Indiana Tribüne, Volume 7, Number 50, Indianapolis, Marion County, 8 November 1883 — Page 2
Sndiana Hriönne. JägNSe- und Honntagssusga. fffct 190 ß Marhlanbstr. Indianapolis. Ind.. 8. November 1833.
Orchldte. In London beginnt sich eine Vorliebe für verschiedene Blumer sorten auZubil den, welche an die ehemalige Tulven liebhaberei in H lland erinnert. Dort wurden i. B. m der Stadt Alkmaar im Jahre 1639 hundert Tulpenzwiebeln für 90,000 Gulden oder ungefähr 10,000 verlau t, vraate eme Äwttbel der Sorte .Vicekönig" den unalaubichen Preis von 4,200 Eulden., Damals fpeculirten die Leute in Tulpen, wie Izeute an der Eetrerde oder Fondsbörse, in Berg verkö oder Eisenbahnpapieren. Der höchste Preis, der jemals für eine Tut penzwlebel bezahlt wurde, betrug 13, 000, welchen erve Zwltbel der Varietät .Semper Augustuö" brachte. Häusig besaßen mehrere Personen eme und ore? selbe Knolle nach Antheilen, Geschäfte aus Lltferung wurden gemacht und viel me?r Zwrebeln wurden in dieser Werfe ge und verkauft, als m der ganzenWelt eilstlrten. DlefeS Fleber war nur von kurzer Dauer, hielt aber rmmeryrn lange . rrn . . I genug an, eine Menge vpecmanlen an den Bettelstab zu bringen, während nur venige vorsichtig genug waren, mit den erzielten Gewinnen zufrieden zu sein und ferneren Speculationen zu entsagen. me ganz ühnUche Erscheinung tritt, wie erwähnt, seit einiger Zeit in Londsn zu Tage. Vor wenigen Monaten wurden daselbst in Stevenö' Blumenhandlung t.1 -. ' TV i. - l T . ii . , O! - I ur zrr iempzare oer .arilayz 4.ua i nae" aus der ,,amme der sraioeen 158 und resp. 215 Gumeen und letzt werden für die .LSlia, die HattlagaT, die Wandaö und die .Phalaenopsa'S lächerlich hohe Preise bezahlt. Auffal lend ist bei dieser neuesten Geschmacks richtung, daß diese übertriebenen Förde rungen für Blumen bewilligt werden, die nch über den ganzen Erdball vorftn den, die außer in der kalten Zone über all, in den sumpfigen Niederungen der Heiken Zone am häufigsten wachsen. BrS vor Kurzem wurden die eingeführten Pflanzen rn Warmhäusern mitten unter anderen erotischen Gewachsen moaen und gepflegt, jetzt werden jedoch für die einzelnen Varietäten besondere Gebäude aus Eisen und GlaS errichtet. Häufig kommt es vor, daß unter Orchideen der aesöbnllchsten Artn em höchst seltenes Exemplar entwickelt und durch die Ei aentbümllchkelt mner Blüthe die allge meme Aufmerkfamkeit auf sich zieht ; der glückliche Besitzers befindet sich alsdann m der Lage eines AusternesferS, dem eine kostbare Perle in die Hände fällt. 6,.i,; ,.n5,k,nk nh v w w überhaupt nur für den Sachverständigen wahrnehmbar sind die Unterschiede in ttnrm itnS ttrtrf Tilf n nT die verschiedenen Werthe der Pflanzen bedingen, so daß ein mehr oder minder zugespitztes Blüthenblatt, ein hellerer oder dunklerer Farbenton einer Orchidee den eingebildeten Werth vieler P unde ,rUM r r;, ; h?, cttnrs h,rUmn,n ,?nrMM h?. Mr 5?.MZn X Dutzend verkauft werden. . ' - ' Die übertriebene Werth chäkung ein. Tnf nr;hMn ist fofa 0U0 der Mode und in solchen ist es im All' gemeinen fruchtlos, nach ihrer größeren öd geringe? Berechtigung 3 frage J Daß sich aber in London der Ge chmack : ..:. nrs,. . im uB.u.v.ui Viv riUl.9v ' 7 und mehr zuwendet, welche in dem dor. w tigen ttlima nur in Treibhäusern ge b?lten werden können, ist ties in den M.,K5st ss. .rtrttV.f m?:,-
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WfcU4-ttttlttt VlUtuuvvit luuiiiu und dichter ballen sich auch über den ?vwnM,tt Qrthns frtrmfirs h? Rauchwolken und die fonstiaen AuSdünItnnn Vffiftrtnl niUrnrnin inh .w itutiuvii vvfc vuvivii tuwi gu uututvu uitv mm, miu ?n tT .s?. m Zahl derjenigen Blumen zusammen, die im Freien gut fortkommen und durch die Pracht ihrer Blüthen ersreuen. Noch vor 15 Jahren gediehen dort zahlreiche Vat'itmtrt tonn Rnlkn. hl UM tnnm mhr . s.