Indiana Tribüne, Volume 7, Number 134, Indianapolis, Marion County, 2 February 1884 — Page 2
Zndiana Hriöüne. Erscheint PßHä, VSSeotttS tr. Sonntffs.
l?fri 10 JO Mnrvwndftr. Jndianapoliß. Ind., 2. Februar 1834. Gin böser Winter. Der gegenwärtige Winter lastet nicht nur in Folge der schlechten Cr'.verbeverHältnisse gar schwer auf vielen Leuten, die gern arbeiten möchten, wenn sie nur Arbeit fänden, sondern hat uns auch durch sein launisches Wetter mitunter aar übel mitgespielt. Schnell sind wir zedock in dieser Beziehung mit dem jetzigen Winter ausgesöhnt, wenn wir lesen, wie es der Winter des Jahres 1857 in den östlichen und Mittelstaaten getrieben hat. Ueber fein Auftreten in Sullivan Co., N. D., giebt das sehr gewissenhaft geführte Tagebuch eines kunlia) verjtordenen Lehrers genaue Austunst und .in demselben ist den Bemerkungen über das Wetter im Thale des Detannre Hinzugefügt, daß aus den Nachbarj:aaten Ziach richten über ein gleich unerbdrteS Wetter eingetroffen sind. DaS genannte Jahr zog mit einer Temperatur von 4 ein, das Quecksilber stieg volle 21 Tage nicht über diesen Stand hinaus, siel dagegen ab und zu bis auf 34 und die Durchschnittstemperatur trar während dieser ganzen Zeit 18. Tom 24. bis 23. Januar schwankte die Temperatur zwischen 30 und 34 u. gleichzeitig schneite es,allen Erfahrungen über das Wetter dircct entgegen, so anhaltend und dicht, daß der Schnee an geschützten Stellen nahezu 3 Fuß tief lag und an anderen bis zu einer Höhe von 30 Fuß und mehr zusammengeweht wurde. Tagelang waren die Farmcr von jedem Verkehr mit der Außenwelt abgeschnitten, die Pferde und Ninder ersroren in den Ställen und daS Eis im Delaware war drei Fuß dick, doch war der Flug an vielen Stellen gänzlich ausgefroren. In der Nacht vom 23. zum 29. Jan. traf plötzlich eine warme Luftwelle ein, das Quecksilber stieg von 26 Gr. auf 44 Gr. und in den folgenden Tagen hielt die warme Witterung an. Der Delawäre fließt eine Meile unterhalb deö Städtchens Cochocton in einer engen Schlucht dahin und stürzt sich sodann über die Felsen in das Thal hinab. Die anhaltende Wärme hatte das Ei3 des Flusses in große Felder zerspalten, von denen einzelne mehrere Acker umfaßten ; diese stauten sich in der kurzen Schlucht auf und bildeten einen für das Wasser undurchdringlichen Damm von hundert Auß Breite und vierzig Fuß Höhe. Die Wassermassen wurden zurückgestaut und stürzten mit solcher rapidenSchnelligkeit in die Stadt, daß daS Wasser bereits in den erstenStockwerken derHäuser stand, bevor nur eine Nachricht über die bevorstehende Ankunft desselben dahin gcdrnngen war. Aus den Bäumen und Balken, die der Fluß mit sich führte, wurden Flöße errichtet, auf denen die Einwohner aus den bedrohten Häusern gerettet wurden. Viele der letzteren, unter ihnen daö Schulhaus, wurden hinweggcschwemmt, und der Chronist bezeichnet es als ein Wunder, daß nicht ein einziges Menschenleben verloren wurde. Dagegen waren die Leute, die nichts retten konnten, als die Kleider auf dem Leibe, in der ersten Zeit der größten Noth ausgesetzt. . Bis zu dem sechs Meilen stromaufwärts gelegenen Städtchen Calicoon trat das Wasser zurück, riß zwei Brücken über den Delaware mit sich fort, dann brach der Damm vor dem Falle, in rasender Strömung stürzte sich das Wasser wieder vorwärts und war schneller verschwunden als es gekommen war. - Beinahe gleichzeitig trat wieder strenge Kälte ein und in der folgenden Nacht siel das Quecksilber bereits wieder auf 4 Gr. Das Wasser, daS bei' dem Nückweichen der Fluth in den Kcllenr und zum Theils in den Zimmern zurückgeblieben war, fror in eine feste Eismaze zusammen und die Wände waren in-und auswendig mit Eis bekleidet. " Ein Schncesturm bedeckte daS Land wiederum hoch mit Scbnee, die Temperatur sank zum zweiten Male auf 30 Gr. und noch mehr Thiere erlagen dieser Kälte, als der vorhergegangenen. So ging es fort bis zum 18. Februar, an welchem Tage wiederum großeWärme eintrat und der Delaware eine zweite Überschwemmung veranlaßte. Auch aus diese folgte wiederum Kälte, und am 2"). April siel das Quecksilber während eines fürchterlichen Schnceswrmes. noch ' unter : 31 Gr. Crine dritte Ueoerschwcmmung ) folgte, war aber kaum mehr :m Stande, - Schaden anzurichten, :. denn wohin das Wasser auch kam, fand es nur die Spuren semer früheren Verwüstungen vor. , DasWetter blieb warm bis zum LO.Mai, doch in dc? näcbsten Nacht siel das Queck- . silber abermals auf Null ; nach wenigen .Stunden trat indessen wärmeres Wetter ' ein, dem ein Nückfall in Schnee und Eis nicht wieder folgte. Die Bewohner de Thales des Delaware brauchten Jahre, ehe sie den Schaden- dieses vcrhängmß vollen Winters einigermaßen ausgebessert hatten, d:e Verluste an Hausthieren na mentltch waren ungeheuer. TrocZenobst. it möglichst langen und' unveränder ten Ausbewahrung des Obstes haben die Famer dieses Landes schon frühzeitig rhrc Aufmerksamkeit zugewendet.' Die Aankees namentlich waren so vernünftig ihre Acpfel- und sonstigen Obstkuchcn nicht den ganzen Winter hindurch vermissen zu wollen. Im Herbst wurden daher Aepsel und Birnen aeschalt, aevicr telt, an'Schnüre gereiht und an solchen ringS um den Ofen aufgehängt, später wurden ;ur Herstellung -des Back- oder Dörrobstes die auch in Deutschland be kannten Obstdörren benutzt, in denen das Obst auf Horden liegt, und man erhielt Sö.rrohst, tzlch den besten ranzöHen.
