Indiana Tribüne, Volume 7, Number 151, Indianapolis, Marion County, 19 February 1884 — Page 1

'W ftVÄA y. uj ic l BMy W Office : No. 120 Oft Marhland Straße. Jahrgang 7. Nummcr151. Indianapolis, Jndiana, Dienstag, den 1. Februar 188.

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Verlangt Cl?. irdBeschZsl'.zunjk irgend elchkr U!Uf)t rt ton ei cn ültkkkn Wa-ne. jufraseu in der Office der Tribüne. 2i TlAtM . Cln deiche, Mädchen, iil Ji3CrlUlIft l toUn. oaften und fcüatln jnr, für we kl,:ne Saxilief AuS Wann w,d?rau roaiden angenommen, rsenn der Erstere die Sana lna rsn werden ubern,hen reurt. Näheres s. Nord Meridian Strafe. jbfft iTlA-fAMA s.n SNdöen. da roatftn XjCtHufXQt I nb bügeln sin, im badi. JL,cn of. 310. löS S2d JZ-.noiS EtraS?. . 4. . Ei- MSdchen für HauZsrb.it. jcrianft; duf ?:o. m tb üa!x2trass. 26:5 Cl-f .4. . Si.:e kutsäe rau sucht S'elle ZferzaNtr; alt HiuLhä terin tn ernst :eu:sjn Sanilie. 3!5iew Ns. 41 22b Tenn'ße S::5.e. 1 Gin ' ?un Tabak verlangt t stri?ren Süd Tel,. taare gtrnf . k.. . in x-eZ ädchen für eLze, KJOriUIlll ! rnein 5uS:bett gegen g'.l ,r,Lohn. ötachzfrazen s.ÄÄ Ost Ohw'tr. da Cf-1.l . G:n Wldchk"! i k:'.e? kleinen xifotiöiiAt. nanm. ?:o. i?? Birgt, im;e. 20s 5 ZV.. Ciellung sn ein'm deutsÄ'N ?5Ciat1Vt I'ingrn.d-r daB!echsch-ted, pefSMi u ehernen U'2nZ!. Schere m der l?sfi:e tt.t'St. JlS'sd SX-1 n?r5cn PoavtTj. j:?. Vj f.b erlattstr '.':ewJe:sk?sc?aße. 5d Zu verpachten: zlntfmtiittlm len südötch von de: Ttat!. nabe CH'lrchman'?iirN ?e?en i"k. unterannehmbaren Ä'dma'ineen. Siech x'l'rszsn tki Henry Laatz. 2t Toughertystrake vertttietlzen: Z''?ÄÜ -.. ?!. 2:allin ttx 5I6e dfrStal. In bester Gulln: i:".? cLn beiSle etz.zcr. Osd FeLeuiS Helle. fr it:f Em modi,'.tes Lini' iu vermletyen: tr. in M m w 23 Süb Pennsylvania Strafe. 19fb Zu Fsltifcit gewebt : gfl ter, 3übWeti8tan Qtzcjt. ix Ju verkaufen ÄirSS'iä is-Cutc ;.. fmi er S'snii l'i eilen e?liH vx Ü tir.t Cct. GcrtijiUi'v,i:?i:tßi!icfn UN, sehe geebnet für eine z'Ziichkrci. Nachzufraqen o.7i.-?e Ttrzße. lv-i Au vereaufe" : äÄ,ÄÄ tasi neu, blSig. S'dereZ in der Ofstce diese )Ut, US, ?7 da 7 V utn Dovrelb?, ?io. ZZu verkaufen : ,i,u..d Zieizerftr. dei 0. Zl. LZiirgler. No. 313 Ezburnftr. ta Zu verkaufe,, : SftÄ e ,3ntlaaxttöue.ta Zu verkufeu : Ää.'.'NM'. , dt'gern Preis. Nzchzufragen Ka. 7S Lüd Z)la zre Strafe. ' t AnSjuieihenWZA'"" Zu verkaufen : &T"L7,! grenze diLiz, auf 1' .Zährige Zihlunpen, keine An a;iunz verlangt. Billige fcäuf, LolS uns a'mZ. Kauft tr, ehe ,yr in m.c vor??r.qt. Tletjser. Odd?ellSOZ tzs2e. I?undeizkntduZ,, Lekenlur.d euerviN'Zzeruns,aeni. Mttfvaumen l lm den nöthigen Raun für unsere FrülzjahrSwaaren in Ordnung zu haben, bieten slr den Publikum unseren ganzen Vorrats von Winterbüten, Pelzkappe, Pelz decken u. Handschuben, ,ii den aUerüuersten Preisen an. öAinbsrZsr IG st Wachington Str. I-Hanon Palaco Dirno Museum Zl Ticith Pennfnlvanla Straße, z!?is5,en Äarket uud Ohio Straße. s'roßartige Attraktionen! udan Porte-, die Riesin. Fosllt?, -Itinp. foubon Middleevff. der Riesenknabe. 3TtU?,iT(Z$izltt, der ustlalifche Künstler. Orando 'Klu?k2, JonLenr. Harr? LaVton. Singe? und Zlntr. Eintritt 10 Sents. ir garantiren, daß alle Waaren, welche aus un. fern StoreS bezogen werden, erger Qualität und so billig wie irgendwo sonst sind. Wenn dem nickt so ist, so bringe wan dieWaaren zurück und das Geld wird zurückerstattet. dl Mueller, ttOO Cfl Washington Straße. 330 Vcllesontaine Straße. M8 PßPEa? rr.ay be tnunl o rni o.i utÄ). i - lovrzn, & Co'J rwPPer Auvrniriii Dureau 10 Sprac t treetjt weeta outsi ''jt5?c?ntracu xany '3uGaA9j9.Z U li :

