Indiana Tribüne, Volume 7, Number 68, Indianapolis, Marion County, 26 November 1883 — Page 4

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Einbruch. Als der Polizist Bacon letzte Nacht durch die Alley hinter den Geschaftkhäu sern im 'Washington Straße, zwischen Pennsylvania und Meridian Straße ging, bemerkte er an der Thüre des unter dem Namen "The Fair" bekannten Ge sckäftes einen Kübel. Dies kam ihm der dächtig vor. Er drückte an die Thür klinke, und die Thüre ging auf. Aus

dem Boden lagen verschiedene Gegen stände umher und er telephonirte sofort an den Eigenthümer. Als dieser kam und man nachsah, fand man daß im obe ren Stockwerke eine Scheibe eingebrochen war. Die Oefsnung war nicht groß ge nug.'um einen Mann durchmlassen, es war also jedenfalls ein Knabe, der her eingestiegen war und der dann wahr scheinlich seinen Gefährten die Thüre öffnete. EZ fehlt ein .ziemliches Quan tum Waaren. Die Spitzbuben hat man noch Nicht. -. . Mordversuch. ' Will Moberly kam gestern Nachmittag in die Wohnung der Lizzie Edwards, No. 23K Virginia Avenue. Es waren zur Zeit noch mehrere Personen im Zim mer. Kaum waren diese weggegangen. als Moberly die Thüre verschloß. Nach einem kurzen Wortwechsel schlug er das Frauenzimmer nieder. Dasselbe schrie um Hilfe, worauf Nettie Jordan an die Thüre kam und Einlaß begehrte. Mo berly öffnete, zog aber in demselben Augenblicke ein Messer und wollte Lizzie einen Stich in den Hals versetzen, traf sie aber am Kinn. Er versetzte ihr einen zweiten Stich in die Hüste, worauf eö Nettie gelang, ihn zum Hause hinauszu schmeißen. Die Verletzungen Lizzies sind sehr schlimm, aber nicht gefährlich. Moberly befindet sich in Haft. AuS den Gerichtshöfen. Superior Court. Louise Girton gegen Charles Girton. Zurückgezogen. John G. Allen gegen Charles Hoog u. A. Klage auf Feststellung eines Besitzt!' tels. Zu Gunsten der Verklagten ent schieden. Derselbe gegen F. M. Churchman u. A. Aehnliche Klage, ebenfalls für den Verklagten entschieden. Edward Hudson gegen Sarah Hudson. Scheidungsklage. In Verhandlung. Charles Marott gegen die C. I. St. L. & C. Eisenbahn. Schadenersatzklage wegen Verstümmlung einer Hand. In Verhandlung. Mary Howard gegen die C. I. St. L & C. Eisenbahn Co. Schadenersatzklage. In Verdandlung. Kriminalgericht. Jda Willis wegen Diebstahls, 1 Jahr Zuchthaus. John WeatherS wegen Einbruch, 2 Jahre. MayorS'llourt. Trotz der langen Liste von Malesikan ten, welche hente dem Polizeirichter vor. lag, ist doch Nichts von Jnterreffe zu berichten, d:nn die Meisten derl Angekläg ten hatten sich kein größeres Verbrechen zu Schulden kommen lassen, als das des Zuvieltrinkens. Freilich hatten die Mei sten Kanonenräusche, zu denen der beutige Katzenjammer in richtigem Verhältniß steht. Enoch Metzger wurde wegen Tragens verborgener Waffen bestraft. Jda Willis bekannte sich des Diebstahls schuldig und wurde dem Criminalrichler überschickt. Liederkranz. Von der Beliebtheit derSonntagabend Unterhaltungen deS Liederkranz, ist ge wiß der Umstand ein Beweis, daß trotz des schlechten Wetters die Liederkranz balle gestern Abend gut besucht war. Der Verein hat eben Mitglieder, welche es verstehen, durch komische Vorträge ein Publikum zu unterhalten und die Herren Hogmann und Wohlleben geizen nicht mit ihren Leistungen. Auch gestern Abend thaten sie ihr Bestes die Anwesen den zu amüsiren, der Chor sang mehrere Lieder und die Zeit verging den Be suchern der Unterhaltung merkwürdig schnell. Kein anderes. Da Tausende derselben Meinung sind. daß Dr. Aug. Königes Hamburger Tro pfen daS sichere Heilmittel gegen Nieren und Leberstörungen und als Blureimger sind. Der kleine Stadtherold. Generalpostmeister Gresham kam am Samstag hierher. LouiS Schlotzbauer starb gestern Nach mittag im Alter von 26 Jahren. Rur 25 Cents eine RIafäe auten Wein bei Albert Hitzklberqer. 18 Süd Delaware Str., $1 die Gallone.

