Indiana Tribüne, Volume 7, Number 10, Indianapolis, Marion County, 28 September 1883 — Page 3
i!iS ' !-f& KW. M Ail WM ""ä ij'.li f t' SVi;, JKMKtz i - it f 'i- . r .,( fvse i J bcr große chmerzenstiller bcilt Rheumatismus, Rülkenschmerzen, Verrenkungen, Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Gliederreißen. 31curafgiir, Frostbeulen, Jtfilumgcn, Gescsuvufft, ije.vonfcfiiiß, Brandmunden, Schnittwunden, Verstauchungen, Quetschungen, ßnftenleiden, Gelenkschmcrzen. (eilt alle Tcbmerzen, Xotl&t ein äußerliches Mittel bknötyizen. Faruler und Viehzuchter sinken in dem St.JakobS Oel einunübertrefsiichks Heilmittel gegen die Gebrechen des Viehstandes. Jeder 7klas5e St. JakobZ Ccl ist eine genaue Qu braucbs-Anweifung in deutscher, enqlischer, sranzösi scher, spanischer, scdwedischer, bollündischer, dänischer, böhmischer, portugiesischer und italienischer Sprache beiqegeöen. Eine Flasche St. JaksbS Oel kostet 60 CentS (fünf Flaschen für 52.00) ist in jeder Apotheke z haben oder wird bei Bestellungen von nicbt weniger ali J5.00 frei nach allen Theilen der Vereinigten Staaten versandt. Man adressire : The Charles A. Vogeler Co., (Nachfolger von A. Vogeler & Co.) Baltimore, Md. Am Horizont. SensattonZ.Rowau von Friedrich Friedrich. (Fortsetzung.) Sie hatte sich erhoben und stand vor Leo da. Ihre Augen leuchteten. . Auch Leo war aufgesprungen. .Sie haben Recht, es leben in mir gleiche Ideale !" rief er. Ich suchte ic nur aus anderem Wege zu erreichen." Diese Wege stehen nicht in unserer Wahl; das Geschick, die Verhältnisse eisen sie uns an ! Glauben Sie, dahinein herz zur Grausamkeit neigt ? Es war weich und mild wie wenig Frauen herzen. Nicht ich habe es verhärtet; llazen Sie die an, welche dies getban ha ben." Leo's Auge ruhte auf dem Gesichte des Weibes, welches durch die Erregung doppelt schön erschien. Jch bewundere Sie !" rief er hingens' sen. Qrla vernahm diese Worte gar nicht. Nun habe ich noch eine Bitte an Sie,' Leo," sprach sie und ihre Stimme zitterte. Sie wissen, daß ich Sie liebe, aber Sie wissen auch, das; ich nie die Ihrige werden kann; nun haben Sie A!itleid mit meinem armen Herzen und muthen Sie ihm nicht übermenschliche Kraft zu. ES trägt sich schwer, auf ein Glück verzichten zu müssen. Wir dürfen nS nicht wie dersehen ! In derselben Stunde, in der sich unsere Herzen gefunden, müssen sie sich für immer trennen !" Nein nein ! Ich lasse Dich nicht ! Ich gebe das höchste Glück, das mir der Himmel geben kannuicht l" rief Leo und riß sie an sich. Einen Augenblick lang lag Qrla an seinem Herzen, dann, wand sie sich aus seinen Armen. . Leo, es muösein? Den!', Du gingst fort von meinem Grabe aus dem gibt e ja auch keine Wiederkehr !" Wie be täubt stand Leo da und starrte vor sich hin. Er konnte es nicht saen. Leb', wohl!- rief Qrla. Sie küßte !bn flüchtig auf die Wange, eilte in ein Nebenzimmer und verschloß die Thürhin ter sich. i Leo riß sich 'empor. Qrla, Orla!" rief er und stürzte zur Thür. Er rüttelte, an ihr vergebe'lS. Dann sank er neben ihr
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Wie betäubt blieb er einige Zeit lang