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Wer sagt die Wahrheit? Wir hatten am vorigen Frei!az gesagt, daß das Unterrchtssystem in den össint'

lichen Schulen nicht viel tauge, das Fra . gen und Antworten in den Schulbüch:rn! genau vorgeschrieben seien und daß die Kinder mechanisch nachplappern. Darauf sagt unser Nachbar daß wir dadurch den deutschen Superintendenten angegriffen, denn ein deutsche; Blatt könne nur den deutschen Unterricht rneinen. Diese Logik ist mehr al8 dumm, si? ist srech und unverschämt. Wir sind gewohnt, sws daS zu sagen, n?aZ wir meinen, und wenn wir speziell vom deutschen Unterricht hätten reden wollen, so hatten wir unS gar nicht aenirt. di:s zu thun. Im Ucdrigen ken nen wir keinen deutschen Superintendenten, sondern nur einen Superinicndcr.ten des deutschen Unterrichts. UnserNachbar sagt fer,.er ,3 ii erlogen. daß die Antwort: in den Schulbüchern neben den fragen ftehcn. Das haben wir nun eigentlich gar nicht gesagt, irir haben bloß zesagt, Fragen und Antworten seien genau vörgeschrieben. ES wäre also vollständig genügend, wenn wir bloß dieseS bewiesen, wir wollen ihm aber auch beweisen, daß die Antworten in der That neben den Fragen stehen, obwohl e3 doch ganz gewiß dasselbe ist. wenn sied a r übe r stehen. Nehrnen wir zuerst Geographie. Wir haben Giijrots Elernentary Geography vor unS, die in den Hiesigen Schulen ge braucht wird. Gleich nach der iZinlkitunq fin-den sich folgende? Sätze : DaS Land und das Wasser. Die ?)Ienschen wohnen auf dem Lande. Auf dem Wasser retten die Menschen von Plad zu Plad. Wohin wir immer gehen, besinden wir unS aus dem Lande, ode? aus dem Wasser. In einigen Theilen der Welt dehnt sich daSLand soweit auS, daß wir Wochen darauf reisen können, ohne etwa? Andere als Ilüsse zu sehen. k An anderen Stellen können wir Wochen lang auf dem Wasser reisen. und s?ben' bloß kleine Landstrecken. Alles Land und alles Wasser zufammen bilden die Außenseite einer großen ffugel auf der wir leben. Die ttugel heißt die (5kde. Und gleich unter den 7 Sü.en sinden wir folgende 7 Fragen : Wozu beniiden die Menschen da? Land? Wozu benutzen sie daS Wasser ? Wo sind wir zu allen Zeiten ? Was kannst du über die Ausdehnung des Lande? sagen ? WaS über die Ausdehnung dcS WasserS ? Was bildet alles Land und Wasser in der Welt? WaS ist der Name dieser ttugel? Man sieht die 7 Fragen passen ganz genau zu den 7 Sähen deZ TeztcS. Der Tcxt geht dann weiter : Die Außenseite eines DingeS nennt man seine Oberfläche. Wir leben auf der Oberfläche der Erde. Und die Fragen gehen weiter, wie folgt: Wie nennt man die Außznseite eincS DingtS? Auf welchem Theil der Erde leben wir ? Nun gehen hier allerdings die Antworten den Fragen voraus, aber diese