Indiana Tribüne, Volume 7, Number 154, Indianapolis, Marion County, 22 February 1884 — Page 2

IndZana Hnbüne.

Erscheint FägttH, VöHentlilZ n. Sonnlegs. OfNc,: 120 Ö Mrtzlandftr. rTte tägliche TrtMne- trtjt den ?r.r ,Z enttx er Woche, dle g5nms.niutnf5 5er.tl ?t Woche. Selbe ,usamen 15 Cents. P, Post jugtfchüt In LsrauSbezahIunz ö rer JZZr. Indianapolis. Ind.. 22. Februar 1834. Kit Csrson. Christopber Carson von N'adison, Ky., begleitete Fremont auf dess?n großer Er forichungörsise na6 den Territorien Kchlich vorn MisstsUpi, wurde 1347Jn ; itanexagent in Ne SRetxc vermittelte in der uizeigermützigsten Werie dre Verttäze zwischen der Bundesregierung, und den Indianern, leistete toäkenb des Bürgerkrieges der Esche der Union in Nsv Merieo und Colorado die wentlichsten Dienste, wurde zürn Brigadegeneral ernannt und starb 1863 m ert ynn in Colorado. Thornas A. Boggs in Springer, N. Mex., ein intimer Freund des merkwürdigen Mannes, hat jetzt der Bibliothek der polytechnischen Gesellschaft in Louisville, Ky., Kitt's Tagebuch mit Original correspondenzen und Abschriften semer Berichts an die Regierung zum Geschenke gemacht; dasselbe umfaßt die Zeit von '1354 bis 1859 und fragt auf der ersten Seite die Worte: Christopber Carson, Jndianeragent, Taos, WM Merico, Z.August 1L55". Tie zahlreichen Schriftstücke sind in einen starken Ledereinband gebunden und mit einem genauen Negi ster versehen. Die Handschrift insoweit sie von Earson bcrrührt, auffallend schön, dcch beginnt die Tinte an mehrercntellen auszublcichen. Das interessante Werk vt ein neuer nd sprechender Beweis für die gewissen hafte Fürsorge, welche Earson den lhm anvertrauten Indianern gewidmet hat, für die Sparsamkeit, mit der er sein Amt verwaltete und es dennoch in einer Weise führte, daß sich unter ihm die Indianer ivobler besancen, als unter irgend einem feiner Nachfolger. Immer und immer lv'.cdtt betont er der Regierung gegenüber, daß die Indianer cultursähig seien, daß man aber einen wesentlichen Umsckwunz um Vesfern nicht im Lause iwniga Jahre erwarten könne, daß man die Indianer zu Grundeigenthümcrn machen müsse, daß alle Jndianerausstane auZnamßloZ von den Grenzstrolchen provocirt würden, welche ohne alles Recht in die Reservationen der Indianer eindringen. In den amtlichen Berichten finden sich Vorgänge auS dem Leben unter den Rothhäuten aufgezeichnet, toelche einem Fenimore Cooper Stoff zu den reizendsten Novellen bieten würden. So enthält ein Bericht vom April 1859 folgende Bemerkungen : Im Thale Solado soll Gold gefunden worden sein und ganze Schaaren von Gesinde! sind dahin unterwegs. DieS rnuß zu einem blutigen Zusammenstoß mit den Uteb's führen. JeneS Thal ist der einzige Bezirk auf der ganzen Neservation, auf welcher noch ein leidlicher Wildstand vorbanden ist. Für die Jn dianer ist es eine Lebensfrage, sich dem Eindringen der Weißen zu widersetzen, der Goldourst laßt dagegen die letzteren jede Gefahr übersehen oder mißachten ; die ersten Eindringlinge werden getödtet werden, ihnen werden zahlreichere Schaa ren folgen, die nicht' nur die Habgier, sondern auch die Rache treibt, und Dtord und Todtschlag sind unvermeidlich." Canon hatte richtig vorausgesehen; schon am 3. Juni desselben Jahres muß' tö er berichten: Der Kampf bricht lo5, die Miner haben ohne jede Herausforderung yieizu einen Mianer, gewmermaßen zum Spaße, zusammengeschossen. Bei den Uteh's und auch bei anderen Indianerstämmen herrscht die Gewohnheit, die nie verletzt wird, .das; für jeden ihrer getödteten Krieger mindestens ein Äann des feindlichen Stammes oder der Weiben getödtet werden muß; stand der rieger in besonderem Ansehen, so mü sen ihm mehrere Feinde, häufig bis zu vier, als Sühneopfer nachgesandt werden." In einem anderen' Berichte heißt es : Weiße Grenzstrolche und Mezicaner haben ein Jndianerlazer überfallen. Wie vielem dem Kampfe geblieben sind, weiß man nicht, die Indianer haben ihre Todten und Verwundeten in den Fluß geworfen. Und nicht nur das, auch ihre lleme Kmder warfen sie in'ö Wasser, um sievor demLoose der Gefangenschaft zu bewahren-wer da wein, mit welcher Liebe du Indianer an ihren kleinen Hin hin hängen, kann crmessen.welchcGreucl pe selbst Klndern gegenüber bei jener weln Bande voraussetzen. Und sie haben nur zu gegründete Veranlassung zu iener Voraussetzung." ?Z.?uch verräth auf