Indiana Tribüne, Volume 7, Number 41, Indianapolis, Marion County, 30 October 1883 — Page 2

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rr !?. . ,4? tiOllllll. V-"Hl4 JüqNtö ud Zpntasasaa5k. Jpfflcot 190 Mavylandstr. Indianapolis, Ind.. 30 Oktober 1883. Tie neueste Tafe!u?uslk. Wir Iciif n da? Wasser und da? Gas 'w. unsere WoHrunzen, wir unterhalten uns, obne daS Zimmer zu verlassen, mit GsschSstsfreunden in entfernten Stadt theilen, aber wir müssen immer noch in das Corcert und in'5 Theater gehen, wenn wir den Worten der darstellenden Künstler lauschen oder im Reiche der Töne schwelgen vollen. In dieser Be Ziehung stehen wir noch nicht auf der Höhe der Zeit und das muß anders werden. Ein reicher Mann, der im Victoriapark bei' Manchester in England ein reizendes Landhaus bewohnt, hatte kürz lich mit der Direction des Opernhauses vereinbart, daß ihm gestattet wurde, aus der Bühne einen telephonischen Em pfangSapparat auszustellen. Von diesem Apparate lief eine Partie Drahtlei tungen in da erwähnte Landhaus und bis unter die Tasel im Speisesaale, wo sie in einer Anzahl Abgabeapparaten oder Paaren von Hörrohren endeten. Die Fernsprechkreise der letzteren waren imitlelS zweier in einer Spirallinie um Einander geführten Leitungen hergestellt, !und hierdurch wurden die störenden Ein flüffe vermieden, die sich sonst, wenn mehrere telephonische Drähte dicht neben einander lausen, in Folge der Jnduction einstellen. Die Tafel war reich gedeckt, neben jedem Eouvert befand sich ein sinniger Blumenschmuck nnd unter diesem waren dieGehörapparate verborgen. Die Gäste, welche sich der Einladung gemäß sehr pünktlich einfanden, bemerkten sonach nichts Auffallendes an der Tafel und nahmen auf Einladung des Hausherrn kurz nach 6 Uhr ihre Platze ein. Nach der Suppe erhob sich der Wirth und sprach : Meine Herrschasten, das Orchester im Opernhause stimmt soeben seine Instrumente, ich bitte die Hörrohre un ter den Blumen vor Ihnen zur Hand zu nehmen und auch das Stimmen zu beobachten, es macht einen ganz eigen thümlichen Eindruck Die Gäste saßen lauschend, tauschten ihre Gedanken aus und der inzwischen erscheinende Fisch wurde mit Behagen verzehrt, als laut Ankündigung des Wirthes die Ouvertüre zur Zigeunerin- im Opernhause begann. Jeder Ton, jeder Accord, je des Ensemble war deutlich vernehmbar, bald so, wie wenn man vor dem Or chester säße, bald ganz anders. Die verschiedenen Töne wurden durch die Uebertragung verschieden beeinflußt, die C -i.one oer Blasm irumeme kamen am deutlichsten zur Geltung, doch waren larlll'tte unö dornet tast nlcht'von einder zu unterscheiden, die Streich musik trat hmter die Blasmusik zurück und ihre Töne, die tiefer lagen als das D au der dritten Linie des Baß chlü sel, gingen völlig verloren. Immerhin war das Tonverk als Ganzes vollkom men hörbar und von den ganz piano vorgetragenen Stellen ging keine einzige völlig verloren. Inzwischen Hatte man dem Hammel rücken mit Beilagen wacker zugesprochen. und als der ausgezeichnete Baritonist Ludwlg im Opernhause seine Bravour Arie loslegte, fand er auch in dem vier Meilen entfernten Speisesaale feine Zu Hörer in bester Stimmung.- Die tiefen und die hohen Töne wurden von dem Instrumente am schönsten übermittelt, jedoch sämmtlich eine Kleinigkeit tiefer. als sie der Sanger sang. Alle Then nehmer an dem Festmahle hatten den Künstler schon yäustg und auch m der ,selben Rolle wiederholt gehört und wa ren darin einig, daß das Telephon die Töne etwas niedriger reproducirte, als sie der Baritonist zu singen gewohnt ist. Dieselbe Erscheinung zeigte sich bei den übrigen Sängern undSängerinnen. Die Zigeunerin" wurde an jenem Abend von einem neuen Kapellmeister dirigirt, und wie genau die Oper im Speisesaale verstanden wurde, ist auch daraus ersichtlich, daß die Hörer im letzteren sofort bemerkten, daß der neue Dirigent die Tempi ein paarmal schneller und lebhaf ter nahm, als