so wohl wie jene stehen auf derselben Seite und daß absolut keine andere Antwort zulässig ist, als die des TezteS liegt auf der Hand. Denn wem würde eS einfallen, auf die Frage: .WaS bildet alles Land und alles Master der Welt? zu antworten: Eine Kugel. Selbst der Gebildetste würde sich be sinnen, was er auf eine so einfältige Frage antworten soll. Daß aber keine andere Antwort als die des Texte? zulSs sig ist,- geht gleich auS der nächsten Frage hervor, welche lautet : Was ist der Name dieser Kugel? Oder nehmen wir die Frage : .Auf welchem Theile der Erde wohnen wir? DaS Kind fängt gerade an, Geographie zulernen. ES kennt noch Nichts von der Eintheilung der Erde, von den Ländern auf derselben. Wie kann e? die Frage beantworten? Nun oben im Texte auf derselben Seite steht ja die Antwort. Da heißt eS : Wir leben auf der Ober fläche der Erde". Welchem vernünftigen Menschen würde eS sonst einfallen, eine solche Frage in der Erwartung einer solchen Antwort zu stellen, wenn's nicht genau so im Buche stünde ? So aber geht eS foet durch das ganze Buch, und auf den Selten L 16 finden wir die Antworten auf viele Fragen gleich unmittelbar unter diesen. Die Fragen sind fast alle so gestellt, daß sie gar keine andere Antwort, e!S die Wiederabe dcS Textes zulassen. Denn was soll z. B. ein Kind aus Fragen ant Worten, wie diese : WaS kannst Du über das Wetter in diesen Staaten sagen? WaS ist die Größe der Flüsse in diesen Staaten? WaS kannst Du über die Berge sagen? Solche einfältige Fragen lassen sich, ohne genau dem. Texte zu folgen, gar

nicht beantworten und das Kind ist cezwung:n, ken Text auswendig zu lernen, und mechamschherzasagen. Man sieht also, daß wie wir gesagt haben, Fragen und Antworten genau vorgeschrieben sind. DaS Kind findet die Antwort aus jede Frage fast stets aus derselben Seite des Buches, auf dem die Frage steht. Wenn aber unser Nachbar dulchauL will, daß wir gesagt haben, die Antwort stehe bei der Frage, und darunter nur ein unmittelbare? Beisammenstehen verstehen will, so können wir ihm auch damit die nen. Nehmen wir ein ander Buch zur Hand : LoörniV progressive music lcssoin. Gleich auf der vierten Seite beginnt das Fragen, und unmittelbar hinter jeder Frage steht die Ant. wort. Auf Seite 50 und 51 stehen nicht weniger als 89 Fragen, und gleich unmittelbar daneben die Ant werten dazu. Und wir nehmen uns herauZ zu sagen, daß die Kinder die meisten der Fragen und Antworten nicht verstehen, sondern höchsten? mechanisch nachplappern kon nm, denn Kinder von 8 9 Jahren für welche jene? Buch bestimmt ist, können die gestellten Fragen gar nicht vegreisen. Und' Angesicht? dieser Thatsache bo hauptet unser Nachbar, daß sich die AntWorten nirgend? bei den Fragen sin den, und druckt noch dazu nirgends in gesperrter Schrift. Wer ist nun der Lügner ? Wer ist verlogen? Ha! unser Nachbar noch diz Frechheit un? der Läge zu zeihen?' So viel für heute. Wir sind noch nicht seeti und tcktden morgen noch mehr Beweise bringen. Vielleicht findet sich dann unser Nachbar auch veranlaßt. unZ die (jonsularberichte vorzulegen, welche nach seiner Behauptung zeigen, daß .die Löhne in Deutschland fortwah rend wichsen.

