Indiana Tribüne, Volume 7, Number 123, Indianapolis, Marion County, 22 January 1884 — Page 2
ndiana Hriöüne.
Erscheint FSalilS. VölSentliS n. Sonntsas. jfflft Mnryinndstr. Indianapolis, Ind.. 22. Januar 1334. DaS SHankwesen in Deutschland, - i K? Mi.nfm frrtm.;?fistti btut scheu AereinS gegen den Mißbrauch geiWr Getränke" bat einen Artikel über Reform des Schankwcsens in Deutschiand losgelassen, welcher einerseits be. V ' 1 ' . . . l Laster nur durch eine hockst bedenkliche w mr:,-:k'.s: mit s-v. tvwnvi v i Bezug auf den Handel mit geistigen (Letränten steuern zu wollen. Äer uom Mission geht der im Jahre 1379 erlassene Suiaft ir (Zewerbeordnuna. welcher die 3? ' V-".. . "j... r . uonce)ion zum jueincenaufc vvn Branntwein vondem Bedürfnißnachweise abhängig macht, noch nicht weit genug und sie bebt bervor, daß trotz des Zusatz- . . ' " A . ., r r rt a. aeetzes das WMysgewerve nocy auenibalben überseht sei. da die Wirthe in ftolae dessen zu allerhand Reizmitteln reifen, um ibre Kundschaft wie ihren
Absatz zu erhöhen und daß sonach Tau $60,000 besteht. Im December vor.J. .-.i ' m r . r t.l.- - 1 w. 1
lenoe von !ü(cnchcn unumeroroIen oaran arbeiten, anderen mehr chnapS ufzudringen als ihnen gut ;st. Dle Kommission würde die Nachbildung der schwedischen und norwegischen Schankgesellfchaften empfehlen, wenn dem rncht dieUnbeschrä.ktheit der Dauer der Con jstonen entgegenstanoe, uno empney daher nur die Bestimmung des nieder ländischen Gesetzes von 1831, nach wel cher die Zahl der SchnapZverkäufstellen mrm fm fX V . Z W t m a m jCt (t m i4 V.tt 7 v" """."Z.' II' ' I - r r v . f. i . H'be; soll nicht nach emem für da? ganze Neich einheitlichen Matttade ver , ; ' .;: " ' " i ertheilen ist. Revisionen des eryannittes v mwoyner?z zu oen Conces,wnen sollen alle 5 Jahre statt-l
m : v - v or f r . UM. Jung gewohnt, alt gethan, wir Außerdem Wird die Auferlegung emer fren fort, unsern Ubren zart zu begegLchankabzaben die Gemeinde und eme ttnb wir mit denselben Nägel in oerichärste Ausjlcht über den Schankbe tt Wand klopsen cder sie wohl gar bei trieb befürwortet. Jene Abgabe soll m einem Pfandonkel verseten, gehört zu den k, k .1 L Cl 1 . k n .r. f. a. W Lu i w v
iüexje augeoracyr rveroen, wie Ausnahmen die Gewerbesteuer tnPreußen,so daß den Aber selbst bci der vorsichtigsten Han'ssämmtlichen Steuerpflichtigen dieser Ka- u,unnct rlit die Nkr kirnen mit
legorie eine bestimmte Summe auferlegt und von denselben auf die Einzelnen verUjZUl 131X0. Zu den den Schenken aufzuerlegenden etrieosvorschristen gehören msocsonoere : Verbot des Schnapsverkaufs anMinderZährige oder schon betrunkene Erwachlcne,. .Verbot des Schnapsverkaufs auf Credit, und feste Schlußstunden des Verkaufs am Abend,sowie an Sonn- und I Feiertagen. Außerdenrpll der Scharn I betrieb von zedem andern Kleinhandels-1 geschäfte getrennt werden. Mit derEoncession züinVctriebe einer Gastwirthschast soll nur das Recht ium. Verkaufe von piriwosen an wirkliche Logirzäste ver-1 bunden sein. I So lange eine derartige Beschränkung des Schänkenbetriebes nrcht durch Gesetz geregelt ist, sollen neue Eoncefsionen zum . - " W ttiehunaAusnahmen durch tan Aebörden aemacht tncTbr. 1 ? - Ci ist in itt 26at auftattb. wie . r ' . " ' . . u L.f " ' I in ' ii i 11111 i'ii ii Tini i in: aürckn land wirn -solchen Ma nL fmflv nnh w ; k ?änn.li5 der Gench' von EP rÄo en in tM'Zr jffmfim. V,r!ff, V,!,r , h in Deutschland wird die Thatsache viel zu wenig berücksichtigt, daß Arbeitslosigi""0".V""V" vo ii vr kett und die !oth im allgemeinen eS ist, welche die Darbenden den: Sone in die Arme treibt : statt alles Mögliche aufzubieten, die Lage der arbeitenden Klassen ... . r..rr i..xi : t. txi::.. Hu cciycjjci, uiyi nrai in öainatyiigcr lesetzgeberel Hilfe. ?!n verlorenes K!nd. Im Jahre 1873 machte Frl. Clara V. Venable aus Campbell Co., Va., in Wbite Sulphur Springs, wo sie um Vesuche verweilte, die Bekanntschaft eines jungen Mannes, der sich Sydney N. awson nannte und sich für den Besitzer eines aronen Schnittwaarenaeschäfts in . Philadelphia ausgab. Beide setzten ihre ifi.si c 1 m r. r . elannizcyasl ourcy einen rttswea)jei fort und verlobten sich, während Clara i i lt. n-.ti c . . . f fi rrr
