Indiana Tribüne, Volume 7, Number 82, Indianapolis, Marion County, 10 December 1883 — Page 2
rf schreibt. Wie beantworteten diese fragen run? wäre damit hmrelÄend fledeät, und ttütstttÖ. rivUNe. fammtl mit Ja und Won erklärte dtt Banknoten vurden überall zum volHIHUHU HVUllt I für Mann und Frau Wal. len Nennoerthe angenommen werden.
FS gliche und Konntagsau5gaöe. ßffle 120 ö Marklandstr. Indianapolis. Ind., 10. Dezember 1663. Yolarexpedttione. Em. Hszei, besiimertet bekanntlich db im Intkttüe der Mils.nschast d? Meteorologie aus Bundttkoslen eine ft. Pedition in das nördliche Eismeer ver anstaltet uerde, welche versuchen soll. durch den Smith-Sund das .wahr. scheinlich offene" Polarmeer zu er?eichen, und wahrscheinlich wird den aeaenwär Lorlage wegen Be. forderlich? Mit. IftiingSrei en, die aus Staatskosten un ternommen worden sind, bisher we ent trf T.tf Z rrSr. .VoS ZZIlzi-,- L.::.: nJ airaurein auskeru irr rourcen. ynqi ... v:. ra.uuu cn sw.t.sc.jj hui uic vyc uyiujic uci ?iuiui;ut-&iiui-kchungen iegatig, die!, sondern auch em m,i"k m. rtn(h.,,nn7n ! ir .d'7'nem TS.il der k.u:ca. :.f .iw VltlllUC IClUllUilU ltfUt Ultt VliU Ull V16 Entdeckung der Nl'q .ellen gewendet. hip &nfin ktr wtf htr ßnihtiitr VJ::?; .K miiv viuiit uuivi) tttwy VW 1t I Albert Nyanza und bestritt die Kosten seiner Expedition lediglich aus eigenen Mittel-. - Den, englischen MissZonS? und ausdauerndsten und erfolgreichsten aller Afrikareifenoeu, David Livingstone, führte zunächst sein GlaubenSeifer in das Innere des KavlandeS, und von hier aus widmete er 30 Jahre feines LebenS der Erforschung des schwarzen Erd theils, bis er am 1. Mai 1873 m Jlala am Sudufer des BangweoloseeS der ! Rubr erlag. Als derselbe vorher feit 1869 verschollen, war eS wieder nicht die von der britischen. Regierung zu seiner Aussuchung auSgesandte Expedition, sondern der von I. G. Benneit in New Bork mit den erforderlichen Mitteln ve?. sehene -ehemalige .ZeitungSrevorter H. Stanley, der seinen großen Vorgänger in Udschidschi erreichte und aus feiner Bedrängnib befreite. Auch Stanley'S hochwichtige Entdeckungen ,m Innern von Afrika, die von ihm errichteten St, tionen, verdanken wir mcht der Anregung und Unterstützung irgend einer Nation, fondern der internationalen Ge 9 m . zeu'chalt. Bis zum 83. Grad nördlicher Breite, dem höchsten, der jemals erreicht wurde, m Dr. SaveS. der Leiter emeS Vrivatunternehmen?, vorgedrungen, und zwar hat das letztere nur die außerordentlich bescheidene, zum arößten Theile von Henry Grmnell beigesteuerte Summe von 530.000 aekostet. AuckNordenskiöld. dem wir die Entdeckung der nordöstli x. v r . t . , r . I r?eu urazsaorr veroanien, yar eine .Veaa- ledialich aus Vrivatmltteln ausgerüstet. Daaeaen bat die unter Eavitän Neveö stehende, auf den Schiffen . . ' . ' . J 1 . I Älert' und Dlseovery" auSaesuhrte ErforschunaSreise der britischen Reaie rung die Summe von 400.000 gekostet und das einuge Resultat gehabt, daß früher entdeckte, wichtige Punkte mit neuen Benennungen bezeichnet wurden, ES ist kaum möglich, die Verhältnißmäßig geringen Resultate der von den Regierungen. aufgerüsteten Exveditionen ve . v c r et.. v. uno 01c rjiei veoeuienoeru? rivige ver privaten Unternehmunaen auf Rechnung des bloßen Zufalls zu schreiben, und es . . c . cvr r. t . c . r
sondern von der kö gl. geograpb chea '"'v' u" U'",V f.X f,nk,n .Vh Zesellschast ausgebrach'. Sir Samuel Tochter gem e d e Haube habe .d k b.knh. zuerst die Gmlg d 'S'u" "
