um einen Kessel, welcher mit kochendem Wasser gefüllt war ; dabei fielen sie in den Kessel. Die Kinder waren fast augenblicklich todt. Al? man sie herauszog, fiel daS Fleisch den Kinder von den Knochen. Ein Trunkenbold. Cleveland, ö. März. Wm. Mc Millan, der in der Nähe von Huron wohnt, kam letzte Nacht betrunken nach Hause und insultirte seine Frau, welche dann um Hilfe rief. McMillan schwor, daß er den Ersten, der ihm nahe komme, erschießen würde. George Thompson, ein I9jähriger junger Mensch kam an die Thüre um einen Austrag auszurichten, McMillan, der ihn für einen Andern hielt, schoß ihn auf der Stelle todt.- Er feuerte darauf eine Kugel auf sich selbst, brachte siaber nur eine schlimme Wunde bei. Er wurde verhaftet und heute Mor gen fand man ihn in seiner Zelle todt. Er batte sich mit Rattengift, daS er ge funden, daS Leben genommen. 5.000 für ein Auge. B r o o k l y . S. März. Die lZlage von FranciS G. Nei! gegen Philipp Dor lan, einem Restaurateur, wurde heute ouf gütlichem Wege zum AuStrag gebracht. Der Klüger verlangte tz20.(00 Schaden erfatz dafür, oaß ein Kampfbahn des Verklagten seinem Kinde ein Auge auS hackte. Ek liej stch rait N.000. abfinden.
Congreß. Washington, L. März. Sinai. ' Der Senat besprach die Pendleton'sche Bill bezüglich der Conllargericht?barkeit in fremden Ländern und ging dann in Ezecutivsttzung über. Haus. Da? Comite für Qahlen empfahl den Sitz de? Delegaten von New Meiiko statt dem Republikaner T. Luna dem Demokraten F. A. Manzamare? zuzuer kennen. Da? Juftizcömlte legte eine Bill für ein allgemeine? Bankerottgesetz dor. Wurde an daS Plenarcomite verwiesen. DaS Hau? diSkutirte darauf die Be villiguogSbill für die Marine und ver tagte sich dann.
Ber Oabel. Zum Cultur kämpf. B e r l i n. 6. März. DaS Unterhaus deS preußischen Landtag? hat mit 209 gegen 1ö2 Stimmen, Windhorst' Antrag da? Gesetz zu wiederrusen, welche? die Gehalte der katholischen Geistlichen abschaffte, verworfen. Die Regierung oppo nirte dem Antrag, detheiligte sich aber nicht an der Debatte. : Ein Schiff für China. London. 6. Mär,. Die chinesische Gesandtschaft in Berlin hat Offiziere und Mannschaften engagirt, um die in Kiel gebaute neue chinesische Corvette Nathir nach China zu bringen. BiSmarck ist nicht geneigt, zu intervenlren, da Frank reich und China zur Zeit nicht Krieg mit inander führen. AuS de Sudan. C a i r o, 6. März. - Gen. Graham ist in Süakim angekommen. Die Truppen schiffen sich in Trinkitat nach Suakim ein. OSman Diga liegt zehn Meilen von Suakim. , . Trinkita t.. 6. März. 330 Kranke und Verwundete wurden heute nach Suez eingeschifft, wo sie im Lrzareth unterge bracht werden. London, 6. März. . Gen. Graham trifft Vorbereitungen um nach Tamanieh vorzuziehen. Mehrere. Ocheikh? haben sich erboten, 'OSman Diga zu verlassen und den Engländern zu helfen, wenn sie bezahlt werden. Bei Ted wurden mit Einschluß der bei der Niederlage Baker Pascha'S getödketen Egypter 2700 Leichen begraben. Capitün Mason, der eng lische Agent in Massonah organifirt ein abessynischeS Heer unter englischen Osfi gieren, um gegen Khartum zu ziehen, im Falle der Mahdi fortfährt, zu kämpfen. Cairo, 5. März. Den Berichten Gordon'S über die Unterwerfung der ScheikhS schenkt man hier keinen rechten Glauben. - Man ist der Ansicht, daß ihn die ScheikhS mit falschen Nachrichten täuschen.und sich bestechen lassen. Scheikh Ibrahim steht am weißen Nil mit 9000 Mann und Scheikh Buschir zieht g'gen Khartum mit 800 Mann. EineRevolte. Suakim. 