. mir ,yren i.ern oen nacyiren Sinter in inagnciijajc Belcyanenyeit ras nde her- . Florida zubrachte, schriftlich. Nachden, ! beiführte, besteht darin, daß . die Federn o ni 5 c-. -tf I ' if...fY. . . Si... -
, cm )ai7.uu enaoie im yrunung mt in ungemoynilcy vieie einzelne Vtuae in ihre Heimath zurückgekchtt war, sucht. Zerspringen. So fand kürzlich ein UhrLawson Clara, die damals iu ihrem 19 mache? in New gork eine Uhrfeder, die
Lebensjahre stand, dort auf und beredet, nch in 27 Bmchstücke vereinzelt hatte. sie, das Haus ihrer Eltern zu verlasse. Andere Fälle, die den Einfluß des '.und sich mit ihm heimlich trauen zu las Magnetismus auf die Uhren beweisen, sen. Dies geschah am 15. Mai inWash giebt eS in Menge. Ein Ubrmacker in
. ington, D. E., nachdem Lawson zuvo ' seiner Braut gestanden hatte, daß er nich aT .9 P l rt m f Lawson, sondern Fostcr heiße und nich ? rt.rxci rs. vjcacu v2cu;aid, ,vnoe Hadlungsreisender für eine Firma Philadelphia sei. Das Paar zog nack letzterer Stadt, Clara erflehte ,n mehre " C' C V Cl Zt..'.. ' 's exr. ' jv4uiiiM v"w vup iUi.i(. ;Anfang 1630 gestorben sei. Der Vate' ' zog nach Lynchburg und lebte dort, durä. den Schritt seines einzigen Kindes erbit' 4öf irt Arrtffr QifWtr?' f?V. und ' nahm alle derselben gehörigen - lSchmuck und sonstigen Werthsachen mit ftich. Die Frau, die wegen Kränklichkeil nichts verdienen konnte, wurde aus ihrer Wohnung auf die Straße gesetzt und fand 'bei einer Frau Myersly, einer Wittwe, idse Icjbjt in dürften VerhältnÄei!.lebte,j
aus Erbarmen Aufnahme ; sie 'schilderte I , m .. c r'.ti. -r.. s. '
lorem naie? iyr uieno ermeir aoer aue Äriefe uneröffnet zurück. Frau Myersly redete der unglücklichen Frau tu. sie möge sich wenlgsten von ib rem Kinde trennen, es gebe so viele gute Menschen, die kleine Kinder armer Leute adoptirten und für dieselben auf's Beste sorgten. Clara wurde immer kränker und aab schließlich ihre Einwillic;una. er Wiirioe gelang es, vas jiinu in I 's' x t: CTM-OsT... neramnic u...... ter sano ourcy eine reunom aus er o1 acnhcit Beschäftigung in New York, schrieb alle Woche an Frau Myerslv und erhielt vo dieser regelmäßige Auskunst über daS Befinden des Klndes. Plötzllch blieben die Antworten aus ! Frau r, . . f . f. f T. ! . v (iTE-t aber auch d,es blieb vergeblich. tx Kummer um den Berlmt ihres Kmdes ' " 1V1 C V warf Frau Foster von Neuemauf .daT ramenoeu, von cwi i.i l. mey wkvu erhob. Der alte ZZenable erinnerte sich nun fy.ii' xntyt es Zttnoes seiner a,a;w, veaur tränte den Advocaten Zvarauhar den Aus enthalt de? Frau Wversly und durch diese daS Kind zu ermitteln, und setzte auch in . -. . , ,Cfc seinem Testamente oas ic? ick zumuroen s - ineS a-sammten Vermögens ein, das uker dem Grundbesitze in Sampbell Co in einem lieber angelegten Capitale von tst der alte Aenavle gestorven uno . tue J.acbforschunaen nach dem Kinde werden auf's eifrigste betrieben. Dle Phll. Tim." vom 13. dsS. MtS. versichert, der Advocat Jsaac Whi'te in Philadelphia habe eine Spur des KindeS entdeckt und L n deren eifriger Verfolgung begrif fai. Krankbeitei der Uhren. Wenn .in Knabe .inm der gröktm Tt? ir f Vsy ,,, ftrt hlfttlt inni HmiiviiHnt . der Papa, oder der Onkel, oder der &tn atkt mit bßr sten Uhr beschenkt. na oic vinier cz ajßtcn, uno iv v,i c uch denTag über die Uhr aus der Tasch zht, öffnet und besichtigt, immer aeht mit größter Sorgfalt mit derselben Absonderlichkeiten, deren Erklärung erst tx neueren Zeit und auch nur zum Thci' aclungen ist. Am wlsjen aus Enahrunz und zede'. UYrmawer wird cs de tätigen, da im Juni, Juli und August iedcsJahrcs mehr Uhrfedern springen, als in der ganzen übrigen Zeit des JahreZ. Diese That sache aus der hohen Temjratur dieser Ä!onat zu erklären, geht nicht wohl an ; ployUch: uub