uegi vleimear oie -zunnaome naoe, oaivari uun ictsicicii iut ruca piw iuiicu
die völlige Unabhängigkeit der Leiter der . . r, legieren oer AJJangigiei? oer uorer staatlicher ' ErforschungSrei.en von den Verfügungen der Staatsbebörden vorz. ziehen ist. .Die Verwaltung des Sig nalamteS und der Marme der Ver. Staaten sind nicht dazu angethan, eine Bewilligung für ein Unternehmen zu empfehlen, da? mehr oder weniger unter der Leitung dieserB?börden stehen würde, Am . 6. d. M. hat m New Utrecht, N. N.. die erste Verhandlung in einem Vrocesie stattgefunden, der allgemeines Jnteriffe erregt.' ttlagerm ,fl die 17 jährige Annie Higbie, die mit ihrer Mutter in der Umaebuna von Flatbusb . wohnt, eine kleine brünette Dame mit m ' . m jw schwarzem yaare uno schwarzen Augen. die eine für ihr Alter ungewöhnliche Energie zu besitzen scheint. Sie bat Walter Voughn. einen jungen Burschen, 5 . . 1 r rn ooer ncyilger einen iaorigen Zungen von Flatbusb, ausVeradreichung der ihr 1 M (.!. rC t. r . .itf A m V . M tlfl UiS Cin yituu juiuuiuiciiusii anmente veiklagt. Vor Gericht rat die kleine Person sehr determinirt aus. .Sie n. CV.s..f.!M ' ' CaS.. 9 t.xAti C V. jinu uiumim äwii. i iuvjit it Richter. .Bitte sehr, Ew. Ebren. ich bin Frau Vaughn, aber mein Mädchen ' n m jr-'. . t -t 1. 1 r name i vl9Ölc- oriiuupleli aiu wirklich, mit dem jungen Vaughn von Flatbush verheirathet zu sein ?"-Ganz " " . m ..i v. m. Jt4.gewiß, uns von iöuu' . gen. ,2.qcucn üic uns oic naqcrcn Umstände Ihrer Beryeiraiyung mit. SOnXwn.Hnn hS 03 Wnti ui juun.i.a RäumunaStaaeS, waren wir, eme Partie Damen und Herren, in dem Garten des fW W P . . 1. W . fW Herrn Joyn A. a,e ,uno ipiciien ro. quet. Gegen' - Abend trat Walter Vaughn an uncy yeran uno sagte Mir inQbr: .Komm', Annie, jetzt ist eS Zeit, wir wollen uns verheirathen. Ich liebe Walter schon lange und daher achte mich die Aufforderung desselben rv x. r.! fi. w ganz giuaiil?. a) nau inc yanu und wir gingen zusammen unter nen 'großen Bau' unter dem mehrere freunde Walters standen. Unter ihnen ?esnd sich Charley Anson, nn der Mklzomi. -i UN im Beisem der übrigen Herren vor 'Eharley aus und dieser richtete dlelemgen Iragen an unö, welche die Liturgie WWMMnsur ..TuWn
ter und ich backten nicht im Entfernte
sten daran, einen Scherz auszuführen. sondern wir betrachteten uns eilen urn I n.9 sr'-,iA,,s hiriArf ?" 1 uZ, , unzäbliaemal. das; er unendlich alücttich Ut(l kUI UIII1U1 i.fciMMiw , sei. Ich war ebenfalls sehr glücklich. habe, jedoch nicht so viel davon yespro chen, datte'es aber sehr gern, bin Waltcr mich zärtlich kukte, wie es igm ii cic , . ri V (so . V. SuS bet irrn '''. X'lUlJCl UHU UU,.il l'li! 'Ulf VUi von mir Abschied, al.ich am nächsten nach . nr cun un ?? ehe:, zu wol. 3 t ich p äiii bort., w.ll Walter? .r n ch.- von für uns ?k cigciraiquuj 5 nt?n"Xl ZU Vr 1 Z den meinem hatten auch fäarr sauen nfu-hri LKttn Uate.h. Mg.. Em. Ehren, die nur zukomme," bitte en 3Ili k'SZust.ll.n uns weinenMann z,.. k.bluna derielren an mtcü au v:rur. r 7 ' f(,n ,v;. ..,, tbeilen." Der Beklagte stellte die ganz. . :v:CA. ß:,... "uung als S4n, und aus (nnn, ,kl?. jetn8 Vntt'S Leibrlnauna von Zeugen vkrschoöen ,, f. . 