Indiana Tribüne, Volume 7, Number 157, Indianapolis, Marion County, 25 February 1884 — Page 4
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Arbeittkversammlttns.
Gestern Nachmittag fand in Reich roein'S Holle eine sehr gut besuchte Ver sammlung statt, um Herrn G. Löenstein einen Empfang zu bereiten. Herr Albert Grumann etössnete die Versammlung mit einigen einleiterden. herzlichen Volten, wobei er betorite, daß zu jeder Zeit diejenigen, welche eS zu ihrer Lebensaufgabe gemacht haben, für die Armen und die Unterdrückten einzu treten, verfolgt und gehetzt wurden. Er sagte, daß eS der Zmeck der heult gen Versammlung sei, einen solchen Mann zu fetern. einen Mann, der in seinem Kampfe für die Gleichberechtigung aller Menschen, in Deutschland mannig fachen Verfolgungen auSgesedt war, des sen Ruf als Kämpfer für die Freiheit, als Vertreter der A'beiterinteresfe weit über die Grenzen Deutschland? hinaus reicht. Uno damit pellte er Herrn Löwenßein auS Fürt hder Versammlung vor. Herr Löoenstein. der mit lebhaftem Beifall von der Versammlung begrüßt wurde, ergriF hierauf daS Wort. Er sagte, daß eS ein erhebendes Gefühl sei auch im fremden Lande von Gestn nungSgenoffen begrüßt zu werden, und indem er die Grüße der Parteigenossen in Deutschland und speziell der in Nürnberg und Fürth der Versammlung übermit teile, dankte er selbst für daö ihm zu Theil gewordene herzliche Willkommen. Die Anerkennung, die ihm fein Vorredner gezollt, glaubte Redner nicht für sich in Anspruch nehmen zu dürfen. Er sagte, daß die sozialdemokratische Partei eine Partei sei, die der eigentlichen Führer nicht bedürfe, daß jeder Einzelne eben nach' bestem Wissen und Können seine Schuldigkeit thue und in diesem Bewußtsein wohl aus Anerkennung Anspruch machen könne, daß aber der Einzelne, der vielleicht Gelegenheit hat, sich besonders hervorzuthun, eben damit auch nur seine Pflicht erfülle. Hierauf ging er zu seinem eigentlichen Thema, einer Schilderung der Verhält niste in der alten Heimath über, denn sagte er, eine solche werde wohl die Ver sammlung von ihm erwarten. Leider, meinte der Redner, seien die Mittheilungen, die er zu machen habe. nicht sebr erfreulicher Art. Zwar haben sich die Erwerbsvrhällnisse in den letzt? Jähren nicht gerade verschlechtert, aber der Umstand, daß die Produktion unge mindert sortbetrieben wurde, ja daß der Arbeitstag in vielen Theilen Deutsch landS verlängert wurde, so daß man aus dem Standpunkte der Überproduktion angelangt sei, eil eben der Arbei ter nicht in der Lage sei. genügend zu consumiren hab doch wesent lich zur Verschlechterung der Lage der Arbeiter mit beigetragen. Deutschland kranke eben unter der furch terlichen Kapttalmacht, die mit jedem Tage kühner ihr Haupt erhebt. Die Hunderttausende von Arbeitslosen, welche sich Jahraus Jahrein auf der Wanderschaft befinden, werden von der gegnerischen Presse und im Allgemeinen rundweg als Vagabunden bezeichnet, während eS doch zur Genüge erwiesen ist daß die M hrzahl dieser Leute wohl Arbeit suchen, aber keine Arbeit finden können, und unbarmherzig auf die Land straße getrieben erden. Er Redner, sei weit davon entfernt, zu behaupten, daß eS unter der Arbeiterklasse gar keine Arbeitsscheue giebt, aber eS sei denn doch nicht in Abrede zu stellen, daß die meisten Faullenzer in andern Gesellschaftöklaff,n zu suchen seien. DaS liege übrigen? in der Natur der Sache. Nachdem Redner die