Indiana Tribüne, Volume 7, Number 83, Indianapolis, Marion County, 11 December 1883 — Page 2

Dndimm Hriöüne.

FSgNHe- und Sonntagsansgaöe. jOftfct 120 ö Marylandstr. Indianapolis, Ind.. II. Dezember 1833. Ein geheimes Tridunal. SSon seit Monaten wurde in New $orf davon gesprochen dak unter den le gen inoa.!ll'g jeicn uno tritt größter . m m. . 0 . I Strenge vollstreckt wurden. RechtSstrer tigkeiten chinesischer Geschäftsleute rour den häufig unter Zahlung der aufgelau senen Kosten auS den Gerichten zurück geno?:en, i$nz daß solche durch qt richtliche Entscheidung oder durch Vergleich erledigt Sen. - Ebenso achten Advokaten-HSufiz die Erfahrung, daß ihnen chinesische Clienten übertragene Mandate ohne irgend welche Angabe eine GrundeS wieder entzogen. Einem Berichterstatter der .N. ISun- fiel da? Haus Mottftraße Nr. 18 dadurch auf. daö au? einem Fenster' de dritten Stockwerkes ein fcharlachroiheS breites Band wehte, mU &ti italden,n ekckkn bemalt war. Den Schriftzeichen der Chinesen ent sprachen diese Charaktere nicht und auf mehrfache Erkundigung nach der Bestirn. tnung des Hauses, oder seines obersten Stockwerkes erfuhr der Reporter, daß Iefeteriß eine ftall der ölneMcSea ttrei. maurer enthalte,, oder daß es das Ver sammlungslokal eines chinesischen Club?

oortlgen Chinesen ein geyermeS Gericht, gung des typ yi Xong zu öetretfn. o eine Art Vehmgericht, oder ein geheimer oird er unter irgend einem Vo:n?ande Orden er'stiren rnusZe. dessen Versüaun oerbastet. Kein Kläger tritt alsöann

sei, während dre weißen Nachbarn naZlgen zusagen.

wunderten, mt man sich nach emer so gleichgiltigen Sache überhaupt erkund! gen könne. Schnell entschlossen betrat der Berichterstatter das Hau?. Ein pestilenzialischer Gestank drang ihm entgegen und tiefer Schmutz bedeckte den auZflur, die Treppen und Wände. äuhüc .t.t V V II . CZiAltaif iihI I cr:.m x-v.. ra rj...n. f en...- I ui Bs du um iui ww dasselbe von dem Treppenhause aoschtefienbe Thür betrat. Hier erinnerte ein llluugrlirquirittuq imi u3amu Specereten, etn kostbarer türktscher Tep. ptch bedeckte den .Boden und an den

syvm - , j-h . 4 I M il MMIVI VWtt W WA Wänden, dte mtt bunten Tapeten bedeck' gegangen sein. Als dann sklavenfreundwaren, standen zierliche Möbel auZ che Eindringlinge aus Missouri mit