5.' März. E? wird be richtet die Beduinen von Jedarrah haben rebellirt. Der Belagerungszustand wird erklärt werden. Giebt nach. Constantinopel. 6. März. Die Pforte wird für Creta einen 'christlichen Gouvernör ernennen. Die Türkei und England. London. 5. Mär,. Die Pforte hat die Großmächte zu einer Conferevz wegen de? Sudan? geladen. Deutschland erwi derte.daß e? sich nicht in dieAngelegenheit zu mischen beabsichtige und rietd der Tür kei die Sache mit England allein abzu machen. Aebnllche Antworten haben auch die anderen Mächte gegeben. In Folge dessen ersuchte der türkische Ge sandte in London Carl Granville sich des Einflüsse? de? Sultan? zur Herstellung des Friedens im Sudan zu bedienen. - VStssKuaSriSteu NevVork.ö. März. Angekommen : .Westphalia von Hamburg und .Ceta lonia" von Liverpool. L o n d o n, 4. März. Angekommen : Devonia- und J0d von New Vor?. Marktpreise. tIt,,n-o. i . zi7:.Z,sth.ttl. Nrn R.Z eift c: cldt0c; . 49, 8af r o.u,eti L?xe: gemischt te. o g , , n l t-,Z5.M. S ZI.d0. chtn kn tk. Schult n 9ic. p,k lZc. Sttn t!)k. chraetn, schmal, Wi h l-?amll, 4,00 fft.4-A.aj; 5r!ratt.N-!Z.i. t i e 16c ; itn 6tet U. vutter re,erH fr-ci tx 23-26-: ountr? 13 10c. Jähner t?e. a 1 1 9 f f l -4 1.IO-t.) 9T lt. vsl-ochkxf; !Z.d9-;! afick,sl 4 03- !!.., rkvrl.
Vom Auslande.
' .Vor einiger Zeir wurde berichtet, daß eine russische Dame, Frau Kowalewski, in Stockholm eingetroffen sei, um an der dortigen Hochschule oen Lehrswhl zur Mathematik einzunehmen, pfaiu Kowalewski ?at nun ihre Vorle sungen begonnen und die dottigen Da gens Nyheten" sprechen ihre Bewunde rung darüber aus, daß ein so einzig da stehendes Ereinih die öffentliche Auf merkfameit nicht in höherem (Ärade in Anspruch genommen hat. Die Stockhol. MHochchule, welche erst vor einigen Jahren durch freiwillige Spenden gegründet worden ist, macht in der Tbat venig von sich reden. ZurErr ich tung eineöGrab denkmals für Ernestine Wegner hat sich m Berlin ein Comite gebildet, welches aus dem Direktor und mehreren Mitglie dem deS WallnerTheaters, desereinS 'Culenspiegel" und der Berliner Presse besteht. Der Entwurf des Denkmals ist bereits festgestellt. Die Jury der zwe itenPreiSbewerbung für ein Denkmal Victor Emanuel'S in Rom erklärte als die drei besten Entwürfe diejenigen der Architekten Sac com in Rom, Manfredi in Piacenza und Schmitz in Düsseldorf und gewahrte jedem der Künstler eine Prämie von 10,000 Lire, sowie je 5000 Lire für die Herstellung der plastischen Modelle. Nach Vollendung der Modelle wird demjenigen Künstler, welcher das beste Modell ange fertigt, die Ausführung des Denkmals übertragen werden. Kürzlich begab sich in Prag eme Deputation theoloaischer Stu denten auf eigene Fau 'tzum Statthalter, um seine Verwendung für Einrichtung tu ner besonderen echi chen theologischen 5?acultät :u' erbitten. Der Statthalte, nahm die Herren nicht ungnädig auf, da segen leitete der Direktor des theologi chen Seminars eine Disciplinamnter ücbung ein, weil er vor dem Schritte nicht geftagt worden war. Außerdem erklärte sich der Kardinal Fürsterzbischof Schwarzenberg entschieden gegen r5 Aacultät mit blos czechische? Vortragt wrache, weil die Kleriker im Interesse d Kirche durchaus auch deS Deutschen mäch, tig sein sollten. ES wäre gut gewesen, tf. Cd . ' . r c . nommm hätte. . Im Dorfe Shuki imph tawaschen Gouvernement War bor einigch Wochen eine zweite Ehe eingegangA Kaum war die Trauung vollzogen, so er, schien die Polizei bei der Frau und r. ll&vtt ihr, ihr Mann habe tein Necht, KZ im Dorfe niederzulassen. Dem Irnttki blieb nichts Anderes übrig, al? sich wap rend des TageS in einer Scheune zu vn stecken, zur Nacht kehrte er sodann unbe, merkt nach Hause, zurück. Die Polutt kam jedoch bald dahinter und waS tbat sie? Jeden Morgen stellte sich der be. treffende Polizeibeamte in der Wohnung der Frau ein, erinnerte sie dran, da ihr Mann das Dorf verlassen müsse, m entfernte sich sodann, nachdem sem (& wissen mit mehreren Schnäpsen bmis! worden war, um am anderen Morgen dasselbe Experiment wieder zu erneuern, Ein anderer ernsterer Fall hatte sich im Dorfe Bjeljaöna zugetragen. Da selbst hatte ein verabschiedeter Soldat, der daS Schneiderhandwerk betrieb, ein Mädchen aus dem benachbarten Dorfs Wassiljowka geheirathet und selbstver ständlich seine Frau ins Dorf mitgenonu mt:. Sie hatte aöer noch nichr die Wohnung ihres Mannes betreten, als sie bereits ohne jegliche Ceremonien vom örtlichen Polizeibeamten aus dem Dorfe ausgewiesen wurde. Der Mann packe jetzt in der Ueberzeugung, daß er sich alß Soldat und Handwerker überall nieder lassen könne, seine Sachen auf und kehrt mit seiner Frau in das Dorf Wassiljewka zurück, um sich daselbst dauernd nreder zulassen. Wie groß war aber sein Er staunen und zugleich seine Enttäuschung, als ihm daselbst mitgetheilt wurde, daß weder er noch seine Frau, die mittler weile mehrere Tage außerhalb des Dor feS zugebracht habe, ihren Wohnsitz im Dorfe nehmen dürften. Jetzt kehrte er in sein Dorf zurück, aber hier ereilte ihn dasselbe Schicksal. Da seit seiner Ab reise auS dem Dorfe bereits drei Tage verflossen seien, so habe er kein Recht mehr, sich im Dorfe niederzulassen. Voll Verzweiflung begab sich der unglückliche Mann in die Stadt und suchte beim Militärchef, beim Gendarmerieobersten, bei erschiedenen Civilbehörden Hülfe, aber lberall vergebens. DaS Echo" erzählt fol sende Scene aus einer Restauration am Newski in Petersburg. Es tritt ein jun ger, in Lumpen gekleideter Mann von übrigens guter Haltung und intelligenten Gesichtszügen ins Local und geht von Gast zu Gast mit der Bitte, einem un bemittelten Beamten etwas zukommen zu lassen". Jeder gab ihm etwas Geld und bald hatte er ungefähr einen Rubel bei sammen. Er. überzählte das Geld und dtötzlich verwandelte sich sein ganzes We sen. Er brachte sein defectes Haoit eini germaßen in Ordnung und rief dem Kell ner mit befehlender Stimme zu : Eine Flasche Cognac und ein Beefsteak aber rasch !" Warf sich zum Erstaunen Aller mit nachlässiger Haltung aus den Divan, und musterte die Anwesenden mit gering schäjiaem Löchek.
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