Indiana Tribüne, Volume 7, Number 152, Indianapolis, Marion County, 20 February 1884 — Page 1
' M v y , :. KZ rffoAV, , lUpj, Office : No. 120 Ost Mailand Straße. Jahrgang 7. Nummer 152, Indianapolis. Jndiana. Mittwoch, den 2. Februar 188.
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Fragen uud Antworten. Wir schlagen die Eclcctic School Geography No. 3 auf. Dieselbe vird in den Tewnship Schu len benützt. Auf der ersten Teile finden xi Fo! gendeZ : Geographie jst ine Bezchreldunz der Erde u. s. w. Die Wissenschaft der Geographie ist in drei Zweige getdeilt: 1) mathematische Geozraphie, 2) phyüka!ische Geographie, 2) politische Geographie. Die rnatheinatsche Geographie handelt von den Formen, Viwezuugen der Erde u. s. v. Physikalische Geographie handelt vom Land. Wasser c. Politische Geographie handelt ton Im Menschen alsBewohnern der Erde u. Z. w. Und gleich auf diese wknizen Satze seinen folaende Fragen : Wa? ist Geo graphie? In welche Zizeize wird Geo graphie getheilt ? Wovon hzndclt mathe' malische G-ographie ? PKys:ka!ische Geo graphie? Politische Geographie? Fragen und Anvortcn zusammen neh men etwa den Raum von zehn Quadrat ,oll ein. und passen ganz genau zusam men. So ceht cZ durch daZ ganze Bück, nach jedem etwa eine halbe Seite großen K ipltel folgen die Fragen, welche genau jeden einzelnen Satz deZ TexteZ decken. So wie hier so ist es in Goodrich'ö Ge schichte für Binder, welche in den städli lchen Schulen gebraucht wird. Text und genau angep?kte Fragen auf jeder Seite. Ja, hier ist die Sache am Ausfallend sten, denn die Sähe jeder L!tivn sind nummerirt. ebenso die Fragen, und daö K:nd braucht bloß die Nummer der Frage anzusehen, und den mit der gleichen Kummer deS TrxteZ versehenen Satz zu suchen, und eZ hat die Antwort. Wir haben French's Elementary Arith melic, und French's Common School Arithmetik vor un?. JederRechnungZauf aabe falzt nicht etwa nur da3 Resultat, sondern die genaue Ar! und Weise der Berechnung. Was sollen wir uns noch weiter plagen? Diese Schulbücher wirken nachtheilig aus Lehrer und Schüler. ?ie sind für Lehrer geschrieben, welche ihren Gegenstand nicht beherrschen, denn welcher gebildete Lehrer bedükfte der Vorschrift solcher Fragen ? Ob die Antworten über, unter oder neben den Fragen stehen, ist im Grunde doch gewik einerlei. Ein Irregehen ist in k,i' nem Falle möglich. Das Schlimme liegt darin, daö überhaupt Fragen im Buche stehen. Dem Lehrer ist e3 so bequem ge macht, dak er sich gar nicht über die Art und Weise deS Fragens zu besinnen braucht, und daS 5kind weik ganz genau, welche Fragen der Lehrer ihm vorlegen wird. Mechanisches Nachsagen ist die ganz nothwendige Folge dieses Systems. Es ist fraglich, ob irgend ein Land in der Pädagogik so viel geleistet bat, wie Deutschland, aber man würde sich dort vergeblich nach so viel Schulbüchern und noch viel vergeblicher nach solchen Schulbüchern umsehen. Dort beherrscht der Lehrer seinen Gegenstand, wenigstens ist die? bei allen seminaristisch gebildeten städtischen Lehrern der Fall, er unter richtet nicht nach der Schablone, sondecn nach eigener Initiative; hat er deson dereS Talent, oder Genie, so hindert NichtS die Entfaltung desselben. Bon Grammatiken und Lesetüchern abgesehen, bedarf weder der Lehrer noch der Schüler eines BucheS. DaS .Tlx:buch ist ipezi fisch amerikanisch, der deutsche Lehrer kennt eS gar nicht. WaS würde z. B. der Herr Superin tendent hier sagen, wenn eine Lehrerin ks sich einfallen ließe, an einem schönen Frühli'ngSnachmittage die Kinder hinaus zu fübren in Wald und Feld und ihnen in der freien