Indiana Tribüne, Volume 7, Number 138, Indianapolis, Marion County, 6 February 1884 — Page 2

Indiana "FnöKne.

Erscheint TSgllS. VölSentliS n. Sonntag. ISttO.Morvkandstr. Indianapolis, Ind., 6. Februar 1881. WaidmannS(5laube. Die weine Frau ist in liarvva von unheilvoller Vorbedeutung für du Für nenhäuser, der weiße Mustang UH den Indianer zu Tage langer VcrtVlaumv laßt sich aber weder fanzcn noch leaen, der weiße Hirsch bereitet" fernern Herder Unbeil und frühen Tod. In Beiwff der weißen Jrau und dov weinen lfcidc$ baben wir gerade specielle Belege ivH zur Hand, aber der r?cif: Hirsch tut erst noch in voriger Woche einen biederen ivanner von seiner Scholle rettrieben. SilaS 5iod?baZer wodnke biödcr und wobnt nech für d:c nächstem Tae in dem Vczrne un:cr :ianae m ntlic J . u T, : f- 1 w r. I Pennixlvanien. Er kam dieser Tage nard Scranton und licn durch Marcranschlage bekannt maeben. daß er seine .arm mit b. cdlff und (schirr 311 verkaufen beabsichtige. Aber SilaZ. bist Du verruckt V fragte ihn sein Gevattcrwarum willst "... 4. .Es mun sein evauer. d2.5 Unalück . T ' I. Unalück eieben. Ansana December war ich mit meinem 15jährigen Jungen auf der Jagd ; wie wir an einem dichten Gedusch vorbeigehen, tritt plötzlich unmittelbar vor un ein weißer Hirsch bcraus. Wobl machte der Könia 'der Walder f s m m rf r . d:r. erzuch, bei lmsercm Anbllck zu flteYen, aber aus der Oberfläche des Schnees mnieis eincr-eme an auen vier sauren lif') fr . ' s- r 1 f -r r f . - vx rciieln.- Aus einem herbeigeholten Schlitten brachten wir den Hmch nach jm it4 J WftM Jl l -t0 l! IV1: Abtheilung des 'chasitalles für seinen alleinigen Gebrauch zurecht und fütterte ibn mit dem duftigsten Heu, das meine -rmnirr hrtr ci!m tnnllf ihm nur iMr I ' r' v. r 7X A L. . uCa ikLlkMi a.V V. C. ihnwc3V"I"i uno rünn lausen lanen, denn das wlen w.r ,a c6 ngt, einem roci 1 - . V Lt. I v. - llZ W"??WV , ' iUunx)l II 3 ri Alis B nrt imRiiidrMrtA I . , . ' " ,

i.n iein .vcimircicn aufzeoen. aus oem er telegrar.''tichc Vertat vernet m oenTu und Teine Vorväter glücklich gewe selben Fehler, den ?nan im Deutschen sen f" . machen würde, wenn man statt: ,Der t-, . . . f : ov t c: 1 lu

veriolat rnio. lanae trerdc 1 udrkuvt laaen wellte :

nicht meb? leben, 'aber länaer vielleicht od bcrbeiaefübrt."

noch in der Fremde, als in der Hcimatb. zetrunken, und die

die meinen Frevel oder vielmehr mein j deziebt sich oncnbar aus

oaiie sicy eme ?Y mneevt. aus Pfandrechts an dem Schrau

ttcr r,nvsußsanen bendamp er Noanoke" bandelt.. Eine Wieder und wieder glitt das hier aus, eressante Familiengeschichte, welchedie und es war uns em Leichtes, dasselbe ,"1,,.,?. rri' iihrto

")eugaoet unter oem Anne, rntt der icy Handlung von ibni scheiden. Kurz dadas würzige Lie,chgras ausgestochen rauf verheirathcten sich Beide zum zwei-

wx:c aiw, , w nongcn pei mir immer die besten Bmen bekommen hat, mochte der leckere Geruch reizen, er zpringt m .kühnem Satze über, die Barriere, die ich )hm gezimmert batte, und dringt auf mich em. Muthig halte ich ibm die Heugabel entgegen und er schauderhast ist es, nur daran zu denken,

