Indiana Tribüne, Volume 7, Number 57, Indianapolis, Marion County, 15 November 1883 — Page 2

Sndiana Hriöune.

TüaNlS und 5anti5ztiia0'. Qo-r 140JD M"rt?lnndNr. Indianapolis. Ind.. 15. November 1683. Ein Wall unt,r Mormonen. NicbtS ist behnnllich so schlecht und Verse, flich, daß eS nicht auch eine gute Seile dükte, und so entlaust ein CorreZ pondent der N. I Sun- eine Schilde rung von dem gesellschastl chen Lkben der Mormonen, das auf die Gesell'gkeit derselben ein ebenso gutes L'cht ernst, als ihre politischen und sittlichen Zu stände als ungesund und entlvürdigend erscheinen. JQtt das gesellige Leben der Mormonen beobachten will, darf dies nicht in der Hauptstadt von Utab. tan fettn mutz eS in einem abgelegenenSlädt chen des Territoriums thun. Vor eini gen Abenden fand in einem solchen, 150 Meilen südlich von Salt Lake C'ty. in den Wasatch'Bergen gelegen, ein Ball statt,zu dem ich eine Einladung erhalten hatte. AIS Local diente das geräumige öffentliche Gebäude, in welchem auch Po lmsche und sonstige Versammlungen ab gkhalten werden. Die Festlichkeit be gann Punkt 7 Uhr, wie dies in den Ein ladungen angegeben war. An der linken Seite der Halle waren die Damen, an der rechten die Herren versammelt. Den Hmtergruno deS Saal.ö b'ldkte ein zwklFubhohe.Obtt bau, auf dem sich das Ochester befand, das aus einer sehr gut g spielten deinen Orgel und zwei Violinen bestand. Die SialionalitSten der Anwesenden waren leicht zu tlkennen. D.S Icandinavische Element war überwiegend, während Die Übrigen Festtheilnehnier aus Englän dern, Schollen, Jriändern, Walisern und Schweizern d. standen, denen sich Vereinzelte eingeborene Amerikaner an geschlossen hallen. Em Sestordner betrat dle Bühne und lies: .Alle zur Ordnung. BruderBrown wird ersucht, unser Fest mit einem Gebet zu eröffnen.- Ein ältlicher Herr erhob sich und sprach in schlichte Worten die Bitte au?, daß der Herr auch wä'zrend der frohen Stund. n der Heiligen dcS jüngsten Tages unter diesen weilen möge. Hieraus vertheilte der.Feflordner unter alle Herren, die an den Tänzen Theil zu nehmen wünschten, lausende Nummern und rief: .Die Herren, wel che die Nummern I bis 3 erhielten, sind ersucht, ihre Tänzerinnen zu engagiren und mit ihnen zum Cotillon vorzutreten. DieS geschah, dieMusi! begann und trotz ldreS etwas zu ernsten und feierlichen CharacterS wurden die einzelnen Touren mit Sicherheit und Verständniß durchgeführt. Die Dänen zeigten sich auch bei dieser Gelegenheit als die ge wandten und eleganten Franzosen des Nordens-, wie sie in Europa genannt werden, und Schweden und Norweger zeichneten sich durch ihre ernsthaste und etwas plumpe Grandea aus. Unter den Tänzerinnen, die durchweg durch natürliche Anmuth bei dem Tanze einen imponirenden Eindruck machten, waren viele hübsch und einige beinahe schön. Den ersten acht Paaren folgten acht eitere und so sort. bis alle mit Num mern versehenen Tänzer an die Reihe gekommen waren; es waren ihrer einige mehr als Tänzerinnen und mehrere der letzleren tanzten daher mit zweiTänzern. Die jungen Leute waren ohne AuSnah. me fcdlank, kräftig gebaut und strotzten von Gesundheit; diese Thatsache soricht jedoch weder für. noch gegen die Po?ygamie, denn letztere ist in den entlegenen Theilen des Territoriums stldst bei den eifrigsten Mormonen wenig in Uebung. Aus den sogenannten Cotillon, der je doch mehr mt erner Art Menuett, als mit der Verbindung verschiedener TSnz?, die wir mit diesem N rmen bezeichnen auch .UermaiT genann' Akbnlichlell hat, folgten verschiedene Q radrillen, so wie ein Walzer und eine Polka. Rund tänze sind eigentlich verpönt, doch wird dreseS Verbot nicht allzu streng durckge sührt. Während der Tanzpausen nah men beide Geschlechter wieder ihre ce trennten Plätze zur Rechten und Linken der Halle ein. (5'niie und komische Voträge füllen die Plusen aus, und Schlag 12 Uhr belÄleß Bruder Brown mit einem kurzen bete das Fest. Im Verlar fe deS Abends war wiedlr'ioZt ganz leichte?, aber wohlschmeckendes Bier . und Kuchen umhergere?cht worden. Trotzdem nach meiner Ansicht dem gan zen Fe eine unnatürlich steife und pe ' dantische Ehrbark.it allzusehr aufgeprägt 'und jene frisch?, s Szltche Lust ausge schloffen wrr, die ganz vn selbst aus frohen Men'ch.'nh'rz'n hervorbricht, ver sicherten doch alle Theilnedmer an dem Balle, die rch befragte, fca& ne sich ouS gezeichnet unterhalten bä'ten." . Eine tZyestyetdunss.Nachtne. Zeit w Geld. Niemand hat die? bes. ser degriff'n. als.der nütiterne Ameri kaner, der nicht nur die kostberenSekun den undMinuten nicht vergeudet, sondern auch stet bestrebt ist, seine Zeit immer gründlicher auszubeuten. Früher, ehe die Eisenbahnen er, flirten, brauchte man t. B. mehrere Monate, um von New D rk nach Sn Francisco zu fahren. L'tzt ist e jedoch schon so weit gekom men, daß Jemand in demselben Zeit' räume von der Küste deS Atlantischen OeeanS nach dem Gestade deS Stillen Meere reisen, dort ein Geschäft ansän gen, eine prominente Persönlichkeit wer den. Bankerott machen und auch noch rechtzeitig nach dem Osten zurückreisen kann. Wozu früher eine Äeihe von Jahren nöthig war, das kann man Heule in wenrgenWochen vollbringen, und noch immer sinnt man auf Mittel und Wege, die AuöbeutungSfäHrgkeit der Zeit zu erhöhen. Und nicht etwa nur auf dem Gebiete des Handels und Verkehrs, fondein auch aus dem Gibiete der Ehe sucht man die Zeit ergiebiger zu mache.,. Mit der Ltschwinnigkeit dkS DampsrosieS ncmfitZ.i die Söknvd. rst5

