Indiana Tribüne, Volume 7, Number 165, Indianapolis, Marion County, 4 March 1884 — Page 2

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riblme. Er sch eint Möglich, MöHentliH u. Sonntags. Offlee: iSOO.MarvlandSr. Mittäglich .Tribüne- lostet durch d.n ?rSgr1Z 2 ,nt,xr Woche, die Sonnt g, ..Tribäne Cent! per Woche. Leide ,usaen ii ftnti. Pr Hgft ,ugeschit in srutte,hlung $5 per 3$t. äl-w; . r? O-S flTJSr 1QQ1 JTWWnapölW; OtkVl' ' -"kk5 Die schöne Wittwe. In den besten und feinsten Kreisen bet New Aorker sarbizen liaute-volee Hai die rasche -That einer reichen und vornehrnen Wittwe peinliches Aufsehen erregt. Madame Ophelia Wilson lebte mit ibrem Gatten, dem Anstteicher BruwS Witton, wem Künstler von Bedeuwng und An sehen, in der glücklichsten Ehe. Brutus war in Ehrenmann, aber er starb und ließ seine Ophelia zwar als Wittwe, jedoch in glänzenden Verhältnissen zurück. Man schätzte ihr Vermögen auf irnafcsstenö 600, doch munkelten Einige sogar ron $35. Die schöne Wittwe war im tröstlich, doch auch in ihr Herz aoß dieZeit lindernden Balsam nnd imnächstenFrühjähre erwachte dasselbe zu neuer Liebe. - W-. T--.'t' t am tSttnen avauere umivarven eic ebenso stattliche als reiche Frau; der Gebist Über eine ganze Brigade jugendlicher Schuhputzer, der dieses Geschäft in einem ganzen Stadttheils monopoliprte, einLeichdornbeschneider, der Besitzer einer Barbierftube, sogar einer von Vanderbiltö Kutschern legten ihr Herz und Hand zu Füßen. Doch nur Herrn Scipio Ä)ibfen war eö vorbehalten, einen tiefen und nachhaltigen 'Eindruck auf die reiche Wittwe zu machen ; er nimmt, was daS schnelle und elegante Oeffnen vonAustern anlangt, eine hervorragende Stellung unter seinen Berufsaenossen ein und führt einen Austern - Verkaufsstand an der Skeeckerstraße. Seine Moralität ist nicht über allem Zweifel erhaben, denn unverbeirathet, wie er ist, hat er doch unter den farbigen Schönen als Don Juan, dem egenüber kein Widerstreben etwas hilft, schon ganz bedenkliche Verheerungen angerichtet. Bald hatte er erfahren, daK die reiche Wittwe den AbendaotteSdienjt in der farbigen Methodistenkirche regelmäßig besuche, war ihr auf dem Heimwege zart, sie war ihm auf halbem Wege entgegen gekommen und bald war cS in der Creme de la Creme der farbigen Bevölkerung etn offenes Geheimniß, daß die Vermäh lung OphelienS mit Scipio nur noch eine Frage der Zeit fei. Der Berichterstatter der farbigen Zeitung Globe" hattebereitö drei Spalten für die Schilderung des Ereignisses vorbereitet, welches 'zwei so prominente Persönlichkeiten in Liebe vereinigen sollte. Da war eScipio's flatterhafte Scbmetterlingsnatur, durck' welche die Pauke ein Loch bekam. Epyma hatte einer auserlesenen Ge sellschaft von Damen und Herren ihre i SalonS geöffnet. An ibrer stattlickien ! Seite fajj Scipio auf der Kücbenbank, j sein Gesicht strahlte, wie ein alanzleder-' i ner Stiefel. Halblaut tauschte er mit j Ophelien ebenso