Indiana Tribüne, Volume 7, Number 47, Indianapolis, Marion County, 5 November 1883 — Page 4
sPso si fi 1 1 D Lk.lk.S' s ZUiKVi? Ist daS beste Heilmittel eaen die der- i r w rw w - . . . I iqieoerien xcicen oer xungc und Ket)ie, wie Husten. Heiserkeit. Bräune. Erkalt unz, Engbrüstigkeit. Influenza, Luftröhren -Entzündung, sowie gegen die ersten Grade der Schwindsucht und zur Erleichterung schwindsüchtiger Kranken, wenn die Krankbeit schon tiefe Ein schritte gemacht hat. Preis, 25 Cents. Geo. F. Borst, Deutsche Apotheke. Recepte werden nach Vorschrift gefertigt. Chemikalien, Arzneien, ParfümerieWaaren, Farben, Cigarren, und alle in'S Apothekerfach einschlagende Artikel, zu den billigsten Preisen. 440 Süd Meridian Straße. Indianapolis, Ind., 5. November 1833. Lokales. Civilstandsregister. Geburten. Di angefaZrtkn Namn find di bei Btterl oder der Mutter.) John Brown, K. und M , 4. November. Heirath en. Todesfülle. Wm. H. Slaughter, 74 Jahre. I. Nov. Philip Carleton, 7 Jahre, 1. November. William Wilson. 71 Jahre. 3. November. - Vrovn, : 4. November. William I. BankZ, 4 Monate. 3. Nov. Heute Abend LiederkranzProbe. Rauche "Scharfes Best." KS- Die Grand Jury ist in Sitzung. - Scharlachsieber No. 735 Nord Pennsylvania Straße. Heute Abend ist regelmäßige Stadtrathssitzüng. Doü einmal unter einen Hut gebracht. Unsere amerikanischen Bürger sowohl, als diejenigen fremder Abkunft Nnd darin einig, daß e? kein besseres Hu stenmittel gibt, als Dr. Buü'S Husten Syrup. Nur 25 Cents. fö- Die County - CommisZäre haben $43 für 80 erschossen: Geier zu bezahlen, deren Köpfe ihnen abgeliefert wurden. Das größte Waarenlager, welches irgend ein Haus i der Stadt bat, findet man bei Ralston & Co., wo Alles billig und unter günstigen Bedingungen gegen Abschlagungszahlung verkaust wird. LS- James Campbell, ein Angestell ter bei Nordyke & Marmon büßte bei der Arbeit an einer sogenannten BuzzSüge, seine linke Hand ein. Fünfzig Masken - Costüme zu ver renten für 25 Cents das Stück bei Mrs. Steinhauser No.180 Ost Waschington Straße. tS Die County-Commissäre began nen heute ihrenNovembertermin.Commis sär Clinton war zum ersten Male anwe send. Bilder werden zum halben Preise, welchen Andere berechnen, des Ralston & Co. an Ost Washington Straße, ein gerahmt. Der Sekretär des County 05c sundheitZrathes beklagt sich darüber, daß Pastoren und Friedensrichter mit ihren Berichten über die durch steGetrauten sehr säumig sind. I. GileS Smith. No. 63 Nord Pennsylvania Straße, hat ein vollstän diges Lager von Hängelampen, welche sich von den bisher gebräuchlichen auf fallend unterscheiden. Dieselben sind wunderschön und werden einzeln zu Wholesale Preisen verkaust. Betrachtet Euch dieselben, ehe Ihr kaust. l- Ein Frachtzug der I. & St. L. Eisenbahn gerieth gestern Abend um 7 Uhr in der Nähe der I. & V. Kreuzung vom Geleise wodurch die Wagen demo lirt wurden und der Lokomotivführer, ChaS. Cost von hier, leichte Verletzungen erlitt. tS" Die Sozialisten halten von jetzt an jedenl'zveiten und vierten Sonntag des Monats, Nachmittags um 2 Uhr in der Turnhalle Versammlungen ab. In Verbindung mit denselben werden Vor tröge und Debatten stattfinden. DaS Publikum hat Zutritt und der Besuch von Seiten der Frauen wird ebenfalls gewünscht. ES ist erstaunlich, den großen Waarenvorrath zu sehen. Man kann ganze Hauseinrichtunaen von dort be ziehen und kann alle Einkäufe gegen leichte Abzahlungen machen. Wir rathen unsern Lesern da? Geschäftshaus zu be fitrfitn. DaS SauS von dem wir svrechen ist daS von Ralston fc Co. No. 275, 277, 279 und 281 Ost Waiylngion Strafe.