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.der drrau?, aver immkr nocy ,ur man auch h'.er eine giöjeie Schnelligkeit zu erzeien. , Wie die Presse von den Pferden svrickt. die am schnellsten eine bkstimm'e &Uid: zurücklegen, so erzählt sie auch von den Nich ern, die am geschwindesten Ebkfkssln z.l lösen veistkhrn. Allzen blicktlch ist ein Ch'cagoer Rlcht,r, der sünsj'hi Minuten nach dem Anhängig riachen der Klage einer Frau daS ScheidunqSdccret tewilligle, der Champion." Aber lange wird er diesen Ehrentitel kaum suhren dürfen, denn bald wird die zur Erwirkung einer Ehescheidung ersor verliche'Z'it noch wkiler verkürzt werden. Sc'bst die fünfzehn Minuten, welche heule noch zur gerichlliSen Scheidung eines Eh pareS noihig, sind v''schwen det; sie könnten vn den auZeinander gehenden Gitten weit besser, vielleicht zur Eingehung einer neuen Verbindung verwendet werden. Diese schöne Ziel wird erreicht, so bald man unseren Vorschlag annimmt und eine Art EhescheidungSmaschme ein sührt. Man stelle einfach im Gerichts saale einen Automaten auf, der Tag uid Nacht als Richter zu fungiren hat. K.'agen werden per Rohrpost hin und EhescheidungSdecreteaufdemleldenege hergeschickt. Die ginze Prozedur würde Z etwa drei Sekunden' Zeit in A'ispruch nehmen, sodaß. wenn die fashionablen Wohnhäuser einmal in Rohrpostoerbin dung M't dem Automaten im GerichlS saale gebracht sind, bei jeder Ebelchei dung Nktto 14 Minuten u.id 57 Sekun oen Zeit elspart werden. (N I. Ztg.) Ntvolu,; . Stoenvurg, Die Meldung deö Kabels, daß ln Oh denburg Kundgebung, gegen dieP'eu en stattgefunden hätten, mukte um so gröberes Befrewden erregen, als gerod' d eles Ländchen sich stets durch preußilch, Sympathien ausaezerchnet b't. Die ache verdält sich solae,.dlrmaßen : Dem Moior von Steinmann, einem Preußen, der vor kurz r Zeit nach Ol denburg veiskkk worden, ward Scduld gegeben seine Soldaten wiederholt mt, vzm Jtiin ittnuiitari j ai i tn origereoer zu yaoen. w an m t . , . l . . . , , , IDUrOC eianni Uno CrreglC eiNC unae- . . rVV , r" heuere elbitterung. denn Jeder il, dk, ö'völkerung sublte sich Milbekeidigt. Es etschi nn Flugblatt w G'sta.l einek e.. ic p'ttvr., uöiuiiu. 'U"f Auflagen waren schon vrkaust al die Polizei dahinler kam, daß der Nant: des DruekerS und Verleger nicht ge nannt war, und deshalb zur Eol:ttZka tion scdritt Sofort aber war dem Formfehler abgeholfen und es erschien eine sechste Auflage, welche den Bestim mungen des Prtßzesrtzes nach allen Sei' ten hin mehr a.s genügte. Solenn wurde dem betr. Landbriefträger die Abnahme der abonnirten Exemplare der .Oldenburger Zeitung", welche gegen Steinmann Stellung genommen datte, in der Donnerschwcer Füsilierkaserne verweiaert Drittens wurde durch Gar nisonbesedl den Militärmannschaften der Besuch verschiedener öffentlicher Lokale, in ucncn jene ajicmieu lauuiaj zu erwerben war, verboten. Endlich hatte Herr Major Steinmann gegen einen Dienstmann, der in seiner Wohnung wiederholt daS Ochsenlttd" zum Verkauf angeboten hatte, wegen Hauösrie densbruchZ Strasantrog gestellt. Die .Oldenburger Zeitung- dagegen die oen Steinmann wiederholt aissderte sie zu verklagen, damit sie ihre Beschul digungen beweisen 'könne, blieb eigen thUmllcher Welse unbeb'll'gt. Nun hätten die ptti ß.schen Behörden oen LUCülor i-sleinmann b e t e b e r vuen. war velm uerzoa ln mm ir- . . , I. t m m . . UNgnaoe gcriUen, balle sich bei Vose - . . nnmAAlMi r . tr n t r s, ti.I C.m.m m..u.ö. ö"1' " Kollegen Nicht die gttlNgsten SympS' 'b'n und wurde von den Soldaten ,u, unu, ft'ubl. ennpo) veromo e, vu uva.,arenoe-eneomkn oer preul lcken Mllitarbedörde gegenüber den Wünschen der gesummten O denburger Bevölkerung, liefert die wahre Erklär 'ung für das, was nun folgte. . 5)-,i.ptmann v. d L Ppe füh?te sich ge drungen, die Ehre feines Landes , rä chen,wk!che die preußischeMilitälbeköld j i ichl barte schützen wollen. Er fordert "'il x-iuiür zum ueu rjerau?. naiif Mit i . m n w. m . aber daS Aelchlck so manches anderen .GotteökSmpselS-, neben der Beleidi , ' vk viniwi' uung auch noch eine Kugel in den Kauf peomen ,u mu en. uauv mann v. d L vpe hatte den Schimpf nicht ge.' 'acht, die vreuk'tche cfilarverwaltuna sdat eS auch nicht, folglich fühllen die Oldenburger sich verpfl chlet. die Nach "ibst in die Hand zu neh-nen. Am 27 uuooer rruymorgens erichtenen an oen straßenick" Plakate deS Inhaltes: .Heute Abend große Volksversammlung in oer otei flraße vor der Sternmann schen Wohnung zum Z necke der D e molirung derselben Zwar wur den drele Zettel sofort von der Polizei bak?,ss, nn.r hr nfr,.j f 7 - mM " - - vv v u m v ein Lauffeuer durch die aanre Stadt ver. breitet und überall gezündet. Die Ol denburger Ochsen- wollten dem Mojzr Slkinmann ihre Vörner zekgen. -Mit Eintritt der Dunkelheit wurde t Steinmann'sche Wobnuna in der Rosenflraße von einem nach vielen Hun nernn zavlenden Bolttbau en belasert. vix vioenourgiiazknallonalJymne wuroe 1 - . iv . ? e .? . wiederholt obarsunaen. : es erschollen Ist, Hochrufe auf den Großherzoa, auf den .Märtyrer- Lippe, dagegen PereatS auf ken Major. Da die Menge ent schloffen war, die Wohnung deS Verbak- .... . . . .. ' . lkN zu zertrümmern, so rückte Polizei heran, die aber mit einem wahse.', Hagel von Steinwürfen zurückgetrieben wurde, ö3 gelang der Gendarmerie lLanddra. goner), die in voller Stücke anrückte. dle Wobnung Stelnmann'S zu besetzen aver vlss nungeachtet wurde mit Zer trümmerung der Fensterscheiben begon nen. Endlich mußt- eine beträchtliche m i 1 1 1 a r et a ch t herbeigerufen wer den, um dem Ausruhe ein Ende zu ma. chen. Die. Gendarmie nahm dann viele Verhaftungen vor. jojfjin ö-age ' mrrde VU

