Indiana Tribüne, Volume 7, Number 62, Indianapolis, Marion County, 20 November 1883 — Page 2
Sndiana Hribüne.,
FägNSe. und HountagsausgaS,. , Oitto-i 10 Ö Mnrvlandffr. Indianapolis. Ind.. 20. November 1833. Ser Sonntag in England. kürzlich ging durch die Prksse ein Bericht deö Unternehmens des R'v. Maikonichie, der in einem der ärmsten Stadttheile London's eine Tanzhalle .ing..ich... fot. in w.,ch Me .. Ä : mgelchlossm tanzen, sich nlirbalien. Vti 4fUU40l9 III IVIVltt UilV v" iS " ' I v i .L mnCItZ" ,7hV Giri 1, ,rtMS bi Ä feen und den Schnapttneen her enl. S SS I tm iS Herrn iZaikonichm wird tttZdta v,n emem Theile der Geistliq. .i ,.l Mn..n. fct IU Uttfc UVUf UU V4W4 VfVfc, doch baten ftcfi auf der anbetn Seite m mvmt Diener der Kirche 6 die selb WM k. .hrm viiuiiytuuu um die Anerkennung ,u Theil werden las. In. di. si. verdient. Gleichzeitig in Lndn und in Plpmauth haben neue.. ding, ,.. Geistliche lrr eng . chenyoq. kircht eine erlnderle Erlchlung cet sogenannten Ltlehallen ngeluork. er f. fy n . rr v . . . n r. artige Znstitute sind in allen größere Städten Englands vorhanden. Sie ver folgen den Zweck, den Arbeitern nach Feierabend gut durchwärmte und er leuchtete Räume tu aewäbren. in denen B. SX iiVhZV ,ä, Zä iuZ,n nh T ? em belchlgmnmn. k KlMfttlMM Itrt 7St Yt R Absicht zu Grunde, sie sollen demjenigen i i...... - -! i Theil, de, Volke, die Gelegenheit ,u Ä?Ä!Ä
itttut. v M X: . , r 1 irugeriicy uno orjiqi oayrr oopvkttgcDie Leute, welche drese Institute besu boten. Im vorigen Jahre z. B. trat
chen.werden durch nrchtS Daran ermnert, dab Pe gevlsiermaß'N' eme Wohl . . t . v : -t IDIII utniKLlT. LUCILICII U1C1UICUL U1U UCt I ch,ng,Mn Zurkmminh.it be. DonetK. a. vtnmam sciaiitn oBBttotoeimich; wenig dtnuji no "MWMJt, Bedaqmsse dt, Bll, keine Ahnung babe. weisen Mit dem Eigendünkel der Pharisäer daraus hin. db dem . Volke yr nichts daran läge, einen Theil seiner reien Zeit anständrger Unterhaltung w wen zu können. Abge ehen davon, vx. .... m..,.-.,. n.k.. vuft vlr sey. eist sehr unglücklich auSgewähtt sind, n. .,. c;(.... k6 hi.r wrf. f "BM ""P ,M g nicht l elaußg lesen könne. db ifintn hi rtslr ar rkaluna erelckt. in! uic nvmit gui b1 un hni h,r M,nl h-r in Karter Ar. beit sein Tagewerk vollbracht yat, gern sich einer ihn interessirenden Unterhal tung oder einem harmlosen Spiele hin giebt, während das Lesen eines söge nannten populären Bucheö für den 'Durchschnittsmenschen nur eine neue Arbeit ist. Die beiden Geistlichen in London und Plymouth haben daher in r- 1- i den unter ihrer Aufsicht stehenden Lese ballen den Raum sür Lectüre beschränkt und daoeaen ein immer für Conversa tion und ein .weites kür barmlole Sviele eingerichtet. V , ' Anstalten nu UnterhaltunaSzimmer. ging lich lebhaft zu und im GedankenauL tausche wird manchem Gedanken AuS druck gegeben, der für die Arbeiter und ihre Bedürfnisse von unmittelbarem In r n es. .? ("!.... w! - w ' icicnc iii. ZIII Dicimiuict ncyt versaziedensten Sviele. namentlich aber i rr. ;n co c '.i.: n.C.M Ki. CAa XAm nh (7r(it itr Jt rt !? . T . Vt4UWf vuwt Mi uuut g W vtiiiinh h6 .Zn Knies eZn nartresff!. ederLückenblszer für anreaende