Indiana Tribüne, Volume 7, Number 15, Indianapolis, Marion County, 3 October 1883 — Page 2

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5ßr FägliHe- vud SöQNtagsaasgaöe. Qfffce: 120O.Marhlattdstr Indianapolis, Ind., 3 . Oktober 1883. Neue Kavel. Von London komnii die ?!aHr!cht.daö die Ausführung von AlD. Hadlky's Project der Legung zweier neu-r atlantifcher Kabel gesichert ist. Der Betrag der erforderlichen Kosten ist nach gründ lichen Voranschlägen zu 57.500.000 angenommen und hiervon sind 55.000.000 von englischen Actionären gezeichnet, während I. W. Maöay und John S. Coe in New Jork die Unterbrinaung der fehlenden $2.500,000 gewährleistet haben. In Betreff des Anschlusses der neuen Kadel an ein hiestgeZTelegraphen system, welches die. überseeischen Nach richten durch das Gebiet der Ver. Siaa ten verbreitet, muß zunächst in'Z Auge gefaßt werden, daß die Western Union die bereits bestehenden Kabel factisch eignet und daher nicht geneigt ist, den beiden neuen Linien, die sonach in Mit bewerb mit ihr treten werden, annehm .bare Bedingungen in BttresZ der Ver breitung der auf ihnen beförderten De peschen zu gewähren. Die neue engli fche resp, englisch-anerikanische Com pagnie hat daher mit der MaSeyPopal Telegraph Co." ein Abkommen getroffen, nach welchem die letztere sich ver. ffiicbtet hat, alle Städte und selbst Städtchen von nur einiger Bedeutung in den Ver. Staaten durch Telegraphen leitungen mit dem Landungspunkte der beiden Kabel zu verbinden. Maöty's Compagnie hat bereits mit Ausführung der deöfaUsigen Arbeiten auf der kleinen Insel Belleisle zwischen der Nordspitze Neufundlands und Labrador, sowie aus der Sable oder Sandy'Jnsel (vand Insel), südlich von Cap Breton in Neu Schottland, beginnen lassen und mit Legung der Hauptkabel wird im Mai nächsten JahreZ der Anfang gemacht werden. Die europäischen AugangZ punkte der letzteren sind Port Glasgow an der Clyde-Mündung in Schottland und Penzance in der Nähe von Lands end in England. Die englische Com pagnie beabsichtigt welter, die Kabellei tung nach allen britischen Colonien aus zudehnen und durch das Stille Meer nach China, Japan, Australien, Ost indien und dem Kap der guten Hoffnung zu führen. Privatdepeschen werden durch die neu en Kabel für 25 Cents für jedes Wort, PrebDepeschen sür die Hälfte dieses Betrages befördert werden. Ald. Had ley und die übrigen Actionäre, die sich am hervorragendsten an dem neuen Un ternehmen betheiligt haben, rechnen dar auf, daß auf beiden Kabeln durchschnitt lich 30.000,000 Worte alljährlich beför dert werden. Diese Annahme ist vorauSstchtl'ch allzu sanguinisch. Bekannt lich war der 25 CentS-Tarif bei den bestehenden Kabeln in der Zeit vom l. August 1881 bis 21. Mai 1882, also innerhalb einer Periode von nahezu 10 Monaten eingeführt; in dieserZeit wurden auf ihnen 11,000.000 Worte b:sör fördert, was sür den Zeitraum eines Jahres 15,000.000 Worte ausmacht; wenn auf dem neuenKabel ebensoviel be fördert würden, so würden diese jährlich $1,250,000 einbringen. Die Betriebskosten sind auf Grund möglichst zuverlässiger Abschätzungen aus 5250.000, auf. r i. . Lt.. : oieieioe summe no vie noiymenoig werdenden Reparaturen veranschlagt,' und nach diesen Berechnungen würden 5750,000 zur Deckung der Zinsen suö demAnlagecapital von 57.500.000,übrig bleiben mithin eine Dividende von 10 pCt. sich ergeben. Mit dem Beginn der. Operationen der neuen Kabel wird der Mitbewerbder bestehenden Linien die BesörderungSkosten auf einen niedrige ren Betrag als 25 Cents pro Wort her abdrücken, der größer werdende telegra phische Verkehr aber diesen Aussall der Einnahmen voraussichtlich ausglel chen. Kommt die Mackky- Postal Tele araph Co. den übernommenen Ver ' pflichtungen in Betreff des inländischen Depeschenverkehrs pünktlich nach.so mag bierdurch daS Monopol der Western Union gebrochen und damit dem Lande ein unermeklicher Vortheil zu Theil wer den. So ohne Weiteres läßt sich die Postal Tel. Co. nicht verschlucken. Ein rnssischkö Geschäft. Im Februar d. I. wurde die in Petersburg erscheinende Zeitung Golas", ein weitverbieitetes und ebenso