jeder Seite, wie gründlich Carson die Indianer kannte und mü welchem Scharfsinne er alle einschlagenden Verhältnisse beuttheilte. Bären in Maine. Wir haben uns in jüngster Zeit mehrmals mit Värengeschichten beschäftigt und hätten genügende Veranlassung, des grausamen Spiels genug sein zu lasten. In einem englischen Blatte, das im Staate Mame erscheint, begegnen wir aber einer Bärengeschichte, die wir nicht unterdrücken können. Raine ist ja bckanntlich der Tenipercnzstaat par ex celience, und wo Enthaltsamkeit von aeistlgen Getränken herrscht oder wenig, stens herrschen sollte, da herrscht die 2& Zend. und wo die Tugend herrscht, da herrscht die Wahrheit, denn wer lügt, der stiehlt, der wird gehängt, und schließiily im ewigen euer verbrennt". WaS wir also berickt?. ffi ?n Cm Tf C Tll Mzme alle Tage und ist darum buch. 1120110 ivaor. :rn j h tr o'.. ,k t v blVfc 5 nuy los fuchse, sondern auch Bären. Des Winters ungastliche Zeit bat ibren Nab. rungsspielraum beschränkt, schon im Spatherbste konnten sie sich nickt so viel Fett legen,. da sie jcjt IjCafentn

demselben zehren konnten, und so haben sie sich denn in Ermangelung craicbiger Jagd auf das Fischen verlegt. Mit schlauem Lächeln betreten sie die mit Eis bedeckten Bache und Teiche, klopfen mit einem Steine, den sie zu diesem Zwecke mitbringen, ein Locv i'n's EiS und stecken durch solches eine Tatze in's Wasser. Dieselbe bat immer noch Fett g:nug, daß ihre ölige öluödunstung die Fische anzieht; die lehteren. denen es s. i ' ' l. . P t.tt... . t

aus cem urnrncc ?o ivoruig war, raucven empor, schwimmen vertrauend in die Ba rentatze hinein und büßen ihre Ncugier mit dein Leben. Aus diese Weise erwer-

ten die klugen 6ären in den Wäldern und an den Seen von Vkaine ihren Lebensnnterhalt, unb gegenwärtige Notiz hat eigentlich weiter keinen Zweck, als vor dem Ankaufe von Bärenschinken aus dem Temperenzstaate zu warnen. Das Fleisch der Gänse und Enten, die sich von Fischen, den einzig wahren Temperen;ItxvL, nähren, bekommt einen schlechten Geruch uad Geschmack, und eben so gebt es den Schinken der sischfressenden Vären. Gin Gezeichnerer. Das greulichste Ungethüm von Nas saß dem vonrefflichen'Leberecht Üblich, dem Gründer der Freien Gemeinde in Magdeburg, einem ebenso fleckenlosen Charakter, als bedeutendem Prediger in dem geistvollen Gesichte. Wer den Mann zum ersten Male' sah, mußte glauben, er habe den ausgepichtesten Schnaps' bruder vor sich, und doch huldigte Uhlich der Unmäßlgkeit so wenig, als irgend einem anderen Laster. 3!och schlimmer ergeht es in dieser Beziehung einem eben: falls hochbegabten amerikanischen Reise Prediger, dem Professor Asa T. Green, aber bei ihm strahlt nicht bloö das ungeheure Vorgebirge des Gesichts, sondern des letzteren Gesammtheit in grellem, kupferrothen Glänze, welcher an vielen Stellen in's Bläuliche hinüberspielt.Aus dem verschwommenen Antlitze blicken thränende und verschwollene Augen unstet und ängstlich, aus dem Munde tönt eine heisere und raupe Stimme, wie die eines eingefleischten WhiskyttinkerS, und dazu kommt noch der wankende, ja taumelnde Gang des Mannes, der dem Delirium tremens sicher und durchaus nicht lang' sam zuzusteuern scheint. So sehr erregt der Mann den Eindruck eines in hohem GradeBetrunkenen, daß es ihm häufig schwer fällt, in einem anständigen Hotel ein Unterkommen zu finden, daß die Vcrmiethcr von Hallen, in denen er Vorlesungen zu halten gedenkt, sich schaudernd von ibm abwenden und daß es ihm nur in Folge seiner vorMöglichen Zeugnisse gelingt, in höheren Unterrichtsanstalten Zutritt als Norleser zu finden. Gegenwärtig bält sich Herr Ereen in Loulville, K?.', auf und ist dort vorige Woche an zwei Abenden hintereinander als offenbarer Trunkenbold von Dienern der beiligen Hermandad nach der Polizeistation gebracht worden. Dabei ist es. eine Thatsache, daß der Professor nie irgend ein geistiges Getränk, ja nicht einmal Kaffee oder Thee genießt. Dieser von der 3katur unbarmherzig als Säufer gebrandmarkte Gelehrte, der in seinem 37. Lebensjahre steht, wurde bei Trov, )., geboren; seine Eltern waren so arm, daß er schon in frübester Jugend Geld verdienen mußte und nie die Schule besucht hat. Schon als Knabe hatte er ein so abstoßendes Aeußere, wie jetzt als Mann, erregte aber durch sein wunderbares Gedächtniß bald Aufsehen in weiteren