zarte als zartlick'e Be ! menungen unv nsplelunaen, da trat ! Fraul. Lucretia TurnipZ ein, eine weit: i ..?.. Pf l r r . . ... I aunge izesnrcyre cer rercyen Wittwe, weise dem farbigen Reverend Beecher der Gemeinde die Wirtschaft führte. Sie besaß weder den Ebenholzteint noch daS Embonpoint der reichen Wittwe,aber eine jugendlich schlanke elastische Figur und daS ausgebleichte Jncarnat der Mu lattin, verbunden mit einer Verführer! schen Koketterie, die soar den Reverend, einen Vollblut-Aethiopler, schon in den Mund der Leute gebracht hatte. Scipio tbeilte schon der bevorstehenden Verwandtschaft weßen seine Aufmerksamkeit zwischen der reichen Wittwe und deren weitläufiger Stiefnichte. DaS grüne Ungeheuer der Eifersucht schlich sich in daS Herz der ersteren, aber sie hatte schon in irer Ebe mit BruwS gelernt, ibren Gefühlen Zwang anzuthun. Sie knüsste Äcrpio, wenn dessen Blicke allzu woblge Miz auf der Stiefnichte ruhten,ein paar Mal kräftig in die Seite, verrieth aber sonst euch nicht entfernt, waS in ihr vor ging. Scipio nahm sich zusammen und rer Abend verlief ohne Störung. Beim Abschiede hatte Ophelia d,'m Ge hebten em paar zornige Kraftwotte zuze flüstert, aber schon am nächsten Vormit tage lenkte sie ihre Schritte nach dem Austernstande an der Vleeckerstraße, um Jcipw durch einige recht freundliche Worte d:e Kränkung vom vorigen Abend vergessenzumachen. Hinter dem Tische mit den Austern stand ein kleiner Negerjunge und rieb sich die vor Frost starren Hände. Jbn nach Scipio zu befragen, .verbot Ophelia ihr Zartgefühl. Hatte .sich der Geliebte die Kränkung etwa so zu .Henen genommen, daß er bis Mittag schlief ? orge und Kummer im Herzen, ste um die nächsten Straßenecke ; da ",sh. sie Scivio mit ihrer weitläufigen , Sttefnichte Lucretia in einer Conditorei verschwinden. Schnell folgte sie, blickte durch das Schaufenster und sab, wie , Scrpu) ein halbes Pfund Molassescandy - kaufte und e5 Lucretia mit zierlicber Ver beuaung überreichte. Was bei diesem Anblicke in de:n Her zen OphelienS vorging, vermögen wir nicht zu schildern ; sie war aber, wenn man Alles in Allem nimmt, ein Weib und sogar eine Wittwe, trat gefaßt in die .n,ben der ConditoreiZbesindliche SattlerWerkstatt und kaufte die wuchtigste Peit sche, die sie au streiken konnte. Kaum war sie wieder auf der Strang anailangt, da traten auch Lucretia und - Eclvio' auö der Eonditn??; cr sauftm die Hiebe der Peitsche auf daS scbuldiae Vaar berab l &eWtn fsF Q. stia wurde von der Volksmenge, die ch schnell sammelte, der vor Aufregung keuchenden Ophelia init Striemen und Schwielen bedeckt entrissen. Dieser Vorgang hat da zärtliche Ver- i (. si. Vm(i4io kf1l imW .lt. 1 . - I . ijMiuip gwiiuycu Uw'fyvtiu uuu wviriu N?e nigstenö vorübergehend einigermaßen beeinträchtig!, die Prominenten Farbigen der Metropole bedauern die Oeffentnchkeit dek gawen Austritts, weil dieselbe LMSMi lt, doch Mtäfaxmafctftxriti

