Indiana Tribüne, Volume 7, Number 157, Indianapolis, Marion County, 25 February 1884 — Page 2
Zndiana Hriöüne. Erscheint Füglich VSHeutliH n. Sonntags.
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viuuu;, uaw uuu -iuuuiv uitu vic oer pikgei oe? Meeres, icoap oen cyis! Verblendeten, die sich einbilden, durch ftn sickere Einfahrt gewährt wird. AufVertilgen ganzer Ströme des angeblich fallend in es. einer wie acrinaen Quanti,
neuen Wundermittels m einer svülle von Gesundheit gelangt zu sein, wie sie die?rfi fn'ifii Mav..s? I mniiu viuptii. i Einen Vottheil bat .diese Seinwasser-
Manie unter allen Umständen, und zwar rend eines ungewöhnlich heftigen Sturden, daß sie den Genug von übermä- mcs im atlantischen Ocean im Herbst
tz:g erkaltetem Eismauer wesentlich emgeschränkt hat, wie aber jede Manie scha- , .i C L S.:. Jlit-If- V.a vti, -u -urcivcn Uly cic Jiaajiqzuc ccs ohne Sinn und Verstand verschlungenen heipen Wägers schnell genug hervortreten. Mäßlz kaltes Waffer kann nicht leicht derattlg im Uebermaße genossen
werden, daß es schadet, nur unmittelbar einen Zauber glättete sich das Meer, desnach den Mahlzeiten ist reichliches Was- sen Wogen noch unmittelbar zuvor in
sertnnken zu vermelden,. allzu kaltes Mwasser und heleS Waffer schaden unter allen Umständen bei übertriebenem Genune, und bei beiden liegt die Gefahr einer ueoerlreloungziemtlcy naye. c?on der sortgesetzte Genug von heißem Wasser, ist nur auf specielle Anordnung des Arzraiyzam. Auch in Philadelphia beginnt übn aens schon eme Reaction, und einige
erzie ron anerianmec uchtigleu yaven Weg Mittels derNuder durch die schlimmber.it. in den Zeitungen vor dem aedan- ste Branduna iurückleaen können. So-
kenlo'.n Mißbrauche gewarnt, der mit dem heißen Waer getrieben wird. Trotzdem wird sich die neue Mode verbreiten und wenigstens in allen größeren Städten des Landes vorübergehend ihre Herrchast antreten. Auch diese Mode ist eine Thorheit, wenn auch wahrscheinlich der geringeren eine. . Die Scliweineileisck.Ausul,r. Herr Nimmo. der Cbef unseres statistiscben Bureaus, hat einen Bericht über ' m . . ' , . . . . rie Produktion, Besörderuna, inländim 5 . . Or 1 icyen 'llervrauch und Aussubr unserer Schweinezucht veröffentlicht, der ebenso intereffantes als lehrreiches Material enthält. Er weist in solchem die Schwankungen in der Ausfubr in den Fiscaljahren 1860 bis einschlienlicb 1833 nach und widmet alsdann dem Erporte nach Deutschland und Frankreich in den Fisealiayren I86a bis 1883 ein besonderes Capitel. Von einem Betrage unserer desfallsiaen Gcsammtaussubr von 59.951. 912 im Jahre 1860 stieg dieselbe aus 38,748, 625 in 1863, woraus bis 1867 die Ausfuhr zurückging und in letzterem Jahre bis auf 813,523,477 siel. Bis 1871 stieg die Ausfuhr wieder auf 822,992,023 und von da ab mit beträcktlicben Schwankungen bis auf ibre böchste Höhe, die sie mit 8104,660,065 in 1831 erreichte. Von da ab ging der Export wieder rasch zurück und siel im Fiscaljähre 1883 aus 870.966.263. Die Ausfuhr nach Deutschland und Frankreich gewinnt erst mit dem ?labre 1872 Bedeutung. Von 1866 bis 1871 schwankt dieselbe zwischen dem geringsten Betrage von 88.800 und ihrem höchsten Vetraae von L489,600. 1872 stiea dieselbe ant 82.800.000. 1873 aus fast 57,600,000. In letzterem Jahre betrug die Ausfuhr nach Deutschland speciell 5,596,864, oder nahezu zwei Drittel der Gesammtausfuhr nach beiden Ländern. Die Ausfuhr nach Frankreich stieg mtt S4.937.671 in 181 am kosten, wäk. rend der Erport nach Teutschland sich in demselben Jahre auf $3,263,725 belief. sT rtltCi. w. ... : r ..f. f 1 r - usit vtauuuiauiTur nacy veioen Z5an rern verrug sonach vx 1891 58,257,393 oer etwas mehr als 'den dritten Theil unserer Gesammtausfuhr an Producten k:r. c-:.r:c j ;8 . . Sicaliqfee wurdm die fcefjnn. er craiceiiienicDi. ann vrnr er ti
ten Einfuhrverbote erlassen und der Er Port nach- Frankreich fiel 1883 auf 840,100, derjenige nach Tcutschland auf 81,577,306. Der Grund dafür, daß die Ausfuhr nach Deutschland noch so vcrhältnißmäßig bedeutend blieb, ist darin zu silchcn, 'daß in Deutschland das Schmalz dem Einfuhrverbote nicht unterliegt. Von 1831 bis 1833 ist die Aus fuhr nach beiden Ländern um$6,039,99G oder um den fünften Theil unserer Ge lammtausfuhr, soweit das Schwein in .;rage kommt, geringer geworden. Diese Abnahme ist zum Theil in bei Haltung der beiden mchrgenannten Län oer begründet. Ein anderer Grund für Sie Abnabmc unserer Gcsammtausfuhr ist cvoch die eingetretene Steigerung der iv jrage kommenden Waaren. Pökelfleisch
