Indiana Tribüne, Volume 7, Number 159, Indianapolis, Marion County, 27 February 1884 — Page 1
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r y 7 1 " MO tüi WWHMUY w w w i " Jahrgang 7. Office : Ao, 120 0(1 Marylmd Straße. Nummer 159. Indianapolis, Jndiana, Mittwoch, den 27. Februar 1882.
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Die Tarissrage.
(Fortsetzung.) j iiüdrtzt unZ nun noch zum EchiuZZe unsere? Untersuchung die Ansicht zu prü fen, daß unjere Industrie sich durch Ein führung deS- FrcihavdelZ ausdehnen würde, und daß vir mii den Erzeugnissen derselben in den Weltmarkt eintreten könnten. Diese Behauptung stützt sich sohl ZU' meist daraus, deß ir wenn wir gerade so dillig sabriziren, vie daAu?land auch dasselbe Absatzg'.biet finden. Zi scheint jedoch in delWlrklichkeit, alS ob die billige Herstellung doch nicht allein zu diese Zwecke ausreichte, denn wie träre es sonst möglich, dab England tiefe dem daselbst die Löhne IX Mal so hoch sind. a!S in Deutschland und ffrankreich den Weltmarkt beherrscht die beiden letgenannten Lände? zusammen kaum so Viel tzportittn Llz klsterkS ? Unstreitig bat damit die potitischeMacht England'S sehr viel thun. Die StiM' rnen, welche in Deutschland von Zeit zu Zeit für eine Colonialpolitik laut werden, da? viele G:!d und da? viele Blut. daS Frankreich in Asien un Äsrika zuk Auf rechthaltung seiner Macht daselbst opsert, legen Zeugniß dasür ab. daß man die in der politischen Mach!st:llung England? liegende Ursache der Entwicklung seiner Industrie ttohl zu würdigen weiß. Man wird nicht fehlgehen, wenn man annimmt, daß die politische Machtstellung Großbritaniens in allen Theilen der be wohnten Erde zum Mindesten ebensoviel dazu beitrug, a!Z irgend etwa? Nnder. Denjenigen, welche den Gewinn in die Tasche stecken, mag da; Blut, welche? vergossen wurde, um die Herrschaft über den Welthandel zu erlangen, keine Skrupel machen.wer von uns übe? möchte dazu rathen Ströme Blutes zu vergießen, um dem Kapital neue Quellende? Ge. winneö zu erschließen? Wer möchte dam rathen, wie tt England gethan, mir einem Lande Keieg zuführen, bloßwcili eS die Opiumeinfuhr verbot ? Selbst wenn unsere Ardeiter sich nichi in günstigere Lage besänden, als sie! englischen, wer möchte dazu rathen ? Oder sind wir etwa in der Lage eö zu machen, wie eö England gemacht hat, d d. abhängigen Ländern die Erzeugung gewisser Artikel geradezu zu verbieten, damit sie gezwungen seien, ihre Waaren von unS zu kaufen ? Haben wir die Ge schichte unsere? eigenen Lande? schon ganz und gar vergessen ? Haben wir nicht selbst unter dieser Machtstellung zu leiden gehabt und Hütten wir e? nicht noch, wenn wir un? nicht befreit hätten ? War nicht die Politik England? darauf berechnet, jeden industriellen Aufschwung im tteime zu ersticken ? Sollen wir ein Indien, sollen wie ein Jrrland schassen? Vermöchte den Ruhm Amerika'S ein segenspendendeS Land zu sein, mit dem traurigen NuhmeEngland'S vertauschen, überallhin den Fluch der Ar muth und de? Elead zu tragen ? Hierbei ist aber noch außerdem zu erwögen, daß England in diesem seinem Aerfahren kein England gegen sich hatte, daß eS daSFeld offen und ohne ebenbürtigen Gegner fand, daß wir aber, selbst wenn wir da? gleiche Verfahren einzuschlagen in der Lage und Willen? wären, die mächtige Gegnerschaft Britanien? zu besiegen hätten. Und dlcS könnten ir doch nur. von allem Andern abgesehen, und den rein geschäftlichen Standpunkt im Auge behaltend, dadurch, daß wir England auf dem Weltmarkte unterbieten, und wie ander? wäre die? wiederum möglich, als durch Herabsehung de? Arbeitslöhne?, weil e? doch schließlich absolut keine Han delZwerthe giebt, al? solche, welche durch Arbeit erzeugt wurden. (Fortsctzung folgt.) Voupuläre Rechtsknude. Ueber Vertrüge. Damit ein Vertraa giltig sei. müssen vor Allem die Personen, welche einen solchen eingehen, gesedlich sähig und Wil. len? Um, zu contrahiren. ES giebt Personen, welche gesetzlich unfähig sind, einen Vertrag einzugehen, z. B. Irrsinnige, Minderjährige und auch theilweise verheirathete Frauen. Vertrage mit Irrsinnigen und Minder, jäbrigen. sowie mit Frauen, soweit die selben nicht gesetzlich berechtigt sind, Vertrage einzugehen, sind unAiltig. Wie weit die Rechte verheiratheter Frauen im Abschließen von Verträgen gehen, werden wir später besprechen. Ein Eontrakt, um Geltung zu haben, muß ferner dem freien Willen der con trahirenden Parteien entspringen. Wenn Jemand unter Androhung körperlicher Verletzung, oder Ewsperrung. oder unter der Drohung, ihm da? Leben zu nehmen, einen Eontrakt eingeht, fo ist derselbe ungiltig. Wenn Jemand sich in ungesetzlicher Hast befindet, oder wenn Jenand.in ge
