Indiana Tribüne, Volume 7, Number 144, Indianapolis, Marion County, 12 February 1884 — Page 2

nrr e. Er sch eint FSgliS, VöSeuttlH u. Sonntas. OsiZeel Marvlandgr. Indianapolis, Ind., IS. Februar 1884. Gin verhäugnißvoller Hirsch. Llnfanz dieses Monats wurden bei Äollandsville, Pa., Jordan MapeS und 5in! Grover, wie sie sagen, von einem pirsche auf der Straße angegriffen und trdtctm dnsplkk'n in lbitvertbeldl- , " i- - fluna". Das Gesetz verbietet m Penn sylvamen die Erlegung emeS Hirsches nach dcm 31. December und die Gcnann 4u llALAHi4.4L.MA W.?IaI HUI it-uiücii i?rgril uevviutuiiij wcuvu in Anklagezustand versetzt, vor dem Richter die Sache der Hirsck ausgewürfelt und V,J9 i fjf f 4 -9 W. A f3 VW4Arr.. A AA M VC Vi44V li VIC VUlUlvil IC CUlHtaUi' I irr. er . ? or. . r .JL.' I l?eioen jvutr. elm .Uvwurseltt der Friedensrichter 'JameS Wilson' den Hirsch. Dieser wollte sich mit seiner Veute nach Hause begeben, wurde aber nterwegs auf Grund eines Haftbefehls r - ft r m rr t- 0 rT vervanet. den ovn couanos, um i2c 1 ( ' tai!o n u invuivv.i V"ÖClS?S2?VÄ?fl. Vüraschast entlassen und lud ein paar UULLC ULlf U1L lUULLi: LlLÜLtL ILUllLllLL LL C Taae darauf seine freunde zum Ber;ebren des HirscheS ein. Spat brach die ü?VLlt auf und ein Theil derselben begab sich vor Rolland s HauS und deranstaltete eine solenne Katzenmusik. Der anitaltete eme solenne 5katzenmusir, mit solcher Beehrte rief den Nachtschwärmern ni; er werde unter sie schießen, wenn ixt frrf tttsfi irtftstrf st rf ntFmfn IV IllWf MV V V . VIHVIIIVIM rf,n Ltf -s Erfolg rZ' t o.. s. 4 jwTO m auf er 7?Va a unSbi!5erto:nWÄ k. . Ich bm gar nicht ausHause gekommen, -,,Du. b.ft ein elender Lugner!" 7"?.? .und hierbei J..JJ Jn'x n. V, LCrC entsann ,sich und die beiden Bewerber um L ÄÄVSSS w ."5 m 1k." Muhe und Noth von hmzukommenden F?nrieeTy?,.W' ,n wegen thatlchen Angrns, Wchor, .l,eRllanz wegen Bel 'd.gung Wa ab ". Ti K T, BW 1 gestellt. , Wetter erhob RollandZ gegen denSauire Wilson. dessen SohnWilliamz. Jordan und 8' , und. M 1Ä VV WVV y VV wHUttW IVtVV VV. ' 4. i. r. nacy, er rer oer atzenmun: Nlcyk zu gegen gewesen, alle Uebrigen leisteten Bürgschaft für ihr Erscheinen" vor Gericht. ck- c rx- , vt Die venchiedenen Proccnverhandlun?i , V -V v , w ' Än2 . , v i? '"SW 'V'W nV Tt . -. i , i I mi-X -iv 'T ',. . ''l. c . Mchopit. Jordan MapeS betreibt se,t Z t. T TT7Ti C r V Ichaft Mapes unn. Nie war bisher lZ,ZSS&t l2S RS2äi&.uS ,,t der chwiegersohn onJohnNollands ÄOT(S?JWF .'''"Ä i M v , v iLTnr,rr inniiniwsTWTnnip,r i ttipu iV Ufc VliV WViV iWWV VU4W LfcUf. VV gehörte zu Wilson's Gästen und ist von Rollands weaen Theilnahme an der Katzenmusik verklagt ; seit dieser Zeit ist Vollends in seinen Augen ein aam ge- - f i f . t r 5!Ä Z .vreunde und Eomvaanon aeqenüber mit i- t si 0 t oiesernjicht nicht Zurück und ein furchtbarer .ank. sowie Auflomna der tde-I fe f "Anur e ch;k'l'ch Jnlere - auch l ebende Herzen hat der ,n Selbstver. I WCS S"9 ÖCl00lclc auveinuer- , i'Ai.i. ri :cx . . s i v s!.''"' Frank Kapes, der Sohn von Jordan Mm,. Vaujchrelner, verzteyt sein eicyasr, rommr ra,c? vorivaris uno gei 1 A . . 1 L . A. r i Z