toim 110; zwei Jinlcn m oie Vrul, atte ließ es diesmal nicht auf dieZcheiia wahrscheinlich mitten m das Herz, dung ankommen, sondern ging allem Da lag er m seinem Blute und mich Trübet durck seinen Tod aus dem Wege, überkam eine Ahnung meines Frevels Er hinterließ ein Testament,' in dem seine und seiner Folgen. Ich verkaufte die Schwester Eornelia verebcl. Hamilton Haut des Tbieres für SS an einen Hau- Erbin eingesetzt und sein Bruder sirer, der di?selbe gleich am nächsten Tage EharleS als Testamentsvollstrecker er für S10 weiter verkaust hat. Da merkte nannt war. Der Nachlaß betrug ungeich gleich, daß das Verderben, das der fäbr ? 100,000. Tödtung eines weißen Hirsches unter al- Jabre 1880 starb Cbarles Ensign len Umständen solgt, schon auf mich los- und der Onkel desselben, ' George W. gelasien war. Entgehen kann ich ihm Holt, Begründer des ganzen Genicht, aber.die Gegend will ich verlassen, s'chäfts, wurde als Verwalter des Nach- , vielleicht, daß m der Fremde mem Schisk- laffes des Verstorbenen, als Vollstreckerin sal mich mit einem lnderen verwechselt. Testaments des Elisha Ensign aber oder doch nicht so schnell aussindet. pcficn Wittwe an Stelle ihres verstorbeAberglaube sagst Tu, Gevatter ! nen Schwagers Charles ernannt. Diese Aberglaube ich möchte das auch sagen machte in letzterer Eigenschaft gegen Holt können ; aber vor mehreren Jahren schoß als den Vertreter ' des Nachlasses des hornback Shinncr von Wilkesbarre in Charles eine Forderung von $200,000 Uikc County einen weißen Hirsch.und drei geltend. Holt bestritt die Forderung an Tage später brannte das Wohnhaus sei- den von ihm vertretenen' Nachlaß, zahlte aer Schwiegermutter ab und er mußte die der Klägerin jedoch aus seinen eigenen letztere zu sich in's Haus nehmen. Der Mitteln 75,000 aus und bemerkte, daß aufman.' Haney schoß gleich darauf er nunmehr nichts mehr mit derselben zu :inen weißen Hirsch und später brannte thun haben wolle. , -seine älteste Tochter mit einem Schul- Die Wittwe des Elisha Ensign erhob mcister durch. Beavens war ein reicher nunmehr Klage auf Bezahlung ' von Bankier, erlegte auf der Jagd einen wei- 5550,000 gegen den alten George G. gen Hirsch und machte bankerott. - James Holt, diese Forderung setzte sich aus anI'an Gordon war ein Freigeist und ver- geblichen Llnsprüchen aus dem geineinlachte die Ansicht, daß die Tödwnq eines ichaftlichen Geschäftsbetriebe ihres Gat-

weisen ir cyes ungiucr oeoeuie. r r, . rt . m " ' f " r c . i rv vorigen Herbste Pflegte er im BauvackLttirke auf die Jagd ni gehen, stieß wie - verholt auf einen weißen Hirsch, fehlte ihn aber immer. Da goß er sich eine kiugel aus Silber, traf das Thier, erkrankte 14 Tage später an der Schwindsucht und starb. Gam ähnlich ist eS dem Nichter Wcstfall von Pike County erganien, und selbst James Brink.dcr imvorien Herbste ein weißes Hirschkalb durch .-ine zurückprallende Kugel, also ohne seine Schuld getödtet hat, spielt seit jenem Tage so unglücklich, daß er bald nichts mehr zu verspielen haben wird. Der Steinbruchbesitzer Griswold pflegte auch

über die Geschichte mit den weißen Hir- sencollectors in Buffalo die Dampfer schen zu spötteln und wurde im eigenen Scotia", Fiussia" und Colorado" auf Äeinbruche von einer einstürzenden seinen früheren Buchhalter, gegcnwärtiLand erschlaaen. Kurzum, ich will gen Polizeicommissär ' Jsaac O. 'Crmeh

mein bischen Sache verkaufen, in die überschreiben, diese Neberttagung wurde Fremde ziehen, vielleicht verliert das Ge- von Frau Elisha Ensign'mit Erfolg anl'venst meines Weißen Hirsches meine gefochten und ein gewisser fe.Darn

Mrte." .. .. . . t. n m - ui Nebertr.ebeneS NnstandSgesuhl. c , . - Frau WittweA. B. Sta, geb. inn,

sie sicy vorige oe in wyiwu, angewachsen ist, die ixccution.in dieselvergiftete, war in Cork Irland gebo. ben vollstreckt, so behält der alte Herr

ren, yane emc azvnnr vuns,n,cht emen Dollar von, .seinem. ganzen zenosstn, war m ihrem Lö. Lebenssahre ' Vermögen übrig, und zwar in Folge, der aack New Nork gekommen und hatte sich : 'tria,,?.,; - Mittw...

jort mit einem gewissen Hamilton, sowie f. - TT W A V & a 4 4 W imc? renen -l.ooe iuci vki. m Zahlten Beamten der damals unter d?r . . ir Verwaltung des ames lsr zun. sieyen. zen Erie-Babn verbeiratbet. DieFamilie sührte damals ein glänzendes HauS und Äuß.hea war nach dem plöjlichenTode

,hres OMttt n lediglich auf hre Kenntnisse "V-5 ? C' a wllr TTr """XT?,1"''"111 iu Sw-iTV Ar vw V ll v. lC ,. l. i.iV. . . ..." . '.bellet slck die nmme der abaescblosseuen und New VJorf ln's 9eben tritt. rn?! 1 n?, WiHcl. eine ßftrnwrsfcimT m

iir oen viiioav unc xmiwumcroaiieo ,v v'C7' r . r.. v Ll-V J r n rY. . r " . ' . V V vv" a- i-v iiivicivicfcii 'SklUrtl Finnin iMW schäste auf ?l,250,000 und wahrend unserm Weizen m Schweden größeren ncn da:..l ist es mcht strafbar. UV0UitainTcubct uaauf)(eifm ffi ÄnA.Ä Ä ÄMÄ i TS'? ungarischen Abgeord

iach tfuuwrt.tMtt durch Vcufiitwunti 1 , 7 - T"' r " t;vv 7 Tr v" -i-", nern;au c cni wann nen neulich aus

Mifoieli MxitMuxmw erwarb sick "mgescyr, eine umme vie oen geivoyn- uiier, cyten ..gewarnt wetten, emcs dramatisches Jntermmo.