sein Borgänger. Höchst unterhaltend war es, den gespendeten Beifall vsn dem Fernsprecher wiederge geben'zu hören, derselbe war so außeror dentlich deutlich vernehmbar, daß au der Stärke desselben ein Schluß auf den Besuch der Vorstellung gezogen werden konnte. Zwischen dem Applause eines vollbesetztenHauseö und dem emeS Audl toriums, welches daS Theater nur unae fähr zur Hälfte füllt, ist ein gerade so gewaltiger Unterschied, wie zwischen dem Applause, der mächtig auS dem Herzen dringt, und dem frechen Klatschen der Claaue oder dem auS Achtung und Gut müthigkeit dem Künstler susgedrückten Beifalle. Wetten wurden gemacht, ob die beliebte Sopranistin Fräul. Perry Arlma em Encore geben würd oder nicht, ihr Gesang halte auch durch .den Fernsprecher so wundervoll geklun . gen, daß die meisten Anwesenden an ei ntm Da capo nicht zweifelten und wäh rend sie noch ihre Meinungen auStausch ten, klang auS den Drähten zum zweiten Male das schöne Lttd : Das Herz, vo Kummer tief aebeuat. Hält an der Hoffnung fest.- Während auf der Ta fel der Kaffee aufgetragen wurde, wa auch im Qpernhause das Jinale der Oper herangekommen und der Musik kritiker des .Manchester Guardian, der sich unter den Gästen b-sand, versicherte. eine Besprechuug der Aufführung gerade so gut schreiben zu können, als wenn sich im Opernhause befunden hätte. 0?in ominöses Voruriyeil. Cin ganz besonderes, aber nicht ganz unverschuldetes Pech im Avancement bildet das Tagesgespräch unter den Of sicieren in Wasbinaton. Als .im Jahre

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j- C CW ... . fI I . . - V ' i mußte, wurde dem Oberst im 133. Irr santerie-Regimente Frederick W. Ben teen die Stelle eines MajorS im 9. Ca vallerie'Regimente angeboten. Dir Ar mee tontbe damals wesentlich reducirt, viele Ossiciere mußten entlasten,' und diejenigen, dieblieben, konnten nicht in den Stellungen belasten werden, zu denen sie im Lause des Krieges vorge rückt waren. Das 9. Regiment besteht aus lauter farbigen Soldaten, Benteen wollte in einem solchen nicht dienen und og die Stellung emeZ CapltänZ im 7. ävallerte'Neglmentc vor, wclclze au? Weißen besteht. J:i dieser Stellung at Benteen 17 Jahre gedient, jetzt it -l IV 4 v ; . T i zum eruen vjiau 015 eicgeny?il zum Avancement uc ihn vorhanden, und mar soll er zum Major im 9. CavalleieNealmcnt befördert werden. Volle 17 Jahre hat sonach der genannte Ossi cier gedient, um nach Ablauf derselben enau so wett zu trn-. wie vor 17 Iah ren, ais er eines oruriyens wegen Die eile Stellung au.Zchlug, in welche er etzt bksorde:t wcrdcn soll. Daß er es. wenn er damals die Stellung als Maor angenommen hatte, zeht schon längst ,m Ode:!;eutenant gebracht hatte, ist nicht das einzig Verdrießliche bei der Sach?, sondern sein damaliger Entschluß hat ihn auch baare P80O0 gekostet. Um ährlich $500 ist der Gehalt eines Ma. ors höher, a'.s derjenige ernesCapitänö, lud Benteen könnte daher um mtnde ten? $3000 reicher sein. Ob er jetzt die Stelle bei dem 9. Negimente annehmen wird, ist noch nicht bekannt, er wird sich aber wahrscheinlich dazu entschließen müssen, sonst könnte er möglicher Weises nach abermaligem langjährigen Dienfte als Capitän derselben Eventualität geenübcr stehen. LZo: Kult :twm Herrscher. Daß den Weißen oder Kaulasiein in den mongolischen Chinesen noch ganz gefährliche Mitbewerber erwachsen wer den, kann man gegenwärtig schon auf den Hawaiischen oder Sandwich'Jnseln erkennen. Cin Herr, der 20 Jahre lang in de Operetten-Königreiche gelebt hat, macht über diese Angelegenheit dem San Francisco Chronicle" Mittheilun gen, von denen die wicyligflen kurz ym vorqlhoben zu werden verdienen. Unmittelbar nach der Kkins von 186o CG wurden die ersten Schaaren chine lZcher Kulis aus die Inseln gebracht. ES hatten sich Aaenturen in Hongkong, Macao und Shangai gebildet.' welche die Kulis contractlich auf drei Jahre anwarben und auf die Pflanzungen