wirthschastliche Lage der Arbeiter eingehend besprochen hatte, unterzog er die politischen Parteien Deutschland? einer scharsen Kritik und kam dann in Verbindung damit auf daS Ausnahmegesetz zu sprechen. Da di'st Gesetz speziell sür dle sozial demokratische Partei gemacht wurde. wurde eS vom Redner einer längeren Besprechung gewürdigt. Herr Löwenstein meinte, da die Schändlichkeit nicht nur in dem Gesetze selbst, sondern mehr noch als in der Auslegung desselben bestehe. Freilich habe die Regierung bei Erlassung deS Gesetze? wohl gewußt, daß die deutsche Polizei sich ganz gerne dazu gebrauchen lasse, daS Gesetz im Sinne der Regierung, d. h. als Mittel zur Un terdrülung gegen die deutsche Sozial demokralie auszulegen. Und in der That, dahin sei eS auch gekommen. So seien z. B. obwohl daS Gesetz auS d'ücklich bestimme, daß politische Ver-! sammlungen nur dann aufgelöst werden sollen, wenn in denselben Reden gehalten werden, in welchen zum Umsturz oder zum Widerstand gegen die Regierung ausgereizt wird, Versammlungen in der Regel schon im Voraus verboten wurde, weil man von den betreffenden Cinberusern er warten zu können glaubte, daß Hier sozia ligische Reden gehalten werden würden. So habe sich die Polizei der schändlich sten Ausschreitungen schuldig, und jede Agitation von Seiten der Sozialdemo kratie nahezu unmöglich gemacht. Um die kleinliche Art und Weise der deutschen Polizei nur durch ein kleines Beispiel zu kennzeichnen, erzählte Red ner. daß erst kürzlich den Soldaten in Wüizbmg der Besuch einer Wirthschaft aus dem Grunde verboten wurde, weil kurz vorher der soziallstlsche ReichZtagS' abgeordnete Grillenberger eine Rede dort gehalten hatte. So erde die lozialdemokraiische Par tei in Deutschland in fast unglaublicher Weise chicanirt. aber trotzalled?m habe auch daS Ausnahmegesetz sein Gutes gehabt. Es habe den Kern der Partei ge kräftigt und gestärkt und di, bet den
I Reichstag? wählen erzZelten MaIori!ö!kN
haben daS deutlich konstatirt. Bei dieser Gelegenheit kam der Redner auch auf die Anarchisten zu sprechen, deren Auftreten er nicht gutheißen könne. Er meinte, daß da? Programm der Sozial demokreiten breit genug sei, daß alle wahrhaft Jreistnntgen daraus Platz ha ben, und daß wir von glücklichen Zustän den reden können, wenn die Forderungen der Sozialisten einst erfüllt sein werden. Die sogenannten liberalen Parteien, so wie die Regierung, sagte der Redner wissen wohl, daß die Sozialdemokratie etstarkt sei und sind deshalb gerade ge genwartig so eifrig bestrebt, mit Pallia tivmiiteln zur zeitweiligen Besserung der Lage der Arbeiter, herauszurücken. - In Verbindung damit kritistrte Redner dos zur Zeit dem Reichstag vorliegende Un falloersicherungSgesetz, durch daS die Ar beiter nur geblendet werden sollen, daS aber thatsächlich eine Wohlthat für den Arbeiter nicht sei. Herr Löwenstein kam dann noch aus die von Bismarck zurückgeschickten LaSker Resolutionen zu sprechen und sprach die Anficht auS. daß doch wohl der Congreß LaSker nicht ganz genau gekannt habe, denn LaSker selbst habe daS Ausnahme gesetz schaffen helfen. DaS Verfahren BiSmarckZ stimme aber mit seiner sonst! gen Art und Weise ganz überein. Zum Schluß ermähnte der Redner die hiesigen Soziallsten für ihre Sache, wo immer sich eine Gelegenheit dazu bietet kräftig einzutreten, damit einst der Satz zur Wahrheit werde: .Kein Volk wird schlechter regiert, als es regiert zu werden