durch Beschoß des arozberzogllchen l

StaalSminiiteriumS auf Antra d,S siädüschen Magistrats sebst für rSbi.Jitn Magistrats iYhft f.ir hie . Haupt und Residenzstadt die Auf r u b ra k t v,rkündet. Nebendenbe. triffenden Plakaken prangte auch eine Ermadnvng deö ObetbürgermeisterS an die Bevölkerung, sich rubg und beson ritn zu benedmen. Gleichzeitig wurde mitgktbeilt, da das MilttSr von i tzt an jchf schießen erde. Aber die Dröhnnpen blieben so nf jlg!o$, wie die Bitten. Die Plakate wurden vom Volke abge rissen und durch Ausrufe ersetzt, die zur Massakrirungaller Preußen aufforderten. Da nu.r die Sache sehr eri.sl wurde und der Jnfantrie, wegen der Uttdellebthkll Stelnmann's fii hr s s elben, nicbt zu trauen war. so wurde ür den , üchsten Abend Caoallerie aus a. boten, um ueuerlicke Aufln.f, bindern. D:eS gelang denn auch, ober die Erbitterung hatte damit selbstoer stündlich kein Ende. Allgemein heißt eS in Oldenburg: Da seht ihr, wte'S die Preußen machen. Kaum sind sie im Neste warm geworden, so beschimpfen sie unS." Unmittelbar nach dem ersten Auflaufe wurde eine militärische Untersuchung ge uen Steinmann in Aussicht gtstellt, ein Veripikchen, da dte Bevöllerunz t et .Swkps beruhigte. Die preußische Mi l.t!vkh0l0e Yak ourch tyre stramm Keil" den leitenden Staatsmännern Preußens uno vls öleiches eine are Verlegenheit bereitet, die um so mehr i. 's Gewicht falls, als gerade die steig keichösreundlichkn u. ruhigen Oldenbur fl r zur oromerung getrieben wuroen. ' .... . . I Die kichZseindlichen- Agitatoren, na' mentllch in Süd'Deulschland, suchen natürlich aus diesem Vorfall Capital zu ... . . ta)lagkN. ne out Btizonetie geuugie tittheu hat eben lkre Äazaltenielt",.. La?dw!rt?,sÄastllHkS. l Obstanlagen. Ansiedler, die neues Länd in Besch nehmen, pflegen an die Anlegung von Obstpstrnzungen erst

