Indiana Tribüne, Volume 7, Number 165, Indianapolis, Marion County, 4 March 1884 — Page 1

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Jahrgang 7. Office : No. 120 Oft Marhland Straße. , Nummer 165. Jndiauapolis, Jndiana. Dienstag, den . März 188. t I , . ' . ' '

I !n liefet Spalte unter dem Titel .Zerlsugt, OesneSt, ,yefunden, Qetlotea, sow'eit dieseke:: icht TeschfUanzelzea sind und den Känm don drei Zellen nicht übersiti gen, dndea unentgeltlich ausgenommen. Lazeigen, deiche IM vttttagl 1 Uhr igegeden d erden, finde noch am selbigen lege Vufnaie. Verlangte TfrtfrttA rd ein Lehrjunae. Nähere crianiji. tn uxcwct d,.i:z. fftAYtt4 wird Mann und Frau ,u,HUf -4Jl-Ullflt auf inerarm. Z Weilen rn der Stadt. Nazfragen in der Office der Jndiana Ttidil:.. J WZmz mft 44 . rdeit wn einem guten Rock lyC'Ul. lneider. Näher in derOifte II. 81. B7m,9 s ist ird in Ctell alZDienftmäK ZKerRUtiffr Nachzufragen beF bl. I,ottll.Cit, zwischen Jllmolß und Tenneffee Strui. r-. 9mz ifitiA Ein Bill all zroeit Hand. ZjAerzaNnr . Nachzufragen No. S24Lüd Oft Stiaje. lfoni rt4- roird Stellung von einem Deut t?glUU(lE schn. elcher ,m Packen ron UcütbtUc und Droauenmaaren zuverlässig ist. übt. velteoe man In der Q&. di S31t8. abzugeben. 6ni (TlAsinAii wird Stellung von einem Deub l9erianQE (jüaNe Pferderfie. 3; Privatszmilte Vorgezogen. Näherei unter F. L. rn der UntonzHalle. 6nj ftAsv4- ro'rd ein gute! Mädchen für all Zi?ertUNr atmet $aujar&fu in iner nur an Z Personen destebenden Familie. Näheres No. 811 ord Vkertdtan Str.. südlich von 7. tr. 4j Zu verpachten: LZFSKL Un südöSltch von der Stadt, nah Surchman'?a?m gelegen Ist, unter annehmbaren Bedingungen, ifiach lufragen bet Henry Laa, X Doughertftraße. In vekmiethen : und Stall tn der Nähe der Stadt. In befter Cultur. Nachzufragen bei Äle?. Neiger, Odd Fello Halle. ba 3 verkaufen : ÄeÄ..' verein, äherei in der Ofsic cl. US. NZmzS Zu verkaufen : S&ni'SÄ, I billiaem Preise. Nachzufragen .76 Süd Dela war etraZe. da Zu verkaufe : SsÄ5Äi: Näheres bei (3. A. Würgler, Coburnstr. da Zu verkaufen : ."!.7,N r. Jndiana Tribüne. - da AnszuleihetkWr.'';Z.M'" "n Zu verkaufen : Ä"?e37," arenz tlllla, aus 10.Z1hr!ge Zahlungen, keine n ahlung vergingt. Billig Haufer, Lot! und arrnJ. Kauft nicht, he ihr dei mir vorfvr,ch t. lr. Mtzgr. Odd Fellsai Haie. SrundeigenthumS, Schifffzhrt? und ?!euerVrficherungI,Agnt. WufVö.ms l Um den nöthigen Raum sür unsere FrühjahrSwaaren in Ordnung zu haben, bieten wir dem Publikum unseren ganzen Vorrath von Winterbüten, Pelzkappen, Pelzdecken n. Handsöbnben, zu den alleräußersten Preisen an. LäMsrer IS Ost Waihington Str. Inc11ttaio1I ?