verdient. Herr Löwenstein schloß seine Rede un ter lautem Betfall. Nach ihm sprach Herr John Brswn. Derselbe hieß Herrn Löwenstein als neuen Freund herzlich willkommen. Herr Rappaport sprach dann zum Schluß noch über die Arbeitersrage im Allgemeinen. Er verglich die Möglich keit. daß hier Jeder reich werden könne, mit einer Lotterie, in welcher nur dadurch Einzelne große Gewinne machen können, weil Andere ihren Einsatz verlieren. Er setzte auseinander, daß unsere heutigen Institutionen von Menschen geschaffen seien, und deshalb auch von Menschen zerstört, oder geändert werden können. Er zriate, daß die Arbeiterbewegung keine Klasienbewegung sei, sondern im Gegentheil den Zweck habe, die Klass'n unterschiede aufzuheben, daß es aber ganz natürlich sei, daß die unterdrückte Klasse sich gegen die anderen Klaffen auflehne und ihre Klagen als Klaffe vor bringen. Herr Rappaport wies daraus hin, daß die Ursache der heutigen Skono mischen Erfchlinungen darin liegen, daß Sie Arbeitskraft nicht im Besitze der Arbeitsmillel sei, daß daher der Albeiler gezwur.gen sei, seine Arbeitskraft als Waare zu Markte zu bringen. Er zeigte, daß der Kampf um'S Dasein für den Arbeiter ein Kampf um'S Bod. e n Kampf um den Lohn sei und schilderte die traurige Erscheinung, wie in diesem Karpfe sogar Frau und Kino dem Valer Concurrenz mach n. Er zog dann einen Vergleich zwischen d m Staate, wie er ist und wie er sein sollte, und schloß mit folgenden Worlen : Ich hoffe ben Tag zu er eben, an welchem eine mächtige Partei der Arbeit in'S Kapitol zu Washington einzieht, und mit Veiständniß und Gerechtigkeit Gesetze zum Wohle Aller giebt, den Tag. an welchem die Sonne der Freiheit Allen in gleichem Slanze strahlt, an welchem der Mensch nicht das gilt, wag er bat, sondern va? er ist und kann; dieser Tag wäre einer der glücklich sten meines LebenS." Zum Schlüsse forderte Herr Grumann zum Anschluß an die Sozialistische Sektion auf, welcher Aufforderung sosort von sechs Personen entsprochen wurde. Schadenersatzklage. I. C. S. Harrison. R'ceiver der Jndi ana Banking Company verklagte John C. New und John C. Wright aus $200.000 Schadenersatz. In der Klageschrist ist angegeben, daß vor 6 Jahren die Jndiana Banking Co. den Verklagten ihre Aktien in der ersten Na tionalbank zu $1 65 abkaufte, und zwar in Folge falscherAngaben über denSiand der Bank. Die Verklagten hätten da malS die Aktien der Bank auf 5850.000 angegeben, dieselben hatten aber bedeu tend weniger betrogen, indem ein großer Tveil derWertbpapiere werthloS war. die Aktien feien nicht mehr als 80 bis 90 Cents werth gewelen, undMorrison hätte sie nicht gekauft, wenn ihm die Wahrheit mitgetheilt worden wäre. Herr New erklärt dem gegenüber, daß er die Akt'en Herrn Engliih abgekauft und selbst $1 60 dafür bezahlt habe. Morrison habe, bevor er die Aktien kaufte, die Bücher der Bank und die Wertbpapiere einer sorgsältigenDurchsicht undPrüfung unterworfen. New glaubt, daß die Klage b'oß eingeleitet worden sei, um daS Pud likum glauben zu machen, daß DaviS nichtSchuld an dem Bankerotte der Bank sei. Morrison sei todt und es fei ihm nie eingefallen, sich zu beschweren. Im Uebrigen fei die Sache verjährt. kayors'Uourt. Nie Smith war wegen Hühnerdieb stahlS verhaftet. Die Untersuchung wurde aus den 23 dS. f.stzesetzt. Iahn Seay kalte dem Wm. B. Stew' art eine kleine Qaanti'äi Eisen gestohlen. Verdöc auf nächsten Mittwoch festgesetzt John Wright wurde wegen Schießens innerhalb der Stadtgrenzen bestraft. Edward Jz'znso und CdarleS Ogden wurden bestraft, weil sie John Wiese ge prügelt hatten. Dora Jacobs und Lillie Powell hatten sich einen gngedufelt und sich gegenseitig
