Indiana Tribüne, Volume 7, Number 166, Indianapolis, Marion County, 5 March 1884 — Page 1
Aftin& .! i v vy v Jahrgang 7. Office : No. 120 Oft Maryland Straße. Nummer 166. Indianapolis, Jndiana. Mitttvoch. den S. Mär 188.
! dZer j J: vi-aUx dem Titel .Verlangt, iQilü&V, .Gefunden", ftolttn, soweit difeld?n cht SeschftsanHkige find aaü Aaa Kill izilMn nicht übnKii. I Atu. btuta aatataltlii autaeost. Lszeiz, blicht li ftltUal 1 NZr abgegeben, ttniitv, fltlta sch selbkzea kszeNufkahme. Verlangt. Verlangt wirb ein kehrjuna. 913$ere in der Office d ltZ. trtiA4 wird ein Ute, deutle, Nlld. fV?""? chenür algemeine Hzutzrbett. 92 396 or aiabarna Straße. 10m, r. . . i mirS ff unS HU 1tT"ftt!f iCrlunftt aas etntr at. z Meilen von rer ravr. viajUTraßen in oer ver Jnviana Xtijau. WZmz? Ci..44. Arbe euren oa. Yi-vy, . f-$r.ttir. dZ.BltZ. NKZtreSin derO'ft i Sstr1ftts4- wird in Stelle als Dienstmäd. vvhhh Qkn. 5iaajuTracncetÄ 5o;k: eLanll.Strast, zwischen Jllinsi, und Tenneqee Straße. 9m, 0f 5tn Bäcker ett zkltt and. Ziorensv . ftachjnfrafl .524 6fib Oft ÄtratzZ. lOmj Werlanat g!,1!: xstöt!er.und'D?ozutnn,2aren,uVkrM5g tft. Kr. ft.N.l.. 1 l l , , .(.u... uiuh i.i i i?. r. bvfuuvv. i - Berlanat ;53;ffiÄ. r; Privatfamttie vorgezogen. RZSere unter?. L. m rer unlonzHae ez u verpacyren: Lnd.lse.e" . . - In südZKllch ron der Llart. nabe Churqman'Z?sän.i gelegen tt. unter annehmbaren Bedingungen. Nach huraen b: enr? xaa, 21 Vougyertnraxe. 4-...5c... 1' Acker Karten. Dii vtiiuitiitii land ueist bau. und Stall in der NZbe der stavt. ?n dkster Cuttu? 5Zach,uklg,n bei Äle TlkZger, Odd Fellou? Halle. ' ta Zu verkaufen : MÜ."slZ: rerein. NüSere? in der Office dl. Itl. Kwzö O. iAMSii 3n vollsIZndia VfU'MHi Saison. Strlchtu,g tu biliaem Preise. Nachzufragen No.7? Süd Dela war Ltra?e. va 6.. . . ?ut rdalten Rti. fie ru vtimuKU . tnn-en in dcrO dr Jndiana ?rid!lne.da ?T,is;fttt Gelder In et2aencn USZUlelyen. jwi Zu verkaufen : M?.s7ab? g:n,e dlllig. auf , , Ihrige iZahl'lnoen. keine An. ,aomng eriangr llllg vauier, or, unv ,zarm? auft nicht, ehe ihr tti mz vorspracht. S l r. M a r. Odd?eSsi?Z Sz2e.rundeiakrhumz.. Schin'shrtl. und euervrfiq,run,.gnr. r . . 7..... ... NVlwWMSN j Um den nöthigen Raum sür unsere FrühIahrSwaaren in Ordnung zu haben, bieten wir de Publikum unseren ganzen Vorrath von 3S$ini Bitten, I , . 1 Pelzkappen, Pelzdecken tt. HattdsVUveN, zu den alleräußersten Preisen a.i. Y i Bamderpr ist nifitttrtfntt Sfr 1 1t Wawmgton IiicIiuimpoU ?ülaeo viniv Vnsvum r, Txoxtb Pennsylvania Straße, zwischen Market uno vhlo Elrae. ' I N ro bartig Attraktion n : . . m I Kaiirne Zorter. die Nlejin. - Herr oüt?. . . i. mivvrM.t w i(M I . m (lf . n..ftf. , ?rofffot5KUbermuHlalir4eÄaniiterDranbo ine.- i'.vn. -"i Mar2. Jongleur. -H?? Lawton. Sänge? und Tlitjer. Eintritt 10 Cents. Eentml Gnrten ! Ecke Oft nnd Wajhington Straße. Billard Halle! Odiaer Pla i't rollftldtg neu und d,um ein, gerichtet. li testen rfrischunzen aller Art sind jederzeit u haven und a Puouru w um ö' stchrrun aufmerksamer Sekienung ,um Bezuqe em geladen Cumv's eozy Place ! 476 Ost Washington Strahe. Ciifiet T'latz il aus'Z Schönste eingerichtet, und ttv esttzer l5flbn d ftet dafür sorgen, dab nur . . . ' .-.