liegen, dann erhob er sich langsam, mit Mühe. Es war, als ov er um ayre gealtert wäre. Als ein Gebrochener schwank-, te er aus dem Zimmer und dem Hause. Er wagte es rncht einmal, einen Blick zurück zuwerfen. Die ihn Begegnenden sah er nicht an. Was waren ihm die Menschen! In seiner Wohnung sank er aus einen Stuhl und bedeckte das Gesicht mit beiden Händen. ,Em Gluck qetunoen und ln oemselven Augenblicke wieder verloren !" rief es in lhm. . . Eine Depescye wurde aeoracht. (sein Vater verlangte seine Heimkehr, um eine wichtige Angelczenheit mit ihm zu besprechen. Ohne Zögern, mit Hast rüstete er sich zur .Abreise, denn er glaubte, in der Stadt nicht länger athmen zu können. Gleichgültig blickte er der Zukunft entgegen, da das Leben keinen Werth mehr sür ihn hatte. 15. Graf Anton Warberq schritt in seinem Zimmer langsam auf und ab. Die hohe und stolze Gestalt war etwas gebeugt; die Züge des Gesichtes waren ernst, fast kummervoll. Er arm nach einer Depesche, welche am Tische lag, und warf einen fluchtigen Blick auf dleelbe, als ob er sich nochmals von dem Inhalte derselben über zeugen wolle; dann setzte er seine Wänderung wieder fort. Der schnelle Hufschlag eines Pferdes aus dem Steinwegc vor dem Hause wurde vernehmbar. Der Graf trat an das Fenster und über sein Gesicht glitt ein Zug der Enttäuschung. Er erwartete seinen Sohn, aber sein Schwager, Erich von Bergen, sprang von dem Pserde. Es war eine mittelgroße, wohlbeleibte Gc stall, mit auffallend rothen, fast blühenden Wangen. Der Kopf saß auf dem Nacken so fest und blickte so überlegen umher, als ob er über Alle zu gebieten habe. Erich von Bergen trat an das von dem schnellen Ritte dampfende Pferd und klopfte den Hals desselben. Es war ein herrliches Thier: seine Adern traten in deutlichen Erhöhungen und Berzweigungen hervor. Der reiche Grundbesitzer liebte werthvolle Pferde. Er gab den herbeieilcnden Dienern einige kurze, entschiedene .Befehle über die Behandlung des Pferdes und trat dann in das Hau?. Nur ungern ging der Graf ihm enkge zen, denn sein Schwager war ihm nie un gelegener gekommen. Noch hatte er die Thür nicht erreicht, als Erich von Bergen . i . V . - L deren emirar, oyne anzupocyen, ozn jm zus dem Kopse. Guten Tag, Anton !" sprach er, dem Grasen die Hand entgegenstreckend. Ich komme nur, um zu fragen, ob Du die Dcpejchen an Leo rncht vergessen hast r Der Gras reichte ihm das aus dem Ti sche liegende Telegramm. .Ab ! Schon Antwort?" ries Erich von Beraen überrascht. Er wird dcr Depe sche sast auf dem .Fuße folgen, sängt an, die Zelt zu schätzen. Ich kann ihn jeden Augenblick erwar ttvt.M sprach der Graf. Das ist entweder ein sehr gutes oder sehr schlimmes Zeichen, denn Pünktlichkeit habe ich bei Leo nie kennen gelernt," suhr Bergen fort. Er hat nie verstanden, die Zeit auszunützen. Blick' nicht so unwillig, Anton. Es ist ein Fehler, wenn er w st. w i rt . F . . O Yl auch !ras iji. o) verlange ncaner. welche die Zelt vegrei en, und ich behaup te, für einen Mann ist jede Minute Geldes werth." Ja, aber es aibt sür den Mann in un serem Stande noch etwas Höheres als Geld warf der Gras unwillig ein. . Anton, komm' nicht auf die alten Ge schichten zurück, denn wir einigen uns doch m M r f JTM nicht, suhr Bergen forl, oyne no) im w ringsten zu erregen. Sei doch ehrlich ! ohne Geld ist Name, Stand, Ehre Alles nicht?. Selbst ein König ist ohne Geld eine Null. Ihr möget hundertmal sagen : Es ist schlimm, daß dem so ist, aber es ist so und die Thatsachen werfen Ctfuxsr'iin rifi.rh.tt frtltf.tt ' Vsttr tnrtss.rt llllbtl Vl V V 4 DUUVII VWW darüber also schweigen! Ich lochte mit Leo heute nicht zusammentreffen, denn es ist besser. Du sprichst allein mit iym ; ich willDir dtßhalb nur in aller Kurze wieder holen, was ich verlangen, verlangen mur?. Ich verlange also, dan seine Verbindung mit Wanda bald, das heißt : in nächster Zeit, geschieht. Die Gründe, weßhalb ich dies wünsche, kennst Du. Seine Einwendüngen, nicht von dem Geld seiner Frau leben zu wollen, sind