Sorten nicht nachstand. Alle früheren I Methoden, autcS Trockenobst benustellen.
sind jccoch durch die sogenannten ivaporatorcn übertreffen, Apparate, welche den Wasieraebalt des ;uconservirendenObsteS mittels Eentrifugalmaschinen bis aus im gefähr 30 Procent vermindern, und hierdurch nicht nur den raneport erteichtern,' sondern auch die Haltbarkeit desselben auf Jahre ausdebnen. D:csc slxparate dcuehen aus einer Attienrna. über de? Ucb ein Aufbau in Gestalt eines umfangreichen Schornsteins aus Blech dcnnoa ; in wtcyemwlrö durcy zwei in schneller Drehung um ihre Are befindliche, fäch?:ör:nige Näder eine sehr bedeutende Luftverdünnung und gleichzeitig em lebhafter 2aittrom erzeugt, durch welche Amlden, die an einer ctte ohne Ende befestigt sind und in denen sich das zu trocknende Qbst bcsindct, wieder bolt bindurchaeb?. Die Mulden, in denen das Obst di gewünschten Grad von Trockenheit angenommen Yak, werden fortwährend gegen solche mit frischem Obste ausgewechselt. Die Besitze? gro. ßer Obs.p!antagin besitzen derartige uca poratorcn zu ihrem ausschließlichen Ge brauche, Farmer, die nur wenig Obst bauen, können sich dieselben zu gemeinschaftlicher Benutzung anschaffen, oder auch von den Fabrikanten in den Städten leihen. Ein Apparat liefert täglich 75 bis 100 Bushcls Trockenobst und diese Verwendung der Früchte, sowie vieler Gemüsesorten bezahlt sich besser, als jede andere. In New Jersey, Delaware, N?vsn imS HpnnfttlSirtntn trrVn 4wfcfctyv"v v vt.. .wmiv. vv.vv. namentlich die Pfirsiche, in New Jork, -V W J . mehreren neunglano-Tlaalen uno ea nada die Aepfcl auf die angegebene Weise behandelt. Das in dieser Weise gctrock- . w - . r. ... ni i nere geyr aua in gropni mengen nach dem Auslande l?isenbahnUebcrwalZ,nn. Daß die Eiscnbabnen öffentliche Wege sind und nickt allein im Interesse der Eigenthümer, sondern auch in dem des Volkes verwaltet werden sollten, gilt sowohl m de? Volkswirthschafts'Lebre als in den amerikanischen Gerichtshöfen sur einen unumstößlichen Grundsatz. U13 Folgerung aus denselben ergicbt sich wei tcr, daß die Verwaltung dieser Verkehrs stranen der Willkür von Privatleueen entzogen und unter gesetzliche Aussicht gestellt werden muß. Das geben so Ziemllch alle Leute zu, d,e iich überhaupt mit dem Gegenstands befaßt haben, ausge nommcn natürlich die Elsenbahn-Betttzc? t.iCTL v o w rti r r. jeicji, arer o:e o rm jicgciung iji nicht so leicht zu sindcn. Denn das amerikanische Volk weiß aus langjäbrigcr sp't. v . - -t. rt .r.i. . n.s l:j.ia uiunrung, caj rnw iccvcn aucin uia.)iö gethan und die plumpe Einmischung des taates in gescbäftllä'e Anaeleaenbeiten möglichst zu vcrmeiöen ist. Es fällt ihm gar nicht ein,, den Unternehmungsgeist hemmen, die natürliche Entwickelung verkrüppeln und ein Bcamtcnhccr herrschen zu lassen. Tcm ichlqcn Eengrens w:rd in xclciz dieser Erwägungen seitens des Handelsaueschu zes wahrscheinlich die Einsetzung einer nationalen iic;ioai;n , ' r e r deS zwischenstaatlichen Eijcnbahn-Ver-kcbrS vor, ' die bekannte Vill dcS Abgeordneten Reagan aus Teras. aber es ist wenig Aussicht auf Emvfeblunq desselben vorhanden. Diese Bill nämlich verbietet zwar alle ungerechten Untcrscheidungen" in den Frachtsätzen, erklart indeiscn nur unvollttändlg, was man darunter verstehen soll. Sie läßt also z. Ä. die zrage onen, ob die Bahnen nicht auf langen Entfernungen verhältnißmäßig weniger berechnen dürfen, wie auf kurzen, während doch der Farmer und Viehzüchter im fernen Westen nur auf Grund sogenannter Frachtermäßigungen seine Waare zu Markte bringen kann. Ferner verbietet die Bill alle Pools" zwischen V!itbewerbslinien, giebt jedoch kein Mittel zur Vcrmciduna der Eisenk a')n-Kr!ege an, deren Kosten ja doä, auch das Publikum zu tragen bat. Würde aber ein so unvollständiges Werkzum Gc e i r y i zeye crvoven, o kamen vaio lagen von allen Seiten, die Bahnen würden beHäupten, daß die Unmöglichkeit jeder Eontrolle nunmehr sattsam erwiesen sei, und auf Jahrzehnte hinaus könnte die Frage