.vai ch'a in allen sollen Ctellunaen .ngetbeille Achtung und fand, als sie ?a v. 1VcuiIh überschritten Kitte, 11t Km Hause de reichen kenticis Howard ;u Brad;o.d,den sie aan; uneingeschränkt corsland. eine Stellung die sie in un iWignt Briefen an ih freunde inRew ))? 4 das IvVVft imA ihres Gebens, utnut idreS ANerS, geschildert bat. Uujito'inliel? ist es der Vknnsten u gut ganren. In itvcvit vveiste bildete sich die sire Jdec ai Vertrage sich nicht mit ihrer eidlichen SHt, mit einem unverdeiralbeken 'Wanne unter einem Dache zu leben. Howald wies die. sonderbare , t U. - 4 1 . . . rau oaraut ruu ?ap, trman? etwas änstitf-igtö darin finden konnc, .wenn :tne ,vrau von w harren dem .vause :inc5 i.'jabricn Manneö vorstehe, aber oie Unalüctlichc hatte sich schon ?u sehr m' 'c hatte sich schon ?u sehr m incinäcleb:. x scbwacb idrtn abn d und ängstlich, daö ihr licbgewo'rdene iau auf Ünaerrine bin zu verlassen. brachte sie sich ibrer welblicben Würde' zum Ovfe? und vergiftete sich. In einem hinterlassenen Briefe hat die unglückliche Närrin die Rücksicht auf den Anstand als daö einzige Motto ihrer That bezeichnet. .' . !" l. .rank bat mcmen Tod verbemesübtt ". r u r ,er nini var meinen Frau Sbca bat nie Stelle in ihrem Briefe das (Getränk mtt l?emttte. Undank tftbtr Welt Lohn. (wde voriger Woche wurde vor dem k?v,!.is.Kv,tF t?k,?.i tn Sllrnfpfe v.tHiiiiMiuvw;tv v r u anbängig gemacht, in dem es sich um die Ausrechterbalwna oder Unailtigerklä. ,,. hm h iaim' j m v . v v v George H. Holt von Buffalo, jetzt ein Siebenziger, war schon als junger Mann . . - ' - . einer der unternebmendsten und er olgreichsten Schisssrbeder an den Großen qj0 ' w In-,, fin Schwester, einer Wittwe Ensiqn, nahm ? rr-t-- f&t-Tr. - rrr. ' V. r: ici cic vsonnc vjiuna wwq v:i;aric vjnnan I - ' ' - ' . - als Compagnons in sein Geschäft aus. während er für die Tochter Co.m'lia, räch ma verebel. Hantilton, in der liberal- . ' r lten Weise sorgte. Jm Jahre 1855 ve?l . , . r 1 rrft rr l r t I's uuucvuui miuu ten Male und Ende des Nebellionskriewurden sie zum' zweiten Male geschieden. Nack, wenigen Monaten Uer guten Dinge sind ja drei wurden oie Geschiedenen zum dritten Male für das L,ben verbunden. Ende ' der u. benziger Jabre reichte Fran Ensign ibre vierte Ehescheidungsklage ein, aber ihr - .r m 1 r. ? . iien, oqien yiacricin sie verrral, gegen . r . r e , l Holt persönlich und gegen denselben als 1 Lertretcr des Charles Ensiqn'schen Nachlasses zusammen und in allen Theilen der Lrde mußten Personen, die früher indem gemeinschaftlichen Geschäfte 'bedienstet gewesen waren oder mit demselben in Verbindung gestanden batten. vernommcn werden. Im Aug. 1833 erlangte die Klägerin einUrtbeil, welches dem von ihr vertretenen Nachlasse die Summe von L 14,000 zuspricht, die Zlum Theil von Holt persönlich, 'zum Theil auö dem von "diesem vertretenen Nachlasse deS Charles Ensign zu, leisten ist. ! Holt ließ hierauf im Bureau des sortk wurde zum Verwalter der fraglichen Schiffe ernannt., Werden letztere .'als Eigenthum deS George W. Ho.lt . erklätt nd wird demgemäß wegen' der Förderung deS Nachlasses seines , Ncffeu, die mit. Zinsen und Kosten. 'aus' 56 17,000 s ihm sein ganzes geschäftliches ' Emporm. . f i. t T kommen verdankte. ' . Theespeculation. erTtee' .avn!scher.T5ee ist in New brf uii