Unterbal tuna ist. vif en die Arbeiter in onoon und Plymouth so gut, als eS schonLeib nitz wußte. Und das Bibliothekzimmer . . ' . . " . . steht nicht leer, sondern wird diel mehr denukt. wie früher. Natürlich. die . ' . . m m -e f.. Unterhaltung erzeugt das Bedürfniß, in dem oder ien:m Fach des WiffenS, eine spezielle Frage beantwortet zu sehen. der die eigenen Kenntm e ,m Auge meinen zu erweitern und da auf diese lm.Zk. rtrt.,.rt,. O.s. r ,r linWr. Haltung, während, das Lesen um zu le len langweilig und ermüdend war. sirten Lesehallen den ganzen Sonntag über zur Benutzung offen. Diese Neu n . .vfA.v. tuu erutm K. fl"nu"OkiT' ! . ran MtS.K r Reätl mit Wrüaeleien enoiaen ..oer vregki mir Prugeieien enoigrn. Nichts kann m Englano ireiflnnigere annasnen. QiS der Umnano. da Zolme . n.!n. volley ! Ueberzeugung aus der anderen Seite an sanatlsaen :.s. M).. Angriffen g gindu e. Manner nicht fehlt, kann mchi t WnnS noch nie ist irgend ein Fortschritt leben? fähig geworden, als nach wacker durch gekämpftem Kampfe. ( - ..rlmerika, du hast es besser". Eine ier Aufgaben des CongreffeS ift, so ein hundert Millionen Dollars, wel, che wir jährlich zu viel einnehmen, unter, zubringen; nLMchlie Sr.mmegjv
Wiemit einem Schlage wurden die, der Oertlichkeit irgendwie zusammen .
. die bis dahin fast nicht be mg. .Endlich entvealean, vß von ; 7
tzt wurden, zahlreich b'sucht; indem 431 Erkrankten mcht weniger als -,-p.ttv.. .
a; WXIZSS nTe all. ; ;zsm j';.; uüw ;. i. ffic. St die .r.sten'S.:ske e, DSZer? '??'" w Jndianer.Terri.o.
der duich Ablchassuna . verschiedener
Steuern in den Taschen des Volles zu laZZen, oder sie anständig zu versenden. Wenn nur eln Land der Wett so gluck liÄ wäre, einer solch' angenthmen Be. schastigung obzuliegen ! Mir den Eniopäern geN cS fortwährend den stetoS aan Bor 20 Jahren war England im Meisten ve, schuldet, heute i)t eS Frankreich. SÄulden und Soldaten i. n oor. . c rr . rt)en Die oiicr ocinau au. urvpa hat augenbl'Snch 3 200 UUü UJCann unter den Waffen, und 1800 KciegSfch'ffe ; Ärmee'n und Flotten verschlingen jähr !,ch 930.000 000. Diese ungeheure Summe ist aber erst die Hälfte jener ausgäbe, welche die europäischen Völker baben, eme abnl'ch groki Summe der K ÄÄ Ä W. mm l 000.000 für lrvm'un;, 'g(l)t unS $56.ooo.O0O $löu.uuu uuu Linien auy ltxne yiaxiu n'sch"ld: Rußland? AuZgäben für Armeeund Slottc tttragto jährlich N?,. coo fä g; f w Schuld s&äfes ws as ssstfÄÄfffiÄ o-ftffls 225 f" 3 I fln S . "fil f 1" XL wari8 000. Die lleinen Boiler, Ute tntau j V-t no&gat ntäi k-S- si;d h.r noch garn.ch. .. -mrt;rtrtirxrv fc,.rfthrt)a nnhttn rir. i??tt,Ä doweft Am L"&2E Ä&MM Ä ". ?;vK',:f- " "" Wie Typhus vzrdreliet wirs. Bor Kurzem wurde eine kleine örtliche x.uvuuwuiuimiz in -juuß ot(l( uu ut... rrv : at.-t.. ..i I die. Milchirth,chst eine, Farmer, zu. röSgesührt, in dessen Familie die S.uch, berr,chte. In diesen? Fallt wurde di, M r r w . . i. . . . et... i-rrir irnniinn nrr lPBirrrn aurrn Die irnixi der Stadt verkaufte Milck mit SickerhI. nachgewiesen, doch ig manchmal .'nwlchenJI.n der Schemhöchst die Epidemie in CarmanSville auf. aw oberen Ende der New Yorker Insel . . . .