schatten auf iive gefellschäftliche Stellung zu werfen.' Lucretia hat sich von Seiten des Herrn Nevcrcno der liebevollsien Pflege zu erfreuen.

Bluthunde. Tüß früher im Süden flüchtige 2fsa ven mitunter von Blutbunden Firmen worden )t:, ist ein Ammenmärcken. Dagegen ist ?s eine Thatsaä'e, daß jetzt in Tera entsprungene Sträflinge, ja selbst UntersuchungsZcfangene von Vlut Hunden attfaespürt, aebedt und bäufia , enlschlich vcrsiüinmelt ircrln. 2(rn 1. ! vor. Ären, wurden in rasochin, Elliö ; Co., Tcr., zwei Fremde unter dem Ver- : dachte dco Pfcrdediebsmbls verhaftet, i Cincr derselben entkam ; Hunde wurden i aus seine Spur gesetzt und nach mehreren j stunden wurde die fürchterlich zerrissene Leicl'c des A!anncs aufgefunden. Es wurde später ermittelt, daß derselbe der berüchtigte Mörder Glissen Wade aus Madison, Mo., gewesen war, aber wie leicht kann auch ein Mann, der nur eines geringfügigen Verbrechens halber in ähnlicher Weise gebetzt wird, ein ebenso gräßliches Ende finden ! Bedingte Scheidungen. Von den vielen jammervollen Auswüchsen unseres erbärmlichen Ehe- und ,Satdungs-Nechtes" ist schon so häusig die Äede gewesen, daß man den (Legen stand nachgerade . für erschöpft halten konnte, indessen werden immer wieder mfr-iurd überrasHende Schäden aufgedeckt. Neuerdings t man darauf aufmerksam geworden, daß viele Leute, die nur bedingungsweise geschieden worden lnd, sich für vollkommen berechtigt zur osortigen Wiederverheirathuna halten. Diese Leute werden oft zu Bigamisten und ihre Kinder sind Bastarde. Nach dem Gesetze verschiedener Staaten, u. öl. dem von Illinois, wird bei Scheidungsdekreten ein Unterschied zwischen eine-imiStaate selbst und einem außerhalb desselben wohnhaften Beklag ten gemacht. Kann nämlich der verklagte Thell persönlich vor Gericht geladen werden, so erfolgt unter Umstanden unbedingte Scheidung für den Fall, daß er nicht ersckcint oder keine Antwort einreicht. Muß er dagegen durch die Zei tungcn zum Erscheinen aufgefordert werden, so kann zwar auch Scheidung erfol gen, wenn er nicht antwortet, aber die selbe ist nur eine bedingte. Tie kann wieder bei Seite gesetzt werden, sobald innerhalb drei Jahren der Verklagte sich meldet und nachweist, daß ihm unrecht geschehen ist. Denn der Gesevgeber ging von dem ganz vernünftigen Grundsätze aus, daß einer Partei, die sich gerade in Californieit aufhält, eine Scheidunsnotiz in einer östlichen Zeitung sehr leicht entaehcn kann. Er wollte serner viel leicht auch dein vielfach getriebenen Un fug steuern, daß Saite mit der bestimm ten Absicht in einen Staat ziehen, sich nach einjährigem Aufenthalte in demscl bcn von dem zurückgebliebenen Ehege?tarttt.X i-flJW.Mt II ss5 STYJrtMt ilX. chen Fällen keineunbedingten Scheidun gen gegeben werden, rechnete der GesetzIviiv V4VIVVI ft llVll. .vVUll lll IVgeber, irnb die betreffenden Leute noch volle drei Jahre auf die Vereinigung mit dem oder der gewöhnlich schon im Hmtergründe stehenden 'Anderen" warten müsKn, so werden sie mit einer Klaqe nicht 1 !?ueu oer oer .ano ,ein. Doch diese Berechnungen erwiesen sich IN der Prarls als unrichtl. Entweder kann die Vkehrzahl der Scheidunzöwüthi gen da? ungemein einfache Gesetz nicht verjtehen, oder die meisten wollen es nicht beachten. Jedenfalls hat gerade Chicago eine traurige Berühmtheit dadurch erlangt, daß es die meisten-Schei düngen gewährt. Viele Leute, besonders New Norker, reisen nach der Gartenstadt, nehmen daselbst wirklich oder zum Scheine ein Jahr lang ihren Wohnsitz und klagen dann auf Scheidung. ' Gleichzeitig beschwören sie in einem sogenannten Assidavit, dap die andere Partei zu dem Ehe j contracte nicht im Staate Illinois wohnt. ! In irgend einer Seiwng, oft einer ganz unbekannten, wird dann vier Wochen lang der Aufruf an den Verklagten veröffentlicht, sich binnen einer bestimmten Zeit zu verantworten. Geschieht letzteres nicht, was unter L0 Fällen 19 mal ein trifft, so wird die Beweisaufnahme" so einseitig zu Gunsten des Klägers geführt, daß am Schlüsse der Scheidungsantrag bewilligt wird. DaS betreffende Dekret bemerkt nicht ausdrücklich, daß die Scheidung keine vollständige ist und die BeWeisaufnahme jeder Zeit binnen drei Jahren wieder eröffnet werden kann, aber dem Gesetze nach ist dies der Fall. An dieser Thatsache ist nicht im Geringsten zu zweifeln, weil das Staats-Obergericht wiederholt entschieden hat, daß eine Partei, die nur by defanlt" geschieden worden ist, ein neues Verfahren binnen drei Jahren einleiten kann. George W. Lawrence z. B. hatte im Jahre 1879 auf Scheidung gegen seine Frau Julia im Superior-Gerichte von Cook County geklagt und angegeben, daß dieselbe nicht im Staate Illinois wohne. Die Verklagte wurde durch Zeitungsnotiz von der Klage benachrichtigt", antwortete selbstverständlich nicht, weil sie. nicht die geringste Ahnung von der ganzen Geschichte hatte lind wurde ohne ihr Vorwissen und gegen ihren Willen von dem liebenden Gatten getrennt. Ein Jahr später merkte sie,'-wie die Sachen standen und klagte auf Umstoßung deö Dekrets. Lawrence erhob Einwand und machte geltend, daß er sich inzwischen bereits Wieder verheirathet habe. Das Obergericht entschied aber, daß er gar kein Recht batte, eine andere Frau zu nehmen, ehe drei Jahre verstrichen waren. In den Augen des Gesetzes war er Biga, mist, um so mehr, als auch die Scheidung von seiner ersten Frau formell' wieder autgeroven wurde. Du zweite Gattin war thatsächlich seine Concubine. - Von den 600 Scheidungen, die im Jahre 1833 in Cook County bewilligt wurden, erfolgten angeblich Nicht weniger als 400 by desault", d. h. in Abwesenheit des Beklagten. Wie viele von dielen nur bedinaunasweise äesckieden-n Leuten sich inzwischen wieder verheirathet haben, enttiebt .M natürlich . ieder Berechnung, weil die Betreffenden aus allen Theilen des Landes kommen, aber ihre jfil-ilt sicher NÄt gering. .Nun stell,