kostete in der letzten Halste des tfiscai .ahreö 1883 in Chicago durchschnittlich .'13.18, im Kalenderjahre 1660 durch chnittlich blos 13.06. Diese Preis' Erhebung bat selbstverständlich unsere ?Zesammtausfuhr an Schweincproduc:en ".benfalls wesentlich herabgedruckt. Un-. ere Ausfuhr nach anderen Landern als Deutschland und Frankreich ist immer loch von hoher Bedeutung und wird dieo zleiben, falls dieselben nicht wider Vernunft und Erwarten dem . Beispiele Frankreichs und Deutschlands folgen. Mit anderen Worten : Deutschland und Frankreich sind für uns sehr schätzenswertheNunden, wir können aber auch ohn? dieselben fertig werden. . Otl und Meereöweklen. Die besänftigende Wirkung des Oekes . ? r om v ei w !, r - aus ausgeregre veuen m lang r oekannt, von derselben jedoch zum ökutzen der Schiffahrt, in großem Maßstabe we nigstens, Gebrauch zu machen, ist erst in neuerer Zelt mlt krfola versucht worden. Anfangs dies. Mts. hat der Engländer Sblelds für mehrere semer Erfindungen, die angegebene Eigenschaft des Öels praktisch auszubeuten, auch in den Ver. Staaten den von tym nachgesuchten Pa tentschutz erlangt, nachdem solcher ihm für Grokorttannlen und mankrelch schon früher ertheilt worden ist. Einen der von ihm construirten Apparate K?t 'öhields im öafu trn Z?olkestone tufat stellt,' und derselbe iN dort reaelmänia m Thätigkeit. In der Einfahrt zum Hafen ist nämlich auch bei sonst ruhigem Wetter die See immer erregt, die aus dem Pas de Calais kommenden Wellen rollen sich hier, fortwährend sich überstürzend, über einander weg und erheben sich schon bei mäßigem Stunne zu ungewöhnlicher Höhe. Tort .hat ShieldS auf dem Grunde des Meeres Röhren legen lassen, durch welche mittels starker Pump'en Oel gepreßt wird ; das letztere stelgt tm Was! ser empor, breitet sich weiter und weiter mtf ffftivivm nZ im iTtfssi k?rs,ckw!n5 "! "V"""" v'ivvi die weißen Kämme der Wogen, ebnet sich l . , v c crv r l - t r tät von Oel es bedarf, diesen Effekt bervorzubringen. Ein einzelner Tropfen t a-i r i t. ... r . er . ?t t cveuci iicp uocr eine aersiacye IM um sanae einer cuadratvard aus. Wäbs 1632 ließ der Eapitän dc5 VollschisseS Airlie" zwei Säckel wasserdichter j? w . 5 - . . V - egeueinwano an CClCCIt eilen des Schiffes auswerfen, dieselben waren mit je zwei Gallonen Robbentbran gefüllt und entbielten kleine Ausguplocher, die man vorder aeönnet battö. Wie durck gefahrdrobender Weise über Deck aesckla gen waren. Die Säcke waren an Leinen befestigt, man holte dieselben ein und fand, daß sie noch ungefähr ein Viettel ,b?es urwrüngltchen Oelmhaltes enthielten. Bei Rettungsbooten hat man die Er sayruna gemacht, dan dieselben unter Anwendung von Oel nicht nur sicherer. sondern auch wesentlich schneller ihren wohl für große Schiffe, als für Boote hat ShieldS praktische Oelbehälttt constrUttt und Röhrenleitungen, wie diejenige in der Einkabrt im 5afen ,u olkeltone sollen zunächst überall angelegt werden, wo besonders heftige Brandung und hoher Wogengang den Schiffen regelmäßig Gefahren bereiten. - Häusig ist es für die Sicherheit eines Schisfes von hohem Intereffe, in engen Canälen ein ruhiges Fahrwasser zu schauen, noch ehe da Schiff in den Bereich der aufgewühlten Waffermaffe gelangt. Diesem Zwecke i. . . i. i r i vienr em pparar, oen oer rnnoer n .f. .. .r .j. : ... r . rr. r. r . r . eioomoe" genannr rar. r veneyr aus einem Oelbebälter mit doppeltem Boden, ungefähr 13 Zoll lang und wie ein am Vorder- und Hintertheile kegel förmig zugespitzter Cylinder geformt. Die Wände bestehen auö Eisenblech von der Stärke eines Achtelzolls. Im oberen Theile, der ungefähr drei Viertel des ganzen Apparates einnimmt, benndet sich das Oel, im unteren irgend ein Sprengstoss, der mit einem Zeitzünder in Verbinduna steht. Letzterer, ein Zündfaden, dessen Brennzeit vorher durch Versuche genau ermittelt ist, kann an verschiedeen Stellen angezündet werden und beroirkt hierdurch die Explosion desSprengstoffes früher oder später, je nachdem dies durch die Entfernuna des aesabrlichen