Kreisen. Die Predigten, die er hörte, konnt: er nicht blos kurz darauf, sondern noch nach Monaten Wott für Wort aus dem Kopse hersagen, und als einmal in Troy ein Vorleser an neun Abenden ebenso viele Vorlesungen gehalte:? hatte, konnte der Knabe den Wortlaut jeder einzelnen der selben auf das Genaueste wiederholen. Er lieh sich von andern Kindern deren Bücher, lernte durch Selbstunterricht lesen, schreiben und rechnen, kaufte sich sUr seme kümmerlichen lrsparniize Bücher wissenschaftlichen Inhalts und erwarb eine umfassende Fülle von Kenntnessen. Sett 15 Jahren ist Green als Prediger undVorleser thätig und überall. wo er ennnal zu Worte gekommen lst, weiß er seine Auditorien in hohem Grade zu fesseln und zu interessiren. Er widmet sich mit Vorliebe dem Cultus des Unbekannten und vertritt den Satz des Pv thagoras: Die Zahl ist das Wesen der Dmae : aus Grund dieses Satzes sucht er auch in das Unbekannte einzu . . pi. oringen uno mmmr man nur eine nenge Entwickelung auf dem Gebiete deshier reiches, sondern auch einen nachweisbar ren'Ueberaana des Pslamenreichs in daZ Thierreich an. Er unternimmt es sogar. durch geometrische Figuren an der Wand: tafel darzuthun, wie Gott die Welt aus dem Nichts geschaffen habe. Gewalti: aes Staunen erregt er in jeder Vorle Zuna dadurw, daß er bittet, ngend einn der Anwesenden wolle einen beliebigen Artikel von der ungefähren Länge eme: Zeitunasspalte vorlesen, den er alsdann wortlich wiederholt. Landwirthschaftlicheö. Bodenbearbeitung. Würd man unsere Landwirthe fraaen, worii denn eigentlich der Nutzen des Pflügen? vesteyt, o wurden dieselben nur m de einen Antwort übereinstimmen, daß ohn zweckmäßige Handhabung des Pfluges reichliche Bodenerträge nickt zu erwarten sind. Warum dem aber so ist, darüber ehen die Ansichten auseinander. Es ist immer und von jeher gepflügt worden, meinen die Einen, und darum muß es ja nothwendig und gut sein. Das in nun vollkommen richtig, die Leute, welche den Boden mit einem hakenförmigen Baumaste, von Sklaven gezogen, bestell ten, wußten genau so, was sie wollten. wie unsere Farmer, die mit riesigen Dampfpflügen der Mutter Erde zu Leibe gehen Jeder Pflug hat die Aufgaben, den Boden aufzulockern, zu wenden, eine möglichst große Oberflache des Aaerö her zustellen, diese den Einwirkungen derAt mosphäre, namentlich auch deS FrosteS, besser auszusetzen, das Unkraut zu zerstö ren und durch Verwesung in eine Nah rungsquelle zu verwandeln, sowie den Dünaer und die Saat unterzubringen. Die Aodenbeschaffenleit bedingt.dieForm deS Pfluges und wir besitzen heutzutage Pflüge, die den verschiedensten Bodenarten auf'ö Vollkommenste anLevaßt sind.

Für schweren yoliboden eignet sich der sogenannte Schraubenpfluz mit lanzem Streichbrette, für lockeren Sandboden dagegen der sogenannte SchaufelPflug ode? Siockwender, während der amerikanische Pflug" die Borzüge beider Gerüthe glücklich vereinigt und für die zahlreichen Bodenarten, die zwischen schwerem Ton- und lockerem Sandboden vorkommen, höchst mannich faltig modisicirt ist. Außerdem bat man die sögenannten Universalpflüge, Gestelle, die mit den mannichfaltigsten Eulturgeräthen combinirt werden können und den verschiedensten Zwecken dienen. Der größte Vortheil jeder VodenbearLeitung liegt immer in der möglichsten Zerkleinerung der Ackerkrume, und in dieser Beziehung thut selbst der beste Pflug noch Nicht genug. Die Apotl?eker zerrei-. ben die Stoffe, die sie auflösen wollen, zu Staub und in' derselben Form bringen wir Gvps, Asche, Knochenmehl und dergl. auf die Aecker, um sie löslich zu machen und es hierdurch den Pflanzen zu erleichtern, sich aus ibren Elementen aufzubcrnen. In ähnlicher Weise empsiehlt es sich, gewöhnlichen Boden zu trocknen, zu mahlen und im Frühjahre über das Land zu vertheilen. Größerer Ertrag wird die Arbeit, die im Winter vorgenommen werden kann, reichlich lohnen. Die Fruchtfelder, die an Landstraßen liegen, segnet der Staub, den der Wind von den Chausseen über sie ausbreitet, und in London und Paris beablt sich das Straßenfegen durch den Erlös für den Schmutz, den die Landwirthe kaufen und abfahren. Selbst das unfruchtbarste Gestein enthält, entsprechend zerkleinert, Nährstoffe für die Pflanzen, auS ihm ist im Laufe der Jahrtausende der eigentlt che HumuS entstanden, und durch Pulverisiren irgend welcher Erde können wir selbst ohne Zuthun künstlicher Düngemittel Humus bilden. Schon der englische Landwirth Jethro Tull, der bereits gegm Ende des siebzehnten Jahrhunderts den Gebrauch der jetzt eingeführten landwirthschaftlichen Gcrätye prophetischen