man sich vor, welche 'Verwicklungen ent

stehen mögen, wenn dieses Treiben Jahre lang fortgesetzt oder noch ärger wird. Tausende von Kindern werden plötzlich die Entdeckung machen, daß sie Bastarde und keine gesetzlichen Erben sind. Nicht allein unzählige Vermögensstreitigkeiten werden aus diesem Verhältniß hervorge hen, sondern der Bestand ganzer Familien wird untergraben werden. Es ist möglich, dajj der Staat Illinois Besserung schaffen wird, so weit er es vermag, aver vas uevet in zelnem ganzen Umfange kann er nicht heben. So lange jeder Staat besondere Scheidungsgesetze macht, kann von einer 3!cchtssichcrheit auf diesem Gebiete keine Rede sein. EZ ist gewiß bezeichnend, daß vor einigen Tagen dem Congresse eine von s ä m in t lichen Nichtern Chicago's unterzeichn nete Bittschrift zilgcaangcn ist, in der um Abhilfe gegen die herrschende Ver wirrung gebeten wird. Dies ist offenbar keine Parteifrage, noch handelt es sich darum, ob nach dem Buchstaben der Verfassung der Congreß einheitliche Ehe und Scheidungsgesetze erlassen darf oder nicht. Hat er dazu die Befugniß nicht, so kann sie ihm jederzeit vom Volke mit tels der Legislaturen ertheilt werden. (Clev. Anz.) Die Tenatörestanration. Das große Restaurationszimmer deZ Senats bildet gewissermaßen das Club local aller ständigen Besucher deö Capi tols in der Bundeshauptstadt. Der Farbige John Francis' steht demselben vor und sorgt für eine delicate Küche, auserlescne Getränke sowie aufmerksame Be dienung. Während die bedeutenden Ned ner in unserm Congresse seltener sind als früher, ist eS dagegen nach dem Zeugnisse des genannten WmheS um die Lebensaewohnheitcn und Sitten der Herren Senatoren und Abgeordneten jetzt besser bestellt als vor Zeiten. Herr FranciZ Verleidet die Stellung eines Nestaura teurs sckion seit 5abren. bat daber in Betreff des Lebens und Treibens seiner Gäste Erfahrung. Wir theilen ewige seiner Beobachtungen mit. wit Herren Volksvertreter geoen un Allgemeinen nicht viel Geld für ihren Lunch aus. Die meisten genießen regelmäßig nichts als ein großes Glas Milch oder vielmehr Nahm und verspeisen hierzu einige Crackers. Herr Platt trinkt regelmäßig ein Glas Jhee, die Herren Best und Perry Belmont essen täglich ein Dutzend Austern und trinken ein halbe Fläschchen Ale dazu und nur Hr. Aldrich ist ein Freund eineS substantiellen Frühstücks, dessen Hanptbestandtheil immer ein tüchtigesPorterhousesteak bilden müA. General Logan knuppert in der Regel nur ein paar Cracker?, giebt aber Kellnern liberale Trinkgelder. Von dem, was die Senatoren und die in dem Restaurant derselben verkehrenden Repräsentanten verzehren, könnte der Wirth kaum leben und die vielen Fremden) welche dort täglich eingeführt werden, liefern neun Zehntel aller Einnahmen. Dieselben lassen zu Ehren deö Umstandes, daß sie sich im Capitale befinden, fast ausnahmslos ein gutes Stück Geld springen. Herr Blair hat bekanntlich dasRestaurant die nationale Schnapsbudike deö Landes genannt, mit dieser Aeußerung aber den gegenwärtigen Senatoren großeS Unrecht gethan. Unter den letzteren ist nicht ein Einziger, der sich im Trinken übernimmt oder jemals so viel geisti ge Getränke genießt, daß er hierdurch zur Erledigung seiner Amtspflichten vor übergehend unfähig wird. Abstinenzle: im wahren Sinne des Wortes sind nur Frhe und Blair, alle anderen verschmähen ihr GlaS Wein, Ale oder auch Cog nac oder Old Bourbon nicht, thun . aber, wenigstens so lange sie sich im Capitole befinden, des Guten rne zu viel. Fru her war dleS anders, da wurde iivbex Restauration, sowie in den Neben- und in den Comitezimmern häusig gezecht, daß man, handelte eS sich nicht um enatoren, von tormticyen autgelagen iprechen konnte. Der alte Willard Saulsbury von Delaware, ein Bruder des gegenwärtigen Senators, konnte einen riestaen Stiefel vertragen und warden noch oft so voll, da seine freunde Mübe batten, ihn nach seinem Nagen zu besör. dern. Jim Nye trank, so stark, daß er an dem bekannten Delirium gestorben ist, McDouaall von Californien . würde wahrscheinlich heute noch leben, wenn er nicht dem Whiökv zu stark zugesprochen hätte. Senator AateS war oft so betrunken, daß er in der Straßengosse gefunden wurde; einst traf ihn bier der ebenfalls stark bekneipte Mcdvugall. Bist Du es Fates? Schon wieder? Du solltest Dich schämen." Mach', daß Du weiter kommZ ich bin gar nicht Aares, ich bin Seward." Die Hudsonbai. Das kanadische Parlament hat bekanntlich ein Specialcomite mit Erörte? runa der Frage beauftragt, ob sich die Herstellung einer regelmäßigen Schiffahrt auf der Hudsonbai, sowie durch solche in den atlantischen Ocean und nach England empfehle. Dieses Comite bat soeben ein Gutachten deö Dr. Robert Bell vom kanadischen Signaldienste er halten, welches in der Hauptsache folgendes besagt : Die Qudsonbai ist so frei von iraend welchen Behinderungen der Schiffahrt wie der See Michigan, und. gefährlichen Stürmen weit weniger als dieser auSaesetzt. Die durchschnittliche Temperatur des WasserS ist in jener Bai wesentlich t)öher als im Superior, Eisberge kommen m derselben nicht vor, und das Eiö, daS sich im Winter an der Küste bildet, verschwindet zeitig im Frühjahr. Von den Häfen ist derjenige' von Fort Churchill, durch den sich der Fluß gleichen NamenS in dre Bai ergießt, den ganzen Winter hindurch zugänglich. Unter 730 FahrZeugen, welche rn den letzten Jahren die Bar befahren haben, ist nur ein einziges unteraeganaen, und :war vel gutem Wet ter in Folge fahrlässiger Führung. Daß auch die SeeassecuranzGeseuschaften d:e Fahrt in der Bai für gefahrlos halten, geht daraus hervor, daß die Prämien fü? die Versicherung von Schiffen und Gütern auf derZFahrt von Liverpool in den Hafen von Churchill zu den niedrigsten auf der smzn Müjin,,