Fahrwassers nothwendig erscheint. )ie Oelbombe wird aus einem Mörser mitten in die erregte Waffermaffe geschleudert und explodirt entweder in der Lust, aus welcher das Oel sodann in das Wasser fällt, oder im Waffer, aus dem das Oel an die Oberfläche steiat: in icdemalle wirkt das letztere die Beruhigung der Wasserfläche so schnell, daß das Schiff bereits cm verhältnißmäßig sichereSFahrwamr vomndet. Jede Oelbombe enthält eine Gallone Oel und die Geschosse tonnen je nach Bedarf rasch nacheinander abgefeuert werden. Auch mit diesem Apvarate sind m der Einfahrt in den Hafen von olkestone höchst zufriedenreuenre ue rorgenvmmen worden, nur lst Shields bemüht, die Auvcrlässia, keit der Zündleitungen noch zu erhöhen und hierdurch einem vorzeitigen ErplodiVf r C-S? MrtsVvv. .f l X.fl ! v jwr"jjkvu,iü?11 rr;urcugrn.. Ein entsprungener Raubmörder. m a cv.r . c.cvr.p t 1 vanj ung eiano nnircc siniang cie 1 terHkche hTlfi. dieLundem die gröZte
Äusregung versetzt, aner Naubmörr Staatsbürger füblen, dann muffen sie Charles A. Rugg aus dem Gefängnme sich als Auswurf der Gesellschaft betrachvon Queens Eounty ,n Long Island tcn Daß sie unter solcben Umständen Clty entsprungen sei. Hunderte m von derselben Gesellsckiaft nicht wohlwollen, Menschen fanden sich vor dem Gerichts- an genieinnützigen Bestrebunaen nicbt bause ein und starrten lange nach dem tbeilnebmcn werden, bezweifeltttmand Fenster des Grand Jury-Zimmcrs, dessen außer dem österreichischen in:st? zerbrochene Scheibe den Weg zeigte, auf x'mm. welchem Rugg den Sprung in die Frei- ! Es sckeint, daß der Reichsrath seine heit that. Sämmtliche aus der Stadt ! anftimmim ir tfnhvnMmrr dieser AuZ-
fübrende Stranen wurden besetzt und Stadt und Umgebung auf das Sorgfältigste, aber crfolgslos durchsucht. HilsssbcrlN und Gefänaninaufiebcr John Murphv, so.vie ExmavorDe Bevoise sollen am Abend der Flucht betrunken geWesen sein, stellen dieö aber in Abrede. Als Murphh nach seiner Angabe Abends gegen 10 Uhr'ugz'S Zelle betrat, fand er denselben in Zuckungen aus dem Boden liegen ; derselbe leidet häusiz an epileptlschen Anfällen, und curpyu z r .1 1 pti . 1 ü ' w yn cie sur solcye aue von oemze. ängnißarzte verordnete Medicin. Als er die geleerte Schale Muanemncn wollte, stürzte sich Rugg wie ein wildes Thier aus ihn, packte ihn am alje und schlug mit einem Schemel aus ihn los. Auf seine Hilferufe eilte De Bevoise, der sich m dem Bureau des Aufsehers befand, mit einem Revolver und einem Knüppel berbei und veranlaßte den riesenstarken Reger durch einige gutgesührte Knüppel hiebe, von Murphv abzulassen. Nugg taumelte gegen die Wand und rief : Ich gebe es auf," schlug aber gleich darauf wieder mit dem Schemel auf die Beamten los und stürmte durch die Zellenthür 1 r 1 1 t vlnaus. ne m vas Vureav ves sängnißauffeherS führende Thür stand onen, durch . die Zimmer gelangte oer Fliehende über drei Treppenabsätze m daS- Sitzungszimmer der Großgcschworenen, stürzte sich durch die Scheibe des nach der Jackson Ave. führenden Fensters aus einer Höhe von Fuß aus die Straße, sprang auf und verschwand im Dunkel der Nacht. Rugg ist eines Doppelmordes und zweier taubanfalle angeklagt. DaS belagerte Wien. Seit dem 1. Februar besinden sich Wien, Korneuburg und Wiener Neustadt unter der Gelwna von Ausnabmeaeseben, die den richterlichen und den Polizeibehörden unerhörte Äcachtbefugnisje einräumen. Die Regierung war zum Erlaß derselben durch cm Gesetz vom Jahre 1669 befugt, welches ihr vcothmaßregeln für den Fall drohender Gefahr für die Sicherheit erlaubt.' Nach Maßgabe jenes Gesetzes sind diejenigen Bcrfassungsparagrapyen zeitweilig außer Kraft gesetzt worden, welche die Sicherheit der Pcrsonen und die Freiheit der öffentlichen Meinungsäußerungen gewährleisten. Es M m . rrann fortan 'pouzeiyasl oyne rrcyt e r l i ch e n Befehl für die Zeit von aa)t Tagen verfügt werden; Personen, die gefährlich erscheinen, dürfen aus dem Geltungsbereiche der Ausnahmegcsetze ausgewiesen, beziehungsweise inncrbalb desselben zu dauerndem Aufent- ! .1 . .