Indiana Tribüne, Volume 7, Number 20, Indianapolis, Marion County, 8 October 1883 — Page 4
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ewe Oiersteiner, Medoc, Tokayer, Lacrimae ommthristi u. s. w. sind freilich Weine, welche ,nftruirtkgzgh,jch Leute, am Allerwenigsten tlche tt fafttz rc3 hgh Preises wegen nicht i'V?'. nken können, aber ein gutes GlaS ein Mimischen WeineS hat Herr Hitzelberger j,0. 18 Süd Delaware Str. den weniger bemittelten dadurch zugänglich gemacht.
e? eine groke Quantität aus einmal kauft hat und dadurch im Stande ist, selben zu 25 Cents per Flasche und zu 5 per Gallone zu verkaufen.
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Schande! Schande!
Ein Szene ereignete sich gestern Abend bei Gelegenheit der deutschen Fiier in der Mozart Halle, welche bei allen anständi aen Leuten groke Entrüstung hervorrief. Herr Rappavort betrat die Rednerbühne unter dem Beifall deö Publikum'S, im Hintergrunde machte sich jedoch vom An fange an. ein verdächtiges Geräusch be merkbar. Wir hatten nicht die Absicht, irgend welche von den Reden, welche gehalten wurden, zu p'ibliziren, zum besieren Verständniß deS Nachfolgenden müssen oir jedoch einen Theil der Rede deS Hrn. Rappaport wiedergeben, wobei wir be merken vollen, daß ihm vom Comite ganz besonders der Auftrag zu Theil ge worden war, über den politischen Einfluß deS Deutschthums zu sprechen. Nachdem er über die Einwanderung im Allgemeinen, dann im Besonderen über die der Achtundvierziger, über den Ein fluß je? Deutschen auf da? Soziale Leben, auf die Industrie und die Land wirthschaft gesprochen, fuhr er wie folgt fort und wir bitten den Leser mit Auf merksamkeit zu lesen. Lebensweise und Erwerbsthätigkeit sind jedoch immer Privatsache des Einzelnen. Von grö ßerem Interesse ist daher die Betrachtung dei Einflusses der Deutschen auf da allgemeine öffentliche, auf daS politische Leben. Nicht do der Aemtergier will ich dabei sprechen, denn von dieser ist auch der Deutsche bereits theilveise an gesteckt, vielleicht sogar schon bik zur Grenze der Möglichkeit zur Befriedigung dieser Eier. Das liegt nun einmal in unseren politischen Ein richtungen. Ich will bloß dn dem Einflüsse sprechen, den der Deutsche auf dat politische Treiben dom driandiellen Standpunkte au5 hat. Der Amerikaner ist konservativ, ganz ent setzlich konservativ.' Schwer bringt er sich zur Aufnahme neuer Fragen und im besten Falle behandelt er sie oberflächlich, immer den prakti scheu Erfolg, d. h, den Wahlerfolg der Person, oder der Partei im Auge habend. Der Deutsche ist mehr zum Radikalismus ge neigt, er geht an die Behandlung politischer Fragen mit größerem Ernste, faßt sie tiefer auf und sucht eine gründlichere Lösung. Er treibt Politik weniger um deß Erfolges der Partei, als um des Erfolges der Sache willen. So kommt es, daß wahrend der Amerikaner eS oft liebt, in össentlichen Fragen mehr unklar als klar zu fein, wiewohl sich darin Ausnahme zeigen, der Deutsche es vorzieht, öffentlichen Fragen kräftig auf den Leib zu gehen. Unter den verschiedenen Sprüchen, welche bez Gelegenheit des kürzlichen Sängerfestes die Hauser zierten, befand sich einer, welcher in dieser Beziehung den Deutschen charakterisirt, heißt: Hinein mit dem Trunk, wenn er klar ist. Heraus mit dem Wort, wenn es wahr ist. Der Deutschehaßt da hinter' Berge halte, besonder in LffentlichenFragen,er ist mißtrauisch gegen Den, welcher sich scheut, mit dem ahren Wort heraukznkommen. er liebt männliches Auftreten, klare Rede, ehrliches Bekenntniß, er liebt das offene, freie Manneswort. Man spricht von deutscher Ehrlichkeit, deut. scher Biederkeit, deutscher Redlichkeit, deutscher, Offenheit, gleichsam als lägen diefe Eigenschasten vorzugsweise, im deutsche Charakter. Wenn das nun auch nicht gerade der Fall ist,! so ist es doch immerhin wahr, daß der Deutsche diese Eigenschaften in hohem Grade besitzt. E sind dieS Eigenschaften, welche im öffentlichen politischen Leben von großem Werthe sind, und ich glaube mich nicht zu täusche, wenn ich be Haupte, daß die Theilnahme der Deutsche am politischeu Leben dkkfe Eigenschaften, theilweise wenigstens demselben eingeimpft Haien. Der Amerikaner hat gewiß einsehen gelernt, daß Winkelzüge dem deutschen Charakter zuwider sind und daß zur Gewinnung des Deutschen Offenheit, Redlichkeit und wenigstens ein Bis. chen Radikalismus nothwendig sind. So können wir denn mit Stolz jederzeit auf den Einfluß des Deutschthums in unfcreem Adoptidvaterlande als einen segensreichen und wohlthätigen blicken. Deutscher Geist ' und deutsche Gesinnung sind mit den ersten deut schen Einwanderern und mit all Denen, welche ihnen gefolgt sind, in'S Land gezogen, und haben einen fruchtbaren Boden gefunden. Unser Stolz ist ein berechtigter, aber hüten wir uns davon, uns hnrch denselben zur Ueberschatzung verleiten zu lassen. Wir sind auch nicht srei von Fehlern und wir dürfen eS wohl gestehen, daß der Amerikaner wünfchenSwerthe Eigenschaften besitzt, welche unS Deutschen man geln. Verlangen wir die Anerkennung unserer Vorzüge, müssen wir auch bereit sein, andere Vorzüge anzuerkennen. DaS Streben. deut schem Geiste hier eine Heimath zu schaffen, darf uns nicht zu dem Extrem verleiten, deutschen Sondergeist pflanzen zn vollen, und wahrend n.ir amerikanischen nownokhiaglsmus bekam pfen, dürfen dir nicht in den Fehler verfallen, deutschen KnownothivgiSmuS z Pflegen. Freuen vir uns darüber, daß wir in einem Lande wohnen, daS der Freiheit eine Heimath schuf, das ein gastfreundlich Dach den Bedrück ten und Verfolgte aller Länder bietet, daß wir Bürger eines Landes sind, in dem jeder Einzelne von uns souverän ist, in dem jede Nationalität ihre guten Eigenschafte frei enthalten kann. sts ist recht, daß wir unsere alte Heimath in liebendem ndenken behalten, ti ist recht, daß wir an unseren nationalen Erinnerungen fest halten, e ist recht, daß wir unsere Mutter spräche, unsere heimathliche Gebräuche, daß wir deutschen Geist und deutsche Sitte hegen und Pflegen, aber vergessen dürfen wir darüber mcht, baß Amerika unsere Hnmath ist, da? es r.ttll. Ei
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uns aus Unterthanen zu freien Bürgern gemacht hat, daß unser: erste Pflicht dem Lande gehört, das uns schützt und nährt, daß Landes grenzen nur willkürlich von Menschen gezogene Linien sind, daß alle Menschen gleich sind und daß wir in Friede und Eintracht mit unseren Mitbürgern auf dem fegenbringenden Boden freier Gleichberechtigung leben müssen. Freuen wir uuS, daß wir einer Nation entstammen, auf deren geschichtliche Vergangenheit, auf deren Errungenschaften in Wissenschaft und Kunst wir stolz sein können, aber halten wir uns gleich fern von dünkelhafter Ueberschätzung, wie von dem Mangel deS Selbstbewußtseins. Mit voller Würdigung unsereSWerthcS können dir uns als eine der Kräfte bet achten, welche der im Werden begriffene amerikanischen Nation Form und Charakter verleihen und der künstige Geschichtschreiber, der die Geschicke deS Landes mit der Sonde der Kritik prüst, wird nicht verfehlen, den Einfluß deutschen Geistes als einen mächtigen und wohlthätigen zu erkennen und wird vielleicht seinem Buche ein Bild beigeien, daS Columbia und Germania in schwesterlicher Umarmung darstellt. Nun fragen wir den Leser, ob er in Obigem irgend etwaS Anstößiges findet. Kaum aber hatte ßerr'Rappaport den VerS gesprochen, $irau3 mit dem Wort, wenn eS wahr ist," so unterbrachen ihn die Herren Aug. M. Kühn und Jakob Frid mit Ausrufen wie, "Xo sturnp. speeck köre," "no politics hcre." Herr Rappaport wartete ruhig, bis der Lärm vorüber war, 'und fuhr dann fort. Kaum aber hatte er die auf den Vers f ol enden Worte gesprochen, so ging der Lärm nochmals los und Kühn und Fritz stießen Rufe auS, wie Hinaus mit ihm! Herunter mir ihm !" Die Entrüstung des Publikums war allgemein und wenig fehlte, so wären ttuhn und Frid gewaltsam auS demSaale entfernt worden. Her? Rappaport lieb sich nicht stören, er bewahrte eine unerschütterliche Ruhe, führte seine Rede bis zum Ende durch und wurde zum Schlüsse mit lautem, lange anhaltendem Beifall begrübt Der Vorgang giebt zu denken, der ausmerksamste und kritischste Leser wird in Dem, wa? Herr Rappaport gesagt, rnchtö Anstößiges finden. Derjenige aber, der sich unangenehm berührt fühlt, wenn man von freiem, offenem Manneswort, von Wahrheit und Offenheit spricht, der muß ein schlechte?, sehr schlechtes Gewif en haben. Hat Herr Rappaport wirklich eine wunde Stelle berührt, als er von die en deutschen Tugenden sprach, so ge eicht 8 Denen zur Schande, welche bei dieser Berührung Schmerz empfanden. Ist eS mit den Deutschen schon so weit gekommen, daß man nicht mehr von Wahrheit, offenem Manneswort, freie? ehrlicher Rede u. f. w. sprechen darf, daß man die Vorzüge der deutschen Charak terS nicht mehr hervorheben darf? Wir hoffen nicht. Natürlich lag dieser höchst unanständi gen und unpaffenden Demonstration die Aufregung über die Stellung des Herrn Rappaport in der gegenwärtigen Wahleampagne zu Grunde, aber eS will uns bedünken. dak bei feinen Gegnern verschieden wunde Flecke vorhanden sein müffm, wenn sie eS nicht vertragen können,'von deutscher Aufrichtigkeit, deut schem Manneswort sprechen zu hören. Und ganz abgesehen von derUnanständigkeit ihres Betragens, hätten die Betrefsenden doch so piel Klugheit besitzen sol len, nicht die ganze Haltlosigkeit ihrer Stellung zu verrathen, denn eine Sache, welche nicht das Hervorheben deutscher Tugend vertragen kann, muß in der That furchtbar haltlos sein. Ob da schmachvolle Benehmen der Genannten mit den Gerüchten zusammen hängt, welche schon an Samstag laut geworden waren, daß von Seiten Ange
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grobe Auswahl von Son, stellte? am Telegraph" eine Demonstration gegen Herrn Rappaport in's Werk gesetzt würde, ob damit der Umstand zusammenhing, daß der Vorsitzende des Comites, Herr Siebold vom Telegraph die zuerst festgesetzte Reihenfolge der Redner änderte, wonach nicht Herr Rappa Port, sondern Herr Emmerich zuletzt sprechen sollte, vermögen wir nicht zu sagen. Gewiß ist bloß, daß die Demonstration in daS gerade Gegentheil umstieß. Daß das Publikum Herrn Rappaport am Schlüsse seiner R:de in demonstrativer Weise applaudirte und daß die Veranstalter der Demonstration sich selbst Schande und Schmach bereitet haben. Nachdem ObigeS schon im Satze war, gab uns Herr Kühn die Versicherung, daß er Nichts von einem Complott wußte und an keinem theilgenommen habe. Wir theilen diese seine Versicheruno ebenfalls mit. tx8 Der Coroner nahm heute in dem Falle des plötzlich verstorbenen Samuel Brown den Thatbestand auf. Er verhörte Wm. Turner und deffen Gattin, welche in verwandtschaftlicher Beziehung zu dem Verstorbenen standen. Die Aus sagen bestätigten nur das von uns bereits Mitgetheilte. Zu den besten Feuer Versiche rungS Gesellschaften des Westens gehört unb-dingt die .Franklin" von Jndianapolis. Ihr Vermögen beträgt $320,000. Diese Compagnie repräsentirt die North Western National von Milwaukee, Ver mögen, $1.007,193.92 und die German American- von Nt Vork, deren Vermö gen über $3,094, 029.59 beträgt. Ferner repräsentirt sie die Fire Association of London Vermögen $1.000.000 und die Hanover of New Vork" mit einem Vermögen von $2.700 000. Die .Franklin" ist namentlich deshalb zu empfehlen, weil sie nicht nur billige Raten hat. sondern weil außer den regelmäßigen Raten auch bei großen Verlusten kein Ausschlag er folgt. Herr Herman T. Brandt, ist Agent für die hiesige Stadt und Umgegend. LS' W e i t e r e L o k a l . N a ch r i ch - ten auf de? dritten Seite. Deutsche Lokal - Nachrichten. U l m, 17. Sept. Der Schriftsetzer Eckhardt m der Ebner'schen Ossizm sei erte sein 50jährigeS BerussjubilSum. Er wurde mit Geschenken verschiedener Art und von auswärts mit zahlreichen Glückwünschen und Telegrammen be dacht. Aus Thüringen, 1. Sept. In der Pfarrgemeinde MarktRedwitz wurde dieser Tage die alte Kirchenorgel abgebrachen, um durch eine neue ersetzt zu werden, und da fand man im Innern des Orgelhauses eine alte, rnt Gold und Silbermünzen gefüllte U'ne, deren Inhalt 12001500 M. We.'th haben soll. Unter den Schülern des Gymna siums zu Gotha sind zwei studentische Verbindungen entdeckt worden, die zur Folge gehabt haben, daß zwölf Schüler entlassen, die übrigen mit Schulflraftv belegt worden sind. Barmen, 13. Sept. (?ine Ent sührungögeschichte beschäftigt gegenwär tig in hohem Maße die Gemüther und Zungen der Bewohner und Bewohne rinnen von Hottenstein und der benach barten Gemeinden. Die 18jährige ne benbei bemerkt, bildhübsche Tochter eineö dortigen Riemendrehereibesitzers ist am vorigen Montag Nachmittag mit einem verheiratheten Manne. Vater von drei Kindern und seines Zeichens Band Wirker, mit welchem sie schon seit länge rer Zeit ein intimes Liebesverhältniß hatte, verschwunden. Verschiedene Um stände lassen darauf schließen, daß sich das Pärchen, welches bei seiner Flucht nur sehr spärlich mit Geld und Geldes werth ausgerüstet war, nach Holland
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oder Belgien gewandt hat, da zu einer Reise über da? große Wasser" die Mit tel schmerlich ausreichen dürften. Der Verführer wird als bäßlicher und mora lisch verkommener Mensch geschildert. Wien, IS. Sept. Dr. Nathan Weiß, Privatdocent an der Wiener Uni versität, hat sich vorgestern in einem Bad erhängt. Derselbe war erst vorKmzem von seiner Hochzeitsreise zurückgekehtt. Eine hochachtbare P e r sönlichkeit erzählt in der Agramkr Zei tung"' das folgende amüsante Zwiege spräch, wklchks sie mit einer Menge von revoltirenden- Bauern hatte : Wir wollen die Tafeln sehen, auf denen die neuen Steuern ausgesarieben sind so begannen die Bauern. Aber wir haben ja gar keine Tafeln und noch wenig'? neue Steuern. .Erzählt das Andern. Herr, wir wisien es ganz gut ; Ihr habt die neuen Tafeln mitgebracht .Ich versichere Euch, daß das nicht wahr ist." Nach langemParlamentiren und nach dem unser Gewährsmann betastet wurde, ob die .Tafeln mit den nkuen Steuern" nicht unter seinen Kleidern verborgen seien, schenkte man seiner Versicherung endlich Glauben. Ein beherzter Bauer fragte ihn sodann : .Also ist es nichts mit den neuen Steuern ?" .Ich ver sichere Euch, kein Wort ist daran wahr.Wir müssen also nach unseren Schnurrbärten (!) keine Steuern zahlen .Aber keine Idee Auch nicht nach unsern Kindern V .WaS euch nicht einfällt !" Auch nicht nach den Eiern .Aber, wer hat euch denn das eingeredet Unter ZivioRusen zogen die aus zahlreich Gemeinden zu semmengerotteten Ba3 hseraus-kd.
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