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Prügelei mit gemüthlichem Auögaug. .Patrick A. Connelly, der GeschSftSfüh. rer der Goodrich'fchen Schauspielertruppe und John Martin, der Passagieragent der Big Four Eisenbahn geriethen vor gestern Abend am Bahnhof wegen der Preise der Sitze im (Zhair Car in Streit. Von Worten kam es zu Hieben und ConneUy wurde verhaftet und nach dem Stationshause gebracht. Später begab sich. Martin nach dem StationshauS, stellte Bürgschaft für Connelly und die beiden Duellanlen schüttelten sich die Hände und waren wieder gute Freunde. Büchertisch. Von der Revue Die neue Zeit" ist uns daS elfte Heft zugekommen, dessen Inhalt ebenso vortrefflich ist, wie daS seiner Vorgänger. .Die neue Zeit" beschästigt sich hauptsächlich mit sozialen Fragen und behandelt dieselben so popu lär, wie es bei dem wissenschaftlichen Charakter der Schrift möglich ist. Von der Prachtausgabe von Goethe's Werken sind uns Lieferungen 44, 45, & 46 zugegangen. Beide Werke find durch die Buchhand. des Herrn Pingpank No. 7 S. Alabama Str. zu beziehen. Die GemSlde-AuSstelluug. In wenigen Tagen wird die Ausstel lung geschlossen werden und wer noch noch nicht Gelegenheit genommen hat. dieselbe zu sehen, sollte dies unverweill thun. Derartige Unternehmungen soll ten immer liberal unterstützt werden, denn nur dadurch kann auS kleinen Ansängen etwaS Großes werden. Ein Armee-Ofstzier außer Diensten. Cavt' John I. Dawson. früber bei der Brittischen Armee, der in Love Str. zwi schen Mandeville und Spain Str. New Orleans, La., wohnt sagt daß er wenn Rheumatismus ihn heimsnchte vom Ge brauche des St. Ja?obö Oel den gröt mogllchen nutzen empfing. SST- Herr W. W. Coleman, der Ei genthümer des Milwaukee Herold und Herausgeber der Kinderpost wird wahr scheinlich nächsten Freitag unserer Stadt einen Besuch abstatten, und bei dieser Gelegenheit die hiesigen Lehrer, Mitglie der des Schulrath? und das Publikum überhaupt zu einem freien Vortrage über Erziehung und deutschen Unterricht ein laden. Au den besten 5?euer N,rN??. rungS Gesellschaften des Westens gehört unbrdinat die .??ranklin" von 5lndin. poliS. Ihr Vermögen beträgt $320.000. jvtt Compagnie reprafentm die .North neuern 'allonal- von Mllwaukee, Ver Mögen. 51.007.193.92 und die Kerman American- von Nw York, deren Vermö gen uver 029.09 beträgt. Ferner repräsentirt sie die .Fire Asiociatlon of London Vermögen $1.000.000 und die .Hanover of New York- mit einem Ve?. mögen von $2,700.000. Die .Franklinro namentttcy vesyalb zu empfehlen, weil sie nicht nur billige Raten hat. sondern weil auker den regelmäßigen Raten auch bei groben .Verlusten kein Aufschlag er jpifli. verr yerman T. B r a n d t, ist Agent für die hiesige Stadt und Um gegend.