Neues per Telegraph. WctterauSfichten. W a s h i n g t o n, 10. Febr. TrübeS Wetter, Negen oder Schnee, Sudwest wind, kälteres Wetter im Westen. E i n c in n a ti. C i n c i n n a t i, 19. Febr. Der Fluß ist aus 0 Fuß gefallen. Li Freitag hofft man wieder Gas zu haben. Heuic Morgen stürzte wieder ein vierstö öige? HzuZ an Central Avenue zwischen Pearl und 2. Straße ein Dasselbe war von den Bewohnern verlassen. Für dicll eberschwemm ten. B o st o n. IS. Februar. Im Hause wurde eine Resolution eingereicht, für die Uebcrschwemmten $50,000 zu bewilligen. GrobtNoth. E v a n ? v i l l e, 13. Febr. Das Hilss boot Mattie Hayz kam heute hier an. Die Mannschaft berichtet, '.daß allenthal ben den Fluß entlang, große Noth Herr sche und Tausende ohne Obdach und ohne Nahrungsmittel seien. Hoffentlich übertrieben. P a r i S, 19. Febr. Die .NewZ" pub. liziri eine Nachricht aus Berlin, wonach deutsch-amerikanische Bürger rückstchtSlo? in'S Militär gesteckt werden, die Regie, rung den amerikanischen Gesandten voll ständig ignorire und direkt mit Washinz ton unterhandle. Aus dem Sudan. Cairo, 19. Febr. Der Einfluß deZ Gen. Gordon ist so groß, daß man für die Sicherheit der Besatzung von Khartum nicht länger fürchtet. ., . . 'Niederlage der N e b e l le n. Suakim, 10. Febr. Nachrichten von Tokar melden, daß die Besatzung einen Ausfall machte, und dem Feind eine Niederlage beibrachte. Drahtnachrichten. Sechs Kinder verbrannt. G a l v e st o n, Tex.. 13. Febr. Von Crochelt wird gemeldet; Rcuben Hart und Frau gingen .letzte Nacht zur Kirche und ließen ihre sechs Kinder zu Hause. Hart sperrte die Thüre zu und nahm den Schlüssel mit. DaZ Haus gerieth in Brand und die sechs Kinder verbrannten. S ch n e e st u r m. S t. P a u l, 18. Febr. Einer der hef. tigsten Schneestürme zog gestern über Dakota hm. Der Wind blies so heftig, daß er einen Eisenbahnzug aufhielt. DerMisfissippi. M e m p h i S. Tenn., 13. Febr. Der Mississippi ist in fortwährendem Steigen begriffen und die Gefahr einer Ueber schwemmung steht bevor. -Little Rock. 18. Fed. DaS Was. ser geht über die Eisenbahngeleise und steigt noch fortwährend.

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Washington, 18. Februar. Senat. Nach Erledigung verschiedenerGejchäfte von unbedeutender Wichtigkeit nahm der Senat die Bill bezüglich der Cirkulation dcr Nationalbanknoten aus. Coke sprach zu Gunsten der Ausgabe von SchotzamtSnoten. 2ücst hielt eine hestige Rede gegen die Nationalbanken. Der Senat vertagte sich ohneBcschlußfasiung. Haus. King reichte eine Resolution ein .Z5O0.000 für die durch die Ueberschwem mung am unteren Mississippi Notbleiden den zu bewilligen. Belford reichte eine Resolution ein, vom Staatsdepartement Auskunft über die Lasker Resolutionen zu verlangen. Die Bill zur Einziehung dcS Trade Dollars wurde für den 11. März auf die Tagesordnung gesetzt. Der Antrag DorshcimerZ, die Bill zum Schutze der Ausländer gegen Nachdruck unter Aushebung der Geschäfts, geln, ZU Passiren, fand nicht die nötbige Zweidrittelmehrheit. Darauf Vertagung. Per Kabel. Die Lasker Resolutionen. Berlin, 18. Febr. ES heißt, daß die Gründe ViSmarck's für Rücksendung der Lasker Resolutionen in Kürze verössentlicht werden. ES heißt, daß es Gründ? von hoher politischer Bedeutung sind. . Die Rebellion breitet sich a u S. London. 