nicht erledigt werden. Hinsichtlich der Errichtung einer Eisen bahnEommission, welche gewissermaßen erst durch daS Dickicht 'zu dringen und das Terrain für spätere Gesetzgebung zu klären hätte, liegen dem Ausschusse m e br c r e Entwürfe vor. Der des Abgcord netcn Long , aus Massachusetts scheint von allen der best ausgearbeitete und vollständigste zu sein, weil er sich auf die Erfahrungcn der beiden Staaten New Jork und Massachusetts stützt. Er bestimmt, daß drei Eommissäre ernannt und dem Ministerium des Innern zugetheilt werden sollen, um die Aufsicht über alle Bahnen zuführen, die von einem Staate oder Territorium in den anderen, oder durch mehrere Staaten oder Territorien, oder von oder nach einem fremden Lande gehen, sowie über alle Bahnen, denen die Ver. Staaten Eredit oder Unterstützung in der Form von Land und Scbuldschcincn gewährt haben." . Nun darf man sich unter dieser Aus. sicht zunächst keine Dictatur vorstellen. Die Eommisston soll vorläsig ln der Hauptsache nur darauf dringen, daß allös, was die Eisenbahn - Gesellschaften thun, öffentlich geschieht. Siesoll em System von Berichten einführen und durchsetzen, die Prüfung der Bücher und Eonti vornehmen können, Klagen anhö ren und darauf sehen, daß alle Gssetze der Ver. Staaten mit Bezug auf die Ei senbahnen auch zur Ausführung kommen. Was dadurch gewonnen wird, liegt auf der Hand. Viele der größten Monopolisten haben die Öffentlichkeit zu fürchten, weil sie nicht nur das Publikum, sondern auch die eigenen Attionäre betrügen, den Stand des Geschäftes :u SpeculationSZwecken . verschleiern und durch geheime Abmachungen untereinander siH gegen seitig bereichern. Die sorgfältig vorge nsmmene amtliche Durchsicht der Bücher
E o m m ; s s , o n vorgeschlagen werden Es liegt dem Eomite auch ein Vorschlag zur sofortigen gesetzlichen Reaeliinq
hintertreibt ferner die Praxis, für die-1 4 rr cm c t ? k, rm ....... i
seioe Mgeiange uno oiezeive'vaare verschiedene Frachtpreise zu berechnen, eine Übung, die namentlich die Standard Oil Company in den Stand setzte, alle Mitbewerbe? zu verdrängen. Und endlich erhält die Commission Gelegenheit, ihren letzten Zweck zu erfüllen und die Taten zu sammeln für die Anbahnung einer zweckmäßigen nationalen Regelung des zwischenstaatlichen Eisenbahn-Vcrkehrs." Es ist eine Thatsache, daß gerade der Mangel an solchen Daten außerordentlich fühlbar ist. Privatpersonen können sie niemals sammeln, weil denenZ die Bücher der Vahngesellschaften verschlossen sind. Jn's Blaue hinein aber darf offenbar mit Bezug auf einen so wichtigen Gegenstand am allerwenigsten gesetz gebert werden." Die Einsetzung einer EAmmission erscheint daher als die wichtigste Maßregel, welche der Congreß vor der Hand treffen kann. Sache der Regierung sowohl, wie der Volksvertreter würde es dann sein, die Commission zu ersprießlicher Thatkraft anzuhalten und nicht, wie die PacisicbahwCommmäre, Brüderschaft mit den Monopolisten scylie ßen zu lassen, die sie überwachen soll Als Zeichen der Zeit ist es übrigens anzusehen, daß so hervon'agende Anwälte des Monopols, wie der Poolcommissär Fink und der Vanderbilt'sche Agent De pew sich vor dem Handelsausschusse mit der Einsetzung einer Eisenbahn-Eommis sion einverstanden erklärt haben. Wohl verfechten beide die Ansicht, daß die Bahncn Privateigenthum sind und als solches lediglich zum Nutzen der Besitzer verwal' tet werden sollten, aber sie seyen bereits ein, daß siemit dieferAnsicht nicht durch' dringen können. Daher sind sie klug genug, ihren Widerstand gegen jede staatliche Regelung nicht auf die Spitze Au treiben und daS Volk allzusehr zu erbittern. Der Druck der öffentlichen A!einung in dieser Hinsicht verstärkt sich thatsächlich von Jahr zu Jahr. Er muß wachsen, je dichter sich das Land besic delt. I!om Inlande. In der Umgebung von She sta, Or., stehen die Mandelbäume in vol ter Blüth. Bei Morcitto, Santa Barbara Co., Cal., blühen die Camelicn im Freien. Die im Staate New"Z)ork am Hudson errichteten