ülao VimsAu80uin 4 Nortb Pennsylvania Straße, zwischen Maiket und Ohia Straße. Großartig Attraktionen! adime Porter, iie Riefin. Herr Footler, Zlldino. London Niddleeoff. der Rlesenknab. Vrofeffor Eharle, der musikalische ünstler Orando Rart2, Jongleur. Harry L,ton, länger und ränzer. Eintritt lO&ent. Neuer Spar- und Lcih-Vereltt. m Ltinftag Abnd. (I. Sri) findet, Lkk ter Organifatlon ine erfammlung in - 'JZttich.Soofmanxx'' oialf Zto. 170 Süd Meridian Str., ftatt. Diejenigen, elch, schon Antheile haben, der nach solche zu ,tlchn,u wünschen, find ersucht ,u rscheinen. V.NSelshnuS' 0K0CEKY. 14 Pfund Zivetschgen für tzl.o. Pfund L. S. Zucker für 1.00. 1 Büchse Srbsen für Sent,. i Büchse iefte Tomatoel sür 10 Sentk. Vüchse Zucker-ttor sur 10 Cents. l Pfund Zhee für SS Ml C. ItuclcolBliau, -&0. 277 Word Vobre Straße. A. SCHMIDT'S Buch- u. ZeitungsA g e ll t u r. K. 113 Groor StraMMO inklanavtlll. rzr strZgt irdti: schntl und ,ntt:lch " öschtk dillig und Wa gründe.

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Neues per Telegraph. WetterauSsichten. Washington, 4. März. Westwind, mildere, stellenweise trübe? Wetter. Unterschlagung. B u s s a l o, 4. MSrz. John W. Haw lin, Holzinspektor und Privatsekretär von Nelson Holland ist angeklagt. $40,000 unterschlagen zu haben. DaSgröbte V! onopol. C i n c i n n a t i , 4. März. Die Standard Oe! Co. bekämpst die der Le giölatur von Kentuly vorliegende Bill zur Einführung einer strikten Petrolium inspection. In Folge des Einflusses der Standard Oel Compagnie wird in Indlana Oel unter der angebenen Qualität verkaust. Schwtineschlächterei. Chirac o. 2. März. In dieSjäh. riger Saison wurden hier i!.00si,0öö Schweine geschlachtet. Butter. New Bork, 4. März. Vor dem Senatscomite der Legislatur, welche? mit der Untersuchung der Buttersälschung beschästigt ist, sagten der StaatS-Milch. Inspektor und der StaatSchemiker aus, dak sie an 20 verschiedenen Stellen in New Pork Butter gelaust hatten, daö in 18 Fällen die Waare absslut gar keine Butter und in 5 Fällen blofc 8 bis 15 Prozent Butter enthielt. . Allerlei?

Heute in einem Jahre wird der neue Präsident inaugurirt werden. Wer wohl der Glückliche sein wird ! Der Opiumgenub nimmt, statisti schen Nachweisen zufolge fortwährend zu. Im Jahre 1832 ist um 100 Prozent mehr Opium eingeführt worden, als im Jahre 1882. DaS ist übrigen? natürlich. Mit der Zunahme de? Temperenzschwin : dels mehren sich auch die Opiumfresser. ES ist zwar sür Indianapolis kein sehr wichtige? Eeeigniß, daß sich in Ein cinnati der MSnnerchor und der Ger. mania Männerchor vereinigt haben, aber als ein seltenes Wunder darf man die Verschmelzung zweier deutscher Gesangvereine immerhin bezeichnen, und als sol cheS verdient das Ereignik Erwähnung. Einen Vorschlag, dem Silberübel abzuhelfen, ohne daZ Silber ganz von dem Geldverkehr zu verdrängen, macht Herr J.W. Sylvester vomBun deö Asfayamte. Er meint, daß die BundeSregierung Gold sowohl als Silber und Privatpersonen entgegennehmen und Empsangscheine ausstellen sollte, die in der Form der bereits üblichen Certisikate als Geld in Umlauf gesedt werden könn len. Aus diesen Scheinen soll der eigent liche Werth des hinterlegten