einfluß reiches als eintragliches Blatt, durch Verfügung des Ministers des Innern, Grasen Tolstoi, aus sechs Monate sus pendirt, angeblich wegen Verbreitung allzu freisinniger, oder staatsfeindlicher Anschauungen-. .Klausner's Corre sxondent- theilt jxtzt d?e Gründe des gegen daö Blatt eingeschlagenen Ver fahrens mit. Graf Tolstoi hatte für ,ganz Rußland eine neue Telegraphen Agentur concesstonirt, welche unter der Firma .Nordische Telegraphen-Agett tur" im Juni 1882 ihre Thätigkeit be gann. Das neue Unternehmen trat in Mitdeverb mit der .Internationalen Telegraphen'Agentur", welche von dem Besitzer deS .Golos", Herrn Krojewski, geleitet wurde. Der .Nord. Telegra vhen Agentur" war die Concession unter der Bedingung ertheilt worden, daß binnen Jahressrist die Contracte der .Internationalen Telegraphen Agentur" mit den europäischen Bureaux gelöst sein müßten, und man versuchte Kra jevski zum Verrathe der vsn ihm geleite ten Gesellschaft zu bewegen, dies scheiterte aber an der Rechtlichkeit Kcajewski'S, der an einmal eingegangenen Verträgen festhalten zu wollen erklärte. Die neue Compagnie machte schlechte Geschäfte und wandte sich schließlich mit der Vor stellung an den Grafen Tolstoi, daß er bei der neuen Compagnie durch die ConcessionSErtbeilung an solche und sonst engaairt und, daher derselben zu.:

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IstenliA fort. Herrn KrajewSki gegen dle Wunsche des Ministeriums durch den Golns und den Einfluß, sowie die Einnahmen, die dieser gewährte, bedingt sei, und der Golos" wurde daher unter iraend welchem Vorvande suspendirt. Wenn man einen Hund hängen will, so f.hlt e nie an einem Stricke: in diesem Falle mußte de? Liberalismus des Blattes den Strick abgeben, der Golos" würde aber auch bei einer anderen politischen Richtung dasselbe Schicksal erlitten haben. . Der Zwick, den Graf Tolstol ver olate, wure prompt erreicht, nach nigen Tagen hatte Herr Kcajewöki sei nen Widerstand ausgegeben, die Jnter nationale Telegraphen Agentur wurde mit der Nordischen Tel. Agentur ver schmolzen", daS heißt die erstere hörte auf zu existiren und.' die letztere trat in ihre Contrccte ein. So waren die Ve dingungen erfüllt, die der Nordischen Tel. Agentur gestellt worden, Graf Tol stoi und seine Clienten hatten ihr Ziel erreicht und die neue Agentur gewinn bringend gemacht, KraiewZlt war gezwungen worden, seine dem russtschen Veamtcn'.bum nicht verständliche Begriffe von Vertragstreue aufzugeben und hatte noch obendrein die Kriegskosten bezahlt. Die Politik hatte mit der Sache nichts zu thun, das Ganze war nichts als ein ufn,qe5 Geschäft . Der .Golos" erscheint jetzt wieder. aber nicht mehr unter der früheren Re daction und in demselben Verlage ; ein Comite Stoaruffen, deren Feldge qrel nicht nur: Zurück nach Moskau", son dem: .Zurück zu den Horden" lautet. ist an Stelle des Henri Krajewsli ge treten. Baumwoll'Waaren. In der englischen Baumwoll-Jndus trie, die noch immer den ersten Rang einnimmt und die amerikanische stark be einflußt, ist eine jener zeitweiligen Stok kungen oder Krisen eingetreten, die man auf' Ueberproduction- zurückzuführen pflegt. Durch eine Reihe geschäftlich leöhaster Jahre hindurch waren die Fa briken vergrößert, die Maschinen verbes sert und die Erzeugnisse vermehrt vor den. Mit dieser Vermehrung hielt aber der Absatz nichtSchritt. Mehrere schlechte Ernten, Viehseuchen und andere Schick salsschläge schadeten dem britischenBauer derart, daß er sich in der Anschaffung baumwollener Waaren und anderer In dustrieprodukte sehr beschränken mußte. Gleichzeitig stiegen in Folge der Miß ernten die Preise der Lebensmittel in den Städten, die städtische Bevölkerung mußte also einen größeren Theil ihres Einkommens als bisher sür ErnährungS zwecke verwenden, und die Folge davon war, daß auch sie weniger Jndustriepro dulte lausen konnte. Zu dieser Ver schlechterung des heimischen Marktes ge sellte sich die theilweise Versperrung deS ausländischen. Auf dem Continente von Europa und in den Ver. Staaten waren viele Baumwoll'Fabriken entstanden, die sich gegen den britischen Miibewerb