dann zu denken, wenn der Boden ihnen In T'xrs und Colorado endlich ha hrtS mtistshst tTlnrhfrWth? l,ir?ide ne!kkn in pikiern 5?rb einkrln 5kk?n

t tm Eidliches Unwkon. tn. k,, cv,.,s,k,,r, K, I Utlll Ult UUUaitflVIt J)Venrn ist 5;,-,r nhrt n .av v . r k,. n.srtrn hi tnr h rihßhni lx)1 VVVIVUI VtV ffM VVM V fc Dom flt8Ätf r b m ist ..r,.,, m,:,, n?rk.,it,t. nN.,t-. hn rm.:( erst dann für die Otpcaltm tiatn wenn eS Mkvrere Zazu bin grQ für andere 5Zm.ck.' benukt worden ,st. Dies ist jedoch grundfalsch; Aepsel. Birnen, Pfirsiche und Kirschen groelyen m m m m om lestin aus srijch umedrochenem Lnde. Der jungfräuliche Boden ent hält alle Bestandtheile, deren die Obst bäume vedürsen, und ist srer von Unkraut und Samen des letzteren. Jeder, d?r stch auf neuem Boden viederlabt, sollte daher neben den allernö:hkgflen Ard?l ten'sosort daran gehen, eine Verhältnis müklg lleme Anzahl Odstbäume zu pnanzen un) otes n oin soigenoen Jahren forts.tzm. Gerade '.n neu beste uciiui vi'cytuucii iji vuv otj: tim uuui lhat und wird srühzeitia die Quell k-i. nj v" :n c-m. cm-ui. amhaster Einkünfte. Auf neuem Boden erbautes Obst ist stets bester, als daS jeurge, we'cheS auf Boden erwachten ist, oer sich schon lange unter Cultur b,sin det. Diese Wahrnehmung ist bisher auf allen großen FruchtauLstellungen uui uucu uruKC yimyiuu ituuuuiu gemacht worden. un5 Nebraska z. B bat stets schönere Aepsel geliefet als Nem N.k der iraend ein anderer der östlichen Staaten . u- ' 9 (Beni man nicnt sofort an die Anlaae ausgedehnter Pfla-zungen, sondern ftffnn, l.".r hn& ri'U .yhr nur in Wnnr , i,f,n ,n d,n sl,nd.n n..:. t u. r rix k;. I OUKUII iuiiiiu. I " n. k;. Q,.,:. i,n.Hf.nS IVU U L II Ul U1L WIUUIIHUV UIIVIVIUIIIIU .. .:. sss, .,., Z dZ, . Halv viv vui ihu ... vhI... - . . vl schale. Ferner werden jedes Jahr ver b.fferte Jruch'sorten eing.sührt und eine ach. und nach anaelegte Pflanzung un Erliegt nicht demNach.htile. daß sich ihre nach und nach verminder, ...c,-: nthx, cvstf v-n cmn.n ist dieser Pak, kl von der glöglen Bedeu f 1,1 Ms XUlfVl J " .. tung. da dort die.Ertrags'ädigkeit der äilme viel kü zere Zeit anbauert, a'S m Osten. In O'kgon läkt die Fruchtbar teil der AepslbSume schon nach, wenn diese in Matne kaum ven höchsten Grad von Ergiebigkeit erreicht haben. Die AuSwaU der jungen Bäume ist natürück f iir hm Mertb der nack und nach entstehenden Odstplantaae von , M , kv, . . t t r ' größer Bedeutung und in dser Seztt I hattMA M imi rli4i a v 1 dung giebt eS nur einen wirklich guten Zkath und zi,ar den : Die S'tz'lnge aus der nächsten Baumschule in beiieben und ist Betriff ihrer AuSmahl sich aus die Vorschläge deS Besitzes der B lvmschule ru Verlusten. Dieser kennt daS Land dereits. hat mit verschiedenen Jruchtsor. ten seine Erfahrungen gemacht und ist an dem Gedeiben der in seiner Umgebung entstanden O 'stvflanzung n so lebhasl intereffirt, daß man seinem Rathe unbe denklich folgen kann. Daß sich die in einer Baumschule der -w . achba. chst gezogenen jungen Baume rkitS occllmatisirt H rben, ist ebenfalls Bortdell, der lhnen vor den aller dksten S'tzl,ngen, die man aus der gerne bezieht, den Vorrang sichert. Schutz für die Heerden im Winter. Ji jedem Jahre sind die Verluste, welche der Viehstand unsere Landes durch Mangel an Schutz gegen die Schneestürme w'niger durch Kälte uno egen erleidet, enorm. Tausende .v - .... . urben und der Rest erlebt den Frühling f untergekommen, daß Monate dazu gehören, die Thiere nur annähernd in Dcn Zustand zu versetzen, in dem sie . sich l cv..tn. t.f.v,- . rv . v.lul zuvor oefanoen. vr Neu EnglandStaaten ist der Winter bärter und länger als in Tex .S, KansaS 'ino emem großen yene oes vorigen Westens, aber dort sind die Verluste an den Heerden aus dem Grunde ganz un bedeutend, weil für ein Unterkommen für die Ti,re gesorgt ist. Im Westen reicht die blcß Erkenntniß von der Noth wendigkeit eines derartigenSchutzeS nicht auS, denselben auch wirklich zu beschas sen; es skblt zu sehr an Holz, da direkt oder zum Brennen von Ziegeln verwen kutke Kanten fitä ej zuoWe