Thorheit, denn er lebt jetzt auch von meinem Gelde. Du weißt, ich bin nicht engherzig ; ich werde mn als Gatten meiner Tochter so stellen. daß er auch ohne hohes Am: cme Rolle jplelen kann. Will er nnt seiner jungen Frau auf Netten echen, ich bin damit ein verstanden. Am liebsten würde es mir ieln, er vereitele sich daraus vor, um die Leitung undVerwaltung meiner Beutzun gen zu übernehmen; doch den Wunsch ha de ich längst aufgegeben, denn er paßt nicht dazu, er ist unpraktisch. Gut, der Faktor crimrt dcnhalb ln meinen B: rcchnunaen nicht mehr. Er besikt viele kenntnisse, hat einen feinen Kops er mag doch Beides endlich zu verwerthen suchen, ich stelle ihm die Macht von Mll lionen zur.Scite; wer mit dem Allen nichts erreicht, hat keine Lust zu irgend einer Thätigkeit !" Erich, ich glaube, Du beurtheilst die Verhältnisse nicht ganz richtig warf der Graf ein, den der gcldstolze Ton seines Schwagers ärgerte. Ich beurtheile sie so, wie sie beurtheilt werden müssen sr.hr Bergen fort. Jch verlange von dem Manne Thatkraft. Ich habe mit dem llemen, verschuldeten Gu te, welches ich von meinem .Vater erbte. begonnen und bin durch meine Thatkraft Schritt sur schritt welter gekommen. jzremch habe ich mich Nie thörichten Hirn gespinnsten hingegeben; ich habe mit den Menschen und den Verhältnissen aerech nct, wie sie einmal sind, und das ist das einzig Vernünftige, Anton, Du bist zu klug, um mir nicht viecht zu geben. Das ganze Leben, der Verkehr ' der Menschen besteht in Leistung und Gegenleistung. In diesem Verhältnisse stehe ich sogar mit dem geringsten meiner Arbeiter. Ich wun sche, daß meine Tochter den Namen einer Grästn fuhrt ; dafür gebe ich Deinem
Sohne ein großes Vermögen. Das ist ein ganz ehrliches Geschäft, auf welches ich bereits einen Vorschuß gegeben habe. Leo' ist ein thörichter Schwärmer, ein kluger. Kopf ohne Halt in sich selbst. Es giebt ja Menschen, welche mit den schärfsten Augen den rechten Weg verfehlen, weil sie auf Alles Obacht geben, nur nicht auf den
Weg. und es glbt auch Blmde, welche dnv rechten Weg innehalten, weil sie den rich-' tigen Instinkt für die Richtung haben.' Das das führt Leo zur Erkenntniß.' Und nun genug. Grüße ihn. Morgen. srüb werde ich kommen und Euch zu mir holen. Sage ihm, daß er vorsichtig ist gegen Wanda. Er unterschätzt sie. iü; ühle Ton seiner Briefe hat Beoenten in ür crreat. die mufc er Zn verscheuchen suchen. Anton, ich bin ehrlich gegen Dich, Tu bist der Ä!ann meiner (schwelter. cir wird es nicht schwcr.einen Grafen für mel- -. ' ' ne Tochter zu smoen. a sage iym. Adieu bis morgen !" Er streckte dem Grasen die and enkgegen. Der Graf Anton erfaßte die Hand und geleitete Erich bis vor das Haus, wo der Diener das Pserd auf und ab führte. Sie sprachen kein Wort weiter mit emander. Der Graf kehrle in sein Zimmer zurück. In ihm bäumte sich der Stolz seines Standes und Namens auf und doch zwang ihn die Nothwendigkeit, seinem Schwager Recht zu geben Wort für Wort. Und ein Wort zitterte in ihm noch, schwerer r em ' f ais iincn von Bergen, welcyer es gciorochen, wohl ahnte : das Wort vom Vorschun. Was konnte er und Leo beginnen, wenn Bergen diesen Vorschuß zurückverlangte ? Lähmend legte dieses Wort sich auf all' feine Gedanken. Wie sollte er Leo dies Alles mittheilen ? Er richtete sich stolz aus. War er denn nicht mehr als ein willenloses Werkzeug in der Hand fc.ncs Schwagers? Mußte er sich demselben fügen? Gab es keinen Ausweg? Aus seinen Augen leuchtete Muth und Stolz, aber gleich daranf sank seln Kovi wieder auf die Brust berab er r.t;if;:c