Indiana Tribüne, Volume 7, Number 26, Indianapolis, Marion County, 15 October 1883 — Page 4
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Ist das beste Heilmittel gegen Mi verschiedenen Leiden der Lunge und Kehle, wie sausten. 5zeiser!eit. Bräune, Erkalt ung, (Znabrüstigkeit, Influenza, Luftröhren - (Sntzündung, sowie gegen die ersten Grade der SchroZndsucht und zur Erleichterung schwindsüchtiger Kranken, wenn die Krankheit schon tiefe Ein schritte gemacht hat. PreiZ. 25 CenU. Geo. F. Borst, DkliW Apithckc. Recepte verden ach Vorschrift gefertigt. Chemika7len, Arzneien, Parfümerie-Waaren, Farben, Cigarren, und alle in'Z Apothekerfach einschlagende Artikel, zu den billigsten Preise. 440 Süd Meridkau Straße. Indianapolis, Ind., 15. Oktober 1883. LoLellles. Civilstandöregisier. Geburten. (U angkföZrik Namen sind lt Ut Catctl dir der Mutter.) W. H. Partlow, Mädchen, 13. Oktober. R. W. McJntire, Knabe, 12. Oktober. Heirath en.JameZ C. Wbeat mit Flora E. Soliday. Arch. D. Woodyard mit Ella Daroscn. T. H. Strickler mit Emma O. Scxton. Todesfälle. R. Rowinkil, 2 Jahre. 12. Oktober. Benj. Johnson, 5 Jahre, 13. Oktober. S- Scharlachsieber No. 59Ash Str. LS Heute Abend regelmäßige Stadt rathsstzung. Die Irrenhaus - Commission wird am Freitag in Sitzung sein. Len Crane, ein früherer Polizist wuröe.alZ Eisenbahnpolizist angestellt. ,Er spricht für sich selbst." war das Urtheil einer Dame über Dr. Bull'Z Hu sten Syrup, eine einzige Flasche erlöste mein Ktnd von einem heftigen Husten." ! DaS Monopol ist ein Fluch unse rer Zeit. Wir werden e3 bekämpfen ,wo wir eine Gelegenheit haben werden. aT Jacob Streicher von der Firma I. Streicher Sz Co. machte ein Afstgn ment.. Heute Abend werden die Demo kraten der 8., 9. und 10. Ward den Sieg in Bezug auf ihre StadtrathLkandidaten feiern. Dem Herrn Joseph BridgcS an College Avenue wurden einige Pserdege schirre gestohlen. Ernest Clisscr, ein Bürschlein dessen Heimath Libanon ist, und daS von dort aus- durchbrannte, wird von der hiesigen Polizei gesucht. Herr W. D. Morris ein Feuer, vehrmann hat resignirt und eine Stelle in dem Geschäfte deö Herrn Tucker ange nommen. SO Wir möchten die Herren Schmidt und Lieber doch ersuchen, anzukündigen, baß sie ihr Bier auSschlieW siir solche Leute brauen, welche für . Schmuck gcstimmt baben. S&" Der bei der Deutschen Feier erzielte Ueberschuk von 528.16 wurde laut Beschluß des Comites zu gleichen Theilen zwischen dem protestantischen und dem katholischen Waisenhaus getheilt. ES lebe die arbeitende Klasse. daS ist auch das Motto des Hrn. Hitzelberger, No. 18 Süd Delaware Straße. Er fetzt dem Arbeiterein Weinchen vor, das deli kat ist und doch nur 25 Cents per Flasche kostet. Arbeiter erquickt Euch nach deS TageS Last und Mühen, an einer Flasche Wein wie man ihn nur bei Älbert Hitzel berger bekommt. SO Bon Samstag Vormittag um IQK Uhr an, bis Sonntag Nacht um 12 Uhr, hat die hiesige Polizei 50 Verhaf. tungen vorgenommen. Das war die größte Anzahl innerhalb so kurzer Zeit seitdem die Metropolitanpolizei im Dienste ist. Hrn. ThoS. Brennan, Sekretär der irischen Landliga wird am Mittwoch Abend in hiesiger Stadt in der Masonic Halle sprechen. Für seinen Empfang werden großartige Vorbereitungen getrof fen. Mayor GrubbS wird den Vorsitz in der Versammlung führen, und mehrere hiesige bekannte Redner werden ebenfalls sprechen. Eme Prozession der hiesigen irischen Vereine wird sich mit der Union Band an Emerald Halle aufstellen und vor Beginn der Versammlung durch die Straßen marschiren.
Wer von unö seinen Bedarf beziebt, braucht nicht für extragroße Anstrengungen und Ausgaben bezahlen. Gute Kleider für Kerren und Knaben und ökonomische Geschäfts-
fübrung ist unser Motto. No. S und 7 West Wasbkngton
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Der lustige Krieg! Wir haben den Krieg, den die Herren Peter Lieber und C. F. Schmidt und einige Wi.'the, welche wir schon genannt haben und weiterhin nennen werden, unö erklärt haben, den lustigen Krieg genannt, weil daS Unterfangen zweier Brauer und eine? Backerdutzend Wirthe eine Zeitung ruiniren zu wollen, unL belustigte. Im Grunde genommen, ist jedoch der Krieg ein sehr trauriger und Die, welche ihn be gönnen, haben sich damit in eine durch aus nicht beneidenSwerthe Situation ver lebt. Die .Tribüne" hat vor einem Jahre mit allen Krüstcn gegen eine drohende ungerechte Maßregel angekämpft. Sie hatte dazu keine andere Verpflichtung, als die des RechtsgefühlS. Sie nahm mit Eifer die Partei der Wirthe, als einige Spitzel sie in gemeiner Weise ver folgten und eS muß anerkannt werden, daß eS bloß der Energie der Tribune" zn verdanken ist, daß die Constabler Reinhold und Slater ihre Verfolgung aufgaben. Der Dank, welcher ihr dafür wurde, besteht darin, daß die Herren Peter Lieber und John und Edward Schmidt und ein Bäckerdutzend Wirthe sie in Acht un Bann erklärten, als sie eS wagte, ein Ansicht für sich selbst zu haben. In Zukunft werden die Herren eS wohl unterlassen, an daS Publikum im Namen der persönlichen Freiheit zu appelliren. Wenn sie 'sich wieder einmal vor den Temperenzfanatikern fürchten werden sie sagen müssen : .Wir sind zwar eben so große Fanatiker, aber schützt unseren Geldsack.- Und statt deS Banners der persönlichen Freiheit werden sie den Geldsack schwingen müssen. Die .Tribüne" war der Ansicht, daß die Temperenzsrage in der Stadtwahl keine Rolle spielen sollte, daß eS für die Sache des Liberalismus besser sei, die Temperenzsrage nicht mit Gewalt in jede Campagne hineinzuzerren, daß die Deutschen auch für andere Fragen Interesse
haben, als die Temperenzsrage und daß sie nicht Willens sind, .dieselben ganz bei Seite zu werfen, und hat die Ansicht offen kund gegeben. Daß die Tribüne" in vollständigem Einklang mit der Masse deS Volkes stand, daß besonders die Arbeiter-Bevölkerung die Ehrlichkeit und Richtigkeit der Stellung der .Tribüne" erkannte, zeigt der AuSgang der Wahl. Daß darob einige Wirthe und zwei Brauer uns ihre Kundschaft entziehen. berührt uns weiter nicht und zeigt bloß deren Unklugheit. Jeder Einzelne hat das Recht zu thun. wie ihm beliebt, aber sobald eine Klasse gemeinsam in der Weise auftritt, wie die Herren Schmidt und Lieber und das Bäckerdutzend Wirthe, dann wird eS zur Verschwörung und dagegen werden wir unS mit allen unS zu Gebote stehenden Mitteln wehren. Die Waffen, welche man gegen uns führt können wir auch führen und wir haben den Vortheil, daß die Masse des Publikums auf unserer Seite ist. Wir beugen uns weder vor dem Geld sack, noch laufen wir ihm nach. Die 15 Cents des Arbeiters, an denen die Schweißtropfen schwerer Arbeit hängen, sind nicht weniger werth, als die 15 Cents des reichen Brauers, und werden uns außerdem it Liebe entgegengebracht. Wir schreiben unsere Zeitung für daö Volk und nicht .für einzelne Klassen. Wir sind stolz darauf, nicht von einzelnen Klassen abhängig zu sein, wir sind stolz in dem Bewußtsein, stets das zu thun, waS wir für gut und recht halten, und werden von unserem Pfade nicht abwei chen. Wir freuen UNS dessen, was wir gethan. Wir werden auch in Zukunft daS Monopol bekämpfen und die Jnteres sen der arbeitenden Klassen vertreten, wir werden stets das Banner wahrer Person licher Freiheit hochhalten, und glauben den Beruf zu haben, nicht unS leiten zu, lasten, sondern zu leiten. MayorS Court. Eine nette Gesellschaft wurde heute dem Mayor vorgeführt, es waren ihrer 46, wovon 16 am Flusse ihr Lager auf geschlagen hatten, welch Letzteren . für die nächsten paar Wochen alle NahrungS sorgen genommen sind. Harry Dodson scheint vor dem zarten Geschlechte wenig Respekt zu haben; er schlug Nettie JoneS und mußte büßen. Joseph Graham widersetzte sich der Verhaftung und gab dem betreffenden Polizisten eine Maulschelle. Bestraft. Michael Curry, Warren Moore und Eriah Rooker wurden wegen Schlägerei bestraft. Bettie Hunter, deS GroßdiebstahlS an geklagt, wird morgen prozessier. Die Gegend in der Nähe der Viehhöse soll drainirt werden, um die vielen Pfützen und Sümpfen zu besei tigen. H
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CHRISTIAN KCEPPER. CHRISTIAN T7ATERSIAN. & Watfeirirniiaiin, (Nachfolger von Hohl 5? Köpper.) EngroöhSndler in Whiskieö i Weinen, No. 3S Oft Maryland Straße,. Indianapolis, Ind. Vir erlaube uu? dem Publikum mitzutheilen, daß wir in Folge dek Ableben? von Christoph Hohl, das unter dem Namen Hohl & Koepper wohlbekannte EngroS Liqonr-Seschaft ge. meinschasllich übernommen habe und eS am alten Plafr weiterführen werden. Gleichzeitig bitten wir die Kunde und Gönner der alten Firma und Händler im Allgemeinen ihre Kund schuft und Gunstbezeugnng auf nuS zu übertragen unter Zusicherung reeller und freundlicher Bedienung.
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(Eingesandt.) An die Redaktion der Jndiana Tribüne. sttftrtr &rtFtifr Vvf.v vv Als alter Leser ihres geschätzten Blat teS, erlauben Sie mir ein wenig Raum um meinen Gedanken Ausdruck zu geben. Um auf die letzte Wahl zurück zu kom men, es freute mich herzlich zur Zeit, als ich die Anfragen an die beiden Kandida ten für Mayor betreffs der neuen Stra ßenbahn las ; solche Fragen sind wohl geeignet vor daS Publikum gebracht zu werden und lch wünschte noch viel ern stere Fragen würden den Kandidaten tur einer jeden Wahl gestellt werden, obgleich ich gestehe-, daß die Meisten der Kandida ten die Fragen zur Zufriedenheit der Fragesteller beantworten würden, um Stimmen zu fangen und nachdem sie ge wählt, doch thun was der Geldsack ihnen vorschreibt. ES ist wirklich zu bedauern daß sich' so viele deutsche Arbeiter für Herrn Schmuck interesstrten, ohne sich darum zu bekümmern welchem Prinzip er nachgeht. Ich möchte durchaus nicht als persönlicher Feind des Herrn Schmuck gelten, denn ich hielt Herrn McMaster für ebenso unfähig die Stimmen der Arbeiter zu bekommen und habe auch deß halb für keinen der beiden Herrn gewählt. Ich wünschte die Zeit wäre gekommen wo die Gewerkschaften als solche, Konventio nen halten, um Kandidaten au8 ihrer eigenen Mitte aufzustellen, so daß wir wiffen gegen wen wir zu kämpfen haben. Nun noch einige Worte betreffs der Entziehung der Lieber'fchen und der Schmidt'schen Brauereianzeigen. Dieses zeigt mir deutlich, daß es thatsächlich jetzt schon nicht mehr als zwei Parteien prin ziell giebt, nämlich die Partei des Kapi. talS und die der Arbeiter. Die persönliche Fttiittt gilt bei den Leuten Nichts. Mit ihrem Gelde glauben die Herren AlleS tbun zu kSnn:n. Aus denn. Arbeiter, laßt unS den Herren zeigen. daß wir auch ohne sie fertig werden kön nen, indem wir recht viele neue Abon netten für die .Tribüne" zu gewinnen fuÄen. Ich glaube Ihre werthe Zeitung schon zu viel in Anspruch genommen zu haben. Ich schließe daher mit den Worten: .ES lebe die persönliche Freiheit Joseph Salinger, Cigarrenmacher. Wir hc'ben uns die Freiheit genom men, ein paar Zeilen der Einsetzung weg zulassen, weil cl hier unseres Wissens, keine deutsche Setzer-Union giebt. VuS den Gerichtshöfen. Superior Court. John F. Needham u. A. gegen Henry Frankenberger. Replevinllage. - In Verhandlung. Jersey H. Ruzier u. A. gegen Dirk DeRuiter. Klage um einen Sheriffs verkauf zu verhindern. In Verhand lung. Robert P. LutzeS gegen die C. C. C. fc I. und I. & St. L. Eisenbahn Co. Schadenersatzklage. In Verhandlung. John Armstrong gegen Henry Bocker. Klage auf eine Note. In Verhandlung. Circuit Court. Die NachlaffenschastSangelegenheit zwischen den Farman Erben wurde heute geschlichtet. . Joseph D'. Jrvin von Soutbport wurde von einer Jury sür geistesschwach erklärt und unter Curatel gestellt. John T. Burton wurde zum Vormund über Modells Roye eingesetzt. Kriminalgericht. , Heute Nachmittag begann der Prozeß gegen John I. Jeter, den Mörder von Hugh BurnS. Rauche "Schaeser'6 Best."
ERBRICH,
nach Maß werden aüf's Schönste gefertigt. Deutsch Protest. Waisenvereiu. Gestern Nachmittag war regelmäßige Versammlung des obigen Vereins. Die Waisenmutter erstattete Bericht, wonach der Gesundheitszustand der Kin der ein recht erfreulicher ist. Das Schulcomite berichtete, daß 2 Kinder die öffentlichen Schulen besuchen und deutschen Unterricht genießen. Der Contrakt für -den Bau eines SchulhauseS wurde an Adam Helm für 5300 vergeben. Im Ganzen waren drei Angebote eingelaufen. Die Herren Lambert Krumholz. George Schicketanz und August Schmidt wurden als Mitglieder aufgenommen. Daö Benefiz des Herrn Ernestino ff. Nächsten Sonntag findet in der Männerchorhalle zum Benefiz des Herrn Ernestinoff ein großes Konzert statt, bei welchem die hiesigen Gesangvereine, ein großes Orchester und mehrere Solisten mitwirken. Wir hoffen, daß die Halle bis auf den letzten Platz gefüllt fein wird, denn eS gilt eine Ehrenschuld abzutragen und Herr Ernestinoff hat eS redlich ver dient, daß ihm für die große Mühe und Arbeit, welche er beim SSngerseste hatte, eine würdige Entschädigung zu Theil werde. Cole'S großer CircuS verunglückte einst auf der Eisenbahnfahrt nach KansaS City. Bei der Ankunft da selbst tras ein Reporter der .KansaS City Times" den CirkuS . Thierarzt, John Sawbright, als letzterer beim Einreihen der beschädigten Thiere mit St. Jakobs Oel beschäftigt war. Da 3 ist das beste Mitte! gegen Schmerzen aller Art, daS man kennt,, sagte er." Die Boveotter. Demling. 91 Ost Washingtons!?. L. Küchler, Madison Avenue. Circle House. Peter Bany. Jacob BoS. John Rode?. Ost Wash. Straße. Kolker. Darmstädter Hof. Eeo. Knarzer, 60 S. Delawarestr. ffred. KleiS, Christ. Michel, S. Delaware Str. Michael Lenker, O.Washingtonstr. Lyra. Die Lyra ist eifrig mit den Vorberei tungen sür die kommende Wintersaison beschäftigt und studirt unter dem neuen Dirigenten Herrn Blumenschein sehr eifrig, um in gesanglicher und musikallscher Beziehung Tüchtiges leisten zu können. Das erste Konzert findet am 26. Oktober statt. GroßeFeueröbrünste. Die ChefS der Feuerwehren sagen, daß nach einem großen Brande ihre Leute an Husten, Schnupfen, HalS und Lungen krankheiten liiden, gegen die Dr. Aug. Königs Hamburger Brustthee ein zuver lässtgeS Heilmitte! ist. kS- ES scheint unS, daß die Wirthe, welche die Tribüne .aufzubrechen" U schlössen haben, beabsichtigen, keine Kun den mehr einzulaffen. welche nicht sür Schmuck gestimmt haben. JÖ" Herr Gustav Herrman, der lang jährige Finanzsekretär deSLiederkranz hat resignirt nud Herr Ignatz Strack wurde in der gestern stattgesundenen Versam sammlung an leine Stelle, ernannt. . IST Eliza Dowson drohte heute Morgen C. Mc Gladden mit Ohrfeigen und nur den Umstehenden hatte r eS zu ver danken, daß er keine bekam. Das Ver brechen McGladdenS hatte darin bestan den, daß er ihren Mann an eine 10 Jahre alte Schuld mahnte.
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2. DaS sonderbare alie Geheimniß. Es war eine der vielen Eigenthümlichkeiten der altmodischen Doctoren, daß sie ihren Patienten nicht sagen wollten, was sie für dieselben verschrieben. Sie sagten eS würde die Kranken nicht gesund machen und wäre nur Befriedigung einer thörichten Neugierde. . Zn unserer Zeit will der Kranke wissen was er einnimmt. Er ist schwach und will kräftig werden, oder er will seine gestörte Verdauung wieder in Ordnung bringen, oder seine kranke Leber wieder gesund machen und nimmt daher Brown'S Eisen-BitterS, eineMedizin, ' welche kein Geheimniß ist. Brown's Eisen-BitterS ist die beste Eisen-Präpa-ration in der Welt, ein sicheres Stärkungsmittel, reinigt und erneuert das Blut und ein zuverlässiges und angenehmes Heilmittel für schwächliche Frauen.
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Männerchor. DaS Musik - Comite odigcn Vereins hat folgendes Programm sur die Con zertsaison entworfen : 1. Conzert, Ende Oktober. 2. Aufführung der komischen Oper: Liebestrank" von Donizetti, Ende No. vember. 3. Sylvester.Feier. 4. Conzert, Ende Januar. ö. Aufführung der Operetten : Die Wache am Pulverthurm undJncognito." Außer diesen Unterhaltungen wird am 26. Februar ein großer Maskenball in Eng!ifh's Opera House veranstaltet und im April wird die Oper Martha- in einem der Opernhäuser aufgeführt. Die Gesang-und Musikschule de5 Ver eins wird sich schon in einigen Monaten in einem der Opernhäuser hören lassen. In einer gestern Vormittag stattgefun denen Sitzung des Vorstandes vom Männerchor wurde beschlossen, die Jah reSbeiträge auf $10 zu erhöhen und die Aufnahmegebühren auf $3 zu belassen. In der Nachmittags stattgesundenen Probe wurde dieser Beschluß gutge heißen' Die Jndiana Publishing Co. mit einem Kapital von 5600 ließ sich heute Morgen inkorporiren. Frau M. versicherte uns gestern, daß sie während der kalten Jahreszeit nicht ohne Dr. Ball's Husten Syrup fein könnte. IS Der Vorstand deö Freidenker Vereins hatte gestern Sitzung. ES wurde beschlossen, die erste Versammlung wegen deS Benefiz'ConzerteS für Herrn Erne stinoff eine Woche hinauszuschieben und feiner wurde die Etablirung einer Sonn tagsschule für nächsten Winter beschlossen. - - I. Giles Smith, No. 68 Nord Pennsylvania Stratze, hat ein voUstän digeö Lager von Hängelampen, welche sich von den bisher gebräuchlichen auf fallend unterscheiden. Dieselben sind wunderschön und werden einzeln zu Wholesale Preisen verkauft. Betrachtet Euch dieselben, ehe Ihr kauft.
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Zwecke. Der kleine Stadtherold. Herr Fritz Kiel ist sehr schwer erkrankt. Frl.' Nettie Dietrich war sehr krank, befindet sich jetzt aus dem Wege der Bes serung. Es gereicht uns ganz besonders zur Genugthuung, melden zu können, daß wir in den letzten Tagen eine ganze Anzahl Bestellungen auf die Tribüne erhielten. Dieselben kamen mit wenig Ausnahmen aus Arbeiterkreisen und wir sehen darin eine Ermuthigung auf dem eingeschlagenen Wege zu beharren. Wünschen die Herren Schmidt und Lieber vielleicht, daß ihr Bier nur von Denen getrunken werde, welche sich ihre politische Stellung von ihnen dikti ren lasten? Es giebt außer ihnen noch andere Leute, welche Bier verkaufen, z. B. Herr Erbrich und Herr Maus. 19- Die Polizei ist hiuter einem Schwindler, Namens T. C. Gordon her, welcher im Namen der Firma T. C. Gordon & Co. Circulare erließ, worin er gegen Einsendung von $2.00 ein Baro meter, verbunden mit einem Thermometer zu schicken versprach, in den meisten Fäl len aber gar nicht?, oder doch nur einen ganz werthlosen Gegenstand schickte. Die Germania Feuerversicherung? GesellschastvonNewPork besitzt einBaar kapital von einer Million. DaS Ver mögen der Gesellschaft, einschließlich deS Reservefonds und deS Ueberschusseö be läuft sich auf $2,566.657.51. Dasselbe ist zum weitaus größten Theile in Bun deSobltgationen, also so sicher, wie nur möglich angelegt. Die Raten der Ge sellschast sind äußerst niedrig. Die hiestge Agentur der Gesellschaft befindet sich No. 18 Vance Blsck, Virginia Avenue. Herr Friedrich Merz ist Agent derselben und jederzeit mit Ver gnügen bereit Versicherungen aufzu nehmen. Die Germania- ist eine deutsche Gesellschaft und stellt auf Wunsch Policen in deutscher Sprache aus. Als Beweis ihrer Solidität diene, daß weder das große Feuer in Chicago, noch das in Boston sie zu erschüttern ver mochte.