4 C , V, Der alte Bau acht ui0 ju bet ganzen Gkschlch:e und bemerkte gegen seine Bekannten : .Die Alte lfl ,a.uld. y. V' . vöcn zu erwarten hat Nationalbank-Nolen. Von besonderer Klarheit und Schärfe ist deriemge Theil des Folger'lchen Be richte?, der von den Nationalbanken und der Banknoten - Frage handelt. Man muß sich auf den Standpunkt stellen, dab die meisten Mltgheder des Eongresses, namentlich die neuen, eine höchst ober flächiiche Kenntniß des Gegenstandes ve sitzen. Ihnen ertheilt der Minister eine Belehrung, die ihnen die Entscheidung sehr erleichtern muß. Die Zahl der Nationalbanken hat sich auch im letzten Jahre wieder vermehrt und betragt t$i 2a22. Dagegen hat sich der Betrag von Schuldscheinen, welche diese Banken,zur Deckung ihres Notenumlaufs beim Schrämte hmter legen müssen, um mebr als 59 Millio nen vermindert, die Menge der Bankno' ten selbst hat also auch abgenommen. ES ergiebt sich hieraus, daß der Prosit U. m n ? an oen Vaninoien lemeswegs oejum mend für die Errichtung von National banken ist. Letztere halten j?tzt 5332, '87.300 m Bundes Schuld chemen, da von rahczu zwei Drittel in dreiprocen gen. Die e dreiprocentigen aber wer d n. wie bereits in der Abhandlung über ie Ueberfchusse hervorgehoben wurde, m 4 Jahren fällig, und das Geld zu ihrer Erlösung wird Vorhand: sein. rn v r. . r v ca t . u i . : . man wuu iz uiju vzn uiucn uujic hen. ES wird leme andere Deckung mehr für Banknoten geben, als Schuld scheine, welche 4j-und 4 Procent tragen. , y . rrn . voicye vqelne geilen le im Marile mehr als sie dem Namen nach werth sind. Ein Bond von 5100. der 4z Pn cent Zmstn bringt und in 7 Jahren süllig wird, kostet 5120. nicht wenigere!. ner, der zwar nur 4 Prccent traqt, da für aber bis zum Jahre 1007 lauft, Wer Geld borgen will und solche Scheine als Unterpfand giebt, kann 95 en . . u 1 (m.iiw.it.p . t : . c Plljttni ilrs Ul.norllcs erhalten, also 5114, wer sie dagegen als Sicherheit für Banknoten hinterlegt, w c f.i.i..u c.i !.v.u trirk rriu den 5t0CBond nur 590 ausgeben. 530 I . if . ! tr t .. r gryrn ,ym ao BtroincrinaiitH cnorcn, bringen ihm wenigstens leinen Ertrag. Em solches Geschüft wird Niemand ma chen wollen; die Banknoten werden eher aus dem Äerkeyr ver chwmden. Daß der Bund, wie von mannen Leuten vorgeschlagen wurde, alsDeckung für die Banknoten an d e r e als Na tional Schuldscheine annehmen sollte, ! i. : e , . rt Igaii oer üinanjtniniiier sur comorncien unzulässig. Seine Gründe hieksür sind unwiderlegllch. Ebensowenig hält er eS für angezeigt, nur der Nationalbanken wegen durch Einziehung der laufenden uno Aeraukgavung von ipster säUlgen BondS die Abzahlung der Nationalschuld hinauszuschieben. Dagegen be sürwortet er die Abschaffung oer I a. - . . 1 C1 V CY1 reue r von 1 Proceni aui oen o Itenumlauf. War diese Steuer srüber in ffolae der hohen Prosite berechtigt, welche die Ban I. T 1 . ' " . v, . ten aus Dem Volrechte ver Nolenaus. gäbe herausschlugen, so ist sie offenbar ! Im. V äT nt0)l meyr zu OflllfN, wenn OUJC ise' winnste vollständig fortfallen. Sie trägt jährlich ungesähr 3j Millionen I.' rr.:. . v jc nr ein. vik AUSgaoen, 01c oucca ot yta tionalbanken in Folge von Beauisichti. gung, Plsttendrucken u. s.w. der Regie. " - . . L . . .P. rung verursacht weroen, betragen layr. lich 5174.900. Dagegen gewinnt die Regierung im - Durchschnitt jährlich . 0 a . . ;'T3. . r 1 jvvU.vUU oaourcy, oatz Banknoten zer flSrt werden, verloren gehen, kurz nie malS zur Einlösung gelangen. Würde lsk V:. ßi ..