-.ff.. n,s.s ; ö entlichen Parks als in den Gärten, ". . . - - .. -w f ... ... welche die Wohnhäuser umgeben, wird die Zahl der Zierpflanzen, die die Mühe des Gärtners lohnen, immer kleiner.und um Ersatz zu schaffen, ließen reiche Leute Treibbäuser errichten, die Tausende von Nf,.nd?n knN,n. htnnftntn fiA d,', in. Ti"""" ' , ' der Begünstigten m:t kleineren Anlagen, die ebenfalls den exotischen Kindern der Flora die von der äußeren Lust unab. . I hängigen Lebensbedingungen gewähren. tfjsliii kommt, dak alleroinos die aus dem Süden kommenden Orchideen die ' einheimischen an Blüthenpracht über treffen. Die Pflege derselben erfordert große Erfahrung.denn eS muß nicht blos für eine stets gleichmäßig hohe Temperatur gesorgt, sondern auch durch Zer- . . . . ltauden uno eroampfen von az er iener eigenthümlich heiße Dunst hervor, gebracht werden, in dem sich die Pflanze im Süden ,u ibrer Bollkommenbeit ent. wickelt. w , , K i Mein Ziel ist der Galgen '. 1 Frank Finnegan in New York wurde Ende voriger Woche unter der Anklage des Raubes verhaftet. Dieser junge Mensch hat erst kürzlich daö 22. Leben?, lh? zurückgelegt, ist aber ein so durch und durch verstockter Verbrecher, daß man ihn ein psychologisches Räthsel nen nen möchte. .Ich will und werde am . Galgen sterben, Ihr könnt mit mir ma' ' chen, was Ihr wollt hat er schon bei vielen Gelegenheiten vor Gericht und der Valiiei oeaenüber erklärt, und es bat ' allen Anschein, daß er seinen Zweck er. reichen wird. In seiner Jugend von r ... j-, . n v: n . seinen beiden Schwestern, die ihren Le benöunterhalt in anständigster Weise er erben, mit Selbstaufopferung unterstützt, brachte er bereits in feinem 16. Lebensjahre einem Manne, der ihm nicht dajk Grnnojiej Leide gethan, ne
führliche Mchmunde U, entging aber jeder Bestrafung, da der Verwundete auf Fülbitlen feiner Schwestern einen Ztrofantrag nicht stellte. In mehreien Untersuchungen konnte feine Schuld .icht ausreichend bewiesen werden, doch oiuce er schlicßlich der Rkformschule zu E'mira auf ein Jahr überwiesen. Zwei löschen nach seiner Entlassung wurde tt wegen Straßenraubs zu einem Jahre ZuchtizauZ verurtheilt und verbüßte diese strafe in SingSing. Nach Ablauf Der Strafzeit suchte er seine Schwestern luf und verlangte G.ld von ihnen ; die
Mädchen gaben lym. waS sie an baarem -j.ice besagen, Irank forderte aber .lehr, bedrohte feine Schwestern mit inem Rtvolver und verlien endlick die gohnung derse bin erst, nachdem sie versprochen halten, so viel Geld, als ih nen möglich sei, bis zum nächsten Vor mrttaae zu beschatten. Die kleine Sum me, welche die Mädchen noch hatten auf treiben können, genügte Frank ebrnfalls nicht, er zog wiederum den Revolver, und als seme Schwestern um Öilrerie fen, riß'er einer derselben deren goldene Uhr im Werthe von '$85 vom Leibe. Fr wurde später verhastet und erklärte dem Polizeibeamten . unter höhnischem ächeln : .Ich habe es Euch oft genug gesagt, ich wlll an den Galg?n und ij komme an den Galgen; wenn es nicht anders gcht. so schiene ich, sobald ich wieder frei bin, meine Schwestern über den yauf;n." Vorläufig wlrd man Frank die ganze Strenge des Gesetzes empnnden lassen Aut ömtung der Ittdenhthe. Das Kabel bat aemeldet. daf; in dem psmnrerschen Städtchen Neustettm meh rere Juden verurtheilt wurden, weil sie ihre Synagogen m Brand aestköt bät ten, und zwar gerade zu einer Zeit, als . rw c . i r i n . . man oie uoengeger am ieicyieuen ver Tdat veröacdttaen konnte, ueber den Vorfall und die aus denselben begrün dete Anklage schreibt die .vstsee.Zei tung Am 18. Februar 1881, an einemFrei tag, gleich nach 11 Uhr Vormittag?, wurden die Bewohner Neustettins durch den Ruf: Feuer, Feuer, der jüdische Tempel brennt !" m Schrecken gesetzt In demselben Augenblick sah .man auch bereits eine mächtige Feuersäule zum Öirnrnel empor wirbeln ; dicke Nauchwol ken bedeckten weithin die Straßen der Stadt. Trotz alle? sofort angestellten Löschversnche war das mniio umfang reiche Bethaus binnen kurze Z;it bis aus die Grundmauern zerstört. Wenige Tage vor dem