- - W A.WAVMff.rfcAM 4J49M di CNlUNDtJJXen Vurgrr l S.avi vr!ij,k,i' il &.ifM a' e bei der gallone. Quart uud Pwt jU Z2;oljal Pieisen- Pool und Billardttsch. Die begen Getränke stets an Hand. Prompte, aufmerksame Bedlenuug. ILII. C AIlPll. l(jntdümr. IQJttmZlVti a ! JW .rMmM.m - I . mm c mn a .,.., .6. lte.5789 öttfteeitetrajr. Da, siööte.schZufte und SUeste Lokal w derStadt tränk. all.r an. Imt. wie exeN-n .üglich, Bdinug. .wen, Log' Pri,.:., Haltung ,al. I. Sonrt.n und t,amwgn unt.r liberalen edingungen ,ur LerfZgung. j-QjIXy msrtlVHARüX, Uigenthaer
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Neues per Telegraph.
W e t t er a u SZ i ch t c n. Washington, 5. März. Ver ünderlicher Wind, värmettZ trübes et ker. negen dd cynee. Zählen die Häupter ihrer Lieben. Pitt Sbu r g. Pa.. 5. März. Die Unlted ..States Brewerö' Association hat Ckculare an ihre Mitglieder auSge schickt, in welchen dieselben ersucht werden, die Zahl ihrer stimmberechtigten Ange n.n.. mit,utkeilen. Wlnn will v-.kn,n j-. u.. .,u,, vs rott viele Tlimmgever man )q ver lassen kann. Wahrscheinlich verrückt. n TM. k.- ' ri3. v.?, v on$e vsormkr." welcher US erbot, b yjLoxotx ocs listn von ettllM anzllgkvep, 110 UT vkriUlll geyllilen. v e . . D i e D y n a vx 1 1 1. London. 5. MZrz. Die Pslizki glaubt die Spur gesunden ZU hüben, durch welcke sie die Dynamiter bald ding sest Müchiv wird. ht'lKt, daß sich Ltts I'' 1 I CUICUI UUIVC( U l UUI JCUIUUI V'JU ? . . . . r . cr CV c . " in Soulbamdlon lande!,. drei Männer befunden haben, welche dle Donamit Vakete aufakttkben habtfi. Sie sollen mit drei Andern Hand in Hand - ' gearbeitet haben und alle sechs schienen Amerikaner zu sein. Sie haben Sout hampton sofort wieder verlassen und aus ihre Hastnahme ist eine groke Belohnung au?gesktzt. Allerlei. Drei Monate lang ist unser Con greö jetzt in Sijung. Wie viel hätte er in dieser Zeit thun können, und wie wenig hat er gethan. - ES dauert lange bis BiSmarc! es ?"t findet, da? Repräsentantenhaus oinjleu von l?er Ullzenoung vergaster Resolutionen in Kenntnis zu seßcn. Dtk Redaktttl? dk Lond0N!k Jltt .?. ..... r.i,n ,.s vttt HJUkV v v VKitvi ..it)v: w 1 sähriger Hast wegen Blasphemie entlas r... . : r- v lkn. uno oas r.enni man in vsngianu Prebsreiheit Morgen tritt der deutsche Reichstag zusammen. Wenn er zu Hause bllebe. wäre gescheiter, dann könnte wenigstens BiSmarck'S Despotismus sich nicht den Schein einer Volköregierung geben. ( th smiinhti VWVVVt JVIVVtl HilV W H(tVI4 Die älteste demokratische Oraanisation lx Ver. Staaten. Tammanu Hall von New York, hat in iöre .National-Plat-form- eine Planke zu Gunsten emes RegierungS Telegraphen angenommen. egle - nern Man mag zehn Mal den Börsia den Vorwurf machen, daß st, die Schuld an dem Goldprämium tragen. ynl) ber nibfrnjettöi Silberdol. lar, so ist eben die Börsenspekulation ein Faktor, der vorhanden ist, und mit dem man tittt ,tä)Bm mfDie St. LouiS Tribüne- schreibt .Britische Aristokraten eignen in den er . r. x r 1 crnin; nv ; öiaaien ocrciiä zi timoncn viaei ni w nr t vand. MSN MQ! l elNtN VegNN VON . . . . Hf (stfc h M8 H h8 Yntnn mnn ,n w w vu v i "it'r ' ' v ' rwugung zi.ui, vu iigzunv, lim, Irland und Schottland zusammen nur 77 Millionen Acker grob find. Wenn die Engländer fortfahren, unser