Metalls in GolddollarS ausgedrückt .werden, und zwar der Werth des Silber? aus Grund lge seines durchschnittlichen Marktprei seS im vorhergehenden Rechnungsjahre. Hätten also z. B. IM Unzen den Marktpreis von 1 Unze Gold gehabt, so würde nach diesem Verhältnisse aus den Silbercertisikaten der Werth deö hinter, legten Silbers in GolddollarS angege ben werden. UnterwerthigeS Geld gäbe eS alsdann nicht mehr, und aus diesem Grunde ist der Vorschlag jedenfalls der Beachtung werth. Der Preis des Sil be,S im Verhältnik zum Golde schwankt von Jahr zu Jahr nicht so stark, daß sich jemals bedeutende Unterschiede in der Notirung der Gold und Silbercertifi kate ergeben würden, und eine Verdrän gung deZ Goldes durch das Silber, wie sie jetzt in Aussicht steht, wäre daher nicht zu befürchten. Umgekehrt könnte bei gleichzeitiger Benüdung von Gold und Silber niemals eine Knappheit an Baargeld eintreten. DrahwÜHriHten. S ieg der Arbeiter. Pittburg,3. März. Die Gla?. flaschenfabrik von Jhmsen k Co. wird die Arbeit wieder ausnehmen und die Löhne vom vorigen Iah bezahlen. Dies ist der erste Bruch in den Reihen der ZZa. brikanten. Die Fabriken sind seit Zum geschlossen weil die Arbeiter sich weigerten, eine Reduktion von 20 Prozent anzu. nehmen. Strike. llalumkuS. O. 3. März. Die Fuhrleute in allen Minen an der Ohio Central Eisenbahn haben die Arbeit em gestellt, weil sie sich eine Lohnherabsedung von $2 aus 51.75 nicht gefallen lassen wollen. Explosion. N or iolk. Va. 3. März. Eine Ex plosion in der Virginia Baumuolltsabnk zerstörte den Maschinenraum, und tödtete wie befürchtet wird aus zlvtt Menschen.

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Sohn gegen Vater. R i ch m o n d. Va. 3. März. MoseS M. ElliS, ein Schnittwaarenhändler wurde heute von seinem Sohne MoseS in den Nucken geschossen und tödtlich verwundet. Der Sohn wurde verhastet. Die schlechte Behandlung welche sein Vater seiner Mutter angedeihen ließ, soll ihn zu dieser That veranlaßt haben. Eifrige ttirchenmitglieder. Boston. 3 März. Gelegevtlich deö gesttrn stattgefundentn GottcSdiensttS in der ersten Baptisten ttirche an ColumbuS Ave. erklärte DeaconLansing MilliS.dab die Kirche noch eine Schuld von $55,000 abzutragen habe. Er habe seit Jähren gespart, in der Absicht stch eine Farm zu kaufen, halte e? aber sür besser daS.Geld zur Abtragung der ttirchenschuld zu v:r wenden und hoffe, das; die übrigen ftir chenmitglieder von dem gleichen Geiste beseelt seien. Innerhalb einer Stunde waren die $55,000 beisammen. Arme Einwanderer. Montreal, 2. März. In ledter Zeit sind viele Emigranten hier angekom Mkn, die so arm sind, daß sie kaum Lum pen genug besiden um ihren Körper zu bedecken. Die Leute nagen am Hunger tuch, und gewähren einen traurigen An blick. S trie. St. L o u i 5. Mo. 3. März. In Rich. mond Mo. sind 200 ttohlengräber am Strike,weil sie sich eineLohreduktion nicht gefallen lassen wollen.