schickten. Der Lohn betruki urlpiünglich $10 monatlich nebst Belästigung md Behausung und stieg spater aus Mit wenigen Abänderungen werden die Kulis bei ibier Ankunft beute noch so be bandelt, wie im Anfange ihrer Einfuhr. Man sperrt sie im Hafen zunächst inBa racken ein, läßt sie durch Soldaten und Polizisten bewachen und beraubt sie ihrer Freiheit so vollständig, als ob sie gestohlene Afrikaner wären. Vom Qasen ge hen sie direct aus die Pflanzungen, wo sie hinsichtlich ihres Gehen? und Kom mens wahren ZuchthausReqeln unter worfen sind. Während der Arbeitszeit, die von Morgengrauen bis Sonnen Untergang dauert, gehören sie vollstän dig ihren Herren, und in den Feierstun den dürfen sie die Pflanzung nicht ohne Erlaubnißschem verlassen, weil sie angkblich zu schwer von einander zu unter scheiden sind. Aus die sinnreichste Art sucht man diese Halbsklaven zu be schwindeln, indem man ihnen für Zeit Verluste das Zehnfache am Lohn abzieht und allerlei Nebenregeln erfindet, deren Nichtbeobachtung ebenfalls Geldstrafen zur olge hat. Dadurch soll dann der dreijährige Arbeitstermin künstlich verlängert werden, aber neuerdings ha ben die geheimen Gesellschaften Agenten ernannt, welche den Chinesen die Tricks erklären und sie vor jeder Uedertretung der anscheinend so harmlosen Regeln warnen müffen. Die gelehrigen Kulis folgen aus'S Pünktlichste diesem Rathe, lassen sich nichts zu Schulden kommen und verlaffen nach Ablauf ihres Con tractes fast ohne Ausnahme die Pflan zungen mit S'IGO bis $300 in der Tasche. In Folge deffen fehlt es auf den Plantagen immer wieder an ArbeitS kräften, und die Löhne sind kürzlich in einzelnen Fällen auf $15 und sogar $20 heraufgegangen. Cs müssen seit 1866 wenigstens 20.000 Chinesen nach den Sandwich Inseln gekommen sein, aber aus den Pflanzungen sind ihrer höchitenL 6000. Die übrigen sind nach Ablauf lyrer uli-aupayn Velchaltsleute ge morden, und zwar ganz gefährliche Mit bewerber namentlich der deutsche Häu ser. Sie haben sich alle Handwerke an geeignet, treiben einen bedeutendenHan del und sind sogar in großem Maßstabe Besitzer derselben Pflanzungen gewor den, auf denen sie früher Sklavenarbeit verrichteten. Bald wird das ganze Kö Nlgreicy' rynen gehören, was sich aus folgenden Zahlen und Thatsachen er giebt : Gegenwärtig bilden die Chinesen den dritten Theil der gesammten Jnselbe völkerung, aber die erwachsenen männli chen Chinesen sind zahlreicher, als alle weisen nnd eingeborcnen Männer zu sammengenommen. Dies rührt natür lich daher, daß sie nicht verheirathet sind und keine Kinder haben. Roch stehen die oeutjchen Handelshäuser und Pflan ng.besiker an der Spitze, aber die ehemaligen KuliS rücken ihnen stark zu Leibe. Die'drei besten Pflan, unaen ae hören bereits Chinesen. Ah Fang hat : m.n ..c r -r r,.i,uiiflrl, aus saivai!, aus oenen ....!f mr aaaa a er zwiillzen uuu vls xuoo uanosleut beschäftigt. Wong Long beschäftigt auf Molokay 1000 Chinesen, und Lee Loy, der aus 'licaui der Nachbar des beruhm ten ZuckerkönigS KlauS SpreckelS ist. giebt ebenfalls 2000 Kulis Arbeit. Etwa zwanzig andere Chinesen, die sämmtlich als Landarbeiter angefangen haben. herrschen über Pflanzungen von aerm gerem Umfange und Werthe. Im Zuckergeschäste also machen die Söhne , x . . r w c Z us himmlischen Reiches .schonanz

fühlbaren Mltbcwerb, und däs ReiSge schäst werden sie bald monopolistren, da sie alle für den Anbau von Reis geeig neten Ländereicn schnell an sich bringen. WaS die Chinesen außer Reis noch brauchen, wird von ihnen selbst auS China eingeführt. Sie treiben keine Geschäfte mit den weißen Barbaren. Der schon erwähnte Ab Fang ist nicht ' ' 7 v i '

nur einer der reichsten Pflanzer, sondern c gem. won lyer nen ursllgen'us. auch ein Importeur von Bedeutung. tritt mit den beiden BrownZ gehabt un) Im Kleinhandel sind die Mongolen unschte rine Stebecftofuna zu ermti. rtH,r.fnmi, .w.mIhm den. Frau henderson führte den Au .