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Zeit ts Gegenwand lossaler SgewV8 $ es .zu danken, daHine di-

ticken Durckschnittöbetraa dcS Umsatzes an einem j'a'ge um 1,950,000 über steigt. An schwarzem .hee wurden rn drer Tagen für 5585,000 Geschäfte gemacht und eS hat sich sonach die Speculation namentlich des grünen Thees bemachttgt. Das Pfund Thee ist um 3 bis 4 Cents gesttegen, .was auf dte lste emen Prets aufschtag von VI.Ls ausmacht. Dieser Stand deS THeegeschasts we niger in der Befürchtung begründet, daß m Folge deS ZZrtegeS zwischen Cyma und Frankreich eine Blockade der Häfen hangai, Amoy und Foochow eintreten könne, als vielmehr in dem geringen Ertrage der vorjährigen Ernte. Im vorigen Jahre wurden 23,129,992 Pfund schwarzer Thee und 30,000 Kisten Amoy Ooolong von China nach den Ver. Staa ten - erportirt, wäbrend in diesem Jahre höchstens 40,000 Äisten dahin ausgeführt werden können. An grünem Thee allem wird die Mindereinfuh' mindestens sechs Mill. Pfund bettagen. ' Die Theepreise werden wahrscheinlich noch weiter steigen und es liegt die Befürchtung nahe, daß der Thee nicht nur noch mehr verfälscht wird, als dies schon jet geschieht, sondern daß auch die Speculatwn sich dreses Artikels bemächtigt und'ein Zurückgehen der Preise auf eine ' angemeffene Höhe verhindert. Ein die Verfälschung des TheeS betr. (Vesetzvorschlag ist bekanntlich vor dem - Congresse und beabsichtigt allen Thee für einen ' unzulässigen Handelsartikel zu erklären, der mebr als 8 Proceß entbält. . Der Winter in Mezic?. Die jährliche Durchschnitts-Tempera tur in unserer Nachbar- und SchwesterRepublik, beträgt 'bekanntlich 0 70 Grad und wenn wir jetzt lesen, daß dort die Noscn im Freien blühen und die Früchte reifen, so könnte dies im Vergleiche mit unserem strengen und veränverlichen Winter beinahe die Sehnsucht nach jenem ewigen Sommer wachrufen. Könnten wir dieser Sehnsucht folgen, so würde es uns wie den vielen Amerikanern ergehen, die in neuerer Zeit ihren dauernden oder vorübergehenden Aufenthalt in Mexico genommen babcn: wir würden uns dc hiesigen, nicht im,ncr angenehmen, aber verhältnißiuäsziz gesunden Winter zurückwünschen. In Merico ist das Wetter aeaenwärtia so dumpf und feucht, nicht kalt, aber so fröstelnd, daß dasselbe größeres Unbehaaen eneuat, als eine aame Reibe der schlimmsten Ncbeltaae in London. ' Die Heizvorrichtungen sind schlecht und nicht im Stande, in den lcllcrseuwten Zim mern eine einigermaßen ycsunde Luft zu eneuaeil. ?lußcrdcm bietet möglichst viel Aufenthalt im Freien den einzigen Schutz gegen entnervende und yartnackia? Fiebenrankhclten. Vom Inland. D i c S a l z p r o d u c t i o l i in Mi chigan ergab im letzten Jahre 2,377,749 San zum TurchswnittSverkaufsprette von 82 Cents. Verbindung mit den Verein. Staaten in großartiger Weise zu feiern. In King's M ountain, Cleveland Co., 3!ord Carolina, ist laut einer Depescke aus Raleigh die erste Entdeckung von Zinn in den Ver. Staaten gemctcht worden. Aus Matamors (Mexico) wird gemeldet, daß Pater Domaza Sote aus Concordia .den Schlüssel zu den Schriften der Azteken (der Ureinwohner Mexico's) gefunden hat. JmZuchthause inSingSing wurden im Laufe des .Monats Januar 520,134.13 vereinnahmt wid 316,097.69 verausgabt, so daß ein Ueberschuß von 54,036.44 erzielt wurde. Sogar die Indianer in der Nähe von Reno, Nev., sieben schon unter dem Einflüsse der unaufhaltsam vorwärts reitenden Civilisation : die Squaws minken und pudern sich seit einiaer Zeit und ihre Gatten Wundern sich schon nicht mehr darüber. An einem Abend vor. Woche begab sich der Juwelier Sam. Blackburn von Soda Springs, Jdaho, nach der sogenannten Huseisenquelle, um naturliches Sodawasser zu schöpfen. Er kam nicht zurück und wurde todt an der Quelle gefunden, offenbar von der aufsteigenden Kohlensäure erstickt. Der erste Auslander, toelcher den japanesischen Sonnenorden erhalten hat, ist Gen. Horace Capron von Washington, dem er wegen der Dienste verliehen worden, welche er Japan durch die Erforschung der Hilsscnlellen der Insel Aesso, der nördlichsten der japanesi l ä v.. r.r . r J . ' ' Ien n'ein, crrciejcn yar. Die Coroners Jury hat die Bediensteten, durch deren Fahrlässigkeit, sich das Eisenbahnunglück bei Toronto, Can., ereignete, des Tydtschlags angeklagt., und zugleich die Grand TrunkEisenbahngesellschaft scharf getadelt, weil sie zu viele unregelmäßige Züge fahren läßt, zwischen Toronto und. Mimieo kein doppeltes Geleise, hat und den Betrieb überhaupt zu sorglos betreibt. Aus dem letzten Bände amerikanischer Consular-Berichte geht hervor, daß alle unsere Consuln anaewiesen zu sein scheinen, soviel als möglich für Vermehrung unsere Ausfubrbandels iu thun. Infolge dessen geben sie unseren Kaufleuten, Winke, welcherlei Waaren amerikanischen Ursprungs auf ausländtschen Markten Absatz finden, oder in welcher Weise sie ihn vermehren könnten. z.' B. durch bessere Verpackung, Auswahl lt. Ctr. ...i. r ? s;ii- c vii iciucn uicngcico inyailen oer selben, aleichförmme Güte'er Waare.' Errichtung dirette? Linien von Dampfern C r ttt'rr . smm . m 1 UNS egeiseoissm u. . vo. solchen Ae .k ... w l

f. m sfe MM.

in der tadt Mexico trifft der Farmer John Nay. Er reiste daman bereits Vorbereitungen, um die im imals mit einer Ladung Vieh zum VerMai stattfindende Vollendung der Bahn- kauf nach Cbicaao und man nabm an.

