Indiana Tribüne, Volume 7, Number 143, Indianapolis, Marion County, 11 February 1884 — Page 2

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ndiana Hriöüne.

Er sch eint FSAliH, VSSenMS u. Sonntags. Cfffri HOIJ Mnrv'anonr. AM ' ' JndismpoliZ, Ind., 11. Februar 1834. . I i Der Sirene der Seneca'S wahrscheinlich im ganzen Lande, zuver. jlässig aber in Pennsylvanicn ist Jim Ja.cobs. Tiefer Indianer bat m dcm'itvt I . . ' . V ' . fi iia?m ntiit toiel rnebr tu iucven. ociieoi i nur aus Haut, Sehnen und Knochen, steht . v w r r . . rr ? ' I zaser nocy ausrecy: uno jrnrjr in lemnii :Mocasttn3DaS immer rn?c& koblsckwani . t . r v ? ri -1 V 5z I iJDstflr canai iom m einen trui.mvj vi iin die Schultern herab, sein Auze -iji i r rt r . t - r ' i i . r Zbält er tzch in Salamanca, Meen Co.. . .tVk kim AX rf ti "kTtTTrt? I iV. HU UUV VMU WWH 'ßig in seinem malerischen Sonnlagsnach-'mlttaasauZaeke-An'.uae? dickt anlieaew den Beinkleidern aus Hirschleder, Mo-' casZins aus demselben Material, deren Bänder-über die Beinkleider herauf bis unter das Knie verschnürt .sind, emem ztlbm StaabSerndc. ebenfalls aus Lto, n kum dunkelblauen Aermelwestk 'aus wollenem Stoffe und einem Schlappw m . " rr'r I rnc aus zcywarzem tzuz. Vor der Entdeckung der Oelquellen wa' ren die Counties McKean, Potter und r r I borest von standiaen Ansiedlern nicht be-

wohnt, Holzfäller, Rindeschäler, Jagn Wer war der junge Mann, der es fer , Im Gegensatz zu der Besttebung früund Fischer schlugen bald da, bald dort tig gebracht bat, daß in einer Weltstadt hercr Luftschiffe?, möglichst hoch zu frei ibn wechselnden Wobnunaen aus. Aber nb fntt? vn unserer Flotte mit 5ock- aen, ist für diesen Ballon nur eme Höhe

von Wild und Baren und Wassergeflügel wimmelten die Wälder, die beinahe 'noch den Eharacter des Urwaldes trugen, und ebenso die sumpsigen Niederungen. Das Petroleum hat einen gewaltigen Umschwilng bewirkt, Städte und Dörfer .sind erstanden, zablreicke Schicnenaeleise durchziehen das Land. Aber in den ! cachbarcounties Larleton, Jesserson, Mearsield und Warren giebt es noch f&rmlirk TOtTS? nwS ftrfiin hwnfi .4 v .... l cv- I vv vüi, tuistmcn um o'

ianer nicht. Außerdem würde ihm in klima und einer Bevölkerung von unge- fccx die Verivalwna unserer Eisenbal,seine Jagdgründe kein Beamter folgen, mein vielen gefahren, und mn Hc Angehendsten Studien gemacht.

um vie urryiuyruna ves e esev zu zwingen. Er lebt von Fleisch, Wurzeln und Beeren, die ihm der Wald bietet, und die Provisionen,, die er m (-alamanea gegen 5veue emtau az: unv rn hochgethürmtem Packen viele, viele Meilen auf seinen Schultern durch den Wald MM bestehe ausschließlick auZ Few TVntl Trtfl.nF inX VllNtrtrrtT Mit I 'epere schont Im m W sehr als knoglich : dann licat hober Schnee rn den I -II .v"' 1 Wäldern und blos mit einemKnüpxel be-Vl-ßl Mm p noyaoen mmn W greise Seneca auf die Jazd. DleHirsche wfTm .k.s y; wir, im ffnrt HViu vvbit v viv ttiivv im we ttn, oen Schnee vxtmm umireii . r 1? . , . ' r d&X. f 1- V f I .tMiltav.Jai CHa feZ l a a Aa I lenulramvein. venenvsro? roiaoi SV 'r -tl t r 1 Platz UMOiebt, bekommt entweder eint

joig iqie xim. .cra cic .ictc ls erungluckunen wahrend emer sünsiah verhältnißmäßig kleiner Theil der wirkderselben auSgleiten und stunen, oder er riaen äblverlode Ketödteten waren 311 Rw. 5 ,'4.,

r . r r r. r p, , i r v fw. , I wcwi wero, uns carrn Dieipcn ie adicw darm stecken, kurz, für dieselben giebt es so wemg ein Entrmne als ' solches mit 20 Fuß hohem Garne r r r . . , . . r r r i . rvt I WTV ?uU'l?r j, r e - f r cr rt cYrvrwri , I Ichon spärliche Rest deS Wildstandes zurück. Jim räumt bos unter demselben iJ1- x s fC tS gfocklichere Jagdgründe wieder alte Bursche seme mdlanischen Jagdkunste einstellen. G3 oicbt übrigens Weniae " . tt . c. w?lmSI?i 'c?nc ?nc-c' welche die Zagd fiSoSfhriff hfrthn TnlltH 1 als Geschäft , betreiben. sind viel zu faul. SZkoderner Monte Vhrists. Chicago war merkwürdiger Weise Anfang dieses Monats immer noch nicht die erste Stadt des Weltalls, aber selbst damals mochte sich wohl Niemand . unterfangen, das dortige Leben kleinstädtisch oder spießbürgerlich oder arm an L.itf!l C1) k. 'x ...