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zeraüst und geprügelt. Wurden be straft. Wm. HSllcher wurde wegen Skandals und Widerstand gegen den verhaftenden Polizisten bestraft. Außer den Genannten wurden fünfzehn Trunkenbolde abgestraft. M'vnan. AuS dem Berichte übe? die GertÄtZ. Verhandlungen, siiden die Leier, daß in dem Falle von Louis A. Patterson ge gen Anna M. Patterson die Sch'idung verweigert wurde. DaS VerdSr hatte schon vor medr alS einer Woche statt' gefunden, wobei ein Zeuge zufällig die Bemerkung fallen ließ, daß Patterson's Zrau im Irrenhause in ColumbuS sei. während Patterson geschworen datie. daß ihn seine F?au verlassen habe. Richter W lker ließ nach ColumbuS fchrnben und erhielt heute Antwort, daß satterion'S Frau stch wirklich im Jrrenhtuse d. finde. Er wollte Prtterion wegen Meineid anklagen und verhaften lassen, fand aber auS, daß derselbe sich längst auS dem Staube gemacht hat. Liederkranz. Lieber Leier! Wenn Du heute diese Zeitung zu Gesicht bekommst bist Du vielleicht gerade damit beschäftigt. Deinen Flitterstaat für den heute Abend in der Mozart Halle stattfindenden Mag kenball zuricht zu machen. Wir hoffen und erwarten daö. denn wir würden uns freuen, wenn Du lieber Leser fund da mit meinen wir auch die liebe Leserin) Dir diese? Vergnügen nicht versagen würdest. DaS närrische Comite vom Lieder kränz hat x alle närrischen Unterthanen deS närrischen Prinzen Carneval zu die sem Feste eingeladen. Du kannst also da rauf rechnen, daß Du eine pudelnkrri-' sche Gesellschaft daselbst antriffst. Dasselbe Comite hat auch dasür ge sorgt, daß Du. der Du heute Abend dem Ball beiwohnst, lachen, recht herzlich lachen sollst, denn es werden dort unter seiner Leitung die tollsten Streiche zur Aueführung gebracht werden. Doch nun genug für h?ute, eS könnte unS sonst passtren, daß wir Manches. waS noch ein paar Stunden geheim ge halten werden soll, hier ausplaudern. Auch möchtest Du über allzu eifriges Lesen Deine Toilette vernachlässigen. Darum ade, aus Wiedersehen heute Abend in der Mozart Halle! NZthselhaftkö Verschwinden eineö junges Mannes. Der Betreffende. CbaS Q'Csnnor, ein Sohn deS Großhändlers gleichen Na. menS, No. 32 Central Avenue wohnhast. war Freitag AbendS von einer Geschäfts, reise, die er für seinen Vater machte. zurückgekommen. Ehe aber eine Abrech. nun erfolate, gmg derselbe noch an demselben Abend auS (man glaubt um einem Ball beizuwohnen) nachdem er vorher sich den Nachlfchiüsfel geben ließ. Seitdem ist derselbe nich: mehr zurückge kehrt. Man glaubt, daß der junge Mann, der 23 Jahre alt tst, in schiechte Hände gefallen sei; ein ctwaigerVerdacht, Daß der Betreffende DaS Glo in unredliche Absicht dehalien wollte, ist absolut ausgeschlossen, da DaS GeslüsiSdauS ChaS O'iionnor die doppelle Summe (54000) schuldet. Es verlautet auch, daß Der üeimißte Freilag NachlS n."ch Mrh rere Wirthjchasten bejuchte und dnn gegen Morgen 4 Uhr om.Bahnhof gesehen wurde. Die Badnpolizisten. die hierüber besraN wurden, behaupten im Gegensatz zu dessen Freundendie ihn da hin gehen sehen daben woll'NdasGegen theil. Man ist allgemein auf Aufklärung de wirklichen SachverhaltS sehr ge spannt.