n IIrt.tr. hitto TlftYi Itn rt.mttl.ri. r rr r t. v e r r . l'. r
abk. und itt itr nanoliiD verlor 0 Mann all' seinkKlindschaft. Der Ee. kundhei,,ra,h lrschl. indessen genaue. nach lind fand, dab die Seuche au, sau ligem Wasser ausstieg. da! sich am er n?Min gndt eines AwaScanalS et ammelt batte. Nachdem der Canal yZeder geöffnet worden war, horte auch das Fieber auf. .-....k?.. lnen ungewoynuq mieri amen Beitrog zum Capitel der 2,rti, fxf...u. ' ,..t..i nv... nt tu eine vuvvli oci Im vorigen August r nämlich : n.. in oem iionoon öiaoiigtiif. öi; jpanm.a. .....?. vius -at UW il 0"V wiuuiii M. fnnft f.r n? hnttfi. r;HT; , f.rx..ff ooq ,,,tiii rxu viiuu ii uu uv iiwkii. Die Pest griff immer veiter um sich und eMte schlieM 431 Personen, von de. n,n si9ftnr!,!n WntflrliA Hefe S die SanitätSvolitti an Untersuckunaen nickt fehlen, aber lange Zeit waren ihre An strengungen vergeblich. Eine Karte, ,.k .s.,. . hr ffnih.m?. ,Zn,. s n.n. ,,.,n,, war. wie 1 UlhllilLk MW Wfctt L V V U M nuVs hrt'.mmiMp a dab Mehls, weder d, .inkmaNer. nack it den I - - - " - I". T LeitungSröbren oder der Canalifation bezogen hatten. ' Nun wurde der Platz des letzteren untersucht, ohne dcch sich irgend welche Spur eines FieberheerdeS entdecken ließ. Als man dagegen wei M . - v - . , m I vfiin , lift tnnh.r r (in mc i" w. , Milch bezog, stellte sich bald heraus, daß I . . . tv t . n n rw . . I 0 tf 1 ftl fft DOtl TitT DU rikNNIieN . " 0'nossen bstten. tbatsScklick von e i n e m Farmer stammte. Gleichzeitig wurde Ir. n.nY. v pi...r. O i. . i.!. segeiieur, vag ore i'enoayn-zieure, me unterwegs von dieser aus St. AlbanS nach London beförderten Milch genascht . . r . yanen, durchweg am z.ypous erlranrr waren. Also hinaus zu dem Farmer in t CTL CltH. ryV.lr ft. ..t . ..tit. l. xiioan : zn oenen vaulc wirklick der TvvbuS. der unmeifelbaft durch die Milch nach dem entfernten London verbreitet worden war und doN - - - r - ' . .. die Verheerungen angerichtet hatte. I Der Kesundbeitskeamte. der dieses glänzende Stück Detectivarbeit lieferte, forschte gleichzeitig nach, aus welchem tgerhaufe noch keine zwanzig Schritt von einander hkintniifiMM aUn .änUdin: ch. M ist HierMande nicht nur aus dem Lande, ondern leider auch in den .. ...r.,...,. Städten häufig, und derselben verdankt 1 . . u aafirßnäl Diphtheritis hauptsäch. 'ich seine schaurigen Triumphe. Auf . , V j jedermann seben. WelSe Normürfe muß stch der Farmer machen, durch de sen Nachlässigkeit eine Seuche i n d e ...V" . , . laor ueiqikppl roiro, wie eni eiiM h Itt Mutbe sein, der in seiner Unvorsichtigkeit nicht nur seine Kinder, sondern auch diejenigen . . . . . seiner Nschbarn auf dem Gewiffen haU Die andere 'Seite. Im .Ebicago Herald" werden . die ro,fnnffi St hem 91rnrN dtrstffii Colton aeaen die Vacincbadn.Monovo l.sten ,u Grunde liegen, aan, ander aes'.ldert al Ne neulick auck Nnn un dai.,n,Nt ,. a?nav,ar K,. neral- Colton, der Lobbyist, der 5600,..