(Kongreß. Washington, 2. März. Senat. Bi) :rd reichte eine Resolution ein. daZ Marinccomite zu instruiren über die ?dun!ichkeit der Errichtung einer Ge 'chüvgiekerei zu berichten. Der Bericht gurde angenommen. Die Erbauung einer Anzahl RegierungSgebüude wurde beschlossen. Gedächtnißreden zu Ehren Haskell'S wurden gehalten, worauf sich der Senat vertagte. H a u s. Eine Resolution wurde angenommen. welche bestimmt, daß die Angelegenheit bezüglich der Jeanette Expedition, sowie das Versahren der UntersuchungScommis sion einer genauen P,üsung unterwerfen werde. 1 ie Bill zur Pensionirung der Vete ranen deZ mexikanischen Krieges wurde mit 227 egen40 Stimmen angenommen. Ver Kabel. Gemeine Insinuation. Berlin, 3.- März. Die'norddeutsche Zeitung, Biömarck'Z Organ, spricht sich mit aller Schärfe gegen die Absicht der Secesstonisten aus, dem Reichstage eine Resolution vorzulegen, durch welche oem Repräsetantenhause der Ver. Staaten Dank für die LaSker Resolutio nen gesagt werden sollte. Sie sagt, daß da? Einbringen einer solchen Resolution ein schamloser Akt wäre. Aus Achtung vor dem Congreß wolle sie nicht sagen, daß die Secesstonisten sür die Resolutionen bezahlt haben, sondern daß sie im Parteiinteresse eingebracht wurden. Die Einbringung der DankeSresolution wäre eine Gesetzesübertretung, der direkte Verkehr des Reichstages mit einem ausländischen Parlament wäre ein Verfas sungöbruch und ein solches Eingreifen in ihre Rechte würde sich die Regierung nicht gefallen lassen. DaS Ausnahmegesetz. Berlin, 3. März. Der Vertreter Preuken?S hat im BundeSrath eine Ver längerung des Ausnahmegesetzes auf weitere zwei Jahre beantragt. Die Thronrede bei Eröffnung des Reichstags wird die Vollendung der sozialen Resor men empfehlen. Kriechende Gewürm. Berlin, 1. März. Die Zeitungen setzen ihre schamlosen Angrisse auf den Gesandten Sargent fort. Niemals ist die Gastfreundschaft gegen den Vertreter einer auswärtigen Macht schändlicher verletzt worden. E? sind deshalb bereits Vorstellungen bei der Regierung in Washington gemacht worden. Also nicht. London, 2. März. Im Oberhause bemerkte Granville. dass die Nachricht don der sofortigen Zurückziehung der briti schen Truppen au? dem Sudan nicht wahr sei. Finden nicht? aus. London.den3.MSrz. DiePolizci thut ihr AeußerstkS, um die Urheber der Dynamit.Attetttate zu entdecken, aber die Aussichten sind nichtebr versprechend Offerte. L o n d o n, 3. März. Die Behörden osseriren eine Belohnung von 1000 Pf. St. für die Entdeckung der Dynamitver schwörer.

Wollen ziehen. P a r i S, 3. März. Die französischen Behörden helfen den englischen Geheim Polizisten in ihren Bemühungen die Dynamitverschwörer zu entdecken. Die Fenler beabsichtigen in Folge dessen, ihr Hauptquartier nach Genf zu verlegen. SchlssSuaSrichten. R e w Ä o r k, 3. März. Angekommen : Servia" von Liverpool; .Pennland" von Antwerpen ; .Rhein" von Bremen ; .California" und Messing" von Ham bürg ; .State of Jndiana" vonGlaSgow. N e w O r l e a n S, 3. März. Clarirt : .Plymouthian" von Hamburg und .Rellie" von Liverpool. Qu'eenStown, 3. März. Die Dampfer .Sarmatian", .Austrolian", .Jndia", .Lydian Monarch". .Salermo" und .Alsatia" wurden signalisirt.