? I T"t Mliwiht! teti4it lHAu4ki i .".. l.. . v . v ,

ihren Absatz nicht durch Verschlechterung der Qualität der Waare zu verscherzen, Cm. 11-1. i reffet .r (in uiiw ic mvKi in viaeinigc ais in veii;blech zu packen; daß bekannt gemacht wird, wenn betrügerische amerikanische Firmen ihren Motion vorder Verpackung unftuchen. oder andern Schwindel begeben. sowie was sonst schuld ist wenn unser auswärtiger Absatz ab- oder nicht genug zunimmt. Nach dem Verbote de. Ein fuhr amerikanischen Schweinefleisches ist der Preis des französischen Schweinefleie r . - rv . r. - , seyes in ranlrelm von las Kranes aus 110 manes für hundert Pfund gesunken. Die vielfachen Debatten über die Gefahr des Genusses von Schweinefleisch haben den X'euien den Appetit verdorben. Tonangebende framosische Blätter geben schon jet u, daß das ganze Verbot ein Mißgriff ist, frechen von der baldigen Aushebung deizelben und fügen hinzu, Amerika werde hoffentlich zu vernünftig sem, als daß es zu Nepresialien greisen sollte.. Das erste Haus auf der telle, wo sich Et. Paul befindet, eine Blockhütte der kleinsten Sorte und gröbsten Bauart, wurde in 1848 gebaut, tzs wurde von einem herumstreichenden Canadier errichtet, welcher in Ermangelung von Farben mit Kreide auf seine Thüre schrieb: Importeure und Groß und Kleinhändler in Whisky." Drei Jahre später baute Vater Galtier, ein canadischer Priester, eine kleine Kapelle dort. welche er die St. Paulus-Kapelle nannte und wodurch er der ietziaen Stadt ihren Namen gab. Noch in 1849 gab es nur 30 Häuser in St. Paul, und es erforderte emen Monat langes Schlittenfahren mit Hundegespann, um es von dem Unter-Lande aus zu erreichen. Gegenwärtig beziffert sich die Bevölkerung auf wenig unter 100.000, und der Werth seines Grund- und beweglichen Eigenthums beläust sich auf $65,000,000. Herr Leon Haas, Seeretär der New York Optieal Co.", ist seit Mittwoch voriger Wowe spurlos verschwunden. Vor Kurzem erkrankte eines seiner Kinder am Typhussieber und schwebte Wochen lang zwischen Leben und l. & l rtt f 400. aum war oas lno auyeri)esayr, so wurden zwek jüngere Geschwister von derselben Krankheit befallen. Die Angst und Sorge um seine Kinder drückteHerrn Haas derart darnieder, daß er nicht mehr schlafen konnte und Opiate anwenden mußte, um wenigstens zeitweise Ruhe zu finden und währenddem seinen Kummer nt vergessen. Er kam in dieser Zeit nur selten nach dem Geschäfte inMaidenLane und sprach sehr wenig. Am Mittwoch Mittag erschien er daselbst wieder ; - er war in sehr gedrückter Stimmung, redete kaum einige Worte und ging um 1 Uhr wieder weg. Er kehrte seitdem nicht nach Hause zurück und ward auch nirgends in der Stadt gesehen. Man glaubt, seine häuslichen Sorgen und die Opiate hätten seinen Verstand verwirrt und er sei in einem Anfalle zeitweiliger Geistesstörung aus der Stadt gewandert. Aus der Gegend von Lafabette, Ind., verschwand im Jahre 1867 daß er ermordet worden sei. Nach mehv . cp , r . r . rerenayren wuroe sem nicyr unvelracyllicher Besitz vom Waisennchter unter die Erben vertheilt, seine Frau heirathete wieder.seine Farm wurde ordnungsgemäß verkaust, und jetzt kommt plötzlich der alte Nay wieder und verlangt sein Eigenthum zurück. Der gute Mann hat sich 17 Zahre lang in Texas und Neu-Mcrico . l'.c ? ..r: v neTUiußeirieuc. ajvz Kuiiuiiiuiig vti Nav'schen Familien- und Vermögensoeryaltnisse wird nicht ohne Prozesse ab?ehen, zumal auch seine Kinder, die längst mvachsen und zum Theil verheirathet sind, ihren Antheil an der Erbschaft anC m t. Tr " " Es ist eigentlich nicht hübsch gon England, daß es sich die guten Emizranten für Canada aussucht und nur die lveniqer begehrenswerthen den Ver.Staa: en überlast, schluklich kommen die nach Ser Dominion gescyickten ja aber größtencheiis doch zu uns,da hat dann der kleme Umweg nicht viel vi bedeuten. Vom Auslande. Das Duell ist in Oestev ich gesetzlich verboten ; Duellanten so Wohl wie deren Zeugen werden zur strafaenchtlichen Verantwortung gezogen. In flagrantem Widerspruche damit stehen du ehrengerichtlichen Bestimmungen für Militärs, wie nachstthender auö Innsbruck gemeldeter Fall beweist : Der bisherig! Reserve-Lieutenant, Mitglied der Jnnsbrucker katbolischen Swdenten - Verbiw dung Austria", Hörer der Medicin Josef Hintner, ist vom Ehrenrathe des 14. Corps-Commandos für Oberofsizicre unc Cadetten mit Stimmeneinhelligkeit wegen absoluter,Verweigerung des Duells seine, Charge verlustig erklärt worden. Hintner war am 21. Oktober am Haller Bahnhos vom Reserve-Lieutenant von Mörl päpstlicher Bube" geschimpft worden. Mörl forderte nach ihm angetragener, aber nicht verabfolgter Ohrfeige Hmtne, auf fchwere Waffen und zeigte die Ableh.nung der Forderung beim Regimentskommando an. Hintner begründete dort die Ablehnung mit seinen katholischen Grundsätzen, mit Gründen der Vernunft, mit Berufung auf die Staats und Militärgesetze und auf Statuten der Studenten - Verbindung . Austria". Mittlerweile, am 31. December, war Mörl wegen obiger Ehrenbeleidigung vom städ-tisch-delegirtcn Bezirksgericht zu 20 fl. träfe verurlyeitl worden. sericylene UnS boch an der Zeit, so schreibt die Wiener Deutsche Ztg.", daß solchem Zwiespalt zwischen Civil und militärischer Ehre ein Ende gemacht würdet Entweder ist das Duell eine unsinnige strafbare In-siitution-dann muß sie es für alle Bürae? sein und dann darf Derjenige, der .dem Gesegchvrßt, nicht anderseits da-