EICH, ä SA D Agent für ciikistia: tvaterman. 1 Hauö und Küche. Wie man Blätterteig macht. Ein Pfund recht feste, frische, zähe Butter wird ausgewaschen, d. h. da Wasser herauögedruckt, zuerst glatt und alsdann mit dem bierten Theil eines Pfandes Mehl gut verarbeitet und nach der Form eines kleinen Backsteines gebildet; man stellt sie nun, in eine Serviette eingeschla gen,- einstweilen an einen kühlen Ort, hierauf streicht man die übrigen drei Viertelpfund Mehl, nachdem t$ gesiebt ist, auf einen Backtisch erhöht auf, mache oben eine kleine Grube, gebe in diese ungefähr ein halbes Pint kaltes Wasser, nebst einer Messerspitze feines Salz und verarbeitet solches mit den Händen nach und nach zu einem glatten Teig (Wasser oder Porteig genannt), welcher ungefähr die Festigkeit der Butter be. sitzen muß; dieser wird hierauf zn ein:r bierecki gen Platte ausgerollt, mit Mehl unten und oben bestäubt, die Butter genau auf die Mitte desselben gesetzt, und alsdann von allen vier Seiten mit dem hervorstehenden Teig überschla gen, so daß sie auf diese Art ganz in den Teig eingeschlossen ist (der Teig muß so ausgerollt sein, daß er don allen Seiten fünf bis sechs Zoll breit an der Butter hervorsieht) und sodann zu einem großen, halbsingerdickcn Viereck auögerollt (man muß sich sehr in Acht nehmen, daß die Butter nicht ausbricht, und deshalb öfters Mehl unterstäuben), welches alsdann wieder von allen vier Seiten über sich zusammen geschlagen wird ; nun läßt man den Teig zehn Minuten , ruhen, rollt ihn hierauf auf oben beschrieben? Weise zum zweiten Male aus, schlägt ihn wieder auf dieselbe Art zusammen, laßt ihn nochmals zehn Miauten ausruhen, und wieder holt das ganze Verfahren noch einmal, so daß der Teig drei solcher Touren erhalten hat, und verwendet ihn ach einigem Ruhen u den derschiedenen Bäckereien. Geistiges Turnen. Wir berichten mit Vergnügen, daß die gestrige Versammlung die der Turnverein im Interesse des geistigen TurnenS ab hielt, nicht nur gut besucht war, sondern auch ein erhöhtes Interesse zu diesen Bestrebungen zeigte. Die Philharmonische Gesellschaft zum grölen Theil aus Mitgliedern deS Turnvereins bestehend, lieferte den rauft kalischen Theil deS ProgrammS, in ganz anerkennender Weise. Deklamirt wurde von Frl. Emma Schulmeyer und Herrn Giebel, wäh rend Herr Rud. MueUer einen Aussatz vorlas der in' anregender humoristischer Weise eine Turnfahrt nach Bloomingdale Glens beschrieb. Herr J. Vonnegut verlas einen Aufsatz deS Turnlehrers Wiedmann über Turn zSglingSVereine, der zu einer eingehen den Debatte Veranlassung gab. , Die nächste Versammlung für geistige Turnen 'findet in drei Wochen am 16. Dez. statt, und alle Freunde des Turn vereinS sind eingeladen, derselben beizu wohnen. LS" I. D. FlatherS reiste gestern Abend nach St. Louis. Am Donnerstag brannte ihm seine Frau durch und nahm ihr 13jährigeS TSchterchen mit. Gestern erhielt ihr Bruder eine Depesche von ihr, worin sie ihn bat, sofort nach St. Louis zu kommen. - Jlathers will seine Tochter holen, nach seiner Frau hat er keine Sehnsucht.