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"8 11.1, yo!j ooer Riegel aus tuet Nl sernung nur zum iBau von StaZungkn Vkrveizuiqanen, leuchtet em und ern uno ein 'icann, oer im Vianoe wa e, ein au Material anzugeben, sür welweS die Be standtheile im W'st.'n reich'ich vorhin den sind, würde einer der giökiten Wohl tdäter dieses ungedeuren Lap.dzSthei'S melden. VorlSb'n i äi;t sich nur unvoll kommm dem Bedürfl.iste abhelfen, und zwar ist hierbei folgendes i,.'Z Auge zu festen: Fust überall, wo Brennmaterial s'lten ist, findet sich Kalkstein und Sand, so d ß die Steine aebrochen und mittels MörlelS u Schätz' Zulern verwendet werden können. Dieselben brauchen rr . i , . . e nicht b?ch zu sein, sind fast unverwiist lich. wider dem Feuer noch dem Bl.tz M ta.u ?n m nbe, selbst rrn u.,i,,n .urmen zu ivern'urtt. Die mit der Errichtung solcher Gebäude verbundene Arbeit ist allerdings sehr be deutend, wird sich aber durch die verminderte Sterblichkeit unter den Thieren schnell bezahlen und die Viehzüchter werden bald zu der Ueberzeugung kommen, daß es vortheilhafter für sie ist. kleinere Heerden zu halten und ihnen im Winter Schutz zu bieten, als die größeren den U ibilden der Witterung preiszugeben. . Einen Fingerzeig geben die Büffel und wilden Pserde den Menschen. Diese eilen bei einem bevorstehenden Sturm nach den Schluchten, die sich namentlich im Nordwisten an vielen Stellen bkfiirden und verbleiben dort, biZ die Ele mente ausgetobt haben. AuS vielen dikser langen Schluckten können vor i.trs:r.. rr x. ..i x t n.ftL .v cmic vsiyujiuumc ucrgrium wciucn, wenn es nur möglich lp, so viel yolzwerk aufzutreiben, daß solches da? Fun dament sür ein Strohdach bildet ; daö ."tl. V X. .C! Olf.il... iy mucic uuiut sninz uno -planen lkflgroaiirn weroen. er aum, oen eine solche überdachte Schlucht gewährt, kann dadurch vergrößert werden, daß man an ihrem untersten Theile dle Wanoe oerelben absticht; letztere musten im Frühjahr mit tief wurzelnden GraS artön angesät werden, um ihre Beflän olakctt zu sichern. besitze? den Bersuch'gemicht, die ersor. V VtllU V..- Vifc V V V MUH 4 V V v ywiuitvik,K 'sns,, Kv,N,r. k,n nd d!-s,s N?ssnr,n dilks', in -- -y-- 7 nhnn ?h Wmi hfi OnnhtS , rnh h 4 V V f - t VV MMl 14 l 4 y 0 skin. l?in arresnnndent hS .R,t Wem Korf- lenkt die aufmerlfjm feit fprcxcU auf bicyc3erfucrc nb sprieß! k : Ansicht au?, lak e5 der Ebern e ae. liegen mün. aus billigem Weae eine Art Adobe berzustellen.die den Einflüssen der Nasse und ver Slurme besser wder' I . a . steht, al otejentge, dte gegenwartig rn Mex'co, New Mexico, TexaS, Colorado u. s. w. von den Mexikanern verwendet wird. Möglicher Weife ist auf diesem Weae die Lebensfrage für die Viehzucht deS Westens zu lösen. Vom Jniande. DZeZahlderJSger. welche , Montana die nördliche Vacificbabn ki SMri&t nh Nuff l sinnlos : . : . . . zusammenschießen, wird aus. 10,000 ge schätzt. Galveston hat ei n Comit ernannt und beauftragt, mit Capitän EadZ über die Frage zu ve, handeln, ob er es sür ausführbar halte, das Fahr waffer in der Einfabrt zum Hafen aus .:.;.. u.- ost.fi . ,.;.., Td$Tl J? 1 Ö in solcher zu erhalten. und . I N 0 t N 5 t r. ö l 0 0 l e n lotn . - ..e Artne: 11 ...... mz" 0UI lz 1U vuuÄinroynctiottcijic, m England o.lnFrankrelch Z.lnDeutjchsand 2, in Ungarn und Italien 6 und lN Ott SchwilZ 7. Nan dermericaniscken c?rtrttrAHfh insssi nun äi 17 oon ono I - - l n.fZn.n nA annnnnn im N,sZK,n I v u w v, v w v , - w w " -w - I V " " EnakSndern. der R.st in demlenioenvon "-"o r I , il m m . . rr Aew 'orrern. uie Jayres rnnaomen unserer Schwesterr.publik betragen m 100.000 und werden meist aus den Zöllen gewonnen. D e r L e u ch t t b u r üt S w a l frtm.c.s oU;M k..;' nn I U OJ UU fVItl Vvl, VtVUIV V"lt verdankt seinen Namen einem wklthlsto rischen Ereigniffe. Bei dem Festesten. das zur Feier der Vollendung desselben veranstaltet worden, war nur Herr Kent, der zum Vermalter deS LeuchlhurmeS dkstanlrt war, im Fracke erschienen und die scherzhafte Aeußerung eineS Gastes stkmpelle ,hn zum Schwalbenschwanz Nent und den Leuchtlburm zum wal lomTail Point. In den Bergwerken des Westens werden Maulesel verwendet. die oft Monate lang nicht an'S Tageö licht kommen; sie gewöhnen sich so an