Brande hatte zu vitn flettm eine von der dortigen Antifeml tenllga einberufene Versammlung statt gesunden, in welcher Dr. Ernst Henrici aus Berlin als Hauptredner anstrat. Dieser umstand gad einem Theile deS Publikums wie der Presse zu der Ver mutyung niafc, das euer von Antisemiten angelegt worden. Nach längerer Unter ucdung lenkte ich lidoch . y a yg . M C ,, m . m der Verdacht der Thaterschast auf : 1) e Rentler Hirsch Heidemann, 2) dessm Sohn, den Handelsmann Gustav velde 2) l den Kürschner Le y jji" eruT.l)llu Leo LeSheim, 5) den Handelsmann und laliuli uuStv"2" ucnuö,umuu v .i u . . m Eine zufällige Entstehung des Bran des hielt die Anklagebehörde für ausge schlössen, da eine Feuerungsanloge in I M, fcliMAAAAA toAVPlAMRAM w X -. wui uu außerdem das Gebäude lsolirt stand. Die Art der Entwicklung deS Brandes, "r ! v' u""u" 5 "Ü"' juyc verständige zu der Annahme geführt, I v. c. v.. Ci,. Mit daß der Znnenraum der Synagoge Mit I Tu 4 wjitX VLIiiIKapi vt i . V""""'?''" schemllch mit Petroleum, bestnchen war van.i vcionuer icjic in uct jiuuz vl emn n r i n v ry. . Allerheil.gpen, woselbst das Feuer zum AuSbruch gelangt ist, ein künstlicher Feuerherd schaffen zu sein. Die vor i irLzi:.i.:i u u i . . . I OCIClUnUC CUUUUlCll lUIIIllC UUC VQU I rn r - t ..v ü Personen ausgegangen fein, welche durch ?en Besitz der Schlüssel des Tempels v Ö V - ' , V t .breg und LeSheim Vater wurden Z?" ' SC? ruar 1881, Mit einer Blechlanne zur I Synagoge gehend, gesehen. Ferner i ..--.- cn.-r- c...-v.i t,.c v""' vrrivnrli vrzul.vr., uup I rtm rnvAtiki lftrtn t.nh.n " 'T 1 v Morgen emige Fenster der Synagoge wiederholt geöffnet und wieder geschlos. lcn urden. Da die enster der Syna goge stets geschloffen zu sein pflegten, so war die Oeffnung den Nachbarn ausge l r.fs r?.r. ..:t r.. " if ""p 17 '""i"', a sie annahmen, derTempel wure gemigt. Als zedoch Rauch und Qualm . . O V . MM MM M U V U & au üj onnn 1 o9na8 ang, gelangte man sogleich zu der Bermu lhung. daß d,e Oeffnung der Fenster I m T m U M M - - - M, B M M. 1 I i ü,t ö Synagoge schlummernde Flamme uch Gegeug zum A n S b r u ch zu tn!$tlt' Vnlj Dem SynagogenundstiZS gegenüber ist in IVI.rrt.MTnrlmtiT . inn ."" , . dieser wollen eme Anzahl Schuler durch daö Fenster ihrer ! lasse gesehen haben, wie Heidemann, Vater und Sohn, aus ihrer Hausthür traten, durch die nicht verschlossene Pforte deS Staketenzaunes aus den Synagogenplan gingen, die nicht verschlossene, nur eingeklinkte Thür der Synagoge öffneten und .in'duselbe eintraten. Nach etwa fünf Minuten kamen beide wieder heraus ; die Thür siel hinter ihnen von selbst in's Schloß. Einige Minuten später kamen die beiden LeSheim, Voter und Sohn, in langsa. mem Schritt die Friedrichsstraße heru. ter. Sie betraten den Eynagogenplatz und liefen schnell, ohne sich nach derThür zu begeben, um die Synagoge herum, Lesheim Sohn hatte einen hölzernen Schemel oder Stuhl in Händen, den er vor ein Synagogenfenster stellte. Leg. heim Vater stieg auf den Schemel, griff !, rCtif?rPsi1rtiT fiJ 1m iiuuy vitiiui j vivuyi., yv 1111 uus und stellte ihn an die Wand der Syna goge. In Folge dieser Fensteröffnung erfolgte der AuSbruch deS Feuers. Die beiden LeSheim entfernten sich nunmehr - ejliast und erschienen erst wieder auf der
Brandstätte, als bereits mehrere Leute I
an derfelben versammelt waren und das Feuer in vollem Zuge war. Beide sollen sich nach ihrer Rückkehr auf der Brandstätte auffällig benommen haben. Mehrere L'vte waren bemüht, die aus aehobenen Fenster zu schließen. Gustav Heidemann schlug jedoch mit einem Schlüssel, der Klempner Werner mit einer Axt die Fenster der Synagoge ein, sodaß in einem Augenblick die zunächst dem Allerheiligsten brennende Flamme rns ganze Gebäude ergriff und binnen wenigen Minuten zerstörte. Ein Arbei ter, Buchbolz, bekundet, auf Befehl beider HeidemannS habe er kurz vor dem Brande daS an dem mit der Synagoge grenzenden Staketenzaun aufgestapelte