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Feste Preise. Feste Preise EtwaS noch nie Dagewesenes ist das außerordentlich große und gewählte Lager von UcberröSen, welches gegenwartig verkauft wird. Ito. 5 L5 7 West Washington Str.
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Wary ßyurchßill gesunden. Die seit Langem vermißte St. Louise rin, Mary Churchhill. hat ficd wirklich die ganze Zeit über in Indianapolis aus gehalten, und mit große? Geschiölichkeit lhr Inkognito zu wahren gewußt. Sie nannte sich Jennie Lockwood und
war seit dem 4. September im Bügelde partement des JrrenasylS als Büglerin angestellt. Dr. Jletcher vom Jrrenasyl hat durch die Zeitungen ersahren. daß ein junges Mädchen seit längerer Zeit auS seinem elterlichen Hause verschwunden, in Jndia napolis sein 'soll und sofort dachte er an Jennie Lockwood, deren Be nehmen schon seit der ersten Begegnung seine Aufmerksamkeit und sein Interesse erregt hatte.- Er -telephonirte deshalb noch Samstag Nacht an die hiesige Poli zeistation, daß er möglicherweise über die verschwundene Mary Churchhill AuS kunft ertheilen könne. Daraufhin machte sich Polizei'Capitan Campbell mit einem Berichterstatter des St. LouiS GlobeDemokrat auf dem Wege nach dem Jrrenasyl, nachdem er ängstlich dafür gesorgt hatte, daß die Berichterstatter der hiesigen Zeitungen nichts Genaues über die Sache erfahren konnten. Im Jrrenasyl angekommen, erfuhr der Polizei'Capitän, daß die vermeint' lich'e Mary Churchhill am Samstag Nachmittag um die Erlaubniß nachge sucht habe, in's Theater gehen, und bis zum Ikorgen - bei ihrer Freundin, der Emma Holtgen. No. 453 Locust Straße, verweilen zu dürfen. Der Polizei'Capitän und sein Beglei ter begaben sich, gefolgt von Frau Tal bott, der Vorgesetzten deö Bügeldeparte ments, in daS bezeichnete HauS und tt kündigten sich dort nach Jennie Lockwood. DaS Mädchen erschien, und wurde durch Frau Talbott mit dem Begehr der Be sucher bekannt gemacht. Obwohl etwas betroffen, gestand daS Mädchen doch sofort, daß sein wahrer Name Mary Churchhill sei und folgte willig nach dem Jrrenasyl. Dort angekommen, wurde daS Mäd chen Dr. Fletcher vorgeführt und in dem Augenblicke wurde Mary so sehr von ihren Gefühlen überwältigt, daß -sie in Thränen ausbrach und eS aller nur er denklichen Anstrengungen bedürfte, um sie zu beruhigen. Erst als man ihr sagte, daß eS in ihrem Beleben stehe, heim zu gehen oder hier zu bleiben, wurde sie etwaS ruhiger, u. über dieMittheilung, daß sich ihre Eltern und ihr kleines Brü derchen wohl befinden, schien sie sich sehr zu freuen. In Bezug auf ihr Brüder chen meinte sie, daß eS großer Ueberwin dung bedürfte, um dasselbe zu verlasen. Die Flucht. Befragt um die Gründe, weShalb sie ihr elterliches Haus verlassen habe, er wilderte Mary, daß sie sich selbst ernäh ren wollte, daß aber der Hauptgrund stetS ihr Geheimniß bleiben werde, wie wohl ihr Vater darum wisse. Ihre Flucht bewerkstelligte sie an einem Abend, als ihre Eltern zusammen ausge fahren waren. Sie hatte dieselbe schon lange vorher geplant und sich zu diesem Zweck: ein altes Kleid im Keller versteckt gehalten. Sie bestrebte sich, wie ein Mädchen vom Lande auszusehen und klei bete sich darnach, da