Tyttaysiz. Eine große, von der Decke herabhängende Laterne erhellte den Raum. Der Mann der Presse sand am Ende deS letz teren eine Thüre, die ebenfalls unver schlössen war, und trat durch solche in eine Halle, die noch kostbarer auZqeftattet .und reich mit chinesischen Waffen, Schwertern, 'Streitäxten 'und Speeren geschmückt.. Der Thüre gegenüber befand sich ein Altar aus Ebenholz, auf solchem die Statue des Götzen Joß, vor der zwei Wachskerzen brannten. In einer Ecke war ein fetter Chinese da mit beschäftigt, Pergamentblätter mfc Sqrtftzeichen zu bemalen, uns vlcht wetV von diesem saß in zwei Reihen eine An zahl Zopstrager, deren Kleider bewiesen, daß sie der wohlhabenden Classe anae hörten. Einer derselben trat dem Re Porter entgegen. .Wer gestattete Jh' nen, hier einzutreten r ,Jy lucye einen Ihrer Herren Landsleute und erfuhr, daß ich denselben hier treffen könne, ES ist eine wichtige Angelegenbeit, in der ich ihn sprechen muß."' .Hier ist ' Niemand, mit dem Sie ein Geschäft ab zumachen bäthen, und ich muß Ste btt ten,' das Local augenblicklich zu verlas sen. Bit den letzteren Worten sam .melten sich'die anderen Chinesen um den Berichterstatter, dem nicht? übrig blieb, als einen- geordneten Rückzug anzu treten.- . . Tiie Ansicht, des Reporters, daß daS .,''. - - . on thm- bezuchte Local das S'tzungS zimmereiner geheimen chinesischen Ge fellschast sei wurde noch an demselben Tage bestätigt ; eö gelang ihm, die Be lannljchait des. Zraulmanns Ay Foon zu 'laichen, eines Chinesen, der auf einer - der Hochschulen in den Neuenglond r l . - .C ! TV .1. . C in . - sliruirn uusgrsno orocn oi . chinesische Kleidung abgelegt hat, mit ' feinen Landsleuten keine Verkehr un terhäl't, 'aber "deren Verhältnisse genau kennt. Er theilte fernem neuen Be kannten, ohne zeden NUckyalt folgendes "mrt : ,DaS Local, das Sie besucht haben, w . ' iä daö SlkunaSUmmer des ckinkscken GeheimbundesHipNeTonZeinerZweia r f . . , - gemcyast.or Agentur ves m van Francisco bestehenden Ordens leicben Namens. . Verschiedene unter den New 'Äorker?hinesen aüSaebrochene Streitia. ketten veranlaßten vor einem Jahre den letzteren zur Gründung des von ihm ab . !..-' l' .'ä. tt w . .... qangigen und unrer zezqer Automat wirkenden Tribunals Der HipZ)eTong fraat nicht darnach, ob iraend welche Mettende Parteien seine . Zuständigkeit .anerkennen ;'er entscheidet dieAngelegen' heilen, die er einmal vor sein Forum gezogen, eventuell in Abwesenheit der Parteien und besitzt die Macht, seinen Entscheidungen Anerkennung zu ver schaffen. Auch aus andern Städten im Osten werdem dem New ZZorker Tribu naic Prccess: zur Entscheidung überwle sen. Mit dem Wachsthum der Anzahl ' und des Einflusses der Chinesen in New York wird aber auch die Macht des Hip He ?ong und. ihrMißbrauch wachsen -und' schließlich dieselbe Ausdehnung an nehmen, die sie in San Francisco schon seit Jähren gewonnen hak. Dort wurde der .Geheimbund vor zwölf Jahren, begründet. Seine Mit MdeV schwören einen feierlichen Eid, überfalle Vorgänge innerhalb des O denS'unverbrüchlicheS Stillschweigen zu bewahren und beobachten äußere Ge bräuche und eremomen, welche die Veranlassung dazu gaben, daß derBund mit dem Orden der-' chinesischen Frei maurer vielfach verwechselt wird. Alle Mitglieder sind geschworene Feinde der gegenwärtig in China regierenden Dy. nastie, ober in San Francisco gleichzei 'imtt Schrecken aller übrigen CMefen. yiji . ...