ieirs voraussay, tyat den Auöspruch, dap die möglichste Zerkleinerung des Aoocns der rucutsetoer da? Hauvtersordnmjj für einen rationellen Äckerbau Vii0i. Weiblickc Prediger. Das Auftreten der soacnannten Heils arniee mit ihren weiblichen Marschällen, Eapitänen und Lieutenants mute selbst verständlich in dem kirchlichen England sowohl als in den Wer. Staaten Lrörterungen über die Brauchbarkeit derFrauen als Prediger zu? Folge haben. Ebenso selbstverständllch verbalten sich die meis ten Kirchen dem weiblichen öeschlechte gegenüber ab7ehnend. Die Zeitungen und Monatsschriften vollends behaupten ieraoezu, caft weibliche Prediger auZchließlich auf das Gefühl der Zuhörer virken, den Verstand dagegen gar nicht berücksichtigen, und folglich nur eine vorübergehende Aufregung, aber keine dauernde Nellgivjität erwecken. Daß diese Bcbauptung wenigstens rntt Bezug auf die Damen" der Heilsarmee durchaus begründet ist, wird Jeder bestätigen, der das öffentliche Austreten dieser Tambu nnschlägennnen jemals beobachtet hat. Die Frau Gcneralin Vooth hat sich nun in Folge der vielen absprechenden Urtheile veranlaßt gefunden, eine Lanze für. die weiblichen Prcdiaer zu brechen. Sie hält sich für zuständig, ein Urtheil zu fällen, da sie während der letzten sirns Jahre über 800 Predigerinnen und övangelistinnen commandirt" hat. Ihre Ersahrungen, so sagt sie, berechtigten sie zu der Behauptung, dab Frauen auf der Kanzel viel erfolgreicher sind, als Männer. Zunächst ziehen" sie mehr. Die bloße Ankündigung, daß eine Frau irgendwo predigen werde, genügt in den meisten Fällen, um die betreffende Kirche, Kaj?elle oder Halle zu füllen. Allerdings gehen Viele anfänglich nur aus Neugierde hin, doch werden sie stets gefesselt und kommen wieder. Denn die Frauen haben den großen Vortheil, daß man an ihre Aufrichtigkeit glaubt. Während Viele der Ansicht sind, daö eine große Zahl von Männern den geistlichen tand nur deshalb wählt, weil er eine geachtete, gutbezahlte und nicht allzu r,. i. j-. . ff . ! 1 jcymlerlgeleuung verner, mmmr man allgemein an, daß Frauen aus wirklich innerem Dränge predigen. Stoben letztere schon aus diesem Griinde auf mehr Sympathie, als ihre männlichen Collegen, so wisien sie durch ihre Rede und ihr Betragen noch mehr ln dle Herzen der Zuhörer einzudrinaen. Sie verstehen zwar nicht viel von der Wissenschaft der Tveologie, aber sie wissen umsomebr von kleinen ?tötben und Bedrängnissen des menschlichen Lebens. Darum sprechen sie nicht kalt vernüns tig und streng logisch, sondern aefühl voll und zum Herzen. Ihr Auditorium beurtheilen sie trefflich und richten nach der Zusammensetzung desselben ihreötede ein. Ruhestörer wagen es nicht, eine Frau u unterbrechen. Schließlich spre chen dle weiblichen Kanzelrcdner nie über Gegenstände, dle zu Streitigkeiten Veranlassuna geben könnten und Ausdrucke, die der Ungebildete nicht verstehen kann. gebrauchen ste nicht. So viel über die Vonüae der Frauen als Prediger. Was die sonstige Leitung deS Gottesdienstes anbetrifft, sind sie nach der Generalin Vooth Ansicht durch Männer gar nicht zu ersetzen. Sie singen gewöhnlich beffer als letztere und lnteresstren die ganze Gemeinde, nament lich die Jugend, für den kirchlichen Gesang. In der Organisation von Sonn tagsschulcn und als Lehrerinnen m denm m ..1 mm w letven und nc unuvertrenticy. ferner sind sie sehr ökonomisch und statten für wem Geld eine Kirche geschmackvoll aus. Sie kommen auch insofern billiger zu stehen, als ihre Ausbildung nicht so viel lostet, als die der männlichen Theo logen. Frau Vooth behauptet, daß junge Mädchen sehr häusig in sechs Monaten eine gute Predigt verfaffen lernen. Die meisten Predigerinnen können auch etwas Piano spielen und ibre Klaffen in der Musik unterweisen, öhr Sprachtalent ist sehr bedeutend. So haben mehrere fromme Engländerinnen in wenigen Monaten genug Spanisch, Französisch und Deutsch gelernt, um in din betreffenden ' Ländern Gottesdienste in der Landes spräche abhalten zu können. Jrrthüm lich aber sei 'die Annahme, daß predi gende .Frguen ibre. bäuIlicken Pflichten