sie dadurch jedem Verdachte zu entgehen glaubte. Sie be stieg dann einen Zug und der Conduk teur desselben schien mißtrauisch gegen sie gewesen zu sein, denn er verlangte, daß sie ihren Schleier abnehme, damit er ihr Gesichtsehen könne. Nachdem, erzählte Mary weiter, habe sie jedoch ihre Reise ohne Unterbrechung fortgesetzt, und sei dann aus's Geradewohl in Indianapolis abgestiegen. Hier angekommen, habe sie noch 51.50 gehabt, und habe dann im Brunswick Hotel eine Zeit lang als Zimmermädchen gedient. Am 4. September habe sie sich bemüht, im hiesigen Jrrenasyl Beschäfti gung zu erhalten. Dr. Fletcher'S Verdacht. Dr. Fletcher bestätigte daS, und sagte daß daS Mächen schon vom sten Augen blicke an sein Interesse erregt habe. Einfach gekleidet, mit einem Buche un term Arm. sei Mary am genannten Tage in seine Office gekommen, und habe um Beschäftigung nachgesucht. Sie habe sich dabei äußerst nett und manierlich be nommen und auf seine Frage, welche Art Beschäftigung sie wünsche, habe sie ge sogt, daß sie irgend eine Stelle annehmen würde. Darauf habe er nachgesehen, ib eine Stelle vakant sei, da das jedoch nicht der Fall war, sie abgewiesen. Sie habe daraufhin geweint und Dr. Fletcher inn ständigst gebeten, ihr doch wenigstens für ein paar Tage Arbeit zu geben, denn die Umgebung im Brunswick Hotel, wo sie zuletzt arbeitete, habe .ihr nicht behagt, und sie sei jetzt arbeitt und mittellos. Dr. Fletcher's Mitleid wurde erregt und er gab ihr Beschäftigung im Bügelraume, trotzdem ihre weichen Hände daraus schlie ßen ließen, daß ihr die Arbeit neu sei.
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Dr. Fletcher habe sie nach ihrem Namen und ihrer Heimath gesragt. Sie nannte sich Jennie Lockwood. und sagte, daß sie in St. LouiS erzogen sei, gab aber zu verstehen, daß sie darüber nicht weiter be fragt zu werden wünsche. Ein Buch trug sie unterm Arme und Dr. Fletcher wünschte dasselbe zu sehen, und sagte dann zu ihr : Sie lesen gute Bücher worauf sie erwiederte : man lehrte mich, keinen Schund zu lesen." DaS ganze Wesen des Mädchens, daS eine gute Erziehung verrieth, fiel Dr. Fletcher auf, weshalb er das Madchen scharf beobachtete, und auch einmal über die Angelegenheit an.den Polizeichef nach St. LoulS schrieb, aber keine Antwort erhielt. Wollte Schauspielerin wer den. Nachdem Jenny ihren ersten Monatsgehalt, $14 ausbezahlt erhalten, bat sie Dr. Fletcher darum, ihre freien Nach mittage in der Stadt verbringen zu dürfen, um Unterricht für die Bühne neh men zu können, wovon sie nur auf da? dringende Abrathen des Dr. Fletcher wie der abstand. Ihre freie Stunden ver brachte sie jedoch mit Pianospielen und Lesen guter Bücher. Dr. Fletcher sagt. daß sie sich nur die besten Bücher aus der Bibliothek holte und daß er häufig ihrem schönen Elavierspiel lauschte. Ihr Verkehr mit den übrigen Angestellten der Anstalt war lin sehr beschränkter. Eigentlich verkehrte sie nur mit einem der Mödchen, einer Deutschen, Namens Emma Holt gen, in deren Haus sie auch gefunden wurde. Von dieser erhielt sie auch etwaS deutschen Unterricht. Sie ging sehr sel ten aus, und war seit ihrem Hiersein nur etwa viermal in der Stadt. Eol. Churchhill der Vater des Mädchens, kam gestern