Alle Mitglieder, deren Anzahl sich aul i

1.500 belauft, sind verpflichtet, die Ve schlösse des Bundes unter allen Umflan den auszuführen und außerdem bezahlt der letztere eine Anzahl Vollstrecker sei ner Versügnflkn, die mit dem englischen Worte "High Binders " bezeichnet Ottden. ctcm Chuieie kann San Francisco verlassen, um nach China zu rückzukehren. ohne sich die Erlaubniß des yip Je Ton durch eine Abgabe von vie,em erkauft zu haben. Die .High Ämders" beobacht.-n jedes zur Abfahrt oereit lieaende ck ff. und versucht es n Chinese, ein solches ohne Bescheini m t. 4 f gegen tyn aus, uno 0 mu; e? cnuaucn werden, aber das Schift tl ,nMschen bgefahren. Die Entscheidung von Streitigkeiten ist eine zweite Einnahme, quelle, ober geradezu verbrecherisch ge galtet sich die Thätigkeit des GelzeimbundeS in Ausführung des Raubes von Mädchen und Frauen. Das n-ongoli sch? Weib bat in Californien immer einen gesisskn Handelswerth gehabt, oer noch gestiegen ist, seit die Einwänderung von Chinesen erschwert wurde. hat nun ein reiche? Chincse sein Auge auf die Frau eines armen Teufels ge. warfen, so wendet er sich an den H-.p Je Tong. bezahlt an diesen eine Summe Geldes, und der Bund verhandelt mit dem Gatten der Frau über deren Abtre tung. Selten wagt ein Chinese, irgend eine Forderung des Htp Ye Tong mcht zu erfüllen, und eventuell läßt der letztere selbst eine gewaltsame Entführung durch die .High Binders in Scene setzen. Geaen ihn die 6ii?e der Behörden anzu. rufen, ist fast unerhört, und selten würde es der Obrigkeit gelingen, die Schulde - Joyn Brown gereiytftrtkgi. Vor einigen Wochen hatten wir Gele genheit, einen Artikel deZ Geistlichen rtnih Miirr mit CShimnn iihtr nfin nrAtnn')lt rhntn -tn hmf.ifi. """ . wurde der Negerdetland" als ganz ge " . " w BöönltHtt Grenzstrolch dargestellt, an x,r?, k ms. nsnikZ tö. ordeter klebte, aus dessen Gewissen der seiner eigenen Familie lastete. w um sl$ niederzulassen, sondern ltrt ... txmun sm, r nnrfi l?ns Gewalt von der ersten Territorialaesek gebung Besitz ergriffen und dem Territo rium die sogenannten schwzrzen Gesetz' Missouri'S aufgebalst hatten, habe die -virllich seßbasle Bevölkerung, von KanaS den friedlichen Kampf am Stimmkästen gewollt; John Brown dagegen abe zu: Ausrottung der Missourier zufaefordert. Nach der Zerstörung des Abolitioni. stenheerdeS in Lawrence, erzähl e Utter vttter. versuchte Brown die Bildung eines UnionheereS", welches gegen Mis souci und die Sklavenstaaten überhaupt marschiren sollte. Es folgten ihm abe, nur mehrere ferner Söhne, und mit dte sen und einigen Männern, die er unter wezs auflas, im Ganzen mit sechs Rann, habe er nachtlicher Weile di entsetzlichen Grausamkeiten längs detPottawatom:e'Baches begangen, k yabe Manner, die an die Sklavere? glaubten, sonst aber ganz friedliche und hige Ansiedler waren, im Namen der llnionArmee abgeschlachtet. In Folg? )essen wären dann die Missourik? einae 'allen, um die BrownFamilie auSzurot en. Die Schlachten bei Black Jack und Osawatomie wären nicht für ein .freies KansaS" geschlagen, sondern le ziglich durch John Brown'S Mördereier verursacht worden. Brown selber se endlich geflohen, und da er wußte, da sein Kopf verloren war, ?ei er immei verzweifelter geworden, bis er zuletzt bei I t . . r . . r . . t yarprrs crry wegen oewaisNkien ano. triedenSbruchS gehängt werden mußte, Utter schrieb, wie er saote, nur im ! Znteresse der historischen Wahrheit. "Ei I nollte verhindern, daß der heranwach I enden Jugend ein mörderischer Grenz I strolch alS edler FreiheitSheld hingestellt 1 v. i- i-r r r , T r weroe. 'seine oyanotung cyioß ti mit den Worten : Selbst vom weitester Gesichtspunkte aufgefaßt, ist am Charak ter dieses Mannes venia ,u bewundern und wenn unsere Civilisation überhaupt etwas werth tst, muß seine ganze öffent licht oder kämpfende Laufbahn vollftän. dig verdammt werden. Wohl hattet f . nn t m ote zrer taat'Buraer rn an as etn Recht, ihr Heimvesen zu vertheidigen, t.ll. .1.. !. ! . V. I oiown vac aoer nie ein yerm, oas er oertheidigeti konnte und fein Einfluß hat nur die meisten seiner Söhne vorzeitig in'S Grab gebracht I So uünschenswerth es nun auch ist. I daß die freie GefchichjSforfchung durch If.:..-T.l C.l!.ul.T. tUA.l. t..?.. "(ici uumiciuau cornren oeern trächtigt und die Wahrheit auch über vergötterte Nationalhelden an den Tag gebracht wird, so unangenehm berührt d erwähnte Angriff auf einen Mann, dessen Namen die Unlontruppen in ih m Kampfe gegen die Rebellen begei site. Kein Volk läßt sich, gern seine Ideale und deren Verkörperung nehmen, ES ist daher erfreulich, daß ein noch le bender Sohn d5 alten Abolitiomsten, John Brown von der Erie-Jnsel Put in Bay die Rechtfertigung seines Vaters übernommen hat. Gerade dieser Sohn sollte -sich nach Utter'S Angaben den Pläklen.seineS VaterS. widersetzt haben, Seine Eewiderung- rZat-alfs um so mehr Gewicht. . ' , Zunächst bestreitet John Brown j?.. daß die Familie nach Kansas. ging, um ZU kämpfen. Sie wanderte 1854 von Ohio dorthin au?, tteil man ihr die Fruchtbarkeit des neuenLandes schilderte, ahm landwirtschaftliche Geräthe mit und bestand alle die Entbehrungen, die 2em neuen Änneoler nilyr erspart viel ben. Um dieselbe Zei halten die Mis sourier Sklavensreunde mit Gewalt und Betrug eine der Sklaverei günstige Le giölatur in ssansaö zusammengebracht, die sofort die schwarzen" Gesetze Mis iouris über da? Territorium verhängte. Dagegen mittels de, Stimmkaftens an. .zuüvZen, vieAttedehzuptMden