setzliche? Form, aber in Folge falscher
böswilliger Angaben sich in Haft befin det, so ist ein von ihm erlangter Vertrag, den er zu dem Zwecke eingeht, seine Freiheit zu erlangen, nicht für ihn bin dend Wir spkechea hiervon Verträgen im ausgedehntesten Sinne de? Wortes, fo daß eigentlich jede GeschäftStranSaktion, wie Kauf, Verkauf, Ausstellung eine? EheSS oder eine? . Wechsels, thm mortgage, einer ueed u. f. w. emge schlossenist. Eine nothvendige Bedingung zur Gil tigkeit eine? Covtrakte? ist die Stipula tlon einer Leistung und einer Gegenlei Nuna. Da? blöke VMvreen einer Leistung, z. B. der Zahlung einer Geldsumme, ohne d&ß dafür eine Gegenlei stung. z. B. die Lieferung von Waaren, oder da? Verrichten von Arbeit, bereit? gewährt wurde, oder versprochen wird, ist nicht bindend. Wenn ich z.B. Jem :ndem zehn Dollar? verspreche, ohne büß ich dafür irgend Etwa? erhalten habe, so ist dzS Versprechen nicht bindend. Die einzige Au?nahme hiervon bilden Wechsel und No?cn. welche in einer Bank zahlbar sind. d. h. sog. kausmännische Papiere, welche wie Papiergeld von Hand zu Hand gehen. Ist aber die Note nicht in einer Bank zahlbar, dann ist sie kein kaufmännische? Papier und ist nicht bin dend, wenn keine Gegenleistung vorher gegangen, oder dasür versprochen ist Wird eine Rote, welche in einer Bank zahlbar ist an einen Andern übertragen, nachdem sie bereits fällig geworden, dann verliert sie ihren Charakter als kauf männischeS Papier. (Fortsetzung folgt.) In 7!ew York bringt Gold schon ein'Prämlum. DaS ist nicht zu verwun dern. Angesicht unsere? minderwerthi gen CilbetdollarS ist e? bloß wunderbar, daß nicht unser gesammteS Goldgeld längst in den Schmelztiegel gewandert ist. ES bezhlt sich Golddollar? einzuschmel z?n ) zu verkaufen. .E? ist wirklich rührend, wie arbei tersreundlich sich die Freihändler geber d'N. E? wäre zwar sehr bequem -dem Schutzzölle die Schuld an allen sozialen Uebeln aufzubürden, und die Arbeiter glauben zu machen, daß ihnen der Frei Handel ein Paradies schien würde, und so ihre Aufmerksamkeit von den wirklichen Ursachen abzulenken, aber de? Gläubigen sind zu wenige. Neues per Telegraph. Wetteraussichten. Washington, 27. Febr. Aegen oder-Schnee, darauf kältere? Weiter. Vom Geldmärkte. N e w V o r k. 27. Febr. Die Firma ColliS & Levy offerirt ein Prümium von 1 Prozznt für 5400.000 Gold. Abmachung. Little Rock, 27. Febr. Helena ArkansaS hat sich mit seinen Gläubigern zu 50 EentS am Dollar arrangirt. Unglücksfall. N e w Y o r k, 27. Febr. Der Cunard Dampfer Cephalonia" stieß in der Nähe von Robbin? Riff mit der Beigg ..Glen dale" zusammen. Letztere ging zu Grunde und Drei von der Mannschaft ertranken. Drahtnachrichten. Ein Brief an Sprecher Car liölt. W a s h i n g t o n. 2. Febr. Sprecher Carlisle erhielt einen, von den Prominen testen Mitgliedern der liberalen Partei im deutschen Reichstage unterzeichneten Brief, worin dieselben ihren Dank für die LaSker zu Ehren gefaßten Beschlüsse und die Hoffnung aus Erhaltung der Freundschaft zwischen . beiden Nationen auSsprechen. DieErmordungde?E i& e n a torS Cooper. Nashville, Tenn., 26. Februar. Depeschen von Culiacaua, Mexiko mel den Folgende? über die Ermordung de Er-SenatorS Henry Cooper : Etwa eine Meile von Culiacaua wurde Cooper und sein Begleiter von zwei Räubern ange fallen. Der Begleiter Cooper'S erschoß einen der Räuber, worauf Cooper von dem andern erschossen wurde. Trotz aller Anstrengungen der Behörden ist e? noch nicht gelungen, den Räuber mzu fangen. Beschwerliche Seereise. Philadelph i a. Pa.. 2g. Febr. Nach 20tägiger Reise ist der Dampfer .BritishCrown- von Liverpool angekom men. Am L. Februar hatte er einen furchtbaren Orkan zu bestehen, die See ging sehr hoch, Sturzwellen fegten be ständig über Bord, mehrere Matrosen er litten Verletzungen.Commandobrücke und CapitönSkajütte wurden zertrümmert.alle
vier Boote vegzewafchtit und Alle?, va? nicht met und naselftst var.fortgeriffen.