vcdcMnoe Temperatur .vechzel tonnen aus den tahl emen o starken Einfluß ausüben, daß die Feder .pringt, nicht aber gleichmäßige Wärm oder Kälte. In den Sommermonaten ist bekanntlich die Atmosphäre stärker mit Elektricität geschwängert, und hierauf iuhrte man das häusige Springen der Uhrfedern im Sommer zurück. Auf das deutlichste wurde dlc,e Anahme im vo. m I 1 W 1a 1k M, V A A k K u XI Lli A achtet wurden. Diese Erscheinung .setzt , . M , 'm mm WWW"1 en n riirrtitr.f , vii Mrf.i imts tv . . . - - wlUUUll i it tui . wiuuv uiiv tu MS?iÄ -icular sprangen IN ,er Woche wa! '.M',? int!l" JiW 9 u6 3,000 UhrskdekN. i rr -iv . rr . . . -. r . , , i? cuwmuai ,o vleisaq m n Dienjt der Menschheit getreten ist. "W ,n? u""cn Ploc ganz denselben Erlckemungsn, welche die Na'""rat wßj . yeivonust. Wie rhältnißmäßig kleraen Quantitäten Lrlettrtcitit . ht hrSn?frH mifA f;ti 7 rx. ' "- vw mv anajawic erzrugr, wlrn genau 10, wie ,n rer rec, oem aer, oer utt vorhandene NaUrkrast. Seit EinfühI rung der elektrischen Beleuchtung sind I Uhren plötzlich werthlos geworden oder haben sich Eigenschaften angewöhnt, die ! ihnen früher fremd waren. Man kann es also geradezu als eine Krankheit der Uhren bezeichnen, daß einzelne Theile derselben magnetisch werden und die Ursache dieser Erkrankung ist oft ebenso schwierig zu entdecken, wie in einem beI lebten Organismus. Sind die Federn I ?. ? CVW . . ipecieu an cagnerismus erlrantt, o I springen sie und ein Symptom, daä ihre I i!fi. rn f r. i , i - . -' vkew gork besaß eine Taschenuhr, deren Zuverlässigkeit von dem besten Chrono I m J ! meter nicht übertroffen wurde. Sie trug I r i .;t , nr , m . i unigcinoa(C9 UCZZnt$ VlOCLUltL Den Werth deS Werkes zu ehren, umgab eS der Besitzer mit einem werthvollen I goldenen Gehäuse. Als ob auch bei den litt. ft.t'.r. . i. i VI(tV( VllCV iCyCII, fllNg vor, ging nach : der Uhrmacher studirte das LLerk, es war kein Fehler zu entdecken. Da riß er ihm in seinem Aerger VA aaTVam fTtar fi-Ji w i u mj r m-m v Hkii Genauigkeit. Das war und Räthsel, bis der Uhrmacher zufällig mit einem Elektriker über die Sache sprach. Dieser untersuchte daS goldene Gehäuse, entdeckte, daß die Verschlußfe de? desselben magnetisch war, ver Ubr mgcher vechseltt die Utttxx egen
andere u'er aus, uns die Ul'r geht seit
dem im goldenen Gehäuse so gut, wie jemals vorher im silbernen. Der Capitän W. K. Smith, Commandeur des Dampfers Delaware", welcher zwischen 9f?w Z)ork und 9!ew London fährt, hatte vor Kurzem Gelegenheit, die Dynamomaschine zu besichtigen.' welche die Elektricität für einen Theil der New Yorker Straßenbeleuchtung liefen. Mit hohem Interesse studirte er die im Gang, befindliche Maschine und lauschte den Erläuterungen des ihn begleiten Elek trikers. Auf sein Schiff zurückgekehrt, trat er an die Boussole und bemerkte, wic die Magnetnadel ihre Richtung nach dem magnetischen Nord'pole verließ und ihn Spitzerer mochte' sich dicht am Compass stellen, wie er wollte, ihm zukehrte. El mußte dann seinen Untergebenen die Beobachtung des Compasses übertragen. Dieselbe Erscheinung wiederholte 'sich am folgenden Tage in ganz derselben Weise. Am dritten Tage früh t.-at er wieder an den Compaß hinan und die Nadel anderte ihre Richtung nicht im Geringsten. Nach de? Cajüte zurückgekehrt sah er seine Ubr, die e? sonst stets bei sicy zu tragen pflegte, über dem Bette hängen.- Er steckte dieselbe in die Tasche, -begab sich wiederum an den Compaß' und die. Nadel zeigte wiederum ihre frühere Anhänglichlichkcit an ihn. Det Capitän fand seine Annahme, daß die Uhr die Ursache dei Abweichunzen der Magnetnadel sei, in New Zlork bestätigt, die Uhr war durch die Nähe der Dynamo-Maschine'magne-tisch geworden und hatte, .wie sich mehi und mehr herausstellte, nicht nur ihn Zuverlässigkeit eingebüßt, sondern machte auch jede Magnetnadel, die man in ihn Nähe brachte, verrückt." 