vernachlässigten. Im Gegentheil würden sie bessere Haushälterinnen. Ihr Verkehr M't dcr"Wclt und die Uebernähme großer Verantwortlichkeit schärfen ihr Verständniß, sodaß sie mehr für ihre Familie zu thun im Stande sind, als je vorher. Zum Schluß behauptet Frau Vooth, daß die F-rauen ihre Bescheidenbeit nicht einbüßen, wenn sie die Kanzel besteigen und am allerwenigsten eitel werden. Christliche Demuth ist vielmehr ihr Hauptmerkmal. Zu allcdcm bemerkt die Chicago Timcs" mehr aufrichtig als höflich : ..Frau Vooth setzt icdenfalls die weiblichen Prediger und Evangelisten in ein vortreffliches Licht. 6s wäre äußerst schwierig, eben so viel Vortreffliches auch von der männlichen Geistlichkeit zu sagen. Die Kosten der theologischen Erziehung von Männem sind sehr hoch, die Zeit, die durch die Studien von Vcännern in Anspruch genommen wird, ist sehr lang. Wenn sich also Frauen in dem fünften

Theil der Zett, welche die u!anner brauchen, rur die Ranul vorbereiten tonnen. und die Auslagen selbst bestreiken wollen. so tage Ökonomie mm, ji? auszuwählen. Ferner sind die meisten männlichen Prediger schlechte Geschäftsleute, und die Unterbaltung ibrer Kirchen ist daber .. ' ' c . ryeuer. onnen nun grauen vie irrten füllen, rn denen sie sprechen sollen, io leisten sie jedenfalls mehr, als viele Männer. Es' mag ferner in England anders fein, aber hierzulande sind wenigstens vier Fünftel der Kircbenbesucher Frauen. Vielleicht gingen mehr Männer m die öiirchen, wenn Frauen die Ränzeln besetzen. Der Versuch dürfte jedenfalls lnen. ttleickes SZecht für Ällc. Einer der am meisten berechtiaten Vor würfe, den man unsrerNegierung machen muß, ist die Unglcichmaßigkeit, mit welchcr dieselbe Zollymterziebunaen bcbandelt. Es ist eine 'offenkundige Thatsache, die icdcr eiinelne Zollbeamte bcüätiat. daß Viele wohlhabende Leute, besonders Damen, die zum Vergnügen nach Europa reisen, sich mit dem Scbm::ggcl befassen. Den Zollbeamten ist eine aronc Amavl solcher Leute bekannt, die unter allen Umständen das Schmuggeln nicht unterlassen können. Diese Sucht konnte nur dadurch so anAusdchnung gewinnen, daß die Negierung die ertappten Schmuggler, wenn sie nur angeblich rcspectabel"jind, nicht dem (Berichte überweist, sonderit mit ihnen Compromisse abschließt, laut denen die Ncbcrtretcr des Gesetzes die g.'schmuzgelten Waaren gegen Nachzahlung des aufhaftcnden Zolles zvsückerhalten. Auf diese Weise ridkiren die Schmuggler absolut nichts ; kommen sie uncntdeckt durch, so machen f', einen beträchtlichenGcwinn, werden sie abgefaßt, so trifft sie kein Berlust, denn aus dem Erlose der Waaren decken si', den nachzuzahlendenZollbctrag. Die Namen der Defraudanten werden, so oft Compromisse abgeschlossen werdender Oeffentlichkcit vorenthalten, und so hält nicht einmal die Furcht vor der Schande, über versuchter Zollhinterziehung entdeckt worden zu sein, die respectabeln Leute von dem Schmuggel zurück. Die Gesetzgebung räumt der Negierung das Recht, m Fällen von Zollhinterziehung Eompromisse abnischlicen, aus' drücklich ein, und ob dieselbe diese Recht in verständigem Maße ausübt, kann nur nach der Beschaffenheit des einzelnen Fal les beurtheilt werden. Das aber ver dient eine Rüge, für die . es keine Ent schuldiaung giebt, daß auch in diesem Zweige unseres öffentlichen Lebens der Grundsatz zur Hemchast gelangt lst: Die kleinen Diebe hängt man, die großen laßt man laufen. Die Schmuggeleien kommen natürlich im Spätsommer und Herbste, wenn die respectabeln Leute" von ihren Vergnügungsreisen zurückkommen, am häufigsten vor. Am 18. Sept. vor I. wurden in dem Gepäcke des reichen Calisorniers Ioseph A. Tonahue, der mit dem Tamvser ervia" von einer europäischen Tour zurückgekehrt war, zollpflichtige Gegenstände im 'Werthe von über $10,000 ern deckt. Donahue hatte auf Befragen der Zollbeamten ausdrücklich versichert, das; er keine zollpflichtigen Sachen bei sich führe. Der reiche Mann ging nicht nur ttraffrei aus, sondern erhielt auch die mit Beschlag belegten Waaren a.egen Bezahl lung de5 Zolles in Höhe von ungefähr $3,000 zurück, kurz darauf wurde ein armer Deutsche',-, der drei silbcnle Uhren eingeschmuggelt haben sollte, ohne Weitercs verhaftet und von dem Bundesconi missär erst entlassen, nachdem ihm der Nachweis gelungen war, das; er die eine Uhr von seinem 'ater geerbt, die andere schon zwei Jahre lang in Deutschland