Indiana Tribüne, Volume 7, Number 119, Indianapolis, Marion County, 18 January 1884 — Page 2
Sndiana Tribüne.
C rsch eint FägkiH, MSHentlilS u. Sonntags. Cfffc: lgQft Marhlandstr. Indianapolis, Ind.. 13. Januar 1884. Mexico. Die Entwicklung unserer Schwester republik hat neuerdings in wenigen Jahren größere Fortschritte gemacht, als frü' her in langen Perioden ihrer Geschichte. In kurzer Zeit werden sich in Folge des Einflusses der Ver. Staaten die Wirthschaftlichen und gesellschaftlichen Verbältnisie jenes Landes wesentlich anders gestaltet haben, und ein Blick auf die gegenwättige Lage der Dinge ist daher nickt ohne Jnteresie. vor dem Kriege mit den Ler. Staa-. tcn umfaßte Merico einen' Flächenraum von 1,500,000 Quadratmeilen. In Folge dcö Krieges sielen 760,000 Quadratmeilen an die Ber. Staaten, sodaß das gegenwärtige Areal Merico's ungefähr 740,000 Quadratmeilen beträgt. Auf solchem leben nahezu 10,000,000 Menschen, von denen 5,500,000 Indianer, Nachkommen der Azteken sind, während der Nest der Bevölkerung sich aus Spaniern, Mericanern von weißer Hautfärbe und Mischlingen zusammensetzt. Die Republik besteht aus 27 Staaten, 1 Territorium und 1 Bundesdistrict ; ste bat einen Senat, ein Repräsentantenhaus und eine Constitution, welche der unserigen außerordentlich ähnlich ist. Jeder taat ist zu 2 Senatoren berechtigt, die nicht von den Legislaturen, sondern von den Districtcn gewählt werden, und auf je 50,000 Einwohner zu einem Repräscntantcn. Die Wahl des obersten Erenlrivbeamtin, deS Präsidenten, erfolgt in derselben Weise, wie bei uns. Man kann die Bevölkerung vonV!ezico in drei Classen eintheilen : die reiche und gebildete, die aus Handwerkern und kleinen Geschäftsleuten bestehende, und die der Arbeiter, welche fast ausschließlich aus Azteken oder Mischlingen zusammengesetzt ist. Die erste Classe ist im Besitze zeit langen Jahren angesammelter Reichrhümer, die zumeist in Land oder in Bergwerken bestehen. Der Mittelstand erfreut sich komfortabler Wohnungen und besteht aus friedlichen und behäbigen bürgern. Von einer Staunen erregenden Bedürfnißlosigkeit sind die Arbeiter. Mit weißen Baumwollyemden und Bemlleidcrn von demselben Stoffe begnügen 'sich die Männer; die Frauen tragen ebenfalls nur lange Weiße Hemden mit einem jackcnahnlichen Ueberwurfe. Schuhe und Strümpfe sind sehr selten unter ihnen und die Füße sind meist durch lederne Sandalen geschützt, die durch Riemen bcfestigt werden, welche zwischen der großen und zweiten Zehe hindurchgehen und um den Knöchel festgeschnürt werden. Auffallend ist jedem Fremden die große Anzahl von Dienstboten, die in jedem wohlhabenden Haushalte angestellt sind. Wie dieselben beschäftigt werden, ist namentlich dem Amerikaner ein Räthsel. Da ist zunächst der creado ode? Bäcker, dessen einziges Geschäft darin besteht, die tortillas, kleine, süße Kuchen aus Maismehl zu backen ; ein anderer Diener hat lediglich die Markteinkäufe zu besorgen, ein dritter die Speisevorrüthe ;u überwachen, ein Vierter zu kochen, ein fünfter das Geschirr zu waschen ; jedes Nind hat mindestestens ein Mädchen zur Bedienung, während die Hausfrau und die erwachsenen Töchter ohne Kammerzo fen nicht eristiren können.' Für die Reirngung der Kleider der Sennoras wird in jedem Hause ein besonderer Dienstböte gehalten, und allerdings kehren die Damen mit ihren langen Schleppen im; glaubliche Maffen Schmutz in den staubigen Straßen zusammen. Kleider zu tragen, die nicht länger sind, wie diesemgen der Amerikanerinnen, wird für höchst unanständig gehalten. Zu diesem Dienstpersonal?, welches im Hause selbst beschäftigt ist, kommen iiccfr Gärtner, Kutscher, Reitknechte und Laufjungen hinzu. Allerdings sind die Dienstleute in Merjco von denen in den Ver. Staaten im denkbar höchsten Grade verschieden ; sie ' begnügen sich mit unglaublich niedrigen Löhnen, fordern weder Ausgehetage", noch Zeit und Platz, Besuche zu empsangen, und beanspruchen nicht, mit viel größerer Höflichkeit von den Herrschaften behandelt u werden, als sie diesen erweisen. Der Creado erachtet $4.00 ' monatlich für einen sehr bohen Lohn, und ? r ci " r, r r. t r. - r .. - vieler aaiunnier ver mein vescyap tigte im ganzen Hause ; er muß die TortillaS nicht nur für die Herrschaft zu je- - der Mahlzeit und auf verschiedene Weise zuoercnen, '.onoern aucy tur cic aei lammte Dienerschaft, die so gut wie keine Ansprüche an ihre Beköstigung macht, r fallssie sich nur an Tortillas gehörig satt effen kann. Als Getränk dient in den vornehmen Häusern für die Herrschaft . . r i- e- c . ri i 1 ' I I .loroooi, aiö für oas ueiinoc aiancc uns Ehocölade. Fleisch wird wenig gcnos- . sen. TasNationalaetränk der Handwerker und der Arbeiter ist Pul!jue, welches aus ! dem Safte der Maguya - 'Pflanze einer Cactusatt gewonnen wird. Dasselbe .rlangt erst nach 8 bts 10 Jahren ferne völlige Rette, wird jedoch auch schon mn qer genossen und schmeckt , dann wie srische Buttermrlch. Dieses Getränk wird im ganzen Lande zu 1 Cent pro Elas . . verkauft. Aus demselben Pflanzensafte 11 rm . . nmo ras mescal gewonnen, ein Bräunt: ; :vein, der wasserhell aussieht und äuffallend ähnlich wie alter schottischer Whisky schmeckt. Die Aerzte empfehlen das .Mescal namentlich Leuten, die an Ver dauungsbeschwerden leiden und rühmen von ihm sowohl als von dem'Pulque, van nicyt em emuger au delannt se m dem diese Setränke, selbst im Ueber.maße genossen und trotz ihrer berauschen den Eigenschaften, den Eänfenvahnsinr zu? ijclac gehabt haben. Die mericanischen Arbeiter wissen trotz tzer lüdlen Mächte Lichts, von , ten.
I Sie wickeln sichln ihre Saragas, yjlat,tcn, welche aus den Fasern desselben I
Cactus hergestellt sind, welcher cas yul'- Producenten und dem Konsumenten steque und das Mescal liefert. Beinahe hen. Wenn neben dem Fabrikanten auch mit der Sonne legen sich die Leute zur noch Agenten und Unteraqenten erbeb-
Ruhe auf den Boden der Wohnungen nieder, scblafen den Schlaf des Gerechten, stehen mit der Sonne auf, bringen in ihrer Arbeit wenig vorwärts, sind aber gesund, zufrieden und äußerst kirchlich, Schaugeprängen in den Gotteshäusern oder während kirchlicher Aufzüge beizu wolrnen, ist ihnen ebenso sehr eme Pfltcht, als das höchste Vergnügen. Jeder Mexr caner der unteren Stande tragt eine ge-
weibte Reliquie um den Hals, und wenn schon so entsetzlich trübe war. Dod bei ihm' Gefahr droht oder er eine feierlich den Redensarten hat es anch scin 'AeVcrsicberu'na abacben will, so umfaßt ex wenden. ..Es befahlt sich" für die (Sa-
diesen Talisman mit der Rechten und spricht andächtig : Bolga me Dios!" ' y . ' s-1 sa)uye micy, von. Von früh 9 Uhr bis Nachmittag 4 Ub, verricht in Merieo meist eine tropisch .yitze, uno roayreno iej ou 1UV I" Ziemlich icde Arbeit. Von 5 Uhr an .' ' c ' ? a-L "tir. r i -i . rvcr?f. M1l f - V r. v:l. wtro c$ vi cmprinciia; so vap i? in der Hauptstadt wohnenden Amerikaner nach dieser Zeit nie ohne Ueberzichn ausgehen. . Neues ?luSbeututtgS?'ystem. 5n 5ondon und anderen enaliscken Städten wird seit einiger Zett eine neue r. - : . . v: . ---U--I-T- -1 Methode angewendet, die Aermsten oee Qs m S!a QZmittSslA IVA VCk i? I uicj uu vic ku ,yui$kn tu yrmtmfnr. nt untr nntl 0" w QViii -w " I bezeichnenden Namen Schwitzet oder SBfutffliiffPr bekannt sind, besckneiden nock den geringen Lohn derjenigen Arbeiter uns i-s.,,t-,'nn,. fci, mitrrhnlh i' , . , " i großen Fabriken thätig sind. Das System sindet vorläusia seme größte An. w-nnn Nttk q?zknn,n.s. fiuit'r V V WV VMWW UV VMW Arbeiterclasse, die ohnehin in allen civilisitten Landern zu den gedrücktesten gehält, I ES liegt in der Natur der Sache, daß Näharbeiten der verschiedensten Art mit 5Rnrtfts fr.r ffthitnrirn s. halb großer Fabrikräumlickkeiten besorgt werden können. Die Frau, die wenigstens dabeim bleiben, wenn sie auch nickt sonderlich für ihre Wirtbs5aft sorgen kann, ist billiger zu arbeiten' im Stande, als Männer oder selbst Mädeben, die lediglich von dem Ertrage ihrer WVMWWV VM I V lj , . 1 ' I Fabrilarbeit abhängen. Dabei spatt der r)viiuiu vvvtuicuw ,uxiucii Miethe, Beheizung. Beleuchtung und l. . . . t i?i
isaudcning. lr braucht ferner nicht für honen über die neulicke Kälte nickt Herbeständige Beschäftigung zu sorgen, zus; sie meinen die aus dem Norden r . - s . ' . . .
also auch nicht auf Lager arbeiten zu r- . ' l rr . I raufen uno u v t:o ym icylilw oes m W t m - . - t im T l Absatzes der fertigen Waare einzugehen -..:;.u! ..i ! Tl -! f i. I taiHVuu . v- ci vui .ntt vvn, grauen an .yand, die jederzeit gern emen sogenannten Nebenverdienst machender r itu. r.-. c. r v " ..1. Iuiu; vuic in äowih cer .vaupi i verdienst ist, so kann er auf Bestellungen warten, ehe er Waaren anfettigm tt. Daher wiro diabrikatlon von hasche, Berrvczugen, .'saaei, uno anoeren au r vw c v r v i vf 'Z t n r n,"i?stt-m lijTMn.tiitn Mltftl uw , vvuv"' v,,tl.,v"i.: mng e,ner größeren roetterzavi erwaaii dem apltalisten ai.s die,em Systeme auch em Nachtheil. Er kann die eute mcht mebr eontrolliren, denen erBejchafIm m ..Iil ...V i ... V tjm leicht genug, aber wenn es sich um hun i , t . m i i V S, taufenbc anbelt, Hort zede Möglichkeit emer Personalkenntmn 9 4 G rtl Lj 1 V . V 4 W V
laen. 'ies wiederum verichar wm gencbm gewesen, wie die aus dem worden den doppelten Vortheil, daß er keine kommendenScknappsäckler. Sie sind nicht großen Vorräthc von Rohmaterial ein;u- zcwöbnt die guten New Orleans an
Si T 'I J- ""bwii Standpunkte des Seemannes aus ganz Ai-tikeln ,chon. langst in den meisten ,n. tt!bt qZbabt, als er jeden Beistand für dustricllen Landen mittels sogenannter lebnte ; das letztere in den Hausarbeit besorgt Hafm zu schleppen, würde Tausende von Iclt der Au.dehnuttg des UmmtzeS Dollars aekostet baben. Das ist eine
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Hiu, unv i ,i iiwi in i' uc' her Reise mit deren Dauer stch zuvor ibrer Ehrlichkeit zu ventchem. den Seemann nicht
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uu. uu um vv.üuuiuu.u, uui ,ivv Angebotene Hllse abqelebnt, die Passagegen , Entwendung oder sonstigen rluft ;ic?c haUn inlt Jndiqnätionsversammdes Rohmaterials zu decken, eme Aura- 'Mu.un. .,v.
rt f.- . . . . wvttu'unvu vivu vii vuvuuu chaftozumme verlangen. Diese zu lei,- wm Compagnie Geld ge'?cht manchen Arbeiterinnen keine . bstwuf j Schwierigkeiten, viele andere dagegen, fohe Seegang babe eine Transferining und darunter haun gerade die betten. LZ xvZ'.Z. v. q?-f
rt i v f. w f . . V Mtn UU6mi Ux Qa ln den Mund und haben niemals eme grofccre M.,riii ttr M.rfiirtitii, SHlrtls k u-V rS V r X ; ö iv r Capitali t, besonders wenn er recht viele - " v jj ' r . . ct r . . Kde braucht, die Arbeiter nur mit ÄUckstcht aus ihr VaarvermSgen auswahlen, so wurde er nach mehr al e,ne Richtung hin Schaden leiden. iii.r c, mrwsf ?rtmm v' ivivii hui uiivvii 4i.niiiik iiii natürlich eine Person gelegen, die für gute, aber vermögenslose Arbeiterinnen luuai iein ivucn, mauieu im iciji in ailen Industriestädten Englands breit, Sie baben nichts weiter zu thun, als ihre" Arbeiterinnen zu beobachten und wissen mit, denselben ..umzugehen". Manchmal leihen sie auch Nähmaschinen r ' i. . . cm l . r c-r . t.
cci ver ocyc ooer oelm ivnai aus uno ycaleragemcn ln .'lew yoxt mo ehelassen sich diesen Liebesdienst noch schwe- liche Mißbelligkeiten unter Künstlern und w m . I w .. .
rer vezayien, als leio t iyre gütige sermittlung. Je.der Schwitzer" kann zu beliebiger Zeit ein Heer von Nähterinnen in'ö Feld stellen. Je größer dasselbe ist, desto schneller wird er reich. ' Und wohlhabend sind alle diese Herren in sehr kurzer Zeit geworden. -r Wenn jetzt derIabrikant von einem' vielleicht gerade m London anwesenden Kunden eme Bestellung erhält, die in
mwmWau stattsindenden KS Äsi ZZ Mkenballe nat)m daö allerliebste deutler uvmmnmt m Rohmatenal gesen sche Dienstttiädche,: Caroline Geistinger fÄ5 PVn?W sr3,in in dem Costüme'dcr unglücklichcnKönigm ttaktllch. Gewöhnlich fordert nnar m Schottland Tbeil. . Sie erregte die germgerett Preis, als der Fabrikant fru- mcrJtiamUit seiner Majestät tc Te. K ftifSc?e ? N l'els,der stch als bensoglat füßig imTan--EblCÄ28b Sck als glattzüngig W erwies, kurz, so werden die Arbettennnen auch :Ma S7wrt'ttckn Mk;stn
noch- durch Unterlchwltzer. zusam ö"?. ymgmden Fallen, besonÜSSSU? Ä JSSÄl?! C r 4 c i . r..v. ffr I ÄIÄÄ MF ?5ö'?ZMatzA uuu au, vuutst rwmi' der Arbeitskräfte und das Risiko nicht gehabt, ohne deshalb theurer bedient zu werden. Der Schwitze?" streicht schmunzelnd einen netten Gewinnst ein, und die Arbeiterinnen sind fron, daß sie weNiaea? nichj iu tititoflisrn" brauchen.
'Selbstverständlich wird der Lohn um so geringer, je mehr Leute zwischen dem
liche Gewinnantheile beanspruchen, ohne daß die sur Auszahlung gelangende Lohnsumme eine größere werden dars, so muß offenbar der Antheil des Arbeiters verringert werden. An Philanthropen fehlt es bekanntlich dem humanen England nicht, und in allen Tonarten erschallen daher Klagelieder über diese neue Form der Grausam-. kett gegen Menschen, deren Lage ohnebin pitalisten, sich die Arbeitskräfte durch Schwitzet zutreiben zu lassen. Letztere r r . , yn - r r, ' r.' iivi maaen vrrzugiicre vieaslc. 'le Folge davon ist, daß das System auch auf andere 'weiac der Industrie ausae UV... . . ...iT f tt-'. oci;ni roiro uno sogar in oeu iicinen Städten bereits forn faßt. Was iracnd.wlk auperyao er saorusaie gearoenel werden kann, geht an die Schwitzer, die man wohl, ohne der Sprache besondere Gewalt anzuthun,, als Sklavcnauffcher" ' . . r r r- t 'ST-il. i i veznqnen rann, olange vle acye 4Tirf kakkt". VntrS CAvorlirf eine Äen? öerung eintreten. Von allen Dingen aus der Welt aber bezablt sich die Sentimew ...... m.fl.v- . - rx ww ,m qeoasi am rocnvanc. e ,,,,, , -y, i f i . . " -tf r st i 1 a 1 1 1 ln ihremMann einen ?tegcr entdeckte, will r.s. w.sf.-st . rx. v. ,.7?. co ?azv o za,,rn. bcrt Fearlng ist von so beller Hautfarbe, m . , , . ap ; r?wnWf t xn semen Adern nicht sichtbar smd Er war m der Bundeswllmarlne angestellt und heirathete Miß -Harrington m Eostine, Mame,am. Äal IS. S. S,e glaub. (c, oap er ver iiiiuaiijiyni .huc uuyt ?ore. n spaterer naym earmg 'eine pxau nacv.oro-aroiina zu emem Besuch bei lernen Verwandten und dort m . m m m CauV 4.A IIL IM. r -L. a M i? V muwmwun, i afnkani,cher Abjtammung sei ie ist ltzt eine Bewohnerin von Maryland, und da ln Mame Eben gemischter Rasse verboten nnd, jo verlangt sie, dan -ihre Ehe vom Tage der Eingehun sur null und chtig erklärt werde. ist hübsch und rr ? . ... .. t . . ? cnriiii i c jv c iv r ! e a N 1 er -oiaucr kommen noch imnier aus ibren Lamentakommende Kälte sei bcinabe ebenso unan . . . . ' , ewrcnate Lancrröbren. emaeirorene Gasmesser, ausgefrorcnc Wasserkrüge . r -. .-.r i ' t ' . 4. - uno Die lonttiaen 'inncmnucricucix e Frostes, die bei uns die Bebaglickke,t des bäuslicken Lebens erböben. ' ' .. . . Beamter d e r -' b i t e tar Lomvanv" :u deren seinen die bettle" hört, äußerte -dieser Tage: Gleadell sei einer der ältestenEommandeure der Kesellsck'aft und babe vom v , v -vvv. I ' ' . ' rtrrttof Unhert Triii i lf erbstbenc Slurtanuna des Berufs eines q',s? lim bequemlickkelten zu ettragen baben, viele 00n ibnenGeschäftsverluste erleiden,möge sie und die Mannschaft die lÄesahr ' . I ' I wachien, das anzufechten. L.w, HnU irt ,. usu fttfrnt er nur fm(m sHhrnr m n? whiviiv v ib mv v v Gleadell bat den Gellert" und die Bothnia" passiren lassen, die von diesen - 1 v- V" "V vs Vvl "lM Kellert" nicht gestattet; würde aber D'er CstjUäu f ;inc f W stns - . r - - ' . '. zcdoten baben, wenn cneEntjcknildlgung xiuru,i 1 Mk.:.. m v wvuwv v nvvitb 2tav Company" wurde Geld gchart, damit bat der Seemann seinen Besuf erfüllt ' L : . . . . , - . . . Die Wittwe Bon Cott u yi CA f .. n '. " r t 'ew Aork halt zur Zeit in l venchicdcncn methodistl,chen Kochen daselbst .unter r ' . : -r r si u ,.;7 battauen donnert Das fanatische Wcibsbild renommirt damit, daß ihr d,c Gabe Verliehen worden se:. d.rect zuGott u suyren. I Nach dem Ausspruche einis I . - . - ttunnierinnen aus demirunde so bauna. .veil sie als Neelame für dieselben dienen. Sine beliebte Schauspielerin, die in einen Iläßia skandalösen Ehescheidunaspro;esse oettoickelt ist, erhält eine um 25 Proceß höhere Gagc, als wenn sie als Gattin und Mutter der reine Engel wäre. Die Lcrsuchimz, die Heldin eines derartigen Lrocesses zu werden, ist dabcr ron. r : .. . . ..... os t - v . , Tische fübren Mid ging sich alsdann VaütfaU in traulichem Aeplauder. Ter Winterabend war wunerchön und der Teufel machte darum en Vorschlag, ein paar Schritte die l.:.k.... e?:. ös:.:wuubt iiiiuuuuti'iu. it ouuiuin konnte hiin änen Verstoß gegen die Etikette nickt erblicken und Kandelte am Arme des Satans auf der mondbeglänzten Straße dahin. An einem Gäßchen angelangt wurde der Teufel allzu gemuthlich und die Königin, der vor ihm zu grauen begann, ritz sich von im los und
lief die Straße hin. Die königl. Gewände: I
4uiuciv vycijuHyci, Ks an jOliiC Nill?l so gewohnt ist, wie ihre Vühnenschwester, zwischen ie Beine, der Teufel folgte ibr und die Maria Stuart klopfte Hilfe rusend an ein Haus, dessen Fenster noch erleuchtet waren. Herr und Frau Vanee, dieBewohner, eilten an's Fenster, wollten aber der Königin, welcher der Teufel auk dem Fuße folgte, den Eingang nicht gestatten. Endlich thaten sie es dock, die Königin wurde ohnmächtig, später v:. r . t r . r . . m emem A5agen zu ihrer Dienstherrschaft gebracht, und der Satan ist vor derank zum Teufel gegangen. ..Die Heldin d e s 0 i v i t a Is" nennen die Är;te des Vresbvterianer, Hospitals in New York die Jttiähriqe Sl . r . m m . f ' ÄMya ZUstler, welche stch bisher 17 fchmerzyasten Operationen mit emer Standhaftiakeit ohne Gleichen unterwor fen hat. Das Mädchen wurde im Sommer 1832 während' eines Besuches in Deutschland von einem Dorf-Barbie? an einem leichten Gesckwür auf der linken Wange behandelt. Der Kerl erklärte das m rr m w . ' m .. . yarmwie uezchwur sur öirebS und schnitt dem bübscken Mädcken ;ieml!ck dm aan zen Backen. aus dem Gesichte, das letztere L?.i.r:j. isi.rr r ' e?t v. r. . cmivrnv nnucy. vpracr; uoernabm es auf Bitten Bertba's.' die Wanae durch Einfügung von Stücken Fleisches i L ' f . f . . ' . . aus anoeren orpcriveiien zu ersetzen und ist bierin so erfolgreich gewesen, daß er in diesen Tagen das letzte Stück einsetzen wird. Jedenfalls giebt ane stille Liebe ihr die Kraft, die Operationen nicht nur mit bewundernswcrtbcm Zleickmutke iu ertragen, sondern dieselben förmlich her- (..'... t. L . V! ... ' s. oeizuzer'uen. mcoicinizlyer inzla)! interessant waren die bisherigen Operationcn, weil sie den Beweis der Möglichkeit einer doppelten Ucbcrtragung gcliefert haben. So wurde bei der 17. Operation das von dem. linken Arme zu entnehmende Fleischstück mit dem Zeigeftnger der rechten Hand, in den ern Einschnitt gemacht worden war, zusammcngenäht, nachdem das betr. vleischstück tbeilWeise losgelöst worden. Nachdem nach einigen .agen die (rrnaymng des letzteren von dem Finger übernommen worden, wurde dieses ganz losgelöst, auf die mit künstlichen Wundrändern versehene enchtsnarbe uv.'rtragcn und von dem Finger getrennt. nachdem die Ernährung des detr. nenanoeues vom Genaue übernommen, init andem Worten, nackdem der Flcischtheil angewachsen war. Das Hä ndc schütteln" ist hier bekanntlich eines der kräktiasten volitischcn Agitatationsmittcl. Ein Mann soll einen Händeschüttlapparat erfunden c' . f f. f. i . . 1 C ' tf aoen uno oeaonryrlgcn, ocniciocn parentiren zu lnsscn. Diese Ersindung würoc nicht mit Freude zu begrüßen sein, ?enn sie Würdeden Politikern ihr häufig ansanbercs Geschäft zu seh? erleichtern. Von Auslande. General Tschernajew, der General-Gouverneur von Turkestan, welcher sein Augenmerk darauf gerichtet hält,Mittel undWege aussindig zu machen um dem russischen Handel m CentralAsien möglichen Vorschub zu leisten, hat ein neues Projekt ausgearbeitet, welches von der Negierung günstig aufgenommen i -, rr. rr t?.. f . . - -l V ' 1 woroen iir. . aeive vezwcuk vle stelluna einer Eisenbahn zwischen Tasche kend und Kbiwa durch die Bokharci, und ;war nach dem Systeme Blccher, weil der . . . -r 'r;jL mir - r t Bau einer gewoynilryen vz,enoayn vmu die Wüsten Central Asiens nicht wohl tbunlich wäre. Die Eisenbahn nach dem Systeme Blecher ist eine Art Hochbahn, bei der die Schienen auf Pfosten von bc sondercr zionUruktlon ruhen. Äls Zugkrast gedenkt man anfangs versuchsweise Kameele zu verwenden, um sie später vielleicht durch eine motorische Kraft zu ersetzen. Es bat sich bereits eine Gesellschaft gcbildet,welche diese ins Leben zu rufende Eisenbahn zu erploihren beabsichtigt. In Lahors wird am 2. April 1884, dem Geburtstag Gambetta's, das Denkmal des Diktators enthüllt werden. Die Statue Gambetta's, von A. Falauiere. Ivird in Bronee ausaeführt. Gamhetta lehnt sich mit der Rechten auf ..V VxMtfut ? ?5fMt rtllf VlllJVU U) 4111V . vvfc im v v. den Feind. Zu seinen Füßen liegt ein sterbender Soldat. Für dies Denkmal sind 100,000 Frcs. gezeichnet. Tiefer S ck n e e a : e Le bensretter, das dürfte auf alle Fälle neu fein. In Nürnberg war ein Dienstmadchcn im ersten Stockwerke eines Hauses mit Fensterputzen beschäftigt, verlor das Gleichgewicht und stürtte hinunter auf die Straße. Unter anderen Umständen kann ein solcher Sturz Hals und Bein kosten. Diesmal ging es ohne jede Verletzung ab ; denn wie die Schöne sich vom ersten Schrecken erholt hatte, fand sie sich mit heiler Haut weich im Schnee gebettet, der mit seiner naßkalten Umarmung größeres Unglück verhütet hatte. Von derGewisscnhaftigkeit der Briefträger giebt die Auskunft eines geplagten Boten in einem schick roigschen Orte' ein redendes Zeugniß. Nach der stchenden Schablone, welche für die Rctourscndung maßgebend ist, schrieb er auf einen Brief : Adressat hat sich erhängt. Jehiger Aufenthalt ist nicht bekannt." Der einfache Mann sprach ein großes Wort gelassen aus zwischen Himmel und Hölle ! Ueber das Züchtigungörecht der Lehrer in Preußen bringt die neueste Pädagogische Zeitung" eine Mittbeilung. derzufolge derSehrcr (Dirigent, Borstand) zur Vornahme empsindlicher körperlicher Züchtigungen berechtiat ist. Eine wirkliche Verletzung ist eine solche, durch welche Gesundheit und .Leben des Schülers gefährdet erscheint. Bluwntcr' laufungen, (blaue Flecke, Striemen) für sich allein gehören nicht hierzu, denn nach einem Erkenntniß des Ober-Berwalwngs-gerichts läßt jede empfindliche Züchti gung und zu einer solchen ist der Lehrer berechtigt derartige Erscheinungen zurück". So ist der Lehrer ebenfalls nicht straffällig, wenn er einen Schüler, der einer anderen Classe angehört,'.' züchtigt, auch kann die Züchtigung außerbakb des Schullokals stattsinden. Das Verhalten dlsSchülerS gußerbalb der Schule un-
terliegt ebenfalls der Schulzuck't, '.oas so oft von Eltern gerade bestritten wird. Das Züchtigungsrecht bat auck der Geistw r . F ,
ilcoe oei unpcuung re? leliglonsunterrichtcs, auch der Dirigent. Der Vorsitzcndc dcsSchülvorstandes ist auch befugt, Züchtigungen durch den Schuldiener vollstrecken zu lassen. Die Schulzurbt kann nur dann Gegenstand eines gerichtlichen Verfahrens werden, wenn eine wirkliche Verlegung des Schülers stattgefunden J. i ir. . . j. IM4. tlV U IU cwiyiw lli UUU' Klmächtigt, für die Züchtigung besondere Vorschriften zu erlassen. Ueber die Zuständigkeit der Gerichte kann endgiltig nur der geordnete Gerichtshof erkennen: In allen anderen Fällen entscheidet die rovmzial-chulbcdörde und diese ist in jedem Sonderfalle als die disciplinarisch einschreitende zuständige Bcl'örde anusehen. Neulich pfiff in Hannover ein Herr seinem in der berstraße umherlaufenden Hunde. Das Thier achtete auf das Pfeifen nicht. Sein Herr ruft dedalo einem vorüdcraclxndon Dienstmanne zu : Dienstmann, laufen cic doch meinem Hunde da nach !" Der Dienstmann tbat, wie ibm aeheißeu, und r m v r t " . oaiv nno ,lenttmann uno .uno verschwunden.' Gegen Abend kehrte Sherrv, gefolgt von dem athemlos kmchenden TienUmann,- zurück. Äber, mein Gott," ruft der Herr aus, komiten Sie denn das -une? rnert e inranaen 's" Entschuldigen Sie enkgegiitte Vn Dienstmann. Sie befablen mir, dem Hunde nachzulaufen, und das babe ich 5 Stunden lang redlich getban. - ftär.fc Stunde 50 Pfg., macht trm. 7,s Pfg.!" Der Herr mußie lvobl oder' übel zahlen, denn der Dienstmann hatte ja schien Auftrag buchstäblich ausgeführt. I ii einer jetzt er s ch i e n e -nen, durchaus wissenschaftlichen Weil erzählt der bekannte Jagdschriststcller Oberförster O. v. iiescntbal in der Abtbeilung : Von den Hunden" folgende zwei Fälle von Jntelligen; dieser Thiere. Einer meiner Freunde, ein gute? Jäger, hatte eine vorzügliche Hübnerhnndin, welche er eines Tages einem Jäger zur Hühnersuche borgte. Die Jagd beginnt, der Hund sucht vortrefflich doch als der Schütze sechs- bis siebcninal geschossen hatte ohne zu treffen, venveigert der Hund seine Dienste und' läuft, alles Ru fenö ungeachtet, nach Hause." Ferner : Eines Tages sitzen wir bei Tafel, als der im Zimmer anwesende, äustei st gelehrige Hund das Verlangen änßcrt, aus der Thür gelassen zu werden. Da Niemand auf das Thierchen ein kleiner Mops achtet, springt es einigemalc nach dem nahe an der Thür hängenden Klingelzug, ohne denselben indeß erreichen zu können. Dieses Betragen -des Hundes erregte die allgemeine Aufmerksamkeit, man rückt einen Stuhl an die Stelle, und ungesäumt springt der. Hund dort hinauf, um nun nach der Schnur zu greifen. Da die Schelle wirklich ertönte, erschien ein Diener und der Hund verließ das Zimmer. War man im ersten Augenblick geneigt, dies für Zufall zu halten, so überzeugte der Hund bei nächster Gelegenheit, daß er sehr wohl wußte, daß die Thür geöffnet werde, sobald man die Klingelschnur zog, denn das Experiment wiederholte er in Zukunft stets, da man die Thür andemfalls nicht mehr öffnet: H Vor kurzer Zeit wurde in Dänemark ein gewisser Jens Nielsen wegen böswillige? Brandlegung an mej)reren Vauernhänsern verhaftet, der in der Untersuchung das Geständniß machte, dajj er sich auch in London drei Brandstistungen habe zu Schulden kommen lassen. Die in London eingezogenen Erkundigungen der dänischen Behörden haben nun ergeben, daß durch diese von Nielsen angelegten Brände ein Schaden von circa' 30 Millionen Kronen verursacht ist." Bei einem derselben in den Victöria-Docks wurden sämmtliche PackHäuser mit Inhalt, ein Schiff, 12 Kornleichterfahrzeuge uiid 18 Eisenbahnwaggons, sämmtlich beladen, durch das Feuer zerstört und ein Schaden von 37 bis 23'Millionen Kronen verursacht. Die beiden anderen Brände waren von nicht so großem Umfange. Deutsche Local-Nachrichten. . V.lk der bekpfl;. Der größte Mann" des Ortes Han Höfen, Ackcrer G. I. ist mit dem Erlös für verkauften Tabak, mit Hinterlassung seiner Frau und 3 kleinen Kindern, in Begleitung eines 16jährigcn Dienstmäd chens, verschwunden. Wegen Wcinschmiercrei wurde derWeinbändler Scholl von Ebe'rnburg zu 230 M. Geldstrafe und einer Woche Gefängniß verurthcilt. Jakob Ott, Stcinhaucr von Speyer, Heinrich Klior, Tagner, Michael Zeißcr und Johann Vetter, beide Maurer, von Jkcustadt, wurden wegen Ermordung des Schusters Wömicke, verhaftet. In Jggcltheim ist dasWohnbans des.B. Salowen abgebrannt. Königreich WürtkndrH. Der praktische Arzt Dr. Stemmer vcn Stuttgart ist in das Priesterseminar zu Nottenburg cinaetrcter. Von seinen beiden Kindern ist eine Zcovizin int Kloster Niedcrburg. Postillon 'Gcnßler in Böblingcn wurde von einen: Pfcche die Hirnschale zerschmettert. Canstatt wird mit Stuttgart ' telephonisch verbunden werden. In der Gegend von Heidenheim, namentlich in Staufen und Alten' berg fallen sehr viele Kinder der DiphtberitiS zum pfer. Landjäger Pfeiffer von Voll ist einer weitverzweigten Diebes- und Hehlerbande auf die Spur gekommen. ' Von Boll sitzen 6 Personen, 8 von Dörnau .und 1 von Heiningen in Untersuchmlgsbaft. Auch sind 34 Familien . geständig, - von der Bande gestohlene Gegenstände gekauft zu haben. Dr. med. Braun in Knittlingen feierte sein 50iährigcs AmtSjubiläum. Bauer Joh. Weck von Neckargröningen wurde wegen Betrugs zu 14 Tagen Gefängniß und 500 M. Geldstrafe verurtheilt, weil er zu Ludwigsburg auf dem Fruchtmarkte seinen '82 Dinkel mit einer Lage '83 zudeckte und so daS Ganze als neue Waare verkaufte, wobei er. 4 M. zrofitirte.
Wundarzt und Geburtshelfer KraiS aus Rcutlingen erhielt wegen Abtreibung der Leibesfrucht 8 Jabre 'ZuchtHaus. In Etingen ertrank der Nahmüller Buck. Ortsanwalt König von Schönbrunn, Gemeindeverband Hengstfeld, bat sich erhängt. Der frühere Direktor des Stadttheaterö in Ulm, Feldmann, ist irrsinnig geworden. Ziegler Rapp von Oberdorf, O.-A. Neresheim, er hielt wegenErmordung des Bauers Knöpfler von Riedwieshäusle, Gem. Amtzell, J Jahre Zuchthaus. Abgebrannt ist das Besitzthum des K. Hohlocher in Wendelsheim, O.-A. Rottenburg, und in Tullau, Oberamts Hall, die Näuchle'sche Pappendeckelfabrik, sowie Wohngebäude. f Pfarrer Emil Feucrlein in Weilsheim, Stadtschultheiß Stegmaier in Neresheim, Easdirektor Steinmann in Biberach und Kaufmann I. B. Guttmann in Göppingen. , , ; Königreich Bayern. . '. V Oberst Frhr. A. v. "Lerchz 'nfelo. in Münchcn. Der ZinngießerIeb'. Äatzinger in Haidhausen und Polizeit'smmii'sär Trattncr an Blutvergiftung. Georg Morin hat die Redaction dcS Bayerischen Landboten" übernommen. Der Buchhalter dcS Hotels Rheinischer Hof" in München, F. W. Denn'inger, ist mit der Hotelcasse von einigen Tausend Mark
und m Begleitung einer zungen.Tame durchgebrannt. Der Langschläfer im städtischen Krankenhauzc zu, München ist nunmehr aufgewacht. Er ist gelähmt und sein Zustand wird als epileptisch br zeichnet. Anläßlich des 50. Jahrestages der Ermordung von Kaspar, Hauser in Ansbach sollen über die Herkunft und Abstammung des Findlings authentische" Enthüllungen bevorstehen. Lehrer Bimm von Wernarz auf der Nhön ist mit 10,000 M., dem Gelde seiner Frau, verschwunden. Einem Arbeiter in Äugsbürg' spazierte beim Schlafen, in den geöffneten Mund cineMaus. Die Baue rin Haberl in Bergham starb an' einer Blutvergiftung. In Bcrgheim bat der Söldnersfohn Anton Wegmann beim Sviclcn mit dem Gewehre seine Nichte erschossen. Rathschreiber Bauernfeind in Osterhofen wurde wegen Unters lagungen zu 6 Monaten Gefängniß vcrurtheilt. Postmeister Weber in Landshut feierte sein 50jähriges Dienstjubiläum. Der 60jährige Stagelschmied Norbert Öftertag auö Neuburg a. d. K. ist erfroren aufgefunden worden. Wegen Verdachts der Theilnahme an der Ermordung de Pfarrers Hahler in Oberneukirche'n sind in Treßbcrg 7 Personen verhaftet worden. Den Gemeindediener Jakob Ruppert von Neudorf fand man erfroren vor. Die Polizei in Würzburg entdeckte die sog. Paukbüchcr" der Eorps, .konsiszirte dieselben und fand hierin sämmtliche in den letzten' zwei Jahren stattgehabten Mensuren verzeichnet. Auf Grund dieser Angaben stellt nun die StaatsaNwald schaft gegen sämmtliche hierbei, betheiliztcn Studenten Strafantrag ; es sind dr ren bereits 72 ergangen. Es besinden sich darunter Leute, die bereits die. Universität verlassen haben und in derPrari? wirken. Großhkrzogtbum Baden. Oberschulrath Bürklin hat der Kunst. gewerbeschule in Karlsruhe 1000 Mark überwiesen zur Prämiirung von Schülern. Das Hotel zum Salmen" in Baden-Baden ging um 88,000' M. an Fl. Baumgärtner über. Barbara Fält von Unterbeimswald ettrank. Freiburg wird für 700,000 ein städtisches Schlachthaus errichten. f Botaniker Hemr.Wv.dler in Gemsback.-I': Wangen erschoß sich Landwirth Rich. Zurell, weil ihm seine Frau starb. Schweinhändler Jakob Karch IV. aus Lcgelshurst, der den Sergeanten Schlömann todtste, erIielt 3 Jahre Gefängniß. Wegen Falschmünzerei wurden Dreher Ludwig Hörner von Willstätt auf 1 Jahre- ins Gefängniß und Georg Mäier von Bodersweier auf 5 Jahre ins Zuchthaus geschickt. Landwirth Georg Hcvdegger in Eutingen, welcher seinen 70jährigen. Bameindcgeldcr und wurde zu 2 Jahre "Gefängniß vcriiNheilt. f In Stockack, Landtagsabgeordnctcr Sträub. Niedergebrannt in Herdern (rciburg) die Ziezelci von G. Flinsch, in U Yen feld, Amt ; Schönau. das KunstmZhlcn - Etablissement des PH. Bauhölzer irnd in Krenlin- l gen das Wobnhaus des Baptist Hug und cr Wittwe Hng. ?lu der Zdyimtit. Ein orkanartiger Sturmwind richtete im Oberland, vornehmlich in der Gegend von Brienz. großen Schaden an. In Speicher brannte das Gastbaus zum ..Schäfli" nieder. Basel und 'Lestal sollen telephonisch verbunden werden- In Waldenburg wird eine Fabrik elektrischer Uhren mit 60 Arbeitern eröffnet. Die Wirthin zum Adler" in Lintbal wurde durch einen deutschen Stromer ermordet. und einer Summe von 3500Fr. beraubt. In dem zur Gemeinde Brusio gehörenden Dörfchen Viano sind 20 Däuser ab aebrannt. Die Spinnerei öttcklin im Border-Weggithal ist in Folge Explosion einer Lampe,niedcrgebrannt. Die Buh dlsv:rsammlung bat den Credit von 1,337 000 Fr. für 'den Bau eines neuen Ehemiezebäudes für daö cidg. Polytecbnikum in Zürich bewilligt. Man will Obcrstraß durch eine Drahtseilbahn 1 Gießbach mit der Stadt Zürich verbinden. t$n Hottingen, Kant. Zürich, Christian Sprecher, der sich vomArbeite'r zum Clavierfabrikanten emporgearbeitet hatte. ZuWädensweil im gleichen Kanton, Oberst Kar5Bruppacber, "xri Vellin zona, Kanton Tessin, Advokat Mola und Oberstlieutenant und Adv. Capponi, zu Airolo der Gemeindepräs. Sig. Motta-, zu Freiburg die. Pianistin Pbilomena Gerard v. Montenach, zu Lichtenstein der Vielgereiste Dr. Steger, zu Bötzen Dr. Äd. Seuberger-Doswald imdin Schupfert, Aargau, der Vfarrreüanat Dinkel. mm mm Thtj b f)9as4 on luV at Qto. 'P. Rowvul M Vor Aarertif Ing Barca 19 ' pn& SrMtKwhr mArTh Mrs mmrr9 iBaasBslu.vü
ter cychlug, vekam 10 Jahre Zuchthaus. Gemeindcrcchner Th. Hamtsch- von Obcrhauscn unterschlua 7CM30 M. Ge-