- ...Ivr. fr., i ii -i v . r. r . jr. . ..

w unieignr, cqb l'.e, naai vorn ge bracht, nicht sehen können. In dem be kannten Sutrv'Tunnel werden daher den Thieren, so lange sie im Innern der Erde find, die rechten, wenn sie an die Ober fle kommen, die linken Augen verbun den ; auf diese Wr.se können die Thiere lm Finstern und bei Tageöllcht sehen. Ern Rattens n naltensanger tu Rome, N. V , hat dieser Tage 50 Rat i . . ten m 3 Minuten 42 Secunden todt ae bissen ; er wurde feierlichst zum CHam p'onNattensänger der ganzen Welt er klärt. Der Hund wiegt nicht ganz acht' Psund. ' Die Verwendung von CoakS statt der Steinkohlen ist sowohl im Eisenbahn als im Fabrikbetriebe hierzulande in schneller Zunahme begris sen. Die meisten CoakS werden in der I . . . m umgedung von ConnellZztlle lmwestlt chen Pennsylvanien erzeugt ; sie erzeugen intensive H tze, verbrennen ohne Rauch oder sonstige übelriechende Verbren nungsproducte und erfordern keinen UN gewoynilcy tiarren Jug. AmvorigenFreitagwar Patrick Halleran, Tbürsteher der 1. öf fentllchkn tschule in yovoren, an gewiesen worden, den IZjäbrigenJoseph McGinneS wegen ungebührlichen Be iragenS aus dem Schulzimmer zu ent fernen . AIS Halleran sich dem Knaben näherte, sprang . dieser aus seinen Sitz, gg einen Rcvolver.und drohte, den Ja nor niederzuschießen.sallS er noch einen Schritt thue; der letztere machte jedoch einen geschickten Sprung, packle den nLl? Ozndihzr e AM.

Der Ncvoloer bat 7 Lauje und sedrr war geladen. Der Junge, ein Sohn, anständiger Eltern, wurde der Polizei übergeben. Der Ungar Albert W o lowslu batte Sonntag den 5. August in