Stürmische? 'Wetter hielt an, bis man da? Kap in Sicht bekam. Der Dampfer bringt 11 Kajütten und 220 Zwischen ! deckspaffagiere, die alle wohlauf find. ! i Entdeck ng v on G ld. Loui.Svill e, ffn 26. Februar. Eine Depesche von (hin, Tenn. meldet, ok Melds: große Aufregung in Folge I der lknidecknna von fäflld fierrfcbt. Qan allen Seiten strömen Feemde Herbei und die Hotel? sind übettüllt. . U e de r f a h r e n. Jeffersonville, 26. Februar. James Goodrich von MechanicSburg, O. wurde heute von einem Eisenbahnzuge überfahren und sofort getödtet. Temperertzler. Richnond. '26. Febr. DaS Tcm perenzrevlväl dauert nun schon in die dritte Woche und nimmj jmmtr ötdeutt der Dirnenslonen an. El sind schon $3000 für die Sache der Tewpkrenz sub. skribiet. Trichinen. M i l e ?. Mich. 26. Febr. Albert Better, der an der TriosiZ starb. wurde heute begraben. Ein Stückchen seines Fleisch:? 5jl6 Zoll lang und ein Fünf.igftel Zoll dick uithkelt nicht weni ge? al? 187 entwickelte Teichinen. Dampfer aufgefahren. N e w Y o r k. den 26. Februar. Ein Dampfer der National- Linie, der heute Abend um 10 Uhr Sandy Hook pasfirte. hielt plötzlich an und sitzt allem Anschein nach auf dem Grunde. . Zwei Schiffe dieser Gesellschaft sind fällig, die Canada- und die Helvetia-. Um Mit ternacht befand sich der Dampfer noch in derselben Lage. er o n g r eß. Washington. 26. Februar. Senat. Eine Resolution, der englischen Regle rung sür den Dampfer Alert" zu danke. wurde vassirt. Plumb legte eine Resolution vor, den CommiffZr de? landwirthschastlichen Bureau's, um statistische Angaben zur Darlegung deö EinfluffeS er Getreide' spekulation zu ersuchen. Daraus wurde die Bill zur Eebauung einer Anzahl Panzerschiffe besprochen, und dabei auf den erbärmlichen Zustand der amerikanischen Marine hingewiesen. HauS. DaS HauS saß heute alS PlenarcomUe und zog die Bill zur Verhinderung von Viehseuchen in Erwägung. Per Kabel. Der Gesandte Sargent. Berlin, 26. Febr. Die .Politische Nachrichten befürworten die Abberufung de? Gesandten Sargent, und meinen, daß durch dieselbe freundlichere Beziehun gen zwischen Deutschland und Amerika hergestellt werden. Ankunft eines Großfürsten. Berlin, 26. Februar. Großfürst Michael kam heute an der Spitze einer Deputation hi?r an, um dem Kaiser zum 17. Jahrestag seine? Eintritt? in den St. Georg? Orden w gratuliren. AuSEg'vPtkN. S u a k i in, 26. Feb. Admiral HeweZ ii nach Trinkitat abgegangen. Cairo, 25. Febr. Gen. Grahan ttlegraphiki, daß seine Vorbereitungez zum Vormarsch vollendet seien. Da? zehnte Husarenregiment unternahm heule eine RecoznoZzirung gegen Teb. Dcr Feind hält die Hsthen und die Päse besetzt. Am Freiiag erwartet man eine Schlacht. Trinkitat. 16. Febr. Tausem britische Soldaten rückten heute vier Mel len vor und besetzten Baker Pascha'S B festigungen. Der Feind zog sich zurück Suakim, 26. .Febr. Die egypti. schen Offiziere sind der Situation gegen über sehr indifferent. Die französisch Kriegsschiffe Seignealant und Duchas saut sind angekommen. K r a b o t k i n. Pari?, 26. Febr. Fürst Krabotkit der sich im Gefängniffe befindet, ist schye krank. Seiner Frau wird gestattet, a Tage bei ihm zu sein. Die Aerzte sagen, daß er nicht davonkommen könne, wen, er seine gesündere Wobnung bekommt. Auswanderung. Wien. 26. Febr. In Galizien ist eine starke Bewegung zur Auswanderung nach Amerika im Gange. Die Behörden geben die Regierung um ein Verdat de? Verkaus? von Paffagescheinen nach ame rikanischen Häfen an. SchtffSnaevrtcheea L o n d o n, 26. Febr. Angekommen : .Prin, George" und Ingram" von New Orlean?; .Westernland". .City of Shefter" und .England" von New Vork.
Marktpreise.
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