WVmk j V te.i . wIVUkl UUhfc Läden, auf den Jnfeln sind in chinesischen Händen. Bon den Hunderten von Wer. saufsstätten, die an der Hauptstraße von r.K ..r.-v ' Rl.:x. Honolulu belegen sind, befinden sich nicht mehr als sechs im Besitze von Weißen. Neuerdings und eine chine schast begründet r?x rrjf tlV VlitVi.i UllfcIVit, iwvi v v v i az k5f.. I7t..5,. i.? älillU OtUtUIUUU Vlfc ViUidt;Ull(tt VV3 ".it.'fls-.x.-...8.x 'm.n.. fM;? rungsodiekte halt uno am liebsten jedes Jlr 25.000 Snlil einführen möcht.. Selbst an der nächsten Wahl werden die 3, tae i5ntn tnit Ke' ! XUn I gurung errichten. r r nr x - . . , Gesell chaftllch nehmen unter den be. schriebenen Verhältnissen die Zopsträger auf Hawaii natürlich eine ganz andere ttiiungcui, in w er. oiaaicn. Sie haben viele elegante Hauser und erden den Weln gleich geachtet. Da gegen haben sie moralisch das Reich sehr heruntergebracht. Da sie nicht verherratbet sind und mit Frauenzimmern aller Rassen Umgang Pflegen, so haben sie oas lur oer Ieooreuen oergiiler, von ihnen soll auch der Aus,tz herruh, ren, der so fürchterliche Verheerungen auf den Inseln annchtet. Wo )i noch nicht hingekommen sind, sterben die Einaeborenen auch nicht aus. Auner Ka f v v rrt r rr w lakaua, dem die Chinesen mehr Gold werth sind, als seme Rasiengenollen,chat nuaj yiumuiiü tic iyiuciiuj. uutajui k . i i -h. j. i a iui M MM M. A j. m m I über Hawaii für einen Segen erklärt. ic Jers.Zi-Süml's: Die Marschen, die sich aus Nkw J-r sey nach Pennsylvanien hinein ziehen. bieten gegenwärtig einen bezaubernden e rr . etf e , . . . n noua. er ÄUsenlyaii in iunen in zwar auq im yeroue mqi geiuno, ooq gehören ihre schädlichen Ausdünstungen namentlich der Nacht an und ein mehr ständiger Aufenthalt in ihnen behufs des luolums icrcr elgeniyumiiqen Vazon l l. - v - ueiien i oöne aue vvijaijr. .tirgenos rann man oie eronoiumen m )oiqti Schönheit und Mann,chsaltlgke:t er blicken. Die Alpkräutee oder Eupato rirn mir lyren purpurn uno rvelö ge streiften Blüthen und goldgestreisten m t ? 1 1 v cw n rt illllern, oic ?ruern ooer slerno:umen : vt:x jjec-jt o I in lyreri uncnuiiaj uisnnicysalyenfaroen, die niedriaen Sonnenblumen mit den großen gelben Blättern, die dort wach sen. und ntidriae Busche, schlank ausze schossene Sträucher mit ibren blauen und rothen Beeren vereinigen sich zu einem wunderlieblichen Gesammtbilde. Willkommen sind diese zu ungewöhn licker Vollkommenbeit entwickelten Vee. ren auch dem Gaumen, die Heidelbeeren, v. v jt i m .i. c c on .ir. . vie oiqr am ooen, uno oie Preißeioee ren, die in einer Höhe wachsen, daß man sie gerade mit dem Munde erreichen kann. Es ist eine edle Familie, dieie nige der Heidekräuter oder Eriken, zu der sie gehören. In der alten Welt Hai sie Vertreter, die wir nur auS den Ge v...k V V avouiern icnncn, oper oer uruoecr. 5?"! , . ' die dem oroeer ähnlichen Kalmien, die sußdufienden Azalien und die Alpenrosen oder Rhodo dendron blühen bei unS im Freien, sind - avtVr l"?glimi,C9. u"cn" eingeführt und sind verwildert. Auch die Elfe oder Clolse, auch weiße Eller genannt, entfaltet ihre Blüthen, die mit den .Kätzchen" der Weiden Ähnlichkeit haben. Die Stockrose oder Nosenmalve.

der Eibisch oder Rosenflitte, verschiedene DreErnteinNord-aro-ylrf'n Nttn Vkn-N n ?ain,n kZ.l l'ma beträat nur wei Drittel einer

Sammetpappel, die Kaiserkrone, entsal ten ihre Kelche und die Baumwollstauden lasten ihre Samenfäden im Winde flattern. Schwertlilien glänzen in ihren bunten, bogenförmigen Blättern und die Sumpflilien entzücken durch das ge sättiate Tiefblau ibrer Blütben. Eme ganz andere Flora weisen die w ' Kumpel aus, die in au.getroclneten Sümpfen zurückbleiben. Dichte Teich' linsen überziehen die Oberfläche . des Masters, aus ihnen scheinen die weißen und gelben Blüthen der Wasserrosen zu schwimmen und dazwischen leben und e weoen lylerltaze formen, die in iyrer unendlichen Mannichfaltigkeit sich nur unter dem Mikroskope dem Auge de? Forschers enthüllen. Ueber und zwischen der Pflanzenwelt T X. . c V f. t . . i. iqroeor uno i.azwirrr oas yeer oer n !icitn L ftaltern Schmetterlinge, coroaioenimmanze, rauermaniei von m)!!. rn i r r n o'VA81"' sumA'N k Biknen. Lauisröschk, grun. wie die BlSltir. B M M rtHM-M M M M M lit UüUilCll, UUIUI VUii Kühne That eines Mädchens. """" Sieden