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Coustabler. Constable? haben, wie es scheint, viel fach eine ganz andere Rechtsanschauung, wie andere Menschenkinder und thun hie und da Dinge, welche in den Augen Anderer einen sebr zweifelhas.'en Charak ter tragen. So. z. B. stellte Squire Feibelmann am Samstag einen Hastbefehl gegen Wm. Kiefer wegen- Unterschlagung aus und händigte denselben dem Constabler tzoover ein. Heute Morgen hörte der Squire zu seinem' Erstaunen, d.ifc der Constabler den Mann, wohl verhaftet hatte, ihn aber gegen Zahlung von $19. 50 wieder laufen lieb. Der Squire gab dem Constabler zu verstehen, dab wenn er nicht selbst eingesteckt sein wolle, erden Mann zu bringen habe. Bei dem Prozesse der Frau Hayden gegen die Pan Handle Bahn stellte eS sich heraus, dab der Constabler des Squires Glaö den Condukteur Crocket gerade in dem Augenblicke verhaften wollte, als dess:n Zug im Abfahren be griffen war. Der Condukteur war ge zwungen dem Verlangen deS Constablers nachzugeben und $25 zu deponiren, weil er sich nicht aufhalten konnte. Der Constabler ging zum Squire, sagte Crocket bekenne sich schuldig und die $25 wanderten in die Taschen der Beamten. Nächstens werden wir auch zu berichten haben, wie ein Constabler einen Mann, der seit vielen Jahren hier wohnt und Grundeigenthümer und Geschästömann ist, nicht finden konnte, wul er ihn wahrscheinlich nicht finden wollte. Obszöne Blätter. Der Polizeisuperintendent theilte heute den ZeitungSverkaufern mit, daß gegen die Verkäufer obszöner Schriften, wie Police Gazette u. f. w. die ganze Strenge des StaatSgesetzes in Zukunft in Anwen dung gebracht werden wird. Gin Kkrendivlom. das niöl u ver achten ist. bilden die taufenden Zeugnisse rinn alaukmürdiaen Velionen. welche täglich für den Werth von Dr. Bull's Husten Syrnp abgegeben weroen. Bull's Husten Syrup ist in jeder Apo.heke zu haben. Preis 25 Cents. t

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llSvi Heute Nachmittag brach an der Washington Strafe die Axe eines Buggy's, in welchem fich Bob Martin dale und Will Munroe von Cincinnati befanden. Munroe wurde im Gesichte ver letzt. Martindale erlitt eine Schürfung an der Hüfte und das Pferd, daS ausrib, trug sehr schwere Verletzungen davon. Das Fuhrwerk ging in Trümmer. Herr Jacob Huber, der bekannte Herrenlleidermacher, wird sein Geschäft bedeutend vergrößern und am 1. Dezem ber das früher von der MerchantS Natio nalbank im Vance Block innegehabt Lokal beziehen. Diriqau, 7. novor. Von oem BiSmarck Attentäter mit Lied und Spritze, der heute selbst von den alten tatslüsternsten Blättern nicht mehr ernst haft genommen wird, gibt die Dusch. Ztg., die ihn kurzweg einen SchAindler nennt, folgende Schilderung: Der Mensch ist nach ungefährer Schätzung ca. 23 Jahre alt, von hoher Statur, hat schwarzes Haar, schwarzen, kurzgeschore nen Vollbart, blöde Augen, slavischen Typus, und das erste Auftreten des Ge fangenen ist ein ungemein devotes ; er spricht gut deut'ch und scheint mit den Gesetzen schon vielfach inKonflikt gekom men zu sein, da er die Bestimmungen über Gefangene genau kennt und nach denselben behandelt sein will. Als z. B. gestern der Jnhastirte zum Photogra phen gebracht werden sollte, um dort abkonterfeit zu werden, und ihm Ketten, angelegt werden sollten, verlangte er. gefahren zu werden, da er gefesselt durch die Straßen nicht zugehen brauche; ti half ihm diese AuSrede aber nichts. Nachdem Herr Rogorsch den Menschen photographirt hatte, meinte er, wozu die Bilder dienen sollten, und ab die russi sche Polizej solche erhielte. AlS ihm dies bejaht wurde, sagte er. daß die Pe tersburger Polizei iha nicht kenne und die Personen, welche ihn auf dem Bilde rekognoSzirten, würden ihn nicht angeben. Er nennt sich jetzt auch Johann -PiontkowSki, will in Preußen' (wo? weiß er nicht anzugeben) geboren fein und verweigert über seine Angehörigen und seine Stellung jegliche Auskunft; es ist . ein ganz verschlagener und auf seine Art nicht dummer Bursche, der ir gend etwas vor der strafenden Gerech tigkeit zu verheimlichen hat, aber nach unserer Meinung und der der untersu chenden Behörden kein russischer Offizier und Nihilist ist."

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