Natur ein Bischen Unter richt in Natuikande zu geben? So Etwas wäre unerhört. Wir bemerken hi r nochmals auSdrück lich. daß wir nicht speziell den deutschen Unterricht, nicht einmal speziell den lln terricht in Indianapolis im A jge haben, wir sprechen über daS amerikanische UnterrichtssylZem, welchrS überall in Amerika dasselbe ist. Schablone, und NlchtS wie Schablone! Man betrachte sich nur einmal das ewige .Spellen-, mit dem die Lkinder so viel Zeit unnütz ver bringen. Statt daß darauf geachtet wird, daß dem inneren Auge deS Kinde? sich jede Wort der Sprache als ein Bild eirprage, l rnt daS ttind hier die Buch staben eines Wortes mechanisch hersagen und kann dann daS Wort doch nicht rich tig schreiben. Und da? wird nicht an der?, so lange wir nicht größere Mittel für die Schulen baben und an Stelle der kaum halbgebildeten der Schablone be düistigen Lehrer und Lehrerinnen solche setzen können? welche gründliche Bildung besitzen uno im Stande sind, ihr eigenes Wissen auf die ihnen anvertrauten Kia der zu übertragen. V'.aa nehm die deutschen Schulen ui
zu Lande, wie man sie hie und da in den größeren Stadien sindet und an dekien gebildete Lehrer fangiren. und man wird finden, daß die aus solchen Anstzlten Hecvorgeganzencn in Fähigkeiten und Wissen weit die in den öffentlichen SÄu len Erzogenen überragen. Es giebt eine Art der Eontroderse, in welche siö ein ar.stZlidiseS B!a!t riJr einlassen kann, ohne sich seiner Würde vollständig zu begeben. Aus einen sol
chen Punkt ist die Controv:rse mit uns von unserem Nachbar getrieben worden. Heskize, böhnische und unpassende Aus drücke lassen sich übersehen, zumal venn der Gegner so in dieEnge getrieben ist, das, er nicht mehr aus und ein weiß, eine Position um die andere aufgeben muß. zuletzt mit einem Wischt Wascht kommt, au8 dem weder Sinn noch Verstand her auszubringen ist, und ec sich an die Lehre Mephisto'S hält : Denn eben, ko Begriffe fehlen. Da stellt ein Wzrt zur rechten Zeit sich em. 2XU Worten laßt sich trefflich streiten, Mit Worten ein System bereiten. An Worte läßt sich tkefstich glauben, Von einem Wrt läßt sich lein Iota rauben. Wenn aber oer Gegner seine Zuflucht zur Fälschung, zur Entstellung und zur Niedertracht nimmt, dann hört jde Mözlichkett einer Eontrovcrse von Sei ten eine? anständigen Blattes auf. Unser Gegner hat sich auf den Stand Punkt der W'si.'nschaft gestellt, und von diesem aus hat er behauptet, die Eonsu larberichte weisen ein fortwährendes Stei' gen der Löhne in Deutschland nach. Un serer Aufforderung zur Vorlag: dieser Eonsularberichte. ist er nicht nachgckom nun. weil er es nicht kann. Vie Tribüne weiß das, denn sie ist im Besitze sammt licher vor einigen Jahren auf Anordnung deS statistischen RegierungSbureau'S von den Konsuln übersandte? Berichte über die HS)e der Löhne und der Preise der Ledensmittel. Er giebt nch also den An sch'.i?, als stütze er sich auf eine offizielle Aulorität, die doch im Grund: gar nicht existirt. DieS ist also eine Täuschung, eine Fälschung, welche um so schlimmer ,st. weil man Angaben von Thatsachen gewöhnlich auf Treu und Glauben hin nehmen muß. Aber noch viel schändlicher ist sein Gebayren in der Schulangelegenheit. Wir nahmen uns heraus, das Unterrichtösy. stem in den öffentlichen Schulen Ameri ka's zu tadeln, wir zeigten daß dieSchulbücher nicht dazu geeignet 'seien, den Geist des Kindes zu stärken und seine Denkkrast zu üben, und befinden un? damit in Uebereinstimmung m't allen gebildeten deutschen Pädagogen. Wir haben den deutschenUnterricht nicht nur nicht getadelt sondern mit keinem Worte