Land in gleicher Weise wie bisher zusammen zu kaufen, werden wir eS mit der Zeit gleich falls zu einer bösen Landsrage bringen. Wir stnd der Ansicht, dak wlr es zu einer bösen Landsrage schon gebracht haben. Denn wenn der Arbeitslohn fort während sinkt, auch der Profit des Fabri kanten lMMkr Mkyr avNlMMI, vagkgkN rundrentk fortwährend sttiat. die Äab der kleinen Farmen abnimmt und die der groken immer mehr wächst, so brauch man sich nickt weit nach der bösen Land fr.ige umzuschauen. , m mmm , Drahtnachrichten. Demokratisches. Washington, 4. März. Da demokratische Eamvaane Comite deS CongresseS versammelte sich heute im Ar lington Hotel und organistrte sich sür die Campagne. KrönungSfeierBaltimore. 4. Mär,. Die Sunhat folgende Spezialdtpesche von Rom , ..... :n v.- r.jtn. rvc. vom ö. 'carz I V" M " llul" OUWM m 2e0 großartige Feier desselben . v jn bcr Sirtinischen Kapelle statt. n!,!. b..r h 47.irrJhnr i;nh IHJll u fluu " W "'' " Oallen mit großem Pomp. . Er wurde . dkM KlölUNgSstuH k V0N V N N U, vrm l.iuuu.,tu vv i vic Purpur gekleideten Dienern getragen. . . es tjoiaui gingen vler wiener Ml! aazern ' auS Straußenfedern. An ver splve ve
fand sich eine iobelgarde in mittelalter lichem Costum. Die Cardinäle gingen je zwei und zwei. Die Schleppen ihrer Purpurgewänder wurden von Pagen getragen, welche in Sammt gekleidet waren. Nach den Kardinälen kamen die Patriar chen, die Erzbischöfe und die Bischöfe, alle in Purpur- gekleidet. Das diplomatische Corps, Vertreter des Ordens der Malteserritter, der Großmeister de 0c den befanden sich im Zuge und nahmen an der Feier Theil. Angekommen.
St. Louis, 4. März. Lieutenant Schüfe von der Bundesmarine welcher zusammen mit Lieutenant Harber die Leichen DeLong'S und Genossen von Sibirien herüberbrachte, kam heute hier rn m an. An ver or e wiro lym sin onen icher Empfang und Abend ein Bankett gegeben werden. 4 Ein nettes Früchtchen. E a st o n. Pa.. 4. März. Benjamin Aeatty versuchte heute seinen 17 Jahre alten Sohn Harry zu züchtigen. Dieser zog einen Revolver und schov auf seinen Vater, ihm eine gefährliche Wunde zufü gend. Er wurde entwaffnet, ehe e? nochmals schießen konnte. W ahl de trug. Scranton, Pa., 4. März. ES heißt, daß bei der letzten Stadtwahl 700 Personen auf Grund falscher Steuere. ifikate stimmten. Richard Caldon, der Schwager des gewählten MayorS wurde wegen AuLstellenS derselben verhaslet. S e h r v e r n ü n s t ig. Hartfors, Conn. 4. März. Die Perhibitonisten hielten eine StaatScon vention ab und stellten ihr eigene? Ticket aus. Eine Tragödie. Wat ertown, Wa, 4. März, m Sonntag brannte das HauS von John Glaßkock in der Nähe von Delaylainet. Als das Feuer gelöscht war, fand man im Hause die L?ichen der Frau und der drei Kinder GlaßcockS im Blute schwim mend. Kurz nachher hörte man vom Walde her einen Schuß, und als man nachsah, fand man die Leiche John G!aS cocks selbst. Man nimmt an, daß er die Seinen ermordete, daZ HauS in Brand steckte, um die Spuren des Verbrechens zu verwischen und entfloh, daß er jedoch bemerkte, daß daS Feuer rasch gelöscht war, und man die Leichen gefunden haben müsse, und daß er sich dann selbst erschoß. Freidenker Convention. Salmanca, M. I. 4. März. Die nationale Freidenker'ConventZon