Abend in Begleitung eines VetterS von Terre Haute aus St. Louis hier an und alle drei fuhren gestern Abend um 9 Uhr nach St. LouiS zurück. Dab eine LiebeSasjaire die Veranlas sung zu ihrer Flucht gewesen, stellt Mary Churchhill entschieden in Abrede, und sie sagt, daß sie nur auS dem Grunde von hier auS an ihrem Vater geschrieben, um die Vermuthung, dak sie mit einem ihrer früheren Lehrer durchgebrannt sei, wie daS von St. Louiser Zeitungen behaup tet wurde, zu widerlegen. Sie sagt, dab sie den Betreffenden gar nicht aus stehen könne. Kleine Dlebftahle. AuS dem Cigarrenladen von Will Alford an der Ecke von Circle und Meridian Strake wurden gestern zwei Kisten seine Cigarren gestohlen. Aus dem Laden v?n Wm. Hubbard in Lawrence wurden vorgestern Nacht Waa ren im Werthe von $150 entwendet. Herrn Warner No. 505 Madison Ave. wurde gestern ein Pserd und Wagen gestöhlen. Alle GesckästSvläne sind mthr nhr weniger von Ungewißheit begleitet, jedoch der zeitige Gebrauch von Dr. Buü'S Hu sten tzsyrup oat immer Dasselbe günstige Resultat' Preis 25 Cents. XT Alfred Lauter, der 12 jährige Knabe des Herrn Herrman Lauter ver ledte sich gestern mit einem Beile am rech ten Bein, als er und ein anderer Knabe ein Huhn schlachten wollten. Leser! Wir wetten tausend Dollars, daö wir diesen Herbst mehr Oesen ver kaust haben. alS irgend ein DetailgeschSft der Stadt und zwar, weil wir so billig verlausen und die grökte Auswahl haben. Seht unsere Heiz und Kochöfen an, ehe ihr anderöuo kaust. . Rslsto n & Co., 27k, 277, 279 k 281 Ost Washingtons:?.
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grobe Auswahl von Grundbesitzer und Miether. (Fortsetzung.) Während die meisten Miethkontrakte aus' die vorbezeichnete Art abgeschlossen werden, kommt es ungemein häufig vor. dak dieselben von Seiten der Vermiether willkürlich und ohne Wissen deö Miethers geändert werden und der Letztere findet dies meist erst dann auS, wenn es zu spät ist. . Dem Vermiether ist eS natürlich darum zu thun, jederzeit freie Verfügung über fein Eigenthum zu haben, der Miether dagegen will sich so unabhängig wie möglich vom Vermiether stellen. Auf ein Miethen für eine kurze Periode und ohne Kündigungsrecht würden Letztere wohl schwerlich eingehen. Die Vermiether, zumeist die Agenten aber, wissen sich zu helfen. Sie sind im Besitze gedruckter Quittungsformulare, die so abgefaßt sind dab dieselben einem Miethkontrakt (loase) für einen Monat gleichkommen. Der Miether, ganz be sonder? aber Derjenige, welcher nicht englisch lesen kann, steckt nichts Schlim meS ahnend, seine Quittung ein, und hat keine Jde davon, daß ihn der Ver Miether am Ende jedes MonatS ohne weitere Kündigung auf die Straße setzen, oder zwingen kann, höhere Miethe zu be zahlen. Diese Quittungen enthalten gewohnlich die Worte: soi one montk's lease" und wir rathen jedem Miether, keine solche Quittung anzuneh men. Wenn die Bedingungen verein bart sind, und die Miethe ist im Voraus zahlbar, dann zahle der Miether sein Geld, lasse sich den Schlüssel geben und verweigere die Annahme einer Quittung welche obige Worte enthält. Lieber nehme er gar keine Quittung. Ist die Miethe am Ende des Monats zahlbar, dann hat er erst recht keine Ursache, eine