erwähnt, auö genommen, soweit wir genöthigt waren, einen böswilligen Verläumder zurechtzu weisen. Und nun kommt der Fälscher der Wahrheit und behauptet, daß wir gegen den deutschen Unterricht in den öffentli chen Schulen agitiren. Die Niedertracht dieser Hetzerei ist so groß, die Verleum dung eine so gisttge. die Entstellung eine so maßlose, daß wir für dieselbe nichts weiter übrig haben, als die tiefste Verach' tung und wir eS unter unserer Ehre und Würde erklären müssen.wciter mit unserm Nachbar Worte zu wechseln. Neues per Telegraph. Wetteraussichten. Washington, Febr. Schönes Wetter, hödere Temperatur. An gekommen. New York, 20. Februar. Der Dampfer Frisia von Hamburg ist angekommen und brachte die Leichen von De Long und Genosien mit. Sturm. F r a n k l i n. Ky., den 20. Februar. Gestern Nachmittag herrschte hier ein fürchterlicher Sturmwind. Eine große Tadakfadrik stürzte ein und von mehreren Gebäuden wurden rie Dächer abgehoben. Gen. (Cordon. K h a r t u m. 20. Febr. Gen. Gor don hielt heute einen öffentlichen Em pfang. Der ärmste Araber wurde vor gekasien. Drahtnachrichten. Wird wahrscheinlich sterben. Washington, 10. Febr. Das Staatsdepartement hat Nachrtcht, daß unser Gesandter in St. Petersburg gefährlich krank darniederliege. Cirkulation. Washington. 19.' Febr. Am 1. Februar befanden sich W2.707.eU in Gold und Z212.409.164 in Silber in Cirkulation. UnglückSsülle. W h e e l i n g, W. Va., 19. Februar. Harry McCulloch wurde von einem Eifenbahjuge w Tttnton,O. getödttt und
Ed. JoneS wurde lebensgefährlich verletzt. Beide hatten die Absicht, sich nach Clcveland zu begzden, um Arbeit zu suchen.' Heute Morgen gerieth ein Passagier ;ug der Cleveland Pittsdurg Eisen bahn zu Bridgepört, O. mit einer Loko motive in Collision. Es wurden dabei schwerverletzt: John Marrion, Patrick cDonough und Join McDonough. Frau Elizabeth Carpenter, eine durch die Uebekschwemmung schwer heimgesuchte Frau wurde auf ihrer Rückkehr von
Blidgeport, nioselbst sie sich Nahrung?. rnittel geholt hatte, von einem Eisen bahnzuge überfahren und schwer ver letzt. Die Frau wohnt in West Wbttl. ing. Ein Mörder festgenommen. St. LouiS. 19. Febr. Heute Abend erfuhr man, daß der am Samstag hier verhaftete H. H. Hall, der Mörder von Charles McMahon und seiner beiden Arbeiter Robert Matheny und John Carloch ist. Genannte drei Personen wurden im August 1832 ermordet. Aus die Ergreifung deS Mörders wurden zur Zeit .510.000 ausgesetzt. St adtvahl. Philadelphia, 19. Febr. Smith, (Republ.) wurde mit 9.000 Majorität zum Mayor der Stadt gewählt. Stadt rath und Aldermen wurden mit überwie gcnd republikanischer Majorität gewählt. A la Mary Cburchhill? S t. L o u i s. 19. Febr. Frl. Grace Kean, eine junge Dame von etwa 20 Jahren deren Eltern in New?)ork wohnen, und die sich hier seit 2 Monaten bei ihrer Schwester. Frau Charles E. Norton zu Besuch befand, wird seit gestern vermißt. Sie ging auS, um Einkäufe zu machen, ist jedoch seitdem nicht mehr zurückgekehrt. H ül f e. N e w York, 19. Febr. Dem Mayor wurden nahezu 510.000 für die Ueber schwemmten übermittelt. B o st o n. 19. Febr. Der Fond für die Ueberschwemmten ist aus $12,000 an gewachsen. In den kleineren Städten New Eng lands wird in liberaler Weise beigesteuert. Sturm. Rom. Ga.. 19. Febr. Anderson und Ladiga, Ala., wurden heute Nachmittag von einem furchtbaren Sturm überfallen. Etwa 11 Personen sind getödtet worden. Häuser stürzten in großer Anzahl ein und in Amberson soll kein einziges mebr stehen. Ko s h octo n, O., 19. Febr. Um 8 Uhr heute Abend wurde unsere Stadt von einem furchtbaren