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u o v. i" serwayn,inn luien ; aio ein gan- ten Summen. (9anze Züge mft: . S? lene tief-i ze? Siebentheil der alljährlich in die Jr. West ach Ost,, von deren

nen örunoe ves naives io renbäuier emaetieferten Ä änner bat n

iVvyiiiieZi egeocnyile zu ncniitn. v vhhuiui v7umHH8miju iermailung uno ianenoen von iynen veTrotzdem hat dort ein. Vorgang, klein zu verbieten oder mit unerschwinglichen herrschten Compagnien nur zukommen.

und unbedentend. arokes Aufseben erregt und sogar die Actien- und Getreide-, ia selbst die Schweine-Börse von sich reden gemacht. ES kam Nämlich zu damaliaer.cit ein feiner Serr in's Valmer.nouse, der seinen Namen so unleserlich in's Fremdenbuch eintrug, als sei er em i . r r r w p r er . . deutschländischcr Beamter auS der guten telS vx seiner ausschließlichen Verfüaüna und kehrte Abends aus einem Concerte mit jungen Herren zurück,di so viel Geld ... . it. i f-L n-v v.t . r?.

alten Zeit. Deutlich zedoch stand hinter oe? lunlticyen Erwärmung ooer 'anl- Vergünstigungen oder Nabatte S12,000, dem Namen geschrieben Lieutenant zur gung'. durch Alkobol überhaupt nicht.? 000 weniger an Fracht bezahlt hat, als See von der Bundesmanne." Er ver- In Deutschland wird der Schnaps viel, sie nach den allgemeinen Tarifen hätte langte und erhielt das beste Zimmer im fach nur deshalb getrunken,. weil er b i l- bezahlen sollen. . Sause, sicherte sich eine Eauivaae des So- t i st c r ist als Lagerbier, welches den Wir können die Ausfübrunaen des

zu verryun gerecciii jinw, i.ian ic jmiMi?vl3v vv ivv yv., besten" Claffe der Gesellschaft rechnen der Bevölkerung aber Wohl im Stande,' wttt f SXiCt tXX mvt w I , tvtK . !k CUiJsY

rnujj. u (ivp fcvv vyuiuv Strömen, die" theuersten , Delicateffen wurden kaum berührt und schnell durch Trinkgelder, die der flotte Lieutenant verschwenderisch austheilte. Der Oberkellner kam aus seinem verbindlichsten Lächeln nicht heraus und dachte schon, daß der Gast cm abaewirthschasteter Lleutenant von draußen sei, der die paar Tauseiü Mark, die .rhm die Familmit in, ras eaeoen, moanaju lwneui 1T nTTTTsTPTT llim, - ? ' r.- t.. . J

neue ersetzt, die Tische bogen ' sich un- so wird man jedenfalls erst die Lage gan- unparteiischen' Beobachtern ent' ter der Last 'der auserlesensten Gerichte zer Volksschichten aufbeffern müffen. So- schieden nicht gezählt werden kann. Herr und die Aufwärter unter- der Last der lange Bier in. gewissen Kreisen als aro- fthrf estebt :u. dan das enaliscke Svstem

an en iann zu oringen juae, um vann st als neuestes und hervorragendstes litten haben und edt ert recht leiden. ÄMm Modell ein Ä XJSSSS Sie haben in der Hat nlchts in die Ver. ffhZZl, ALWstU' seHteS zu betrachtn, welcher seinem fölu waltuna h neinzuredenund ihr Rath oder lon eine trichterförmige Gestalt verliehen chre Mttw rkung wrrd, nur um ihnen Da stürzte em keuchender Hausknecht t,,, - t.- Sand in die Auaen u streuen, bei den

"I ve ifacnaniuct ncMicn fcunoai w " . r 2ic:r.p-lriv

r 3Ä smtLSS Abenden Ballons befindet, welcher letzLogmffr die morzendc VoSekmg Vjtere.izz eurem breiten BmSnülAu