größte Länge' der Bai beträgt 1,206 Meilen, die größte Breite 00 Meilen ; das Wasser ist gleichmäßig tief und die Küsten sind leicht zugänglich. Das einzige Hinderniß für die Schisfahrt bildet die gewöhnliche Straße in den Ocean, welche nur 4 bis 5 Monate im Jahre offen ist. Auf alten Seekarten ist ein viel weiter südlich gelegener Canal eingezeichnet, weicher aus dem vst lichsten Theile oer Hudsonbai, der söge nannten Vü)5quitobai in die Ungavabai und damit in den atlantischen Ocean

führt. Die Hudsonbai-Compagnie hat im vorigen Iabre ein Schiff auöaesandt. ijxxn diesen Canal zu entdecken ; daSselbr Ist Mit der Äieldunz zuruagelommen,oa. ein derartiger Canal nicht existire, doch empsiehlt es sich, noch anderweite For schungsreisen zu veranstalten. Sollten diese zur Aufsindung des Canals führen, so würde sich die Zeit, in der man aus der Hudsonbai in den atlantischen Ocean gelangen kann, um mindestens zwei Monate verlängern. Aber selbst, wenn diese Zeit auf 4 bis b Monate im Jahre be schränkt bleibt, empsiehlt Dr. Bell dem Parlamente, durch Herstellung einer re gelmäßigen Verbindung durch die Hudsonbai mitEngland dem canadischenNord Westen einen Wasserweg von großer Be deutung zu verschaffen. Der Anfang vom Ende. Unter der Nation der Creeks im In-dianer-Territorium spitzell sich di Verhältnisse immer bedrohlicher zu. sodaß blutige Zusammenstöße'jedereit erwattet werden können. Wie wir schon früher erwähnten, hatten bei der im vorigen gcrbste stattgefundenen Wahl eines ierhäuptlings des Stammes von 1,900 abgegebenen Stimmen Spiechee 90, Perry'.nan 053 und Ehccote (308 Stimmen erhalten. Perrvman wurde trotz deni als erwähltes Haupt der Nation er klärt und erließ einen Ausmf an den Stamm, in dem er denselben ersuchte, sich einmüthig um ihn zu schaaren und seine Verwaltung zu unterstützen ; gleichzeitig verhieß cr, daß cr Leben und Eigenthum jedes Ereeks schützen wolle, möge derselbe Niin für ihn oder Spiechee gestimmt ha den. Perrvman ist ein hochgebildeter Indianer, war mehrere Jahre Echatzmeister des Stammes, hat sich ein Vermögen von 550-60,000 erworben und ist durch solches gleichzeitig der reichste Mann des ganzen. Stammes. Trotzdem dauerte seine Herrschaft nur kurze Zeit. Die neugewähltcn Häuptlinge und Vertreter der Krieger der Crccks traten in Okmulgea, der Hauptstadt der Nation, zu einer mii. . .. ...... z. . vifcung zu amiurn Z7u)ltDm MM i wi?5eryolrer Prüfung der Wahlberichte, daß Spiechee als Oberhaupt der Nation gewählt worden sei und verfügten dessen Einführung in das Amt. Der Häuptllng i2omctamicco, welcher nach der Zahl der ihm zugefallenen Stimmen zum stellvertretenden Obcrhäuptling berufen war, hatte Pcrryman gegenüber sich geweigert, diese Stellung zu übernehmen, trat aber solche dem Spiechee gegenüber an. Ehecote, einer der einflußreichsten Häuptlinge der Crceks, schlug sich ebenfalls auf die Seite Spicchee's, und dieser wird zur Zeit von mindestens zwei Drltthellen der CreekS als daS legal gewählte Oberhaupt der vcatlon anerkannt. Auf Veranlassung und Ansüßen P.'rrYman'S und seiner Freunde begab sich von der Bundeshauptstadt eine Commission nachOkmulgea, die nun nach abermaliger Prüfung der Wahlangelegenheit zu Gunsten Perrhman's nach Washl.iacon be richtet bat. Folae deffcn rit iA . , v ii , ( Spiechee mit mehreren reunocn in die Bundeshauptstadt deard.-.;-. Während auf biexsi; Wahl eines Oberhauptes W Creels unentschieden ist, gerathen die inneren Angelez,.'hellen deö Stammes mehr und mehr n Verwirrung. Die Gesetze cristiren nur dem Namen nach, denn eS wird auch nicbt der schwächste Versuch gemacht, dieselben durchzuführen. Wunderbarer Weise ist es zu einem Zusammenstoße zwischen beiden Parteien noch nicht gekommen, doch wird ein solcher täglich erwartet. Ein schon bejahrter Häuptling der Creeks sprach sich kürzlich gegen einen Correspondenten des N. A. Herald" wie folgt aus : Die gegenwärtme Lage der Dinge ist der Anfang vom Ende unserer Selbstständigkeit als Nation. Wir werden täglich schwächer und uneiniger. Wir ind an sich nicht unfähig für die selbsttändige Verwaltung unserer AngelegenSeiten, aber der Zwiespalt unter uns hat alles Ehrgefühl und jeden Sinn für daS Gemeinwesen als solches getödtet. Die einzige Maßregel, die uns noch vor dem gänzlichen Verfall retten kann, ist, daß man daS uns zugewiesene Land als Privateigenthum den Einzelnen übergiebt, unsere Stammesangehörigkeit aufhebt und, unsere Streitigkeiten sowie Gesetzeöübertretunaen Gerichten mr Ent sch'eidung resp. Ähndung überweist, welche auS Creeks bestehen können, aber unter den Bundesszerichten stehen müssen. Bleiben wir eine selbstständige Nation, wie jetzt, so ist in zehn Jahren nicht? mehr von dem Stemme übrig. Was von uns gilt, gilt von allen Indianern in den Ver. Staate, ich habe dicse Ansichten seit Jabrcn verfochten, cx nichts bat mich so sehr von der iiiuviuii rsclb',, uverzeugt, wie cie gegemv ..uc ... Dinge unter den Ercekö." Aehnlich habe-' sich die Verhältnisse bei den Shawnees gestaltet, deren Rescrvation 30 Ouadratmeilen umfaßt und südlich von den Reservationen der Sac'S und For'S gelegen ist. Beide Stämme haben sich erst vor 22 Jahren auf jenen, Lani.e niedergelassen, deren ausfchließlichcr Besitz ihnen garantirt war, doch haben später die PottawatomieS ungeachtet deS Protestes der ChawneeS sich ebenfalls auf einem Theile der Refcrvation der ledteren nicdcraelassen. Auck diese beiden Stämme haben Gesuche an die Bundesregierung gerichtet, das ihnen cinacräulitte Land unter die Einzelnen und zwar mit 160 Ackern pro Kopf u vertheilen. Der Stamm der Shawnees ist einer der in der in der Eultur am wenezten vorgeschrittenen Indianer stamme. ' M Der Winter in olorado'S Minen T' die Erzgräber Colorado's den langen Winter zubringen, beschreibt ein iiirrelvondent des Venver Wöudlican"