finde! am 3 September in Cassadage Lake statt. . - s o n g r e H. Washington, 4. März. Senat. Jngalls reichte einen Protest vsn einem Posten der G. A. R. gegen die Rehabili' tirung Fid John Porter'S ein. Die BewilligungSdill für die Militär. Akademie in West Point wurde diskutirt. HauS. Nach Erledigung einiger minder wich' tiger Geschäfte wurde die Bewilligung für die Marine dittutirt. DaS Hau? vertagte sich ohne Beschluß sassung. Vsr Kabel. Gefährlich krank. London, 4. März.. Prinzessin Elothllde, Schwester des Königs von Italien und Frau deS Prinzen Napoleon ist gefährlich krank. Suchen nach Anarchisten. Bern, 4. März. Die Polizei durch sucht die Häuser der Anarchisten. Der Präsident des Berner AnarchistenElubS wurde verhastet. Sind klüger.alS wir. H a a g, 4. März. Die Generalstaa. ten haben die Einziehung von 25 Millio. nen Silbergulben beschlossen. AuS dem Sudan. London, 4. März. Osfijiöse Be richte von Cairo melden, daß General Stephenson Gen. Graham beordert habe. nach Suakim zurückzukehren, weil dieses eine bessere Operationöbasts bietet. Die Operationen gegen OSman Diga werden sich nicht über Tamanie hinaus erstrecken. Marktpreise. Si t,en-No. t 59. $1.07: 9!o. 3 islb, !l.0t. orn 9lo.3 tsttft ; a lo (0c ; amich. 4fte. Safe r Sto. weit 87x: gemacht Sie. o g g n 5e. le te-NS.. Heu- tt.d. Schtn ken i4.. Schult rn -9.'k. Sveck-lZXe. etten-ile. Sch inksch al 11 iljki eh l -gamiiB 4.tW-- anc, I.V-A.0. Str $2.50-13.60. t r 15c ; im Ltore 13c. Sutter-Slttder? SJ 3ic; Dir, UZSc Eountry IS Ivi. 8ügn er t?e. a r t f f c I n-41. 10-1.90 rr Brl. Vfl-ochAosl t3.d0-N.S0; Tafl,xfl l 00.RV. Vtl 91U
ScSiZfnaSricht?v.
N e w V o r t. 4. März. Angekommen : .Baltic" von Liverpool. London, 4. März. Angekommen: Wieland" von New York. .Explorer" von New Orleans und .Waldenstan" von Boston. Vom Auslande. zm österreichisch e N.Reichs rath ist kürzlich von Seiten des Abgeordneten Nichter (Krems) ein bemerkenswerther Antrag eingebracht und von allen Parteien des Hauses beifällig aufge nommen worden. Äer Antrag betrifft die Einschränkung der Execution von Mobilien und bezweckt die Schaffung eines ezecutionsfreien Besitzminimums für das Volk nach Art der amerikanischen Heimstättenzesctze. Nach den bestehenden Bestimmungen sind von der (zrecution nur die unentbehrlichen Leibeskleiderund Werkzeuge des Schuldners ausgcschlosfen. Der Antrag des österreichischen Abg. Nichter verlangt nunmehr, daß dem ausgebeuteten Schuldner von seinem Vesitthum so viel gelassen werde, daß er mit semcr Familie nicht der größten Ncthlage preisgegeben sei und ihm eine wenn auch nur bescheidene Grundlage zu seiner wirtschaftlichen Wiedcraufrichtung ge wäbl leistet werde. Im Jahre 18 7 1, zur Zeit als das 1. Hessische Husaren-Regiment No. 13 noch in Hofgeismar garnisonirt war, desertiere von demselben ein Rekrut, welcher nach Amerika ging und in Baltimore eine Stelle fand. Nach fast dreizehnjährigem. Aufenthalte in der neuen Welt" bekam der Deserteur solches Heimweh, daß er beschloß, wieder nach KurHessen zurückzukehren in der Erwartung, daß man daselbst sein Soldatenleben längst vergessen habe. Dem war aber nicht so, denn der Durchgangener stammt auS der Gegend von Wabern) wurde bald nach seiner Hinkunft verhaftet