Eisbäuser sind fast sämmtlich gefüllt ; ihre Äorräthe werden auf :J,500,000 Tonnen veranschlagt. DaS erste Haus, welches in New Haven, Conn., im Jahre 1602 von Colonistcn errichtet wurde.wird noÄ heute benutzt. Die Zahl der schulpflichtig gen Kinder zwschcn 4 und 16 Jahren in den Ver. Staaten, beträgt nach einer Zusammenstellung der verschiedenen Censusaufnahmen und, wo solche icht vorliegen, nack genauer Schätzung, 16,05-3, 283. .' Da Gesetz, welches den hydraulischen Bergbaubetrieb in Califor nien verbietet, beginnt zu arbeiten ; kürz' lich wurden im Thale des Sacramento zwei Arbeiter wegen Ucbertretung dcsselben um je $25 bestrast. E ine Wittwe in Houston Co., Ter., hat den Sheriff des CountvS
auf 910,000 Schadenersatz verklagt ; ihr Ehemann befand sich im Gefängnisse, in diesem brach Feuer aus und dcr'Gefangene verbrannte zugleich mit dem Ge bäude. Die Klage behauptet, Unachtsamkeit des Sheriffs habe das Feuer und somit den Tod des Gatten der Klägerin herbeigeführt. Der Lond. Tel." schabt Vanderbilt's Jahreseinkommen ebenso so hoch, wie das der englischen Universitä ten Oxford, Cambridges Dublin, Durham, Aale, Harvard und Princcton zu sammen. Äie reichste Universität ist Oxford mit 331,265. 8', 2d. jährlicher Einnahmen ; Cambridge hat ungefähr 100,000 weniger. In New York ist die hochbe. jährte Schauspielerin Fräulein Cheniff mit Tode abgegangen. Vor einem halben Jahrhundert war dieselbe einer der ersten Sternen an dem alten National-Theater, welches damals unter Direction. des älteren SaHucl stand. Sie war eine Zeitgenossin der ebenfalls bedeutenden, aber ihr längst im Tode vorausgegangenen Schauspielerinnen Frau Wood und Fräulein Römer. Seit dem I.Juli 1880ist der Wohlthätigkeits-Commission deS Staates New Dort die Fürsorge dafür übertragen, daß nicht Personen einwandern, die nothwendiger Weise zu einer öffentlichen Last werden müssen. Von da bis zum 30. September 1881 schickte die ComMission 65, und im Jahre 183182 .43 Personen zurück, so daß mit den 69 deö letzten Jahres 132 dieses Schicksal hatten. Selbstverständlich umschließen diese Ziffern nicht die Personen, welche die Einwanderungsbehörden gar nicht landen ließen. Hätten die letzteren Behör den ihre volle Schuldigkeit gethan, so hätten die 182 gar nicht mit der Wohlthätigkeits - Commission in Berührung kommen können ; denn diese Zahl umfaßt nur solöhe Personen die nachweisbar blind, irrsinnig,. altersschwach u. s. w. in's Land kamen, und Nicht solche, die erjl ier hilflos wurden. Von den 69, - die im letzten Jahre zurückgeschickt wurden, kamen 47 aus Großbritannien, 20 aus Deutschland, 1 'aüS Holland und 1 auS Rußland ; 27 waren von Angehörigen, 13 von Gemeinden, 16 von Gesellsa)af ten und 3 von Vormündern hierher ge schickt worden. Die Ausgaben der Com Mission für die Zurücksendung dieser 69 Individuen betmaen 8 1,603, und die Commission berechnet, daß dem Staate oder den Gemeinden durch diese Ausgabe viel Geld erspart worden sei, insofern die dauernde Erhaltung dieser , Personen in öffentlichen Anstalten große Summen gekostet hätte. Doch dringt die Commission auf eine strengere Durchführung der Gesetze gegen Pauver'Einvanderung.und verlangt evenwell, 'daß die. Einwände rungsbehörden die- Kosten solcher ttück suidungen zu übernehmen haben. -. SroklvnlNJiL
am Sonntage ein Ferner gegen die An Wendung des Dynamits, um die engli-; sehen Tyrannen abzuthun. Selbstspan nende elektrische Revolve ?eien besser. Ein Deutscher habe eine elektrische Bat tcrie erfunden, die man in der Tasche tragen und mit der man beliebig auf der Straße Jemanden abthun könne, ohne entdeckt zu werden. 1 I n Huntington, P enn s., ging ein Angestellter des dortigen Opernhauses am Samstag mit einem brennenden Lichte in den Keller : eine Gasexplosion erfolgte, und das Gebäude wurde zum Betrage von 510,000 beschädigt. Der Angestellte D. Voller erhielt schlimme Brandwunden. Inder Heimath der Far bigen" zu Philadelphia starb kürzlich die 104 Jahre alte Negerin ötebecka Evans.