durch hohe Zölle schützen llcßen und den Bedarf der betreffenden Länder fast voll ständig deckten. Sofort wandten sich nun die englischen Fabrikanten nach Asten, wo sie auch wirklich gute Geschäste machten. Doch der drohende Krieg zwi schen Frankreich und China wirkt sehr schädigend auf den Handel mit letzterem Lande, und im nordwestlichen Indien wird die Kauskrast der Bevölkerung, die ja nur Landwirthschast betreibt, durch eine Mißernte fast gänzlich lah?r gelegt. Zu allem Unglück sinkt auch tzer Preis der rohen Baumwolle nicht, odaß der Absatz der baumwollenen Waaren nicht einmal durch dilligere Preise wieder an aereat werden kann. So scheint eben die Krisis unüberwindbar. Zuerst sing die Weberei zu, stocken an. Die Spinnereien kamen naturgemäß später daran, weil sie ia nur die Webe rcien mit Material versorgen, und so lange letztere mit voller Kraft arbeiteten, nahm auch derBedarf an Garn nicht ab. Doch die gewebtenStücke wurden immer unverkäuflicher. Da versuchten die Fa brikanten das alte Mittel, Herabsetzung der Löhne, wenigstens machten sie den Versuch n Ajhton.oN'Lyne. DleWeber und Svmner weigerten sich, au? eine Lohnherabsetzung einzugehen, denn billi gere Arbeitslöhne würden nicht noth wendig viel billigere Waaren zur Folge haben, und Waaren, die nur eine Klei niakeit billiger wären, ließen sich eben falls nicht verkaufen. Folgllch wurde , 1 & 4 S Die LoyuyttubzeZung oem ueoet gar nicht steuern.' ' ' ' Interessant ist Die Beweisführung der Arbeiter, lehrreich auch für die. amerika Nischen Arbeiter und sur duVolkSwirthe, welche den Einfluß der Löhne auf die Waarenpreise untersuchen.. ES muß noch'bemerlt werden, daß diese Beweis sührung nicht widerlegt worden, also je densallö richtig ist. Herr Birtwistle, ei ncr der Secretare des WeberGewerk vercinS von Nordost'Lancashire wieg tabellarisch nach, daß eine Lohnherab setzung von vollen sünf Procent erst bei 0 Z)ardS Baumwoll Zeug einen CeniPreisunterschied verursachen würde. Demgemäß würde imPreise eines bäum wollenen FranenkleideS eine Verminderung von nur ein Drittel Cent eintreten, D. h. mit anderen Worten, der Käufer winde überhaupt Har nicht merken, daß die Lö'ne der Spinner und Weber schlechter geworden seien.. Ec würde daö noch nicht einmal merken, wenn letztere UM 10 oder selbst um 20 Procent sielen, denn die 20 Proc.Lohnverkürzung tönn ten daS Zeug für ein ganzesFrauenkleid höchstens um ? Cents billiger machen, und cS ist' mehr als ; fraglich, ob der Kleinverkäufe?, der den Preis nach der' Z)ard berechnet, diee 3 Cts. nachlassen würde. Bei der großartigen ArbeitS theilung und der verhältnißmäßig unter geordneten Rolle, welche in der Masten Produktion die menschliche Handvecnch tung gegenüber den Maschinenleistungen vielt. bat derArbeitslobn durchaus nickt gen Einfluß auf die Waarenpreise, den

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löhnen .. ä. f . m ,ntn ml iin 4 .leD i un8 chent,ck,l,m Industrie d Maie tt?(f t nu&hftltfn. bo werv.niqlausyallen. ,nal,sck?nArbe,tkr mM,n ss Z LSHne nicht herabsetzen laffen, weil die W jj " -m 9 9 w f r M V selben sich erfahrungsmäßig in besseren Zeiten nicht leicht wieder steigern. Viel mehr bestanden t daraus und erzwan gen es auch, daß in den Fabriken die so Z k,.. o:4 : c.-.v-i v c I Uiuiiiiic vuiut WIUUUUU, ü. U. nur zur Hälste der Leistungsfähigkeit ge, vviuvn lriilili kik.iiiilau v: I iuui i u vwica u c( tfaonian n oaB m oiitm igeu ,. .l , Slvhlttl niiriti Vm htlfiiin I uiw i. uivuut vuiuj um Müiaaana .demoralisirt werden, dock :.k7 c r.t-:x: ' cv.f! ui( ( uiviuuu vu.uui iiyi iiuiiu jwtaendes : Ein oanUickir StiWaXd der Fabriken wäre viel chädliche ,als ein halber, weil in derZei't des NichtbetriebS ein Theil des Markte könnte. Vollkommen fr Nnh NrTtA r.1:: v::.n::v,:: t?:?;:: ,miüHuubfii, ui ,u4uc, it wuuüstens Ms Stunden per Tag arbe en, (Ti&rtA irS iTrtf,?JhV;rtt!fi und schließlich, wud die Consumptlonö fähigkeit der Maffe, von der doch dieFa UtLn MxJi: US. JXl?: '' vt''i't jjp iiu4 uuuiwy, n.:...i va ..