Mdlern

Vielmehr erklärten sie die ihnen aufge zwungenen Gesetze für null und nichtig und verweigerten den Gehorsam. Dar aufhm erfolgte der Emsau der M,ssou rier. FreistaatLeute wurden ihrer po litischen Ansichten wegen ermordet, Ver brechen folgte auf Verbrechen, bis die Ansiedler sich zum bewaffneten Wider stand entschlossen und Compagnien bu deten. Zu einer der letzteren, die von H' H. William aus Osawatomie zu sammengebracht wuröe, geystten die BrownL. ES folgten de Schleifung von Lawm. rv t. rcr.ee, oie Piunoerung uno Verbrennung von Osawatomie, das Blutbad von Marin des CygneS und alle dicSchand thaten des berüchtigten BandensührerS Quantrel, unter dem bekanntlich später auch die Gebrüde: JameS dienten. Diw Thaten schreibt John Brown m Si m c 1 . lt., waren teme otge cer yinrtqtung von suns Bannern am Pottawatomte, sondern nur eine Fortsetzung der nieder trächtigen Versuche zur Einführung der Sklaverei, die 1855 begangen und erst mit dem RebellionSkriege endeten." Die von Brown Hingerichteten Männer ge hörten zu der Classe, die am Tage fried lich daheim blieb, in der Nacht aber Slreifzüge unternahm, Eisenbahnbrücken zerstörte, Häuser anzündete und Aboli tionisten ermordete. Hätte Brown nicht sie umgebracht, so hätten sie ihn ermordet. Diese Darstcllurg stimmt mit dem überein, wo bisher über die dem Kriege vorauSgrheiiden Errignisse in Kansas verlautete. John Brewn mag kein Heiliger gew:scn sein, aber sicherlich war er ein beaeistcrier, tbatkrästsger, opserwilliger Mann, dissen unermüdlicher Kampf gegen die Sklaverei Bemunde rung verdient. Sein Andenken uird. trotz Her?n Utter, stet? hoch gehalten werden. Bom Anlande. In Snobomish. W.T., kostet da? Dutzend Eier zur Zeit 75 Cents. Ein farbiges ExMitglied der Legislatur von Louisiana stahl neu lich drei TurkeyS und verkaufte sie für $4.50. In seine? Bot Äast bat Präsident Arthur die eigentliche Haupt fache vergessen, nämlich den Bericht über ferne Fischerexcuron. Die Beinen von Montana werden dieses Jahr, so erwartet man wernattknS. eine Ausbeute von 20,000, 000 Pf. Kupfer ergeben.Der oberste 3uftubet der Cherokee-Nation hat den vielver sprechenden Namen Mr. Sam. Sixki: ler (SechStödter). In Austin, Texas, hält sich zur Zeit ein unternehmender Neger aus Nttrd.Carollna auf, der sich nach einem geeigneten Terrain zur Anlegung einer NegerColonte tn Texas umsieht. In Connecticut bat man der Legislatur das Begnadigungsrecht entzogen und dafür eme besondere Be hörde geschaffen, welche mit der Prü'ung oller derartigen Gesuche von Strastm gen beaustragt ist. FrauRutbEverett auSSalt Lake City behauptet, die Frauen, welche Die Petition an den Congreb unterzerch net hätten, in der Legen weitere legisla live Maßregeln in Bezug aus die Poly gamie Protest erhoben wurde, hätten dteS nur gezwungen gethan. In derNähe derEisenb ahn. station Cabejon, Cal.. griff kürzlich eine ganze Section chinesischer Babnarbeiter den weiken Ausseher mit Messern und sonstigen Waffen an. Der Aussther hatte ein Doppelgewehr bei sich und ein einziger Schuß aus solchem jagte die ganze Gesellschaft in die Flucht. Ein e Frau Jda Cranston aus Pantucket. R. I , strauchelte auf dem schmalen Stege, der über die dortigen Fälle führt, und ließ ihr kleines Kind, va5 sie auf dem Arme trug, in'S Wasser fallen. Der Großvater des gefährdeten Kindes, ein bereit? hoch bejahrterMann, sah seinen kleinen Enkel im Wasser ver schwinden, sprang ihm ohne Besinnen nach und brachte ihn glücklich an'S Ufer. Auch derMayorvonTexaS City hat die dortigenHerrn Bettler ganz ergebenst aufgefordert, sie möchten gü tigst nur am Samstage ihren Zoll erhe ben und an den übrigen Wochentagen die Häuser der Bürger gefälligst verschs nen. Die Bettler sind über diese Be schneidung ihrer Recht nicht wenig entrüstet. Ein New Yorker Blatt stellt die Behauptung auf, daß am ersten Montage im December regelmäßig schö neS Wetter sei. und knüpst hieran die Frage, ob der Himmel da? schöne Wet tes schickt, well an diesem Tage die Sit Zungen des CongresseS beginnen, oder weil er dem Lande beweisen will, daß er daS Volk nicht für das büßen zu lassen beabsichtigt, was der Congreß BöseS zu thun eventuell in die Lage zu kommen nicht verfehlen dürste. HerrHutchin, der Heraus geber des Bloomington (JllS.) Eye" erklärte kürzlich, wenn Herr Piper, ein reicher. Capitalist, jeder armen Familie in der Stadt am DanksagungStage ei nen Turkey descheere, so werde er selbst noch jedem der Beschenkten $10 auS seiner Tasche zulegen.QHerr Piper hielt ihn beim Worte und am nächsten Mor gen war er um $680 ärmer, während in 63 Familien, die sich sonst einen solchen LuxuS nicht hätten gestatten können, Turkey gegessen wurde. DaS Ftnanzcomite des New ZZorker Stadtraths hat endlich auf die vurch die LettungSdrühte für die elektri sche Beleuchtung entstehende FeuerSgefahr, die Verunzierung der Straßen, die Gefahr für das Leben der Bürger :c. aufmerksam gemacht und empfiehlt, der tzstavtraty möge dte veeschiedenen Con pagnien anweisen, ihre Leitungen inner halb der nächsten 6 Monate unterirdisch zu legen. Eine weitere Emvfebluna lautet dahin, schwere Strafen auf die cnixit. .f-f v n -v i . 'w yu3iocoguna öc ISlrlLitt? r y n