Als sie am 23. Oktober 1874 in daS Helm" aufgenommen wurde, war sie nämlich bereits 94 Jahre alt. In ihren jüngeren Jahren , war sie eine tüchtige Kleidermacherin, aber als sie denn doch ,u alt und schwach wurde, um ihrer Ae chäftigung mit Erfolg nachzugeben, sora ten Freunde für ihre Aufnahme in die bezeichnete Anstalt. Indeß bat sie während ihres dortigen Aufenthaltes bis vor einemJahre immer noch ihre Kleider selbst angefertigt. Bis zu dieser Zeit war sie gesund und immer thätig, dann aber siel 7?. . I W V .Yl i j t:. t jic wieoer ln sie Lilnoyeir zuru, VIS er Tod ihr zum Erlöser wurde. Die Lick'schen Schenkungen in Californien gehen endlich, wie es scheint, ihrer, Verwirklichung entgegen. In der letzten Sitzung der Verwalter de-Z Nachlasses wurde daS Gesuch de? califor nischen Pioniere um einen Vorschuß von 5150,000 für Errichtung ihres neuen Gebäudes nach den Bestimmungen x.vx & mit beiahenden Empfehlungen einem Specialcomite überwiesen, ebenso ein ähnliches Gesuch von der Akademie der Wissenschaften. Es wurde . beschlossen, iur Einreichung von Plänen für daS Äronze-Monument von FranciS Scott Key, dem Verfasser des 8dari3pä"ff!eä Banker", aufzufordern. DaS Monument, für welcbeS James Lick 860,000 ausgesetzt hat, soll im Golden Gate Park errichtet werden. Verhandlungen über Errichtung eineS MonumentS bei der neuen City Hall wurden bis zur nächsten Sitzung verschoben. Es wurde ferner beschlossen, für S50,000,Vonds aus dem Nachlasse zu verkaufen und aus dem Ertrage s2Z,000 an das protestantische WaisenhauZ und 825,000 an die Stadt San Jose zu zahlen. Ebenso wurde beschlössen andere Vermächtnisse zu zahlen, sobald Geld auS dem Nachlasse flüssig gemacht werden könne. . . , Der Schleppdampfer Cbicago" bugsirte dieser Tage das Schiff Pensavkec" in den Hafen von Harbor Springs, N. F., und verlangte von dem Capitän hierfür die .bescheidene Summe von 9500. In dem Streite über die Höhe dieser Forderung machte der Capitän deS Rcmorqueurs. den Vorschlag, sie sollten die Sache durch drei Partien u?even ui" entscheiden: wenn er zwei Partien gewinne, solle der Capitän des Pcnsavkee" L500 bezahlen, m andern Falle nur L50. Das Spiel ying im Beisein sämmtlicher Schiffsoffiziere vor sich und der Capitän des Schleppbootes gewann. Ich zahle gern, sagte' der Gegner, hätten wir prozessirt, so wäre ich im günstigen Falle so billig doch nicht weggekommen." Frau Blonde: hat inHoboken, N. I., gegen den Tragöden Emil Grose, der sich während emer Llebcsscene so weit hinreißen ließ, die Dame vordem gesammten Publikum feurig abzuküssen, eine Klage angestrengt. In schauspielerischen Kreisen sieht man dem Aus. gange des Prozesses mit Spannung entgegen. Ein Beispiel von Hunde' treue wird aus Salem, Mass., ßemeld:!. Der 10jähriae Elmer Wier lief dieser Tage auf einem Teiche Schlittschuhe; er wagte sich zu weit, brach durch die dünne Eisdecke und gerieth unter daS Eis. Ein
großer Neufundlander war dem Kleinen gefolgt, und schnell lief er nach der Stelle, wo der Knabe versunken, durch brach daS Eis auf eine größere Strecke, tauchte dann unter und brachte den Knaben an die Oberfläche. Mehrere Männei waren Augenzeugen deö Unfalls, konnten aber wegen der dünnen Eisdecke Nichte zur Rettung des Kindes thun, und er wäre sicher ohne den Beistand des Hundes, bei kürzlich von der Familie von der Straße aufgenommen wurde, ertrunken. Frau l.Fannie Wade inNichmond, Va., fand neulich bei dem Betreten ihres ZimmcS einen fremden und verdächtig aussehenden Neger in demselben, der, als e? ihrer ansichtig wurde, die Thüre zu gewinnen suchte. Die junge Dame hielt den Kerl fest und rief, während sie mit ihm rang, um Hilfe. Ihre Mutter eilte hcrbei, allein schließlich gelang es dem Neger, sich loszureißen und die Straße zu gewinnen. Hier wurde er jedoch von einem des WegeS kommenden Herrn festgehalten, versuchte, diesem eineu Schnitt mit: einem Rasirmesser-beizubringen, biß ihm, als dies mißlungen war, den Daumen bis auf den Knochen durch, wurde aber schließl.ich überwältigt und nach der Polizeistation gebracht. Ein unnatürlicher: Vater in Vyrd, Ter,, wollte kürzlich seinen siebenjährigen Sohn züchtigen und befahl demselben, einen Strick herbeizuholen, mit dem er ihn festbinden wolle. ' Der Knabe lief statt dessen in den Hof, folgte dem Befehle, zurückzukehren, nicht äugenblicklich, der Unmensch von Vater riß ein geladenes Gewehr von der Wand und schoß dem Kinde die ganze Schrotladung in die Beine ; daS rechte Bein wird vor aussichtlich amputirt werden .müssen. Der rohe Kerl wurde verhaftet und die Bevölkerung ist entschlossen, ihn bei der ersten Möglichkeit hierzu auf'S Gründlichste zu tbecrcn und u federn, und daS oR. w. '. Die LehrerinFräu!. Martba, welche dieser Tage in Ellöwortb, Z?!c im 93. Iahte starb, ist einige scchzig ah?e in dem Städtchen als Lehrerin thätig gtwsrt.