ERBRICH
Agent für CHRISTIAN WATERMAN. Mh Tote. Ist'S eine Unglücklicke, eine Vr rückte, oder eine Schwindlerin? Ei st kürzlich hatten wir Gelegenheit einen sonderbaren Brief, in welchem ein junger Mann Namen Madore, Selbst mord zu begehen verspricht, zu veröffenttichen und heute ist ein ähnlicher Fall zu publiziren. G.stern Nacht um 12 Uhr oI5 Polizist B ady die Washington St'aße enl'ong ging, wutde ihm von iN'in Knaben en Schreiben folgenden Inhalts eingehan dkgf. Wer immer diese Z'ikea fiadet, möge beden ken. daö Dtej nige, die ff geschriebn, L'zzi, 2. Oerly - nun unter ben Tootrn weilt, de..n sie ist von ihrem eisersüchtigkn Geli'bken rrmor bet wölben. Ich netke seme Namen nicht ve.ratvea, tnt ich babe pur noch wenige Minute zu !ebea. Ich liebe ihn b.S in tea Tod. Gott möz ihm vergeb,, wie ich e thue. Vlan publiz re diese Zeilen in d.n Zeuuagen Die Haare gle.ch.n sich vollständig. TaS oben angehifkeie Haar ist von seinem Haare, da- unten angeheftete gleicht den meiuigen So weit der Betef. Am Kopfe bei selben und am Schlüsse des Briefes va ren mit einer Stecknadel Haarlocken befistur, die sich in der Farbe, braun fast vollständig gleich sind. Der Brief tst unverkennbar von einer Frauenhand, aber sehr schlecht geschrieben. Der Name, den die Schreiberin angiebt, ist jedoch im Adreßkalender nicht zu finden. Huftden Gerichtshöfen. SuveriorCourt. Calois A. Elliott gegen Howard Cale. Trustee, TheilungSklage. In VerHand lung. LouiS A. Patterson gegen Anna M Patterson. Scheidung verweigert. Circuit Court. Wm. M. Halvin gegen Joseph Bald w'n. Schadenersatzklage. JnVerhand lung. Criminalgericht. Jobn Wilson, Nleindiebstahl; wurde zu 1 Jabr verurtheilt.' Kate RogerS. Kleindiebstahl ; in Ver. Handlung. - Als John Wilson, ein junger Bengel beute Vormittag, nachdem er zu 1 Jahr Zuchthaus verurlheilt war, abge führt werden sollte, riß er auS, die Treppe hinab und aus die Straße. Er wurde von einigen Polizisten verfolgt, welche ihre Revolver auf ihn abschössen, ohne zu treffen Nach einer langen Jagd wurde der Bursche wieder eingefanen. e i fe ! : ' ' i (.':;".. ttri- ' ELECTRIC LIGHT . du AiÄM ro S0AP 'X.r:?vr, WZ usc WM il&Vfcr -i r. J-Q 1 AND TAKC IT riv fcn i ! r M!5 Electric Light Sosip räparirt nach einer Znzttch neuen TMtjutc. u unschädlichen Stoffen ufantnif ngcf'tt ; voll, ständig unschäolich säe di Wä,chi relnizk ohn, Reiben. Llectfic Soap ManufacturingCo I, Fabrikanten rer Metrik Liht Soap.fto. 200 CüO Illinois Str., Couttj und ?dd? Straße. 3iiia;:if, Ind. LM,nla aZe CuKnH.
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