sich der Nothwendigkeit fugen. (Fortsetzung folgt.) totutWe Lokal -Nackrichteu VreS la u, 5. Sept. Der auf der Michaelisstraße wohnende Arbeiter Rich ter hatte in der Nähe von Earlomitz ein Gericht- Pilze gesammelt, welches von der aus suns Personen bestehenden Fa milie verzehrt wurde. Bald nach dem Genusse erkrankten sämmtliche Personen, und obgleich' ihnen im AllerheiligenHospital sofort ärztliche Hilfe zu Theil wurde, starben schon am folgenden Tage Rich'er und sein kleiner Sohn Richard, darnach die 17jährige Tochter Auguste und Frau Richter und zuletzt auch der 2 Jahre alte Arbeiter Hugo Heise, der sich bei Richter h Schlafstelle befand und ebenfalls von dem Pilzgerichte genossen kitte. Köln, .Sept. Der Kaiser hat ge neimiat. daß die Grenze deS Stadtde nrkZ Köln gegenüber den Gemeinden Rodenkirchen, Müngersdorf. Stadt Eh renfeld, Gemeinde Longerich durch die Außengrenze der neuen Umwallung der Festungikoln geblldet und daß dujemgen Flächen der Gemeinden Rodenkirchen, MüngerSdorf.StadtEüreufeld.Gemeinde Longerich, welche entweder Theile der neuen Umwallung bilden oder innerhalb letzterer belegen sind, zum Stadtbezirk Köln, dagegen diejenizen Theile des Stadtbezirks Köln, welche außerhalb der neuen Umwallung belegen sind, zu der Gemeinde Rodenkirchen oder der Ge meinde Müngerödorf gehören sollen, je nachdem sie von der einen oder andern Gemeinde begrenzt werden. AuS Zermatt (Canton WalliS) 4. Sept. wird gemeldet : Der Stud. Zur. Engelbrecht aus Königsberg gerieth beim Abstieg vom u)iontemoro nachMa cuguara in daS Bett eines GebirgSba ches und ward über einen Fall mit bin abgerissen, wobei ihm an den scharfen Felsen daS rechte Bein zerschmettert und der Unterleib ausgerlssen wurde. Noch hat er die Kraft gehabt, sich sammt seiner. Tasche, die er ,m Sturze krampf hast seggehalten haben muß. sich einige Schritte weit ans Land zwischen Felsen iu schleppen, wo er dann giflorben ist Äelpler fanden ihn hier und schleppten den Leichnam in die nahe Dorskirche hinunter. Hamburg, 5. Sept. Auf dem im großen Hamburger Brande etngeäscher ten Thurme der St. Petrikirche wird jetzt, nach 41 Jahren, das damals durch die Glutyen geschmolzene Glockenspiel wieder aufgestellt. Bekanntlich werben in Holland und Belgien die besten Glockenspiele angefertigt und so wurde in der Concurrenz dann das ganz neue Werk demThurmuyrsavnkantenSchmul derö in Maastricht übertragen. Die erforderlichen 40 Glocken wurden in der Große'schen Gießerei in Dresden berae stellt und sind von einer wunderbaren Reinheit des Klanges. Das Werk wird jedoch erst im Norember spiellühia sein. Hamburg wird in diesem Kunstwerk daS . rr.i . r. , grohie iSlcaensplei in eulschlano lu sitzen es sind deren 8 zur Zeit vor Handen und wiezt daS Hamburgs .3.000 MNV. y l y a a e r. 5. . fi ibe, i. Septbr. Kaum 30 Meter von dem hiestaenBabn Hof ist eine sehr reickhaltigkr Eisinquelle entdeckt worden. BemerkenSwerth ist. daß nach der Analyse der völlige Man gel an schwefelsauren Salzen constatir worden ist,.und daß das Wasser nahezu frei von organischer Substanz ist. Da solche Art nasser durchaus selten, so ist die Entdeckung der Quelle um so mehr ein Segen für die Menschheit, als nach Aussage von Aerzten das Wasser für Schwindsüchtige, . Bleichsüchtige und Blutarme helfend und heilend fein muß. Elberseld, 5. Septbr. Gestern Abend trat ein etwa 27 Jahre alter Mann in die Restauration Willemsen, trank dort einige Glcö Bier und entfernte sich. Der Kellner ging bald darauf durch den Saal, um in das Hintere Zimmer, in welchem der Aerzte-Verein