( halt gezwungen werden, evenso oursen bei Verdacht von Hochverrath, Störung der öffentlichen Ordnung, Aufruhr, Mord, Todtschlag, Brandlegung und anderer ähnlicherBergehen gegen die Sicher nett der Pmoncn und dtc öffentlichen Einrichtungen polizeiliche Haussuchungen ohne richterlichen Beseht vorgenommen werden : ferner ilt es fortan der Polizei erlaubt, Briefe in Beschlag zu neb men und zu offnen, welche verdächtig erscheinen, Umtrieben zur Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und gesellschastlichen Ordnung zu dienen ; endlich wird die Polizei ermächtigt, das Erscheinen öffentlicher Aruaschrrsten und die Verbreitung derselben zu verbieten, falls jle die öffentliche Ordnung gefährden. Gleichzeitig sind auch die S ch w u r g e richte beseitigt und durch die richterlichen Gerichtshöfe ersetzt worden, da man eine unbefangene Rechtsprechung unter dem Einflüsse dcs Einschüchterungs systems vorläufig bezweifeln müsse. Das ist also schon kein kleiner Aela gerungSzustand mehr, sondern ein sehr großer. Schlimm, wie das deutsche So cialistengesetz ist, im Bergleiche mit den Maßregeln, die jetzt über Wien verhängt worden sind, .ist es das reine Kinderspiel. Denn man stelle sich nur einmal vor, was es zu bedeuten hat, wenn die Polizei auf bloßen Verdacht hin oder ganz nach ciaenem Ermessen dessen, was schädlich sein kö n nte, beliebige Personen 8Tage lang einsperren, alle Briefe öffnen. Haussuchungen vornehmen undZeitungen .. . . f . beschlagnahmen oars ! amir yorr offenbar jede Rechtssicherheit auf. Polizeiliche Willkür ist nicht nur daS oberste, sondern das einzige Gesetz. Wenn es der Regie- . -7 ..s f Tl .. V - rung vapr, nur Linarcyisien uno ocia listen zu verfolgen, so muß sich die Bevölkerung noch glücklich schätzen. Fällt es dagegen den Behörden ein, auch solche Personen, Parteien oder Zeitungen zu unterdrücken, die mit anarchistisch enJdeen nicht das Geringste zu thun haben, so müssen sich die Betroffenen das auch gefallen lassen. Eine Berufung gegen die Entscheidungen der Polizei giebt es nicht. Und wann solche ungeheuerliche Zustände wieder aushören sollen, hängt ebenfalls ganz von der Regierung ab. Nach dem Gesetze brauchen sie nämlich erst aufgehoben zu werden, wenn und insoweit die Ursachen wegfallen, welche die Erlassungen der Ausnahmeverfügungen nothwendig gemacht haben." Wer aber soll' entscheiden, ob die Ursachen weggefallen sind? Das Ministerium natür-. lieh, dem es somit in die Hand gegeben ist,' die Aufbebung aller rechtlichenSchutzmaßregeln in Permanenz zu erklären. Alles das geschiebt um einiger Mordbuben Willen, welcye von solchen Maß regeln nicht einmal getroffen werden. Denn die Schuste, die im Dunkeln schlei chen und aus dem Hinterhalte Dynamit bomben werfen, ' kummern sich um gesetz licheErlasse ebensowenig wie die gewerbsmäßigen Diebe um das Strafgesetzbuch. Dagegen wird die gesetzliche Thätigkeit aller der Regierung unbequemen Parteien eingeengt und bedroht. ES werden ferner die gemäßigten Elemente derArbelter Partei, die den Mord ebenso sehr verab scheuen alS alle anderen 'anelen, zur Erbitterung und zum Haffe gewaltsam getrieben. Wenn ihr Vereinsleben zer stört, ihre Preffe unterdrückt, ihr Privat: verkehr sogar und ihre Eorrespondenz unter volneilicke Aufsicht aeffeüt wird. fcan sönnm likö niA wei? M
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naymemapregeln gegeoen rar, wen er ne nicht verweigern konnte, oder dieselben auch ohne seine Erlaubniß von der Regierung in Kraft gesetzt worden wären. Die Wiener Presse sprach sich vorher sehr energisch gegen das Gesetz aus, als aber der Belagerungszustand verhängt worden war, mußte sie wegen des' letzteren eine äußerst vorsichtige Sprache si'hren. Es ist beinahe komisch, daß ein Gesetz in sich selbst die Kraft enthalt, )ie es gegen jede Kritik schützt. Loch absolut nicht komisch, sondern sehr ernst und bitter sind die Folgen, die aus diesem Schritte der Regierung für Wien und anz Oesterreich erwachsen werden. Det Absolutismus treibt eben mitNaturgewalt zur Revolution. Das (Elevator System. In letzter Zeit hat der Telegraph wiederbolt von Versammlungen der Farmer in Minnesota und Dakota berichtet, in denen über das gegenwärtige ElevatorSystem verhandelt worden ist, durch welches die Landwirthe nicht nur ungleichmäßig und ungerecht behandelt, sondern geradezu betrogen und bestohlen werden. Ein Landwirth in Glcndon, Mimi., der schon oft von den Beamten de? Elevator-Gesellschaften empfindlich geschädigt worden ist, schildert diese neue Art von