13. Febr. Den letzten Nachrichten zufolgt breitet sich die Rebel lion gegen die Türken in Vemen im Südwesten Arabiens immer mehr aus. Gefahr. Paris, 13. Febr. Die französische Regierung hat die Aufmerksamkeit deS englischen KabinetS auf d'i Gefahr gelenkt, welche in einem Ausstande der Araber liegt, wenn die englische Besatzunz v:?r!ngert wird. AuS dem Sudan. Suakim, 18. Febr. Der Com Mandant von Tokar berichtet, daß er noch mit LebenSmitteln bis zum Ende des Monats versehen sei. Gcrüchtweise verlautet, daß Tokar von den Rebellen eingenommen worden sei. Der M a h d i. E a i r o, 18. Febr. Ein Brief von El Obeid .sagt : Der Mahdi ist in fortwahrender Furcht vor Ermordung. Be sucher dürfen sich ihm nur auf dem Boden kriechend nähern. Sklaverei. Jeddah, 13. Febr. Die Eingeborcnen sind sehr beunruhigt, weil sie fürchten, daß die Briten beabsichtigen den Sklavenhandel ganz und gar abzu schaffen. SchissSnachrichteu. N e w "9 o r k, 13. Febr. Angekommen Switzerland" von Antwerpen. New Orleans, 17. Febr. Abge.: New Orleans von New ?)ork ; Bkari ner von Liverpool; .Wanderer von Port Antonio. L o n d o n, -17. Febr. Angekommen : Abysstnia und Panama" von New York; Sidonian" von Boston ; Critic" und Norfolk- von New Orleans. Angekommen am 18. : Britania- und .France" von New Vork. Marktpreise. SSt,n-No. 1 . ft.O?:$0.2totl),41-U3.'. orn 9;o.2 rseib 4c: gelb 48c; gerni3.4S. Hafer Ns. weis Äoggen 56e. Jt lc t 15.53. eett 19.00. Schinken Ile. eoultitn 9ic. petf 12;c. Selten iivje. 53otnc schmal lltf-lle. h l Family ?4- 4.-5: ?ak, 4.50 3.00; Crtra 52.50 12.60. ter 20c; int Lto 2le. tter Cresmer? 33-42; T:ir, ; llountr, 1316. Hklzner-9 9.'Le. artfsln-ki.0-e.2arkBrl. Seksl-ochäxfel ?2.d0-ZZ.tt); XaZettsfek HJSi54.50. rei Zur!. Vom Auslande. In London bestanden mit Schluß des Jahres 1833 nicht weniger als 1003 wohlthätigen und religiösen Zwecken dienende Vereine, Gesellschaften und Institute, deren Einkommen sich aus 4,314,275 bezifferte. Dasselbe vertheilte sich auf 18 Bibelgesellscbaften, 92 Mlssionsgesellschaften, 6 Kirchenbau-Ge-sellschaften, 37 Blinden- und Taubswm-men-Jnstitute, 90 Hospitäler undArmen Apotheken, zahlreiche Pensionsanstalten für alte Arme und ahnliche der freiwilli gen Armenvslege dienende Institutionen, i)4 allgemeine Hilfsinstitute, II Suppew anstalten, 94 Asyle für Obdachlose, 56 Waisenhäuser, 69 Reformanstalten für verwahrloste Kinder, 99 EniehungSan stalten) auf 36Fnstitute zur Äerbesierung der socialen Äuuände und 17 Jnstiwte j wm Schutze junger MdSen.

U c v e r .d t e Ausgrabung erl in Elcusis,' der alten Kulturstatte der De. meker, . dcrcn Mysicriendienst für. ganz Griechenland von der einschneidendsten Bedeutung war, liegen in dem Rechenschaftsbericht der archäologischen athenisehen ,? Gesellschaft Mittheilungen vor. Man hat den eigcnilichcn Tempel gefunden, der in seincrKonstruktion'von. den anderen aus demgriechischen Alterthum bekannten Heiligtümern verschieden ist, gemäß den ganz abweichenden BcdinLUn gen, denen in Clcusis das Heiligthum zu entsprechen hatte. Sonst galten die Tempel nur als Wohnhaus des Gottes, in welches die Priester nur allein Zutritt fanden, während die Opfer und andere rn Gegenwart einer Volksmenge vorzunehmende Handlungen vor die Tempel verlegt tvaren ; hier dagegen war es nothig, einen Raum zu schassen, welöcrder großen Menge der Eingeweihten Zutritt gestattete. Demnach ist hier ein großer, quadratähnlichcr Raum zum Tempel gestaltet worden, dessen Oberbau von G Säulenreihen, jede zu 7 Säulen, getragen wurde ; an allen 4 Wänden ziehen sich 8 übereinander ansteigende Stufen reihen entlang die offenbar den Eingeweihten bei den heiligen Schaustellungen als Sitze dienten. Als dieses gewaltige Gebäude, welches der berühmte Baumeister Jktinos erbaut bat, schloß sich nach Osten bin eine, wie Vitruv erzählt, zur Zeit der Dcmetrios aus Phalcron von dem Architekten Philon erbaute SäulenHalle von 12 Säulen in der Front und je einer seitlichen Säule, also 