Meilen von St. Mary'S, ry t r i rr cm er . ri i : , PleafantS Co., W..Va., ist der reiche Farmer J,ac Henderson angesesten, in desten Hause Fraul. Nannie I. WellS. t ;8lT8.ei tieÄr V'lr8?' st5h. .?aS :ju3e mWn jotte ein rlyuttnip uu vim Farmer trxanorr rnrnHin Zs." fcufft. tiivthrAAin A4u vtwwiii vv iit vivvufc vtt vvwiit uuttij aber keine Anstalt machte, sein Wort zu halten. Aus diese Wiise wurde Nannie vor einigen Wochen Mutter, ohne daß sie den HochMring am Finger trug. Sie erhob Klage geg?n ihre? Verführer, dieser wurde verhastet, eö gelang ihm aber, dem Constabel, dem er zur Lewa. cbuna überaeben worden. u entkommen und sich nach Ohio zu begeben. Vor einigen Tagen kehrte er von da zurück und begab sich mit seinem Bruder Bob nack k,enderson'S arm. Es beaann u dämmern, als sie dorttrafen. und

u.i,v vuu F 4VüVu.ii, vuf,c uu über $100,000 gekostet. Zum Füllen Pflanze zu Pflanze und die grünen Heu- der.Bälge. dienen zwei Dampfmaschinen schrecken suchen an . Gewandtheit de von fe 10 Pferdekraft. Die nächst größF uges uut den Schmetterlingen zu wett ten Orgeln sind diejenige in der Pr.nz lsern. Albert Halle in London mit 111, die in

1 ließen wannte un) deren TSwester durch .eine Magd bitten, ln den Hof zu kominien, um dort über ihr Verhältniß zu ' verhandeln und ein Abkommen zu tref. ftn. Die Verhandlung dauerte ziemlich lange, und Henderfon forderte seineFrau . auf, die beiden Mädchen in das Haus ! zu rufen und den Gebr. Jrown zu sal?en, daß sie den Hof zu verlaffen hatten. i iw f .ii. fi c.it.-l . .i! c r

. O Orv C 'V 3 .""al A. k?" tt ?rf "3 ÄV?i?5 ' l V verlaffen, bevor si zu einer endguitizen Vereinbarung mit Nanme gekommen f. l"en Vereinbarung mit Nanme gekommen Der alte Henderfon wurde hier , . . s r halle iQ r . j ,. , AM wickelt, in dem von ten beleidigendeRedenrten sielen. Hen. ! t v.. .:;(,,.:. m .M n c W ' a!ä n S'S an" W in das Hau?, kam gleich daraus n:tt sei- - N?Ä.N ösznete, äußer rowns, daß er !IC llll wv u.vm wmw, UU3 U li'.Uii lit . -Un htn r.fz .UR Ct. rz ,, ",- f.-r!f f iv" Vvl v .ti tyvtwbu ?-,-:-, mk oo ftA innirf. mtrtr bli,k und rei. dnrck. Kim, Bemerkungen den Zorn des alten Manes immer mehr, henderfon sah wie. yuit nack seiner libr und Un nnrFi Ablauf von z?hn Minuten kaltblütig aus Alexander an. Da sprang Nannie, die zen Stiesoater beobachtet hatte und die Entschlossenheit desselben kannte, vor Alexander und deckte diesen mit ihrem Leide. In dem elben Augenblicke krachte der Schuß und die Kugel ging dem Mädcken durü daS Sckulterblatt in die Brust. Dasselbe sank lautlos zufam men und ist äußerst gefährlich verwun .nh-rfnn ffs.rjt n i,k Ml,. ! '"' I"" !-() 'r .- k,r sgt dielen mit eine Kalk,. ci0ge zu Boden, der letztere sprang i von Blut überströmt aus, entriß - . seinem Gegner das Gewehr und schlug mit solchem auf ihn los, bis es Frau Henderfon, Bob Brown und Nanrne's Schwester gelang, Die beiden Streiten den zu trennen. Die beiden Brown und Henderson wurden verhastet, jedoch gegen Bürg schast auf frein Fuß geseht und haben . -. . . daS Verfahren der Großgeschworenen zu warten. Die Aerzte aeben die 0 s nun nickt auf. Nannie trok der Ge Ehrlichkeit der Wunde .durchzubringen d Alerander Brown bat einen seierli I . .. n Schwur gethÄJ, daß er in diesem Falle das muthig. Mädchen heirathen werde, das sich sür seinen Verführer ge Kfert bat. Die oan,e Nachbarschaft h-ingt Fräulein WellS die lebhaftesten G.psthieen entgegen, sie hat mensch rick aekeblt. aber viel mebr iL an ibr ae 1 - -r w r w sünd't worden. 'w " o Bei Alkali, Wasco Co., Oc., wurde künlich ein Pelikan oetödtet, der von Flüaelspitze zu Jlügelspitze über Fuß und vom Schnabel bis zurSchwanz spitze 5 Fuß mißt; sein Schnabel ist 10 Zoll lang und der darunter hängende Sack kann eine halbe Gallone Wasser aufnehmen. Die Farbe des Thieres ist I fjc.. ... ! 