Gaunerei, deren sich das Monopol zur Ausbeutung seiner Sklaven bedient, recht anschaulich: Im )iordwestcn beherrschen zwei Ele-vator-Svsteme den Verkehr, die Northern Pacific Elevator Eo., deren Speicher an den Hauptlinicn lind den Zweigbahnen der nördlichen Pacisicbahn, und die Pillsbury k Hulbert Elevator Eo., deren Elevatoren an den Haupt- und SeitenLinien der St. Paul, Minncapolis & Manitoba-Babn errichtet sind. Erstere Bahn erstreckt sich von Ost nach West, letztere vonNord nachSüd und beide kommen daher außer an den wenigen Kreuzungspunktcn nicht miteinander in Berührung oder Conflict; von einem ?)iitbcwcrb zwischen beiden Compagnien ist daher keine Rede. In Betreff der Art und Weise, wie dieselben die ihnen auf Gnade und Ungnade anheimgegebenen Farmer ausbeuten, verfolgen beide dasselbe Verfahren, zeichnen sich beide durch dieselbe Unersättlichkeit aus, die im Bewußtsein ihrer Allmacht Recht und Billigkcit mit Füßen tritt und das gedeihliche Fortkommen der gcsammtcn Farmcrbevclkerung auf's schwerste gefährdet. Die Beamten, welche an den einzelnen Elevatoren das von den Farmern in die tadt gebrachte Getreide in Empfang nebmcn und den Wertn, resp, den Preis desselben bestimmen, die Waare gradi cn , sind schlecht be;ablte Leute, denen 'edes Urtheil über die Beschaffenheit des Getreides abgeht, die weder etwas -vom Getreidebau, noch von der Verwandlung oes Getreides in Mehl verstehen, aber darauf angewiesen sind, den an die Eleoatoren gcliefcrtenWeizen möglichst nied rig schätzen. Die Willkur und Unfähizkeit dieser Menschen ist unglaublich u.iö wird nur durch die Brutalität übertroffen, mit der sie auch die begründetste Einwendung gegen ihre Gradirung" -urückweisen, resp, durch die Gemeinheit Einzelner, die durchblicken lassen, daß der Farmer durch Bestechung eine ihm günstigcre Beurtheilung seiner Waare erlangen könne. Farmer A. bringt eine Fuhre Weizen nuch dem Elevator, und seineWaare wird als No. 1 hart" gradirt. Wenige Minuten später kommt sein Nachbar,Farmer B., ebenfalls mit einer Ladung Äeizen, und auf dem Empfangsscheine ist letzterer als Nr. 3 hart" clas'sificirt. Zwischen beisen Weizensotten ist nicht der mindeste Unterschied 111 entdecken. sie sind von demMelden Samen auf demsclbenLande unter ganz gleichen .Witterungsverhältnissen erwachsen, zu gleicher Zeit gesäet, geerntet und in gleicherWeise ausbewahrt worden. Die verschiedene Gradirung gleich auten Weizens bedingt zum kachtheile des Farmers B. eine Preisdifferenz von 5 Cents pro Bushel, derselbe liefert an jenem Tage 6 Fuhren zu je 50 Busbcls an den Elevator ab und erhält sonach 918 weniger, als er bei einer gerechten ' Gradirung in Gemäßbeit des Akarktpreises erhalten sollte. Er berechnet sich im Geiste seinen ganzen Ernteettrag und kommt zu dem Resultate, das es ihm das betrügerische oder dumme Verfahren deS Werkzeugs des Monopols unmöglich macht, Anschaffungen sür seine Farm ni machen, die für den Betrieb der letzteren howst wunswcnswerty sind. Die Enenbahncompagnien verkaufen das Land an die Ansiedler als, solches, welches ssscctiv nur Weizen No. 1, hart" trägt. ' das Land erfüllt auch bei nur weniger 'ocgfält des Landwirths diese Zusichcrunq. aber den Farmern wird von dem mit den Elsenbabncompagmen an cmcm Tirana ziehenden Elevatormonopole nur bockst selten der dem wirklichen Werthe der Frucht entsprechende Preis bezahlt. , Doch noch viel willkürlicher und cmvö rendcr wird der Farmer behandelt, deffcn Weizen vielleicht einzelne Kömcr entbält. die in der That nicht ganz gleichförmig und nicht alle von bester Qualität sind. Farmer E. trifft mit einer Fuhre Weizen bei dem Elevator ein. Nach langem 1 , 1 I buchen entdeckt ocr lener..cer Elevator gescllschaft ein Korn, das ziemlich leicht zu sein scheint. Dies reicht hin, den Weizen, der 95 Pfund vro Bushcl wiegt und factlich ohne 'aw lst, als: Nr. 1, ,varm ordinär" und als zurückgewiesen" oyne Grund und Ursache bezeichnet und der schwer errungene Verdienst an den Früch- ! ' r . - . v len iyrcs an?es ramrn.mii Iviio. I'ie Farmer wiff.m, dan sie in der niederträchtigsten Weise ausgebeutet und beschwindelt werden, die Clevatorcompaqnicn ziehen den größeren Tbeil 'auch von dem Ertiaae der Landwirtschaft und die Bauern sind demselben gegenüber bsIe eyMzeri, wie Zut Fr?