Holz nach einer entlegenen Stelle des Heidemann'schen GehöjteS schassen, auS dem Zaun selbst zwei Bretter heraus brechen und am 18. Februar, kurz vor 11 Uhr Vormittags, sonstigem Brauch zuwider, mit Dung aus'S Feld fahren müssen. Bei seiner Fahrt sah er den Hirsch Lesheim mit einer Blechkanne nach ' der Synagoge gehen. - Die Brandstiftung foll geschehen sein, um der israelitischen Gemeinde die ziemlich hohe Versicherungssumme zu erschaffen und dieser somit den Bau eine? neuen Tempels zu erleichtern ; auck hätten die Angeklagten hoffen können, durch die Vorspiegelung ves Brand Unglücks mildthätige Beiträge anderer Synagogengemeinden zu erzielen; vielleicht auch ließen sie sich von der Hoff nung leiten, daß es ihnen gelingen würde, die zur Zeit in Neuflettin Herr schende antisemitische Bewegung derart für sich auszunützen, daß sie denVerdacht der 'Thäterschaft auf Heißsporne unter den Christen lenken und hierdurch die Spuren der That verwischen könnten. vom JnranVe. Wir erzählten neulich die Geschichte von einem Vöglein, das durch daS offene Fenster einer Kirche flog und sich während einer TrauungSCeremonie auf dem Brautkranze der Braut nieder ließ. Das bischen Poesie, das man hierin erblicken konnte, müssen wir ze stören : der Vogel war feit sechs Mona ten auf dieses Kunststück abgerichtet. Drei Brüder in Kentucky heiratheten an ein und demselben Tage und wurden in der letzten Woche, der eine am Montag, der andere am Mitt woch und der letzte am Samstag, wieder geschieden. Ihr Eheglück hatte etwa zwei Jahre gewährt. Die Verankerungen der Drahtkabel der Allegheny Hängebrücke, welche Pittsburg und Allegheny City verbindet, waren vor Kurzem behusS Reparatur ausgenommen worden. Dem Pittsburger Freiheitsfreund" zusolge war eS sehr weise, eine gründliche Unter suchung bezw. Reparaturen vorzuneh men. Ingenieur RSblina, welcher vor vierundzwanzig Jahren seinem Vater die Brücke bauen half und ein hervor ragender B-sitzer von Aktien dieserBrücke ist, beauftragte einen seiner Ingenieure, Herrn Collmgwood, damit, den Zustand der Drähte, woraus die Kabel zusam mengesetzt sind, insbesondere die Theile derselben, welche verankert sind.zu unter suchen. Die großen Kabel, welche 7j Zoll im Durchmesser stark sind, waren auf jedem Uferende sorgfältig imGrunde verankert und eingemauert. Eh: die Kabel so geborgen wurden, waren sie mit einem Präparat von gekochternTheer Gestrichen worden, denn Theer wurde früher für ein vortreffliches Schutzmittel für Elfen gehalten, welche Annahme sich aber durch später gemachte Erfahrungen, speciell durch die Ergebnisse in diesem Falle als irrig erwies, da er zur vorm tigen Zerstörung des Eisens beiträgt. Der Theer verwandelte sich allmählich durch atmosphärische Einflüsse m Theer wasser und dieses ruinirte die Drähte ziemlich schnell. DaS Wasser enthielt Chlorverbindungen, kohlensaure und Amoniaksalze. welche Eisen ätzen. Einige Enden der Drähte waren mit kleinen Vertiefungen, ähnlich den Vlatternnar den, bedeckt und so schwach geworden. daß sie wie Strohhalme zerrissen, wenn man ihre Stärke prüfen wollte. Ob gleich jeder der i Zoll starken Drähte einer Zugkraft von über 1200 Pfund widerstehen sollte, brachen dieselben schon bei einer Kraft von 200 Pfund., Die erforderlichen Reparaturen werden vorgenommen. Ein eigenthümlicher Anblick bot sich vorige Woche zwischen Sea bright und Elösron, R. I., dar. Zahl. reiche Wildenten wurden von der See auS auf den Strand getrieben und könn ten , da sie sich nicht wieder zu erheben vermochten, mit leichter Mühe gefangen werden. Ihre Federn varen.namentlich auch an den Flügeln, mit einer harzähnlichen Substanz zusammengeklebt. Wie dies geschehen konnte, ist nicht ermittelt, doch scheint die Annahme am meisten für sich zu haben, daß Schiffe mit den Abgängen auS Oelrafsinerien im Meere ausgeladen worden sind, daß sich die Thiere dort niedergelassen haben und von dem auf dem Wasser schwimmenden, kleberigen