getragen und die dritte erst in Castle Garden gekaust habe. Das Verfahren, das dein reichen (5alifornier gegenüber beobachtet wurde, bildet nicht eine Ausnahme, sondern die Regel; die Namen der Defraudanten werden selten bekannt, einige der letzteren, die im vorigen Herbste Waaren im Werthe von Tausenden einzuschmuggeln versuchten, abgefaßt wurden und mit Nachzahlung der Zollbcträge davonkamen, sind Frau Crothcr in 9!cw Jork, Frau Elizabeth Daniels in Boston, Frau Jennie Daniels in New-Iork :e. Z t i n H t) i c r c Mephitis ist de? Name der alten italischen Göttin, welcher daö Vereich aller pesthauchenden Ausdünstungen angehörte, und mephitisch nennen wir daher alles, was so höllisch stinkt, daß die deutsche Sprache einen Ausdruck für solche entsetz, licbe Widerwärtigkeit nicht besitzt. Harm los ist in der That die Bezeichnung Stinkthier" für jenes ekelhafteste aller Geschöpfe, welches der große Cuvier, der Naturforscher, welcher der Zoologie neue Bahnen anwies, mit dem Namen Mephitis gebrandmarkt hat. Diese Spottgeburt, ein entartetes Mitglied der Fa milie der Marder, von der Europa nichts weiß, daö aber Amerika und Afrika in schlechten Geruch bringt, wurde bisher nur für abscheulich und Ekel erregend gehalten, ist aber geaenwärtig auch noch zum Schreckgespenst der Farmer im Osten geworden. In New Aork und New Jerey ist eine Art Tollwuth unter dem stinenden Auswürfe - deS ' TbiergeschlechtS auszebrocben und zablreiche werthvolle

Hauothlcre nno derselben bereits zum Opfer gefallen. Zwischen Weibnachten und Neujahr fand der Farmer William Budd bei Chatham, N. I., in seinem Schweinestalle ein Stinkthicr, das die übe? den abscheulichen Eindringling em Porten Schweine getödret hatten. In größter Aufregung liefen die Borstenthiere auf und ab und beruhigten sich nur langsam, nachdem die Leiche mittels Mistgabeln vorsichtig aus dem Stalls entfernt war. Doch auch dann wollten die Schweine nicht freffen, Krämpfe stellten sich bei ihnen ein und unter fürchterlichen Ausbrüchen von Tollwut h verendeten sie. De? zugezogene Thierarzt erklärte in der That die Krankheit für Hundswnth und wies an den todten Schweinen Wunden nach, die von den Bissen des Stinkthiers herübrtcn. Ein Bruder des Budd, Israel, erlitt noch weit empsindlichere Verluste. Er besaß eine Heerde kunhörniger Milchkühe, die ein gelehriger Schäferhund nach und von der Weide treb. Äuf dem Heimwege traf der letztere ein Stinktbier

im stalle, tödtete dasselse, gmg aber so stinkend aus dem Kampfe hervor, daß er von der Farm gejagt werden mußte. Davon, daß der treue Hund auch Bißwunden im Kampfe davongetragen, hatte Niemand eine Ahnung. Nack ungefähr r . r . r i c nr ...... t ' .. ac?r .agen reyrie vas mcr zurua, oiß ein werthvolles Pferd, mit dem es früher häusig gespielt hatte, in die Nase, mebrere der iym anvertraut gewesenen Küye an verschiedenen Theilen des Körpers, und Pferd und Kühe mußten wegen ausgebrochener Wuthlrankbeit getödtet werden. . Der Hund war von Ebatham nach dem kleinen Städtchen Stanley gelaufen und biß dort nicht irnt eine ganze Anzahl Hunde, sondenr auch das Söhnchen des Bäckers William Genung . im Hofe der elterlichen Wohnung. Das Kind starb unter den entsetzlichen Erscheinungen der Wasserscheu. Auch aus anderen Theilen der Staaten New Aork und New Jersey kommen zahlreiche Berichte übcr das Unheil, welches durch die Aissc toller Stinkthiere angerichtet tvorden ist. In der Umgebung von Chatham, N. I. hüben die Fariner eine Nazzia auf die inephitischcn Geschöpfe veranstaltet und ihre College allenthalben werden, so ekelhaft die Jagd ist, ihrem Beispiele folgen muffen, um sich vor Schaden zu bewabren. Die In dianer fressen das Fleisch der Pesthauch verbreitenden Thiere und unter den Weißen giebt es Aerzte, welche ihre Aus' dünsmna für nervenstärkend erklären. Auch sollen dieStinkthrere viel Ungeziefer vertilgen. Ihre furchtbare Waffe aber wird sie stets deni Menschen verbat machcr. Tenn obirchl sie den Stintsast nur zu ihrer Vertheidigung ausspritzen, wird ihnen nicht verziehen, das; sie 'sich ge, ad? auf diese Art wehren. Vom Anlande. Der Hühnerreichthum der Ver. Staaten hat in seiner Entwickelung mit den übrigen Hilfsquellen des Landes gleichen Schritt gehalten, und ein Sach verständiger giebt in der N. I. Sun" die Zahl der im Jahre 1833 produzirten (Zier auf nicht weniger als 9,600,000,000 Stück an. Von diesen L00 V!illionen Dutzend wurden seiner Berechnung nach 750 Millionen Dutzend a 30 Cent) für den Consurn verkauft, brachten also in Ganzen 223 Millionen Dollars. Die anderen 50 Millionen wurden ausgebrütet und brachten als jüngere oder ältere Sübner im Markt durchschnittlich 50Cts. per Stück, oder im Ganzen 35 Millionen Dollars. Demnach hätte die BruttoEinnahme aus der Hühnerzucht im ver flossenen Jabre 250 Millionen Dollars verraaen oder den vierten Theil der von Frankreich an Teutschland bezahlten öirlegSentschädigunz Eine alteJungfer,Namens Kaiah V. Vlackburn in Vrooklyn, e.