14 im Ganzen ; die Weite der Spannung (über 11 irr Tiefe) läßt erkennen, daß das Gebälk nicht auS Stein fein konnte. Die Säulen der Vorhalle waren nicht vollenbet. Um den Tempel zu errichten, w: ren viel ältere Gebäude niedergerissen worden ; auch von ihnen hat man noch mancherlei Spuren gefunden, ohne doch darüber zu völliger Klarheit gelangt zu sein. Der ung arisch eJustizm in jster Paulcr entwickelte neulich im3keichs tag ein glänzendes Bild von den eccsätanten Fortschritten, welche diemngarische Gerichtspflege unter seiner Leitung zu verzeichnen habe, da spielte ihm der Zufall einen neckischen Streich.' An demselben Tage kam cs :n Pest zu Tage, daß eine arme Frauensperson sechs Monats im Gefängniß vergessen worden war. A!arie Schwach wird unter dem Verdachte eines Tiebstahls - verhaftet, allein schon nach wenigen' Tagen überzeugt sich der Untersuchungsrichter, daß der Verdacht unbeAründc't sei und er ordnet die sofortige Freilassung der Verhafteten an. Das auf die Freilassung bejügliche Schriftstück wird sofort ausgefertigt und' geht verloren ! Die unschuldig Verhaftete sitzt inzwischen im Gefängniß. Nach zweMonaten gelangt ihre Angelegenheit vor den Gerichtshof, der im guten Glauben, daß eine in Frerhcit bcsindlicke Person hler - in Frage komme sich begnügt-, die Einstellung des Verfahrens anzuordnen. Allein inzwischen ist die betreffende Person vom 7. August bis Mitte Oktober stets in Haft gewesen. Nun so denkt wohl der menschenfreundliche Leser nun wird man endlich an sie gemahnt werden und den traurigen Irrthum repariren... Doch nein, dieUnglückliche verbleibt unbemerkt in Haft bis zum 24. Januar 1384. Da erst wird sie zufällig entdeckt und diesmal wirklich freigelassen dreiMonate nachdem ihre Angelegeuheit defmitiv einge stellt ist, sechs Monate, nachdem sie in Haft genommen worden. Ein cntsehlicher Unglücksfall bat sich dieser Tage- in Berlin im Pfcrdcbahndepot an der Krcuzbergstrahe zugetragen. Als ein Wagen der Linie Kreuzberg - Kölnischer Fischmarkt Morgens um 6 Uhr in den Dienst gestellt werden sollte und von den Pferden in schneller Gangart aus dem Schuppen gezogen wurde, beugte sich der Eonducteur auf dem Hinterperron seitwärts so weit über den Wagen hinaus, daß er mit dem Kopf an einen der dicht neben den Geleiscn stehenden Pfeiler stieß, und' zwar mit solcher Wucht, daß der Kopf vÄlig zermalmt wurde. Ehe das Unglück wahraenommen werden konnte, war der Wagen noch etwa fünfzehn Schritte weitergefabren und der Leichnam des Verunglückten hinabgestürzt. ' Derselbe hinterläßt eine Frau und drei kleine Kinder. E i n e A c t i e n g e s e l l s ch a f t ur Trichinenfreimachung des Schweine flcischcs" ist die neuestcGründung, welche zur Zeit in der Luft liegt. Es ist nämlich auf das entsprechende Verfahren, wclckcs im Pökeln des Schweinefleisches mittelst eines auf 80 bis 9 Grad er wärmten,' mit Salzsäure angesäuerten Salzbadcs besteht, das- Patent für Deutschland nachgesucht worden. Zur Ausbeutung des Patents scheint nun dem Erfinder Jacques Leos in Paris die Vegründung einer Aktiengesellschaft am Gecignctstcn. Das neue Verfahren bean sprucht, wie cs in der Patentschrift heißt, nur einige Stunden Zeit, macht das einaepökelte Fleisch innerhalb drei bis vier Tagen fertig für dauernde Aufbewahrung und töhtei zugleich etwa vorhandene Trichinen. Vn den Kreisen der Interessenten Wird die gan;e Sakbc x lÄuiig noch mit einiger Henettctt bepandctt. Daß in Deutschland eine Kleinigkeit an Schweinen ungckocht und unacpökclt zur Wurst vertvendet werden, scheint den franzosischen Erfinder nicht ;u'aeniren:

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