'f Der Factor einer Maschinenfabrik in New Dork pflegte seine Uhr an einem massiven Pfeiler' des ArbeitssaaleS 'auf zuhängen, m dessen unmittelbarer Näh ein Treibriemen läuft. Der Mann bat für gesprungene Federn und sonstige Neparaturen an .seiner werthvollen Uhr viel Geld ausgegeben, bis ihn ein Elektrikei darauf aufmerksam machte, daß dei Treibriemen Elektricität, entwickele, und daß hierdurch die Uhr magnetisch werde. Letztere ging, an einem anderen Ortc aufgehängt, wiederum auf die Secunde. !In dasselbe Bereich gehört wahrschein lich die Erfahrung, daß eine Ühr, du abwechselnd von zwei verschiedenen Per sonen getragen wird, bei der einen rnchi ganz genau so geht, wie bei der anderen. ES liegt nahe, dieUrsache hiervon in dem verschiedenen thierischen Magnetismus oder Galoanismus zu suchen, welchen du Träger der Uhr besitzen. Uhren, welche, magnetisch geworder. sind, wird diese Eigenschaft auf vcrschie dene Weise entzogen ; kurzlich ist eirn Maschine erfunden und patentirt worden, welche dieses Geschäft schnell und erfolg reich besorgt. Eine Beschreibung dicsei Maschine haben wir 'noch nirgends gefunden. - Vom Inlände. Im Septembervorigen IaheeS kam Frau Down von Oshkosh, Wis. nach Boston, Mass. und vertraute ihren 15jährigen Sohn Jesse dem dortigen Musik-ionservaterium zur" Ausbildung als Violinist an. Die Mutter miethete für sich und ihren Sohn eine Wohnung tn der Nähe der Anstalt. Der Knabe, der bereits als er nach Boston kam, ein guter Geiger war, machte staunenswerthe ort chrttte. Am 15. d. M. begab er ich früh mit der Violine unter dem form? nach dem Conservatorium. Als. er zur gewohnten Stunde nicht nach Hause kam, begab sich die Mutter' nach der Anstakt und erfuhr, daß ihr Sobn am Vor mittag gar nicht in solche gekommen sei. Die von Schrecken erfaßte Frau machte bei der. Polizei Anzeige, die ganze Stadt, alle im Hafen liegenden Schiffe .wurden durchsucht, bis zum 19. d. M. ohne die geringste Spur von dem Verschwundenen zu sinden. Mutter und Sohn standen in dem zärtlichsten Verhältnisse zu einander und von einer freiwilligen Entweichung deS Knaben kann nicht die Rede sein. Man glaubt, daß italienische StraßenMusikanten den kleinen Virtuosen unter irgend welchem Vorwande an sich gelockt haben und irgendwo verborgen halten. Der Vater des Knaben ist der Betriebsdirector einer großartigen Hobelfabrik in Oshkosh,. Wis., und auf die ihm telegravhifch mitgetheilte Schreckenskunde nach Boston geeilt. . Die letzte AuSSellung hat, wie der ..Boit. Her." bemerkt, den Bostonern die Liebhaberei an Ausstellungen so gründlich verleidet, daß Generationen vorübergehen werden, ehe wieder ein Be wohner des amerikanischen Athen an Veranstaltung einer solchen denkt. Das Publicum schimpft über die Leiter der Ausstellung, die letzteren verurtheilen die Theilnahmlosigkeit deS PublicumS und die auswärtigen Aussteller versichern,daß n . . i. ct .r, rt . l . ic von oer Ausileuung nieyr oen geringten Nutzen, wohl aber Schaden und benächtliche Unkosten gehabt baben. DaS Deficit beträgt bekanntlich gegen $60, 000 und ihm steht nur ein Garantiefond von 530,000 gegenüber. AlS letzterer gezeichnet wurde, hieß eS, eS handele sich nur um eine Fgrm, die Ausstellung müsse einen ganz beträchtlichen Nettoüberschuß liefern. Die Gesellschaft amerikanischer Civilingenieure hielt dieser Tage ihre JahreSverfammlung in New Jork ab. j Aeber dem Sitze des Präsidenten befand sich eine groe Uhr, deren Zifferblatt in großen römischen Ziffern die gewohnliche Eintheilung,an einem engeren, auS 24 arabischen Ziffem bestehenden Ringe die proj'ctirte neue Eintheilung ü 24 Stunden zeigte. Ein dritter Zeiger markitte den Fortschritt der Zeit an dem lederen Ringe. Der Präsident bemerkte be: Eröffnung der Versammlung, die Mitglieder hätten sich nicht so vünktlich eingefunden, wie dS namentlich vonJn genieuren erwartet werden müsse; die Eroffnung der Verhandlungen sei auf hal) 15 angesetzt und jetzt sei eS bereits 20 Mi nuten zu 15. Der Jahresbericht hebt hervor, die neue Normalzeit habe sich im Eisenbahnbetriebe vortrefflich bewährt und.bezeiLne alSMitderZM?