, nament. 3 Mi cö von dem elben Milamanne ciigjic aus i n ii i ? e g ,
I .M(..M x.t m.n)i..Ti. v I Dze benenne itnh 9s r n h a
vauiens veraiiiei merken cinKir. -'.-uiani ,, ww uu üuiuiiw;iuuiint
000 ausgab, um Öir Annahme
des i ThurmaN' Gesetzes zu hintertreiben,nicht einer der vier .Gründer" der Pacific bahnen. Vielmehr war er nur ein ffreund des .leitenden Geistes" jener Unternebmungen und wurde erst .hereingelcssen", nachdem die Bahn schon beendet war. Obgleich er nur 520O.O0O besaß, gab man ihm für 51,200,000 Actien und Schuldverschreibungen der Southern Pacific, was man um fo leich ter thun konnte, als letztere mit dem Bunde aestohlenen Gelde gebaut worden war. Colton hatte nur einen Wechsel über 51.000. 0) auszustellen und sollte letztere Summe aus dem Gewinnst begleichen, der ihm vorousstchtlich auS sei nen Papieren erwachsen würde. Man sieht, daß selbst nach dieser, im Interesse der Monopolisten geschriebenen Dar flellung die Sache sich keineswegs sehr gürstig für die Eisenbahn Könige ge staltet. Denn diese schenkten 51.000,000 fort, um, wie sie selbst sagen, eine thä tige Kraft, d. h. einen in Bestechung? künsten erfahrenen Gauner zu gewinnen, das liebe Publikum aber sollte .in Gestatt von Dividenden binnen wenigen Jahren die Million ausbringen, mittels deren sie den gewandten" Colton an sich gefesselt hatten. Letzterer lebte seiner Rolle als Part ner der Herren Stansord, Crocker und Huntington angemlssen. Er gab sehr viel Geld au?, sagen drese, und .schul der Gesellschaft bald ausser dem deren Borten: et hatte di.G.IMchas, Pl0ttq ilaro er. üiun iuu unu viruiut ie.ie.w s,ch und wachten der Wittme Eltan ein Anerbieten. Da, Andenkn 4 Gatte ll,e nicht eschSht werden. Wenn sie nur oejjen Acnen und BondS herausgebe, werde man die 5185,000 löschen und ihr die Note über 51,000,000 herausgeben. Außerdem ge den sie der Wittwe 5100.0(10. Jetzt S' llUI nniailjc eine üimwi'Uiui.l (ini.f.rtik.i.iiM liwfw Hroces angeurenat. vom Inlanoe. s:. f.1.1. ciimii.. . x ..'... ..r.. 1 b"fe Ä iß Ol.amaraeri? in ihren Geääs.Zlakalen eine Inschrift anzubringen haben, welche durch Buchstaben, mindestens je 4 Zoll hoch, besagt: Hl ist Oleomagarin zu verkaufen. Mehrere Händler umgehen h ,n,t,i.f,,n,n 9flnn- nnnrtrnAt die l.b'Zre aber s dünn berg.stellt (7! daß sie nur bei scharfem t)kshm bemerkt und .ntzissert werden können. it..),,iE(;.),.ii in.i . "i.MjJ. XP .b,i.n. V",'.! In 3 K V' JS 'E5 r ii -M m ' ? iJ AÄ! v'efes Saus ausschlleßttch von emem al . ' .s-.,s.:x,iF.. ...s.n.n I vewoynl, um vleielve 'jerr l l rn oer I ka.;a.h rtfrrt? .in .s,,., J'Ä I zeozaslsmann verisunorn, utint oog ; fe rtnrt cnicrttfxnrt, ' ; N trotz allen NachsorscVungen t tltlt wttt ttM--" v i Sh V5lTTStt rt.f,,h.ti krtf I In BeraenneS, Vt, würd , . nn. rv , . vor mehr als 100 Jahren gebaute Staatökutsche, deren sich später Prasi. den, Monr0k ZU bidleNkN pstkgtk, fllk 7.7S meistbletend versteigert. 'l' '" " es.'N Yattsord , Conn., Schnecken Wahr 'chemllch wollte der Wetterclerk die Cor . M , necticuter Belzöroen daran ermnern. vatz e8 nichts schaden könnte, wenn dttselben ch .bei der Verfolgung der vielen frei I .. I..T...C.U V OT.:t. VTTV- .2 i Nelson, Branden und anderen Orten im südlichen Manitoba sprechen von einer dort begonnenen Organisation, elche LoSreißung dieses Gebietes e w . rrs. m . , m : a z m . m i ? I DON DZZ uanoeiaDOllIII Der auomi i . - .