wie folgt : Hunderte von Crzgräbcrn sind für mehrere Monate in den Äracn eingeschneit und von der Welt ganz abgeschlossen. Sie führen aber in der Negel ein ganz behagliches Leben. Ihre, aus starken Stämmen errichteten WohnHütten sind geräumig, warm und bequem und liegen zumcij't an einem zum Bcrgschacht führenden Tunnel, so daß sie sicher und leicht an ihre Arbeit gelangen können. Diese unterirdischen Gän-e iv:rden auch als Vorrat Nammern d.iützt. Der kluge und erfahrene Erzgräber baut sei.re Hütte mitten i n Walde, weil cr da

besser vor W'.t,rü?men und Lawinen bergen begrenzt ,it,oder er nijt?t aus einem zwticyen zwe, cvmchten snvrenven Gewoh.:beiten einer solchen kleinen Eolor V" t ' 1 t . , I nie an, ob man die mnedler,chaft ,ntt sroheni Sinne genZ.r.toder sie als eine Sat dulden mit iit denn Hi?r, TOte rn oer ganzen großen iu, ote ebensweise sebr verschieden. Die Kost ist . s Mmni lA,:s rn der Aegel ausgezeichnet, weil man ä lffn'ÄSfS. 2 il i? iJl ? ?hS luT3Z Getränke gedacht hat. l! fehlen wohl gen l aber gut er Zeit verkürzen. . . iicnuiu'icii t'urstuuu ui, iiuv vuitu ., ' r.l 1ir v,r m(,rf,.t, ariN davon rann iicy nur oer inawen, ?4,v nacv bW den die Lawine " j.;.. cnc W, iWl;f.. iWn 9rtT. iiTW :V:R7i x : W " tZ ul Ur:: Uilü .UHUU'i t'u.it, Unlust, i rrf : i..:rr v : . n 'l. I ;3m üugnnuucu iuic yxuxi schon, welche Stellen vor Lawinen sicher L ' . ' ... .' ' hinabstürzenden Schneemasscn, vor denen es keine Rettung giebt." Aom Julandc. Ein 10 jährigeS Mädchen in Buckhorn, Tcras, wiegt 155 Pfund und nimmt alle 4 Tage um ein weitercSPfund zu In Wilkesbarre, Pa., hat vorige Woche ein Frauenzimmer dadurch viel Geld erdient, daß sie sich als . . ' . ' ' ' rm Wittwe deS berühmten Nauders Jene mes" ausstellte nnd Nroben ibrer Ge. Jameö" ausstellte und Proben ihrer Ge r r , ä r r 5 schlaticyleir im cyicpen avtegie. Die Hummern treffen heuer um niindpstpn UM rnrnürn fruber an d Küste von Massachusetts ein, al, in ' . n. r " . . , cnx. ,rgeno emem avre vorver. vin $ t.i fi.:i...i. t.t isi 1 1 Wa.tf v 31 Seekrebse gefangen. w . -j - i ?WT" n " 5? r . 0 dienende Knecht ,st ein Mulatte. r r,v v c O. rn . en - . cn ns . t v ei '45 orr '4e n n, ajxi., in ein r . - . r . . . . rm . itj aus vem runoe oes 0 enroer rooroen, uma?? vor iou o? gquniim in. vrn ver aoung vk steht auS ?lachvsamen und ist gut erbal ii tt, New Z)ork hat 800 Lumpen-

geicrnc: wtro. n :x aver gezwungen, werden. Der Chmese zog aus emem sicd Lder der Hol;regivn für den Winter Sacke einen Hahn hervor, der Squire niederzulassen, so vMx er entweder eine schnitt diesem den Kops ab, und ebe das flache stelle, di? nicht von all' u lhen Tbier mit seinen Todesmckunaen zuEnde