ZU' fallen. a; i c o il u 1 u " c 1 uu i uc Jie rrvation in Polk County. Terz?, ver 1 V mV2jMA CV1 - dingen sich zur Zeit der Baumwollernte n der Wetze an die Besitzer auSgedebn er Baumwollplantagen, das olle Män . . m (v ner aieiaijeuig ein oem y maen cer Ernte beginnen und die Baumwolle in inem Vorrathshause unterbringen. Ist die ganze Arbeit gethan, dann ernennen die Indianer irgend einen Weißen auf oer Plantage, zu dem sie Zutrauen ha ben, und dieser hat die Bamwolle zu wiegen und die Höhe des von den In lanern verdienten Lohnes zu oeUlmmen. Der Plantagenbesiher zahlt den Betrag an den Unparteiischen auS und dieser vertheilt solchen unter die Indianer. Nunmehr erst theilt der Pflanzer dem Vertrauensmanne mit, was ihm die In dianer, die er während der Arbeit be östigt hat, schulden; dieser Betrag wird lus di?. einzelnen Arbeiter vertheilt und diese entrichten die sie treffenden Theil Zahlungen wiederum an den Unparteiichen zur Abführung an den Pslanzer. AlS dieser Tage die Effec en der Passagiere des Dampfers .WaeLland" in N:w York untersucht wurden, kam dem diese Untersuchung eilenden BundeL-Detectlv das Gebah en von sieben Cajüten Passaqierinnen verdächtig vor. Dieselben, sämmtlich unge Mädchen, waren Mitglieder eines atholischen OrdenS und unter Führung , . f. CC . nrv tntx alteren Zoerin, namens 'cary Swiegnie, hierher gekommen, um eine . t .t. -.- öajuic zu erviznen. -wer )eukimpoil zist frug die Schwestern, ob ie zoll Pflichtige Gegenstände bei sich hätten, ' r- ...... t. . . woraus er eme vernelnenoe nimorr er hielt. Im Gespräch mit ihnen wurde aber sein Verdacht gestärkt, und er be austragte zwer ZollJkispectormnen, dte er, sowie die Kletder der Damen aenau zu visitiren. In den Kosfern wurden nun allerdings keine zollpflichtigen Gegenstände gefunden, wohl aber an den Personen selbst. Die Schwester mußten sich nämlich trotz ihrer Proteste tm Prtvatburcau der ZollJnspectonnnen entkleiden, und dabet kamen dann Seidenzeuge, Spulseide, Golddraht, Brokat und Stickereien, wie sie bei An fertigung der Gewänder höherer Geiste ltcher gebraucht werden, zum-Borschetn. Nur die Oberin hatte keine zollpflichti gen Gegenstände bei sich. Die Sacken, welche einen Werth von mehr als $800 repräfentiren, wurden consiSzirt. freunde der Scowestern haben lktzt etne weitere Untersuchung verlangt, um die Schmuggel Anklage zu entkräften. Die erste zahnärtliche Ope ration an Fischen ist dkser Tage mit Erfolg in Rochester N. N., vorgenommen worden. Der Fischzücyter Seth Green hält in seinem Aquarium eine Anzahl kalifornischer Steinsorellen. Die Fische lebten tn fortwährendem Kampfe unter einander und brachten sich hierbei Biß munden bei, die voraussichtlich zu ihrem Tode führen mußten. Gceen zog ihnen daher einfach dte Zahne aus und dte Fische besinden sich seitdem wohl. Die Forelle braucht die Zähne nicht zum Zermalmen, sondern'nur zum Festhalten ihrer Beute und in der Gesangenschast kann ihr Nahrung zugesührt werden.die tte nicht sestzuhalten braucht. TeutfSe Lacal-Nachrichten. Provinz Brandenburg. In Berlin soll ein Reichs HandelSmu seum inS Leben gerufen werden. Für das Berliner Aquarium wurde wieder einmal für 8000 Mark ein Gorilla an gekauft, der indessen, wie alle seine Vor gänger, nach wenigen Wochen an der Schwindsucht starb. Auch in Pols d am soll die Stadtverordneten? sammlung aufgelöst werden. Arbeiter Liepe in Potsdam, der feine an epilep tischen Anfällen leidende Tochter getöd tet hatte, um sie von ihren Qualen zu befreien und dann Selbstmord versuchte, wurde von den Geschworenen auf die WahnsinnZtheorie hin freigesprochen. Die Schmiedegesellen Hossmann und Lücke in F r e i e n w a I d e, die ihren Kameraden Burgemeister tttränkten. stnd wegen vorsätzlichen Todtschlags zu je 10 Jahren Zuchthaus verurtheilt worden. Das Landormenhaus tn Prenzlau hat für 174.000 Mk. ein Grundstuck übernommen, auf dem Land arme mit landwirtschaftlichen Arbeiten beschäftigt werden sollen. Zwei Tuch fabrikanten in Sommerfeld haben wegen der TonktnVerwtcklung ConcurS anmelden müssen. Andere Firmen wer den bald folgen. Provinz Pommern. Für die Linie von Stettin nach New Nork wird ein neues Stahlfchig Marthavon 3000 Tonnen gebaut, das im näch flen Frühjahr in Dienst gestellt werden soll. Kaufmann Marquardt aus Stettin, seit längerer Zeit vermißt, wurde im Walde erhängt vorgefunden. Auf dem Gute LudwigShöhe bei T r e p t o w traf beim Reinigen des SchafstalleS der Jnfpector Krasemann die Arbeiterfrau Arndt zufällig so un glücklich aus den Kopf, daß dieselbe nach 3 Tagen starb. Bäckermeister Kleist in KöSl in behandelte feine geisteS schwache Schwägerin so grausam, daß die Behörden sich ihrer annehmen muß t n.Suptrintendent Pompe in L a u e n b u r g wurde bei seimm Abschiede von der Bürgerschaft reich beschenkt. JnStralsund sind durch einenBa ,aar 10.000 Mark für ein Kriegerdenkmal vereinnahmt worden. Provinz Posen. Restaurateur Koszcynöky inPosen hat 000 Mark in der sächsischen Lotterie gewonnen. f Der Pophalter.Onkel Gerlgch"in Po sen. Ueber das Vermögen des flüchtig gewordenen und in Boston verhafteten Bankiers Szkolny aus Jnowraz l a w ist der ConcurS eröffnet worden. Seine Wechselfälschungen ' belaufen sich aus 200.000 Mk. Provinz Preußen. Fast die ganze Mannschaft der .Maria" auS K ö aigSberg, Kapitän HinrichS, ist auf der Reise nachWtlhelmShaven ertrunken. ! t Commerzwtrath Wien in König?