-i.. . r . ' nlon -beabsichtigt. Diese Handettpoll I f Vit (Al(Xn. . mm I uitiut iujußunuuuj l I. tl- , , ff., , . , f- t theuert den Einwohnern die Consum aare. verschaffte ihnen keinen Absatz I intl ltriiU maA niM uhriAi tt i "' u vmzen der Dominion, verhilft ihnen zu keinen Elsenbahnverblndungen, ver t 1 ... v .4 X w..iiii.nu. o m v : nri. . ... ttoba an ColonlsatlonSUneernehmer, I mlm Oft tn I hlrt f tl fit si fl tlntfittR i 'z.,y vvj' ivivuim., tv, ihre Einfuhr undAuSfuhrmärkte, in den I m , . r . eremigren vraaren zu ,ucyen. wird also eme Secession, ein Rücktritt luwwjcn aniiooa von oer ozus lzollverbmdung Mit der Dominion vor geschlagen. Entweder also schafft die eg erung ole ouyau,er an oer renze 0 ww VV an die letzteren zu wagen. rrs. ' . rr . 2 EenIZ den Acker aus die Zeit W . da, Syndica. einer Attirnge,eu,azair verpacyrer. exreres bat saeben die fAivs?sfirTJA hat soeben die zweite halbjahrliche Zah: i jr, rr i. v lung machen lassen, die sich aus ungesühr 531.000 belief. Jedes Mitglied beider O:, m? rn.:t ..v. rc:v. oern gtiemek eroen, da der Vertraa ausdrücklich bestimmt, daß das Pacht eld zur Hälfte in baar, zur andern cntfi in mnn .u:xi:. r.: v'," ' -unic ci. Angelegenheit wird den nächsten Congß beschäftigen und im JndlanerTer ' ? ? w rr ? . riiormm rorro augemein oeyauptet. meh rere k?enalortn und Nedrälentanten feien bei dem Pachtvertrage wesentlich inicrciiiri. Walsahrer, die jetzt naö und nach im Hafen von San Francisco eintreffen, berichten übereinstimmend, die l'tzte Saison sei die ungünstigste seit 15 JalZttN gewk tN. Vtstlge Stürmt. UN unterbrochen hoher Seegang. Eisfelder - 'Undisberge 'machten estuWöglich,
t die Wale zu erlegen. Bis zum S. juc
tobe? waren nur 53 Fische erbeutet wor den. Der schon telegraphisch gemeldete Untergang des WalfischfahrerS .Louifa" wird bestätigt; sechs von der Mann fchaft fanden ihren Tod. Dieser Tage bestieg ein jugendlicher ZeitungSverkäufer auf der Station Harriion, Conn., den Erpreß zug und bot die neuesten Neuigkeiten den Paffagieren zum Kaufe an. Der Zug fuhr mit einer Schnelligkeit von 45Mei len in der Stunde dahin, als der Knabe, während er sich von einem Wagen nnch d m anderen begab, in Folge eirns Windstoßes seinen Hut verlor. Im nächsten Augenblicke war der Junge vom Zuge gesprungen, war zunächst zu Bo den gestürzt, hatte sich aufgerafft, war seinem Hute nachgelaufen und sckvang solchen triumphirend über dem Kopfe. Der Zug hielt an und der Knabe kehrte ganz fidel, nur mit einer Hautschürfung im Gesichte, auf solchen zurück. Gefragt, ob er nicht wiffe, daß er der größ. ten Lebensgefahr nur wie durch ein Wunder entgangen fei, antwortete er : ..Ich dachte, ich befände mich auf einem Wagen der Straßenbahn in Norwalk; im Uebrigen ist die Sache gar nicht so schlimm, für jedesmal 51.00 springe ich vom Zuge, so olt Ihr es haben wollt." Es ist endlich drei Geheimvoli isten gelungen.den frechsten aller amerik. Straßenräuder, Namens Barlsw, alias Blackbird" festzunehmen. Der Kerl hat während der letzten sechs Jahre ganz allein nicht weniger als dreiundzwanzig mal Postkutschen rm nordwestlichen Ca ifornien angehalten und sich dcrSrprtü fachen, namentlich der Wellk-Jargo chen Geldklsten bemächtigt. Eme Be ohnuna von $1800 war auf die iefet endlich geglückte Ergreifung deS N iuberS gefetzt. Der Kerl wohnte in San Iran cisco und war dort wohlbekannt. Nie mand hatte ihm zugetraut, daß er solche Räubereien ausgeführt habe. D a S Ber. Staaten Schul