seiner 7 Meilen nordwestlich von Pltts , bürg desilidllchen Wirthschast den Albki ter Latuöly in brutalster We,fe mit ei nem großen Küppel erschlagen und eS war idm gelungen,, ouf Umwegen nach Nein Nork zu gelangen. Die Grand Jaty stcllte ihn unter die An klage des Mordes im ersten Grade. Der Mörder hatte 5100 Kl einer Bank in PiitSburg deponirt und sandte seiner Flau eine notarielle .Vollmacht, daS Gelo zu erheben. Die Beamten der Bank dielten die Frau hin, setzten die Polizei von dem Ausenihatte deS Wolorosky in Kenntniß und diese w . or . . ? . .m...ii riquirtrte an die Polizei in ew Z)ork um die Verhaftung deS Wolowsky. Mit letzterer wurden 2 Detektivs beauk. tragt. Diese sanden die Spur deS Mörders zuerst in Jersey CUy, wo der Mann sine Zeit gearbeitet halte, dann aber nach Brooklyn gezogen war. 5)ier brachten sie in Eisahrung, daß er unter einem angenommenen Namen stch in dem Koflhause No. 192 John stroßk einqartirt hatte. Der IZosthauS wirly gab vor, von dem Gesuchten nichts zu w ffm, und die Detectives sahen sich genöthigt, zu einer List ihre Zuflucht zu nehmen, um zum Ziele zu gelangen. Sie stellte.! ein Expreß, packet mit drei großen Siegeln her, wie solche bei Banknotensendungen benutzt werden, und fuhren eil.es Morgens mit einem Exsreßwigen an dem ge nannten Hauie vor. Die Polizeibeamten wurden von dertzauSmirthm inEmpsang genommen, die anfangs zögerte, sich endlich durch die großen Siegel aber überzeugen ließ und die Detectives bat, sie nach der Zuckersiederei an Bridgestc. zu begleilen, wo Albert WolowSly ar beilete. Dieser wurde herausgerufen, nahm diS Packet in Empfang und be scheinigle mit seinem richtigen Namen, worauf er verhastet wurde. Jcn Poli zeihauplqaartier gestand er sein Ver brechen sofort ein. Die Arbeiten am Hudson Nivkr Tunnel aus der N:w Jersty Seite sind sür den Winter gänzlich eingestellt und der Tunneleingang geschloffen war den, da man'die neuen jinanciellen Ar ranaemenlS abwarlen will, welche die Dircctoren beabsichtigen. Der Eingang zum Tunnel ist mit Brettern dicht ver . . V . Pl Jl nagen woroen, um cic mieiuurme und WitterüHgseir. flösse von der werthvollen Matchinerie abzuhalten. Die Zlrbeiten sollen nächiZeZ Frühjahr wieder ausgenommen werden. , JmLausedeSvorigen Som merö schlug unmittelbar vor dem Dam pser Columbias der ans der Einfahrt in den Hasen von Panama oeann n ivar, ein Blitz in daZ Meer.- DaS Schiff wurde nicht verletzt, aber der vvtdere Theil desselben in dem Grade magneti iirt, daß die Compaffe bei Annahme ge wiffer Course nicht mehr zuverlässig wa ren. Alle Magnete auf dem Schiffe haben ihre Anziehungskraft verloren und verhalten sich selbst Elsenfeilspahnen ge aenüber wie ganz gewöhnliches E sen. Der Dampfer soll demnächst in Callao einer gründlichen Besichtigung und cven tuell Auswechselung seiner Elsenlheile unterwolfen werden. Die Erscheinung ist nach Anstcht deS CapttanS Baß von der Columbia- flüher noch an keinem Schiffe beobachtet worden. Als kürzlich mehrere Z oll beamten in dem Hafen von San Iran cit'co kreuzten, faden dieselben einen zehn Fuß langen Haisisch. der, den Bauch nach oben, aus. den Wellen dahintrieb. Sie ruderten aus ihn zu und versuchten. lhm elne Schlinge über den Hop zu ersen, um ihn an'Z Land zieoen zu können, alS tt Fisch sich plötz ich wen dete und nach dem Beamten, der sich ge gen ihn.binabgkbzugt halte, schnappte. Ehe der Hai. noch untertauchen konnte, wurde an seiner Seile, eine große blu tende WunU wahrgenommen ; er hat solche wahrscheinlich ton der Schraub, des DampserS .Grenada" erhalten, d? kurz vorher jene Stelle vssirt hatle. Deutsche Lokal NacJrtchlen. D argun (Mecklenburg), 55. Oct. Die Ursache des wöiderischen Attentats des Z hlr5eisterAspiranten Brenner auf den Arzt Dr. Stephan ist jetzt bekannt. Dr. Stephan hatte als Student bei einem . Rostocker Buchhändler aus der Studienzeit noch, einige Schulden hin terlaffen und Brenner einen Theil dieser Schuld eingetrieben, indem er die Hand schrift deö ihm befreundeten Buchhänd lerS nachahmte. Der Schwindel wurde fäließlich ausgedeckt und Brenner in Folge besten aus feiner Militä.stellung entlassen und bestrast, vorauf er daS Attentat beging. Ludwigslust (Mkö'enburg), 26 Okt. Unter den hiesigen A ndern tritt die DiphtheritiS so stark epidemisch auf, daß alle Schulen der Stadt geschloffen werden mußten. Rostock, 24.. Okt. Eine Millhei lung meckleyburgischer Blätter, welche besagte, den l?alholikcn Rostocks sei die Gemeindebildung und in Folge desten der Bau einer Kirche untersagt worden, wird in einer öffentlichen Erklärung dcö katholischen Geistlichen Brinckoirth te stütigt. Herr Brinkwirth beklagt, daß die Katholiken. in Rostock daö nicht be säßen, was den Katholiken in Schwerin undlLudwigSlust schon seit 100 Jahren gewährt sei. Am nnssälligsten oberer scheine, daß der Widerspruch gegen die Bildung der Gemeinde von einer Be hörde, dem Rostocker 'Magistrat auöge be, dessen Syndicus .Patron von der jüdischen Gemeinde- sei. Du biesige I RechlSanwalt Dr. Kippin und Gemah lin begingen tra. Hause lhreS Schwlkger sohneS, deS Prof. Dr. Holstein in Hei delberg, daö Fest der goldenen Hochzeit. Bielefeldt, 21. Oct. DaS dem Turnvater Iahn errichtete ' Denkmal, eine bronzene Büste auf schönem Posta. mente, ist hier heute scierlich enthüllt worden. . L a hr, 29. Ott. De.r stM zk