Marktpreise. Lö t,n o. 1 n. 11.07: o. 3 roth, f 1431. jf o t n iKo.a wiß de: alb 50c; aemisch. 49c. Sas r Rs.S weiz ?7e: gemischt LSe. Ä 0 g g n SS. l 115.00. t u WM. 4t! ll;c. chultrn Sx. p 12;c sttn iie. chwtschmal, llk'-tt.e. eh l 8m,I?$1.0-M.; fianc, ?!. ffltlst $3.50-12.60. 9 i r 15c ; im Ctor 1e. Butter reameru S) 3c; Dair, 21 ?ec ; Tountro 15 16c. Sllhn r I2e. artfsln-l.i0-t.Ä1 rer Brl. epfel ochäxfel k?0 Tafeläxfel f I (X kt.LU.rerrl. Vom Auslande. Eine furchtbare Gasex plosion richtete am A!orgen des 4. Febr. in einem Hause der Nue Lecourbe im Pariser Stadtviertel von Grenelle bedeutende Verivüswnzen an. In dem Keller dieses Hauses war TagS zuvor Feuer ausgebrochen, doch bald wieder gelöscht Worden. Andern Morgens nun kamen die Beamten der Gasgesellschafr, um etwaige Beschädigungen der Gasleitung nachzusehen. Sie entfernten sich schon kurze Zeit darauf mit der Erklärung. dap Alles in gehöriger Ordnung sei. (rine Stunde später wollte die Besitzcrin deö Hauses in Begleitung .des Hausmeisters und seiner Frau in den Keller steigen, um die durch das Feuer angerichteten Verheerungen zu besichti gen. Kaum aber hatte der in der Hand ein Licht haltende Hausmeister die Kellerthür geöffnet, als eine gewaltige Ex plosion erfolgte, die ihn so gewaltsam gegen die Mauer schleuderte, daß ihm der Schädel barst, und den beiden ihm folgenden Frauen zahlreiche Brandwunden zufügte. Wenige Sekunden darauf erfolgten noch zwei andere Explosionen, durch welche die im Hause befindliche Apotheke zertrümmert und der Fußboden des auf den Hof qchenden Zimmers des Apothekers mit einer solchen Gewalt in die Höhe geschleudert wurde.'daß alles im Zimmer Befindliche in tausend Stück zerschmettert wurde. Außerdem blieb auch lern einziges Fenster im ganzen Zimmer heil. Der Schnapspest sucht der Amtmann in Altenhagen (Regiemngsbezirk Arnsberg) dadurch entgegenzuwirken, daß er Verkäufe von Schnaps auf Borg mit Concessionsentziehunz ahndet. Die Gerichte unterstützen dies Verfahren. Es stand nämlich ein Wirtb und Steinbruchbesitzer vor der Strafkammer in Hagen unter der Anklage, den in seinem Bruche beschäftigten Arbeitern nicht das verdiente Geld in baar gegeben, sondern den bereits verzehrten Schnaps in Abzug gebracht zu haben. Es sollen Fälle vorgekommen sein, daß Arbeiter, welche in 14 Tagen 30 35Mark verdienten, 56 Mark oder gar nichts nach Hause aebracht haben, da ihnen täglich 2 M. für Schnaps in Rechnung gebracht wurden. Freilich hatte er die Verfügung des Amt manns durch allerhand Manipulationen umgangen und den Arbeitern das Geld entweder vorgestreckt oder den Schnaps durch den Aufseher im Bruch selbst verkaufen lassen. Das Gericht erkannte aber darin ein Vergehen gegen die Gewerbe ordnung und verurtheilte ihn zu 150. M. Außerdem steht bereits Termin bei der Regierung in Arnsberg wegen Entziehung der Concession an. -Ein aufregenderVorfall hat sich auf der Hauptwache zu Schwerdnitz ereignet. Der wachthabende Unteroffzier ließ um 11 Uhr Nachts behufs Ablösung in'S Gewehr treten. Einer der Leute, welche auf Posten ziehen sollten, blieb auf der Pritsche liegen und es bedürfte mehrfacher Aufforderung, ihn zum Heraustreten zu veranlassen, was er endlich unter fortwährendem Schimpfen und Fluchen that. Als er sogar unter dem Gewehr noch weiter raisonnirte