chiff.TuScarora" hat kürzlich die größte bis j tzt bekannte MeereLtiese entdeckt; das Loth erreichte in der Nähe der Beh. tngsstraße ber 4.655 Faden Grund. De: englische und amerikanische Faden st 1.828 Meter, mithin nicht ganz 6 Fuß. Die geringste Tiefe, die man in der Mltte des atlantischen Oceans geunden hat, beträgt 731 Faden, und es wird auch hierdurch bestätigt, daß der Meeresboden mindestens ebenso große Unterschiede in Gestalt von Berg und Thal besitzt, wie die Oberfläche des Fest. landeS. BerichterstatterauSMeriko machen auf die große Veränderung auf merksam, welche mit dem arbeiten den Volke vor sich geht, seitdem der Bau von Eisenbahnen vielen Personen gut bezahlte Arbeit gewährt. Ueber 30,000 Mnn sind an den Eisenbabnarbeiten beschämst und ver dienen dabei bis zu dreimal so viel, als sie von den Gutsbesitzern Lobn bekom men würden. In den Kaufladen, welche für sie entlang den Bahn linien naelegt worden sind, erhalten sie alle Waaren, deren sie bedürfen. viel wohlfeiler als rn anderen Läden, welche meist von mit Mexikanerinnen verheiratheten Fremden gehalten wer den. Auch die von Amerikanern rn wachsender Zahl angelegten Kaffee, Zucker und andere Pflanzungen zahlen Löhne, welche alle bis dahin üblichen weit übertreffen. Dadurch wird da Peonen'System reißend schnell zerstört. Bom Auslande. Wie weit dieVerzückuna eines enragirten Wagner Fanatikers gehen kann, beweist Professor Dr. Ri cdard Gosche in einem dem Praoztwerke .Richard Wagner's Frauengestaltenbeigegebenen Aufsatz. Er schreibt über Frau Cosima wörtlich folgenden Satz: ES ist eine? der wunderbarsten Werber. In ihr pulsirt Blut und Geist deS Ma gyaren und der Französin. Wenn man sie reden hört, glaubt man die tiesstnnr aen Dialoge ihrer Mutter über Dante und Goethe zu vernehmen, und dazwi schen zittert eS wie leise Nachklänge un mlSJtimm TO Art tCnV. M UiiUji;fc iiuviivu. .D i e W a ch t a m N d e i n' ist im März 1854 von Karl Wilhelm componirt, d. h. m Noten zu Papier erbracht worden. Herr Dr. Greess ,n Göttingen behauptet, im Besitz der ersten Nieder chrift zu sem. Hr. Ernst Se,s fardt in Boppard (früher in Ereseld) nimmt daaeaen die Priorität für daZ von ihm dem Germanischen. Museum in Nürnberg zum Geschenk gemachte No tenblatt in Anspruch, weil es ohne be stimmteS Tageödatum,nur .März 1854" unterzeichnet fei. .wie Wilhelm dies bei eben hingeworfenen, noch nicht fertig durchgearbeiteten musikalischen Gedan ken gewöhnlich .gethan habe, und weil noch keine Aenderungen darin eingetra gen seien, sondern im Gegentheil der Gang der Melodie ,'m 3.-6. sowie im 12. 15. Tacte noch aar nicht mit der später festgestellten und gedruckten Par titu? stimmen. Die sie Reinschrift, wonach der Drucksatz für die .deutschen MSnnerlieder" hergestellt worden ist, da tirte vom 17. März, ist aber, wie beider f eilig zugegeben wird, nicht mehr vorHanden. 3 n vra n rretq vtro gegenwärtig die Austreibung der AuSlän der in sämmtlichen VerwaltungSzweigev und allen Staatsbetrieben mit großem Eifer betrieben. Alle Arbeiter der staat lichen Tabaksfabriken sind aufgefordert worden, ihre französische StaatSange. höriakeit nachzuweisen, widrigenfalls sik entlassen werden. Jetzt meldet man der Boss. Ztg." auS Paris, daß bereits 40 Ausländer von dem Schicksal der Ent lassung betroffen wurden. In den dem Kriegsministerium unterstehenden Werk stätten ist die Maßregel ebenfalls bereits zum Theil durchgeführt worden : z. B.