öiamme, wo cr reme ameeme?en zu ve- Der berüch tigte Deutschen ' fürchten bat. Hat man sich nun für die tXf bcr deutsche Präsident des Schulangen Wintermonate so sicher als mög- aths in St. Paul, Minn., ein gewisser llch eingerichtet, so kommt es dann aus Oppenheim, warkürzlich auf einem Masdie Älgung ftdes Elmelnen oder die k-nkall in tt? s fia ffm.r

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sind, und wählen diese für ihren Winter. jew L ondon, ionn., wurde vor Kurzem aufentbalt. Manchmal wagen sie sich gefragt, weshalb er gerade m der gedachjedoch auf ihren Ausflügen zu weit hin- ten Stadt seinen Wohnsitz aufgeschlagen .. nh finSon Y,mn ihvn TrtS unUr bade. CiT ertvldett. OllN er lvriedböfe

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sammler, meist Italiener; sie sammelrz 'Sselski Weswik" beantwortet diese Fraalljährlich für durchschnittlich V750,000 ge mit folgender höchst interessanter Sta-

umpen, 'apierscyniyei uno sonnige o saue. Der Gouverneur von Geor gia ventzl einen elZenlyuinticyen egriss von der AuLdebnuna der Staatenrechte, t. .r.t.t. ... f. rü ... ca . Er weigert sich, deni Gesetze nachzukom men, weiwes v,e iLinreicyung eines e . r . i . 1 . . . . . . I . V ' - m nrres uvcr vie !ä - Organisationen nach askingkon vrscbrribt und erklärt, dic Bundesr.-glcrung sei nicht befugt, sich i,m die Armee- oder Marine-Verbältnisse eirn-z selbständigen Staates zu beküm mern. Da der Gouverneur auch von der Marine spricht, sieht es fast so aus, als wolle sich Georgla demnächst eine eigene Kriegsflotte zulegen. Zu W e st m i n st e r, M d., w u r d e fciofcr prx Ni-f-k r Vrftnmtnt aev I w rfM '- m i w rf iifTi riw . , ... " . ' . rtmtitrn nnerrnnnr winnmDnnf mar gestorben ohne letztwillige Verfügung und hatte Vermögen im Werthe von S130,000 1 . ' hinterlassen. Frau Elisa Anna Beyers reichte beim Waisengericht einen Bries Hoppe's ein, worin dieser ihr geschrieben uh . m trfi ,in ?n CntTst Du ÜioOO haben. So viel sollst Du haben, gleichviel ob ein Testament gefundcn wird oder nicht. Hebe diesen Brief sorgsam auf und halte bis zu mei nem Tode reinen Mund." Die Exekutoren erklärten den Brief für eine V?äl schung. Das Gericht entschied, er sei finrt taitrh rfl(i rtlä iefin IkUi. iVUltlt IVV VVW Mv V V M..HiM.(R,rr.-)Vtnt . a ch XrL br die erwäbnte sprach der Frau Beyers die erwähnte li. ' i . tfV r . r r, - Summe w, uno oas ppeugerlcyk veskatigte die Entscheidung. Dieser Tage erhielt ein' Fischhändler in Salineville, O., auö Cleveland, O., eine Kiste gefrorener und in EiS verpackter Fische. Einen derselben kaufte nach zwör Tagen eine alte Dame, welche den Fisch vor Schlafengehen in einen Kübel mit kaltem Wasser setzte, damit er über Nacht langsam aufthaue. Gegen Morgen hörte sie ein Plätschern im Waffer, glaubte, es sei die Katze, die dem Fische nachstelle, und be gab sich, mit einem Besen bewehtt und ein Licht in der Hand, in die Küche. Die Katze war nichtzu sehen, aber der Fisch plätscherte im Wasser, daß der ganze Boden der Küche schwamm. Dieser Tage hielt in Morgantown, Ky., 'ein junger Advokat vor dem Schwurgerichte seine Jungfernrede ; er hatte einen farbigen Knaben wegen eines unbedeutenden Diebstahls zu ver theidigen. Gegen Schluß seiner Rede steigerte er sein Pathos und rief: Und 8cJ"? errenGefchworenen, sehen

sie sich den Llngeliagren, Bleien armen zitternden Knaben recht genau an, er i bat keinen Vater, keine Mutter, leinen ! Freund, keinen Rechtsbeistand " Da : r m fr. -.. ,