und trotz der Aufforderung des Wachthabenden nicht rubig war, wollte dieser ihn arretiren und ließ zwei Mann dazu zurücktreten. In diesem Augenblick drehte jedoch der betreffende Soldat sein Gewehr um und schlug den Unterofsizrer mit dem Kolben an den Kopf, daß dieser blutete und abgelöst werden mußte. Der Verbrecher, ein Füsilier Namens Freitag, ist, wie verlautet, derselbe, welcher vor seinem Eintritt vor etwa sechs Jahren in OelS einen Jaaer des 2. schlesischen Ja-ger-Bataillons Nr. 6 erstochen und dafür drei Jahre Gefängniß erhalten hat. Auch während seiner Dienstzeit ist er vielfach, mehrere Male mit Festtlng,' bestraft wo?, den. '

Ueber die in Bayern gel tenden Rechte finden sich in der Allgemeinen Zeitung einige interessante Notizen. Es beißt dort : Während z. B. das bayerische Landrecht für 2,100,000 Einwobner des Königreichs, das französische Recht (in der Pfalz) 'für 641,250, das Recht des Bisthums Würzburg für 450,000, das Recht deS Fürstenthums Bayreuth für 301,000 Einwohner gilt, gilt zum Beispiel das österreichische (Gesetzbuch nur für 2600 Einwohner (Nedwitz in Oberfranken), das Solmser Landrecht aar nur für 200 und das Koburgische Recht für 100 Einwohner ! Die emzelnen Rechtsgebiete sind meist nicht zusammenhängcno, abgerundet, sondern zerstreut in andere ökechtsgcbiete hineinra gend. Die Grenzen der einzelnen Rechtsgebiete gehen mehrfach durch einzelne Häuser, so daß in der einen Hälfte eines Hauses ein anderes Recht gilt als in der andern. Man sollte überhaupt einmal die Su'.nme dcr in Deutschland geltenden verschicdcn.'n Rechte feststellen, es würde eine schtuni?..'l'ietönde Ziffer werden. Eine abenteuerliche Reise hat, wie Berliner Blätter berichten, eine Berliner Postkarte gemacht, ehe sie das vorgeschricbcne Ziel, Zimmcrstraße 34 in Berlin erreichte. Am 29. Dcc. v. I. in Berlin aufgegeben, traf sie erst am 30. Jan. bei dem Anressaten dort ein. Die Entschuldigung für ihr langes Ausbleiden brachte sie gleich auf der Vorderseite mit, und zwar m der Form des Poststempcls Cttotea." (Canada) mit dem Datum des 17. Januars und der han'oschriftlichen Noiiz in englischer Sprache, Welche in der Uebersctzung wie folgt lautet : Diese Karte wurde in einem offenen Rundschreiben aus Berlin gefunden." Die Postkarte ist also für fünf Pfennig zweimal über den Ocean gereist, ehe sie in die Hände des Adressaten gelangte. Nach amtlichem Berichte sind bei dem Erdbeben, welches die Insel Jschia heimgesucht hat, in Casamicciola von 4300 Einwohnern 178-1 umgekommen, 443 verletzt ' von den 672 Gebäuden sind 537 vollständia, 134 zum Theil zerstört. Obwohl in Laco Amcno und Forio die Zahl der eingestürzten Gebäude sehr groß ist, z. B. in Laco Ameno sind von 339 Häusern 269 vollständig und 102 zum Theil zerstört, so steht der Verlust an Menschenleben glücklicherweise in keinem Verhältniß zu dem grauenhaften Unglück in Casamicciola ; von den 1800 Einwohnern sind 146 gctödtet und 93 verletzt. Im ganzen sind auf Jschia 2313 Menschen umgekommen und 762 verletzt. Von den Getödtcten gehörten 650 nicht der Insel an, von diesen sind aber nur 54 nicht italienischer Abstam-

mung. Eine Spielgeschichte aus Monaco gelangte am Handelsgerichte München zum vorläufigen Abschlüsse. Eine gewisse Baronin Alexandra von Fraunberz wußte eine Händlersfrau von Nürnberg zu einem Darlehen von 300 Mark zu veranlassen gegen Ausstellung eines Wechsels, unter dem Vorgeben, daß sie, eine geborene Gräsin von Wittgenstein, eine Jahresrevenue von 12,000 Mark aus ihren Fideicommißgütern beziehe und momentan die Summe von 3000 Mark benöthige, um die Spielbank in Monaco zu sprengen, den Gewinn würden sie dann gemeinsam theilen. Beide reisten denn auch im Dezember vorigen Jahres nach Monaco, wo es der Baronin jedoch nicht gelang, die Bank zu sprengen, wohl aber das geliehene Geld verspielt wurde, so daß nur mittelst Versetzung von Kleinodien die Mittel zur Heimreise verschafft werden konnten. Das Handelsgericht verurtheilte die sveculative Baronin zur Zahlung des Wechsels von 3000 Mark, deren ratenweise HeimZahlung unter Bürgschaft eines Cavaliers" vom Vertreter m Aussicht gestellt wurde. Bern erkensw erth sind die Anstrengungen, welche in jüngster Zeit auch in der Schweiz gemacht werden, Kunst und Kunstindustrie auf eine entprechende Höhe zu bringen. In Gesellchaften, in der Preffe und im Schooße !)er Behörden wird jetzt vielfach die Frage berathen, wie die ästhetische Bildung unter das Volk gepflanzt und so der Aufschwung von Industrie und Handwerk, die beide über die Concurrenz des Auslands zu klagen beginnen, könne angebahnt werden. Bisher ist das Meiste, Was nach dieser Richtung in der Schweiz aeleistet wurde, aus der Initiative von Privaten und Gesellschaften hervorgcgangen; einige Kantone unterstützen Wohl auch kunstgewerblicheSchulen undSammlungen durch Beiträge. Doch war das ungenügend ' gegenüber den Leistungen, welche selbst kleinere Staaten als die Schweiz, wie z. B.Württemberg, in neue ster Zeit aufweisen konnten. In Folge dessen wurde von einem Ende der Schweiz bis zum andern der Ruf laut nach ver mehrter Unterstützung des KunststeißeS durch den Staat, insbesondere auch durch den Bund. Gestützt auf eine umfassende Enquctte, welche Herr Bundesrath Droz entsprechend einem Beschluffe der Bundesversammlung über dicLage der schweizcrischcn Industrien und des Handwerks hatte vornehmen lasten, wurde' eine Vorläge des Btt'.idcsrüthes ausgearbeitet, welche behufs drderun.z d,r industriellen und gewerblichen Berufsbildung diejc,iigen Anstalten, welche diese letzteren zu entlvickeln geebnet erscheinen, von Bundcswegen nut Beiträgen unterstützen will; einstweilen soll dakjir ein Credit von 160,000 Fr. ausgesetzt werden, t

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12. Der nttcttfatue Mann. Er ist ein strebsamer Mnn,'der Jahre-lang mehr gearbeitet hat, als e? sollte. Er sagt, er hat eine kräftige Natur, und eS schadet ihm nichts. 5e vergißt aber, daß die Abnutzung des Körpers in späteren Jahrm größer tä als in der Jend, während das Wiederherstellen desselben langsame? vor ü& geht. Da wird er hinfällig, nervös und mißmuthig. Er denkt mit rnke an die Zukunft und sieht ein, daß er einem selbst verschuldeten frühen Tode entgegen geht. Er wird aber nicht zu Grabe aetragm, denn ein guter Freund brachte ihm Brown'S Eism-BitterS, und er bekommt wieder Kraft. Lrvvn's EismVitterS erneuert sein Blut und gibt ihm neues Leben. Eg ftkt sein Magen so, daß er seine Mahlzeiten mit gutem Avsettt verzehrt, g? wdkblt Brywn'S Eisen.BitrevS llen Leidenden,

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