wurden auS der Patronenfabrik in Bin cennes schon an 40 Arbeiter und Arbei terinnen entlassen, und der Nest wird bald den Platz räumen. 1 Das Verbot d e S ame.rikanilchen Schweinefleische, schreibt die Berliner VolkS-Zeitung", erhält da durch eine merkwürdige Illustration, daß Händler und Landwirthe gemein . . ' , d . ..- --..-
sam behaupten, die russischen Schweine' seien vorzugsweise trichinenhaltig. Auch steht fest, dak im Osten Deutschlands
die Trichinose häufiger auftritt, als im Zweuen unv lsuden DeutscvlandS. Deshalb hat man allgemein Vertrauen zu westfälischen Produkten auS Schweine fleisch, und in Westfalen selbst ist die ria,lno)e fast unbekannt. Und doch ist es notorisch, da niracnds so viel ame rikanisches Schweinefleisch das heißt vor oem verböte zur Wurflsabrikatlon verwandt worden ist, als im nördlichen Theile von Westfalen und dafc auch mancher .westfälische Schinken" von ei nem amerikanischen Schweine herrührte. Besonders sind es die östlicken Wrosin zen deS Königreichs Preußen, welche vervairnitzmavlg vlelchweme russischer Ab lunst züchten; dann aber trat die Provinz Sachsen von allen andern Vrovin,en und Ländern in der Schweinezucht überHaupt herrwr, und auch die TrichtnostS tritt dort. w''e iekt wieder in l?rm8leben, am häufigsten und heftigsten auf. (VT:- .TT. ' r. L. t. . Mll woain nun kiiqi oeyaupien, oaz; lN der Provinz Sachsen vorzugsweise rus sische Schweine gezüchtet oder aescklach tet werden, aber da? wissen wir. daß früher niemals nennenöwerthe Quantl täten amerikanischen SSweinifleisches verarbeitet worden find, und durcb das Verbot ist es ja bedingt, daß jetzt gar kern amerikanisches Schweinefleisch in der Provinz Sachsen gegessen wird. entweder ist es die deutsche Zucht seldst, welche häufig Trichinen hervorbringt, öderes sind russische, resp, österreichisch' ungarische Schweine, .welche uns die Trichinenkrankheit nach Deutschland ge bracht haben und bringen. Das zu un. tersuchen ist Pflicht der deutschen Reichsb'ehörde und danach würden dann Maßregeln zu treffen sein. In der Provinz Posen ist noch immer eine lebhifte Bewegung im Ganae für die Qerrlcbaft der volni. schen Sprache in den Volksstulen und in den höheren Unterricht5ani!alten DaS CultuZministerium ist neuerdings mit Petitionen in dieser Richtung auö der Provinz Posen überschüttet worden, und darauf wohl ist es zurückzuführen, daß der Cultusminister angeordnet hat. rn naazner Jett out em:r der vortra enden Räthe dieses Ressorts die Vro. vinz Posen zur Kenntnißnahme der dor llgen königlichen tzschul!ehrereminark und Präparanden-Anstalten, sowie der dortigen Volksschulen besucken. Die erwähnten Petitionen an den CultuZmi Ntster sind ganz besonders daraus gerlch' tet, daß der Religionsunterricht in den Volkslckulen in volnilcker SuraSe er. theilt werden möchte; für den katholischen Religionsunterricht sind derartige Anordnungen bereit zugestanden: cs wird sich nun zeigen, wie weit oi.ck der übrige Theil de? Petitionen Nücksichl stndcn soll. . 