!ndiana

Vnvün

?orrzu oen geaieiilen zungen innern ntlf als Deutscher müsse er für die deutm Rollandsville und Umgegend. Er sche Staatssprache eintreten, k,. nch

liebt Frl. Mary NollandS, Mary liebt ijn, cos pa tc? aar irar rrno : uno , . t-tff.cn . . i 1 1 oyn jicuanc iiiu große vmexe aus semen zulunstlgen Schwiegersohn. Am Xf f. v t c r : f " ' t .1 cw f . . rfJzffm krnds und Wilson hatte Frank wie tägTtm ftn VArMft . Kditt rftf IVwaa Iva4 ' . . k 1 TJ öKollands ,n s Zimmer. Frank, mtt wem hältst Du es in diesem Streite ?" Iirttrt. im f.tnn ntrnt lfl.tTt. hnv trn n f-"r, . -r t i ' .y ' öv genmemen Vater bm, lay Mich unparujc? lern uno mitv Öw w "i oen trett Ml chen!" 0? vernicht tut rnich ist, der ist wider mich, fort aus dem &m itnS Mitrn mn (vmVwsT i v,v, .v Vv vv vivuv v wieder .zu überschreiten, es wäre Dem Tod Aber Papa" wollte Mary Fürbitte einlegen,, doch Schweig , oder Du but mem Kind gewesen" , . . Cf L - lvittfa ltvm 4"U4, " t .vltwv"Tb- "4tv . u"" machte die Thür des traulichen Zimmers, indem er so oft glücklich gewesen, von außen zu, ist aber so wenig m VerzwelfI lS SllrrH Nr htKn ...9 "-y vvw. vnv öhuvw , vp em rn Selbstvertheidtauna getödteter Hirsch zwar vielen Trubel verursachen, aber nicht em Lebensglück zeytoren kann, TrauriaeS L00S. . es 'eiien von a ymaron, . 1 mi 't er pf . Wis., lebt der 50jährige Franzose August Äloty in einer verfallenen Sütte. em S 4 m i -ftMt4 i4Aw4i4i W v vyi.i3vkw' vau; uu c . rf ... cm Im. . r mr r

gernieoen ran au eu. ieercen,a) tn Oesterreich ist und auch vorlausig bleireiste vor zwe, Monaten m Geldanaele ben muk.weik sich hl l?ck, mhyy.

genheiten nach New Jork und sah dort in hr Vfrrntlf ?n?ä 5Hrtrtiisa der Familie emes Börsensemals auffallend schöne Engländerin, welche die i et ... Tt .l i . r. .r v - i . reuung einet vyouüetnaiuc velieioeie. Sie war die Tochter eines britischen Oberstabsarztes, war nach dem Tode ihrer Eltern vermögenslos nach New Jork yekommen und hatte schnell ein ihrer Bil dunJ entsechendeS UnterkonWenefun,