Qom Auslande. ' In Staßfurt nehmen oie' unterirdischen Krache an Zahl wie Stärke !
bedenklich zu. Äuch vn Leopolde hau werden die Erschütterungen wieder sehr stark verspürt. Der stoische Gleichmuth, mit dem die Einwohner, besonders Staßfuns, bis jetzt den Ereignissen zusahen, scheint sich nun in Furcht zu verwandeln. In manchen Straßen wo die Häuser noch nicht gerade beschädigt worden sind, aber die furchtbaren Erschütterungen mit erleiden, werden Wohnungen gekündigt und verlassen. Die Mehrzahl der betreffenden Bewohner flüchtet sich nach dem sichern Altstaßfurt hinüber. Nunmehr ist dort eine Commission höherer Bergbeamten von verschiedenen Bergverwaltungen zusammengetreten, we.lcherdie Aufgabe zugedacht ist, den Ursachen der m taßsurt und Lcopoldshau wahrgenommenen Erderschüttcrungen und ihren Folgen nachzuforschen. Der Beruf eines Arztes bringt es wohl mit, sich, daß es unter den achtbarsten Vertretern der medizinischen Wissenschaft so viele Grobiane giebt; gerade denWissenschafter muß eö verstimmen, im Umgang mit deu Laien immer und immer wieder auf Vorurtheile, verkehrte Ansichten, Eigensinn und Zlechthaberci zu stoßen, und nichts ist begreiflicyer, als wenn der Arzt endlich die (edulv verliert und die Höflichkeit des gewohnlichen Umganges bei Seite setzt. Eine berühmte, Grobheit besitzt Professor H. in Wien, der hossnungslocn Patienten mehr als einmal bei der ersten Konsultation in3 Gesicht sagte: Sie können sich auch 'S Todtenkastel bestell'," eine Aeußcrung die cinMünchenerArzt wenigstens umschrieb, als er sagte: Dieser Fall ist Sache deS Sargtischlers, nicht des Arztes Von Dr. Fr. in Berlin erzählt man folgende Aeußerung. Ein mit mehreren Uebeln behafteter Patient hatte sich ihm vorgestellt. Dr. F. untersuckte den 5Zranken viertelswndenlang und schüttelte bedenklich den Kopf. Der geängstigte Kranke stammelte ein furchtsames: Nun, waS, fehlt mir denn eioentlich, Herr MedlZinalrath?" Dr. erwiderte tur. Das wird die Sektion eraeben !" und drebte dem Aermstcn den Rücken. In d em rhein tj chen Oert' äen Ctockum war kürzlich das Kind eines Fabrikarbeiters erkrankt. Die Eltern hielten es für. behert und wandten sich an einen Hcxenbanner in Hamborn. Dieser versprach, das Kind zu retten und lie Here zu bannen. Zu der feierlichen geheimnißvollen Handlung hatten sich Abends mehrere Nachdarn und Nachbarinnen indem Hause des Arbeiters eingefunden, und nun begann der Hamborner seine Beschwörung. Die in dem Kissen deö Kindes gefundenen Fedcrkränzchen" wurden mit Oel ans Feuer gesetzt und tüchtig gesotten, nachdem der Deckel des Topfes gehörig verkittet wsrden. Der Hcxenmann murmelt allerlei Beschwörungsformeln, liest Gebete vor, sprengt angebliches Weihwasser umher und der-, gleichen mehr. Nach seiner Persicherung muß die Hexe um 12 Uhr unter großem Gepolter erscheinen und am Fenster Einlaß begehren. Die Mitternachtsstunde nickt immer näher und sie geht vorüber, die Hexe aber kommt nicht ; sie zieht vor, nicht zu erscheinen. Der Hamdorner hält sich dabei, sie müsse kommen, käme sie aber in der Nacht nicht, dann würde sie am anderen Tage ins Haus kommen und an gewissen Zeichen im Gesicht' wohl Brandwunden von den gesottenen Federn zu erkennen sein. Um 12 Uhr endlich wurde die Geschichte langweilig. Der Topf mit den Federn und dem Oel wurde unter Gemurmcl geöffnet und mit einem Messer der Inhalt kreuz und quer durchschnitten; wahrscheinlich sollte das die Hexe spüren ; danach schüttelte der Hamborner den Topf zum Fenster hinaus. Es muß ihm wohl selbst bei der Prozedur gruselig geworden sein, denn als die Nachbarn sich entfernt hatten, erklärte er den Eltern des behexten