(.....t..v. w...:il ieueigerr, oay zeyniauzenoe von Aroei ern gar nichts verdienen. Ein SchiedS! lericht hat dm Spinnern und Webern'' m Wesentlichen Recht gegeben, fodaß der. Strike vermieden wurde. Auch daS ist' ehrreich für amerikanische Arbeiter und, amerikanische Gesetzgeber. Die Schikksbesid.r i n Buk. alo erd. de,Gukkncur deS Staä.! ,3 New V.k .w.n geharnischte Proest gegen die gegenwärtige Verwaltung deS ErieKanalS einreichen, sie behaup en, der -Kanal werde so schlecht rmStan de gehalten, daß die Schisfahrt auf dem m 0 . i. m elven emayriiy ei uno oies neu ln! mmer höheren Grade werde. Vom Inlanve. JnBostonmuß aeaenmär ia die Frontmauer eines fünfstöckigen HauseS an der South und Estexstraße abgetragen werden, weil dieselbe sich in elgenthumllcher Weise ausgebaucht hat. Architect Bradlee schreibt diese Erschei. nung dem Umstände zu, daß bei Herstel luna der übrigens ganz solid gevauren und fundirten Mauer Portland-Cement t t c . . r ri rrT.r.m Ost!V! georaucyr rooroen ll. Zlrirs Vnurutz! tel ist bekanntlich für Wasserbauten vor, zugllch geeignet,-dehnt sich aber aus,' wenn es nicht mit Wasser in Berührung lommr. lim oie icyligiell inner N ficht nachzuweisen, hat Herr Bradlee drei ..k. .. CfüT.i'.i.'l r ' CW GlaSflaschen Mit PortlandCement ge füllt und dann in der Weise festverschlos sen, daß der Kork aus dem overnen Theile des Inhalts fest aufsaß. Eme? . W P . t ver vlascyen zersprang m zwei agcn, eine anoere rn acur wnnVltf"6lt in zehn Tagen. DaS Bersten derselben kann nicht anders als durch daS An schwellen des Cements erklärt werden. ES scheint, alö wollte daS heurige Jahr mit den alten Leuten in . ... den Ver. Staaten aufräumen; dieser Tage ist Burrell Cor in Tennesiee im Alter von 110 Jahren 11 Monaten un - 10 Tagen gestorben. A u 8 l s s o u r r l n M o n t a n a wird gemeldet, daß dort ein Chinese vom AuSsatze m seiner bösartigsten Form be fallen worden ist; die weißen Bewohner des Städtchens befinden sich tn großer Aufregung. GxrxXarmtr 5 , i !m , st siir-r. N.Y., war vorige Woche damit beschäf i n. b VUr nn hrn 9Unrtfn4it Ihnn nf I m w nmm !' ntit und fcatt. rn .t,a8 am oberen 3-ut ht rti-miMtn. in nrhrnmft , j...'iM)w . -w n mm v. nJx ck-:... ... tnnü rnWnAin WMr,nh . ,r mit 7r)lHJ.. stinkk nebem dem Wagin flehendknFksu sraö MeK daS Wktid den Kovk beklia MiL?t, ffffX tS Kinn, und hierdurch wurde die untere Sinnes,, I f,.fn7 nftn hi. r,i,rt nr. r'ÜX " : KCP::-? " ' '"" ,,.?4.'.....k...... uiiut ii luuii ii unui ... TDiXsfihA.i m m k. xl. ..k Ullfc vi UklUWICUUfci, JV. 4i.t UUl ViV. UU l zehn Ackern anstehenden Bohnen dadurch co.exxv! ' 'v..- cv.c V-! vui ociufuuiuuny uuiiu vi UiW wt letzten Mchle geschiM.. daß er in der iS.t..a.rÄ.7.5'..wiS!.!. gwivva jjiVM m von , Holz fiXC mX V4 m M (1 wickelnde dichte Rauch.zog über d?s Feld bin und verbinderte hierdurch das Aug. strahlen der Wärme und damit die Ae k;n w m?s.. hr sstroft SmltiahtTl st üb Sa? in Deutsckland langst hitanni und wird ,um Sckuke der mertbnallsten Neben, ssn,n,n n,w.. Jet,- w... 21 VW ,1 VI. VllUl 13 JUHWIS'IWWII4IW Hill annehmen würden, sollen erklS.t n. kl. k r. h n. k. z.rr. x. m..Mv.vrrA.vi.w n..f.Ä ÄftÄ rn.Aii.f. I. :t.:'mn: i. ' j 7nd d . öeiwn k.. WZA. d ss& mÄ .?.?? I.IIIII. jcit uuiutii vuuu 'iiun tu pen. r: L? u l l e i n M r n n e a p . vi. ;.uui uciinocn w mu vni erire.ern oer oorr von Lsuoen yer mündenden . Eisenbahnen, vornehmliÄ ai o oer corttzwe lern, illwauree ö? St.Paul und der Chicago-Rock-Jsland, in emem harten Strauß wegt der ffj"juj 'eyz, oie ,ie veoeuienlr ermäßigt haben .wollen. Eme wegen der Angelegenheit in Mmneapolis ab gehaltene Conferenz zwischen den betref t rr. , . w, , . w enden Eisenbahnbeamten und den Mül lern sührte nicht nur zu kememBergleich, sondern zum Zurückziehen der bereits gemachten ZugeflSndnisse Seitens der Bahnen. Die Müller haben darauf be schlössen, allen Weizen 'für ihre Mühlen nur im worden anzulaufen.

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unthätige Arbeiter .UI""lVJ0" ,I"lcr'

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der der Wind kam, Stroh, grünes ' ' - y f.. ..v qJu? lichen Ertrag von mindestens 10, wenn ,Aeue uno belaubte Zweige aus an m,?:. f.