oracyen iIeicyworcne unv Äuoitonum m ein betäubendes Gelächter aus. Die Verleaenheit deS jugendlichen Jünger der ThemiS wurde nicht geringer, als der Richter lächelnd bemerkte : Fahren Sie nur fort, Herr College, ich bin ganz Jbrer Ansicht." Vor einem Friedensrichter in Louisville, Kv., erschienen kürzlich der Chinese Wah Lee und die Weiße Florence Schurman und baten, getraut zu war, waren Wah und Floren ein nach chmenschem Muster verbundenes Paar. Rrtm nlc? rtftrt2 kn?n. ? d y ""O l" ' I !' " v yjentt befand- t. Pn Srhnnk koa?d. IDutchmen need not apply, the President am I. Oppenheim." cr: o- , - o V V B V w -ICiU m .s .:.8s,.k.k ,:. M&i dieselben auffordert, den demnächst rscheinenden LaHrer Hinkenden Boten" w lftR. . v. j . v r,..? V.-V.W.J ... V. ' j V fr tV4lbt V 4 ' lich seinen Arbeitem in brutalster Form ..V ' . i t v Au(H RJst AtlI VtM Cf tl . . M64u iu;, uu vkm jciviuu'c auvzulie . s. ..t;,ri, rs-f. vrr v.. ten und erhielten rn Z50lge dessen den c..c. e?.s mefiu u ?! . Ma. D V ten , t un er ""ril ,UUt yvuycuu;c, nwurn ständen aber auch eine ganz berechtiat m,. " ' " 'Ii e. . i v " nrzr m allen heilen der civillsirten Welt besucht und aus den Angaben aus den ,? . K. J V Ü ' i r-r w r T ' t i Grabsteinen die-Durchschnittsdauer des vcenswenlevens dcrewnet, dabei aber ae funden habe, daß ,nan in New London . ganger am even zr bleiben, als irgendwo anders. Leider nd nicht mitgetheilt, wie es kommt, Rt HohlrthtV SVflV 'rtnhAti'.) in die Aussicht hat, länger am Leben zr daß die Bewohner New London's ein höheres Durchschnittsalter erreichen, wie die Bewok.ner anderer Städte. Es giebt m New London vechaltniMaiilz wemge SM i t.T , llri'4 nVtitv V . . "JiV ' vl r- i ' lc kolge der Langlebigkeit ? Im Jahre 1813 verlobte sich John Grohs in Svlvania, Ga., mit Frl. lomures, oamaiö J Mary Noytyreö, damals 19 Jabre alt. Kurz vor der Hochzeit ging daS Verhält niß in Folge eines unbedeutenden Zervor der Hochzeit ging daS Verhält I in ttt volstp eineü nnnnMftctinn Kor rv r.v v- :. i .r v-r i iDuiTniiicö in vle zrucue. leic idcr .. . schichte hat sich seitdem nock dreimal wiederholt. Dieser Tage feierte Mary zeminhgeladen sind 1 V w k4Hvib,cvutt uvvivv, wäre es, wenn wir doch noch Heirathe, Urt v cvst Ä.nAf ' . 's . "VI' ö" "i ,VVT' .v vv.., mät wieder etwas da,wiscken kommt. I 7 - ' - I -Tt wollen wir uns lieber gleich trauen las: en." So geschah eS. ni n St. f n ii ti t tt it r 11 1 1 ( schen Dorfe se ne Schenken? Der I M V f ! V V tt I tistik : Im Kirchdorfe ommll, rers Gorochowez, bestehen zett auner dem Wirthshause nach lieben Schenken. Die I 'm. ric., . ui : . uentioiitv auyui um )uu; uun ui gesammt 3000 Rubel. Von dieser Sum me fließen der Bauerngemeinde nur 1300 I rr. r ... f.-... ff?X . . vluoei zu rur vier lvenien, nxu o,e anI. r c c-nr . jf. i vern cyemen uno oas lriosnaus nicvr auf Bauerland stehen. Rechnet man, daß für diese acht Anstalten ebenso viele Kommis nöthig sind, daß sie auch geheizt und beleuchtet werden müssen, so sind 300 Rubel für jede gewiß nicht zu hoch gegriffen ; das macht für alle acht 2400 Rubel. Für acht Patente sind 1500 Rubel zu zahlen. Der am Orte consumme Branntwein mup au einer unt fernung von 40 Werst zugeführt werden. l "w V . I iirtPi'if Ytitt 1 ststst M,,kss rrtAffrtftM i """ mw nw" Ansatz bringen kann. Sonach ' Mrden sich die Betriebskosten für die achtWirtbsl. . 1 . -..C tsff Cll. - C -i ri -TT . - Men aus ca. wvv jiuoei peucn. c Pachter wollen aber verdienen und man T wy anneyinen, oap im vmimn sich auf ebenso viel, d. b. insgesammt auf circa 8000 Rubel belaufen wird. Um ue onen vqrreiien uno soviel vervienen zu können, müssen sie im Jahre lvemastenS für 100,000 Rubel Branntwein absetzen, den die Bauerschaft von Fomiuno auenwcpiier egeno nu urlrt. I l (-v f, . c r a'i st i u st u d e s 3 u tans von Marokko besteht ans fünf Pferi den, die zusammen den Werth eines kleinen Fürstenthums darstellen. Davon sind drei arabischer und wei bcrberischer Abstammung. JedeS dieser Pferde hat einen auf Jahrhunderte zurückreichenden Stammbaum, der von Zeugen unterfer tigt und mit dem kaiserlichen Siegel versehen ist. Die Geburt eines Pferdes geht immer unter Zeugen vor sich. DaS Juwel unter diesen fünf Pferden ist der Sohair", den sein Gebieter nur an hohen Feiertagen, wenn er sich zur Moschee vegiebt, oder beim Empfange cineö frem den Prinzen oder Gesandten der Sul tan ertheilt seine Audienzen nur zuPferde - reitet. Für diese fünf Pferde ist ein eigener Marstall gebaut. Außerdem be sitzt der Sultan emen Marstall von sie benhundert Pferden für seine Familie und Dienerschaft. Der Kaiser von Brasi lien soll dem Professor Lacerda, der ein Gegengift gegen Schlangenbiß in übermangansaurem Kali entdeckt und dasselbe mit unzweifelhaften größten Erfoln angewandt hat, ein Geschenk von f 20,000 gemacht haben.

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