Kindes, er dürfe vor Sonnenaufgang das HauS nicht verlassen. Solche? Unsinn im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts ! Der Vorfall wird übrigens noch ein Nachspiel haben, denn er ist bereits zurKennt niß der Polizeibchörde gelangt, und eS wird der Hcxenbanner sich vor Gericht wohl, wegen seines TreiocnS zu vera.itWorten haben. Die Westminster-Abtei soll nun, wie aus London berichtet wird, elektrisch beleuchtet werden, und die Arocitcn hierzu sind bereits im Zuge. I n der letzten Si hun g der Königlichen Geograph ischerf Gesellschaft von England las Herr .Freshsield cincn Brief W. W. Graham's vor, der das Himalaya-Gcbirge zu besteigen versucht. Am .3. November meldete Graham aus Sikhim, daß es ihm nicht gelang, die riesigsten Gipfel in Kumaon zu erklettern, da sich von 18, die je über 20,000 Fuß hoch waren, 10 als ganzlich unerreichbar erwiesen. Er ging , deshalb nach Sikhim und bestieg bei ungünstigem Wetter 4 Berge, von denen einer 24,000 Fuß hoch war. Gegen. Mitte November mußte Graham wegen schlechten Wetters seine Arbeiten einstellen. , DieprotestantischenGemeinden in England und Wales, abgesehen von denen der Staatskirche, d. die Baptisten, Congregatlonalistln, die verschiedenen Methodistensecten, die Quäker und die englischen Prcöbyterianer, beschäftigen ,996 Geistliche. Sie verfügen über 12,900 Gotteshäuser und zählen ein und eine halbe Million Mitglieder. Man rechnet daher, daß 4Millio nen von 26 Millionen Einwohnern in England und Wales regelmäßig die .genannten Kirchen besuchen. Die großartiae Panzerflotte, welch: die italienische Regierung vor einigen Jahren mit ungeheuren Kos ten fertigstellte,' erweist sich als durchaus nicht so furchtbar, als man erwartet hatte. . ES scheint, daß der. Tiefgang der Schiffe falsch berechnet war, weshalb sie keine schweren' Kanonen und Thürme tra gen können,' ohne zu tief zu gehen. -. In Folge dessen werden Panzer sowohl, wie die Tbünne abgenommen und durch lä
lere ersetzt werden müssen. Natürlich wird dadurch ihre Widerstandsfähigkeit gegen die gewaltigen Geschosse der Neu zeit stark abgeschwächt werden. Die russische Zeitung Siberia" meldet, daß der Ecncral-Gou-vcrncur, als er kürzlich das Gefängniß in Tomsk besuchte, mit W0 Bittschriften von Gefangenen bestürmt wurde, die ihre Gefangenschaft für eine widerrechtliche erklärten. Von diesen 300 Säriften mußte der Beamte nicht weniger als 200 sofort für berechtigt erklären, worauf die Verfasser derselben in Freiheit gesetzt wurden. Wenn die Freiheit der Jiussen davon abhängt, daß zufällig ein neuer General Gouverneur die Gefängnisse besucht, so kann man sich am E:.d:erlliren, weshalb die Nihilisten nicht zur Nuhe rV Wl.it Deutsche Lo?al,NaÄrichteil. HesstnDarmstadt. Gegen die Darmstädter Frei? Ztg." ist eine Untersuchung wegen Verspottung des Weihnachtsfestes eingeleitet worden. Direktor de? Aktien - Zuckerfabrik in Iroß-Gerau ist O. Pillhardt, seither in Friedensau, gewählt.-Das Hess. Ins Neg. N. 117 soll von Dkainz nach Metz verlegt werden. Gebr. Mendelsohn, Bankgeschäft in Mainz, haben fallirt und sind nach Paris entflohen. f Der Mainzer Chronist, W. I Stecker. DaZ blü-