und unter sicherer Eskorte seinem Regiments nach Bockcnheim zugeführt. Nachdem er bei demselben sür die Desertion bestraft sein wird, muß er, obwohl er schon über 30 Jahre alt ist, bestimmungsgemäß noch seine Dienstzeit nachholen. Schreckliche I ustizzustände scheinen im Kaukasus zu bestehen,wcnn nachfolgende, von dem russischen Blatte Grasdaum" mitgetheilte lÄefchlchte vayr ist. Um autasler hatte einige Menschen ermordet. Er wurde vor Gericht gestellt, welches ihn m Zwangsar- , . ,f 't. r r i ... c ... vett verurlyellle. daraus var er oen Staatsanwalt,man möge ihn unterBürgschabt freigeben. Auf die Frage, wozu er die Freiheit unter Bürgschaft bedürfe. erwiderte der Äerurtheilte, daß er drei Zeugen tödten müsse, die während der Untersuchung ausgesagt. Der Staatsanmalt giebt den zu Zwangsarbeit Verurtheilten gegen Bürgschaft frei, derselbe geht hin, ermordet dle drei Zeugen und kehrt zum Staatsanwalt mit den Worten mrüa: Jetzt könnt Ihr mich auf die Zwangsarbeit schicken ; ich habe die drei Zeugen abgeschlachtet." Glücklrcherweise wird der ü!erorecher, wleman behauptet, trotz des Staatsanwaltes gehenkt werden. Jiiteressant ist gleichfalls, daß im KaukastlS Meineide vor Gericht für 20 Kopeken u'.'d bei wichtigen Ange lcgenhsiten sür 50 Kopeken geleistet werden." Ueber d:n Brand, durch welchen der kleine Ort Eastello (Bezirk Tione in Südtiro! ) ganz vernichtet ivorden ist, und über die Nothlage der Be tvohncr wird au5 Eondino geschrieben : Die Ortschaft Eastello ist von E?ndino eine Stunde entfernt und liegt an einem sehr steilen Gebirgsabhange, den nur Fußgeher und Saumthic're passire können. Sie hatte 107 Wohnhäuser sammt Nebengebäuden zur Unterbringung der Haustyicre. Diese Wohnhäuser :c. wa ren so dicht aneinander gebaut, da von einer Straße oder Gasse in den Orte selbst keine Rede sein konnte. In der Ortschaft leben 220 Familien, die 1000 Köpfe zählen ; es sind zumeist Kinder, alte Weiber und einige alte Männer, indem die arbeitsfähigen Männer in Jtalien, der Schweiz, Frankreich und selbst in Amerika in Arbeit stchcn, um sich und der Familie zu Hause den 'nöthign Lebcnsunterhalt zu verschaffen. Zln 31. Januar, um balb 10 Uhr Vormittags, erscholl der Ruf : Feuer !" Man denke sich nun diese unbebilflicheMenschezmaffe angesichts der drobcndcn Gefahr! 6s kam l '.- . n ' , . :r rn r vor, CstB viele iraiu in irren vumun aen blieben und qar nicht glauben woll ten, daß es wirklich brenne, obgleich ober lkren Köpfen das Feuer ausgevrochen war. Es ist auch kein Wunder, wenn man die Einrichtung in diesen Hiusern bedenkt offene Kochherde und Kamine, theilwcise von Hol': die Häuser sind größtentheils von Holz, in jedem Winkel liegt Streu und Holz aufgeipelchcri ; die Wände sind nnaerdick mit Tbeer bedeckt, weil der Rauch nicht den Kamin, sondern bei Fenster und Tbüren seinen Abzug hat. Man kann sich vorstellen, welchen Umfang das Feuer rn der kürzesten Zeit annahm. Binnen drei Stunden war die ganze Ortschaft Eastello, mit Ausnahme der Kirche, das Pfanhaus und eines ftei stehenden Hauses in Asche gelegt. An eine Rettung der Habe konnte nicht ge dacht werden; Jedermann rettete nur sein nacktes Leben, und auf schnelle Hilfe konnte des schlechten Weges wegen nicht , gedacht erden. .