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em Man erwartete die übliche ofmielle Botschaft deS Oberhauses, welche die Ablehnung des Civilehegesctzes melden sollte. Ei r ri.i. '.-. . I wnjcyic eine öiciniia; g.jpannle zummung,die sich in allerhand kleinen Symptomen bekundete. Als der Ministerpräsident im Hause erscheint, wird er von der liberalen Partei demonstrativ mit stürmischen Eljen-Rusen begrüßt, was die äußerste lnke mit lautem Zischen beantwsrtet. Bald darauf meldet der Präsident, daß der Schriftführer des Ob??; Hauses mit der Botschaft' desselben erschienen sei. Behufs Entgegennahme de, Botschaft wird die Budget-Debatte unterbrechen. In diesem Augenblicke ertönen auf der äußersten Linken stürmischeEljenRufe, die minutenlang währen; dieÄnti semiten undNadikalen applaudiren lange, und Szalay ruft zu dem Grafen Bela Cziraky, der die Botschaft überbringt und sich dabei vor der Präsidententribüne auf-, stellt : Das ist einmal kein Jude !" In Osterwieck bei Halber stadt brach vor einigen Tagen um 1 'Uhi in der Pacht Feuer aus, welches inFolge des starken Westwindes schnell um sich griff. A!ehr als 30 Hauser sind niedergebrannt, darunter die dortigen. größten Oekonomien von Hertzer und Fischer. D er Wei n ertrag Frankreichs imJahre 1333 erreichte etwas üb 36 Millionen Hektoliter, demnach an 5 Millionen mehr als im Vorjahre. Das Ergebniß bleibt jedoch noch um 9 Millionen Hektoliter unter der Durchschnittszahl der letzten zehn Jahre zurück. Wegen Beleidigung des Fürsten Vismarck, enthalten in einem Die nahende Entscheidung" -betitelten Leitartikel der Volkszeitung" vom 8. Mai v. I., wurde am 12. Januar dn verantwortliche Redakteur jenes Blattes, Adolf Berghausen, der in einem früheren Termin den Regierungsassessor a. D. Reuter als den Verfasser bezeichnet hatte, von der weitenStrafkammer desBerliner Landgerichts.! zu neunMonaten Gesangmß venlrtheut. Nach d e m d e r K a ni ni e r unterdreiteten Bericht, des Justizministers über die Ausführung des Gesetzes betreffs der sich in Belgien - aufhaltenden Ausländer sind vom .17 Juli 1882 bis zum 1. Juli 1333 15,317 Ausländer im Register der öffentlichen Sicherheitsverwaltung eingeschrieben worden. 337 sind Während der Zeit ausgewiesen worden, darunter 1 politischer Ursachen halber, 39 als der öffentlichen Sicherheit yefährlich und die Uebrigen wegen verschiedener Verbrechen und Vergehen. .. Wie E lp i.s M e l e na" od er Frau v. Schwartz in einem Werke berichtet, (Garibaldi. Mittheilungen aus seinem Leben nebst Briefen des Generals an die Verfasserin) stammte Garibaldi großmütterlicherseits aus der Gemeinde vtuggeberg in der (Lrasjchast vcarr. In dem Kirchenbuch derselben 'sindet sich die Notiz Dr. Joseph Baptist. Maria Garibaldi Katharina Amalie v. Neuhof, verehelicht am 16. August 1736". - Das genannte Paarsollen die .Großeltern deS Generals, die Dame die .' Schwester des Königs von Korsika, Freiherrn Theodor v. Neuhof,- gewesen sein. " Nach der Eroberung von Korsika durch die Französen zog Dr. Garibaldi nach Nizza, wo am '4. Juli 1807 fein Enkel Giuseppe Garibaldi geboren wurde. Die Mutter des Königs Theodor" hatte im Jahre 1736 das Gut Peddenöh bei Rüggeberg ,bewohni.-. Soweit die Äittheilung der. Elpis Melena ; derselben gegenüber dürfte vielleicht - auf die Jahrcsdifierenz 1736 und 1807 aufmertsam zu machen sein. Sollte statt Enkel" nicht ,-Urcnkel" gelesen werden können ? Ein Kaufmann in Köln erhielt dieser Tage aus Frankfurt n. M. folgenden Brief : In der Conkurssache von N. N. hier sindet eine nachtragliche Bertheilung ' statt und gelangen 0,17 Procent zur Auszahlung. Auf Ihre anerkannte Forderung von 64 Markantfallen 10 Pfennige, die ich Ihnen anbei in einei Postmarke übersende.. Ich ersuche Sie jedoch eraebenst, mir per Postkarte den Empfang der 10 Pfennige bestätigen zu wollen. Der Conkursverwalter." Der Kaufmann hatte für, den Empfang der 10 Pfennige den gleichen Betrag von 10 Pfennigen und ö Pfenaige st'lr die Empfangsbestätigung -aus-zugeben. - ' ' ' ' Bord em Schöffengericht in Gleiwitz gelangte ein Prozeß zum Abschluß, der wegen der Person des Angeklagten allgemeines Interesse erregte. Angeklagt war der Rittergutsbesitzer und Amtsvorsteher v. Paczinekv aus Kucerow. Der 'Genannte stand unter' der Anklage des Widerstandes , gegen ' die Staatsgewalt und der öffentlichen Beamtenbeleidigung. Bei Gelegenheit des Spaziergängcs der Simultanschulen am 4. Juli v; I. sut)r der Angeklagte mit seinem Gefährt die Bahnhofstraße entlang. Da ein. Polizeidiener Besorgniß hatte, daß der Wagen in die, Reihen der Binder fahren könnte, gebot er .dem betreffenden ' Kutscher Halt. Der Angeklagte ließ sich diesen Zuruf nicht gefallen ; rief dem Kutscher zu, weiter zn sahren. nahm schließlich die Zügel selbst in die Hand und versuchte, davonzujagen. PolizeieommissarinS Ruth intervenirte, erhielt jedoch von. dem Gutsbesitzer die Antwort: Ihr habt mir hier gar nichts zu beschien." Auch während , der Beweisaufnabme bcnabm sich der Angeklagte nicht so,' wie er sollte, 'indcin er einzelnen Zeugen zurief, dan sie die Un Wahrheit sprächen, oder bei Vernehmung emes Zeugen lachte, so daß ihm der Vorsitzende mit Entfernung - aus dem Ge richtssaal drohen mußte. Das Gericht venirtheilte den Angeklagten wegen WiVerstandes zu 100 uicark, . wegen vnentll cher Beleidigung zu 50 Mark und nach dem Antrage des Staatsanwalts wegen Ungebühr im Gericktssaale zu 20 Mark Geldstraft. : , : In einem dicht bevölter- ! ten Quartier in Birmingham brach die?