7. k.s (Pi icynerWeiß ummm -ny sen an den Flügeln. DaS Thier wird ausgestcpit; ausfallend ist eS, daß sich dasselbe so weit vom Oceane entsernt hat. Vom Anlande. I A d a m s E 0.. M i s s . b a t 1303 mehr weibliche, als mannliche Bewoh 'ie Papago-Jndianer UUn ,-dinas kleine Quantitäten olbstauDNQchuma in Arizona ge irAt - - , f. 0..k ?Z",nb.ause in Laredo Texas, dars während der Vorstellungen geraucht werden. Durchschnittsernte. JohnGardifon, Nacktwäch ter auf dem Dampfer Jfcröo", hat in nerhalb der letzten 9 Monate 16 Men schen in der Eliot Bai im Territorium Washington vom Tode durch Ertrinken aerettet. die meisten mit Gefabr des i r I w ' eigenen Lebens. Eine kleine weißeSchlange mit rosenrothen Augen, die in siedendem Wasser lebt, ist die neueste Sensation. Eine solche wurde von den Farmern I. W. Davis und Robert Bagby von Rus selville, Or., in einer heißen Quelle am w ' Ufer des Clackamas entdeckt. Man ha lanae aenua ealaubt. dan der Sala mander im Feuer lebe, um auch einma glauben zu können, daß sich weiße Schlangen in siedendem Wasser ganz I . ' . ' . " " vejonöerS wohl besinden. DieOraelinderStewar m?.mrZl ff,.,f. ; m,-n ßitn. s.uuvwku.fc . v"7f L. I.. ist die M,e ier W,! ste da, ll5 Reaili.r. 7 iss ms sin und ba, 1 . .-. - " U-t-"r --fcw- -mr I " - - - der Cincinnatiee mU 96 und die in der Bostoner Musikhalle mit 81 Registern. I ffin tnit sZtntrnfinv nnm V ajHÄMfih itt i , --c , jvv. w IHMVttkW f gelpbia 800 Wohnungen bester Art in der28.Ward jener Stadt. - Es scheint bei uns hundert, van Millionären iu geben, welche wie die Veilchen im Ver. borgenen blühen. Wm . . rYl . . . , .c, einer..'. onatSZchrisl n rf l r X. i v .?.., . . rv. . JfLff blf le können wir die Indianer uttn. wer hen? Vielleizt ist daS ?ö dadurch zu erreichen, daß man die. ersteiner und dann an Cigarrenladenbesitzer verkaust. ' f n 1 10 v 0 r 1 Ji e 1 a 1 1 r D" cerS' Union" hat, ähnlich der .GrocerS' Protective Association" in Brooken Be schlüste gefaßt, in welchen sie tr S,;UngS -Arbeit, durch welche ehrlicher Ar. beit Concurrenz gemacht wird, als un attecht erttärtund 7ihren Mitgliedern

sowohl als allen Grocern im'ganzenl

Staate empsiehlt, in der kommenden Wahl zu Gunsten der Abschaffung deZ I5.oniraai.si ums in den GesZnanwen deS Staates zu stimmen. Zur Erklärung mag hier beigefügt werden, daß in der i. i. . D. es i r- m t itgrcn egl.'alur em öt)t$ eriaj.n -vnrde. das bestimmt, daß die Frage, o! das jetzt bestehende Contractsystem in den Gesängniffen abgeschasst werden soll oder nicht, dem Volke bei der nächsten Wahl zur Abstimmung vorzulegen ist. Nach demBericht desSilsögeneralpostmeistersElmer haben die Kos ten sür den Sternroutendienst in den letzten vier Jahren um $2.582,057 ab genommen, wogegen die Meilenzabl um beinahe zwei Millionen zunahm. Man darf jetzt auf weitere Reformen in diesem Wienst ho sen und damit ist bewiesen. daß selbst die ungünstig verlaufenen Procesie gegen die Schwindler ihren moratlichen Effekt nicht verfehlten. Schon wieder hat ein ena lisches Syndikat, mit Sir John Kaye an der Spitz?, 20,000 Acker amerikanischen Lande gekaust, diesmal im Sa cramenlothale, Polo County, Cal., wo von der Alfalfa.Pflanze 5 Schnitte Heu imJahre gemacht werdeu können. 5500, 000 sollen darauf verwendet werden, das Land gegen Überschwemmungen einzudeichen. Der neue Ver. Staaten. Senat wird aus lauter reichen Leuten bestehend geschildert; nur die Herren Blair, JsneS von Florida, Frye von Marne, ötenna und Rlddleberger werden wenig wohlhabend genannt. Auch im Repräsentantenhaus werden mehr reiche Leute als je vorher sitzen. Ein S e i t e n st ü ck z u d e r E n r sührung des Knaben Cbarley McComaS durch die Apachen hat sich in dem mexicanischen. Stadtchen Sabmal unweit Socorro, R.-M., zugetragen. Als vor drei Jahren die Bande deS Häuptlings Alctorla in jenem Theile des Tcrrito rlums vau te. sielen in den Ladrona Bergen drei Weiße und ein neunjähriger Knabe den Apachen in die Hände und wurden, wie man bisher annahm, getöd tet. Wie Leichen der Erwachsenen wurden gesunden, nicht aber diejenige deS Knaben. Der letztere ist dieser Tage in dem Städtchen aufgetaucht, war in einen indianischen Lederanzug gekleidet, wurde aber sofort von seinem Vater erkannt. Er erzählt, er habe mit angesehen, wie die drei Männer getödtet wurden und dann habe ihn Victoria nach Medloce in den Bergen der Sierra Madre gebracht und dort habe er bisher daL Vieh der Indianer gehütet. Er befand sich unter den Weißen, die von Gen. Crook aus den Händen der Apachen' befreit worden sind, war zunächst nach der San Carlos Reservation gebracht worden und hat sich von dort nach Sabinal durchgebet telt. Unter einer Straße in Greenwich, welche die Grenze zwischen den Staaten New Z)ork und Connecticut bildet, betreibt Jeremiah Wahlen schon seit Jahren eine Kellerwirthschaft mit Schnapsschank. Die Treppe, welche nach dem Keller führt, befindet sich zwei sellos in Connecticut, aber in Betreff der Wirthschaft ist dres unentschieden. Wha len behauptet, dieselbe liege im Staate New Nork; er wurde kürzlich wegen Verkaufs von Branntwein ohne Licenz verhastet und der Proceß ist letzt m zwei ter Instanz anhängig. ES gilt zunächst, die Grenzlinie zwischen beiden Staaten genau festzustellen. Der Keller, welcher in der Nachbarschaft Pigeye" genannt wird, wurde 1840 gegraben und zwar speciell zu dem Zwecke, in demselben den in beiden Staaten über den Verkauf geistiger Getränke bestehenden gesetzlichen Bestimmungen ein Schnippchen zu schlagen. Jedenfalls liegt der Keller in den beiden Staaten und der ' Wirth kann bald in dem einen, bald in dem anderen Schnaps verkaufen. Der fünfjährige Charlie Jackson bestieg dieser Tage in Nashville, Tenn..einen Straßenbahnwagen. Kaum hatte sich der kleine Kerl zurecht gesetzt, so zog er eine Cigarre aus seinem Kleid chen und begann gravitätisch, dieselbe .kalt zu rauchen". Die übrigen Pasta giere lachten und fragten die Mutter, warum sie dies dem Jungen gestatte, und dieselbe erwiderte : .Charlie ist so sehr daran gewöhnt, an einer Cigarre zu saugen, daß er ganz nervös und krankhaft ausgeregt wird, wenn wir eS ihm verbieten oder ihm die Cigarre weg aehmen. Wie er zu dieser Angewöhn heit gekommen, ist, weiß ich nicht. Er drennt die. Cigarre auch gern an und raucht sie alSdann, ohne daß er je die zeringsten unangenehmen Folgen hier lon verspürt hätte, läßt sich jedoch von )em eigentlichenRauchen leicht abhalten, venn wir ihm nur die Cigarre lasten.an vlcher er alSdann laugt Dkuise Local-ar!".Z. 9lfn St (AfrnTtynf 7 s.f 'KJ V ! W y l " W v Der diesjährige Wein entsp?'t wo' l in quantitativer, nicht aber in q - rli'ct v:r Hinsicht den gehegten E?a turg?n. Derselbe ist so reicdlich ge:a hen. daß es den Weinbergbesitz?rn an den nötbi gen Geräthen. fehlt, was auch die Urfache ist. daß solcher im Preise ?Vt auf die Hälste zurückgezanzsn'ist. Für die günstige Elitw'tckelunz der Traudrn wzr es im Juli und noch später zu llt und ncß; auch die herbstliche W'trung trat viel zu srüh ein und durch den anhaltenden Regen verloren dieselben an Güte und mußten früher gelesen werden. Einige Wcinbergbesitzer, wilche gesunde Trauben haben,- lasten dher dieselben noch hängen. Die Beeren sür roeiben Wein haben sich gleich? Üß!grr entwickelt, als die für rothen Wein. Ringen, 7. Octbr. Die heutige Schlußfeier unseres Schützenfestes roar vom herrlichsten Wetter begünstizt'und hatte Tausende von Menschen angeleckt. Den Löwenantheil an den besten Prei sen haben Mitglieder der Frankfurter Schützengesellschast errungen. Den ersten Preis auf der Festscheibe Germania, das von Herrn von Miller in München ge stiftete Jagdtrinkhorn im Werthe von tfOOStthlni. erhielt HerrFay au.Frank ' fürt, den ersten Preis auf der FeIscheibe

Äingen, das Gemälde ' von 'Äüdolph Cronau, Herr Wilhelm S'midt au? Frankfurt. Von Frankfurter Schützen erhielten ferner hohe Preise die Herren Schuster, Brönner, Horn, Keim, Fetzer, Meister, Stemmler und Best. Den ersten Preis auf der Jagdfcheibe errang Herr Jean Scholl, Dingen, auf der Standfcheibe Herr Heinrich Grafs. Bingen. A l t o n o, 7. Oct. Nachdem längere Zeit hier nichts von .socialistischen Au schreitungen vorgekommen ist, sind neu erdingö folgende Personen ausgewiesen worden: Schuhmacher Friedrich Prinz (früher bereits einmal ausgewiesen und auf sein Ersuchen unter demVerspiechen, sich aller socialistischer Bestrebungen zu enthalten, in Altona. wieder zugelassen), August Eichlcr, Friedrich Grand, Hein