den ; die xamt wricht enaliicb, franzö-1

sisch und deutsch und ist beinahe Virtuosin auf dem Klaviere. Der Harpagon verliebte sich in sie und schrieb t... i. v er.. r r j. l idt nau? oer jiuu.eipr in lewei wmm: r w W LT w zlgen , tau zayuole Änese, in oenen er ihr seine Hand und lern großes Vermögen zu Füßen legte. Anfänglich schenkte die junge Dame den Briefen seine etij, aber Melden ichildettenden elcyiyum ocs oiytciüv-tv immct mi zender, der Scnsal sagte, er yave deveutende Capitalien des Herrn 5ttöty jji verwalten, kenne denselben aber sonst weiter nicht; das junge Mädchen beschlich die Sehnsucht nach einem eigenen Heim und r r f ' J c..r r i -1 ; beiden in Grafton statt. Der r.i. .......... s. IssiUcnUQ sano eine uiiiMTncrnuiui zwi t er ... ? rfj. Tiix leuntus 7aiit jru wi tiuui muui .U3estea Milderte seine, bebagliche Häuslichkeit und acht Tage später fand, ebenfalls in Grafton, die Hochzeit statt. V V " - O ÄV.' ,L V' Schon ut den eruen aaen ermdr die Scbon in den eriten )Zaam erfuhr Frau die brutalste Deyandlung uno am 1. d. M. stieß der Mann sie in die bittere Winterkälte binaus. Durch den ti?fen Schnee gelangte sie nach der Station Ulao und munte blcr im freien vier ltunw.rr... K 'f fi. ;.hf fr. nf Wmri.nS;r menschenfreundlicher Änt versichert, daß . ' . . . ' volge der ' Standen ..den l 1' ctawvf ttm Wc vt'.itsche . .. . J"l vsterrelchijchen Abgeci Sprache. Abgecrdnctenbaufe wurde bekanntlich am 24. Januar, über den Antrag Wurmbrandt s verbandelt. das Deutsche wieder nn; alleinigen ff. , m Mk. r f Staatswracyc rn Osterreich zu machen Die erste Debatte war besonders deshalb intcrcssant, weil ein N i ch t d c u t s ch c r, der Abqeordnete Tomaszczuk, und der klerikale Hofrath Lienbachcr beredt und energisch für das Deutsche eintraten. Tomaszczuk betonte, seine liberalen Ge. sinnungsgenossen wollten keineswegs die tionalen Rechte der anderen Nationalitäten verletzen, sondern blos der weiteEinengung der deutschen StaatsWache ein Ende machen' Gerade weil Oesterreich ein viel prachiger Staat ei, ne er ohne eine Staatssprache nicht dukt der historischen Entwickelung wie Oesterreich selbst und sowohl die Sprache er Dvnastie als des Monarchen sei. Der Redn r schilderte die Ausbreitung es SlaViZmuz in Oesterreich und be tonte, b e frc w ll ge Duldung der teutschen Staatssprache sei ungenügend ...Ji -"r.t.c.i.L- o;. nswsÄS?fc kes wirll ch ciLä Ernste sei' ' so solle dies jetzt bewiesen werden ;' eine bessere Gclcgenbeit dazu werde sich nicht darbieten. Graf Hohenwart erklärte, die deutsche r ' x. P . r ' Sprache werde schon ganz von selbst m ' ;x -AlfwrA 'tr,:c ' L,&. Win.nu' vtuuivii .vMfe vivivw.i ivva halb et, als Deutscher, qegen alle geseblichenFeststellung'en nach' dieser RiZ.u.iz hn Em pruch erbeben werde. , Unter unzeheurer Exannun nalmi so dann der bekannte klerikale Hosratb Lim. bacher das Wort, um für den Antrag Wurmbrandt'szu spreben. Linbacher'S Rede geborte zu den glänzendsten und schneidigsten oratorischen Le.stungen, die feit Iange gcrt mtim un6 ertras weitaus in jeder Richtung die der ande m ren Redner. Bald die stürmische Sei terkeit deS ganzen HauseS erregend, bald den Beifallssturm der Linken entfesielnd. zersazene der Neoner alle von der Nechten gegen die deutsche Staatssprache vor- .. Ll rz' ..t.. .. . w c . i vi ja vv iv vvuiiuv viuuiv viuu. -v vvgebuchten Einwä'nde und d7sinirte die deut che Staats prache n überaus mar Worten wie folgt : Schon Oester . .. . . -x, TS ,1. ft. - f. -rT-' r; TO'ssiE DeutschsttHeichsäm seine Mut. ..rkuraZe bi7m. hir.triA i--ir - - . i - -1 , ,,..,., gesetzlich fei das Deutsche allein die .Staatswrack,, ici tUnnft nick Staatssprache anerkannt. Mtt fiA kagegen auflehne, lehne sich gegen das Gesetz auf. Als Oe terreicher, als Beam1" Ä . . die Anderen müßten dies tbun. Kera, t . r . . ' btju packend war die Stelle, wo Lienbacher die antideutsche Ma oritär fraqte. was sie mit der .deutschen Minorität in I . 1 ' Böhmen :c. treibe, was aus dieser werden solle ? Sensation erregte die Art, r m m. m i roie icnoottier riete au ceraitye sog, welche ibn beschimvken. weil er.sör d?e deutsche Sprache eintrete. Er zeigte diese I an:r. ra A . -. . . , ' ui ymvlom, eine wie you'gradige Aufregung schon in den Provinzen beliebe. Die (tarne Rede aestaltete iiefa hu einem alänzenden Nlaid,? iir deutsche Sprache und gleichzeitig zu einer I t t r. m .r ? Mqiaiyen eruriyei.ung auer gegen die deutsche Svracke aerickteten ndn:- . Noch am ersten Tage reichte' der Pole Grocholsky eine Tagesordnung ein, die kenn m,A ...- - -""7 f V. HMHVIIVUIUt.ll .VM.VV. I . - t i t- p t rti , - t cic eriiarre, oag oer reichsraty nacy oer Mersassuna überkamt nickt -stänki M. eine Staatssprache durchzuführen. Ab. gesehen davon werde nicht bestritten, daß w?. k....it.. fr. r . , . V r 0lC oeucye vracye nolywenvlg ux, um sowobl den .and-kZkk-k,? .w:.ckverschiedenen Nationalitäten in Oesterich zu vermitteln, als auch die Einbeit I V - rn I ? . . , ? , r r . ves raaies in amiticyem mne aukrecyt Im erkalten. Da sie also s r e i w i l l i a e Änerkennuna findet, aebe daZ aus über I. - u ' " ' . a den Äntraa urmbrandt's ,'r ?aa?ordnung über. Damit ist wenZast?n in?stan,n S 1 - VV w-qw-w J I r r w . . . eulily nocy immer Sie Vaupkzvracye I . 1 . ' - . . r . . Kroaten und . wie alle die interessanten I ct-a! ? ..... i ..yiaiujnen" oeirn rnnarn. nur imiieia dieser Sprache miteinander, .verständigen t i err' c r r rr- V, m. : .r . r ? r, - Ivnnen. üjtro ne aver vom inyeils staute nicht gevflegt und unterstützt, während die einzelnen Kronländer mit allen nur denkbaren Mitteln die verschiedensten slavischen Sprachen zu heben beflissen siXsapSKtnLusebLZ. wo

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wie das' heranwachsende Geschlecht die