ordinär" zu gradrren. Zm ause dosselben Tages passttt dieö noch anderen
ern, deren enen ais: ,co. ü.
beiter'auf dem Felde der "Industrie dem Großcapitalismus gegenüber. Es ist unbedingt nothwendig, daß die Lcgislatur:n der Willkür der Elcoatorcngesellschaften Schranken ziehen, und zwar in energischerer Weise als dies bisher dem Eisenbabnmonopole gegenüber gesckeben ist. Holzernte deö heurigen Winters. Im Winter 1832 sind in ünncsota
und un nordwestlichen Wisconsin größere Holzvorräthe geschlagen worden, als in irgend einem Jahre vorher und das Jahr 188Z hat seine Vorgänge? in dieser Beziehung noch um mindestens zehn Procent übertroffen. Um den Solzmarkt nicht ra überführen und einem Sinken der Holzpreise vorzubeugen, hatten die .Waldbesitzer beschlossen, im beurigen' Winter cme lheilireise Tchonunz der Bestände eintreten zu lassen. In der That wurden zu ZZeginn der Schlagzeit beträchtlich eniger Holzfäller angestellt, als in den Zahrcn zuvor. Bald stellte sich jedoch heraus, daß die im öst ichen Wisconsin und auf der Michiaan - Halbinsel aufgehäuften Holzvorräshe in Folge der von den Eisenbahnen gewährten Frachrvergünstigungen schnellen 'Absatz fanden, und dieZ hat in Verbindung mit den ungewöhnlich niedrigen Arbeitstöhnen dazu geführt, daß nachträglich zahlreiche Gejellschaften von Holzfällern in die iSÄltex geschickt worden sind. Dazu kommt, daß die Bedingungen für den Transport der Stämme an die Flüsse noch nie so günstig gewesen sind, als gerade aeaenwärtia. Der Schnee ist weder zu tief nock zu e ' r a i , m. .. t . n- e . n , sclchl, oie vcslanolge cairc rat aue 'trä nen ln einen ausgezeichneten nnand verjetzt, und so herrscht zur Zeit in denWäldern eine gerade so lebhafte Thätigkeit, wie im vorigen ahre. Bis ,etzt wurden ,Z11,(00,00 uß Holz an den Mijsissippi, 275,000,000 an den Ehippewa und 65,000,000 an den st. Erolx geschafft, so dan im ,vrüblabr. falls nur Wasser genug zum Weitertcanspotte der Stämme vorhanden ist, ungeheuere Vorräthe der Verarbeitung durch die Sägemühlen ivarten iverdcn, und zwar Vorräthe,' welche diejenigen aus dem Winter 1882 xu 1883 nock beträcht lich übersteigen. Zom Inlaudc. WaltcrMallcy undBlanche Douglaß wurden bekanntlich kürzlich imCity Hotel in Hartford, Conn., erkannt und empfahlen sich schleunigst. Der crstere ist jetzt wieder in New Haven und ri ...fi. srt ir. c ? v . rt ' crzavir mir enugiruung srigence cschichte : kürzlich sas; ich in New Jork in einem affeehause, ließ mich mit einer der Aufwarterinnen in ein Gespräch ein, und diese beeilte sich, mir zu erzählen, sie sei Blanche Douglatz. Als ich nur den leisesten Zweifel äußerte, wurde sie eifrig und schildette mir Jennie Cr'amcr, mich st löst, meinen Vetter Frank, ihre Zelle im Gefängniffe, meine Wohnung u. s. w. Ich lachte und hierauf erbot sich das Mädchen, mich auf ihr Zimmer zu führen und mir die Bilder aller der Personen zu zeigen, die bei demProecsse betheiltgt gewesen. Ich sagte, die Bilder hätten für mich kein Interesse, da ich selber Walter Aialley sei. Di? angebliche Blaiiche benutzte den Wink eines anderen Gastes, verließ mich und ließ sich spater nicht wieder sehen. Ich habe hierauf in Erfahrung gebracht, daß außer dieser Kellnerin noch drei Mädchen in ähnlich.? Stellung sich für Blanche Douglaß ausgeben." Das müssen schöne Pflanzen sein, die diesen Namen der Schande auj sich nehmen, und saubere Wirthe, bieder artigen Geschöpfen des Namens loegcn höhere Löhne bezahlen. Während die eines gewissen John Adler in Syracuse, N. ?)