Ä., deren Vater cdemalö ein bekannter SportZmann gewesen war, sein Kind aber arm und verwaist in der Welt zu rückließ, hatte sich durch Sparen und Darben 1200 zusammengescharrt. Jhres'Vaters Begräbniskosten hatten von dessen Freunden bestritten werden müssen und dieser Umstand lastete so schwer auf dem Gemüth der Tochter, daß es ihr einngeS Bestreben war, so viel Geld zu bekommen, daß sie nicht auch dermaleinst von fremden Leuten begraben werden muffe. Sie wobnte in einem kleinen Dachstübchen in East New York und ernährte sich mit Handarbeiten. Seit mchreren Tagen hatte sie sich vor ihren Nachbarn nicht mehr blicken lassen und als dieselben in ihr'Zimmer drangen, fanden sie die alte Jungfer als Leiche vor. Auf dem Tische lag ihr Testament mit Zwei Bankbüchern und der Weisung, man solle f t- r .. r v 1 .- iyre cicye wein nnccn uno w erntn Sarg von Nosenholz mit sechs soliden Silbergriffcn legen; der Leichenwagen sollte von sechs Pferden gezogen werden und auf ihrein Grabstein sollte folgende Inschrift stehen: Gesegnet sei, wer diesen Stein ansieht, verflucht, wer meine Gebeine fortnimmt. Nachlaßrichter Bergen erklärte das Testament für ungiltig und überwies das Geld dem öffentlichen Administrator. Der Nev. Clsgood, ein Freund der Verstorbenen, ließ trotzdem das Vegräbniß nach Vorschrift des Testaments besorgen und die Mitglieder seiner Gemeinde werden dasür bezahlen. Giebt eS in Brooklyn keine armen Leute, daß die Mitglieder der Gemeinde für derartige NarrenPossen Geld übrig haben? In C h i ch e st e r, e i n e m k l e inen Dorf nicht weit von Kingston, N.A., wurden am Freitag vor. Woche Thaddäus Avery und seine Frau mit durchschnittener Kehle in ihrem Hause gefunden. Die Frau war todt, der Mann wird vielleicht mit dem Leben davonkommen. Er hat gestanden, daß er die That auS Eifer sucht beging und sich zur Ausführung derselben eines Taschenmessers und einer Scheere bediente. Texaö Siftingö" erzäh. len die Heldenthat einerChicagoerin. Im vorigen Sommer ginz ein Dampfer aus dem Michigan unter. Das reizende Mädchen trug Schuhe mit Korksohlen, band diese mit Stricken zusammen und stellte auf diese Weise ein Floß her, aus denk sich sämmtliche Passagiere und di Mgnnschast an'ö öand retten fonnten.

wie argen ttNtslye m e g i c . rung hat in Anerkennung der Verdienste, die sich General Thomas O. Osborn von Chicago als amerikanischer Minister-Ne-"ldent in Buenos Ahres bei dem Grenz treite zwischen der argentinischen Repuvik und Chili erworben bat, einen Prachtvollen Schild aus Gold und Silbe? mit allerlei geschmackvollen Emblemen und einer das Friedenswerk Osbom's preisende Inschrift anfertigen lassen, um ihn dem Friedensstifter als Ehrengabe zu überreichen. Herr Osborn konnte aber natürlich das Geschenk vorerst nicht annehmen, da er als B amter der Verein. Staaten dazu der Erlaubniß des Eongresses bedarf. Die wird er jedoch ohne Schwierigkeit erlangen. Das Kunstwer! Wird bis zum Eintreffen dieser Erlaubniß im Staatsminist.rium zu Buenos ZlvrcS aufbewahrt. Gegenwärtig st e l l t ein Leiö'enbestatter in Niagara Falls, Ont., die einbals'amirte Leiche eines an der Tafel eines dortigen Hotels im Monat October