Opernhc " r 1 v

wZe- W & Gtontt bwegts.chw ncenttische ffiTS" übi

wobl d ter freundlichst zu accevt hatten Die Tickets auch jeron inrc ezitzer . . . r w m 'r rrt r . gefunden. Den nächsten Tag verlebte der Lreutennr.t mt toec wie. em aewoyntlcyer Mensch, trank selbst um seines atzenv Zammers willen bloö Selterswasser und keinen Cbampagncr, was nebenbei be- ... fi a ijt. mertt, sur cen enner luemgpen, maji kür eine aedieaene Erfahruna spricht. SclterS täuscht kaum über die Nachwehen :ineanjtandlgen Zuviel, eint Me oomucn uno wu uu, "Mj in..' - . f?iilmhtrhr wem, vv w .v .'cheucht sie hinweg. t strf P .T. V r"i. C. or ver osa?rr naa, oem xcsuze var? der Lieutenant aur See eine öand rr . . r r ....C.Ci. st).:s jpu. aeiaumcner, au uui utuck -üu !anten auf den Tisch des Hauses und Juwelier, sie waren mindestens 58000 , I Schon ede das Tbeater aus war, kehrte unles'ttöe -remde zurück, steckte seien verdichteten Kohlenstoss in die Tasche und reiste ab nachdem er alles, woö er schuldig war, bezahlt und splenbidcre Trinkgelder vertheilt hatte, als MMt.GifenBstBnfoniac'iu vcrtbeilen aewknt n ' Nach dem Theater kamen die Freunde 4 e . . i r I vom Äveno zuvor, emer yane ocn aogereiften Freund gekannt. Alle batten erst in dem Concerte seine Bekannt chaft ge- ' 1 ' macbt. rbrnng gesprochen wird ' ' m . avs in Deutscklani naps ,n euNcklan,. Deutsche Zeitungen machen wiederbolt auf die Agitation des Vereins zur Vekämpfilna der Trunksucht in Deutschland aufmerksam und unterstützen dieselbe sehr eifrig. Der Verbrauch von Schnaps allein beträgt nämlich im deutschen Reiche 1 01 9thr nitf hon CfoVsf Vor SRnsF(rHTt. nv i fTNi t :l v rir ci enxttii vcm iaiircuö?icn ec-1 uoeilreiieii n min nmnai vas owp sche Reich. Früher war auch in Schwe den der bch che doch bat er dajelb seit Einführung des iotdenvuracr isv tems avaenommen. I WaS Deutschland anbetrifft, so niuß ferner cttvogen werden, daß m vielen Gegcndm allgemein, und im ganz, V?.vSi.- itrvv. litmU.UiiM I '"91' vv urnwuHi Elas,en vorwiegend B .er - an wrrd. Unter lebteren bat Uck der Bier-1 consum in 20 Jahren mehr als verdoppelt soda d,e Steigerung des Schnapsveroraus von aus 15 rer emen Begriff davon giebt, tete febr (crabc bte I r,-. rf, omst.tK.M I ututvvvii wmv vui .u vuuut vt -I gcoen yaven. utn a?j chimnrm tnr na i . Z. vw . i , r rv r Im i. - r I 01UCI au' nimiuqyi 00er auierwaonsinn siirürfrnfü&ren. llntr sist7d dtirA ' " c . "i".' . . ""'"7 l J r ' betrunkene und unter diesen 294.Äkanner gegen 17 Weiber ! Unter den in die Irrenanstalten aufgenommenen Jndividuen waren 14,8 Procent Männer und M Procent Weiber, welche an ä ur . . r r ? i'n i: . - i j . ' - diesen bejammernswerthen Zustand selhircb den übcraiäta Oenufe ton Alkohol zugezogen. Nach den a m t l v ch e n Ermittelungen war unter dem Emfluß des Alkohols der Mord m 4 Prorfrttrhi ; fl. r&v. vv,vv ... Vl vvvi-u, uvvfc Körperverletzung M 74 Proeent, leichtere 1- M 4 OTC.l V!-

ie udtccuic uuuuvuiit) v Gingen uno rn oayer von ven ?rywan- k-k. c.

w. w Procent, verbrechen egen die den Aktionären gegenüber verrechnet werSittlichkeit in 77 Procent, Widerstand den. jedenfalls Nickt nickt dktfälfte

gegen die Staatsgewalt in 76 Procent, WnffniTrff rr sisl flslrrtrcrtf fti?3fr(S(n2rv"'1' vViiVVW"V ! C il VIiwaamI lu..V viuu 4juu uuuv. iuvu-cu. AngcnchtS solcherZablen, die wohlgemerki! nicht wie die von unseren Temperenzlern beigebrachten emsach ersunoen nno, onoern aus rraurigerayrhett . beruhen, muß em gebildetes Volk stutzig werden. Man denN natürlich unge-jmcyr.oaran, vle aoruarlon uno oen I CTIf C H.iiUHii ffi.i.X ..r:j. Steuern zu belasten, aber man laat sich allgemein, daß etwas zur Bekämpfung des KartonelfuselS aeschcben mun. !ndeffen dürfte man hierbei in Deutschland noch auf aam andere Sckwieriakeitcn stoßen als m den Ver. Staaten bezüglich des Whisky's. 'Unsere Aevollerung lst I w t-T :iir: r. r . durchschnittlich gut genährt und bedarf ländlichen Tagelöhnern, den Industrie-, arbeiternim Hochgebirge u. s. w. ganz und gar unerschwinglich ist. Umgekehrt ZttMk,:?, fT U,, y.cvry.uuiv- s- v 8u önuvpui. man daher dem Laster der Trunksucht im deutschen Reiche wirksam zu Leibe gehen, ßer Luxus gilt, helfen alle Verfluchungen des artonelschnapseS nichts. . . QtnlhartA CufrsAif? .enroares . utTOiff Unter zwölf Modellenvon Flugmaschi n und' lenkbaren Luftschiffen? welche i hhvu4u iu jjurnyuja Ruaeiicuiixuu c c ' i.:".n-. nL , -. - " ' ' ' vvv I rff - v o..wji:n ":i C