(..t.t.u u..ti.J utv cic wiiu(( uumcwuucii, lü UCliUlC die Rea eruna dennock nichts. Wird sie nicht aufgehoben, so werden die Banken i m W ' - keme Noten mehr ausgeben, und folglich auch die Steuer nicht bezahlen. In bei den Fallen ginge diese Einnahme verlo. ren. Sollen also die Banknoten dem Verkehr nicht entzogen werden, so em vsieblt eö siö. die Steuer von 1 Drocent auf den Notenumlauf aufzuheben. I ' 1 J ES empfiehlt sich serner. den Banken ... ak sie Vrc,nt mt M NennwertheS, sondern des durch, schMiichen Marktwerlheö in Noten ausgeben dürsen. Wird also ein aus $100 liutender. abir zu 5120 jederzeit ...-..ttZF,,. A. nhr Ai.rrirrinr Schuldschein hinterlegt, so soll derselbe als Deckung nicht sür nur 590. sondern $m inNdieen. Die Regie.
Ptiifit rii niss inr
oer im uin giii iiHiiiai mi v'iw -vw-
Es ist übetflüssia, die anderen Gründe
u erwähnen, die der Minister zur Un. ttstübuna seiner Vorschläge anführt. Er beweist, daß in der Annahme derselben absolut keme Bevorzugung des GroLca pitalS läge, denn sür letzteres spielen bei dem hochentwickelten Ehcckivesen die Banknoten nickt annähernd die Rolle, die sie im Kleinverkehr der Massen so ange einnehmen mucn, a!S oer betrag des vom Bunde ausgegiDeren Papiergelbes gesetzlich beschränk: bleibt. Wer oer celnun? ih 021 vic yiauonui regierung ollein Papiergeld ou?gebcn ollte, auf die Gesahr hin, d:c Vta)t der Greenbacks fortwährend verändert zu stbm. der wird natürlich die Banknoten lieber eingehen lasten, als die Vorschläge Folgel's annehmen. Wer es hingegen nicht dem Congresie anieimstcllen möchte, alle zwei Jahre die Menge deS Papier geldeS zu vermehren ode? zu vermindern, der wird wenigstens vorläufig den An sichten Folger's zustimmen. Daß schließ. lich doch einmal die Banknoten adge schafft werden müssen, ist allerdings mit Sicherheit anzunetmen. der richtige Zkit Punkt dasür ist aber schwerlich schon da Ardeittiver!,Z?t:-.tsse ,tt lUisÄlan). . N!rqrnc in Deutschland, von der a6jisuilinch,'n 0lttr5fi'er abgesehen, ist die i?-.d::s!riklle E.tM!6e!ung so zroßartig gcrJeieii, a!5 im rh?inisch-wkst kalischen Keslkndemke. Leioer aber scheint di: La',e d?r. Arbeiter an diesem Aufschwünge keineLwegS ibeilgenommen zu haben. Ein Proceß, der kürzlich vor )em Schwurgerichte in Dortmund gegen eine ganze Anzahl wege, Landfriedens bruche angeklagte? Lcrleule geführt wurde, Wltst ein ebenso trauriges Licht auf die Arbeiterverhäitnisse jener Geqend, als die jährlich veröffentliäUe Statistik der sogenannten Unalück.fälle. Es muß vorausgeschickt wcrden, daß das, was nachfolgend erzählt werden soll, nicht etwa als vereinzelter Fall dasteht. Aus der Zeche .Germania" war em neuer Director angestellt worden, selbst, verständlich ein akademisch gebildeter Herr, em gelehrter Fachmann, aber rn ner von Denen, tur die der Aroelter mehr ist, als eine bloße Maschine. Er hatte aus einer angrenzenden Zeche bald nach seinem Amtsantritte emen wke hervorgerufen, und wurde deshalb auf der .Germania" mit Mißtrauen empfan gen. Letzteres steigerte sich noch erheb, lich, als der allgemein beliebte alte Be-trieb-führer, das eigentliche Oberhaupt der Bergleute, seinen Posten verließ und einem .schneidigen" Nachfolger Platz machte. Der Schneidige setzte eS sich sofort in den Kopf, die angeblich verloren gegangene .Ordnung" wiederherzustel len, d. y. mit anderen Worten : die Ar. beiter zu schuriegeln. Er sand eS wenige Monate später mit seinen OrdnungSbegriffen verträglich, die armen Bergleute durch Einführung von Wagen zu betrügen, die 3 Centner Kohlen, statt der bis herigen 2 Centner faßten. Dadurch ver loren die Kohlengräber auf einmal den Dritten Theil ihreS Lohnes. Und als ob das noch nicht genug wäre, wurden gleichzeitig die Lohnsätze, die sogenann. ten Gedinge, heruntergesetzt, die Leute sollten also sogar sür weniger Lohn ein Drittel mehr schaffen. 