Regen und Windsturm überfallen, der an Bäumen und Gebäuden großen Schaden anrichtete. onareß. Washington, 19. Februar. Senat. Die B$ über die Nationalbanknoten Cirkulation wurde diskutirt. Die De batte war lang und heftig. Zu einer Beschlußfassung kam eS nichtH a u S. Das Haus vertagte sich heute Morgen bis Mittwoch, nachdem eS die ganze Nacht in Sitzung war, und über die Bill zur Pensionirung der Veteranen auS dem mexikanischen Kriege debattiete. Szenen der größten Unordnung ereigneten sich wiederholt und der Sergeant at ArmS konnte nur mit größter Mühe Ruhe stiften. Schließlich wurde die Resolution die Bill zu? speziellen Tagesordnung für den 21. ds. zu machen, mit großer Mehrheit angenommen. Ver Kabel. Wiedergewählt. London. 19. Febr. Aradlaugh wurde mit der größten Majorität welche er je gehabt ha, wiedergewählt. Verworfen. . Wien, 19. Febr. DaS Unterhaus des Reichstages verwarf mit 165 Stim men gegen 25 den Antrag, den Familien der Ausgewiesenen, Staatsunterstützung zu geben. Die Cd olera. Berlin. 19. Febr. Die deutsche Commission, welche nach Indien und Egyvten geschickt wurde, um die Ursachen der Cholera zu erforschen, hat von Cal cutta au? einen Bericht eingeschickt. Die Commission fand in Indien und Egypten die gleichen mikroskopischen K.'ankheiiZ keime vor. Bismarck Berlin, 19. Fev'r. ÄiZmarck . hat auf den Rath feiner Aerzte seine Nückkehr nach Berlin verschoben. Angriff aus einen Eisen b a h n z u g. Rom, 19. Febr. Ein Eifenbahnzug. aus welchem sich König Humbert befand,
wurde überfallen. Manche sagen. eS sei ein Anschlag aus das Lcben des Königs gewesen. Andere wieder, eS sei bloß aus einen Raub abgesehen gewesen. Deutsche Lokal - Nachrichten.
Aus de? Provinz Sachsen. Der Handelsmann Felsch aus Garde legen wurde in Stcndal wegen Verkaufs giftigen Fliegenpapiers zu 3 Monaten Gefängnis; verurtheilt. In Hörningen bei Nordhausen sind 20 Jiinder von 40 an der T'iphtheritls erkrankt und einige der Krankheit bereits erlegen. Der PcstalozziHcrein in SangcrShausen zählt 83 Mitglieder. f Uhrmacher Alexander Ernst in Langcnfalza. Hannover. f. Im Amtsbezirke Bremcrvördc, der Partitulier Behrcns, der letzte der Acterancn aus den Befreiungskriegen. In Stade erhängte sich ein Füsilier des 1. hanseatischen Jnf.-Neg. No. 75. Für Trabuhn und Umgebung hat sich ein Kricgervercin mit 60 Mitgliedern gebildet. Auf einer Treibjagd wurde der Colin Beringmann ausGetcls zumKrü'p pcl geschossen. Eine Fcueröbrunst zerstörte in Limandcr, Amt Lüchow, 7 Gebäude nebst Inhalt. Das Haus des Hofbesitzers Hartmann zu Lecker, Amt Wittlage, wurde mit allen Vorräthen ebenfalls durch Feuer vernichtet. Die Kaiserin hat dem Frl. Johanna Kutscher aus Lautenthal,' welche seit 50 Jahren in der Familie dcö Fabrikanten Krostberg in Hameln thätig ist, das goldene Ehrenkreuz und ein Diplom verliehen. Rentier Fritz Winter in Hildesheim, welcher seine Frau durch Kohlendunst tödtete, erhielt 4 Jahre Gefängniß. AuS Thüringen. Für die Abgebrannten von Kreuzburg hat der Grcßherzog 2000 Mark und die deutsche Kaiserin 500 M. gespendet. t Dr. Schläger, Gymnasiallehrer in Eisenach. Im Eisenachcr Oberlande haben wei lokale Vaucnrversammlungen den Äeitritt zum deutschen Bauernverein abgelehnt, weil in dem Eisenacher Programm die Beseitigung der indirecten Steuern angestrebt wird. Geh. Regierungsrath Leo in Rudolstadt feierte seine goldene Hochzeit. Dem Gymnasiasten Toni von Mcvcrink in Koburg wurde die Rettungsmedaille verliehen. Aus London wird unter dem 21. Januar geschrieben: England, insbesondere aber Irland, sind feit den letzten 24 Stunden von äußerst