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kunaen des Ballons völlig unabbänaig. Wahrend bci den früheren Systemen der Ballon von der weit unter ihm hängenden Gondel aus bedient werden mußte, vermag der Aeronaut bei diesem neuen System den Ballon, welcher sich auch unten trichterförmig zuspitzt, nach allen Seiten zu übersehen. Die Lenkbarkeit soll durch zwei verstellbare Schrauben, eine größere und eine kleinere, bewirkt werden. Der Ersinder ijt dabei von der Idee ausgegangen, daß eine direkte Borwartsbewegung gegen den Wind nicht möglich sei und hat seinen Apparat daher zum Kreuzen, tvie der Segler auf dem Wasser, emgerichtet. Sinnreich ist auch der Landungsapparat, welcher Aebnlichkeit mit dem avtlvsvstem hat. Sobald der mit der ersteren durch Taue und laschenzüge in Verbindung .stebt. 01M. ff rjrk rf W-. ' . c - o1' ' i-x. f Luftschmer ist nun in der Lage, sich langsam herunterzuladen, gleichviel ob der Ballon dabei steigt oder sinkt. Hat er mit seiner Gondel den Erdboden erreicht. s? schlagt er den Anker fest. Sodann Zleyen veloe ufk,a)iiser vermöge oer a schenzüge den Ballon herunter, bis der selbe den Erdboden erreicht bat. Durch diese Vorrichtung wird das Schleifen des M mIm? .mV V9 (IOiViii.9Mf&An uw va av5nuw4vipv wv den aus der Erde, wodurch schon viel ungma ge,cyeven, owie oas unsrciwii. II: O V Z. ft J. . -. V ... iigc canoen aus jgauöcacocr veinuu'cu. von 130 Fuß in Aussicht genommen, da eS Set einer Lenkbarkeit des Ballons und dessen etwaiger praktischer Verwetthung Hhe der Fahrt überhaupt nicht "kommen kann. Ob nun dieser Ballon endlich seine Ausgabe , beffer erfüllen wrrd. aU die früheren, bleibtabzuwarten. Die Verwaltuna unserer l?isen bahnen. r,-c o:t. wun ksZr: : v? ow c ,.v u f -.-w s.ft infiA Ansichten mit wobltbuender Menbeit gJS & fcikntt ' :f z ..IL n-s. rÄ&nb VW UJ 'L fr?cnL,n..J 'm ! . . ' nnS.Mr KZ N-.?,.,. Cm M wlÄ V atL. ' v ein -r. 'L r. ActiencapitÜ Verwenduna eontrolirt' wird, 'ist nach Menr's-Änsicht mit dem Begriffe eincr nnftänbiacn ßefcr?äft3fni3mnii ntd&t ncr anuanoigen i2)easlSstturung niafi hflr .,?r. fts -Z VVUHkt 1' 71UW.VVvV IVV4V V V vollständig an einer ehrlichen' Verwal ..v or-: ' ..r.. 4UHII UllV - K'l viVllUim.cn WVWtllUVvt Uil ' . . . l, J Rechen ckastsberichten, welche den Tbat L.lltXU. Z-itJ wni luunivv viuuu,'vii. lUk tut .w w vtwttvii 7iuuk w viuirnw' men läuft durch die Bücher der Compagim und in den Rechenschaftsberichten scheinen nur Proeente, in manchen Men. kaum zehn Procent-der aus dem Frachtverkebr an die Bahn bttahl. . v w lausen von Beförderung ?s4iii F?r QTFmin wntm wiwtv niivnuii haben, und welche von den Eingeweihten snüfle'' nannt w-rn weiß eS von einim der tüchtigsten Kenner des amerikanischen Eisenbahnwesens, daß' in vielen Fällen keine zehn Proccnt der ?? , v. mummen, iucicdc oas oil Tur rracyioeförderung an die Eisenbahnen bezahlt, I ' - , .. ?. , 7 , V 7 r aller Einnahmen in die Hauptcaffe der I rr . I CT . C: Qifo V iviyniftiijiiicii. Amw junge, aooi& uno I r n ff t c r r unaieiwe arii ave. etc nen unter cern Namen Rabatte" die eimelnen Kunden gewälrt werden, .verstecken, wird die große Anzahl derActionäre getäuscht und das Volk betrogen, von dem die Bahnen erst ihre Freibriefe erbalten baben. Autokratische Präsidenten mit ihrem Anhange

und Trosse subren nach Gutdünken die I .n . r r J r r

wz ibnen beliebt. aihnbnhn Autokraten und die Beherrscher der grofon Min!- faUUn vnhr ejrf. und' als das schreiendste Beispiel dieser Miüverwaltuna fübrt Mc.enrn an. dan ine große Oelcompagnie seit Jahren in Zolae der ihr von ihren Verbündeten, . . ' den Eisenbahn-Prästdenten, gewährten errn Mnr nbt fnä in die siinr heitcn verfolgen, führen äber noch an, wie Eisenbabn - Commiffär Illlbcrt. Fink e-i r V .,. . Av " t. . V I svicye icunrem, . cm utann, von vem Jad Gould 'sagt, er verstehe mehr von 1 1 rr ' w ' i- - W. , oen isenvayncn is rgeny emano in den Ver. Staaten, der. aber andererseits als Schövker des Voolsystems. nx den der Eisenbahn-Verwalwng dem amerika ischen weit vorzuziehen ist, daß hier die ganze Controle einer Eisenbahn einem Manne überlassen wird, von dem Alles abhängt, daß dieDirectorien bedeutungslose Scheinwesen sind, daß unter diesem großen , Uebelstande die 'Actionäre der ,B?,k,s' Hslhnn Irtion an t eI i-7- - gr. olllli t -1 : V 1 -.h. ll unwichtigsten Angelegenheiten verlangt. Dagegen bezeichnet Herr Fink dasjenige, waS McHenrv von den angeblichen gigantischen BegerenseTer Eisen-