Strafen soll dem betref. Angeber

bera.' ?ln Neidenbura wird von !

allen öffentlichenLustdarieiten eme Abgabe zu Gunsten der Armenkasse erhoben. Färber SauSmikat aus Eydtkuhnen feuerte auf den Vater eines Mädchens, dessen Hand ihm abgeschlagen wurde. Er traf nicht, verletzte aber sich selbst gefährlich. Arbeiter WätteuS Panliegen bei Labiau bat den Besitzer Barschat erschlagen und ist verhaftet vor den. Capitän Jakob SiewertS auS Pullau hat bei einem Zusammen stoß im Canal sein Grab in den Wellen gesunden. In D a n z i g ist die erste öffentliche Te lephonleitung in Betrieb gesetzt wor den. In G r a u d e n z soll für 165, 000 Mk. eine neue evangelische Kirche gebaut werden. ii - - - - - j ProvrnzSchlesren. In B r e s l a u wird ein Schlachthof ohne Mitwirkung der Commune errichtet wer den, da das Polizeipräsidium der Ver schleppungen durch den Stadtrath müde ist. Paul Reimann auS B r e S l a u, der daS Vermögen seiner Partnerin im Betrage von 240,000 Mark durch brachte, ist fluchtig geworden. In O e l S wurden RitterautSbesitzer Simon aus BreLlau, sein Schwiegervater Fiedler, Hausbesitzer Marz aus BreS lau, Viehhändler Knoll aS Bischdorf und H. Schiller auS Gnadendorf wegen betrügerischen Bankrotts zu Gefängniß strafen von 9 Monaten btS 2 Jahren verurtheilt. SanitätSrath Viellöckner aus OberGlogau istim08.LebenSjahre gestorben. In öbeln bet M u S k a u ist der Schneider Prüfer ermordet wor den. Die Tuchfabrik von Neumann & Co. tn S a g a n tst vollständig abge brannt. S ch l e s w i gS o l st e i n. L. Salomon'S Glaubiger in Schleswig kriegen nur 40 Prozent. Defizit 70.000 Mark. Salomon war Wucherern in die Hände gefallen.-Gülller MalhiaS Peterfen in Haderöleben hat sich erhängt, weil er eine gerichtliche Vorladung erhielt. Prof. Ladenberg zum Rektor der Um versttSt Kiel erwählt. Kapitän Lieu tenant MüllerLhof in Kiel Selbstmord wegen Kurzsichtigkeit und deshalb Un tauglichkeit zum Dienst Besitzer Wör bemann und Frau in Altona dia mantene Hochzeit. Er 89, sie 80 Jahre alt. Bäcker Jansen in S e g e d e r g durch einen Sturz getodtet. Brand fälle. In Bullenkublen bei Emöhorn da? Teidelmaun'sche Gewese, in Hönküs der Hof der Wittwe Nielsen und in Winnum, Kreis Tondern, die große Andresen'sche Besitzung; in Grcßensee das Jaynfeto'iche Wohnhaus, tn Oben dorf bet Wankendorf das HauS des hufners Gerstandt, in Jeisinafeld daß Hansen', che Wohnhaus und Willighu !en. Kreis Stormarm. da? Schulbau Baden. Man beabsichtigt Ba )en-Baden und Wildbaddurü tine elektrische Bahn zu verbinden. Der iZemeweber Joh. Mooser auS Bank zolzen wurde in der Kiesgrube der Aemetnde Werter verschüttet. In ö r e i s a ch will man den Hauptthurm )?S Munsters btS zur Höhe von 200 Fuß ausbauen. - Die