heftigen Stürmen heimgesucht worden. An einigen Küstenstrichen haben seit Menschengedenken keine ähnlichenOrkane gewüthet, wie während des gestrigen TageS und der letzten Nacht. Die Fischerflotten haben natürlich den größten Schaden gelitten ; allein auch größereSchiffe blieben nicht verschont, und es langen beständig von allen SeitcnNachrichtcn über Strandüngen und Schissbrücke ein, die leider in vielen Fällen auch mit namhaften Verlusten an Menschenleben verbunden Waren. Auf dem. festen Lande wütbct der Sturm nicht weniger verderblich. Ä London selbst gab eö mehrere schwere Unglücksfälle. Durch ein niederstürzendes Hausthor wurde in Kings Croß ein Her, auf der Stelle getödtet ; ein Kutsche, Wurde durch einen aufgerissenen Thürsiügcl an die Wand geschleudert und se arg gequetscht, daß er außer einem Armbruche auch so schwere innere Verletzuw gen erlitt, daß an seinem Auskommen gezweifelt wird. JnLivcrpool wurde durch den Einsturz einer Mauer ein vorbeifah' rcnder Farmer mit seinem Pferde auf de, Stelle getödtet. In Eltcn Vale beiBury begrub ein niederstürzender Schornstein drei Frauenzimmer unter seinen Trümmern, die nach langer mühevoller Arbeit als Leichen aus dem Schütte gegraben wurden. Jn Bclfast verlor durch einen ähnlichen Unfall eine Frau das Leben und drei Mädchen erlitten schwere Vcrletzunaen. In Sunnyhead wurde ein Mädchen von 9 Jahren, als eS auZ de, Schule kam, vom Sturme erfaßt und in den Fluß geschleudert, wo das arme Kind vor den Augen seine? Mutter ertrank. Auf gleiche Weise fand ein Arbeiter in Zlork seinen Tod. JnWoffcrton erreichte der Orkan eine solche Gewalt, daß er eine Lokomotive aus den Schienen hob unt umstürzte. Sehr, schlimme Nachrichten liegen auch aus Dublin und von den Shettland-Jnseln vcr, wo die Verluste an Menschenleben eine sehr hohe Ziffer erreichen werden. Viktor Tissot. der beruchtigte Verfasser des Milliardenlandes", hat ein neues Werk über Deutsch' land geschrieben, welches er DaS verlieble Deutschland" nennt. Eigentlich sollte der Titel Das verliebte Dresden" heißen, da er sich vonugsweise mit Dresden und dessen weiblicher Bevölkerung
beschäftigt. Die Sachsen finden im Allgemeinen Gnade vor den Augen des der chwei entstammenden Deutschenfres sers. Dic Vcrlicbtheit der Trcsdcnerinnen schildert Tissot in der bcü'.nnten über trieben, Manier und um dieser Eigenschaft willen scheint er die weiblichen Be: wohncr vo:i Elbflr'en'i fr so hoch schätzen, wie di? Pameri?:. Anläßlich de r am I.April 1931 in Turin ju eröffnenden internationalen elektrischen Aufstellung hat die italienische Regierung einen Preis vor 10,000 Francs für den Erfinder des be: Iten Beleuchtungs-Apparats .widAtt.
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12. Der atbklisame Manu. Er ist ein stnbsamer Mann, der Jahre lang ehr gearbeitet i hat, als ' ... T sagt, er hat eine kräftige Natur, und es schadet ihm nichts. Er vergißt aber, daß die Abnuhung des Körpers in' späteren Jahren größer i jt "IS in der Jugend, vährmd das Wiederherstellen desselben langsamer vor sich geht. Da wird er hinfällig, nervös und mißmuthig. Er denkt mit Schrecke an die Zukunft und sieht ein daß er einem selbst verschuldeten, frühen Tedc kntgkgen geht. Er wird aber nicht zu Grabe getragen, denn ein'guter Freund trachte ihm Brown'S Eism-VitterS, ur er bekommt wieder Kraft. Brown'S Eisen.VitterS erneuert sein Blut und g.bt ihm neues Leben. Es stärkt seine' Nagm so. daß er seine Mahlzeiten mit gutem Vpfkttt verzehrt, Er empsikölt Vrown's ElsenBitterS allen Leidenden. .
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