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ause; v. .t. w vtiivt tJUilU zmchlkl. EZ sIgt ibm über.ll hw, leg. s!S. enn U 7 r . W-r t. y 1 ' Hund seinen Füßen und duldet auch v p . m nicht, daß Jemand seinen Herrn angre'st, schlösl in der Nacht neben sei nem Bette und hört auf seinen ?! men Jick", wie (5 nur 'ein gut drn'ilrtee Hund thun kann. Er erkennt alle Per fönen, die zu Bellamy'S Hause gehören V " ' 3 " n fslnMnt STrfrnh hur ,.'.ss: stkS Grunzen an. Endlich trinkt Jack ' . . . w ' v üt sein Leben gern Schnapz und schmatzt, wenn ihm solcher gereicht wird. mit den Liöpcn, wie e? auch manche . - . I ' MeniQen lyun. . . 7o enrs ur ein aan,eS ry.r, Ow.r.t.f- vÄ rrr v , ? l'Vt als wst irgendwo u? gleicher Bodenns. . in h,rnnnjft TOft N.kZk.. paa Z , r C r: f r yi,uyi UJU Acker sind Mit Zwiebeln belegt u. ergeben linn 'ffr..nn i r,n nnn a,,,... vi- . " m ,x.uyj' uioris, 01c m normalen Preisen einen Werth von $ons) 000 haben UU,va;u (juuen. juk beuriae Grnt I.. ' .. r Söhnlich ergb g er trotzdem wird Trn r K CentSpro Barrel nur em rasch vorüber . . Wer layrrge Wm. Walsh, em nuazierner uno nelgiger Arvelter in I ftt... nin t (nArtrrH m :n c.it '0.. 7, Z?,?22 2.ty 1'" T. -. "ITi.V" '-'SS JE! ""7. 7.' ZSTl behandelt. Vorigen Freitag früh nach dem Frühstücke schrie er plötzlich auf: fW C 1 L 4. m r i mm . u 1 .Vas noe t)i oa. oas inve ist da", er griff sein jüngstes Kind, die kleine The rese, bei den Beinen und schm:tterte den Kopf deS KmdeS mit aller Gewalt gegen die Dielen. Hierauf wirf er das Kmd mit zerschmettertem Schädtl in eine Ecke, wollte die Treppe hinabeuen, stürzte aber solche hinab und hier trat ihm Dr. Morrncy. der zu ,hm wollte, entgegen. Walsh war venta verletzt und kehrte mit dem Arzte in seine Wohnung zurück. Hier trat ein abermaliger Wutha,-fall em, der schwächliche Arzt eilte nach der Polin, und fand, als er mit zwei Beamten zurückkam, Walsh mit semem alteuen vod''e rm c.den zimmer; der Knabe stand zitternd I . v cri -i . v : . r. .:c . T .. I vor atm vuui uuu uu iui ; nuu mußt sterben". Dann wandte sich Walsh gegen den Arzt, wurde aber von denPo imsten überwältigt, in daS StationS I . v . r . yaus uno von oorr in Die rreiianntin in Flatbush gebracht. 'Seine Frau hatte sich in der Zw,,chenzelt in haldwahnsin nigem Schmeue mit dem kleinen Mäd chen beschäftigt, das noch athmete, aber später gestorben ist. I Während eine heftigen Statn8 in Klngsvllle, Can., Ist dieser nn yln.abl mnn. ähnlicher Thiere gefallen, welche von den leisten für Wasierinsecten, vonAnderen für Ämphibien gehalten werden. In der genannten Stadt giebt es Niemanden, c rf- r. t m ..r.. oer ayntlqe Ä.ylere iqon ,emats g:,eyen hätte. Ein Apotheker hat eine große i r tsv. r mW m rw r i a 3W oer,eiven in ein Ägaarmm geiejr "vo sis ach zwei Tagen noch am Leben Bo, ,,S!nd.', ?ln Frankfurt a. M. wurde em 1l..September die Wanderversamm lung der deutschen und österrcichisch uN' g"schen Bienenzüchter durch den Stadt WUlU ucincicii ciu nn. 1 . , merkte : Das Erscheinen zah reicher The'ilnehmer sei 0 beste BewkiS für die , . . m X.. sT Kode Bedeutuna der Btenkn,lcht. Er glaube kaUM hlNZUsÜgeN ,U dÜlsiN, daß . m . . (X , d tmt Bedeutung der Bienenzucht noch lange nicht genug ,n den mkileren irn deSPublikum, gewü.dit werde. Nach der neuesten E ged a in Deutschland oder vielmehr IN Preußen 1.2C0.000 Bienenstöcke, in Bauern 250, 000. so das, man sür da, esamm.e Dad an, stchtt 2 Mllintt , n - - " ix - erj - Bienenstöcke rechnen könne, was em Na' i . , , Ort rrn rff Cm llona vermögen von 20,000 000 Mark IrevrZsentlre. Wenn man den Ertrag V : r , v .. V...A(4M:it $.'. n lick im Jahre einem Stocke .10 Pfund so . Zahlen am pÄS ln? men, sowie das Interesse dafür in vte wsle reise hinauszutragen. R e ch t p i k a n t e u e b e r r a s ch. ungen bereitet die Pariser große Ope ibrem Publikum in einem neuen Ballt .Sa Farandale- von Theodor Dubois ivi -wv.. o n. t, C.n.t.4 ... z,:. ' M u , '' k em zm gr. ßtn Scene, de? Bersubrungs cene . IN tiefer S.ene wird die Ballerina Jne.. "i,,i das Problem lösen, sich scheinbar zeigen. Die aluthaugigt, formvollendete anstlerill vkd ein Tricot tragen, da, ssaa?..rs... r.: kFx Achten, Was aber-Signora Jnvernizzi r( ,st jhren Schwestern in Terp nsore billia und so bleibt auch sür da übrige Balletpersonal 'in .