v. I. erstickten alten Mannes aus, um dem Publikum Gelegenheit zu geben, sich einen Begriff von seinem Können zu machen. Der Leichenbestatttr hatte die Leiche ernbalsamirt in der Hoffnung, daß sich die Angehörigen des vlötzlich aus dem Leben Geschiedenen melden und ihn für die gehabte Mühe reichlich entschädigen würden. Da jedoch Niemand Anspruch auf die Leiche erhob und der Herr Undertaker" nicht ganz umsonst gearbeitet haben wollte, mußte sich der einbalsamirte Todte bequemen, bei'm .Puffen" des Geschäftes seines Wohlthäters Dienst n thun. In Maryland besteht n o ch heute das jus prima s uoctis. Ins beißt bekanntlich in der Sprache der alten Juristen ebenso ost Abgabe 'als Neckt und das .ins pmna6 nociis war in Deutschland, England und in Maryland nie etwas anderes, als die Abgabe, die für die Heirathserlaubniß an den GrundHerrn zu entrichten war. In Frankreich dagegen bestand während der Blüthe des eraffesten Feudalismus jenes Neckt als wirtliches Recht im buchstäblichen Sinne des Wortes; wurde doch in Frankreich von dem gesetzgebenden Körper erst im Jahre 1769 das Gesetz abgeschafft, nach welckem der Grundherr das Recht hatte, nach' jeder Jagd zwei 'seiner Bauern schlackten zu lassen, um sich in dem Blute derselben die.Mße zu tvannen. Die Geschickte Verlader nrcyl ravon, vap sranzonicye Bauern zu diesem menschenfreundlichen Zwecke auch nnnuw geschlachtet worden lnd, daß aber ein solches Gesetz überzaupt auf dem Papiere stehen konnte, ist veeineno sur vle unanoe in ranrreich vor der großen Revolution. Im Staate Marvland besteht dessen jus prima noctis in der Abgabe von J4.5C für jede Heirathserlaubniß. In der gegewärtigen Legislatur ist der Antrag auf endliche Aufhebung dieses UeberresieS aus der guten alten Zeit gestellt worden. Der Staat Georgia beherbergt zur Zeit zwei sonderbare Persönlichkeiten, die in den Museen" des Landes ausgestellt zu werden verdienen. Nahe Keno, Habershaw-Co., wohnt ein lebendes Skelett", der Sohn wohlhabender Eltern, 22 Jahre alt, völlig 6 Fuß hoch und nur 56 Pfund schwer. Dasselbe ist vollkommen gesund und nie einen Tag krank gewesen. Die andere MerkWürdigkeit wohnt in einem der oberen CountieS deS Staates und würde sich Wahrscheinlich in . dem daS gerade Gegentheil vom Himmel bildenden Orte sehr wohl besinden, da er hier auf Erden am allerheistesten Tage es noch im mer für nöthig befindet, in einem rnächtigen Ueberrock einher zu spazieren, um sich nur einigermaßen warm zu halten. Er war nie im Regen im Freien, geht Abends nicht ohne einen großen Regen sckirm aus, um sich gegen den Tbau zu schützen, und ißt Alles heiß. In oer Slaatsgesetzgebung von 0t?tn zlkork schivebl eine 'UM var Erbbh'.ln.'! ilUr .citanR'iv'cntfü aus 5500.. 93c in Auslande. M o n t r e a l in Canada rühmt sich einer Hafeneinrichtung, welche Ueberschwemmungen ganz unschädlich macht. Es ist eine Hochwassermarke festgesetzt, unter welche Lauten nur auf eigene Gefahr der Unternehmer hinabreichen dürfen. Die Docks bestehen aus in den Fluß geschütteten Steindämmen, welche keinen Schaden leiden. Die Leutchen sollten sich nicht lächerlich machen. Der St. Loren:stroni ist, weil er durch sehr arone und zablreicke Landseen w e r r v. . t seine Zuflüsie erhält, gan; nnfäbig, über-! 5..... r.. i.t er.. ! vaupi gicfic iierciiamnnununaeu zu er zeugen. Auch fehlt es dort noch nirgends an Wald, wo er unentbehrlich ist. Der St. Loren; in der friedlichste große Fluß tn der Welt. ' " Ju Äc'tsajr (Eng! an d) der: unglückte a,n 20. Januar ein Arbeiter, Namens John Crultcr, der zwölf Jahre in den dortigen Docks gearbeitet batte. Bei der Todtenschau zeigte es sich,' da John öoulter kein Arbeiter, sondern eine Arbeiterin war, die sich, als Mann vcr kleidet, ihr Brod verdiente. So lautete das Urtheil der Aerzte. Merkwürdigerweise meldete sich eine Frau als Gattin des oder der Verstorbenen und sagte aus, daß sie John Coultcr vor 29 Jahren gebeirathet und mit ihm über zwanzig Jahre glücklich gelebt habe, bis er sich dcm Tnmke ergab, worauf sie sich von ihm trennte. Sie erbat sich zugleich di; AuSfolgung des Leichnams, um die Beerdigung besorgen zn können. Tie Aerzte bleiben aber dabei, John Coulter sei ein Weib gewesen, und dieses Weib bczcich-. net ein anderes Weib cidlicb als ibren Gatten!" Vrovi; ipommern. Die Bäckersfrau Duchow in Grabow ist durch Äohlendunst erstickt. Trotz directer Eingabe der Bürgerschaft an den Kaiser wird die Garnison auS Garz nach Belgard verlegt. In Usedom wird ein .Hafen erbaut. Vergolde? Ernst Kühn und Bäckermeister Albert Ziemke auS Köslin sind wegen frivoler Schändung von Grabdenkmälern zu je 1 Jahr Gefängniß verurtheilt worden. In Rohr bei Nummelsburg ertranken beimSchlittschuhlaufen 13 Kinder. In NeuWuhrow starb Altsitzer Wilhelm Thieme im Alter von 100Jabren. E? war in seineur Lsben nie krank.

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