hende Dörfchen Gensingen wird seit nahezu 100 Jahren von der Familie Lorey verwaltet. Das dortige Bürgermeisteramt vererbte sich stets vom Vater auf den Sohn und kürzlich traf bei der Bürgermeisterwahl Hrn. 23. Lorcv das gleiche, einstimmige öooZ. Der altkatholische Verein in Worms hat sich aufgelost und der Altar der Gemeinde wurde einem Weinlicfcrantcn in Zahlung gegeben. Der aus Weißkirchcn gebürtige Rekrut Winter bei der Leibkompagnie des 115. Ins. Nez. ließ sich von einem Eisens bahnzuge überfahren. r.. Aus der 5t!ttlnf,7! f Der Nestor der pfälzischen Lehrer, Jakob Trunk in Grünstadt. Der frühere Bürgermeister Konrad Keller in Jlbesheim und wenige Stunden darauf folgte ihm seine Frau. Nedactenr Kaußler vom Landauer Anzeiger" wurde zu 50 Mark Geldbuße verurthcilt, weil er einigen Führern der landauer FortschrittsPartei Fran;osenfrcundschaft vorgeworfen hatte. AuS dem vom Postamts zum Bahnhof fahrenden Postwagen in Pirmasens wurde ein Briefbeutel mit 40,000 Mark gestohlen. , lsak'Lotdringkn. Ctraßburg hat eine Anleihe von 7 Millionen M. aufgenemmen, um die Festungsgrundstücke an das deutsche Reich, bezahlen zu können. Bankier A. v. Zorn aus Straßburg hat sich in einem Anfallt von Geistesstörung entleibt. Der 20 Jahre alte Johann Stchr, einziger Sohn des Schankwirtheö Stöhr in Stoßweier, hat sich erschossen. 's Bürgermeister Kerle tu Ploböheim. Domherr Loren; Fischer in Zabern. Am l. Jan. hat die Gemeindeverwaltung in Metz die deutsche Sprache amtlich eingeführt. AuS Tbürtnzen. Oberamtmann Bachhof- Wangenheii und Eifenbahnunternehmer Aachstein Berlin haben die Ausführung einer 16k Kilometer langen Nesselthal Eisenbahnübernommen. Die Schröter'schen Eheleute in Koburg begingen ihrer mißlichen' Lage halber Selbstmord und ließen sich tann rrm f?Tfirfknit Visiers r V. VH.V.l. VIVVHIIjUIJV'UVVU'llt t Kommerzienrath Franz Kreiter in Apolda. In Münchenrode ist das Ba chart'fche Wohnhaus abgebrannt. Gebr. Robert und Walter Ferbr, Inhaber der großen Banksirma Morand & Co., in Gera, haben zum 25jährigen Jubiläum ihres Eintritts in das Geschäft, 50,000, M. zur Errichtung einer Invaliden- und Krankenkasse für ihre Arbeiter hergeze ben. Königreich Württemberg. Das freisinnige Blatt, der Albbote' tN Ebingen feierte s:in 50jährlgeS Jubi. läum. Im Gasthaus zum Roßle" ia Sickenhausen erstach der 'Schlosser Nä dele im Streit den lediaen Cbr. Naael. Der Bau der 4 Kilometer langen Steige von Oberhausen auf die Alb ist beendigt. In Metziöreute bei Schlier brannte das Wohn- und Oekonomiege bäude deS Jof. Gfell n;eder,in Amstetten. O. A. Geislingen 3 Wohngebäude, iu Pommertsweiler, O. 21.' Aalsen daS Wohngebäude des MaurerS Mich. Lang. tZu Esen Hausen Pfarrer Thrls.zuTu, bingen Etadrpflezer a. D. Ca.'l Schwarz und zu Stuttgart der ref. Pfarrer Gust. Keppler, r. Költz und Zettelträger Bauder vu go Pappjean. Kvnlgrelch Vayern. f in München : Historienmaler H. G. Sagstätter und der russische Generalma jor v. Kaschkin. .Der kgl. Kämmerer Frhr. v. Cumbert hinterließ dem Armen fond, dem Elisacethvercin, dem Knabenund Mädchenwaisenhaus der Stadt Aschaffenburg, der Rettungsanstalt in Rothenbach je 5000 M. f zu Baben. Hausen ist die Gräsin Thercse Fugaer, älteste Schwester des reg. Fürsten LeoL...TS. cv n:.i.rs:.v zcl v fviv u"Ul)Vfc 'O' uivuvv i Vvl Maurer Georg Stangl vom Dienst knecht Josef Exner aus Diebenshausen erstochen worden. f Schriftsteller und' Bezirksamt Dr. Schilling in Vurglangenfeld. In Oberg wurde die junge Anna Maria Karber erhängt aufgefun den. Hilfsbremser Fuchs von Wiesau hat sich in Eger erbängt. Der 70jährige Schäfer. And?. Noth von Mogeldorf wurde wegen 9 Verbrechen gegen die Sittlichkeit zu 3 Jahren Zuchthaus verurtheilt. Auf dem Wege zwischen Eltmann und Neuschleichoch wurde die 19 jährige Katharine Oppelt von lhrem weitläufigen Verwandten, einem 'LZjäbrigen Burschen, ?!amens Josef Tremel. aus Breitenlohe bei Kronach, vergewaltigt und ermordet. Notar v. Äening auS Vilshofen, welcher, sich verschiedene Gaunereien zu Schulden kommen ließ und seine Familie in großer Noth zurück-, ließ, soll in Begleitung seines 'Sohnes Zlosef nach Amerika entkommen sein.