Kenntniß des Deutschen erlangen soll. Rm inde ist dann der verfall des Relches unausbleiblich. Die Deutschen, die bisher als Vermittler zwischen allen Stämmen standen, sind verdrängt und ein neuer Einbeitöpunkt ist nicht gefunden. Es scheint, daß die Regierung das Interesse des Hauses Habsburg schlecht gewahrt hat, indem sie gegen den Antrag Wurmbrandt's kämpfte. Im Uebrigen hätten sich die Deut.chliberalen und diejenigen, die wenigstens in dieser Frage mit ihnen zusammenhielten, bei dem mit schwacher Mebrheit gefällten Bescheide des 'Abgeordnetenhauses schwerlich beruhigt Doch sind inzwischen Zreignisse eingetreten, welche nicht nur auf jeden Fortschritt lähmend wirken, sondern gerade das Deutschthum hart treffen. Wien, die deutscheste Stadt im Lande, ist unter das Kriegsrecht gestellt worden. Die Machtbefugnisse der Regierung werden vermehrt, weil einige Auswürflinge der Menschheit durch ihre Schandthaten die Furcht vor der ,.Anarchie" erregten. Bor der Aufregung, welche 'in Folge der Wiener Schrecknisse herrscht, tritt der Kampf des Deutschthums um seine Sprache völlig in den Hintergrund. Was einige Wahnwitzige angeblich im Namen der Freiheit vollführten, gereicht der schwärzesten Reaetion und den Eulturfeinden nim Vortbeile. Eine unbeare.fliÄe Entscheidung. Eine neuerliche Entscheidung dcsHerrn Frelinghuysen ist geeignet, Verwunderung wenn nicht Entrüstuna zu erregen. Zum Verständnisse derselben müssen einige Worte vorausgeschickt werden. Im covember vorigen Jahres wurde ein zwischen Montercy und ?!ew Laredo fahrender tlsenbahnzua beraubt. DaS Verbrechen charactensirte sich nach der Art seiner Ausfübrung als eines der et. r f i r rrc rr r iMum.aMn, wetwes etc nmlnalgeschichte kennt. Mex.ieanische und amerikanische Verbrecher hatten ein Eomplot geschmiedet, einen Zug, auf dem eine große Anzahl Silberbarren befördert wurde, durch Aufreisten der Schienen zum Entgleisen zu bringen. Während die Passagiere und Zugbeamten, dle hierbet Wm TnVii nSr Sr 9rfffmtmstmfl v. . I r.v vv VW . v mv t j entgingen, mit den Verwundeten beschäftigt waren, sollte der Waggon mit den Barren geplündert werden. In Folge eines Zufalls wurden die Silberbarren schon früher befördert, als ursprünglich beabsichtigt war, aber auch der Zug, der in sein Verderben rannte, enthielt eine Quantität Silber in Kisten, sowie eingroße Summe Silbergeld u einem Geld schranke ; ersteres siel den Räubern zu: Beute, der Schrank widerstand ihren Anstrengungen, denselben zu, öffnen. Mehrere Menschen wurden durch das Entgleisen getodtct, andere schwer verwundet. Die mericanischen Behörden und die Bahnbeamten betrieben die Entdeckung und Verfolgung der Verbrecher mit ebenso viel Energie als Geschick. Es wurde ermittelt, daß die beiden vornehmsten Bewohner des Städtchens Nuevo Laredo, emer derselben der Bürgermeister oder iete politiVo Pablo Quantana, die Verschwörung angezettelt, an der AuS führung des Verbrechens aber nicht Theil genommen hatten, und daß diese mehre ren texanischen und amerikanischen DeSperadoS zur Last siel. Unter den letzteren befand sich der berüchtigte Alexander Trimble aus Teras. Die mczicanischen Verbrecher wurden verhaftet und erwarten im Gefängnisse zu Monterey ihr Schicksal. Die amerikanischen Banditen entkamen über die Grenze, Trimble wurde von den bekannten ' texanischen Rangers gefangen und in das Gefängniß zu San Antonio eingeliefert, um dort bis zum Eintreffen der . Auslieferun gsverfügung zu verbleiben. Der Staatssecrctär hat jetzt entschieden, daß Trimble nicht auszuliefern sei und das Scheusal ist aus freien Fuß gesetzt worden. In unserem Llusliefenmgsvertrage mit Merico ist bestimmt: keine der beiden Negierungen ist verpflichtet, einen ihrer Bürger wegen eines Verbrechens auszuliefern, das er auf jenseitigem Territorium begangen hat, oder beaanqen zu haben verdächtig ist. Die Mitschuld Tnmoles an dem satanischen Verbrechen ist so gut wie erwiesen, trotzdem bleibt der Halunke, in Folge dieser Entscheidung straflos. Ausgeliefert wird er nicht und kein' amerikanisches Gericht kann ihm Weaen des in Merico begangenen Verbrechens der Prozeß machen. Unbegreiflich nennen wir diese Ent fcheidung,weil den angeführte Vertrag die Negierung zwar nicht verpflichtet, ihr aber auch keineswegs verbietet, gemeine Verbrecher unter den. hier vorliegenden Umständen auszuliefern. Schurken wie Trimble schützen, heißt die an sich Pflicht gemäße Wahrung der Hoheitsrcchte eines Landes zu weit treiben. Herr Frelmahuvsen hat sich in der Schweinefrage Bismarck gegenüber als ein äußerst boflicher Mann gezeigt, er hätte in , dieser Frage der Schwesterrepublik gegenüber etwas entgegenkommender handeln können umso mehr als diese -unseren Truppen-gestattet hat, "die Apachen auf mericanisches Gebiet zu verfolgen. . ' . i m m ' i ' AuS Colombia. - Zwischen der Regierung der Republik Eolonlbia und -der Panama-Eanalgesell schaft droht eine .unbedeutende Streitigkeit.iin Geldangelegenheiten, in denen bekanntlich die Gemüthlichkeit aufhört, das gute' Einvernehmen wenigstens vorübergehend zu stören. . Die Regierung hat der Compagnie außer denjenigen 500,000 Hektaren Land, zu deren unent gcltlicher Abtretung zu Canalzwecken sie laut des abgeschlossenen Vertrages verpflichtet ist, noch -weitere 150,000 Hecta. ren gegen später, zu .. .vereinbarende Ent schädigung,abgctteten uqd Überwiesen. Die Canalgefellschast hatte hierauf den StaätSschatzmeister ermächtigt, die SumAt von A,500,O00FrancS auf ihreHauptkaffe m Paris zu ziehen, daS Schatzamt . t t . i m i. rtrr . 1 I ä aber hatte diesen Bettag um 200,000 Fr. übeygen,undLMsel .deslbenM.

. - f T. I ?lese? Hohe' protestirt worden. Die ökegierung von l?isnnis)k bat htprfiiif Yn?s f.sVnpr.tlStrori V j v j r V V torium der Gesellschaft in Paris telearaphisch ersucht, den Betrag von 200,000 Francs noch nachträglich anzuweisen. mehrere Depeschen sind in derAngelegenheit gewechselt worden, dieselbe war aber bis zum Lt. v. M. noch nicht erlediat. Bis dahin hatte die Regierung für Depcschen über 93,000 verausgabt. Das Bundes-Flagaenschiff Tenneffee" liegt zur Zeit vor Aspinwall. Unser Eoasul hat den Commandanten ersucht, bei den Küstenplätzen Boins del Toro und San Andres vor Anker zu gehen, weil dort unsere Cosularagcnten während rhrcö amtlichen Verkehrs mit den Bchörden mit auffallender UnHöflichkeit bchandelt worden sind. In San Andres soll außerdem die aus Holz bestehende Ladung einer amerikanischen Barke ohne zede rechtsgiltige Veranlassung beschlagnahmt worden fein, lim britisches KrieqsschiN wird in San Andres ebenfalls erwartet, da der Consul Beschwerde geführt hat, die Gerichtsbehörden hielten cnallsche Unterthanen ohne vorherigen Proceß gefangen und hatten die konnseation des Eigenthums derselben verfügt. AuS Panama wird endlich noch benchtet, daß in einem Steinbruche bei Managua in cicaragua aus verschiedenen Steinplatten die Fußeindrücke vorgeschichtlicher Menschen entdeckt worden sind. Der Archäolog Dr. Earl Flint ist gegenwärtig mit der Untersuchung dieser Fußstapfen beschäftigt, und erklart die Eindrücke für von 'annern, Frauen und Kindern herrührend, die vor mindestens 50,000 Jahren gelebt haben muffen ; er wird durch eine sorgfältige Untersuchung der Formation, unter welcher die Platten gefunden wurden, die wissenschaftliche Begründung dieser seiner Ansicht nachweisen. Bei Gelegenheit von Ausgrabungen, die Herr Flint in der Nachbarschaft vornehmen läßt, wurden drcibci nige Tigel aus gebranntem Thone gcfunden, an denselben sind die Spuren von Basreliefs wahrzunehmen, die mit etruskischen Schriftzeichen Ähnlichkeit haben. Äom Inland e. ES ist erstaunlich, welcher (-charszinn, welches Nafsinemcnt mitunter von Bummlem aufgewendet wird,um ein stärkend Tröpflcin ohne Bczablunq hinter die Binde gießen zu können. Kam dieser Tage ein Bummler, der sich das Aussehen eines biedcrnVcttcrs vomLande gegeben hatte, in eine Apotheke inBridgcport, Conn., uiid fragte nach Fässern, deren er für seinen Apfelwein bedürfe. Man zeigte ihm den vorhandenen Vorrath, und der Mann suchte sich 30 verfchiedcne Fässer.aus, auf die er mttKreide seinen Namen schrieb. Da siel ihm ein, daß er einen alten prachtvollen Apfelweinschnaps zu Hause habe, den dcr Apotheker vielleicht an ZahlungSstatt nehmen könne. Warum nicht, ' meinte der Apotheker, kommt ganz auf die Qualität an." Lassen Sie mich Ihren Äpfelbrandy versuchen, dann will ichJHnen gleich sagen, welcher besser ist, Ihrer oder meiner." DerDead-beat" schlürfte schmunzelnd ein halbes Pint, sagte: meiner ist besser," versprach,am nächsten Tage den Schnaps zu bringen und die Fässer zu holen und ward nicht mehr gesehen. nytco, erregte vor einigen Tagen ein eigenthümliches Gerayrt allgemeines Interesse. Si bestand aus einem plumpen Planwagen, vor den ein paar starke Hirsche mit nengcn Geweihen gespannt waren. Mit diesem Geschirr durchzieht ein Indianer vom Stamme der Diggers jagend und Fallen stellend daö Land. Frau McAffee in Missouri hat kürzlich Herrn Samuel M. Smith in New Havcn, Conn., den Degen überschickt, welchen dieser als Lieutenant in der 1. Comp. des 27. Connecticut Freiw. Reg. in der Schlacht vonChancellorsville an Capt. McAffee, damals Hauptmann in einem Missouri ??egim?n.te, verloren hat. In der G am rftaM erschien kürzlich ein Brautpaar' vor dem mit der r -k. r i , - , p r f rtusjteuung oer elralysenauonlcyelne betrauten Beamten, erhielt auf seinAnsuchen und nachBeantwortung sowie eidlicherBekräftigung der üblichen Fragen eine Licenz für die Ehe auf die Namen : Drachir Nworb und Alleda Eniphesoj Xocliw ausgestellt. Beim Zeus", meinte der Beamte, Sie müssen slavischen Ursprungs sein". Mit dem Spellen" der camen war nils eryan, oer ivlagiiirai konnte solche nur Mit Hilfe eines Zettels, auf die der Bräutigam dieselben geschrieben hatte, zu Papier bringen. Dieser Tage erschienen Herr Nworb und Frln. Xocliw wieder vor dem Beförderer in's eheliche Leben, noch unverheirathet und beide machten sehr trübselige, um nicht zu s agen, dumme Gesichter. Ich möchte allerschönstenS darum gebeten yaven, sagte Herr Nworb, daß Sie uns andere Papiere ausfertigen ; ich heiße nämlich eigentlich Richard Brown und meine Braut Josephine Adella Wilcor. Wir wollten nicht bekannt werden lassen, daß wir uns heirathen und darum gab ich unsereÄamen von hinten ' oder vielmehr so an, wie sie lauten, wenn' man sie rückwärts liest." Herr ! ! Wissen Sie nicht, daß Sie damit einen Meineid geleistet haben?" -Äch du meine Güte, nein durchaus Nicht, ganz und gar nicht, ich will's auch in meinem ganzen Leben nicht mehr wieder thun." Ich will keine weitere Notiz von der Sache nehmen, her mit den alten Papieren, hier sind die neuen." Das Paar war äußerst gerührt, Fräul. Wilcox, alias Xocliw, wollte de? Beamten umarmen, doch dieser dankte höflichst. In San Francisco war ein Mörder verurtheilt worden, am 24. Jan. d. I. durch Vermittelung von des Sei lerS Tochter aus diesem irdischen Jam merthale m ein bessereSJenseits hinübergeschwungen zu werden. Sein Advokat erwirkte, ohne sich mit seinem Clienten Herüber veritandiat zu haben, emen I Aufschub der Erecution biö zum 25. ffi Sr5 Abend vor dem ur-

ren daher in Paris bis zu

I "YriTTTrtstrfi für Yi fvrrtttnr "rthrritrt- I

I 'MWV I v VbVVMtkVil HVVHUm I t:n 3 sonnte der Anwalt dem Kekangcnen die Mittheilung des glücklichen Ereignisses machen. Statt den erwarteten Dank auszusprechen, sagte der Verurtheilte : ,.Am 25. März lasse ich mich nicht hinrichten, für morgen hatte ich mich dazu vorbereitet, denn das Gericht hatte mich vcrurlyeitt, morgen geyangt zu werden. Diesen Richterspruch kann, ohne daß ich damit einverstanden bin. Niemand ändern. Der Gouverneur kann zwar eine Hinrichtung auch ohne meine Genehmigung aufheben, aber nich: anordnen, daß ich an einem anderen Tage hingerichtet werden, als morgen. Ich will doch einmal sehen, ob cS noch Recht im Lande giebt."--Wir glauben, daß der Herr Mörder so ziemlich Recht hat. Derselbe ist nicht dafür verantwortlich, was sein Advokat hinter seinem Rücken für ihn gethan hat. Wäre der vom Gerichte anberaumte Hinrichtungstag in Folge eines Versehens ohne Exccution vorübergegangen, so möchten wirsehen, mit welchem Rechte man an einem späteren Tage die Hinrichtung vornehmen wollte, und das ist ein dem. vorliegenden analoger Fall. Der Gouverneur wird wohl nicht gut anders können, als den Herrn Mörder zu lebenslänglichem Zuchthause begnädigen. Äer ivlayor von Chicago erhiel dieser Tage von Washington, D. C., ein Telegramm, in dem ihm mitgetheilt wurde, die dortigen Agitatoren der Ar beiterpartci beabsichtigten, seinen Namen mit dem Benjamin Butlcr'S auf das Präsidentschafts- resp. Vice - Präsidentschaftsticket zu setzen. Er telcgraphitte zurück : Uow we apple3 swirn" und war auch seinen Freunden gegenüber zu einer weiteren Meinungsäußerung nicht zu bewegen.' In Baltimore ist soeben die 90jährige Matilda Dorsey, eine ' farbige Matrone gestorben und bat ein Geheimniß mit sich in's Grab genommen, das die ganze Stadt vor Jahren für längere Zeit in Äufregung erhalten hat. Tantv Tillie," wie die Alte genannt wurde, diente damals als Köchin in dem Hause eines bekannten Congreßrepräsentanten, eines Wittwers. Eines schönen Morgen? war das einzige Kind ihres Dienstherrn, ein bildschönes Mädchen, verschwunden. Nach monat'langcn aber vergeblichen Nachforschungen gab der gebeugte Vatei den eigenen Haushalt auf und begab sich r r t. i ... '.f. . f .1. zu einer oeireunoercn amliie. anic Tillic war immer sparsam gewesen und ihr guter Lohn, sowie die unvermeidlichen (chwenzelpfcnnige hatten sich zu einem Vermögen angesammelt, das ihr gestatte te, sich in ihrem hohen Alter Ruhe zu gön nen sie zog in cm bescheidenes Häuschei in einer Vorstadt. Nach einem halber. Jahre erhielt sie plötzlich den Besuch der Tochter ihres ehemaligen Dienstherrn. Dieselbe erzählte ibr die alte Geschichte von Liebe, unendlichem Glucr, schnell nachfolaendem Unalucr u. . w. ! orhcr katte die ante ivrem leotmae einen beiliacnEid unverbrüchlichen Stillschwei gens geleistet und nachher gab sie ihm ein Versprechen : wer die mnge ,vrau damals gesehen, hätte vielleicht den Inhalt des letzteren crratbcn können, kurz, wiederum nach mehreren Wochen erschien im Häuschcn der Tante cin Baby. Tante Tillie hat für Velle, wie sie das Kind nannte, wie eine Mutter gesorgt, ihr am Tage vor ihrem Tode eine gehelmcÄiittbellunc gemacht und, wie verlautet, ein Pavier mit der Adresse ihrer Mutter übergeben. In Kanada it ganz reiner Asbest rn ungeheuren Quantitäten entdeckt worden. Schon seit zwei Jahren wurde in den Countics Megantic und Wolfe mehr Aeoezt gegraben, als außer dem auf der ganzen Erde zusammengöl nommcn. Die jetzt aber an der Quebec Centralbayn aufgefundenen Lager sind noch bei Weitem reicher. Die Hauptverwenduna dieses Materials besteht bekanntlich in der Herstellung unvcrbrenn lichen Papiers, aus welchem durch Beschreiben mit Tinte, die ebenfalls dem Feuer widersteht, Urkunden angefertigt werden, die der größten Hitze Widerstand leisten. Außerdem werden unvcrbrennliche Kleiderstoffe aus Asbest gewebt, und Bcdachungsmatcrial, Hüllen für feuerfeste Gcldschränke, eine Farbe, die von der Hitze nicht angcgriffeil wird und unverbrcnnliche Maschinentheile fabricirt. Deutsche Lo?al-?kschrictc:k. Vrovkn; Hannover. Die Gcttinger Strafkammer hat den I7jäbricn Sohn des Kantors Schade in ! Stöckhcim bei Einbeck wegen wiederhol-1 ter Brandstiftung zu 5 Jahren Gcfängniß verurtheilt. Eine zweite Dampferlinie von Emdcn nach Boston (England) tritt in's Leben. Dadurch wird eine direkte und billigere Verbindung mit London hergestellt. Professor Volauardsen aus Göttingen geht nach München. Siebcnzehn verwaiste katholische Pfarren im Hildcsheim'fchen sind jetzt besetzt worden. Bergmann Th. NchlS in Linden bei Hannover in einerGrube verunglückt. Zwei Bewohner von Karolinensiel ertranken beim Schiffbruch der Aline", nämlich Matrose E. Pcnken und der Koch B. Frecrichs. Die weit und breit bekannte Großmutter Krüger in Stade feierte ihren 101. Geburtstag. Bei einer Keilerei mit Tanzvergnügen wurde Bauerssohn Vogler in Stockse bei Nienhurg von Zimmermann T. Helfers gestochen. V. liegt auf den Tod darnieder HelferS sitzt. Lchleswkg'Holstetn. Altona hat einen furchtbaren Hagelund Schnecsturm durchgemacht wobei viele Häuser beschädigt wurden. Koppelknecht Voß aus dem Mecklenburgischen ist auf der yroßen Freiheit" in Ltlton durch Messerstiche schwer verwundet worden. Keine Spur von den Thätern. Die Fischer Dietz und Aroamann aus Haitrug bei Neustadt ertrunken. 3 Jahre Gefängniß lautet daS Urtheil gegen den betrügerischen Steuerempsänger F.' H. Lafrem in AhrenSburg. Folgende Deutsche, meistens Schleswig-Holsteiner, sind bei dem Unglück des Damvferö Prima" um'S Leben gekommen : Kapi tän Chr. HedLgMrauFlensbura, 2,

Steuermann Emil Jacoden aus aishöft bei Gelting, 1. Maschinist AsmuZ Pcterscn aus Flensburg, Koch Her mann Haase aus Jasenitz bei Stettin, Matrose R. Last aus Goll' noiü, Leichtmatrose I. Banshonberger, Lvichrmatrose R. Friedr. Fröhlich aus Gollnow, Heizer I- Heinrich und Heizer J.Knudsen.-Turch größere Fcuersbrünste wurden eingeäschert : in Gadcland bei Ncumünstc? das große Gewese deö Landmanns Hillmann, in Wcsterbüttcl das Gewese des Besitzers Sübl und inDünncwitt die Stelle desRadcmachers. In Altona zerstörte ein größeres Schadcnfeucr das in der 3!eichcnstraße hart am Nobisthor belegene Thcilbeimer'sche Gebäude, in Humtrup brannte das Jochimsen'schc Wohnhaus nieder, in Licth Böhmke'ö Wohnhaus und in Kragstedt das HauS dcs'Hufncrs Hinrich. Der Generalsupcrintendent von Schleswig, Dr. Godt, will abdanken. f Friedr. Borgfeldt in Schleswig. Freie Städte. In Billwärder bei Hamburg schwelgen mehrere Familien in der Erwartung ei-. ner Millioncnerbschaft. Ein . gewisser Säck, der 1310 wegen Wilddieberei auö Steinbeck nach Afrika entfloh, soll dort di Kleinigkeit von 65 Millionen M5. hinterlassen haben und die Billwärderer Erben -

betrachten sich schon als kleine Rothschilde Selbstmord begangen hat G. H. Höhn, Compagnon der Theehandlung Krummer & Starre in Hamburg. Er hatte zu sehr in Packetfahrt-Aktien speku. lirt. Zwischen Lübeck und Hamburg wird eine Telephonlinie errichtet. . Vrotherzogthum Oldenburg. Die Zeitung für Jevcrland" ist mit art r r . . , . . Äviaus oes vorigen aores eingegangen. DaS Organ der Fottschrittspattei in Oldenburg theilte ihr Schicksal. Braunscbwekg. Andalt'Llppe. Der durch das Schneewctter in den Fichtenwaldungen des Harzes angcrichtcte Schaden beträgt mehr als eine Million Mark. Meta Schmidt aus Braunschweig, die einer Wittwe Koch 70,000 Mk. stahl, um mit ibrem Verlobten nach f .rt't ' ri -ÄAmerua enisileven zu rannen, xt zu zj -Monaten Gefängniß veruttheilt worden. In Westerbinde ist hochbctagt der Kir-, chenrath Hclmbrecht ge'storben.-Jn Bernbura ist der Qckonom arl Vieler aestor ben, eine in ganz Anhalt bekannte Persönlichkeit. Vrooln; yommern Der Stcttincr Magistrat will sammtliche Festungswerke karfen, die der Staat nicht benützt. Gutspächtcr Rehfeldt in. Srundsdorf bei Lublitz wurde von dem Lrcnner Ristow durch Messerstiche schwer oerlctzt. Lagcrdiener Schröder in tolz, der seit 10 Jahren seinen Brotnrmvt tynln.v AiVnt..SM4i (mii.V ainti. iivi -vAviu vmu viivvit, jvuivc uiiiti oer Bedingung nicht' angezeigt, daß er' nach Amerika auswandere. Stralsund's Nhedcrei ist im Verfalle. Seit 1879 ist oaselhst kein Schiff mehr gebaut worden. Provinz Westpreutze. Aus Danzig wurden im vorigen Jahre über 55 Millionen Kilo Rohzucker aus geführt. s Regicrungsrath a. D. Pfeifer in Danzig. Der aus Dirschau fluchtig gewordene Kaufmann Kraske ist in Hamburg ergriffen und in die Heimatk zurückgebracht worden. Rentier Wolfram in Gillub hat sich auö Betrübnis über große Geldverluste die Kehle mit einem Taschenmesser durchgeschnitten. Sämmtliche Gastlokale in Graudenz müssen jetzt um 10 Uhr Abends schließen. Gustav Martens aus Dragaß beiSchwetz, der seine Mutter so mißhandelte, daß sie starb, ist vorläusig zwangsweise zum Militärdienst eingezogen worden. " ElsaK.Lothrinzen. WMArchitekt Kraus aus Sttaßburg beging Selbstmord. f Colporteur Caspar Gallat in Mühlhausen. Eine Actiengesellschaft hat sich in Colmar gebildet, um eine Straßenbahn Harburg-Colmar-p . r -t r . - . apsersocr zu oaucn. cr oijaonje Bankier Albert v. Plombsheim, hat rn einem Anfalle von Schwermuth sich mit einem Rasirmesser die Kehle, durchschnitten. ?tt.,iproinz. Aus dem Terrain des alten Kolner Fort JH. wird jetzt ein großes FestungsGefängniß erbaut. Jninden wurde der Vikar Riehe wegen Sittlichkeitsverbrechen zu 3 Jahre Zuchthaus verurtheilt Als muthmaßlicher Mörder der Familie Stockbausen aus Köln wird jetzt ein junger Mensch Namens Hans verfolgt. Dem Gensdarmen Ehlinger von Pfaffendorf fuhr beim Reinigen seines Gewehres die Kugel durch den Kopf und tödtete iyn. n Vcvmlelyelm wurce ras cyiop Vrovlni Vrankendurg. In Berlin ist unter dem Titel Volksfreund" eine neue Arbeiterzeitung herausgegeben worden, deren erste Nummer merkwürdiger Weise nicht beschlagnahmt wurde. Die berüchtigten Bergmann'schen Familienhäuser" in derGitschincrstraße, cin Schandfleck Berlin' . sind von dem Besitzer für 1 Million Mk. verkauft worden und sollen niedergerissen werden. Districtscommissär Job. Rud. Spengler in Berlin wurde wegen Majestätebeleidigung zu 3 Jahren Zuchthaus verurtheilt. 3 Jahre Zuchthaus erhielt der Elemcntarlehrcr Theodor Adolf Hoch aus Charlottenburg wegen unzüchtigen Umgangs mit l 1jährigen Mädchen. Ein Packmeistcr im Berliner Postamtc wurde verhaftet, weil er einzelnen Packetboten'gegen eine' Abgabe solche "Bezirke zuwies, in denen es viele- Trinkgel--der zu verdienen gab. Jn Küstrin wird demnächst mit der Errichtung' von Was seranlaaen und Canalisation begonnen - x r- w - i w v v - r w w werden. Ein Comite in Neu-Ruppin betreibt die Erbauung einer schrialspü-' rigcn Bahn von Berlin nach Mevenbnrg des Bürgermeisters Graf Ottv .von Beisscl-Gymnich cin Raub der Flammen. In Gcbendorf wurde bei einer Keilerei' ein junger Mann Namens Engeler erschlagen. Der Thäter ist in Haft. . Vsitf Stfrn Cf 5l7itf ?rrRM fit 5vss ! fcvit yvjv wvvM4ivvt ivi thvviit ermordete em Mann Namens. Fuchs ein Mädchen Mmens' Lotter sowie deren I reTi. v Li. v r viucm uno rnauuc vnnn lcincm cirnoi Leben ein Ende.