ser Taqe emk Pockencpirc.v.tc uu untr.. zwei Personen starben. Die Sanitats' bebörden suchten den Ansteckungsherd aufzufinden und entdeckten ihn schließlich im Zimmer eines gewissen Owen. Dieser Mann hatte im Jahre 1863 seine Schwester verloren, die er leidenschaftlich liebte, und um sie immer bei sich zu haben, lies: er sie nicht beerdigen, sondern verpackte die Leiche in eine starke Kiste von Eichenholz und verwahrte sie in sei' nem Zimmer, zu dem er Niemand den Zutritt erlaubte. Die Kiste war mü Eisenbanden fest vermacht. In den letzten Monaten jedoch fehlte es 'oem Manne an Verdienst (er ist ein Lackirer) und mußte einige Eisenringe als altes Eisen verkaufen, um sich Nahrungsmittel z? verschaffen. Es wird nun behauptet, daß bei der Operation des Entfernens des Eisens der Deckel geöffnet wurde, wobei der üble Genich sich in der Nachbarschaft verbreitete. . Waö kostet eine e i n st ü n dige Kammerrede im bayerischen Parla ment ? Diese Frage wurde in einer der jüngsten Landtagssitzungen -vielfach " aus der Journalistentribüne besprochen. In' Münchener Abgeordnetenbause sitzen 158 Abgeordnete, welche täglich..wäh.rend der ganzen Dauer der Session also nicht füi die Sitzungstage pro Kopf zehn Mark