Staaten haben im vorigen Jahre in tun

der Summe 5700,000,000 vereinnabmt. Die Betriebskosten betrugen ebenfalls in runder Summe 400,000,000. Wären üoh den Einnahmen blos zehn Procent in die Hauptkassen der Comvagnicn gcflos' sen, so hätten diese mit einer Einnahme von 970,000,000 einen Bctriebsaufwand von 400,000,000 bcstreitcn müssen. Oder aber, jene 700,000,000 waren nur 10 Proccnt der wirklichen Einnabmen;dann müßten letztere N,000,000,000 belrigcn haber, oder ungefähr so viel,als der Bau aller unserer Bahnen gekostet c-l am, v. . -cttx. cn.i . ? ... yiil. jjiu vsn migeoiiacn cirugereien ist sonach Herr lcHenrv wenigstens m der von ihm angegebenen Ausdehnung entschieden im Irrthume und auw von den sogenannten Geisterzügen" habe ich nie etwas gehört." Die mit dem Llusdrucke Nabatwnwescn" von McHcnrv bezeichnete Gaunerei nannte auch Herr im einen Schimpf und cme Schande ir unsere ganzen Eisenbabn - Verbal:nise, und daß diese Autorität als prinnpleller Gegner unserer derzeitigen Eisenbabnverwaltung im Allgemeinen nicht bezeichnet werden kann, bedarf, wie gesagt, bei der amtlichen Stellung des Herrn Fink keiner weiteren Ausführung. Bemerkt sei noch, daß die Baynprästdenten haustg zugleich rachtwagcn-iNien" eignen, auf letzteren hohe Frachtpreise berechnen, die Bahngesellschaft aber nur für Benützung der Schienen entschädigen. Der todte Redner. Eines Wendell Pbillips wie Sonnenschein und Sternenpracht glänzende Beredtsamkeit; sein moralischer Muth, der unter Lebensgefahr die Sklaverei als Barbarei und die Constitut ion, welchs sie gestattete, als einen Vertrag mit der Hölle bezeichnete; seine donnernde Krast in der Verurtyeilung der Heuchelei, welche die Sklaverei beschönigte; die ergreisenoe Gesuhlswarme, mit der er die Leiden der Sklaven schilderte, alle diese Eigenschaften des kürzlich Verstorbenen sind zu bekannt, als daß sie besonders hervorgehoben zu werden brauchten. Die Vostoner Zeitungen erinnern indessen an mm t- e rVh seine umacoenoe Lieoe und uNege emer Gattin, die ihm keine Kinder schenkte und stets kränklich -war, an seme Unelgcnnützigkcit und Opferwilligkeit für alle humanen. Zwecke, die er unendlich oft be tbätiat babe. Phillips hielt seine letzte Rede am 26. V. M. bei Gelegenheit der Enthüllung des Denkmals sur Harriet Mattmeau. Sein Arzt und Freund hatte es dem an Herzvcrengung Leidenden streng verbo ten, öffentlich aufzutreten und die Freun de sahen ihn mit hoher Freude, aber auch mit banger Besorgniß unter ihnen erscheinen. Mit geschlossenen Augen be trat er die Platform, aber bald floß der Strom seiner feurigen Beredtsamkeit wie in früheren Zeiten und die geöffneten Augen ' erstrahlten in Begeisterung. Laßt mich hatte er zu seinen Freunden gesagt es ist das letzte Mal, daß ich öffentlich spreche." Und als d;r Redner geendet, war es, als ob das gewaltige Äudikorium von derselben Ahnung erfüllt sei, Hunderte von Handen streckten sich ihm entaeaen, Wendell Phillips drückte sie herzlich, es war das letzte Mal, dav cr öffentlich gesprochen hat. Vom Inland e. Eine Schadenersatzklage schwebt zetzt gegen die gewaltthahgcn Temperenzler von Romnev m Jndlana. Vor einiger Zeit wurde daselbst dieÄpotbeke des rn. C. Sutton von einer Schaar maskirter Temperenzler überfal len. Die Bande schleppte den ganzen Inhalt des Ladens auf die Strane, ver brannte, was brennbar war, ließ den Inhalt der Flaschen und Fäzzcr auslau fen und zerstörte das kol:crnc aus, indem sie die Stützen an den Ecken weg hieb. Es war eine That temperenzlenscher Reform, denn Sutton sollte dhis ky verkauft haben. Die Grand Jurv von .ippecanoe iounly wuroe aus vle Schandthat aufmerksam gemacht, that . r . . l .c aber aus blasser Furcht vor den Tcmpe ren;weibern nichts. Sutton ist aber nicht Willens, das Verbrechen so hinge ben zu lassen und hat jetzt eine Schadenersatzklaqe von 55000 anhängig gemacht. Die Verklagten sind 22 der angesehensten Bürger aus em südlichen Theile des Eountys. In Oshkosh, 2Lis., ist di große Tanzfrage endlich erledigt lvordcn. Getanzt darf werden, Bälle dürscn gehalten werden, aber blos Verheirathete dürfen Theil nehmen und jeder Mann darf nur mit der ihm gesetzlich angetrauten Frau .tanzen. Das ist den alten Jungfern und den alten Junggesellen chon recht, warum baben die ersteren so lange gewählt, bis sie auf dem Trockenen saßen und warum haben die letzteren überhaupt keine gekriegt" ? Auch der Senat des Staates New Fork hat die Bill angenommen, welche den Gesundheitsunterricht mit besonderer Berücksichtigung des Einflusses betäubender Mittel und geistiger Getränke" in den öffentlichen Schulen einführt. Das heißt auf deutsch, er hat eine Maßregel zum Gesetze erhoben, wel che in den meisten Fällen gehässige Temperenzprcdigtcn, im besten. Falle einseitige Temperenzsalbadereien zu dem Range eines Lehrmittels befördert. Man kann darüber streiten, ob in unseren Schulen der Unterricht in der Sittenlehre oder Moral nicht allzusehr durch seine' Abwesenheit glänze, daß der Temperenz-Unter richt nichts anderes ist, als die Verfüh rung der Jugend zu dem heuchlerischen Tcmperenzschwindel, darüber giebt eS bei vernünftigen Menschen keinen Streit. Die ersten Ernteberichte" beginnen zu erscheinen. Wie gewöbnkich ist die Psirsicyernte gänzlich vernichtet", nach bewährtem Muster werden Frühjahrsfröste befürchtet", auf nicht mebr ungewöhnlichem Wege sind die Aussichten auf die Getreideernte nicht gerade unbedingt günstig, aber auch nicht ganz m ft" ,T tm r 1. ungünstig", doch kann sich, das roema-