45 Mann bellten jetzt die Arbeit ein. Die Uebri ;en ließen sich nur durch die Erwägung abhalten, daß in Folge eines Uebereinkommens der Grubenbesitzer ein Striker nirgends mehr angestkllt wird. Somit haben die .sreicn" deutschen Ardeit?r nur zu wählen, ob sie sich allen zesallen lasten, auswandern, cd:r verzungern wollen. Noch immer war der Schneidige nicht e ' w C v: OY.f...! f.JKlft Urt nirieocn. n uic 'iucusi von cht Stunden täglich war bisher dieZeit lür die Ein- und Ausfahrt mit emgerechnet worden. Der neue Betriebs iührer entdeckte aber, daß dies gegen die ÄrbeitSordnung verstoße und jederBerg. nann acht volleStunden in der finsteren, zeißen Grube selbst arbeiten muffe. Wer äch nicht sügen wolle, kö ine sofort seine .Abkehr" erhalten, obwohl das Berggesetz eine Kündigungösrist von 14 Tagen .'orschreibt. Doch das Gesetz ist bekannt, ich eine sehr inseitig arbeitende Ma. chinerie. Jetzt wählen die Aiveiter aus )runo '.er Arbeitsordnung eine Deputation, -selche von dem BetriedLsührer die Zu lücknahme seines Besehls oder die gefktz. mäßige Veröffentlichung desselben mit 14tägiger KündigungSsrist verlangen soll. Die Abgeordneten werden zurück, gewiesen. Mit den Arbeitern zu verhandeln, fällt den akademisch gebildeten Beamten gar nicht ein. Sie verkriechen sich sosort hinter Genödarmen, die sie vorsorglich schon dreiTaqe zuvor bestellt haben. Einer der Genödarmen reizt die Arbeiter, eS kommt zum Tu. multe und die betrogenen, bestohlenen, herausgeforderten Arbeiter werden wegenLandfriedenSbrucheS sehr empfindlich bestrast. Die Herren Beamten werden zwar vom Gerichtspräsidenten, von den Sachverständigen der Verthu digung, vom StaatSanwalte sogar in öffentlicher Sitzung getadelt, aber sie haben ja vollkommen gesetzlich gehan delt, sie haben den Landsrieden nicht ge brechen, die Ordnung nicht bedroht, die Ruhe Nicht gestört. Es geschieht ihnen gar .nichts. Wenn ihre Schneidigkeit wieder einen Ausruhr herbeiführt, wird der Staat ihnen abermals Genödarmen zur Verfügung stellen. ' Es ist das, wie gesagt, kein vereinzel ter Fall, was schon daraus heivorgeht, daß ein Striker in seiner ber Gruben oder Hütten mehr Beschäftigung finden kann, den Arbeitern also da? Recht deS Widerstandes selbst gegen offenbare Ge ualtmaßregeln veisagt wird. ES giebt ja Fabrikbesitzer, wie die Herren Stumm und Krupp, die .ihren" Arbeitern sogar den Be uch aewl ser Locale oder das Le sen bestimmter Schristen und Zeitungen verbieten. Allerdings ist nicht zu leug. nen.daß auch hierzulandeEingriffe in die Rechte und.Freiheiten der Arbeitervor
kommen, die buichaus zu verwerfen sind, j .t. n n . (i k;. s, nn.: I