Sitzung hielt. Getränke zu bringen. Er
nahm den Geru von Zunder wahr und. nach der Ursache forschend, bemerkte er unter dem Tisch, an dem der erwähnte Gast ge essen, eine g:oße Patrone liegen. Fast im selben Aaafubhrf geschah auch ein furwtdarer Knall und das Zimmer uute sich mit dichtem Rauch. Sammtiche Lichter erloschen, die Glasscheiben prangen und ein Theil der Holzsülluna der Thüre wurde herausgerissen. Im Fußboden befindet sich ein Loch, der wtua von den Wanden und der Decke ist stellenweiZ herabgefallen, Tische, -. r? c . viuy:e iiiio zertrümmert. Der Zöllner wurde zu Boden geschleudert, hat aber m 5 . leine nerteyung oavongttragcn. Pyrmont, Z.September. Levin Schücking war hier am 28. Auzust bei seinem Sohne, dem hiesigen Arzte Dr. Adrian Schücking. schwer krank angekommen und verschied schon am 31. Au. gust. Seine Anwesenheit war nur We nigen bekannt geworden und selbst die Nachricht von seinem Tode verbreitete sich in dem Trubel der Sedanseierlich keiten nur langsam. Trotzdem fand die heule vorgenommene feierliche Bcftattung auf dem hiesigen Friedhofe unter zahlreicher Betheiligung der Bürger schast. vieler Kuraaste und Fremden sta t. Geistlicher fungikte bei der Feier der katholische Pfarre? Köhne hierselbst. (Schücking war katholisch.) Un ter den zahlreichen Kränzen, welche den ir Ci. ji i . t r i- t r Ulft iiymirnicn, oejano sily 0.UC0 clN von der Stadt Pyrmont gewidmeter Lorbeerkranz. Die Kurcapelle spielte am Grabe mehrere Choräle. Delitzsch. 7 ept. Heule starb hier der alöLkhrer am hiisigen Seminar thätig gewesene königliche Musikdirektor Karl Kuntz.'. Der Tod desselben hat in die Reihe der Componisten für den Männergesang eine Lücke gerissen, die grade in diesen Kreisen schwer cmpsunoen werden wird. Um das durch denTod vcarwoo.d's erledigte Amt des englischen Henkers haben sich beim Ministerium deS Innern bereits viele Personen beworben. Einer der Bewerber verzichtet auf alle Emolumente des schrecklichen AmteS und wünscht, daß ihm nur gestattet werde, die künftigen Hinrichtungen zu verfei nern". Ein anderer Bewerber stützt seine Kandidatur auf eine entfernterer wandtschaft mit einem der hingerichteten Vbönir.Bark.MSrder. Court House FMsch-MaM von Rlldolph Böttcher Mo. 147 Hst Wasßlngtonflr. Mvzmvt Malle ! Hfl. 37 & 39 Süd Dtlavare vtraße. Daö gröhte,schonste und älteste Lokal in derTtadt &Sf- Getränk aller rt. 1wi kalt Speise LorzSgliche Bedienung. Die prachtvoll eingerichtet Hall steht er inen, Logen und Privaten zur Adhaitung von Bai' len, onzerten und versammlungin unter liberalen Bedingungen zur Verfügung. JOHN BERNHARDT, Eigenthümer. Camp's eozy Place ! 476 Ost Washington Strahe. Obiger Platz ist aus'S Schönste eingerichtet, und der Besitzer desselben nmfc stets dafür sorgen, dai nur die anständigsten Pürger der Stadt denselben frequen tiren. Die besten Getränke stets an Hand. Prompte, aufmerksame Bedienung. CAMPHAUSEN, Eigenthümer. Johnston -andBennett, 62 Ost Washington Str. Lesen, Kochöfen, Kaminsimse u. Grates" Ülrgand und Centuary Vase BurnerS," Hot Air FurnaceS." ZT Wenn Sie einen Oefen irgend welcher Art wollen, kommen Sie zu un. Jolrnston & Bennett, 62 HstVasiMgion Sir. A.8LMVc!WL,zr., . ßnropäislZes Inkasso - Geschäft ! I1n1nu1. Vollmachten nach Deutschland, Oesterreich und der Schweiz gefertigt. Gonsularische Beglaubigungen besorgt. Erbschaften u. s. . prompt und sicher einkassirt. Wechseknnd Fofiauszaylnngen an ende sich in Indianapolis an : Philip Bappaport, No. 120 Oft Maryland Straße. ' ll
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