stens geben die Berichterstatter zu, noch

aues, aucs wenoen. i Sir Lapal Griffin ist unter! allen Engländern derjenige, dem die Natur am meisten die beglückende Gabe versagt hat, das Schöne zu finden und zu beurtheilen. Der Mensch sagt in einer . ff t... O.fi. X.'Ti - !. r r engiljc?en eiiicyrisr, m onoon ereman an einem einzigen Tage mehr schöne Frauen und Mädchen als in den ganzen Ver. Staaten in drei Monaten. Diese verrückte Aeußerung läßt Amerika kalt, denn nur der Tadel ist im Stande zu reißen und zu verletzen, der wenigstens thellweis begründet ist. Sagt uns Jemand, wir seien Verbrecher, so lachen wir 'f. - e i v .. r . . v r. . e iyn aus, jag oereive jecoc?, wir eien mitunter ein wenig gar zu leichtsinnig,so werden wir bös. Die Schönheit der Amerikanerinnen in Frage ziehen heißt die Sünde gegen den ' heiligen Geist begehen, hätten dieselben keine anderen Mängel, als den Mangel an Schönheit, so wären sie Engel. E s i st die d r i n g e n d st e Pflicht unserer Nation, Lieutenant Greely und seine Begleiter aus ihrem Eiskerker im arktischen Meere zu befreiten ; um sie erfüllen zu können, hat die Bundesregierung in der schottischen Hafenstadt Dundee den Walfijchfahrer Thetis", in Neufundland das tüchtige Schrn Bear" ge kauft und hofft ein drittes Fahrzeug von der britischen Admiralität erwerben zu können. Die Bundesregierung bat, wie die Sachen nun einmal liegen, ihre Pflicht gethan, aber wozu haben wir denn eigentlich eine Flotte, wenn jich unter der Zahl ihrer Fahrzeuge nicht' ein einziges befindet, daS zur Erfüllung einer Ehrenpflicht der Nation dienen könnte ? und wie widersinnig, wie entsetzlich dumm ist es, daß auswärts gebaute Schrne nicht unter amerikanischer Flagge segeln dürfen, wenn die Regierung selbst dleSchiffe im Auslande kaufen muß, deren sie zur Erfüllung einer Ehrenpflicht bedarf In New.Dork giebt eS auch eine Modistin für Hunde. Die HundeSchneiderin hat in einer der eleganten Sttaßen der oberen Stadt ein höchst elegantes Etablissement, für das sie Tausende von Dollars Miethe bezahlen muß. Bor diesem fahren die Hundebesitzerinnen, meist alte Schachteln, aber reich, sehr reich, vor, ein Lakai in goldstrotzender Livree öffnet dieThür, und ein Empfangssalon ladet die Hunde und ihre Besitzerinnen zum behaglichen Ausruhen ein, bis die Reihe an die ersteren kommt. Dann wird diesen das Maß zu ihren Röckchen, Jäckchen, Deckchen, Häubchen und Paletötchen genommen und die aus kostbaren Stoffen hergestellte Toileite wird den Jahreszeiten entsprechend geändert. Gegenwärtig sind dunkelbraune oder grüne Pelzröckchen, mit Otternfell gariiirt, sehr beliebt. Die Preise für diese Hundeanzüge variiren zwischen $5 und 50. In New York erfrieren arme Menschen aus Mangel an Schuhen und Strümpfen die Füße, daß diese amputirt werden müssen, tragen Kinder die baumwollenen Fähnchen, die etzt zerrissen sind, aber im Sommer einmal neu waren, wickeln Mütter ihr einziges Tuch ihren Säuglingen