ärändole srs,t ,?banni - Di.s. mad. Marterwerkzeug der Toilettenkunst wird herbei den Damen der großen Oper durch einen fiei chfarbenen ttaukschuk gürtel ersetzt werden. "Ein besonderer xiyit von dem man sich ebenfalls ei , s,nst.n.n,n Rti ,thtm .. I i.iiviimiii iwih m 9 m t y m 9 Ms j bleibt sür den dritten Akt ausgespart, ier w rd Mademoiselle Mrom. als KS Hier wird Mademoiselle Virom, als Kö nigin der Geister zusammen mit ihren Kolleginnen Mauri und Merante durch einen Felsblock, der sich loslöst und in feinem Sturz Alle mit sich fortreißt, in Tmey.Jbsrundtlöleudert. Wr.dieks

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2iaiajincnrnei icr oer ajner einen neuen ppat ersunden. 53 dieser - t . 7 Bergsturzparthie dürste den drei Tün zermnen leoocy Nicht ganz voyl zu Muthe sein, da ein falsches Manövriren des Apparates für sie leicht mit Lebens gesahr verbunden sein könnte. Dem Erfinder deS Leuckr. gaseS, William Murdock (geboren 17S4, geuoroen i), oü am Themse Oua, in OnnSftH O:ii. ...Ui.i ..v.. v.ivv ,iii wuiui Ktiiuici wciucii. 5ln ZurtmKum fnnh nm 7. und 8. Sept. ein vom Luxemburger cz-.....: cv . - ununguicB nlernaikonaies Turnfest statt, an welchem auker belai schen auch deutsche und französische Turnvereine lebha ten Antheil näbmen. Die gastfreie Bürgerschaft der früheren Bundeöseflung hatte AlleZ aufaeboten. um ihren Gästen den Aufenthalt so an genehm wie möglich zu machen, und in der That verlief auch der friedfertige Wettstreit ohne jeden Mißton und zur allgemeinen Zufriedenheit. Turnten doch unter emem Commando die Rhein ländischen Turner, welche soeben die tzsevanseier begangen hatten, mtt lhrcn Turngenossen ans Sedan selbst. Einen prächtigen Eindruck machte die strenge Unterordnung der französischen Turner unter das deutsche, und der deuticben Turner unter daS französische Comman dawart, und schließlich der gemeinsame Wettstreit der Turnenden beider Natio nen um die Sieglspreise. Ueber den Wiederauf. bau der zerstörten Orte auf Jöchia ent nehmen wir dem .Pungolo von Neapel folgende Mittheilung : Zahlreiche bel gische, englische und französische Fabri kanten schicken seit einiger Zett dem lta lienischen Ministerium der öffentlichen Arbeiten Vorschläge ein, die mit Planen und Mustern verschiedener Arten von ei fernen, hölzernen Häusern oder solchen, die aus beiden Materialien zusammen gesetzt sind, begleitet werden. Italien! fche Firmen haben einfach Offerte in Betreff der Lieferung von Bauholz oder Eisen eingereicht. Da aber die ltahem fche Regierung keine desinitive Wieder erbauung der Orte auf Jschia im Auge hat, und ihre diesbezügliche Misston mit dem Tage aushört, an dem sie die Er richtung von provisorischen Schutzbarracken sür die obdachlose Bevölkerung vollendet hat, so rann sie schwerlich die ihr gemachten Anträge annehmen. In desien wird sie, wie man auZ sicherer Quelle vernimmt, dlrekt die Angebote bezüglich der Errichtung von öffentlichen Anstalten, w:e Schulen, Spllalern, Ktr chen u. s. w. annehmen, wobei die Bau kosten von der Gemeinde oder der Pro Vlnz. auf deren Rechnung die Arbeiten unternommen werden, zurückzuerstatten sind. aw. m m m . w l e V e r u s s st a l i t l ! l n Deutschland vom Jzhre 1882 hat erae ben, daß 19. 350 Personen nach ihrem yauptbcruse als Schr.ststeller, Zei tungöredacteure undCorrespondenten de schSstigt stnd, davon 18 142 Personen ohne anderweite Nebenberufe, 1203 mit Nebenberuf, in der Land und Forst wirthschaft, dem Bergbau und Hüt tensach, Industrie, Bauwesen, im Han del und Verkehr, als Staats. Gemein de oder Kirchenbeamte u. s. w. Von diesen 19 350 Schriststellern waren 19, 000 Männer, 350 weiblichen Geschlechts. Dieselben hatten 14813 Familienan gehörige und beschäftigten 1616 Dienst boden im Hause. Sonach gab eS 35, 779 Personen, davon 24 283 männlr chen, 12.49 S weibliqen Geschlechts, wel che durch. Schriftstellern ihren Lebens unterhalt fanden. Als Nebenberuf trie ben außerdem noch 2221' Personen die Schrieftstellerei zum Erwerb. Die Vos sische Zeitung bemerkt dazu wohl richtig, es sei anzunehmen, daß die Zahl derje nigen Personen, welche die Schriststel lerei als alleinigen oder Hauptberuf treiben, für einigermaßen, zuverlässig gelten kann. Daß aber in ganz Deutsch land nur 2221 Personen sich im Neben berufe mit Schriftsteller desaffen sollen, ist schwerlich richtig. Man wird annehen müffen, daß eine große Zahl von Gelehrten, Beamten, GeschästSmännern u. f. w. eS unterlassen, ihrer Nebenbe fchästigung mit Schriftsteller ober Zei tungöschreiberei zu gedenken, besonders wenn dieselbe wenig einträglich gewesen ist. Von Angehörigen de, Familie Dr. Martin Luthers waren bei dem Luthttseste zu Wittenberg anwe send : Herr Martin Luther auS London und Dr. med. Luther aus Belfast, ferner Pastor Luther auS Schkeitbar beiLützen, Dr. Luther aus Luckenwalde, Herr Lu. ther nebst zwei Söhnen aus Schönebtck. ArchidiakonuS Luther aus Meiningen und Pastor Luther auS Schmiedehaufeu ln der bayerischen Psalz. . TeutsSe Loeal'aSrlSte. Wesselburen (Schleöwig'Hol stein), 12. Sept. Die bei dem Rentier G. FriciuS in Herwigenkoog bedienstete 20jährige Auguste Kock aus Waruerort wurde in einem Chauffeegraben bei Un terschaar todt aufgefunden. Neben der Leiche lag daS Portemonnaie mit einer kleinen Baarfchaft. Durch die einaelei tete Untersuchung wurde festgestellt, daß der Tod deS Mädchens auf gewaltsame Weise herbeigeführt worden ist. S t end al, 14. Septbr. Auf dem Wege von Bindfelde nach Staffelde wurde der Schvarjvlthhundler August Püttcher von hier ermordet ausgefunden. Durch einen gewaltigen. Schlag über den ops war der Schädel von emem. Ohr bis zum andern gespalten, außerdem fanden sich mehrere große Schnittwun den am Halse. Als muthmaßlicher Mörder wurde der 28jährige Arbeiter Wilhelm Nitzschke aus Löbnitz bei Bit terfeld, der zuletzt in Begleitung des Ermordeten gesehen wurde, steckbrieflich verfolgt und einige Tage darnach ' in B adrn gen verhaftet und hierher tranS portirt. Auch der hier wohnhafte Ar beiter Projahn, welcher Kleidungsstücke 'des Nitzschke in Verwahrung hatte.vurdt .,.. 5.. m::rr.r..'. CVZfT.f W v-nwiwiwui .veryasttt. ipI.!. Der großt

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4. ..nH. ..n.v .... er iuui uiiuiiiiuuii uuiur. urniinii nn ;ir Abtbeilungen.12 Musikchören und einem Wald von Fahnen. Gegen 8000 Men schen befanden sich im Zuge und die Nachmittags und Abends im neuen Schützenhause versammelte Menge wur de aus mehr als 20.000 geschätzt. Jr. akademiltben Kreisen beat man di ÄK. sicht, mit Beginn des Winter.SemesterS an hiesiger Univtlsitüt eine Neform cn rx rx.ti ... . t v . o(!. v ux j oj cnj oj oj i zu grunoen. iic oie gleichnamigen Verbindungen in Berlin. Seidklbttg. Tübingen :c , soll auch die ntfiisl tflr ftn sfttsifrnftv Ms,, im z: v ,v . ' . 0 ::p: v1 a . . Reform des studentischen Lebens wirken. nd zwar untei Zugrundelegung alter our,qen,qasttlqer Prinzipien, or Mem soll der deutsche nationale Sinn ohne jede yarteipolitik gepflegt werden. A n n a b e r g, 14. Sept. Der Ver bleib des Lehrers Mstner lst nun auf geklärt. Kästner ist mit dem Lehrer vtem von Wlppoldlswalde, behördlichen telegraphischen Nachrichten zusolge, in Amerika angekommen. Da Nachtheil!' ges über Beide nicht bekannt ist, erschei nen die Motive zu dieser unangemelde ten transatlantischen Ferienspritztour recht rüthselhast. G n e s e n (Posen), 12. Sept. Der Musketier Kuchta von dem hiesigen 49. Infanterieregiment, welches sich z. Z. zu den Manövern in der Temvelburaer Gegend befindet, hatte nach Beendigung eines FeldmanöverS auf Feldwache ver säumt, sein Gewehr zu entladen. Beim Reinigen deffelbcn entlud sich die Pa trone und die Ladung durchbohrte dem Musketier Stawicki aus Labaschin die Brust; derselbe starb nach wenigen Mi nuten. M e m e l, 14. Sept. Der als wohl habend bekannte Käthner Goods in ClauSmühlen wurde Nachts in seinem Zimmer überfallen und nach heftiger Gegenwehr durch einen Revolverschuß schwer verwundet ; die Frau erhielt einen Schuß in die Lunge. Die Tochter.vel che Hilfe herbeirufen wollte, wurde durch zwei aus dem Hofe postirte Männer durch einen Schuß in das rechte Auge und einen zweiten durch den Rücken in die Lunge zu Boden gestreckt. Als auf die Schüffe und da? Geschrei deS MSd chenS mehrere in der Nähe wohnende Gutsleute herbeieilten, ergriffen dieRäu ber die Flucht. Einer derselben ist in der Person des Käthner Ptklaps ermittelt und verhaftet worden. Die Verwun dung Goods' hat sich als nicht gefähr lich erwiesen, wahrend sür Erhaltung des Lebens von Mutter und Tochter nur wenig Hoffnung ist. Basel, 10. Sept. Ein Bierkra wall ist in Basel etwas Unerhörtes, und nun ist es doch dazu gekommen. Laut einerneueren Verordnung steht der Po lizeibehörde das Recht zu, Wirthschaften frühzeitiger zu schließen, wenn die Nacht ruhe in auffallender Weise gestört wird. Von diesem Rechte wurde in Folge der Klagen der Nachbarschaft gegenüber der Bayrischen Halle Gebrauch gemacht. Der Wirth sollte Abends 11 Ubr sein Lokal räumen; er lud daher in höflicher und zugleich dringender Weise schon letzten Samstag seine zahlreichen Gäste durch Circular und Anschlag ein, sich zur genannten Stunde zu entfernen uNd ihm durch Opposition keine Verlegenheit, und keinen Schaden zuzuziehen, da ihm troß ergangener Bitte keine persönliche .Po'lizeihilse zugestanden worden sei. Zur genannten Stunde entfernten sich nun freilich alle Anwesenden, doch nur um sofort aus der Straße im Verein mit der zusammenströmenden Menge der Neugierigen, die man auf vierhundert schätzte, einen tobenden Nachtlärn: zu beginnen und die nächsten Häuser zu bombardiren. Die ungenügend vertre tene Polizei war machtlos. Sonntag Abends zur gleichen Stunde wiederholte sich der Auslauf, die Projektile bestanden nunmehr bereits aus Backsteinen. Die diesmal, bester organisirte und stärkere Pouzeimacht mußte von der blanken Waffe Gebrauch machen und in Millta rischer Weise die Straße saubern. ES sollen etwa sechzehn Verhaftungen vor genommen worden sein. W e r m a r, 10. Sevt. Em für.stu dentische Kreise interessanter Fall be schäftigte daS hiesige Strafgericht. Zmet CouleurdienerJenenser Burschenschaften, der Maurer Pfaff und der VerbindungS dirner Retzsch, waren wegenBeihilse zum Zmeikamps angellagt. Dieselben hat ten am 7. Juli d. I. im RestaurationS local 'Zur Terrasse" in Weniaeniena zwei nicht erWitt:!teStudenten vor einem Zweikampf mit geschliffenen Schlägern. also tödtlichen Waffen, dandagirt. Die Anoeklagten stellten die Thatsache nicht M A 1.4. Ä.. in Avreoe, uno cer taatsowail vean tragte für sie eine Festung?strafe von 22 Tagen. Der Vertbcidiaer machte geltend, daß die Angeklagten die Ban dagirung im Auftrage ihrer Diensther ren, d. h. der be:rlffcnden studentischen Verbindungen, ausgeführt yalten und somit nicht Gehilfen, sonderii Werkzeuoe gewesen seien. DaS Bandagiren. m ein Schutzmittel, durch welches lebens gefährliche Berwunoungen verhütet wer den sollen; eS mußten daher die AuS führenden einer solchen Schutzmaßregel nicht minder straffrei sein, als die Aerzte, die bei solcher Gelegenueit etwaige Wun den verbinden. Wenn nun bei einem Zweikampfe soczar die Secundanten, die gewiß die Duellanten mehr unterstützen, als ein den Bruppanzer umschnallender Diener, stcosstti ausgingen, so könne in diesem Falle süc die beiden Angeklagten nicht. anders ersannt melden, denn sonst müßte der Waffenhändler. der die tddt kichen Waffen verkaust habe, auch als der Beihilfe zum Zmeikamps sür schuldig gehalten werden, oder der Kutscher, der bei einer etwaigen Störung der Mensur die'Nqukanten behuss Fortsetzung deS Zwe.kumpfeS zu einem anderen Orte fährt. Bemerkenswerth sei es noch, daß bisher nicht ein einziger derartiger Fall zur Verhandlung gekommen sei. Der Gerichtshof vermochte nicht,sich denAuS führungen des Vertheidigers anzuschlie ßen, sondern entschied dem Antrage deS (r. 4 . . 4 a vn AfiV m vt Z s f VI 0T zuu.suiiuiis .uui,, i-ühuuj wii gcHagtcn ju thu Festungshaft von 22 j Tagen verurtheilt wurden. . -

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