rich Andersen, Christ. Carstensen,sämmt lich Schuhmacher und, hier in Altona wohnhast, sowie der vom hiesigen Land gericht wegen VerkausS socialistischer Schriften zu 5 Wochen Gesüngnlß ver urtheilte Cigarrenacher Heinrich Theo dor Schrigge in Ottensen wohnhast. Allen sechs Ausgewiesenen, unter denen vier verheirathet und Familienväter sind, ist aufgegeben, innerhalb drei Tagen den AuSroeisungSbezirk zu verlosten; dieselben werden morgen schon, gemein schastlich mit dem auS Hamburg auSge wiescnen Cigarrenarbeiter Vehling die Ltkise noch Amerika antreten. Schrigge hatte das Protokoll über den Congreß der deutschen Socialdemocraten in Ko pcnhagcn und andere Agitationsschriften bezogen und an seine Collegen weiter zerkaust. Er geht nach Verdüßung sei . FrtfV W cw m ne? Strafe gieicyiaus nacy Amerika. Brsunfchweig, 4. Oct. Ein furchtbarer UnglückSfall hat sich in der Nähe der Eisenbahnstation BSrßum er eignet. Eme Arbeiterfamilie wollte von Wolfenbüttel nach Hornburg ziehen, vs der Mann auf einer Domäne Arbeit ge funden hatte. Vom Bahnhose Borßum holte ein Knecht mit einem Fuhrwerk die Familie, auS dem Ehepaar und 6 Kin dern bestehend, sammt ihren Habfellg keilen ab. Oben auf den Wagen, zwi schen daS armselige Mobiliar, placirtc sich die ganze Familie. Der Fuhrknecht schlug, trotzdem er vorher gewarnt wor den, einen Feldweg ein, der dicht an dem sumpfigen Flüßchen Ilse vorbeisührte. An einer Biegung deS Weges schlug der Wagen um, die Jnsasten destelben stürz ten mit den Möbeln in daS sumpfige Gewässer. ' Dem Vater gelang eS, sich zu retten und aKH noch die zwei ältesten Kinder lebend aus dem Waster zu ziehen, die Mutter aber und die vier kleinsten Kinder ertranken. AuS Thüringen, 7. Oct. Der Waarenverkehr zwischen Thüringen und den Vereinigten Staaten Nordamerikas hat sich in dem letzten Geschäftsjahr vom 1. Oktober 1882 bis 30. September 1883 sehr gehoben : von 639,112 Dollarz imVorjahre hat er sich auf 873,907, also um 214.794 Dollars erhöht; ins besondere kommt dabei die Ausfuhr von wollenen Kleiderstoffen und Mustkinpru. menten (Harmonikas) in Betracht ; für erstere beschäftigen Gera und Greiz 14, 000, für letztere arbeiten 1000 Arbeiter. Die Stadtverordneten von Gotha ha ben dieser Tage den Wiedereintritt in den Thüringischen Städteverband be schlössen; vor mehreren Jahren war Gotha ausgetreten. P o t s d a m, 6. Oct. Der Veteran Ernst HSsner in Caputh' bei Potsdam beging gestern die Feier seines 90. Ge burtStages. Derselbe diente seit dem Jahre 18C6 als Freiwilliger bei den da maligen dritten Jägern und brachte es bis zum Fähnrich. Der Alte erfreut sich noch heute einer verhältnißmäßig guten Gesundheit und raucht täglich, vor der Thür seines Hauses sitzend, mit Wohl behagen sein Pfeifchen. Neustadt a. D., (Bayern) 6. Oct. Dieser Tage ' fand hier eine Trauung statt, bei welcher der Bräutigam ein 81 jähriger Greis, der ehemalige Hosbauer, nunmehr Privatier I. Huber, die Braut ein junges Mädchen von 22Jahren war. W orm s, 10. Oct. DaS von der Stadt WormS veranstaltete ?utherfest wird am 30 Oktober, Nachmittags 4 Uhr, in der DreifaliigkeitSkirche eröffnet werden mit der Aufführung deS kirchlichen FesispielZ .Luther" von HanS Hkrriz. Ja einzelnen dra'nati schen Scenen, dargestellt von Wormser Bürgern (nur die Hauptrolle ist in den Händen eineL Schauspieler.), soll das Festsviel das Wesentliche auS dem Leben und Wirken Luther's zur Anschauung bringen. . Nur mit den einsachslen Mit teln wirkend und j:den eigentlich thea tralischenEffekt verjchmähend,sollen diese Scenen durch lebendiges Wechselgespräch und GisSnge den großen Gegenstand dem Verständniß und dem Herzen der Festtbeilnehmer nahe bringen. Nach dem Fzstspiel wird Abends daZ Fch durch tämtliche Glocken der lv. Kirchen der Stadt eingeläutet werden. Am 31. Oktober sidet Morgens Ci Uhr Fest. geläute, 7 Uhr Blasen vonCyorälen vom Thurm der DreisaltigkeitSkirche statt. Die Predigt wjrd Obe.'consiflorialralh Dr. Köhler halten. - An den EotteS dienst schließen sich Ansprachen der Vertreter deS Kirchenregiment?, der Lan desuniversität, deS Predigerseminars, der LandeSsyode. -Nachmittag 2 Uhr wird ein großer Festzuz zum Denkmal und um 4 ein Bankett im Casinosaal v.ron staltet. ' Aus dem Nhelngau. 5 Oct. D!e HcrbstauZsichten, die sich in Folge' der günstigen Wiktcrung im September so schön geZZalirt halten, werden jktzt wieder trüber. Seit einiger Zeit haben wir anhaltend Nkgenroetter lHid dabei eine recht empsiiidliche Kälte, welche der Veredelung der Trauben sehr hinderlich ist. Statt der gehegten Edeisäul. tritt die Rohsäule aus und zwar sovohl bei den weichen zTraubensorten, als auch beim Riesling. Dadurch leiden Quan tität und Qualität. Im unteren Theile unseres GaueS w:rcn die Frühburgun der bereits gelesen ; mit dem Mostge wicht sowohl, alS auch mit dem PttiS ist man dort zufrieden, nicht fo aber mit der Quantität. , - . .