Stoffe in ihrer Flugkraft beeinträchtig! wurden. B ei W e S l e y. Me., fa ndendie. ser Tage mehrere Arbeiter, die beschäftigt waren, Heu in Ballen zu pressen, auf dem Grunde eines umfänglichen Heuschobers eine lebende Henne, die völlig abgezehrt und nicht im Stand, war, auf ihren Füßen zu stehen. Dem Thiere wurde Futter und Wasser ge reicht und es entwickelte einen Appet.it wie Dr. Tanner nach seinem 40tägigen Fasten.. Die Heuschur auf jener Wiese war am 16. Juli d. I. beendigt und die Henne muß diese ganze Zeit ohne ande reS Futter als etwas Heu und vielleicht gelegentlich ein durchsickerndes Tröpf lein Wasser verlebt haben. Nach wen! gen Stunden konnte sie auch wieder laufen. In Victoria, Tex, werden jetzt energische Anstrengungen gemacht, den Fluß unterhalb der Stadt von den im Grunde desselben feststeckendenBaum ftämmen zu befreien. Eine Compagnie erbietet sich, ein zwölf Fußbreite?, auch bei niedrigstem WaIerstande passirbares
Fahrwasser ?ü? dieSumme von'ipl.2 00
herzustellen. Die Kosten sollen auf die ; an beiden Usern liegenden Grundstücke vertheilt resp, von den Geschäftsleuten im Wege der Subscription aufgebracht werden. . In Mexico hat man ein neueöHeizmaterial hergestellt, Turbato5 genannt, welches hauptsächlich auS Sumpftorf (bogpeat) besteht, wovon man in Mex'co immenfe Quant'knken ewinnen kann. Dieies Material oub mit einer passenden Portion Bttumen gemischt und dann für Locomotiven, siationäre Dampfmaschinen, in Schmieden und zu Haushaltzwecken verwendet. Es zoll sehr gut und ohne vielen Rauch brennen. ES kann in Mcx'co zu einem Preise fabricirt und abgesetzt werden, öelcher bedeutend unter dem für Holz und Kohlen steht. In den zudlichsn Staaten und im Jndianer-Territorium wurden im vorigen Jahre 725, im Westen 580, am Pacisic '68 neue Postämter errichtet. In mittleren und östlichen Staaten wur den sehr wenige neue Postamter errichtet und m Connecticut ist uns eingegangen. Ein Reifende? in den Wild nissen von Florida ist kürzlich mit dem Häuptlinge des Restes der Seminolen .Spotte! Tau" uns dessen Sohne Lea Ding Panther- zusammengetroffen. Die derrschasten waren mit dem ganzen Pompe ihrer hohenStellungen bekleidet, Federkronen, Hirschfellen über dieSchul tern, Perlschnüren um Hals und Gür tel. Der Aite wünschte, eme Anzahl farbige Sklaven an das Aleichgesicht zu zerkausen und wurde förmlich unangenehm, als dieser ihm versicherte, es gebe keine Sklaverei mehr und er habe kein ftecht, irgend einen Menschen als Skla. ?en zu halten. Fräul. Helene Lebenstein ;n New Hork hat ihren Cousin JacieS French das. wegen gebrochenenHeiralhS zersprechens auf 20,000 Schadenersatz zerklagt. Helenchen ist 25 Jahre alt and kam vor zwei Jahren von Berlin ach New Jork. Sie entdeckte bald, daß Vetter Jacques fürchterlich in sie verliebt sei, kam ihm , auf halbem Wege entgegen und einer Sanction!rung des Verhältnisses, das sich zwischen Leiden entspann, ging Jacques immer mit dem Bemerken aus dem Wege, er könne nicht heirathen, so lange sine Mutter noch so gefährlich krank sei. Am 7. Oktober starb Frau Jrench und He lene erfuhr durch Frau Lasch, eine Schwester des Jacques, dß& dieser m Legrisse stehe, sich mit einem andern Mädchen zu verheiraten. Der Beklagte leugnet, mit der Klägerin in vertrauien Beziehungen gestanden zu haben u. sagt, )ie letztere habe 2 Jahre im Hause seiner gerstorbenen Mutter gelebt und er habe sie häufig nach Vergnügungsplätzen be zleitet, gerade wie dies ein Bruder der Schwester gegenüber zu thun pflege. Helene hat noch sechs unveiheirathete Schwestern in Berlin, hatte sich ursprünglich der Bühne gewidmet, scheint 2ber jetzt Klagen aus Schadenersatz we zen gebrochenen Herzens für profitabler ju halten, als die Bretter, welche die LZell bedeuten. Aon: Attölandc. AuS Rumänien wird berichtet, daß eine feit Jabren mit großem Raffinement betriebene Zolldefraudation aufgedeckt wurde. Es soll sich nämlich um große Summen handeln, obwohl vorerst nur der Betrag von ca. 100,000 Gulden nachgewiesen werden könnte. Geschäftsbücher :c.. die älter als fünf Jahre, wurden nämlich vernichtet, ob fchon solche mindestens zehn Jahre den gesetzlichen Bestimmten gemäß auszu beben sind. Einen wahrhast klassi schen Opfermuth hat unlängst im Dien sie der Kunst eine Schauspielerin des Theatre FrancaiS, MademoiZeue Wudleg. bewiesen. Anläßlich der Premiere von Albert Delpit'S Mar.croix-ließ sich die genannte Künstlerin sechs Vorder zähne ausziehen und durch künstliche er fetzen, um ein durch die Stellung der natürlichen Zähne hervorgebrachtes Lis peln zu entfernen. Da erinnert ein wenig an den Stoicismus Theophile GautierS. Der Autor von Fortunio" hatte furchtbar an den Zähnen zu leiden. Ersuchte deshalb einen Zahnarzt auf, ließ sich die kranken Zähne ausziehen und sagte dann zu dem. nicht seinen Ohren trauenden Dentisten mit größter Ge müthSruhe: .Da Sie einmal dabei sind, können Sie mir ja auch' gleich die noch übrig gebliebenen Zähne herausnehmen. Ich habe die Zahnschmerzen satt und will ein für alle Mal Ruhe haben Der Dentist that, wie ihm anbe sohlen und Theophile Gautier trug seit? dem ein vollständiges Gebiß er hatte nun wirklich .ein für alle Mal Ruhe." Die Deportation nach Sibirien bewegt sich alljährlich in immer größeren Dimensionen, trotzdem die In fel Sachalin seit den letzten Jahren einen) großen Theil der Äerurtyeilien auf nimmt. Bekanntlich bildet Mottau den CentralsersammlungSort für die sibiri' rischen Verbannten, welche während d'er Navigationsperiode auf dem großen sibi rischen Wasserwege, aus der Wolga, Kama und den wcststbirischen Flüssen nach ihren BestimmungSplätzen überge führt werden. Für das laufende Jahr sind die Transporte beendigt; die letzte Partie der Verbannten verließ Moskau Ende September. In diesem Jahre waren es über 14.000 Verurtheilte, die über Moskau nach Sibirien verbannt wurden. Unter den Verbannten, denen sich in vielen Fällen ihre Angehörige freiwillig anschließen können, waren beide Geschlechter und alle Altersklassen vertreten. Dr. Oskar Dickson, der dieser Tage vom Hoslager in FredenS borg nach Gothenbura zurückgekommen, wo er die Resultate von Nordenskjöld's letzter Expedition ncch Grönland dem Könige von Dänemark vorgelegt, ist am 15. Oktober einem Attentate ausgesetzt gewesen. Ein srüherer Artillerist trat in Dickson's ArbeiiSzimmer und ver langte Geld. Es wird ihm als einem ! Unbekannten verweigert; er überreicht
einen Brief, Dickion weigert sich, ihn in'
Empfang zu nehmen, worauf derFremde Dickjon mit einer scharf geladenen Dop pelpistole bedroht. ES gelingt Dickson, oem Attentäter die Wasss auS der Hand zu schlagen und ihn zu überwältigen. Dickson entfernt sich hieraus, schließt die Zimmerthür und läßt die Polizei holen. Diese kommt sogleich und die Thür wird geösfntt. Der Attentäter hatte wäh. rend dessen auf dem Schreibtisch 38 Do .namikpatronen aufgestellt und drohte. dieselben anzuzünden wenn man sich nähere. Die Tbür wurde wieder ge schlössen und auf Befehl des Polizeimei sterö Elllot eine Feuerspritze geholt. Nun wurde die Thür schnell wieder geöffnet und ein kräftiger Wasserstrahl auf den Verbrecher und zugleich auf die Dyna mitpatronen gerichtet, um dieselben un schädlich zu machen. Die Polizei vcrhaftete nun den Attentäter, welcher spa ter eingefland, daß er es auf eine größere Geldsumme abgesehen und daß er die Absicht hatte. Dickson im Falle der Wei gerung zu tödten und sein eigenes Leben theuer zu verkaufen. Dickson blieb un beschädigt. Die Bevölkerung der Stadt beglückwünschte ihren geachteten Mit" bürger, dem Attentate entgangen z:: sein. AuS der Rh'einprovinz sind im September 714. aus Westfalen 598, aus Hessen - Nassau ",43, auS Deutschland überhaupt 14.753 (gegen 15,530 im September vorigen Jahres), aus Preußen 8401 Personen ausgewandert. I m 3. Q u a r t a l 1883 sind in nerhalb derPiovinz Posen 5 Besitzungen mit 3L11 Hektar Areal auö polnischen in deutsche Hände übergegangen, al.s deutschen dagegen in polnische 6 Be sitzungen mit 1L65 Hektar, sodaß also der polnische Großgrundbesitz 1646 Hektar gleich 0415 Morgen verloren hat. Im ersten Halbjahr hatte der polnische Großgrundbesitz einen Gewinn von un gefähr 3800 Morgen zu verzeichnen, so daß also jetzt seit Anfang des Jahres sür die Deutschen ein Gewinn von 2600 Morgen sich ergibt. I n d e n wendischen W e berdörsern der Oberlausitz nimnkt die AuSwunderungSlust überhand. Dieser Tae sind cn 300 Personen aus den Dörfern in der Umgebung von Weißen berg und Hochkirch ausgewandert,' um in der von protestantischen Wenden in den viernger Jahren begründeten wendischen Colonie Serbin in TexaS eine neue Heimath zu suchen. Schon im vorige:i Jahre sind aus der Umgegend von Ncusalza Trupps von Webzrfamilien nach den Ver. Staaten übergcsiidelt. Am 12. October wurde in London der Grundstein zu dem deut schen Waisenhause gelegt, welches im Jahre 1870 zum Andenken an die ool dene Hockz'itöfeier des deutschen Kai serpaarcZ als Kaiser Wilhelm . Stif tung- gegründet wurde. Bisher waren die armen Waisenkinder' in einem zu diesem Zwkcke gemietheten Hause in Dalston Laue untergebracht. Die schö nen Resultate der jungen Wohlthätig' keitLanstalt hielten daö Interesse d deutschen Colonie an dieser Stiftung rege, und dank der Munisicenz einiger hochangesehenen Mitglieder der Colonie. sowie des regen Wohlthätigkeitssil'neS der in London residirenden Deutschen wurde es nunmehr möglich, an den Bau eines cigenc.: Waisenhauses zu schreiten. AuS T h u r l n g e n, lo. Oct. DaZ Schwurgericht zu Meiningen verurtheilte die des Mordes angeklagte L4jährige Barbara Koch aus Malmerz wegen Todtschlags zu zwölf Jahren Zuchthaus. Die Verurtheilte hat nämlich am letzten Pfingsttage ihren 01jährigen Vater, mit dem sie in Streit perathen, was täglich der Fall war (der Vater, war hausig be trunken), mittels eines demselben cnlns fenenStockeö so unbarmherzig eine halbe Stunde lang aus den Kcipf geschlagen, daß daS Blut umhersprihlr und der Va ter endlich todt niedcrslülzte. De? SchZ del war vollständig zertrümmert. Pest, 17. Okt. Gegen den Redakteu! und Abgeordneten Verhovay mehren sich die Anklagen. Heute wird berichtet,daß derselbe auch .für das Denkmal de5 Dichters Arany, ferner für das Frei heitZdenkmal und übnüch: Zwecke gesammelte Summen r ii adgelicscri ha be, wodurch 'seine Situation noch we sentlich verwickelter erscheint. Verhovay wird heute erst amtlich verromen wer den. Heute erklärt er, rr sei nicht Ver sasser des gestern in seinem Blatt? gen den Staatsanwalt eiscknenen, allcö Maß übersteigenden Aui.ss.-k. DeutsSe Local'ZaSriSten. G l e i s w c i l e r (Pfalz), 17. Oct. Vorgestern begann dahier der Herbst. Der Gemeinderath von hier hat gegen über den benachbarten Gemeinden den Herbst in Anbetracht der guten Witte, rung so lange verschoben, die Qualität des bisher geherbsteten Mostes ist eine vorzügliche. DaS Gewicht gewöhnlichen Mostes bewegt sich zwischen 72 bis 80 Grad nach OechSle. Die Quantität dagegen läßt zu wünschen übrig. Ver käuse an gewöhnlichem Most sind noch keine abgeschlossen, dagegen dürste bei nahe der ganze hiesige Tokayer in die zweite Hand übergegangen sein und zwar um 14 bis 15 M. per 50 Liter. 'Weisenheim a. S. (Pfalz), 14. Okt. Bei dem herrlichen Herbstwetter werden unter der fröhlichsten Stimmung die Trauben geherbstet. Die Qualität ist sehr gut, dagegen läßt die Quaniität Manches zu wünschen übria. Es herrscht bis jetzt wenig Kauflust. Der Kaufpreis bewegt sich zwischen 300 und 400 Mark pro 1000 Liter. Man hat hier Most, der zwischen 90 und 100 Grad beträgt. Durchschnittlich beträgt daö Mostgewicht zwischen 80 und 90 Gr. nach OechSle. Z weibrücken, 17. Okt. Wilhelm Heiß, sruherDirector der Tivoll'Vraue rei hier, wurde von der Anklage der Bilanzlalfchung freigesprochen. Budapest, 15. Okt. AuS Ober ungarn meldet man von weitgehenden pannavistifchen Agitationen. .Im Neu traer Komitate verunstalteten slavische rn vf. p "o V 1 aurrn cie rnir ungariiqen Larven an gestrichenen Wegweiser. 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tober sand tn der Gemeinde Mlava oie Waldes Richters statt; der Candidat der Slovaken war Szmetana, aber der Candidat der Ungarn siegte, voraus d Panslavisten den Pöbel aushktzten, der am 10. und 12. Oktober die größten Ausschreitungen beging. Jeder, der sür den ungarischen Kandidaten gestimmt hatte, wurde insultirt, dem Stuhlrichter warf man Steine durch'S Fenster und die Ausschreitungen nahmen schließlich solche Dimensionen an, daß Mili'är dahin geschickt wurde mit dem Austrage, eventuell von, den Massen Gebrauch zu machen. So wurde nolhdürftiz dieRuhe hergestellt. F r a n k e n t h a l, .1. Oct. Dem hiesigerFkuerwebrfeste wohnten folgende 16 auswärtige Feuerwehren zum Theil nlL hrtNnrihirt Tnrhnrntinnn nrt
vwmm'ivi rrMa't.i 0 Tbeil als Devutation. an : Ludmiaska. fen a. Rh., Lambsheim, Bobenheim, Oggersheim (Stadt). Oggersheim (Fa. , bris). Studernbeim. rieienbeim. Dirm stein, Edigheim, Landau (Dep ), Mann heim (Dep.), Weisenheim (Dep.), Grün. stadt (Vep.), Vuttyelm (Lep.), kand boien i'Dte.: i e i r i n. 16. Oct. Der SüiNS derkebr in unserem Hafen ist in erfreuli cher Zunahme begriffen: eS kamen im Laufe des September ein : 4C1 See schiffe und 192 Küster s-ihrzeuge gegen 411 bezw. 103 im selven Monat deS Vorjahres. Im 77. LibenZjahre starb :r der P zztor emerit. Juiiu cyai lebn, ein in weiteren Kreisen unserer Provinz bekannter Geisliichrr, ehemals Pfarrer in VoZzencort, und im Alter von 86 Jahren hu Rentier Wilhelm Schchmann, ein Äruoer ses lym vor Kurzem vorangegangenen ArchidiakonuS Amminir. salbet Veiiker der aroken Böckcrkl in der Breitenstraße 19 und als solcher m:.r als 20 Jahre lc.ng O?er meiste? der hiesigen T'äkerinnunz. Posen, 18. Oct. Zur bleibenden Erinnerung an die Sobicsri - Feier bat das polnische Feflcomite gukeiseine Ta ' seln anfertigen lassen,' deren hochtra bende Inschrift ang'.bt, wie König Jo hann aus Bitten des Papste und be müthigeS Flehen des deutschen Kaiser? Wien entskht und dadurch Deutschland und die Christenheit gerettet habe. Diese Tafeln sollten nach den Beschlüssen deS Festcom'ltes an Kirchen, und falls dies von den Staatsbehörden nicht gestattet werde, an GutShöfen u. s. w. befestigt werden. Versuchsweise wurden nun zuerst an ve:schitdenen Kirchen im Kreise Schrimm solche Tafeln befestigt. In Jaratschewo und in WlokcikjewSki wur den sie j:doch auf Anordnung der betr. Distrikt? - Commisjarien. entfernt und cznsiZzict. In den uächsten Taen wer den auch di: übrigen Tafeln durch die Polizeibehörden wieder abgenommen werden. . Dieses Vorgehen der Behö den hat unter den Polen große Aufre gung hervorgerufen, eö sind auch bereits . gegen die Distrikts Commissarien Jefchwerden an die hiesige Regierung ge richtet worden. Court Houso FMfch - Mävtt von Rudolph Böttcher Zls. 147 fl Washingtonflr. Men er Fleisch . Markt - der SIITOIiIXGER,47 Nord Jllinoi Str. (aeben Kuhn'S Eroeerh.) Alle Sorten Fleisch, sowie alle Arte Wurste als : Mettwurst, Knoblauchwurst, Knack, wu'st, Bratwurst, Wiener.Wurft, Blutwurst tt. Kf'l lt 'tt v p m . . . - . i2lti, iniqj uno auxeru vodlichmeaeno. Man svreche vor, ofccr rtbeil seine Huf träge xer Telerhon. Rail Road Hat Store, Herbst - Hute ! Neuester Ja eon soeben ange kommen. Billige Preise! Gute Bedienung ! Man dcsichtige die große Auswahl Von r Herren-u.KnabcN'Hjitcn. slo. 76 hst Z?aMagt,u Str. SchmuÄ - Waaren für Dame und Herren in größter Auswahl. Ncueffe Muster von Stccknadcln, Armbändern, Lbrringen, u. s. w., Elfenbein, Bernstein und Rbeinfleins Schmuckwaarcn. Qb&nM&yw&QQ. 2L und 31 West Washington Straße. Von Antwerpen nach Indianapolis $30.95. Von Bremen nach Jndianapolis 32.20. SedVüvsV Fvenzel, S. W. Ecke Washington u. Mtkidianftk.
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