solche Quittung anzunehmen. Jede Quittung, die anders lautet, wie z. B. : Heceived of II. II. six Dollars Rent for liouse No. 4 Washington Str. in Indianapolis for the month from January lit till Febiuary Ist 1884, weise man einfach zurück. In Fällen, in denen der Miether daS Eigenthum ruinirt, ist gar keine Kündi gung nothwendig, sondern der Vermie ther kann sofort auf Exmittierung klagen. Ist die Miethe am Ende deS Monats zahlbar und unterbleibt die Zahlung, so ist die Kündigungsfrist zehn Tage. Ist die Miethe am Ansang deS MonatS zahlbar, so ist im Unterlassungsfälle nach einem neuen Gesetze gar keine Kündigung nöthig. Bei Passirung dieses Gesetzes war es jedenfalls die Absicht deS Gesetz gebers. dasselbe bloß auf Fälle anwend bar zu machen, in denen der Miethe? in daS Haus einzieht', ohne die Miethe zu bezahlen, aber unsere Richter und beson ders die Friedensrichter dehnen es aus all Fälle auS, in denen die Miethe im Voraus zahlbar, ist, und obwohl daS offenbar falsch ist. so bleibt eS doch dabei. weil nicht leicht Jemand Lust hat, lange zu prozesstren. Ein Miethkontralt erleidet keine Ver Snderung durch den Verkauf eines Hau seS. Der Miether hat dem neuen Besitzer gegenüber dieselben Rechte, die er gegen den alten Besitzer hatte. Der Vermiether ist während der Dauer deS Miethkontrakts nicht verpflichtet. Reparaturen vornehmen zu lassen, auS genommen er hat sich speziell dazu ver pflichtet. In den meisten Fälle jedoch bewilligen die Vermiether Reparaturen, weil sie dies vortheilhaster finden, alS den Miether zu verlieren. Kündigung muß immer schriftlich folgen.
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MayorS'llourt. ThoS. Tucker und Shelton H. Jels wurden wegen Kleindiebstahls der Grand Jury überwiesen. Chas. Steubing, ein Wiener.Wurst Verkäufer wurde wegen WaffentragenS und John Gallinger wurde wegen eines gleichen Vergehens bestraft. Mehrere Friedensstörer und eine An zahl Prostituirte, Trunkenbolde und Vagabunden mußten die ganze Strenge , des Gesebes suhlen. Die Wirthe D. Bremer, St. Mattler und L. Schmidt waren angeklagt, es zugegeben zu haben, daö in ihren resp. Wirthschaften, Sonntags Karten gespielt wurde. Der Mayor meinte, dab seit der letzten Legislatur fast Jeder seine eigenen Gesetze mache, nun wolle auch er einmal sein eigenes Gesetz machen und die Angeklagten freisprechen, denn wenn es erlaubt wird, Sonntags Bier zu verkau fen, erlaube er auch das Kartenspielen am Sonntag. Damit hat der Mayor der Polizei allerdings einen ganz gehori gen Nasenstieber versetzt, aber einen Gefallen hätte er den Wirthen nur dann erzeigt, wenn er sie ohne Commentar freigesproch?n hätte, denn seine Bemerkungen über den Bierverkauf am Sonn tag können gar zu leicht zu Hetzereien Veranlassung geben. HauS und Küche. Daö Kochen von Hülfenfrüchten. Et ist nicht selten der Fall, daß Hülsenfruchte nämlich Söhnen, Erbsen, Linsen :c. hart bl. ben. Nm die zu vermeiden, mischt man der Speise, ehe man sie zum Kochen anseht, einen Kaffeelöffel boll Soda auf ei Gericht don 6 Personen 'bei. Selbst solche Hülsenfrüchte, welche schon mehrere Jahre alt sind, kochen auf diese Weise och ganz weich.
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