3 n VI 0 l i in üiuiiv iü zwischen dem dortigen Erzbifchof und ocm Zeqanren oer ralyeorale aiUcfcltq der Lutherfeier ein Zaist auSaebroöen. Der Dechant erklärt Luther für einen etzer und vchlömatiker und bedauert . n m km ore eformallon, sie er .mit dem gelln besten Ausdruck als einen aroken ftri ler bezeichnet. Der Erzbifchof dagegen verehrt utyer a'S den Vater der fegenSreichen Deformation und gedachte dieser Ueberzeugung in einer dem Andenken utberS aewiameien Nr?Zt Wu&bri, zu geven. Der Dechant erklärte hier ? -rn T r V M aus, einer derartigen. .Ketzerei" nicht beiwohnen zu können und die Kirche mei den zu wollen, wenn Luther verherrlicht werden sollte. . Die Predigt wurde nicht gehalten, der Erzbiscbok rechtfertigt ie. doch in einem Briefe sich, Luther und die Nesormatton. Kürzlich w urd e in der kleinen russischen Festung Nowo-Geor gewök ein Herr angehalten, welcher sich Aufzeichnungen und Notizen übe? die Festungswerke gemacht datte. Derselbe entpuppte sich als ein französischer Ossi zier, der erst vor Kurzem die Gastfreund schaft des General-Gouverneurs Gurko genossen hatte. Der General hatte ihm auch in bereitwilligster Weise di: Geneh migung zur Besichtigung einiger militärischen EtabliffemenlS ertheilt. General Gurko ließ sich den Betreffenden vorfüh ren, stellte ihrt über den begangenen VertrauenSmißbrauch zur Rede und be hielt schließlich daS die Aufzeichnungen des OsfizierS enthaltende Buch zurück. Ja letzterem befanden stch auch Bemerkungen über einzelne russisch: Generäle, die General Dranomirow während sei. ner jetzigen Anwesenheit in Frankreich gelegentlich gemacht baben soll. Der General-Gouverneur fand dabei, sich selbst betreffend, nachstehenden PassuZ : .General Gurko liebt zu sprechen und hascht nach Popularität; als General ist er, trotz seines Renommees, nicht be deutend." Wie General Gurko solche wohlwollende Empfehlung seines Kollegen in der General-Adjutantur, Drago mirow, aufgefaßt hat, ist nicht bekannt geworden. . Der betreffende fran;önsche Ossizier mußte jedoch. Rußland v."lassen, ohne sein Notizbuch u'itnehmen zu können. . D i ed e m N e a pe le r Cen tral. Comite und der Bank überlieferten Beiträge für Casamicciola belaufen sich bis jetzt auf 2.323 000 Lire:' Davon sind bisher an Einzelunterstützungen nur etwa 200.000 Lire ausgegeben worden. Vorschüsse, welche das Comite zu Bau zwecken gemacht hat, sind nicht auS dem WohlthätigkeitSfond entnommen, fon dern im Auftrage bcr Regierung gelei stet worden, welche diese Summen zu rückerstatten wird, sobald das Pnla ment ein' Gesetz, betreffend den Wieder ausbau von Casamicciola, genehmigt haben wird; . Die. erste Dame, welche als Professorin der Geschichte angestellt worden ist, scheint Fräulein Alice Grd ner rn England zu sem. Von zwanzig Mitbewerbern um die Professur der Ge schichte am Bedford College, London, errang sie den Vorzug. Sie bat ein Werk verfaßt, betitelt : .DS Kaisers 5.ul-..-n Lliklen vom f:fom'L' .Trade Assemblv ist die beste 2 Cent Cigarre. Mucho verserttgt sie.
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