Kosten sollen surcy etne polterte ausgebracht wer )en. F reibu rg hat jetzt mehr alS 10.000 Umwohner. Das neue pa thologische Institut daselbst wurde sei ii ;cuuiuiung uvrryeoett, coen0 im Schulgebäude mit 18 Schulsälen. In Geising en fiel de? Landwirth Jos. . cu.n:..... .".. x. r Schmidt auf die Scheunentenne und starb. Altbürgermeister Mostel szmmt Frau in H a g n a u feierten ihre goldene Hochzeit. Prinz und Prinzeß Wilhelm udertandten dem Paare etn Geschenk von 5UU M Pfarrer Förster in A u e n h t i tn feierte sein övjährigeS Amts tuStläum und erhielt das Ritterkreuz som Zähringer Löwen. In H aagen yat naz oer Allvurgermetster yetdenretch ertränkt. Wegen Unterschlagung wurde l rwi p r . - . . oer äuatzenttqter 'anowenr von Thiengen zu 1j Jahren Zuchthaus verurtheilt. Bayern. Obermedicinalrath Dr. v. Gras ist im Alter von 83 Jahren in lUnchen verschieden. Er ist von Ber tholr Auerbach in dem Roman Aus der Höhe" verherrlicht worden. Ferner sind hier gestorben : Dr. L. Neumayr. und oer vormalige öeavlnetskasttrer des KS nigS Ludwig, Kilian Volk, der wegen unrericyiagung eine 4zahrkgt Gefäng nißstrafe verbüßt bat. Es wurde fest gestellt, daß die Besudelung der Liebia ftatue durch eine Lösung von Silbersalz, verursacht worden. Der neue Börsensaal wurde seiner Bestimmung übergeben. DaS Lutherfestcomtte tn Augsburg be schloß die Erbauung einer KonfesitonS Kirche. Die verstorbene Freifrau Elise von Schnurbein hat sür hiesige Wohl thätigkeitöanstalten 15.000 M. ausgesetzt. Wegen fahrlässiger Behandlung ihres gestorbenen Kindes wurde die Ehe frau des GütlerS Schindlbeck von Ke m p f i n g u 8 Tagen Gefängniß verurtheilt. 703 Studenten in E r l a a gen. Der Dienstknecht FranzKraaz berger von N a n d l st a d t erstach im WirthLhaufe zu V r i e l den Gütlek Jof. Brandl yon P e t e r ö w a l l und brachte dem Gütler Dormeier 7 Meffer stiche bei. Die Bank Jacob FrSnkel jun. in F ü r t h hat mit 600.000 M. Verbindlichkeiten fallirt. Fränkel ist verschwunden. Kaufmann Nik. Huß lein von F r i e s e n h a u s e n stürzte von einer Leiter und brach daS Genick. Als Entschädigung sür die durch die heurigen Manöver verursachten Flur befchädigungen im Bezirksamt H ö ch st ü d t wurden 65.00 M. bezahlt. Der Oekonsm Seb.. : : von Ob bei B er nb ach erlag in einer Wcinhand lung in K a u f v e u ren einem Herz schlage. Im stadtischen Budget von Nürnberg sind die Ausgaben sür Erziehung und Bildung" mit 800,312 Mark vorgesehen.. Josef Simon, ein Handelemann, ist verschwunden. In Oettingen plant man die Grün dung eine? Zuckerfabrik. Aus Schwer muth erhängte sich derverwiltweteSöld ner EhrifostomuS Schlecht in W ine den. Die erste elektrtfche Bahn in Bayern kam in Rosen he im zur Ausführung. :