Ueber den Mörder des Wiener Geheimpolizisten Blöch,Hermann Stellmacher, bringt die Neue Züricher -x r i t l. ert',,T r '
öeuung nawirecMoe Mrnyeuungen : HermannStellmacher liefe sich nach feiner
Flucht in die Schweiz in Äevey nieder, wo er sich mit einer Bernerin verheircr thete. Vor etwa drei Jahren fiedelte er nach Zürich über und wohnte mit seiner Frau, die Kleidermacherin ist, in der Brunngasse. Diejenigen, die nähe? mit ibm in Verbindung kamen, lernten ihn als einen frechen und brutalen Menschen kennen; mit seiner Frau lebte er in Un frieden und mißhandelte sie thätlich. Seinen Beruf betrieb er nicht, sondern er war gewöhnlich vom frühen Morgen bis zum spaten Abend abwesend, ohne Jemand mitzutheilen, wo er sich des Tages über aushielt und was er that. In der Zeit, da er zu Hause war, schloß er sich in sein Zimmer ein, wo er eine große Menge socialistischerZeitungen angehäuft hatte. Ta er Nlcht französisch verstand. mußte ihm seine Frau bei der Uebersetzung von französischen Zeitungen behilflich sein. Er verkehrte häusia mit verdächtig aussehenden Deutschen, die ihn in fememHause aussuchten und mit denen er stets abseits geheime Unterredungen hatte, manchmal vls spat m die Nacht binein. Bei der Züricher Polizei wurde er socialpolitischer Umtriebe bezichtigt; da er jedoa, nicht als öffentlicher Agitator sich geberocte und keine socialistischen Versammlungen besuchte, wurde er nicht weiter belästigt, either hat es sich herausgestellt, daß Stellmacher sich Hauptsächlich mit der Eolportage socialrevolutionärer Zeitungen, namentlich der Mostschen Freiheit" belchaftlgte, mit dem ehemaligen Kioskbesitzer Berges in Vervlndung stand und gleich den saubern Gesellen, mit denen er verkehrte, im Gereimen wublte. Er verließ vor etwa 3 Wochen Züricl',Frau und Kinder daselbst zurücklassend. Vor kurzem benachrichtigte die Wiener Polizei die von Zürich vorn Geständnis des Mörders und ersuchte diese, in Zürich nähere !1cachsonchunacn über denselben anzustellcii. Darauf wurde eine Haussuchung vorgenommen. die einen großen Haufen revolutionärer Geltungen ui Tage förderte, u. a. dle Most'sche Freiheit", den Soeialdemolrat". Le DrapeauNorr," LaBataille", ..Le Progres" und eine Nummer der in Wien erscheinenden Sebneider-Fachzei-tung, in welcher die Schilderung der Wiener socialistlschcn Vorgänge vom letzten November mit Blaustift angestrichen ist. Prlvatbucse wurden nicht gefunden, hingegen und das erbärtet den Verdacht wobl am meisten ein ganzes Kistchen gehacktes Vlei. Mit solchem CV! . r. . ".. ff, i , 1 r war oie nonioe gesuur, oie reumaaer vor semer Verhaftung rn m warf. Berlust und Gewinn. I.Kavital. Jcb erkrankte dar einem Jahre au Gallensieber Mein Doktor erklärte mich gekeilt, aber ich wurde wieder krank, litt schreckliche Schmerzen im Rücken und an den Seiten und ich wurde so schlimm, daß Ich mich mä)t berühren konnte k Ich nahm ab! Von 228 & auf 120 1 Ich hatte wegen mei. nes Leberleidens herumgedoktert ohne Erfolg und daäite keine drei Monate mebr zu leben. Ich fing an Hopsen Bitteri zu gebrauchen. So fort kebrte Appetit zurück, die Schmelzen verlie ßen mich, mein ganzes System sehten verjüngt wie durch ein Wunder unv nach dem Gebrauch von mehreren Flaschen bin ich nicht nur gesund und munter wie der Fisch im Wasser, sondern wiege auch wieder mehr als zuvor. Hopfen bitterS allein verdanke ich mein Lben. Dublin, 6. Juni, '81. R.Matrlck. 