Sammlung des oirken'den Ben" sür ds ReichswaisenhauZ ist zur Zeit 125, 012 M. Lei den jilnpsten iuängen sind einige größere Nentendetläge dcS Gutes Allvater. M a n n h e i m. 5g. Oct. Die i?nt

vlcklu'iz unserer Stdt olS H'ndelS und Stap'!p!l.tz ist in den letzten I ihren eine so außerorökniliche aewesen. daß die 'großartigen H.sen und Kanalanlaaen deS vkrgar-g'pen I ihrzehilS dem Ve dürfn ß jchzn jetzt Nicht mehr vollstZndig genügen. Es gilt sür wahrscheinlich, daß ,m nächsten Budget eine Fordeiunz sür die A läge eineS weiteren Has n kanalS ersch inen w rd. Für die Ec v iuung der prclkkttrten S'kunKür Dampsbabn zwischen Mannheim und Freudenbeim ist die Genehmigung sei tenS der Regierung eingetroffen. - - " F lensburg (schleswtg.Holstein). 27. Octbr. Von der Strafkammer des hiesigen Landgerichts wurde der Redak tenr Mathiesen in Haderöleben (,Dan nevirk) und Redakteur Jeffen von hier (.FlenLborg Avis) wegen Beleidigung VeS HaderSlebener SchulcollegiumS zu 3 bez. 6 Monaten Gefängniß verurtheilt. Der hier bestehende Arbeiterbauver ein hat das zu beiden Seiten der Apen rader Chaussee beleg, ne Grundstück der früher Dithmar'schen Ziegelei sür 28,000 M. angekauft. W e s e b y (SSleswig.yolstein), 27. Oct. Hier starb kürzlich die Inhaberin der Kruastelle. Wittwe Dürbve. Sie wurde 101 Jahre und 7 Monate alt und war noch bis zu guter lltzt rasch und rührig. Die Alle rauchte gern ihr Pseis. üen Tabak und wenn ein Partner beim Kartenspiel mangelte, so machte sie stet? den vierten Mann". Essen, 23. Ocl. Vor dem hiesigen Schwurgericht klm dlkser Tage ein Fall zrr Verhandlung, der s. Z. in weiten Kreisen großes Aussehen erregte, der am 21 Nov. v I. verübte räuberische Ue verfall desOkonomen Abraham Löwen stein in Ueberruhr durch drei vermummte Strolche, wobei von dem L. 3000 M. erpreßt wurden. Angeklagt waren : der Tagelöhner Johann Gördner aus Kro nenburg bei Cleve, der Winkelschreiber Georg Dey und der Stuhlflechler Lud. Schulte' aus Watt,nscheid. DaS Ur lheil lautete gegen jeden der Angeklag ten auf 10 Jahre Zuchthaus. Der vierte Tbeilnehmer und A' fährer der Bande bkflndet sich noch in Untersu chunaöbaft. Schönste (Weflpreußcn). 24 Oct. Zwischen Stadt und Abbau Schönsee wurde der Besitzer Jobann Gardrecht von hier, seiner Baarschaft von etwa? über 200 M. beraubt, als Leiche aufge. sunden. Bis j'bt sind die N?chforschun gen nach dem Mörder ohne Erfolg ge blieben. Bonn, 25. Oct. Der Bierbrauer ?olkmuth aus W.ffeling Halle kürzlich in Begleitung seiner Frau bei einem hiesigen Notar einen Betrag von 85.000 M. erhoben; das Geld halte die Frau in Empfang genommen. Nachdem das Ehepaar darauf in einem WeinhauS eine Zeit lang verweilt, entfernte stch die grau nd kam nicht wieder.- Mit dem Gelde und einem idr liebgrwordenen jungen Manne, dem Bierbrauer Chri stian Fritzen, wir sie durchgebrannt. Die Polizei fand bald die Spur deö fluchtr gen PaareS auS, das sich über Brüssel nach Antwerpen gewandt batte. Hier wurde daS pfl.chlvergeffene Weib festge nommen. Ihr Galan hatte sie hier setzen lasten und war heimlich mit dem Gelde nach Antwerpen gereist, wo auch ihn daS Schicksal bezw. die Polizei er eilte. In seinem Besitze wurden noch 31.000 M. gefunden. Von der Weichsel. 22. Oct. In Kulm sind die Herren Pfarrer Zim mermann, Maschincnsabnkant Peter?, Kaufmann Lauterborn, Realschullehrer SzelinLki und Kaufmann Dähn zu einem , Kuratorium zusammengetreten, um armen, ehrbaren evangelischen Frauen, welche mit Noth und Entbeh rungen käinpsen muffen, ein st lies, be scheideneS Unterkowmen zu velschaffen. Zu diesem Z orcke haben die genannten Herren ein Grundstück erworben, daS am 11. November eingeweibt werden und den Namen .MarliN'Slist sühreN soll. Hanau lssm-Nassau). 23. Oct. Zn Hochstadt starb dieser Tage im 9t, Lebensjahre der Rentier Michael Rohn, der älteste Einwohner des OrteS und zu gleich der letzte Veteran aus den Frei hkitskriegen. vül Nusllsr'g Kaffeejtore. Soeben erbalt en ! Ein großes . Afforlement getrocknete-r und ckugemackter S rnchte ! 200O.WashiilgtonStr. (Scke New Jeriev Straie.) Zweig-Geschäft: 380 Vellesontainestr. VJ Telepbon.Werbindona. Bon Anllvrrpcn nach 3 dianapolis 30.95. V.'

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