Diäten beziehen. Hierzu kommen die sehr bedeutenden Saläre für Stenograpl)en und subalternes Personal, sowie die Druckkosten. Vertheilt' man diese Posten auf die einzelne Sitzung, so stell sich eine jede derselben auf annähernd volle 2400 Mark. Die Sitzung dauert ungefähr vier Stunden, sodaß eine einständige Rede dem Lande runde sechsbundert Mark kostet. ' Am 20. Mai 1883 würde die Frau des Töpfergesellen Gründler in der Nähe von Kalau ermordet aufgefun' den und in Folge dessen mehrere Pnsonen verhaftet, von denen bis vor wenigen Tagen noch zwei in Untersuchungshaft waren, ein Dachdeckergeselle und der Ehemann der Gemordeten. Letzterer hat sich 7h Monate in Untersuchungshaft be funden. Wann er angeaeben hat, daß er sich am 20. Mai in Belzig 'befunden und dort getanzt hat, wiffen wir nicht, nach einer Mittheilung des Kottbuser Anzeiger" aber t er erst vor wenigen Tagen behufs Recognoscirung nach Velzig transportirt worden. Wie. dasselbe Blatt neuerdings mittheilt, hat man ihn jetzt in Freiheit gesetzt, nachdem sich seine Angaben als richtig erwiesen" vaben. Es ist schwer zu glauben, daß Gründler erst nach 7monatlicher Untersuchungshaft darauf hingewiesen haben sollte, daß er sein Alibi beweisen kann und eS 'entsteht somit die Frage, warum man dem Inhaftirten nicht eher Gelegenheit gegeben hat, diesen Beweis anzutreten. . '; Wie die W c s. Ztg." meldet, werden die beiden großen Schnelldampfer des Nordd. Lloyd Elbe" und Werra" mit dem Apparat einer elekttischen Beleuchtung versehen. Die Fulda" besitzt denselben bereits. Abgesehen von der größeren Lichtstärke und geringerenFeuergefährlichkeit ist der Umstand, daß die elektrischen Glühlampen weder qualmen noch Hitze verbreiten, ausschlaggebend für die öinsübrung deS elektrischen Lichts an Bord der Dampfer. Die Fulda" führt übrigens in den meisten Räumen neben den Glühlichtlampen noch einige Oellampen, damit im Falle, daß die elektrische. Beleuchtung einmal versagt, nicht völlige Dunkelheit eintritt. Wie England einen Pillendreher Hollaway besaß, der durch seine Wunderarzneien sich ein fürstliches Ver-' mögen erwarb und dasselbe bei seinem jüngst eingetretenen Tode zum großen Theile wohlthätigenAnstalten vermachte, so hat Frankreich einen M. Raul. Dieser Mann sing mit dem Verkaufe von Zündhölzchen auf der Straße an und schwang sich bis zum größten Fabrikanten dieses Zweiges auf. Er besitzt jetzt ein Vermögen von 25 Millionen Francs. Als Wohlthäter bewies er sich dadurch, daß er in Paris ein Restaurant eröffnete, in welchem arme Leute für 10 Cents ein gutes Mittagessen erhalten. Auf liefe Weise essen sich nun täalich mehr als 6000 Bedürftige fatt. Aus ähnlichen humanen Gründen ließ er sich bei der Gründung eines großartigen Hotels in Cannes leiten, in welchem Invalide für mäkiaen Vreis Auknabme finden, die das dortige milde Klima zur Herstellung ihrer Gesundheit etwa auszusuchen beab- . sichtigen. : Das hundertjährigeFies-co"-Jubiläum wurde in Atannheim, der . Geburtsstätte des Trauerspiels, durch" eine sorgfältig einswdirte . Vöjks-Auf-führung" der Tragödie' begangen. In pietätvolle? Weise hatte die Direktion an" dem Festabende den ganzen Theaterzettel' der ersten Aufführung neben dem der hundertsten xum Abdruck gebracht. Die historisch interessante 3!ollcnb;setzung. die ' altfränkische Bezeichnung der Schauspielermnen als Demoiselles", endlich die seint.. 3dt auf dem Zettel erschienene .,norcrinnerung ces ersaers , unterzeichnet 1). Schiller, das Alles enthält ..i.sCTi.". j s.c. k:x c..fA.. .r jr 1 1 ' of- ; ' c ci . Tf ...aä guu&wiua icriuiu;eruuuurgecgiC9ldas nicht verfehlte, das Publikum in die uchte Weihestimmung zu versetzen. Jn verschlcsien, so lese wir in der chles. Ztg.", wird der Ger-. inamiiuinfl er -üciic, n'ie es icyett, systematischer Widerstand entgegengesetzt.' Bei Gelegenheit einer Gerichtsverhandlung zu Kattowi sollten mehrere Schuld knabeil aus Laur'ahütte vernommen wer den. Sie behaupteten, nur polnisch spre chen 'Ku können, und es wurde deshalb polnisch verhandelt, was die Verbandlung sehr hemmte. Behufs Untersuchung dieses Falles die Knaben besuchten trtPlft hfl ffTP fTsMit hy ($1amrttir-' ir. .3 i.ri.3 i . 1 1 . .v WV.VIt WMVlt V WtV liVWischule ihrcö Heimathsortes erstattete VVV UUVUUIVUU Vti OVlllOlUUllillf'VVilVIl Anzeige. In der dadurch veranlaßten Untersuchung stellte 55 sich heraus, daß sämmtliche Knaben im Stande sind, slirßend deutsch zu sprechen'. Doch hatte dem' einen von ihnen seine Mutter vcrbotm. ei'der Gerichtsverhandlung deutsch' zu' w.i.?. t .ii v . t : x..i- ..i: Iprechen und dieser eine veranlaßte die anderen Knaben, die Kenntniß der deut jchen Sprache gleichfalls leugnen. . ,