2. K a v i t e r. .Maldcn. Mass,, 1. Februar 1880. Werthe Herren ! Ich litt schwer an Kovfaicht, Neu ralgia, jahrelangen weiblichen Beschwerden in der schrecklichsten und schmerilichsten Weise. Keine Medizin oder Arzt konnte mir Linderung oder Heilung verschaffen bis ich Hopsenbit terS gebrauchte, die erste Flasche heilie mich nahezu : die zweite machte mich so ge'und und kräftig wie ich als Kino gewesen, und so bin ich heule och. Mem Gatte war zwanziz Jahre Invalid tn Folge schwerer Nieren-, Leber und Blasen. leide. War von den besten Bostoncr Aerzten erklärt alt unheilbar. Sieben Flaschen Ihre BttterS heilten ihn und ich weiß von acht Personen in meiner Nach. barschaft, deren Leben durch Ihren Bitter ge rettet wurden und vielen weiteren Personen erweist er große Woyllyalen. r bewirkt nahezu Zunöer. Frau . D. Slack Wie man krank wird. Erkalten Sie sie sich Tag und Nacht; essen S e zu viel ohne Bewegung ; arb iter Sie zu hart ohne sich Uuhe zu geben ; doktoren Sie fortwährend an sich herum ; veymen ie alle oie garnigen Mittet ein, oie angezeigt werden, und dann werden Sie auch hören wollen, wie Sie wieder gesund werden können, woraus wir mit zwei Worten antworten können Gebraucht Hopfellbitters. Aufru f ! Litze! Ursula, geb. Holland vznZuZmacihausen, Loyern. Liyel Georg, von ZuSmarkhzusen. Bayern. Holland S'rtrand, von LuömkShausen, Bakrn. Gugsenheimer. War, von Regentbura, Bayern. Hklmbrand Johanna, von RegenSburg, Bayern. Stähl Johann, von ZtZmingen. Bayern. Let'tnaer eo. Michael, von erchingen, Baden. B'ck Älchael, von Zeltler. Baden. Lichtnbrg,r Johann, von Diedelzti, Baden. Lieber Ber.ihard, von Oer.Sb'ch, Baden, kraft Phlltop Jacod. von Dossenheim. Baden. töjj Änkrea. vo CtictSrocier, Baven. tidclrn acob. von Qriinttciterlca4, Laden. Itiiej Ios, von Unteialpfcn, Baden. Köhler Rosina, geb. Kientz von Orrean, Baden. Braun Ltlh. von Orxenan. Baren. Rieser Aloi'. von AltlSmeter. Baden. Stricker Earoltna. ed. Bttle. von Baden, Baden. Walter G.bruder, von Rauenl-erg. Baden. Sieinschmtdk. lgeschw fter. ron Bühlerlal. Baden. Berdlinoer a,i von arltruh, aden. Ba,k l. ron zrlSruie, Laden. i Obengenannten wollen sich wegen SrbschaftA, gkngelegenhetten wenden an Herrn I1i1Iil Ixi)tti0rt, IZS Oft Marzlani trahe, ndianavoliZ, Ind.
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13. Entsernt die Flasche. Siu kranker alter Herr saß in seinem Zimmer in eine Lehvstuhle, sä, Arzt ihm gegenüber. Doctor," sagte er, Sie haben ich eine lauge Zeit behandelt, aber mir nicht viel geholse?,. Ich bin es nun müde und vünsche, daß Sie mein Leiden mit der Wurzel ausrotten." 3fl das Ihr Ernst? antwortete der Arzt. Gewiß ist es," erwiderte der alte Herr. Auf diese Antwort nahm der Arzt seinen Spazierstock und zerschlug die nben ihm stehende Brandy-Flasche in tausend Stücke. Der kranke hatte das nicht erwartet und wurde zornig, doch beruhigte er flch bald und sagte: Doctor, wenn Sie es mich nicht gelehrt hatte, würde ich das Trinken nie angefangen haben." Brovn's Sisen.BitterS stärkt die Entkräfteten, heilt die NerVenkrsnken sd gibt den Schwachen neues Leben. A -
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