um die fröstelnden Gliedern wärmen sich Verzweifelnde durch Schnaps, weil ihr Geld für Heizmaterial oder warme Kleider nicht ausreicht. Auch im Staate Oh io giebt es ein Gesetz, welches Kindern unter 14 Jahren die Arbeit in Fabriken verbietet und dieselben in die Schule verweist. Das ist ein vortreffliches Gesetz, wie es aber durchgeführt wird, ergiebt sich aus einem Berichte' über - die Arbeitsstatistik in Ohio aus .dem Jahre 1832. Nach diesem machen bei der Woll- und Baum-woll-Jndustrie die beschäftigten Kinder 39 pEt. aller Arbeiter aus, in den GlaSHütten 36 pEt., in der Tabakindustrie 32pCt., in der Möbelindustrie 23vCt., in Kohlenbergwerken 23 pCt., in Küfereien 22 pCt., in der Schachtel- und Dü tenfabrikation 21, in Bäckereien und Eonditoreien, in Stiefel- und Schuhfabriken 13, in Druckereien 13 (?), in der kleineren Eisenindustrie 10,in gebogenem Holze und Rädermacherei 9, und in der Töpferei 0. Eine ga nz köstliche neue Erfindung ist die eines Menschenfreundes" in Illinois. Er räth armen Leuten,. welche weniz Butter auf das Brot streichen können, die gebutterte Seite nach unten zu halten, weil die Zunge viel mehr Geschmacksinn habe, als der harte Gaumen. Dann schmecke man die wenige Butter vielfach ohne daß es mehr koste. Daß man dabei den Magen betrügt, welcher seine bestimmte Menge, Fett verlangt, das beachtet er in seiner Menschenfreundlichkeit" nicht. Vom Auslande. Ueber die Ermordung des Prälateu und Generals der OlivetanerKongregation, Monsignor Guglialino de Eesare m Rom wird berichtet : Am 13. Januar früh setzte das Dienstmädchen den Diener de Eesare's, Namens Ferdi nand Vajo, in Kenntniß, daß das im ersten Stockwerk gelegene Zimmer seines Herrn offen stehe. Vajo schien überrascht, trat ein und kehrte gleich darauf entsetzt mit dem Ausruf zurück, Monsignor sei ermordet worden. Die Polizeibehörde wurde verständigt, Kommissäre und Wachen erschienen an Ort und Stelle, wo sie die Leiche des 72jährigen Alten auf dem Fußboden liegen fanden. Das Gemach war in größter Unordnung, die Kästen aufgesprengt, das Bett zerwühlt und mit großen Blutflecken bebeckt,und Alles deutete auf einen stattgehabten Kampf zwischen dem Ermordeten und dem Mör ver. Der erste Verdacht siel auf den Diener Vajo selbst,einen 62jährigen Neavolitaner, den man ganz blutbesudelt gefunden hatte und an dessen rechter Hand Wunden zu sehen waren. Bei Durchsuchung seines Zimmers entdeckte man im Waschoecken blutiges Wasser und fand viele Gegenstände auS dem Besitz seines Herrn. Zur Rechenschaft gezogen, gab Vajo an, seine Wunden rührten von einem Stteit, den er. am Abend vorher mit einem Manne gehabt .habe, deIen

Namen er angab, den aber Niemand lennen will. Bei einer zweiten genauen Untersuchung fand sich in seinem Zimmer auch ein langes und großes Küchenmesser, das mit Blut besudelt war und in dem man die Waffe erkannte, mit welcher der Mord begangen worden war. Beweggrund der gräflichen That war ohne