UVU UUUil lUf Vl( UilllUC JJll nuNg mit Entschiedenheit auf Seite der Benachtheiliglen, und ein sogenannter LandsiedenSb7uch wird nur dann bestrast, wenn er wirklich ernste Folgen hatte. Eine ttarke- Regielung schützt nicht den Ardeiler. Taö doppelte Abettdrot!)" Ueber dieselbe Erscheinung, die vo:i' ge Woche im Osten am istuchn Him -mel beobachtet ward?, wird jetzt auch aus dem lernen Westen berichtet. J.i Virginia, Ncv., verschwindet zur Zc:Z die Sonne Nachmittags 3 Uhr SO Min. hinter den Acrgcn, welche den Horizont nach Westen hin begrenzen und der Widerjchein ihrer Strahlen läz! die östlich von der Bergkette gelegenen Hügel im glänze heS Abendroths aufleuchten, bis Dämmerung und Finsterniö dieselbe ihre roiyJiuycnoe t)a:?ung iy d:n vor ihr aus nachOsten sich ei streckenden Hügeln mitzutheilen begann. DleEinwohner eilten aus die Slraßen und Plän: und die verschiedensten Vermuthungen über w r w - - ä. t. T 01c !Nlji:yung ver eigenigurr.;iüje;i Erscheinung wurden ausgetauscht. Daß die Erde im Durchgänge durch einen Schwärm unendlich kleiner Meteoriten begriffen sei und daß diese? .Welistaub" die istrayien der langst oin Blae:: entschwundenen Sonne zurück.o:lse, fand keinen Anklang und man war vielmehr allgemein geneigt, die Erscheinung aus elektrisch! Ei, flüff: zurückzuführen. Noch vor .4 bis 0 Wochen würden die in jener . vv . . Gegend wutycnden 2l!alodrande eine Erklärung dcs Phänomens abgegeben baden, dieselben sind aber erloschen. Mit einem der Taezeit nach vorzeitigen Polarncyte hatte d:e Erschekrurg nicht die mindtt' Äcdnlichklit. und die Btvölkerung saßt dicselde a.s Borboten eines ErddiberL od?c v'.l!lanlsch'r Ausbruche aus. Sorn I::lande. In Key West, Fla, hat sich e:n Gecken-Club" gebildet. Ein Mann in Elmyra. N.Y.. ist 28-nal geschieden und außerdem viermal Wittwer geworden. In den Ver. Staaten giebt 1,817 Theater und Säle mit Büh. es Neueinrichtung. Ein Friedensrichter von Steuber.ville, Mont.. wurde neulich zur Zahlung von 550 verurtheilt, weil er einem durchgebrannteu Paar, dessen weibliche Hälfte erst 12 Sommer zählte. den Paß zum Ehehimmel gegeben hatte. Unter den älteren Familin von Boston soll der erbliche Wahnsinn in wahrhaft schrecklicher Weise grassiren. Ueberbildung und Verwandten ehcn werden als die Ursachen bezeichnet. Ein Sveculant in S Ä enectädy, N. I , beabsichtigt, demnächst an einer vorher genau berechneten Stelleiner Eisenbahn zwej Locomotiven mit voller Krast gegen einander rennen zu lassen; die betreffende Stelle will er mit einer Bretterwand umgeben und den Zutritt gegen ein noch zu bestimmendes Eintrittsgeld gestatten. Er glaubt, daß sich wenlgsters 100.000 Zuschauer zu dem Schauspiele drängen werden. San Antonio, Teraö, scheint das Dorado sür Bettler zu sein. Dieser Tage hat dort ein .armer blinder Mann", der sehend geworden, mit den von ihm ersparten Mitteln eine glänzend eingerichtete Wirthjchast eröffnet; e:n anderer hat sich mit eincmVermögen von 55.000 m ein beschauliches Privatleben zurückgezogen. ' Ein Erfinder in New Aork hat dadurch einem tiefgefühlten Bedütfnisse abgeholfen, daß er dasStehlen von Regenschirmen wesentlich erschwert hat; die Griffe an den von ihm sabrlcirten Paraplues sind zum Abschrauben eingerichtet und der Schirm kann nur mittels des G:iffS aufgespannt werden. EinEngländer, derbereits zwei Winter in Manitoba verlebt hat, erklärt, daß eine Kälte von 62 Gr. un ter Null in Manitoba nicht härter em psunden wird, als eine solche von 2 Gr unter Null in England. Er schreibt die der Trockenheit und dem großen Sauerstoffgehalte der Luft zu. Inder Nähe des Sttake Niver. Mont., wurde 20 Fuß unter der Oberfläche das gut erhaltene Skelct eines Mastodon gesunden. Die Uhren des Weißen Hauses in Washington sind naöj der neuen Eisenbahnzest gestellt worden. In ein em Museum in Harlem, N. Z)., sind zwei Indianer nebst einer Indianerin ausgestellt. Die kupserrothen .Kriegers führen die Namen .Gelber Vogel" und .Laufendes Elenthier", während die Squam die unter Indianern wahrscheinlich schmeichelhaft klingende Bezeichnung .SvringendeS Rehkalb" trägt. Dieses . .Springende Rehkalb" verließ am Sonntag Nachmittag das Museum, um die SehenLvür. digkeiten der Bleichgesichter zubeschauen. Sie verirrte sich bald, und da sie im Psadfinden nicht geübt zu sein schien und die Nacht sie überraschte, nahm sich ihrer ein Polizist an, der seinen interessanten Fund nachdem Stationshause und später inö Polizeihaupiquartier brachte. Matrone Webb nahm sich der Verirrten an und nach Tagesanbruch machte sich daL .Springende Rehkalb" auf den Weg nach den Gewässern Harlems. Mitt lerweile hatte der Gelde Vogel", der Gatte der Squaw, deren Abwesenheit g-merkt und begab sich mit dem .Liusenden Elenthier" auf die Suche nach der Verlorenen. Ein Dolmetscher begleitete die Beiden nach dem Polizeihauplquar tier, wo. man ihnen mitiheilte, daß die Gesuchte bereits nach Hause gegangen sei. Stumm, wie sie gekommen, kehrten die Rothhäute wieder um und eine Stunde jpäitt lag daS,SpringendeReh.
umhüllt. Ende vor. , Abends gegen Q U5r lag die Lanze Umgebung der Stadt in tiefe? Fwfcirnji, cl3 plötzlich oie Bergkette im Westen zu leuchten und
kalb" in den Armen des .Gelben Vo gels"; das .Laufende Elenthier" stand . c 1 V . IY .
geruyri in oer caye. Als vor einigen Tagen der Cafsirer der .MerchantS National Bank" in DeS Moines, Jz , zum Essen gegangen war und ein anderer Bank.öeamter seine Stelle versah, hörte dieser, als er eben mit einem Kunden am Zahlschaltn: verkehrte, Fußtritte hinter sich. Er nahm an, daß dieselben von irgend Jemandem herrührten, der milder Bank bekannt sei, reip. in dem Zimmer zu thun habe, und frug zurück, wer da sei ? Es solgte jedoch seine Antwort. Ec sah sich um,. konnte jedoch Niemanden entdecken. Plötzlich flieg ihm die Idee auf, daß irgend Jemand einen Raub auögeführt habe. Er eilte nach dem hinte ren Theile des BankzimmerS und hatte eben noch Gelegenheit, zu sehen, wie ein großer, gutgekleideter Herr aus derThür hinausschlüpste. Er schlug sofort Alarm und rannte dem Flüchtigen nach. Der fliehende Dieb rannte auf seiner Flucht mehrere Leute über den Haufen, die ihm ganz bestürzt achsahen. Als sich der Dieb indeß doch von verschiedenen Seiten verfolgt sah, nahm er zu einer List seine Zuflucht. Er warf ein Bündel Banknoten, ca. 5600, von sich, so daß die Noten, durch den Wind fortgetrieben, auf der Straße umherflogen. Die Verfolger ließen auch wirklich von Um ab und wandten ihre ganze Aufmerksamkeit dem ze:st?cutenGe!de zu, welche- sie auf hoben. Der Dieb entkam. Niemand kannte ihn. Uebcr den Verlust derBank war nichts Genaues zu erfahren. Der Farm erHenry Flynn in Jnskip. Cal., brachte kürzlich ein Pferd auf die Weide und fetzte sein ZjährigeS Töchterchen auf Bitten desselden aus den Rücken des ThiereL. Nachdem die K.eine eine kurze Strecke gerit. ten war, setzte sie der Vater aus den öcden und sagte ihr, sie solle nachHause gehen. Als der letztere selbst von dem Weideplätze zurückkehrte, fand er das ind nicht vor. Er und feine Frau durchsuchten die Umgebung und boten, da dies keinen Erfolg hatte, die Nach barschaft zur Durchforschung der ganzen Umgegend auf. Keine Spur war zon dem Kinde zu entdecken. Am nächsten Mjrgen suchten zwei Manner n das dichte Gkbüsch eines Morastes inzudringen.als sie plötzlich die Stimme 'es Kindes horten. Sie rufen ihm