., im Sarge lag, begannen deffen Angehö rige, sich über die Vertheilung seiner Habscligkeiten zu zanken und schließlich zu prügeln. Hierbei wurden zunächst die Kerzen, die zu Häupten des Todten brannten, diesem auf's Gesicht geworfen, dann siel der Sarg um und der Todte kollerte heraus, schließlich wurde eine Wiege, in der ein kleines Kind lag, umgestürzt und letzteres gefährlich verletzt. Eine Anzabl regelmäßiger Tischgäste eines Hotels in San Francisco haben ihre Abonnements aufgegeben, weil der' Wirth trotz ihrer GegenVorstellungen den Faustkämpser Johnny Sullivan und seine Begleiter als Gäste in sein Haus aufgenommen hat. Der 12jährige Tommy Downs, Sohn der verw. Frau Dr. Downs von Maccn, Ga., lebt bei seinem Oheim, dem Pflanzer Elam Evans bei Howard, 0 Meilen von Macon. Vorige Woche war derselbe mit dem Jagdhunde seines Onkels in den Wald gegangen. Der Hund störte ein Kaninchen auf, verfolgte daffelbe und der Knabe sprang hinterdrein. Da sah er, wie das Wild an einem Baume ungefähr 18 Fuß in die Höhe kletterte und in einem Astloche verAwand. Der Knabe kletterte an dem Baume in die Höhe, fuhr mit der Hand in das Loch und suchte, dort das Kaninchen zu erwischen. Es war ihm schon schwer gcworden, die Hand durch das Loch zu Mngen,durch dieAnstrengung, recht tief in das Loch einzudringen, schwoll wahrscheinlich das Handgelenk, kurz, als der Knabe die Hand endlich aus dem Loche herausziehen wollte, war ihm dies schlechterdings unmöglich. Ueber eine Stunde saß er auf dem Baume, rief aus Leibes kräften um Hilfe, doch Niemand hörte ihn, cs wurde empfindlich kalt, und der Gefangene hatte die Aussicht, die ganze Nacht in der peinlichen Lage zubringen zu müffen und vielleicht zu erfrieren. Da zog er mit der Hand, die er frei hatte, sein Taschenmeffcr, schnitt Haut, Hleisch, Sehnen und Flechsen über dem Handgelenk bis auf den Knochen durch und suchte, auch den Knochen von der Hand zu trennen. Das reichlich ströwende Blut hatte wahrscheinlich die and schlüpfrig gemacht, es gelang dem ttnaben, dieselbe aus dem Astloche zu ziehen und er siel bewußtlos vom Baume in den Schnee. Wie lange er hier gelegen hat, weiß er nicht ; der Hund leckte ihm das Gesicht und hierdurch kam er wieder zu sich und erreichte das HauS seines OnkelS. Die Aerzte hoffen den Arm erhalten zu können, derselbe wird aber ebenso wie die Hand für immer steif bleiben.
Bor dem L.ountyc:err in Chicago standen dieser Tage zwei Stockbohmen, die ihm ihr Begchr mit Gesten und Pantomimen verständlich zu machen suchten. Der Countv-Clcrk telegraphi'rtc gleichfalls mit den Armen in der Lust herum, um seinerseits anzuzeigen, daß er auf diese Weise zu keinem richtigen Verständniß gelange. Mit einer weiteren mimischen Leistung gab er zu verstehen, daß ihm der Besuch der beiden Herren in Begleitung eines Dolmetschers "für mor. gen seh? angenehm sein werde und machte dann eine letzte' unzweideutige Handbewcgung gegen die AuSgangsthür. Am nächsten Tage zweite Vorstellung in Begleitung des Dolmetschers, welcher erklärte, daß Jgnaz JanuSki und Leon Rcviölovetz sich mit Anna Schütz und Thekla Schmidt zu verheirathen wünschen. Am dritten Tage war wieder grcßcr Spektakel !n den geheiligten Räumen. Sieben böhmische Weiber sprachen alle mit einander, eine lauter wie die' andere, zwei davon am allerlautesten. Es waren Frau Jgnaz Januski geb. Anna Schütz und Frau Leon Revislowetz geb. Thekla Schmidt, denen es endlich glückte, dem C?unty.Clerk mitzutheilen, daß ihre resp.
Männer längst rnit ibnen verheiratbet seien und keine Trauscheine, wohl aöcr Naturalisationspapiere gewollt ' hätten. Daraufhin allgemeine Heiterkeit RückZahlung der berappten Licenzgebühren und Abmarscb der sieben böbmiscbcn Weiber. Ein Washingtoner Correspondent, dem kürzlich ein Einblick in das Bond-Register" gestattet wurde, sagt, das Land würde überrascht sein, wenn es die Namen von Frauen und Töchtem von Bankerottcurcn sähe, welche große Summen dieser sicheren Wetthpapiere besitzen. Eine junge Dame von Philadelphia hat 91,800,000 in Buudi'sobliationen ' xwi 9Visttmrrrmnn eignen je 91,500,000. Der Congrcß könnte cii-e groß? Sensation erregen, ! wenn er diese Namen plönlia publiciren ! wollte. ' ! ! In G r e c u s b u r g h, Pa., haben ; 27 Aankccs cincn Verein gebildet, dessen j Mitglieder sich eidlich verpflichtet haben, ! so lange das Schwclncflelschinsuhrverbet in Deutschland und Frankreich' nicht aufgehoben ist, weder irgend welche deutsche oder französische Waaren, noch irgend etwas bei solchen Geschäftsleuten zu kaufcn, die mit solchen Waaren Handel trciben ; der Verein entfaltet große Rührigkeit, neue Mitglieder zu gewiniien. I n S a n A n t 0 n i 0, T e x., kommt eZ häusig vor, daß die Leichen mehrerer verstorbener in derselben Procession und unter denselben kirchlichen Ceremonien beerdigt werden. Dies geschieht lcdiglich der Kostenersparniß wegen und es kommt daher nicht darauf an, ob sich die Todten im Leben nahe gestanden haben oder nicht. In S P r i n g f i c l d, I l l., starb im 47. Lebensjahre der 1853 von Roß bach. Bayern, eingcwanderte Brauer Stephan Dinkel. Bei Tallad ega, Ala., hat ein Holzfäller eine merkwürdig gut erhaltene männliche Kopfhaut in einem von ihm gefällten Baume eingewachsen gefunden. Das tragische Ende deS Göttinger Professors Klinkerfues beschäftigt natürlich die öffentliche Meinung noch immer in ungewöhnlichem Maße. Der Direktor der Sternwatte war durch sein Amt so gestellt, daß die Ansprüche, welche er als Junggeselle an das Leben zu machen pflegte, dadurch hinreichend gedeckt sein mußten. Wenn seine Lage in den letzten Jahren trotzdem immer schwieriger sich gestaltete, so ist der Grund dafür einerseits in der übergroßen Gutmüthigkeit des Verstorbenen zu suchen, mit welcher er weitgehenden und von den verschiedensten Seiten an ihn herantre tendcn Anforderungen zu genügen suchte, andererseits aber, und zum größten Theil darin, daß seine vielen Erfindungen ihn zu verwickelten Geschäften fühtten, die zu ordnen er von Natur nicht veranlagt war. Ein von dem Unglücklichen zurückgelassener Brief, der mit den Worten schließt : Ich kann also nicht weiter leben !" lag in dem Konversationslerikon von BrockHaus bei dem Titel Melancholie", den Klinkerfues jedenfalls in seinen letzten Augenblicken noch gelesen hat. Nicht immer glückte es Klinkerfues übrigens, seine Entdeckungen vottheilhaft zu verwerthen. Für das Patent der l'Ydrostatischen Selbstzünder lourden ihm s. Z. von Wien aus 25,000 Gulden geboten. Schon im Begriff, es anzunehmen, ließ er sich von einer Seite, auf die er sich in Gcschäftssachen glaubte verlassen zu können, abrathen, um anderweitig einen hoheren Betrag zu erzielen. Die Sache zerschlug sich, und er bekam gar nicht?. Wie die furchtbare Zerstörung des Kopfes vermuthen läßt, ist die todtbringende Waffe mit Wasser oder Onecksilber aeladen gewesen. Vormittags gegen J XX h x vor mcbrercn Ta.en hcMe ,nn!ternip da? Städtchen Hagcrötown, ein, fodaß die Gaöflämmcn angezündet werden mußten ; die Dunk-l''.t hielt eine halbe Stunde an vcrjint dann ?! schnell, wie sie aefemmon u-nr A.8EIMCKE,jr., ßu!0PiisHk5 Inkasso - Gcschiist ! Gin.olnix&li. Vollmachten nach Deutschland, Oeftenetch und der Lchatiz gefertigt. Eonsularische Beglaubigungen teiorgt. Erbschaften u. f. . rromvt ud sicher tnkalftrt, Wcch'eknnA oSanszaylungen Eg"- Van nd stch In Jndtaali an : Philip ARappaport, Jto. 120 Oft Mailand Straße.
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