Zweifel der Raub. Auch das Dienstmädchen Agnes Butteri ist .als der Mitfchuld verdächtig eingezogen worden. Freunde der F rauenEmanzipation werden mit Genugthuung davon Kenntniß nehmen, daß die französische Hauptstadt einen weiblichen Ar-. chitekten besitzt. Es ist dies eine zunge Amerikanerin, Mistreß Laura White, eine talentvolle Elevin der Eeole des Veaur Arts. Außerdem giebt es übrigens bereits mehrere Angehörige des schönen Geschlechts, welche in der Bauindustrie als Ätelierdireetrieen oder in anderen höheren Posten thätig sind. Prächtige Tischlerarbeiten in der Mairie von Passu sind beispielsweise auch nach den Zeichnungen und unter der Leitung einer Mademoiselle Langlois ausgeführt worden. Ein Fall von Gemäldeschwinde! wird in einem Münchener Blatte erzählt. Ein kunst! lebender Ber liner Bankier kaufte, kürzlich von einem Kunsthändler ein Oelbildchen, Mädchen köpf, mit Defregger" unterschrieben, für 3000 M. In der Freude darüber sandte er eine Photographie deS Kopfes an Defregger nach München, um von dem Meister das Jahr zu erfahren, in welchem das Bild gemalt sei. Defregger kannte daS Bild nicht und bat um daL Original. Dieses ging sofort nach München und erwies sich als eine Fälschung. DemUrbeber derselben ist man noch nick: auf der Spur. In Odessa kam amSoniitag, den 13. Jan., in dem dort gastirenden Eircus Salamonsky eine große Panik zum Ausbruch, welche sehr leicht zu einer Katastrophe hätte führen können, wenn nicht die Circuskünstler selbst viel zur Beruhigung des Publikums beigetragen haben würden. Als nämlich nach Beendigung de i Ballets Eine Nacht in Ealcutta" der Elown Tanki seine Produktionen begann, ertönten plötzlich auf der Gallerie Hilferufe. Der Circus war anläßlich deS russischen Neujahrs ausver kauft, und entstand in Folge dessen beim Vernehmen der Hilferufe von der Galle rie her eine um so heftigere Bewegung ; die Massen begannen,- rillfsichtslos von oben herunterzustürzen und in die unteren Ränge einzubrechen. Im Nu war die Manege überschwemmt und an den AuSgangen bildeten sich die verhängnisvollen Knäuel hinausströmcnder Menschen. Das war eine reguläre Panik, welche nur. Dank dem rechtzeitigen Einsetzen der Muik. sowie der Anstrengung des Clowns, einem beliebten Nationaltanze Kasatchok" Bahn zu brechen, wie auch dem kaltblütigen Verhalten der Minorität deS Publikums, diesmal ohne Katastrovhe abging. Blos ein Theil des weiblichen Publikums hatte bei dieser Panik theils leichte Verletzungen, theils Verluste von Hüten, Frisuren, Shawls und anderen Gegenständen erlitten.- Die Ursache der auf der Gallerie ausgestoßenen Hilferufe war, wie sich später herausstellte, die plötzliche Ohnmacht einer Frau auf der Gallerie, was eine Nachbarin derselben zum Hilfeschrei veranlaßte. Der Papst wirbt nach der Italic" eine Nobelgarde an, da da? Eorps, welches ursprünglich 36 Mann stark war, auf 24 zusammengeschmolzen ist. Um angenommen zu werden,müssm die Bewerber .den Adel ihrer Familie mindestens während der letzten 60 Jahre nachweisen, in Rom oder im früheren Kirchenstaate geboren sein; dieselben müssen ferner das Alter von 27 Jahren erreicht haben und eine Höbe von 1,70 Mtr. besitzen. Außerdem müssen sje über eine eigene Rente von mindestens 75, Francs monatlich verfügen können. Als monatliche Gage beziehen die Herren 12' Francs. Ihr Dienst ist nicht schwer; sechs Mann sie haben alle Ofsiciersrang und ein Vorgesetzter beziehen täglich die Wache im Vorzimmer des Papstes, wei von ihnm begleiten den Papst zu Pferde, wenn er in dem 'oaukanischen Garten spazieren fährt. DtcMcrttslcr citiiwA k,. richtet auS Keßlingen bei Leucken (Rhein Provinz): . Vor drei Jahren wurde aus der Irrenanstalt Merzig ein junger Mann aus Kellmgen als geheilt entlassen. Der Geheilte begab sich nach Hause und bald darauf sah man ihn nicht mehr im Dorfe. Jetzt wurde bei dem Vater wegen eines Manws von 800 M. in der Kirchenkasse, dessen Verwalter der Mann war, Haussuchung gehalten. Im Keller fand man einen verdächtigen Verschluß in der Mauer. Ein Schlosser öffnete und jetzt zeigte sich etwas Entsetzliches. In halb stehender, halb liegender Stellung kauerte der wieder geisteskranke Sohn des barbarischen Vaters, bis zu einem Skelett abgemagert und gan; verwachsen. Erstellte sich heraus, daß der Aermste drei volle Jahre in diesem Verschluß geschmachtet und nur die nothdürftigste Nahrung . erhalten hat. Die unnatürlichen Eltern wurden sofort geschlossen nach Sierck gebracht. Nicht die geringste unter den schleflschen Städten ist daö gemüthlicke Svrottnu. dessen Büraer fiA nUständiger Eommunalsteuerfreiheit erfreuen.'. Noch einen anderen LuxuS lei stet sich Sprottau : Als ehrsamer Wächter der Nacht" fungirt dort, wie er duroh eigenhändig ausgetragene Neujahrs Grawlationskarten documentirt hat, ein richtiger Freiherr, dessen Namen und Geschlecht im freiherrlichen Taschenbuch des unbedingt zuverläsnaen Gotbaischen Ge nealogischen Lexikons verzeichnet steht,! nämlich Josef Freiherr v. Sali5-Hell-' mich. Damit er sich nicht vereinsamt fühlt, hat ihm übrigens die. Sprottauerc Stadtverwaltung emen wenn auch nicht' ebenbürtigen, so doch mindestens adeligen' Kollegen zur Seite gestellt in der 'Person' eines Herrn v, Skokalöki. nter solch'! nistokratischer Hut können die ' Spreü-. Ull? gewiß ruhig schlafen.