.ast, V0t0crette.l0 cami zuc uuif.u
rung der irrnth.'ilung des Tages in 24 Stunden zu thun. Inder Legislatur von Texas ist eine Gesetzvorlage eingebracht worden, nach welcher in Zukunft dieTodtung eines bei der Zerstörung von Fenzen Betroffenen als entschuldbarer Todtschlag aufgefaßt werden soll. Die Annähme dieser Vorlag? wäre nichts anderes als die Legalisirung des Mordes der Besitzer kleiner Heerdcn durch die Vichkonige. Dadurch,daß letztere ungeheuere Flächen eingezäunt haben, auf die sie nicht das mindeste Recht besitzen, daß sie die Besitzer der kleinen Hcerden von den Wasserlaufen und Tränkestellen abschnitten, sind dir letzteren geradezu in den Stand der Nothwehr getrieben worden. Davon, daß man gegen die Anmaßungen und Bedrückungen gegen die Ungesetzlichkeiten der Monopolisten vorgeht, verlautet nichts, aber der Mord der Leute, die von jenen großen Dieben .Mir Verzweiflung getrieben . wurden, soll für gesetzlich erklart werden.' ' ES scheint unmöglich, -daß eine Legislatur soweit in der Brutalität gehen können aber der Einfluß .der Viehkonige ist in Teras. gerade so groß, wie, der der Monopolisten im ganzen Lande. . '. Daß die .Kälte der Liebe äußerst feindselig ist, hat dieser Tage eine Gerichtsverhandlung in Philadelphia bewiesen. Der jugendliche Verkäufer in einem Schnittwaarengeschäfte hatte sich der Tochter eine wohlhabenden Geschäftsmannes auf Gnade und Ungnade ergeben und die Hochzeit sollte sein, so bald nur die Liebenswürdigkeit undTüchtigkeit dcSBräutigamZ eine etwas größere Anerkennung in klingender Münze seitens seiner Principak gefunden haben würde. Derselbe hatte ein Zimmer im Hintergebäude eines Kosthauses bezogen. dessen Fenster sich dem Badezimmer der Familie seiner Angebeteten gerade gegenüber befand. Diese und er halten aus den Fenstern der betr. Zimmer sich schon Tausende von Kußhänden zugeworfen. Jincs Sonntags- Itarrte der Jüngling wieder nach dem Fenster des BadczimmerS, dessen Tafeln aber in Frost starrten. Da bemerkte er, wie. die Fenster aufzuthanen begannen, und ein Blick in's Zimmer zeigte ihm die Geliebte, wie sie sich anschickte, in's Bad zusteigen. Der eingelassene Dampf hätte die Eisblumen, auf deren Dauerhaftigkeit und Discretion sich das Mädchen verlassen hatte, hinwegiethaut. Nicht zufrieden mit der Schärfe seiner guten Augen holte der jugendliche Verkäufer sein Opernglas und starrte nach dem. ja sogar durch das Fenster, ebenso consequcnt wie weiland der Ritter Togzcnburg. ' Die Jungfrau sah erschreckt das. mit dem Miniatuttelescop bewaffnete Gesicht ihres Verlobten. Entrüstung überkam . sie, sie warf ihre Kleider über und machte in der ersten Erregung ihrem Vater Mittheilung von dem Attentate. Dieser hat den jugendllchen Verkaufer verklagt. Der Richter konnte in der That desselben eine offenbare Gesetzesübertretung nicht erblicken, las ihm aber gehörig den Tert und der Angeklagte schlich wie ein begossen Pudel davon. Mit der Liebe ist es vor der Hand vorbei, das 'sich selbst, entschleiernde Fenster wurde ihm beinahe so verhängnißvoll, wie jenem anderen Jungling das verschleierte Bild zu Sais. . . ' E i n Bücheraqent aus Savannah,' Ga., macht im südwestlichen Theile dieses Staates mit seinen Bachern unter den Farbigen schlechte, dagegen mit Hasenpfoten glänzende Geschäfte. Er- redete den intelligenten Wollkovfcn ein, die wenigen Pfoten, die. er angeblich bei sich hat, rührten von Hasen her, die auf dem Friedhofe in Tuöcaloosa, Ala., geschossen worden seien und bewahrten, an einer Schnur um den Hals getragen oen Träger vor Krankheit und jedem Uebel. Die Farbigen bezahlen das Stück mit S2.00 und' der Agent ist natürlich so klug, einer Entwerthung seiner Waare dadurch vorzubeugen, daß er häusig den Schauplatz seiner Thätigkeit wech selt. Das ärgste Schimpfwort, welches die in Amerika lebendcnItaliener kennen, ist, wie dieser Tage in einem Injurienprocesse in New ?)ork festgestellt urde: österreichischer Eorvoral". . Vom Auslande. Der Ehe f der Geheimpo lizei von Petersburg, Oberstlieutenant Sudeikin, wurde durch einen Dolchstoß ermordet, sein Gehilfe schwer verwundet. Nach der Nowoje WremZa" erscheint ein Mann, der sich Jablonski nannte, der That verdächtig. Sudeikin war ein un gemein kräftiger Mann, eine hünenhafte Erscheinung. ' Er war einer der Gründer der Gesellschaft zum Kampfe gegen den Terrorismus", welche vor etwa fünf Vierteljabr in Petersburg gebildet wurde, jedock sebr bald ein kläalickes iasco machte. Die'Ermordung Sudeikin's wird so geschildert: Sudeikin hatte in seiner Wohnung Kriminalbeamte versammelt zur Ertheilung von Instruktionen. Gegen 5 Uhr verließ er seine Wohnung, einem Beamten mittheilend, daß er in einem Haufe an dem Äiewsky einen wichtigen Fang machen wolle, hieß im Uebrigen die Beamten in seiner Wohnung warten. Er nahm nur seinen Geheimsckretär, einen 26 Jahre alten Mann, welcher zugleich sein Neffe ist, mit. ' Die Beamten warteten circa drei Stunden. Besorgnißerfüllt eilten sie nach dem Newsli, fanden das Haus und Quartier, welches ziemlich versteckt und abseits liegt. Dasselbe war geschlossen. ES wurde sofort aufgebrochen. Hier zeigte sich ein furchtbares Bild, überall Blutlachen Sudeikin lag im ersten Zimmer am Boden, einen Schuß im Nucken, die Hirnschale mit einem Brecheisen welches in zwei Spitzen auslief und daS von den Mör vern zurückgelassen wurde, förmlich zermalmt und sonst noch andere furchtbare Wunden von Brecheisen herrührend. Ter Sekretär lag im anderen Zimmer, noch athmend, seme sämmtlichen Wunden wären von Brecheisen. Er hatte noch einige lichte Augenblicke und sagte auS, 'em Mrdez ßjjuifcs? öanderwundct. ftn
Folge dessen jiiiD laiiiuuuuMi ..g...
Ordres zum Aufpassen zugegangen. öu. v ff-if --f. v ! - t . I oeuin üu n&cy cer conung jur cnz besonderen Verdienste 15,000 Rubel erhalten haben. . DasEatholie Directory" für 1884 enthält interessante Aufschlüsse über die römisch-katholische Hierarchie in England und im Auslande. Das heilige Eardinalscollcgium besteht, wenn cs cciplet ist, aus 100 Mitgliedern, aber gegenwärtig giebt es nur 59 Eardinäle. Der Papst hat demnach elf Cardinalshute zu vergeben. Es giebt nur sechs Cardinalbischöfe, 10 Cardinalpiicster und 13 Cardinaldiacone. Die ältesten Äütglieder des heiligen Eollcgiums sind Eardinal Newman, geboren in 1801, und (Saxdinal Guibcrt, Erzbischof von Paris, der 1802 geboren wure. In den . drei Konigrcichcn Grobrittaniens giebt eS '36 katholische Pairs, von denen acht keinen Siy im Hzuse der Lords' haben. Von den übrigen 30 find nicht weniger als zehn vom Anglicanismus zur römischen Kirche übergetreten, ökömisch-katholischk Varone'ts giebt es 45' und sechs. Katholiken, sind Wtttglieder des geheimen Staatsrathes. Das Haus der Gemeinen zähli 5g katholische Deputirte, von denen 57 irische Wahlbezirke repräsentiren. Ii. England und Wales giebt cs mit. Eiw: Schluß der Weihblschöse und cmcrttirten Prälatcü 17 Bischöfe und Erzbischöfe, in Schottland 5. In England und 'Wale eristiren.L176 Priester, welche in 1221 Kirchen, Eapellcn und Missionsstationen functioniren,' in Schottland 31, welche in 303 Eapellen functioniren. - Das Privatcabinct d e c Papstes so schreibt ein Bcrrchtcrstatte, gelegentlich des Besuches . des deutschen Kronprinzen ist mit rother Seide bekleidet. An einer Wand befindet sich cir Thronhimmel, er abcr saß auf cinew Stuhle in der Ecke und trug die hübschc weiße Soutane mit dem rcthcnKäppchcn. Auf die Herren der Umgebung dcö KrönPrinzen machte cr den Eindruck eines Gelehrten von freiem Geiste und wcltmän nischen Manieren, der sich in entgegenkommendster Weise seinem hohen Besuch erwies. Die Gemächer sind nicht bcsonders prächtig. Ein Erucisix auf dem Kamin zwischen Wandlcuchtcrn , deutet auf das Haupt der Ehristenhcit. sons: gar nichts, im Gegentheil schöne Bilder, Teppiche; ebenso oben beim Eardinal Staatssccrctär Jaeobini, zu dem sich bei Kronprinz nach dem Besuche beim Papste verfugte, und der über den Gemächern des Papstes wohnt. Ein großes Borzimmer mit grcllblauer Tapete, ein jrüner Teppich, nirgends eine Spur von Pracht, außer der kostlichen Aussicht au den Fenstern unten auf den Pctersvlat und nach Nom. Eardinal Jcobini isi ein kleiner Ä!ann, ziemlich corpulent, hat ein volles rundes Gesicht, das nicht unsympathisch ist und den Stempel der Intelligenz trägt. - Er zeigt sich in voll Bcherrschung der besten Umgangsformen. selbst von einer gewissen Bonhommie. Er trug eine schwarze Soutane mit mehreren Sternen auf der Brust, einen Man t:l von rothem Damast und einen runden schwarzen . Hut . .mit roth und goldene Schnur und Quaste, . - AuS Elsaß-Lothringer, schreibt man, daß neuerdings wieder zwe' Ausweisungen erfolgt sind. Zunächst der Fabrikant Eyarles Blech zuMarkirch ausgewiesen. Im Jahre 1871 oder 187 hatte er für Frankreich optirt, einige Jahre später aber die Erlaubniß, erhalten, unter den gesetzlichen Bedingung?? als Ausländer in Elsaß-Lothringen leben zu dürfen. Diesem neuen Gewaltstreich der deutschen Negierung gegenüber vergessen die guten Leute nur zu gern, das Herr Blech in Paris Agent der Ligue dcc Patriotes war, welche die Wiedervercinigung Elsaß-Lothringens mit Frankreich zur Aufgabe hat, daß er sich ferner bei der Beerdigung Gambettas als Bertreter der Elsaß-Lothringer ausspielte und Revanche- und andere deutschfeindliche Zleden hielt. Hiernach ist es wohl schwer zu glauben, daß Herr Blech sich gar nichi um Politik gekümmert habe.. Wie di' Katze das Mausen nicht , läßt, so hat e. sicherlich bis in die jüngsten Tage hinein Revanchepolitik getrieben. Wenn die Regierung der Neichslande nun diesen Blech im eigenen Lande nicht mehr länger dulden will, so thut sie nur, was ihr Recht ist. Ferner hat am 27. Dezember die Landesregierung dem franzosischen pensionirtcn Divisionsgcneral Grouvel, der bei Molsheim in Obcrelsaß ein Schloß besitzt, auf welchem er sich bisher alljährlich eine gewisse Zeit aufzuhalten pflegte und .sich auch gegenwärtig dort aufhielt, den Befehl ertheilt, fofort das Gebiet der Reichslande zu verlassen. BeiSchloßPleß, in Oberschlössen, hat kürzlich eine seltene Jagd stattgefunden. , Fürst Plcß hat in den wilden, fast urwaldähnlichen Forsten seiner Besitzungen vor einigen Jahren den Bersuch gemacht, die dort sast ausgestorbcnen Auerochsen, die außer im Blalowner Walde im Gouvernement Grodno höchstens noch in den zoologischen Gärten zu finden sind, anzusiedeln. Ter Versuch ist vollständig geglückt und der wilde Ur ist in jenen Wäldern bereits in der verhältnißmäßig ganz stattlichen Anzahl von 30 bis 40 Eremplaren vertreten, und bei gleicher Schonung, wie bisher, dürste auf cine baldige zahlreiche Vermehrung dieses interessanten Jagdwildcs der alten Germanen zu rechnen sein. VorKurzem starb in Prag ver Tclegraphen-Tircktor Dr. Wilhelm , Äintl ii. Älter von achtzig Jahren. Die Erfindungen und Verbesserungen deS Ver fwrbenen auf dem Gebiete des Telearaphenwesenö haben ihm im In- und AuSlande einen hervorragenden Namen - ver schasst. Erst jüngst, bei Gelegenheit der Elektrischen Ausstellung, hat Dr. Gintl noch die. Genugthuung gehabt, die Priorität seiner im Jahre 1S53 gemachtes namhäsien Erfindung der Tup .Telegraphie, 'welche in England, Frankreich und Amika stker draktiscd c3vfiiftrt VW WOTWVWW I V wwf w W W-TWW V W I W W unLes chmLsert ersabTt ju jetjt.
xx. Gintl war Kit AS Mitglied der Akademie der Wissenschaften, JmBezirksgerichtzu Ssin feropol (Krim) wurde um die Mitte vor. Monats der folgende interessante Prozeß verhandelt. 9!ikolaiTimkowskijehemaliger Lieutenant der russischen Garde, ber wegen verschiedener Vergehen aller besonderen Rechte entkleidet, war angeklagt, 46 Fälschungen und Betrügereien verübt zu haben. Die meisten bestanden darin, daß Timkowskij auf Grund ge. fälschte? Zeugnisse Bittschriften und Dokumente von angesehenen und reichen Personen, namentlich' Kaufleuten in. Moskau und in Petersburg, Unterstü tzungen für die in bedrängter "Lage hinterbliebenen W'.ttwen und Waisen tapserer russischer Generale und Obristen,wel che im letzten Kriege bei Schipka,Plewna oder KarS gefallen feien, erbat und sich durch ebenfalls gefälschteBeglaubigungsschreiben als den zum Empfange der mil. den Gaben autorisirten Vermittler dar-. Fi rtA . ' - x ' X " i " f. . i ' . r. 4 . . . , i a .
ieure. " er rrai aum in ervinoung in dem Rothen Kreuz" und auch hier trieb er seine Gaunereien mit Erfo!g. Die angesehenen 3!amen der angeblich an den Patriotismös und die Pietät der reichen Geber Appellirenden bewirkten initunter recht reichliche ivcnden, welche sich sogar im und wieder auf einige tausend Dollars' erstreckten. Alles dieses. Geld'., wanderte in die Tasche des bgefeimten Schurken, welcher schließlich in Ssimscro. pcl entlarvt wurdL, wo cr angeblich als verabschiedeter (arvc - icurcnant die Früchte seiner vttbr.cheri-'chcn Thätigkeit genop und in der kurn ci t von weni gen konaten nicht weniger als '20 reue. Spitzbübereien verübt hatte. Entdeckt wurde er zufällig, als die Polizei im'wu den 3!ußlands auf Kobosew fahndete und f. V .r ... T . 1 ..f.'L .....fi A A. ' a oei oiej;r vijiCjjcnicii verja;ieocuc ausuchungcn vornahm, welche bci Timskow skij eine große Anzahl gefälschter Zeug nisse, Dokumente, Siegel :c. zu Tage forderte. Wie sich herausstellte, beschäf' tigte der Fälscher cii drei Schreiber, welche Tag und Nacht .arbeiteten. DaS Gericht verurtheilte ihn zu 2 Jahren nd 3 Monaten Arrestanten-Eompagnie. Deutsche Lokal-?7achriÄterk. Vrovkn; Posen. Bürgermeister Mack in Birnbaum feierte sein 50jähriges Dienstjubiläum. In Bromberg werden die Militäreoncerte besteuert und Tanzbclustigungen nur an Sonntagen gestattct. Handelsmann JtzigBesznik aus Ezarinkau ist im Walde beraubt und ermordet worden. Vrovln; Wkstfaien. In Münster starb hochbctagt B. Kümmcl, der Militärintendant deS 7. Armeecorps, In Wcstigerbach bei Jscrlohe wurde die große Papierfabrik von Stade & Scheile ein Raub der Flammen. In einer Schmiede bei Hagcn wurden 4 Personen durch eine 'Dpnamitexplosion schwer verletzt. Eine starb auf dem Transpoit nach dem Krankenhause. einet uiuutu üiiitfyciycicyvuümy schaft starb der junge Wirth unter so verdächtigen Umständen, daß seine c - i : a ii . i . . .u vi i! .u. Schwiegermutter und deren Tochter un ter der ünklage des Giztmordes verhaftet wurden. SkbelnVxsVknz. In der Thongrube zu Vollmershofen wurden vier Arbeiter verschüttet. Einer rouroe ais 'eicye yerausgezogen. wci trotz seiner 102 Jahre noch rüstige Poli zeicommissär Kcmper von Barmen hat . zu Gunsten der Pensionscasse für die Hinterbliebenen verstorbener Beamter auf feine Jahrcspension verzichtet. In Eleve wurde der Lustmord Jacob We fers, der zu Rheinbcrg ein löjährigeS. Mädchen ermordete, zum Tode verurtheilt. In Koblenz wurde der Korb-' mache? BooZ auS Laudert wegen Ermordung feines Schwiegervaters zum Tode verurtheilt. Zum ersten Bürgermeister . von Aachen wurde einstimmig Rechtsanwalt Pelz erwählt. HessN'?kaf7a. Explosion und Brand auf dem Gütern bahnhof zu Bebra. Schaden 700,000 M. Gasanstaltsbesitzer Schliwa inArolsen 10 Monate Gefängniß wegen wiederhol ter Beleidigung desRichterstandeS. Die Leichenreste des vor 2 Jahren verschwun denen Försters Becker in Neustadt sind im Waldesickicht entdeckt worden. Bccku wurde ein Opfer der Wilddiebe. WieS baden wird das aanze 80. Infanterieregimcnt als Garnison erhaltm. Dic Lahn hat vielfach Überschwemmungen angerichtet. Dem nach Amerika durch, gebrannten Thcaterdiencr F. Eitling aus Frankfurt wurde ein Steckbrief nachge' schickt. Königreich Sürttemderg. Die Arbeiter in der Bintigheimn Kammgarnspinnerei, welche seit 1863 ir. der Fabrik beschäftigt sind, erhielten zr Weihnachten 50100 M. Der Dich' ter und Dieb" Kettnakcr, der nach seine Flucht in Ehicago sich den .Behörde? überlieferte, ist jetzt ins Amtsgcfängnif nach Ellwangen überführt worden. Ir der Bahnhofsrestauration Waiblingen hat sich der Schriftsetzer Karl Merz aui Eonstatt erschossen. Der neue Bahnhoj in Eßlinaen ist dem Verkehr übergeben. Die Ehefrau dcsHafnerslg von lmunr ist ertrunken. In Bcrlichingen sind de, dort herrschenden Typhusepidemie 26 Personen zum Opfer gefallen. Der Gemeinderath von Lörrach bestellte zur, Kommandanten der Feuerwehr den Stocks Fabrikanten Fritz Dieterle. Die Fra. deS PflugwlrthZ Wegel in Nürtinge' wurde von emem Eisenbahnzuge zw malmt. Gärtner Braun auS Weißen stand im Begriffe, nach Versilberung er niger Wagenladungen Obst, die. nich! ihm geHorten, nach Amerika auszüwan, dern. Er wurde aber in Rotterdam ver haftet und zurückgebracht. f Dr. Stax HaaS aus Schokingen . n . Stuttgart; RechtSanwalt Widmann in Stuttgart; zu Gailsdorf Rechtsanwalt Fr.' Krauö. icr ; zu Aalen Dekan Tscherning vor Heilbronn;' zu. Ulm,. der Rektor dei Realgymnasiums, Gustav Ed. Bindet und zu Dürrmenz Schultheiß Meißner,