zu, zeruuszukommen, aber dasselbe antvortete. es könne nicht, ein Bär halte eS iep. Gleich darauf hörten die Männer ?en Fall kines schweren Körpers in's Wasser, drangen in daS Dickicht ein und iahen da Kind auf einem Baumstamm itzen, der mehrere Fuß in einen Wasserümp?l hineinragte; am anderen Ende ?es letzteren falzen sie einen großen !chwar.en Äa? das Land erreichen u.rd m Gebüsche verschwinden. Die Kleider ies ScmdeS waren zerrissen, am öiörper zatte es leichte Ritzwunden, die äugencheinlich von den Tatzen des Bären herühlten, und am Nucke entdeckte man ie Eindrücke der Zahne, mit denen das !hier das Kind fengcha'.ken halte ; letzleres erzählte : .Nahe bei unserm Hause am der Bar, nahm micn in sein Maul und lief mit mir in den Wald; er sitzte nich öster ab.damit ich ausruhen konnie. )n der Nacht war es kalt, aber der Bär .lahm mich in seine Arme und wärmte mich; er hielt seinen Kvpf o:cht an mein Besicht und seine lange.: Haare kamen t.z immer in den Muns uno in die AuZlN." Die Aussichten, daß wir den Kometen vo.i 1812 noch in diesem Jahre oder wenigstens im Januar zu sehen bekommen, werden immer schlechter. Die Berechnung der wahrscheinlichen Sahn des Kometen durch den Professor Chandler vom Harvard College ist zwar ichtig, aber derselbe steht im December und bis Ende dS. Mts. der Sonne sö ahe, daß er dem unbewaffneten Auge nicht und selbst dem bewaffneten nicht mehr zugänglich ist. Erst im Februar oder März 1834 wird der Schweisskern weit genug westlich von der Sonne st:, hen, um mit bloßem Auge gesehen werden zu können. Um dies? Zitt aber ist der Stern nur von dr südlichen Halb, kugel unseres Plane::!, am sichtbar. Hessen-Nssou. In Kassel )at der 1 zäbriae S.'dn K ,.iflnanns Ditt aus Furcht xci 4,11.1 straf ung Zelbsik'.or? begangen. Frau Kersiing. ine Wahlsagerin, 7 Monat Gefängniß. 3n Dörniheim Ici H o n a u dia nantenc Hochzeit des Karl Hartenseller'chen Ehepaars. Der Mann ist 87, die rau 83 Jahre olt. Die Beamten der Werradohn, welche seit 23 Jahren sun;iren, erhielten ten doppelten, die tU 10 Jahrcn sungiren, zwei Drittel und )ie unter 10 Jahren die Hä.fte ihre Zehalts zugesetzt. Eastloirth Walter ind Fotstmann Martin von O b e r . irschen vom Wagen gestürzt. Erlerer todt. Letzterer schwer verletzt. Einweihung des Schlachthauses in Wiesbaden am 1. April. Der Verkauf deZ VlctoriahotelS daselbst irachte 450,000 Mark. Besitzer Eschen, zauer inLangenschwal'bach und )effen löjährige Tochter gefänglich ein. zezogen,wegen Bluischande u.Mord deS son der Tochter geborenen KindeS. Der durch die F r a n k f u r t e r Dyna itit-Explosion angerichtete Schaden ist eeparlrt. Die Untersuchung ist noch im Iange.-7-Der Landgras von Hessen auf LhilippSluhe hört sich die Frankfurter Opern per Telephon an. Rhein Pfalz. RcgierungLsekretär Z5. Schwind! ist in S P e y e r im Alter ?on 33 Jahren gkstoldcn. Die Eebr. Klämer in St. Jngbert baben sich int Drahtseilbahn anlegen lassen, rciU be die Beförderung der Schlacken van h-en Elsenwellen vermiltelt. Die ncu '.rössnete Lauterihalbahn hat in Kai ! erläutern zwei Bahnhöfe und ;ählt 17 Stationen. Vorläustz lau ien täglich 3 Züge von K a i f e r S l a u lern nach La uterecken und eben, soviel zurück. Vom Landgericht in 3 weid rücken wurde der gefährliche Einbrecher Alb. Rud. Göcki auS W i kendorf in Ostpreußen zu IS Z2bren ZuötbauZ.derur!l:ilt. .
kcncr Fleisch . Markt
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