vc 0 U 0 r

Fleisch t Markt der GEBR. SIIVDLIXGER, 47 Nord IllwoiS Str. (neben Kuhn'ö Erocerh.) Alle Sorten Fleisch, sowie alle Arte Wüi sie alZ : Mettwurst, Knoblauchwurst, Knackte.. A Ca - 1. si CsT n- n . . ' , vwimuii, lener.'sur l. Viuiwnrtt :c. n. v n ..- . ' cici injcy uno auperu wolziscymeciknv. an svrecke vot. ottr rtfi-r st. fträge xer Teierhon. ' ' Rail ßoad Hat Store, Herbft-Hute ! ?!euester Facon soeben a n g e kommen. Billige Preise! - Gute Bedienung ! Man besichtige die große Auswahl von . Herren-u.Knaöcn-Hiiten. Zlo. 7ö Hst WasOInzt Str. Schuhe und Stiefel findet man in gisßter LuSmaht und d;n billigsten Preisen im New Jork Schuh Store, 15 W,st Waffivgto Straße. Ei ereicht mir tun TeranSaen. namentlick meint deutschen Vlihürger ,um Besuche meine Laden in. inladen. , JOlTS MOLONJGY. Jonnston -andBemett, 62 Ost Washington Str. Lesen, Kochöfen, Kaminsimse u. GrateS" Argand und Centuary Base BurnerS," Hot Air FurnaceS. 2T Wenn Sie einen Oefen irgend tvelcher Art wollen, kommen Sie zu uu. Jolinston & Bonnott, A. KS Hst Masßingiau Str. nckGo. Fabrikanten und Käudler aller Arten WaKsteine. Office: 88 Virginia Avenue. Baucontrattoren und Private sind ersucht. vorzusprechen. ffiil Mueller's Kaffee Store. S neben erhalt en ! Ein grokeS AZsortement getrockneter und eingemachter Früchte ! 2VO.WashlngtonStr. Itit Snkh Ctta(t.) ZwttgGeschäkt: 380 Bellefontainestr. TtleodnVrb!ndnn. cihnachtcn. Versendung von Weibuachtsgeschenkcn nach Europa. Diejenige, welche Weihnachtsgeschenke nach Suropa zn schicken wünschen, werden ersucht sich dieserhalb zu wenden an GeSvüöSV Fvenzel, Paffagier- und Wechsel'Burean S. W. Ecke Washington u. Meridianstr. c A.SEEiECKE,jr., ßuropäisiZes Znkaffo - Geschllft ! ?Iz1AaLl. Wollmachten nach Deutschland, Oesterreich und der Schweiz gefetttgt. Sonsularische Beglaubigungen besorgt. Erbschaften u. s. . prompt und sicher cinfasfirt. Wechsekund FoftäuszatZrungea JC Kon end sich in JndianaPStis an : Philip Rappaport, Ns. 120 Ost MarHIand Straße. .

Mm's W

" . 1

vr. A. J. Smith, Arzt und Wund Arzt Zls. Z51 Sud 5ekaarestr., tXVlkXlTOLlS, 150. tM f DfPet und Conang.Ufll ff ffftttst Nd lisch.

1

... - ! .: